Mountainbiken ist ein fantastischer Sport, um die Natur zu erleben und sich fit zu halten. Gerade für Anfänger gibt es einiges zu beachten, damit der erste Mountainbike-Urlaub zu einem unvergesslichen Erlebnis wird. Hier sind einige Tipps und Tricks, die dir den Einstieg erleichtern.
1. Die richtige Ausrüstung
Die richtige Ausrüstung ist das A und O für einen gelungenen Mountainbike-Urlaub. Hier sind die wichtigsten Ausrüstungsgegenstände:
Helm
Der Kopf ist das wichtigste Körperteil. Deshalb ist es sinnvoll, ihn im Falle eines Sturzes zu schützen. Obwohl es nicht gesetzlich vorgeschrieben ist, empfehlen wir, beim Fahren immer einen Helm zu tragen. Dies gilt vor allem auf dem Mountainbike, da die Wahrscheinlichkeit, bei einem Sturz mit dem Kopf auf etwas zu prallen, sehr groß ist. Ein weiterer Vorteil des Fahrradhelms besteht darin, dass der Kopf vor tief hängenden Zweigen geschützt ist. Richtige Mountainbike-Helme haben auch ein Visier, das die Dinge beiseite schiebt, die man ansonsten an den Kopf bekommen würde. Zudem verfügen sie über einen besseren Schutz am Hinterkopf. Daher lohnt sich die Anschaffung eines Mountainbike-Helms, wenn man eingefleischter Mountainbiker ist. Aber auch ein beliebiger anderer Helm ist besser als gar kein Fahrradhelm.
Ersatzteile und Werkzeug
Es gibt nichts Schlimmeres, als mitten im Wald eine Panne zu haben. Deshalb ist es ratsam, immer Werkzeug und Ersatzteile mitzubringen. Man kann sie im Rucksack oder in der Satteltasche verstauen. Wir empfehlen, immer einen zusätzlichen Schlauch, einen Reifenheber und eine kleine Pumpe dabei zu haben. Außerdem ist ein kleines Multitool mit den wichtigsten Dingen ratsam. Es ist eine gute Idee, das Wechseln des Schlauchs vor dem Ernstfall einige Male zu Hause in Ruhe geprobt zu haben.
Handy
Du solltest immer ein Handy dabei haben, falls du die Orientierung verlierst, dein Fahrrad kaputt ist oder du dich verletzt hast. Du kannst es in einer Gefriertüte mitnehmen, so dass es nicht durch Feuchtigkeit oder Staub beschädigt wird. Zudem ist es von Vorteil, eine GPS-Tracking-App zu installieren. Diese kann anderen zeigen, wo du gerade bist, sofern ein Unfall passiert ist. Ein Handy ist auch ein guter Begleiter, um die Tour auf Sport-Apps zu dokumentieren und um sie zu Hause vorzeigen zu können. Du sollst aber dein Handy nur benutzen, wenn du mit dem Fahrrad stillstehst.
Passende Kleidung
Auf dem Mountainbike ist passende Kleidung wichtig. Es gibt richtige Mountainbike-Kleidung, herkömmliche Sportkleidung kann aber auch getragen werden. Es ist jedoch von Vorteil, in richtige Fahrradhosen zu investieren, da diese so gefertigt sind, dass sie Kontakt mit der Haut haben und Scheuerstellen verhindern können. Beim Fahren mit Fahrradshorts wird keine Unterwäsche getragen, da dies zu Scheuerstellen und Reizungen führen kann. Zudem sind Fahrradshorts mit antibakteriellen Mitteln behandelt. Ein paar gute Fahrradhandschuhe sind auch praktisch, da man an einem Tag auf dem Fahrrad mit den Händen viele Stöße abfedert. Gleichzeitig wärmen sie die Hände an kalten Tagen und schützen sie bei einem Sturz.
Essen und Trinken
Essen und Trinken gehören zum Pflichtprogramm. Denke deshalb immer an Wasser, egal wie kurz die Tour ist. Wenn du einen längeren Ausflug planst, solltest du auch Essen mitnehmen.
2. Verhalten auf den Trails
Als Mountainbiker teilst du dir die Natur oft mit anderen. Daher ist es wichtig, rücksichtsvoll zu sein. Hier sind einige Verhaltensregeln:
- Platz machen: Viele Mountainbike-Trails sind für Fußgänger und Reiter verboten. Oft aber fährt man auf gewöhnlichen Wegen, auf denen sich auch andere Leute aufhalten. Wenn du auf diese triffst, machst du auf dich aufmerksam, bremst ab und fährst, wenn möglich, in großem Bogen um die anderen. Spaziergänger wissen nicht unbedingt, dass du von hinten kommst. Sie können plötzlich die Seite wechseln und daher angefahren werden. Zudem können sich Pferde und Fußgänger erschrecken, wenn du plötzlich vorbeifährst.
