Die Wahl der passenden Radhose kann sprichwörtlich zur Qual werden. Ähnliches beobachtet man, wenn Radler Radhosen kaufen. Unser Test soll Ihnen die Suche erleichtern.
Mit zu kurzen Trägern kann man kaum aufrecht stehen. Zu enge Beinabschlüsse schnüren die Oberschenkel wie ein Schraubstock ein. Und wenn das Polster nicht richtig sitzt, rutscht man im Sattel herum, wie ein Erstklässler, der sich nicht traut, aufs Klo zu gehen.
Die richtige Bib sorgt für zusätzlichen Komfort, reduziert Druckstellen und verhindert unangenehme Reibung - egal, ob auf kurzen Runden oder langen Touren. Deshalb ist eine Polsterhose alles andere als ein weiteres Kleidungsstück in eurem Schrank.
Doch je nachdem, was ihr auf dem Bike vorhabt, gibt es weniger gut oder perfekt geeignete Hosen: Manche setzen auf maximale Dämpfung und Komfort, andere auf Leichtigkeit und Bewegungsfreiheit.
In diesem Test haben wir sieben Modelle genau unter die Lupe genommen und zeigen euch, welche Polsterhose sich für welchen Einsatzzweck am besten eignet. Denn je nach Modell und Einsatzgebiet gibt es teils riesige Unterschiede.
Wir haben für Sie insgesamt 36 Hosen von zwölf Herstellern für Frauen und Männer getestet - günstig und teuer. Zwischen 120 und 230 Euro wandern für eines der Top-Modelle über den Tresen. Das kann und will sich, verständlicherweise, nicht jeder leisten.
Vor allem, weil Vielfahrer mit nur einer Hose nicht auskommen. Der Vergleich mit den Einsteiger-Modellen soll zeigen, ob man das volle Programm auch schon für unter 100 Euro bekommt.
Praxistest Radhosen - die Unterschiede bei Passform und Komfort sind groß
Acht Testfahrer - vier Frauen und vier Männer - waren über mehrere Wochen mit dem Test beschäftigt: anprobieren, Passform checken und bei einer ausgiebigen Testfahrt tief ins Sitzpolster "lauschen".
Ob sich die Testhosen dabei wie ein flauschiger Plüschsessel oder eine sperrige Bierbank anfühlen, war meist nach wenigen Kilometern klar. Als besonders angenehm empfanden die Tester breite, nicht zu enge Beinabschlüsse und nahtfreie Träger, die sich perfekt an die Radhaltung anpassen.
Ausstattungsmerkmale, die sich leider fast ausschließlich bei den teuren Modellen finden. Bei den trägerlosen Damenhosen entscheidet oft der Bund: breit und weich soll er sein. Sitzt er zu eng, schneidet er bei jedem Tritt in die sensible Haut am Bauch.
Sitzpolster sind das A und O bei Radhosen
Die Hauptrolle in jeder Radhose spielt allerdings das Sitzpolster, das wurde bereits im Vorfeld klar. Beim Besuch bei Elastic Interface, einem der weltweit größten Hersteller von Sitzpolstern, macht Firmengründer Marino de Marchi sofort klar: Auf das Polster kommt es an.
Form und Größe sind dabei die entscheidenden Kriterien. Hier sind die Unterschiede am größten. Oft ist der Sitzknochenabstand bei Männern schmaler.
Die Werte liegen zwischen 6 und 16 Zentimetern. Doch die Polster werden nicht in jeder möglichen Zentimetervariante angeboten. Frauen reagieren auf Druck im Schambereich meist sensibler.
Deshalb sollte das Sitzpolster hier besonders weich und angenehm zu tragen sein. Wenn die Form des Polsters nicht zur Anatomie des Körpers passt, wird man selbst mit der teuersten Radhose nicht glücklich werden.
Allein fünf Hersteller aus unserem Test beziehen ihre Sitzpolster vom italienischen Spezialisten. Unterschiede gibt es trotzdem: Während manche Hersteller einfach ein Modell "von der Stange" wählen, werden für Firmen wie Gore Bike Wear oder Assos eigene Polster entwickelt.
