Mountainbike Trails entdecken: Eine Reise durch Deutschland

Deutschland bietet eine unglaubliche Vielfalt an Landschaften und somit auch an Mountainbike-Strecken. Von den Alpen bis zu den Küsten gibt es für jeden Fahrstil und jedes Erfahrungslevel den passenden Trail. Hier stellen wir Ihnen einige der besten Mountainbike-Trails und -Reviere quer durch Deutschland vor.

BIKE Deutschland-Trail: Eine Querung

Im Jahr 2017 fuhr BIKE-Redakteur Stefan Loibl mithilfe der MTB-Community vom Alpenrand bis Hamburg. Satte 1677 Kilometer und 28134 Höhenmeter kurbelte er in 19 Tagen dabei durch Deutschland und seine Mittelgebirge.

Im Jahr 2019 machte er sich erneut auf den Weg, um Deutschland mit dem Mountainbike von West nach Ost zu durchqueren. Vom Dreiländereck bei Aachen durch die Eifel, das Siebengebirge und das Hochsauerland nach Willingen. Hinüber nach Winterberg und weiter entlang des Rothaarsteigs bis Dillenburg. Über den Dünsberg in den Taunus, über den Gr. Feldberg in den Spessart nach Bad Orb.

Elf Tage war BIKE-Redakteur Stefan Loibl für den ersten Abschnitt des Deutschland-Trails unterwegs, dann nochmal zehn Tage für den zweiten Teil von Bad Orb bis Bodenmais.

Wir konnten Stefan überreden, die 14 besten Mountainbike-Trails in Deutschland für Sie herauszupicken. Die genauen Beschreibungen der Singletrails und was sie besonders macht, lesen Sie unten.

