MTB Fully Test: Welches Bike bis 4000 Euro überzeugt?

Die Frage, ob Bikes immer schwerer werden, ob alles nur noch dem Bergabfahren untergeordnet ist und ob die Preise an Unvernunft grenzen, muss aktuell mit "ja" beantwortet werden. Dennoch gibt es Mountainbikes, die sich diesen Trends widersetzen und damit den eigentlichen Mainstream treffen. Die Rede ist von der Federwegsklasse um 130 mm, von Bikes, die je nach Hersteller als Touren- oder Trailfully bezeichnet werden.

Wer lange, ausgedehnte Touren fahren, aber dennoch Spaß auf dem Trail haben und in Sachen Komfort nicht zu kurz kommen möchte, sitzt mit einem solchen Bike ideal. Für Enduro-Enthusiasten mögen Federwege um 130 mm untermotorisiert sein, für XC- und Marathon-Fahrer die Gewichte zu hoch. Davon abgesehen decken diese Allrounder einen maximal breiten Einsatzbereich ab.

Ob für die Feierabendrunde, das Micro-Adventure am Wochenende oder den MTB-Urlaub in den Bergen - diese Bikes sind vielseitig einsetzbar. Sogar der Traum vom Alpencross lässt sich mit ihnen verwirklichen.

Das Testfeld im Detail

In unserem All-Mountain-Testfeld aus Fullys mit rund 150 Millimetern Federweg mussten sich die Kandidaten auch im Uphill beweisen. Sechs der insgesamt sieben All Mountains lagen im Preisbereich zwischen 3999 Euro und 4999 Euro, wobei das Cube die untere und das Scott die obere Grenze der Preisspanne markierte. Das Marin Rift Zone lag mit 3499 Euro deutlich unter dem Preisniveau und trat deshalb außer Konkurrenz an.

Gewicht und Ausstattung

Im Schnitt wogen die Testkandidaten 15,1 Kilo. Die Frage drängt sich auf, ob All Mountains überhaupt die richtigen Begleiter für tretlastige Alpen-Touren sind. Schlankere Trailbikes bieten vielleicht das bessere Allround-Paket, oder die Bikes wiegen schon so viel, dass man auch gleich ein abfahrtsstärkeres Enduro gen Gipfel schleifen kann. Zum Vergleich: Die Trailbikes aus demselben Preissegment bis 5000 Euro wogen im Schnitt 14,1 Kilo, Enduros derselben Preisklasse rund 15,5 Kilo.

YT und Specialized ermöglichten mit deutlich unter 15 Kilo Gesamtgewicht vergleichsweise entspannte Anstiege. Radon und Cube landeten ebenfalls noch unter der 15-Kilo-Marke. Das Focus Jam brachte mit seinen 15,9 Kilo die Tester bergauf am stärksten ins Schwitzen.

Die Industrie ist sich uneins darüber, wie ein All Mountain für 3500 bis 5000 Euro ausgestattet sein sollte. Traditionell bestücken die Direktversender ihre Bikes mit Teilen der Premiumklasse und investieren viel in Carbon. An den Fox-Fahrwerken von YT und Radon schimmert sogar die goldene Kashima-Beschichtung. Scott, Specialized, Marin und Focus kamen ohne Highend-Fahrwerke und spezifizierten Mittelklasse-Parts von Fox und Marzocchi.

Die entscheidende Rolle spielte hier der Rahmen. Die beiden leichtesten Bikes (YT, Specialized) sowie das Cube rollten allesamt auf einem Vollcarbon-Rahmen. Der Hinterbau bestand aus Alu. Marin setzte als einziger ausschließlich auf Aluminium als Werkstoff, reihte sich im Gewichts-Ranking aber noch vor dem Focus ein.

Kletterfähigkeit auf dem Uphillflow-Trail

Das schwere Focus generierte zwar mit seinem feinfühligen Hinterbau jede Menge Traktion, pumpte dafür aber spürbar bei jedem Tritt. Hier war der Griff zur Dämpferplattform Pflicht. Bei Marin, Radon und Cube wurde das Heck ebenfalls lebendig, sobald man aus dem Sattel ging und beschleunigte. Am besten parierte das Scott jegliche Art der Tempoverschärfung: Sein Hinterbau stand auch bei offenem Dämpfer sehr stabil im Federweg. YT und Specialized reihten sich dazwischen ein.

Neben Gewicht und Fahrwerkseffizienz hatte auch die Reifenwahl großen Einfluss auf die Uphill-Performance. YT, Cube und Focus spezifizierten am Vorderrad Maxxis-Schlappen mit der extrem weichen MaxxGrip-Gummimischung. Die klebten in Kurven wie Harz an den Händen und dämpften zudem gut, rollten aber leider auch spürbar schlechter als die Reifen-Kombis der Konkurrenz.