Ein aufwändiger Prozess, für den der Schweizer Hersteller Assos beispielsweise eine komplette Testmannschaft unterhält. Unter verschiedensten klimatischen Bedingungen spulen die Tester tausende Kilometer für das perfekte Sitzgefühl ab. Mit Erfolg: Die hochwertigen Sitzpolster von Assos und Gore Bike Wear gehören zu den Lieblingen der Tester.
Annähernd so gut sitzen sich ansonsten nur die Polster in den teuren Modellen von Bontrager, Craft und Löffler. Wie wichtig jedoch auch ein guter Schnitt und der richtige Stoff sind, zeigt sich bei der teuren Adidas: angenehme Träger, breite Beinabschlüsse, doch der zu elastische Hosenstoff kann das gute Polster nicht in Position halten.
Das perfekte Sitzpolster
Welche Kriterien macht ein Sitzpolster perfekt?
- Flexibilität Ein gutes Sitzpolster sollte beweglich wie ein Yogi-Meister sein. Nur dann kann sich das Polster an das Gewebe der Hose und die Bewegungen des Fahrers anpassen. Ein zu starres Polster fühlt sich an wie eine Windel und wird über kurz oder lang im Sitzbereich drücken.
- Position Wichtig ist, dass die unterschiedlich dichten und dicken Stellen richtig positioniert sind. Verlassen Sie sich bei der Wahl nicht auf den ersten Eindruck. Steigen Sie mit der Radhose auf Ihren Sattel und prüfen Sie in Fahrposition mit den Fingern, ob die beanspruchten Stellen auch vom Polster geschützt sind. Achtung: Das Polster sollte immer zum Abstand der Sitzknochen passen und mindestens ein bis zwei Zentimeter breiter sein.
- Geschlechtsspezifisch Da der Damm- und Genitalbereich bei Männer und Frauen unterschiedlich aufgebaut ist, unterscheiden sich auch die Polster im Aufbau. Um die sensiblen Nervenbahnen zu entlasten, weisen Männerpolster im Dammbereich häufig eine Aussparung auf. Damenpolster dagegen werden im Genitalbereich gerne etwas weicher gepolstert. Vorsicht: Zu flauschig sollte der Schaumstoff auch hier nicht sein, ansonsten können Taubheitsgefühle auftreten.
- Unterschiedliche Dichte Hochwertige Polster bestehen aus unterschiedlich dichten Schäumen, um bestimmte Körperstellen gezielt zu stützen: Dünn und straff gepolstert im Schambereich beugt es Reizungen in der Intimzone vor. Ein Entlastungssteg im Dammbereich kann Taubheitsgefühle verhindern, ein dickerer Schaum mit höherer Dichte im Bereich der Sitzbeinhöcker sitzt sich auch auf langen Strecken nicht so schnell durch.
- Vorgeformt Von Polstern, die annähernd flach und starr in der Hose hängen, sollten Sie besser die Finger lassen. Nur, wenn das Sitzpolster bereits im hängenden Zustand an die Anatomie des Körpers vorgeformt ist, kann es sich im Sattel optimal und faltenfrei an den Träger anschmiegen und somit Scheuer- und Druckstellen vorbeugen.
Die Polster-Innereien
Das Innenleben eines Sitzpolsters besteht aus Schaum mit hoher Dichte und weichem Obermaterial.
- Der richtige Schaum Die Dichte eines Schaumstoffs errechnet sich aus der Masse eines Körpers und seinem Volumen und wird in Kilogramm pro Kubikmeter (kg/m³) angegeben. Üblich sind Dichten von 40, 60, 80 und 120 kg/m³. Einige Hersteller geben die Schaumdichte ihrer Polster mit an. Lässt sich das Sitzpolster mit Daumen und Zeigefinger bereits komplett zusammendrücken, kann man davon ausgehen, dass es sich meist nach wenigen Kilometern durchsitzt.
- Hohe Dichte, viele Zellen Weiche Schaumstoffe besitzen eine geringere Zahl an Zellen. Je fester der Schaum ist, desto mehr Zellen weist er auf. Ein Schaumstoff mit hoher Dichte lässt sich auch von einem höheren Gewicht nicht so leicht komprimieren und bietet so auch auf längeren Ausfahrten mehr Komfort, weil er Stöße und Vibrationen besser dämpfen kann.