Die 14 besten MTB-Trails in Deutschland

  1. Hasselbach-Graben-Trail - Eifel: Gar nicht weit von der belgischen Grenze entfernt, vor den südlichen Toren Aachens, wirft die Nordeifel ihre Buckel auf. Doch der Hasselbachgraben-Trail macht sich gar nicht erst die Mühe, die Berge raufzuklettern. Er sticht am Ende der Staumauer der Dreilägerbach-Talsperre einfach geradeaus in den Wald und bespaßt als eine Art Waalweg mit Wurzelteppichen und Absprungsteinen. Wegen des geringen Gefälles muss man selbst Schwung aufnehmen und sollte den möglichst halten, so bleibt man im Flow - ganze drei Kilometer lang! In Ost-West-Richtung rollt es sich wahrscheinlich noch etwas geschmeidiger.
  2. Püttner Trail - Fichtelgebirge: Es ist der Feierabend-Lieblings-Trail der Cube-Belegschaft: 400 Höhenmeter bis zu den markanten Granittürmen der Kösseine (939 m) hochtreten, Aussicht genießen und dann auf unglaublich spaßigen sieben Singletrail-Kilometern wieder nach Waldersdorf hinunterkurven. Oben gibt sich der Püttner-Trail noch bockig und verblockt, doch dann nimmt er mit ein paar Steilrutschen und weiten Kurven Fahrt auf. So lassen sich die Wurzelteppiche bald geschmei­diger nehmen. Und das ist nur eine von vielen Abfahrtsvarianten an der Kösseine. Eine große, Trail-haltige 3-Tages-MTB-Runde um das Fichtelgebirge mit GPS-Daten gibt‘s hier.
  3. Huber-, Kloster-, Larry-Trail - Würzburg: Einem bikenden Studenten kann man nur empfehlen: Geh‘ an die Uni von Würzburg! Das gesamte Maintal vor den Toren der Stadt ist durchzogen von kurvenreichen Flowtrails. Es gibt mittlerweile sogar eine Supertrail-Map von diesem Revier, und selbst die Locals streiten an den Abzweigungen, welcher Anschlusspfad jetzt der noch lohnendere ist. Ehrenkodex: Wer einen neuen Trail entdeckt hat, darf ihm seinen Namen aufstempeln. Nur der Kloster-Trail, der endet halt am Kloster. Den BIKE-Revier-Guide mit fünf Top-MTB-Touren rund um Würzburg gibt‘s hier.
  4. Steinwald-Singletrail - Naturpark Steinwald: Es ist der längste Trail, den Stefan auf seinen beiden Deutschland-Querungen aufgespürt hat. Über sieben Kilometer wickelt sich der Pfad durch den Steinwald, Bayerns kleinsten Naturpark. Aus dem Tal betrachtet fällt der 900 Meter hohe Berg in der Waldbuckellandschaft gar nicht auf. Doch je näher man dem Gipfel kommt, desto mehr skurrile Granittürme mischen sich unter die Bäume. Nach dem Blick aus dem Aussichtsturm folgt die Abfahrt: Rutschfeste Boulder-Blöcke aus Granit liegen im Weg. Eine Linie ohne Aufsetzer zu finden, ist nicht einfach. Doch bald löst sich alles in schnellen Waldpassagen auf.
  5. Fellingshausen-Trail - Dünsberg: Am 498 Meter hohen Dünsberg hat es schon ziemlich viel Ärger um illegalen Trail-Bau gegeben. Dabei muss man da gar nicht rauf, um maximalen Fahrspaß zu erleben. Direkt hinterm Keltentor, parallel zur Straße, rollt sich nämlich dieser Pfad in den Wald aus. Handtuchschmal und zwei Kilometer lang windet er sich um die Baumstämme, droppt schon mal in Matschlöcher und sorgt anschließend mit Bachquerungen schnell wieder für Sauberkeit.
  6. Kahler Asten, Hoher Knochen - Hochsauerland/Winterberg: Natürliches Gegenprogramm zum Trubel im Winterberger Bikepark bieten die Trails über den Kahlen Asten (842 m) und den Hohen Knochen. Zwar flanieren hier am Wochenende viele Wanderer durch die Hochheide zu den aussichtsreichen Gipfeln hinauf, aber unter der Woche ist die Bahn meist frei. So fliegt man am Hohen Asten über sandige Waldwege dahin und hat am Hohen Knochen an Spitzkehren und Wurzeln zu knabbern. Tipp: Kahler-Asten-Trail-Marathon mit bis zu 100 Kilometern, Termin: 10. August, Infos: www.bike-arena.de
  7. Jurasteig - Naabtal/Oberpfalz: Der perfekt ausgeschilderte Jurasteig dreht eine 237 Kilometer lange Runde unter anderem durchs Altmühl- und Naabtal. Regensburger Mountainbiker fädeln bei Etterzhausen in den Weg ein, folgen den Naturpfaden parallel der Naab und trudeln Richtung Künstlerdorf Kallmünz wieder aus.