Wer viele Höhenmeter auf Asphalt oder Schotter sammelt, kann sein All Mountain ruhig mit schnelleren Reifen etwas klettertauglicher gestalten.

Spielfreude in der Abfahrt

Bis auf YT bewegten sich die Lenkwinkel aller Testkandidaten zwischen 64 und 65 Grad - Maße, die auch ausgewachsenen Enduros gut zu Gesicht stünden. Damit besaßen alle Testkandidaten viel Laufruhe, wenn es schnell und verblockt zur Sache geht. Nur das mittlerweile vier Jahre alte Jeffsy erinnerte mit seiner 66 Grad steilen Front an die Zeiten, in denen All Mountains mehr zahme Touren-Bikes als Abfahrtsräuber waren.

Dank der kurzen, konservativen Geometrie hetzte das YT herrlich verspielt um enge Kurven und ließ sich entspannt an jeder noch so kleinen Geländekante in den Flugmodus ziehen. Ähnlich spielfreudig zeigte sich auch das Radon, dessen extrem leichte Carbon-Laufräder förmlich Flügel verliehen. Die Geometrie des Focus schürte ebenfalls Hoffnung auf ein spielerisches Fahrerlebnis. Doch der Körpereinsatz verpuffte im allzu komfortablen Fahrwerk, und auch das hohe Gewicht ließ das Jam nur schwer abheben.

Bei Cube, Specialized und Scott verlangten die langen Kettenstreben in Kombination mit üppigen Radständen auf verwinkelten Strecken ebenfalls etwas mehr Nachdruck. Dafür liefen die Bikes in steilem Gelände und bei hohen Geschwindigkeiten zur Höchstform auf. Für die größte Überraschung aber sorgte das Marin: Mit dem sehr langen Hauptrahmen und dem flachen Lenkwinkel in Kombi mit dem kurzen Heck schaffte es den perfekten Spagat zwischen Laufruhe und Agilität. Nur die magere Ausstattung setzte dem Rift Zone Grenzen.

Testergebnisse im Überblick

Die Testergebnisse zeigen, dass fast alle Kandidaten preislich deutlich über 4000 Euro liegen. Wer so viel Geld investiert, sollte genau wissen, was er mit dem Bike anstellen möchte. Cube und Specialized erfüllen den Anspruch eines All Mountains am besten. Sie lassen sich gut treten und kennen bergab kaum Grenzen.

Scott und Radon landen auf Rang drei und vier. Das Scott glänzt durch sein effizientes Fahrwerk verstärkt bei tretintensiven Touren. Das Radon macht dagegen mit seinem quirligen Charakter auch in zahmem Gelände Spaß. Gleiches gilt für das YT.

Focus und Marin eignen sich durch ihr extremes Gewicht nur bedingt für den All-Mountain-Einsatz.

Das sagen die Tester

  • Tobias Knetsch: "Ausgesprochen leicht und flink ist keines der Test-Bikes. Daher würde ich mir ein All Mountain immer nach dem Abfahrtspotenzial aussuchen."
  • Jan Timmermann: "Auch mit 150 Millimetern Federweg will ich nicht nur bergab fahren. Ein Allrounder muss auch klettern können. YT und Specialized sind meine Favoriten, wenn es mal auf lange Touren geht."
  • Max Fuchs: "All Mountains waren mal Alleskönner. Nun sind mir die meisten Modelle im Uphill zu schwer. Wenn ich einen Allrounder suche, greife ich deshalb lieber zum Trailbike."

Zahlen, Daten, Fakten

Die Punkte Rein auf die Fahrleistung reduziert gewinnt das Cube diesen Vergleich deutlich. Bei der Gesamtpunktzahl kann es sich aber nur um ein Haar gegenüber der Konkurrenz von Specialized durchsetzen. Scott, Radon und YT landen im Mittelfeld. Das schwere Focus kann hier nicht ganz mithalten. Das Schlusslicht bildet das deutlich günstigere Marin.

Steifigkeiten: Der voluminöse Carbon-Hauptrahmen des Scott dominiert die Steifigkeitswertung. Dahinter reihen sich die Vollcarbon-Rahmen von YT und Specialized ein. Radon fällt ab.

Laufradträgheit: Die Carbon-Laufräder am Radon lassen sich am besten beschleunigen. Das Cube kommt mit schweren Reifen nur zäh in Schwung.

Gewichte: Specialized und YT wiegen mit ihren Vollcarbon-Rahmen am wenigsten. Auch Cube setzt ausschließlich auf Carbon, landet wegen der abfahrtslastigen Ausstattung aber nur im Mittelfeld.