- Obermaterial Das Obermaterial des Sitzpolsters sollte vor allem eins sein: weich und nahtfrei. Ein weiches Mikrofasergewebe hilft dabei, die Reibung auf der Haut zu vermindern. Da schweißnasse Haut sehr empfindlich ist, muss das Gewebe Feuchtigkeit aufnehmen und nach außen abführen können. Achten Sie darauf, dass weder innen noch außen Nähte im Bereich des Sitzpolsters verlaufen.
Die richtige Hosenpflege
Nach jeder Tour sollten Sie zumindest das Polster einmal auswaschen und danach zum Trocknen aufhängen. Ein feuchtes Sitzpolster bietet Bakterien und Pilzen einen optimalen Nährboden. Haben Sie sich auf einer langen Tour wundgerieben, können Bakterien schnell zu Entzündungen führen.
Bekommen Sie leicht eine Blasenentzündung? Dann sollten Sie die Polsterpflege ernst nehmen. Ein spezieller Hygienespüler kann dabei helfen, Keime restlos aus dem Sitzpolster zu entfernen.
- Per Hand Auch wenn die Radhose nicht nach jeder Fahrt in die Wäsche wandert: einmal gründlich mit warmem Wasser per Hand auswaschen, verhindert, dass aggressiver Schweiß die Fasern der Hose angreift. Auch Sitzcreme sollten Sie gar nicht erst im Polster eintrocknen lassen. Creme-Rückstände lassen sich nach mehreren Tagen nur noch schwer entfernen.
- In der Maschine Richtig sauber wird es nur in der Waschmaschine. Drehen Sie die Hose zum Waschen auf links und wählen Sie den Schonwaschgang bei 30 bis 40 Grad. Viele Hersteller empfehlen spezielle Pflegeprodukte. Auch zu hohe Schleudergänge können die Radhose schädigen, genauso wie raue Textilien oder Reißverschlüsse. Manche Hersteller legen ihren Hosen ein Wäschesäckchen bei. Wichtig: Beachten Sie immer die Pflegehinweise des Herstellers im Etikett!
Polsterhosen mit oder ohne Träger
Bevorzugt ihr ein Modell mit oder ohne Träger? Schon das hat einen großen Einfluss, da Trägerhosen fast immer dickere Polster und somit mehr Sitzkomfort bieten.
Der Markt bietet eine große Auswahl an Polsterhosen, die sich in Modelle mit oder ohne Träger unterteilen. Modelle mit Trägern, oft auch Bib Shorts oder einfach Bibs genannt, sind vor allem aus dem Rennrad-Bereich bekannt. Doch auch für Mountainbiker gibt es speziell entwickelte Varianten, die unter Trail-Shorts oder -Hosen getragen werden.
Ein großer Vorteil der Polsterhosen mit Trägern ist ihr hoher Sitzkomfort. Sie bieten ein dickeres Sitzpolster für lange Touren und bleiben durch die Träger sicher in Position, ohne zu verrutschen. Zusätzlich haben viele Modelle praktische Taschen im Rückenteil, um Snacks, Werkzeug oder andere Kleinigkeiten zu verstauen.
Trägerlose Polsterhosen, oft auch als Liner Shorts bezeichnet, gibt es in verschiedenen Ausführungen - von großen Modellen, die eher Bib Shorts ohne Träger gleichen bis hin zu minimalistischen Varianten, die als Unterhosen mit kleinem Sitzpolster fungieren.
Die Polsterung ist dünner als bei den meisten Bib Shorts, wodurch das Windel-Gefühl reduziert wird. Gleichzeitig bedeutet das aber auch weniger Polsterung, was sie für lange Touren etwas weniger komfortabel macht.
Boxershorts sind fürs Mountainbiken alles andere als ideal - oft haben sie Nähte an den Sitzknochen, die auf langen Touren unangenehm reiben und Druckstellen verursachen. Das integrierte Sitzpolster verteilt den Druck auf die Sitzknochen gleichmäßiger und verhindert, dass harte Kanten des Sattels unangenehm drücken.
Zudem gibt es in diesem Bereich keine störenden Nähte, was den Tragekomfort deutlich erhöht.