- Nicht auf nassen Trails fahren: Wenn es viel geregnet hat, sollte man Wege und Trails nicht befahren. Denn dann wird der Untergrund weich, und ein Fahrradreifen kann den Trail beschädigen. Deshalb sollst du einen Trail nicht befahren, wenn er weich und matschig ist.
- Immer auf dem Weg bleiben: Die meisten Mountainbike-Routen verlaufen durch Wälder in Privatbesitz. Dort ist der Aufenthalt abseits der gekennzeichneten Pfade und Wege nicht erlaubt. Bleib daher immer auf dem Weg, damit die Natur nicht zerstört wird und wir weiterhin die privaten Wälder benutzen dürfen.
- Absteigen, wenn die Route zu schwer wird: Man wird nicht an einem Tag zum Weltmeister, und es gibt keinerlei Grund, mit einer Verletzung nach Hause zu kommen. Deshalb ist es ratsam, ein Hindernis zu umfahren oder abzusteigen und das Rad zu schieben, wenn die Route zu schwer oder der Hügel zu steil wird. Das haben sogar die besten Fahrer schon getan.
3. Fahrradwartung
Es gibt nur eine Sache, die schlimmer ist als ein Fahrrad, das nicht fahren kann - nämlich ein Fahrrad, das nicht mehr zu bremsen ist. Sorge deshalb immer dafür, dass dein Fahrrad in einem guten Zustand ist. Wir empfehlen dir, vor jeder Tour zu kontrollieren, ob die Kette geölt ist, ob die Bremsen funktionieren und ob das Fahrrad allgemein in einem guten Zustand ist. Von Vorteil ist auch, das Fahrrad nach einer matschigen Tour zu waschen. Dies ist sehr wichtig für die Betriebssicherheit und die Lebensdauer - und wer will nicht am liebsten auf einem sauberen Fahrrad fahren?
4. Mountainbike-Reiseziele für Anfänger
Unsere Mountainbike Reisen für Einsteiger sind der perfekte Startschuss für trailorientierte Bike-Urlaube. Wir nehmen dich mit zu den besten, leichten Trails der jeweiligen Region, entdecken gemeinsam die Kulinarik und übernachten in tollen Unterkünften.Bei unseren Reisen musst du dich um nichts kümmern, denn es gibt wie immer eine Rundum-Sorglos Organisation. Auch auf Defekte sind wir mit zahlreichen Ersatzteilen & Werzkzeug bestens vorbereitet, sodass unseren Trailspaß nichts unterbricht.Das Tempo bergauf und bergab ist moderat. Der Guide gibt immer wieder Fahrtechnik Tipps. Tourenlänge ca. St. Wenn du bereits einen Level 1 Kurs - wie z.B. eBike Basic, MTB Basic, Ladies Basic oder Fahrtechnik Wochenende Level 1 - absolviert hast und du diese Inhalte gut mitmachen konntest im Kurs, hast du das entsprechende Level für diese Kategorie Reise. Weite Kurven in normalem Gelände. Einfache Trails. maximal 25-35kmca. Federgabel mit min. Du bist dir unsicher?Dann empfehlen wir dir vorab einen Level 1 (Basic) Kurs bei uns zu besuchen. Seit über 10 Jahren reisen wir mit unseren Bikes zu den Trailperlen in Europa. Testen Trails & regionale Kulinarik und bringen euch die ganz besonderen Schätze mit. Ein Bike-Reise bei Rock my Trail soll für euch ein Bike-Highlight werden.
Hier sind einige empfohlene Regionen für Mountainbike-Anfänger:
- Mountainbikepark Pfälzerwald (Pfalz): Skurrile Felsformationen, verschlungene Pfade, romantische Burgen und jede Menge Natur: Biken im Pfälzerwald bedeutet hundert Prozent Abenteuer im größten zusammenhängenden Waldgebiet Deutschlands.
- Freiburg Trails (Schwarzwald): Mit viel ehrenamtlichem Engagement entstanden hier durch den Mountainbike-Verein in Freiburg neun packende Trails rund um die Natursportmetropole Baden-Württembergs.
- Bike-Arena Sauerland (Sauerland): Das Land der tausend Berge lockt mit Deutschlands größtem beschilderten Mountainbike-Wegenetz. Auf 1.700 Kilometern Strecke mit 34.000 Höhenmetern stellen sich Touren-Fans spannende und abwechslungsreiche Etappen-Abenteuer zusammen.
- Sportclub Sarti-Beach in Griechenland: Hier gibt es genug Angebote für Bike-Anfänger - und wenn Ihr feststellen solltet, dass Mountainbiken doch nicht Euer Ding ist, dann findet Ihr genug sportliche Alternativen.