  8. Altmühltaler Panoramaweg - Nordbayern: 227 Kilometer lang hat die Altmühl eine kurvige Kerbe in den Boden gefräst: von Eichstätt bis zur Donau-Mündung. Und entlang der Uferhänge fließen parallel die Trails. Es warten viele Wurzeln und Aussichtspunkte, aber auch böse Stiche bergauf. Vor allem beim Uferseitenwechsel. Die GPS-Daten einer Viertages-MTB-Tour entlang des Altmühltaler Panoramawegs finden Sie hier.
  9. Niedere Bleick - Ammergauer Alpen: Das Mountainbiken in den Alpen hat einen echten Nachteil gegenüber den Mittel­gebirgen: Es gibt nur wenige Touren, die fahrbar bis zum Gipfelkreuz führen. Doch die Niedere Bleick (1590 m) bei Füssen gehört zu diesen - wenn auch steilen - Ausnahmen. Und diese Mühe wird natürlich mit Alpen- und Seenblick belohnt. Damit auch auf der Abfahrt Freude aufkommt, sollte man allerdings das Hinterrad versetzen können. Dazu liegen ausgewaschene Wurzeln quer, grobe Stufen wollen gedroppt und Steilabfahrten gut dosiert runter gebremst werden.
  10. Nurtschweg - Oberpfälzer Wald: Der Nurtschweg ist ein alter Schmugglerweg entlang der tschechischen Grenze und wurde als Fernwanderweg lückenlos ausgeschildert. Biker nutzen den 133 Kilometer langen Weg zwischen Waldsassen und Waldmünchen als Roten Faden, denn von seiner kilometerlangen Wald- und Wiesenspur zweigen jede Menge weitere Trails ab. Und die lassen sich Dank des Nurtschwegs zu tagesfüllenden Runden zusammenstricken. Ein nicht ganz unanstrengendes Unterfangen, denn es warten auch einige Trail-Rampen bergauf.
  11. Hemmkoppe - Thüringer Wald/Saaletal: Über dem kleinen Städtchen Ziegenrück an der Saale erhebt sich die Hemmkoppe mit ihrem sensationellen Gratrücken. Hat man diesen Gipfel über eine steile Rampe erreicht, balanciert man oben auf schmalstem, aber nicht gerade unsportlichem Trail in der Höhe dahin. Zwischendrin sollte man aber mal anhalten, weil der Blick auf die beiden Talsperren Hohenwarte und Bleiloch nicht weniger gigantisch ist.
  12. Mühlhäuser Landgraben: Auch für diesen Trail waren einst Männer mit Schaufeln im Wald unterwegs. Allerdings ist das schon 660 Jahre her und damals, im Mittelalter, ging es mehr darum, einen Grenzgraben um die Stadt Mühlhausen aufzuschichten. An manchen Stellen schießt dieser Trail heute genau durch diesen Graben. Die aufgeschütteten Wälle sind streckenweise noch gut zu erkennen. Bester Startpunkt ist Eigenrieden. Von hier geht‘s direkt rein in den wurzeligen Rumpelpfad. Im leichten Auf und Ab, aber auch mit Rampen bestückt, dreht er seine Runde über Eichsfeld, Bickenriede, Lengenfelder Warte und am Ende noch mal 200 Höhenmeter hoch auf die Hügelkette des Dün.
  13. Eberhard-3-Trail - Steigerwald: Eine nicht enden wollende Pfadspur durch seltene Rotbuchen-Urwälder. Von allen Trails, die Stefan auf seinen zwei Deutschland-Durchquerungen erlebt hat, ist der Eberhard 3 sein Favorit. Trail-Pfleger Eberhard aus dem MTB-Paradies Böhlgrund bei Zell kurbelte mit Stefan auf der Forststraße den Ebersberg hinauf und fädelte dann stolz in seinen eigenen Signature-Trail ein: Selten breiter als ein kleines Handtuch, klebt der Pfad an Bachkerben und wippt dabei durch Kuhlen und Senken. Streckenweise flowig, aber doch so, dass die Bremsen nicht auskühlen. Reaktionsschnelligkeit hilft auch dabei, in der Spur zu bleiben. 2019 durfte man am Ende des Trails noch nahtlos in den Schlangenweg hinüberwechseln, doch der ist derzeit für Biker leider gesperrt.
  14. Deister-Trails - Calenberger Bergland bei Hannover: 400 Meter Höhe klingen erst mal nicht viel, aber wenn man so aus Hannover herausrollt, bricht der Deister schon wie ein Walbuckel aus der sonst flachen Landschaft. Kein Wunder also, dass sich die Biker-Gemeinde der Stadt hier ein kleines, aber feines Refugium geschaffen hat. Überraschend ist allerdings, dass hier die naturbelassenen Trails deutlich flowiger zu fahren sind als die gebauten. Dreimal kurbelte Stefan mit den Locals den Berg hoch, um möglichst viele Abfahrtsvarianten zu erleben und hatte dabei jede Menge Spaß. Nur auf dem gebauten Trail mit dem irreführenden Namen „Ladys only“ hatte er Probleme.