Einige getestete Modelle
- 7mesh Foundation Bike Boxer Brief: Mit ihrem kurzen Schnitt, dem superflexiblen Stoff und dem minimalistischen Pad setzt die Short auf maximale Bewegungsfreiheit. Ein besonderes Detail ist die Aussparung vorne in der Mitte des Pads.
- Fox Linershorts Tecbase Lite: Die Shorts sitzen angenehm, ohne einzuengen. Die Beine sind kürzer als bei Troy Lee, aber länger als bei 7mesh. Eine Gummierung fehlt, wodurch sie etwas leichter hochrutschen kann, doch in unserem Test hat sie auch auf langen Rides sicher gesessen.
- Troy Lee Designs MTB Pro Liner Short: Die Shorts bietet mit ihrem TMF 6 Hour Pad das dickste Polster unter den trägerlosen Modellen im Test und eignet sich gut für lange Touren. Der Stoff fühlt sich etwas rauer an als bei anderen Modellen, ist aber angenehm zu tragen.
- Canyon Enduro-Bibshort: Die Bib-Short ist fast schon ein kompletter Anzug, allerdings bringt das Konzept einige Einschränkungen mit sich. Damit der Protektor sicher hält, muss die Hose straff sitzen, was die Bewegungsfreiheit etwas einschränkt.
- GORE Fernflow Liner Short: Neben zwei kleinen Rückentaschen für kleine Essentials wie Riegel und Co. gibt es eine große Tasche, die zu beiden Seiten offen ist - ideal, um eine dünne Jacke oder eine zusätzliche Schicht zu verstauen. Das superdünne, leichte Mesh-Material sorgt für eine hervorragende Atmungsaktivität.
- POC MTB Air Layer Bib Short: Mit 4 Rückentaschen und 2 kleinen Beintaschen bietet sie mehr Platz für Snacks, Werkzeug oder andere Essentials als jede andere Hose im Test. Das VPDS Catalyst-Pad ist bei ähnlicher Dicke fester als das der anderen Bibs im Test und bietet langanhaltenden Sitzkomfort, da es sich auch auf extra langen Touren nicht durchsitzt.
- Specialized Prime SWAT Bib Short: Die Hose sitzt wie eine zweite Haut und fühlt sich dank breiter, elastischer Schultergurte super angenehm an - nichts verrollt oder schneidet ein. Alle Nähte sind außen platziert - top, denn so werden Druckstellen verhindert und es sorgt für ein besonders weiches Tragegefühl.
Allgemeine Hinweise zum Kauf einer Radhose
Generell kann man jedoch allgemeine Hinweise zum Kauf einer Radhose geben. Unabhängig vom Sattel und vom Fahrverhalten sollte die Radhose von guter Qualität sein und ihren Zweck erfüllen.
Fahrradkleidung ist Funktionskleidung und dient nicht nur dem Schutz vor Blicken, sie erfüllen auch einen praktischen Zweck.
Wieso man bei einer Fahrradhose auf kein Sitzpolster verzichten sollte
Wer lange und gerne mit dem Fahrrad fährt, der hat sicherlich schon einmal das Problem von schmerzenden Sitzknochen und Schmerzen im Hintern gehabt. Egal wie dick der Sattel gepolstert ist, irgendwann macht sich das lange Sitzen bemerkbar.
Mit einem Sitzpolster in der Hose kann man die schmerzfreie Sitzzeit positiv verlängern. Eine Art Sattel in der Hose, so kann man das Polster ganz gut beschreiben.
Bei Radhosen für Frauen ist das Sitzpolster meist etwas breiter. Generell ist jedoch auch möglich, dass Frauen Radhosen für Männer tragen und umgekehrt. Die Form der richtigen Sitzpolsters bekommt man meist nur durch eine direkte Anprobe heraus.
Das Sitzpolster muss bei Radlerhosen richtig am Körper sitzen
Das Sitzpolster muss eng anliegen, nur so kann es seine Funktion einwandfrei erfüllen und einen zusätzlichen Schutz vor unangenehmen Druckgefühlen erfüllen.