5. Fahrtechnik für Anfänger
Wer das Mountainbiken lernen will, sollte mit der richtigen Technik für das MTB anfangen. Unten findet Ihr unsere Tipps und Übungen dazu. Aber davor kommt die Fitness. Ihr fragt Euch, wie man mit dem Mountainbiken anfängt? Macht Euch klar, dass Mountainbiken ein Extremsport ist. Beginnt damit, regelmäßig Fahrrad zu fahren. Und nein, damit meinen wir nicht die sonntäglichen 5 Minuten zum Bäcker. Wer ganze Touren auf dem Mountainbike machen will, ist locker mehrere Stunden unterwegs und macht ordentlich Höhenmeter. Mit der richtigen Technik und ist der Anfang für die erste Biketour gemacht. Hier unsere wichtigsten Tipps.
- Grundposition: Bei der Grundposition sind Arme und Beine leicht angewinkelt. Der Körperschwerpunkt liegt mittig über dem Tretlager. Der Rücken ist gerade und das Gesicht über dem Vorbau des Bikes positioniert. Die Zeigefinger befinden sich auf der Bremse, die anderen Finger sind fest am Griff.
- Kurvenfahren: Die Körperposition befindet sich in der Kurve zentral über dem Tretlager. Der Arm auf der Kurveninnenseite ist gestreckt der andere gebeugt. Der Sattel sollte an der Oberschenkelinnenseite anliegen. Die kurvenäußere Kurbel steht während der Kurvenfahrt senkrecht nach unten um dem System mehr Stabilität zu geben und ein Aufsetzen der inneren Kurbel zu vermeiden. Während des Einlenkens wird der Schwerpunkt etwas nach hinten verlagert - aber nur so weit, wie es das Gefälle erfordert. Man überblickt den Verlauf der Kurve Richtung Kurvenende und fährt die Kurve außen an.
- Geschwindigkeit: Geschwindigkeit bringt Sicherheit, daher sollte eine zu defensive Körperhaltung vermieden werden. So ist ein schnelles Reagieren auf Gefahren Situationen möglich. Wichtig ist, dass der Schwerpunkt nicht zu weit nach hinten verlagert wird, da man dann zu wenig Druck auf dem Vorderrad hat und man schneller die Kontrolle über das Bike verlieren kann.
- Bunny-Hop: Um mit dem Bike über Hindernisse zu springen sollte man den Bunny-Hop beherrschen. Das richtige Timing steht im Vordergrund. Man fährt mit Schwung auf das Hindernis zu. Arme und Beine sind dabei gebeugt, der Oberkörper tief über den Lenker geneigt. Um das Vorderrad anzuheben werden kurz vor dem Hindernis Arme und Beine gestreckt und der Schwerpunkt nach hinten verlagert. Die Hüfte wandert nun schwungvoll in Richtung Vorbau umso auch das Hinterrad in die Luft zu bekommen. Bei deinen ersten Versuchen wird mit dem Hinterrad hängen bleiben. Daher sind Geduld und die Suche nach dem richtigen Timing wichtig.
6. Sicherheitshinweise
Mountainbiken birgt Risiken. Beachte daher folgende Sicherheitshinweise:
- Sorgfältige Planung mit allen zur Auswahl stehenden Hilfsmitteln, abgestimmt auf die aktuellen (Wetter-)Verhältnisse, ist essenziell.
- Vor allem der technische Zustand des Bikes sollte vor jeder Fahrt gewissenhaft geprüft werden, allem voran die Bremsen.
- Insbesondere das Bergab-Fahren erfordert, das Tempo an die jeweilige Situation und das eigene Können anzupassen. Dies gilt einmal mehr beim E-Biken.
7. E-Mountainbike
Ihr wollt auf dem MTB besonders weit kommen? Höhere Gipfel erreichen? Weniger Schwitzen? Dann rauf aufs E-Mountainbike. Keine Sorge, das ist nicht nur was für Faule. Denn wer den Motor sinnvoll nutzt wird schnell merken, dass auch das Fahren auf dem E-MTB Sport ist. Aber mit enormem Potenzial bei Reichweite und Höhe.
8. Geschwindigkeit und Distanz
Als Anfänger werdet Ihr meist mit 15 - 20 km/h unterwegs sein. Distanzen von 20 - 50 km mit bis zu 500 Höhenmetern bei eher sanften Steigungen (Willkommen in der Frosch-Heimat Münsterland) sind ein guter Einstieg. Wer sich fit auf dem MTB fühlt, der wird auch mit 20-25 km/h gut zurecht kommen. Viel wichtiger: Es dürfen dann auch mal bis zu 100 km sein. Hügelige Strecke mit moderaten Steigungen und bis zu 1.200 Höhenmetern sind drin. Experten auf dem MTB fahren auch mal 70 km oder mehr und legen über 1500 Höhenmeter zurück. Die Reisegeschwindigkeit bleibt bei 20 - 25 km/h, dafür kommen auch mal bis zu 7 Stunden Fahrzeit zusammen.
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