Die Alternativen im Überblick

Neben den getesteten Bikes gibt es natürlich noch weitere interessante Optionen auf dem Markt. Hier ein kurzer Überblick über einige spannende All-Mountain-Plattformen:

  • Canyon Neuron: Ein Klassiker im All-Mountain-Segment, der mit Fakten überzeugt. Es gibt spannende Alu-Modelle, die auch unter 3000 € das Thema Gewicht nicht vernachlässigen.
  • Cube Stereo One44: Ein All-Mountain auf dem Markt, nach dem sich viele Tourenfahrer sehnen. Es ist leicht, gut ausgestattet und bezahlbar.
  • Orbea Occam SL: Eine Kombination aus Design, Features, Preis und Gewicht, die derzeit kein anderer Hersteller so gut hinbekommt wie Orbea.
  • Rockrider: Versucht mit der Brechstange die Discount-Ecke zu verlassen, und das gelingt. Das Ausstattungsfeuerwerk, mit Top-Fahrwerk und Carbonlaufrädern, liegt in der Preisklasse unter 4000 € über dem Marktdurchschnitt.
  • Canyon Spectral: Hat weniger Federweg als sein Vorgänger, bleibt aber eines der abfahrtslastigen All Mountains auf dem Markt.
  • YT Jeffsy: Klettert überall hoch, ist im Anstieg mit relativ hohem Gewicht aber keine Rakete. Bergab liefert das Jeffsy dagegen voll ab.
  • Scor 2030: Schafft es, mit einem abfahrtsorientierten Bike mit gutem Vortrieb tatsächlich eine Marktlücke zu besetzen.
  • Crossworx Lite 290: Beweist, dass man bei einem Preis von 5499 € in Deutschland konkurrenzfähige Mountainbikes fertigen kann.
  • Raaw Jibb: Wer vor allem auf Alu steht, findet mit dem Raaw Jibb auch ein weiteres spannendes High-End-Bike mit durchdachten Features.
  • Santa Cruz 5010: Unterstreicht mit dem kleinen Hinterrad und der abfahrtsorientierten Ausstattung seinen verspielten Fahrstil auf dem Singletrail.

Fazit: Welches All Mountain ist das Richtige für dich?

Die Auswahl an All Mountain Bikes ist groß und alles andere als homogen. Den radikalen Abfahrern wie dem YT Jeffsy oder Canyon Spectral CF stehen leichte Bikes mit exzellenten Klettereigenschaften wie das Orbea Occam SL oder das Canyon Neuron gegenüber. Das Bike mit der größten Schnittmenge für Tourenfahrer ist das Cube Stereo One C:62 Race für 3999 €. Wer es vor allem bergab krachen lassen will, der ist mit dem aktuellen Canyon Spectral CF ab 3399 € am besten bedient. Unter 3000 € macht YT mit dem Jeffsy Core 2 das beste Angebot für Freunde des Abfahrtsspaßes. Wer in dieser Preisklasse einen Alpenüberquerer sucht, wird mit dem Canyon Neuron 7 am glücklichsten.

Vergleichstest: Mountainbikes zwischen 2500 und über 6000 €

Um die Frage zu beantworten, wie viel Geld man ausgeben muss, um ordentliche Mountainbike-Trails zu fahren, wurden vier Mountainbikes zwischen 2500 und über 6000 € getestet. Das brandneue Orbea Laufey Trailhardtail repräsentiert dabei mit einem Preis von 2500 € den Einstieg in die Welt der hochwertigen Mountainbikes. In der Mitte zwischen den Extremen buhlen das Radon Slide Trail AL als Fully zum attraktiven Preis von unter 3000 € und das Canyon Spectral für einen UVP von 5000 € um die Gunst der Bike-Käufer.

Die Testkandidaten im Detail

  • Orbea Laufey: Das günstigste Bike im Vergleich, gleichzeitig das leichteste. Bergauf zieht das Laufey die Konkurrenz ab.
  • Radon Slide AL: Das günstigste Fully im Vergleich und hat damit überrascht. Das Bike macht mächtig Spaß.
  • Canyon Spectral CF 8.0 K.I.S.: Kostet deutlich mehr als das Radon, wiegt aber genauso viel. Es hat mehr Federweg und ist abfahrtslastiger.
  • Liteville 303: Mit 6999 € verbaut Liteville nur beste Teile. Wer bereit ist, tief in die Tasche zu greifen, bekommt ein Bike, das sowohl im Downhill, als auch auf dem Weg zum Traileinstieg viel Freude macht.