Es bildet eine zusätzliche Schicht zwischen Sattel und Sitzknochen. Bei einigen Fahrradsatteln kommt man um die Benutzung solcher Polster nicht herum, gerade im Rennradbereich oder im MTB-Bereich sind die Sättel sehr hart und ohne ausreichend eigene Polsterung versehen.
Fahrradhosen in unterschiedlichen Ausführungen
Neben der Funktion der Polsterung schützen Fahrradhosen auch vor dem Auskühlen. Das Atmungsaktive Material lässt Feuchtigkeit, wie Schweiß, durch und behält die Wärme des Körpers zurück. Durch diesen Effekt kühlen die Muskeln nicht so schnell aus.
Je nach Wetter und Temperaturen kann man kurze Fahrradhosen, ¾ Hosen oder lange Radhosen anziehen. Im Winter ist eine lange Radhose zu empfehlen. Bei einer Trägerhose hat man den Vorteil, dass diese nicht rutscht und immer genau so sitzt wie man es gerne hätte.
Mit einem Trikot oben drüber fallen die Träger nicht weiter auf. Hier kann man im Winter auch eine Softshelljacke drüberziehen. Ein weiterer Vorteil ist, dass die Hose am Bauch kein Bündchen hat. Ein unangenehmes Drücken kann so auch am Bauch vermieden werden.
Trägt man unter der Radhose noch eine Unterhose?
Ob man unter der Fahrradhose noch eine weitere Unterhose trägt, ist ganz individuell zu beantworten, es sei jedoch gesagt, dass einige Hosen spezielle Sitzpolster mit einer antibakteriellen Wirkung haben und die Funktion nur dann optimal zum Tragen kommt, wenn man die Unterhose unter der Radlerhose weglässt. Wer sich damit unwohl fühlt, der lässt sie einfach an.
Natürlich kann man auch über der Fahrradhose noch eine Jeans oder Anzughose tragen, für den Winter oder auf dem Weg zur Arbeit kann dies durchaus notwendig sein.
Darauf sollte man beim Kauf einer Radhose ebenfalls achten
Die Bündchen sollten nicht zu eng sitzen. Gerade am Oberschenkel darf das Bündchen vom Bein dies nicht abschnüren. Wenn die Hose bereits im kalten Zustand zu eng sitzt, sollte man lieber eine Hosengröße größer aussuchen.
Durch die Bewegung und das Anstrengen der Muskeln werden die Beine mit mehr Blut versorgt und können während des Fahrens an Umfang dazu gewinnen. Zu weit darf die Hose jedoch auch nicht sein, so geben die meisten Fahrradhosen im Laufe der Zeit nach und ein Schlabberlook ist nicht angebracht.
Silikon-Beinabschlüsse sorgen für den nötigen Halt. Auch mit verschwitzten Beinen rutscht die Hose unter der Tretbewegung nicht hoch. Die Nähte sollten stark und dünn sein. Ein unangenehmes Drücken gilt es so zu vermeiden.
Wer bei der Anprobe der Hose bereits Druckstellen spürt oder ein unangenehmes Gefühl hat, der sollte ein anderes Modell wählen. Es bleibt einem nichts anderes übrig, als selbst einen kleinen Fahrradhosen Test durchzuführen.
Taschen sucht man vergebens an den Radhosen, diese sind meist an den Fahrradtrikots zu finden und bieten gerade genügend Platz für einen Schlüssel, Ausweis oder ein bisschen Geld. Taschen würde an der Hose nur stören und können unangenehmes Drücke verursachen.
Bei der Pflege der Radhosen die Pflegehinweise beachten
Bei der Pflege der Fahrradbekleidung sollte man unbedingt die Pflegehinweise vom Hersteller beachten. Besonders, wenn es sich dabei um eine Fahrrad Regenhose handelt. Je nach Material muss man hier unterschiedlich vorgehen.
Ist die Hose aus 100% Nylon, so bedarf sie einer anderen Behandlung als eine Radhose mit einem Elastananteil. Waschen und Reinigen sollte man die Fahrradhosen und Radlerhosen in jedem Fall, anderenfalls fangen Sie schnell an unangenehme Gerüche zu entwickeln.
Es bietet sich an, die Fahrradhose per Hand im Waschbecken durchzuspülen und dabei vorsichtig mit Hygienereiniger für Kleidung zu arbeiten.
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