Weitere Mountainbike-Reviere in Deutschland

Doch auch in Deutschland lockt die ein oder andere Region mit Trails, die Mountainbiker-Herzen höher schlagen lassen. Wir stellen Euch im Folgenden einige Mountainbike-Reviere quer durch Deutschland vor:

  • Fränkische Schweiz (Bayern): Mit Gipfelhöhen von um die 500 Meter ist die Fränkische Schweiz in Bayern ein eher mittleres Mittelgebirge. Dennoch ist die Region ein wahres Outdoor- und Mountainbikeparadies. Auf 10 ausgeschilderten Routen von 10 bis 42 Kilometer Länge können Mountainbiker sich ihren Weg durch die Fränkische Schweiz bahnen.
  • MTB-Zentrum Heiligenstadt: Auf den drei Routen "Matzenstein", "Geisberg-Tour" und "Altenberg-Tour" wartet hier auf insgesamt 130 Kilometern Länge und 2.400 Höhenmetern Bikespaß pur auf Euch. Das Bike-Revier ist zum Großteil anspruchsvoll! Auch wenn selten mehr als 150 Höhenmeter am Stück überwunden werden müssen, gibt es Steigungen von über 20 %!
  • Eifel (Nordrhein-Westfalen/Rheinland-Pfalz): Auch Mountainbiker kommen hier voll auf ihre Kosten und können hier urige Dörfer, weite Aussichten und dichte Wälder entdecken.
  • Westerwald (Hessen/Nordrhein-Westfalen/Rheinland-Pfalz): Der Westerwald ist definitiv eine Region, in der Mountainbiker voll auf ihre Kosten kommen: flowige Trails, Strecken- oder gemütliche Rundtouren. Insgesamt rund 80 Kilometer sind im Nördlichen Westerwald durchgängig beschildert und laden zu Naturerlebnissen ein. Entlang des Rheintals verlief einst auch der Limes. Zwischen Brexbach und Saynbach lässt es sich ebenfalls wunderbar biken. Auf schmalen Pfaden geht es durch unberührte Natur und über wilde Trails.
  • Winterberg (Sauerland): Winterberg liegt im Sauerland und ist umgeben von den höchsten Bergen Westdeutschlands - die nicht nur im Winter unzählige Outdooraktivitäten bieten. Die Bike Arena Sauerland misst eine unglaubliche Länge von 1.700 km! Winterberg liegt inmitten dieser Bike-Strecke mit 600 km ausgewiesenen Radwegen.
  • Ruhrgebiet (Nordrhein-Westfalen): Das Mountainbiken im Ruhrgebiet gewinnt immer mehr an Beliebtheit. Die Wege sind zwar meist kurz, dafür aber umso anspruchsvoller. Auf der Halde Hoheward wartet eine 6 Kilometer lange Cross Country-Strecke (XC) auf Euch. Auf der Halde Hoppenbruch ist ein 4,4 Kilometer langer Enduro-Rundkurs mit Anstiegen von insgesamt 104 Höhenmetern entstanden: verschiedene Hindernisse, Plattformen und Hügel wollen bezwungen werden.
  • Zittauer Gebirge (Sachsen): Obwohl das Zittauer Gebirge nur eine Fläche von knapp 50 Quadratkilometer hat, hat es mit seinen vielgestaltigen Sandsteinbergen, vulkanischen Kuppen, an Fabelwesen erinnernde Kletterfelsen und malerischen Tälern landschaftlich einiges zu bieten - nicht umsonst wird es auch "Singletrail-Paradies" genannt.
  • Teutoburger Wald (Nordrhein-Westfalen): Die für Mountainbiker wohl interessantesten Teile liegen vor allem bei Tecklenburg bis hin zu den Dörenther Klippen.
  • Naturpark Solling-Vogler (Niedersachsen): Ausgedehnte Wälder, sanfte Hügel, Wiesentäler, klare Bäche und urtümlich anmutende Moore - das ist der Solling. Analog zum Skifahren sind die Routen in blaue, rote und schwarze Routen unterteilt.
  • Deister (Niedersachsen): Große Deister im Calenberger Bergland ist ein wahres Naturparadies: Alle erdenklichen Schattierungen der Farbe Grün, Vogelgezwitscher und Berge bis auf 405 Meter Höhe (der höchste unter ihnen ist der Bröhn).
  • Spessart (Bayern/Hessen): Im Bikewald Spessart finden sich ausgeschilderte Strecken in drei Anforderungsstufen mit einer Gesamtlänge von 875 km. Egal ob Genussabfahrten oder Steigungen, der Spessart gehört zu den führenden Mountainbike-Destinationen im Rhein-Main-Gebiet.

Mountainbike-Parks und Trailcenter

Neben den natürlichen Trails gibt es in Deutschland auch eine wachsende Anzahl an Bikeparks und Trailcentern, die speziell auf die Bedürfnisse von Mountainbikern zugeschnitten sind:

  • Mountainbikepark Pfälzerwald (Pfalz): Auf einer Fläche von über 250.000 Fußballfeldern leiten 20 ausgeschilderte und abwechslungsreiche Strecken durch das artenreiche Biosphärenreservat Pfälzerwald.
  • Bikepark Winterberg (Sauerland): Hier im „Bikepark Winterberg“ im Hochsauerland gibt es alles, was das Herz von Gravity-Fans höherschlagen lässt. Elf abwechslungsreiche Strecken bieten rasante Anliegerkurven und gut dimensionierte Sprünge, an die sich Anfänger sicher herantasten können.
  • Trailcenter Rabenberg (Erzgebirge): Unter dichten Zweigen der Erzgebirgswälder verbergen sich mehr als 20 Highlight-Passagen auf 73 Kilometern Trails.Vom Könner bis zum Einsteiger, passende Strecken für jedes Level.
  • Bikepark Schöneck (Vogtland): Das vielfältige Streckenangebot schafft mühelos den Spagat zwischen den Anforderungen für Fortgeschrittene und Anfänger jeden Alters. Im Übungsparcours und dem Flowtrail lässt sich schrittweise die Fahrtechnik verbessern.
  • Bikepark Geißkopf (Bayrischer Wald): Achterbahngefühle beim Tanz durch die Kurven kommen auf im Bikepark am über 1.000 Meter hohen Geißkopf im Bayerischen Wald.

Fernradwege für Mountainbiker

Auch bekannte Fernradwege lassen sich gut mit dem Mountainbike befahren:

  • Stoneman-Miriquidi (Erzgebirge): Auf 162 Kilometern schlängelt sich Deutschlands erster und einziger Stoneman durch die tiefen Wälder des sagenumwobenen Erzgebirges.
  • Trans-Bayerwald (Bayerischer Wald): Auf der 700 Kilometer langen Route der „Trans-Bayerwald“ streifen Bike-Pioniere durch die unberührte Natur im wohl ursprünglichsten Mittelgebirge Deutschlands.

Mountainbiken in anderen Regionen Deutschlands

Auch in flacheren Regionen Deutschlands gibt es Möglichkeiten zum Mountainbiken:

  • Berlin & Brandenburg: Von sanften Routen bis hin zu anspruchsvolleren Wegen gibt es in und um Berlin einige Touren. Außerdem gibt es eine Downhill-Strecke in den Müggelbergen, betrieben vom Downhill Berlin e.V.
  • Mecklenburg-Vorpommern & Schleswig-Holstein: Alpines Gelände gibt es dort zwar nicht, aber es geht zumindest hügelig zu. Besonders schön ist der Plauer See oder eine Tour zur Halbinsel Plauer Werder. Schleswig-Holstein verführt ebenfalls mit seiner Ostseeküste und dem gleichnamigen Ostseeküsten-Pfad.

Die Alpen und angrenzende Länder

Die Alpen sind ein Eldorado für alle MTB-Fans. Bayern, vor allem der Alpenraum, lockt mit seinen höheren Gipfeln, es überrascht daher nicht, dass es gerade in Oberbayern eine ganze Reihe an MTB-Wegen gibt. Allerdings haben besonders die oberbayerischen Tourismusverbände keine offiziellen Trails ausgewiesen. Die Routen, die online ausgeschrieben sind, führen daher ausschließlich über Forststraßen.

Neben Deutschland bieten auch die angrenzenden Alpenländer zahlreiche Möglichkeiten zum Mountainbiken:

  • Österreich: Trotz strenger Gesetze gibt es einige schöne Routen in Österreich.
  • Schweiz: Biken auf Forst-, Wiesen- und oft auch auf Wanderwegen ist erlaubt - falls nicht mit einem Verbotsschild anders markiert. Die Schweiz hat über 60 Bike-Anlagen und über 9800 Kilometer offizielle Mountainbike-Routen.
  • Slowenien: Slowenien bietet einige Touren durch die Steiner Alpen oder das Bergland von Unesco Global Park Idrija und Cerkno an.
  • Südtirol: Südtirol bietet die unterschiedlichsten und wunderschöne Touren durch die bergige Landschaft.
  • Französische Alpen: Wilde Bergpfade kann man in La Grave befahren. Jedes Jahr im September dürfen MTB-Fans auch den berühmten Fernwanderweg Tour du Mont Blanc befahren.

Regelungen und Gesetze

Je nach Bundesland oder Land unterscheidet sich die Gesetzeslage zur Wegenutzung, einzelne Regelungen fürs Biken finden sich in den jeweiligen Waldgesetzen. Alles Wichtige rund um die rechtliche Lage fürs Mountainbiken haben wir in unserem Artikel zu den Wegen fürs Mountainbiken zusammengefasst.

Verwandte Beiträge:

Kommentar schreiben

Kommentare: 0