Gewichtstabelle

Modell Gewicht
Orbea Laufey [Gewicht]
Radon Slide AL 15,6 Kilo
Canyon Spectral CF 8.0 K.I.S. 15,5 Kilo
Liteville 303 unter 14 Kilo

Fazit des Vergleichstests

Die wirklich gute Essenz aus diesem Test aber ist: Selbst, wenn du nur 3000 € ausgeben willst, bekommst du auch 2024 noch ein solides Bike. Mit dem Radon Slide Trail muss man zwar deutliche Kompromisse eingehen. Es ist schwer, und lange Abfahrten machen dem Dämpfer im Heck zu schaffen. Auf lange Sicht wird sicher auch das eine oder andere Ersatzteil fällig. Aber man kann damit bergab Spaß haben. Viele wollen oder können aber einfach keine 3000 € ausgeben. Und in dem Fall sind solche Trailhardtails wie das Orbea Laufey oder das Rose Bonero wirklich eine gute Wahl. Damit muss man bergab zwar eine deutliche Kompromissbereitschaft zeigen, aber man kann damit den Mountainbike-Spirit erleben. Wer nur bergab ballern will und dabei seine Kumpels mit den Fullys nicht ziehen lassen will, wird aber mit dem Hardtail auf Dauer nicht glücklich. Denn die Einschnitte, die der starre Hinterbau mit sich bringt, liegen genau im Bereich der Abfahrt.

E-Mountainbikes um 4000 Euro im Check

Auch im Bereich der E-Mountainbikes gibt es interessante Modelle um die 4000 Euro. Diese Bikes bieten mit ihren dicken Motoren von Bosch, Shimano oder Yamaha samt ihren reichweitenstarken Akkus spaßige Touren und (teils) richtige Bergab-Action.

Die besten E-MTBs um 4000 Euro

  • Bulls Copperhead EVO AM 1 29: Ein veritables All-Mountain für relativ schmales Geld.
  • Canyon Neuron:ON AL 6.0: Der Koblenzer-Versender mischt die E-MTB-Szene auf - erst recht mit dem preiswerten Neuron:ON AL 6.
  • Centurion Numinis R800i: Zugelassen für sagenhafte 150 Kilo Systemgewicht und glänzt auch sonst mit guter Ausstattung!
  • Centurion No Pogo F800i: Komplett StVZO-konform dank Lichtanlage, dickem Systemgewicht von satten 150 kg und Shimano EP6-Antrieb.
  • Conway eWME 4.9: "We make Enduro" verkündet Conway bei seinem eWME 4.9 stolz - und verkauft für 4500 Euro einen echten Vertreter dieser Gattung!
  • Cube Stereo Hybrid 120 Race 625: Ein Tourer durch und durch - so sieht sich das Stereo Hybrid 120 in der Race-Ausstattung von den Waldershofern.
  • Ghost E-ASX 130 Essential: Auch das Ghost E-ASX sieht sich mit seinen 130 mm Federweg eher als touristischer Alltagsbegleiter.
  • Giant Stance E+ 1: Auch Giant hat ein Herz für schwere Piloten und erlaubt ein Systemgewicht von satten 156 Kilo.
  • Haibike AllTrail 4 29: Auch die Erfinder des E-MTBs haben ein preislich attraktives E-Fully im Angebot.
  • KTM Macina Chacana 591: Auch die Truppe von KTM stellt in der um-4000-Euro-Liga ein cooles E-Fully auf die Räder.
  • Propain Ekano 2 AL Mix: Mit dem Ekano 2 AL hat Versender Propain ein haarscharf unter der 5000-Euro-Liga rangierendes Hammer-E-MTB im Programm!
  • Radon Render AL 8.0 750: Mit dem Render schnürren sie zudem ein richtig fair kalkuliertes, aktuell heftig rabattiertes Gesamtpaket zusammen.
  • Rose Root Miller Plus: Es ist derzeit der Preiskracher schlechthin.
  • Scott Strike eRIDE 940: Ein Schnäppchen in dieser Liste ist Scotts Strike eRide zu nur 3599 Euro!
  • Specialized Turbo Levo Alloy: Mit rund 5000 Euro sprengt das Turbo Levo mit Alu-Rahmen die Liste etwas, mit Glück bekommst du es im Laden aber unter der UVP.

Goldene Zeiten für Schnäppchenjäger

Die Preise für E-Mountainbikes purzeln scheinbar ins Bodenlose. Dabei lohnt es sich, den Markt zu beobachten und im rechten Moment zuzuschlagen - denn die Preise variieren stark. Beispielsweise hatte das Conway ehemals einen UVP von 4999 Euro. Nun gibt der Hersteller einen UVP von 3999 Euro an, im Netz fanden wir aber Angebote bis 3200 Euro. Das günstigste Bike in diesem Test ist das Radon Render AL 7.0 750 mit nur noch 3199 Euro. Und mit 625-Wh-Akku kostet das Bike derzeit nur noch 2999 Euro! Drittes Beispiel für die volatilen Preise: YT. Für das Carbonenduro Decoy Core 1 MX musste man ehemals 4999 Euro aufs Konto des Versenders überweisen. Zwischenzeitlich verlangten die Forchheimer nur noch 3299 Euro - das sind 34 Prozent Rabatt.

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