Alles voll im Griff: Zahlreiche Schraubgriffe werben mit maximaler Kontrolle auf Tour und Trail. Doch welches Gummi gript am besten? MOUNTAINBIKE hat es getestet und stellt Ihnen die Testsieger vor.
Die Gewinner auf einen Blick
- Ritchey WCS Trail - 5 von 5 Sternen! Einziger Griff mit Doppelklemmung im Test. Ab ca. 22€
- Spank Spike Grip 33 - 5 von 5 Sternen! Breitester Griff im Test mit Supergrip. Ab ca. 25€
- SQLab Griff 70X - 5 von 5 Sternen! Klebt schon fast an den Händen und bietet damit super Grip! Ab ca. 30€
Detaillierte Testberichte und Vergleiche
Mountainbike-Griffe sind entscheidend für Kontrolle und Komfort auf dem Trail. Sie bieten sicheren Halt und absorbieren Vibrationen, was die Handgelenke schont.
SQlab 7OX im Test
Der SQlab-7OX überzeugte als Performance-Griff mit maximalem Grip und ergonomischer Form. Die durchdachte Gummimischung bietet eine perfekte Kombination aus Kontrolle und Dämpfung.
Das Design ist funktional und bietet eine griffige Oberfläche mit klaren Strukturzonen für verschiedene Handbereiche. Der Gummi fühlt sich griffig an, ohne klebrig zu wirken. Die leicht taillierte Form unterstützt eine natürliche Handhaltung und verbessert die Kontrolle, besonders auf ruppigen Trails.
Mit dem Lock-On-System lassen sich die SQlab-7OX-Griffe einfach und sicher montieren. Die Schraubklemme verhindert ein Verdrehen, sodass die Griffe auch bei hoher Belastung fest sitzen.
Auch bei längerer Nutzung bleibt der Grip stabil. Die Oberfläche fühlt sich auch nach intensiver Beanspruchung noch griffig an, ohne Anzeichen von Abrieb.
Fifty-Fifty MTB Griffe im Test
Die Fifty-Fifty-MTB-Griffe bieten eine gelungene Balance aus Komfort und Kontrolle. Die weiche Gummimischung absorbiert Vibrationen zuverlässig, während das Dual-Lock-On-System für sicheren Halt sorgt.
Die Montage der Fifty-Fifty-Griffe ist unkompliziert. Dank der Lock-On-Klemmen lassen sie sich schnell befestigen und bieten einen sicheren, rutschfesten Sitz. Beim ersten Anfassen fällt die geschmeidigere Gummimischung auf.
Die weichere Mischung absorbiert spürbar mehr Vibrationen, was auf langen Touren eine Wohltat für die Hände ist. Dafür fehlt die direkte Lenker-Rückmeldung, was in technischen Passagen oder schnellen Kurven auffällt.
Reetee Fahrradgriffe im Test
Die Reetee-Fahrradgriffe setzen auf Komfort mit ergonomischen Finger-Einkerbungen und einer weichen Gummimischung für gute Dämpfung. Das doppelte Lock-On-System sorgt für festen Sitz, doch bei Nässe oder schwitzigen Händen fällt der Grip etwas schwächer aus.
Die ergonomische Form mit Finger-Einkerbungen sorgt für eine entspannte Handhaltung und reduziert Druckstellen. Auf längeren Strecken fällt das positiv auf, da weniger Ermüdung auftritt.
In trockenen Bedingungen bieten die Einkerbungen eine gute Führung, ohne die Hand unangenehm einzuschränken. Mit Handschuhen bleibt das Gefühl neutral, während ohne Handschuhe weniger direkter Grip vorhanden ist als bei stärker profilierten Modellen.
Weitere getestete MTB-Griffe
- BBB Python: Preiswerter, leichter, dünner und langer, eher harter Griff mit schuppenartiger Struktur. Im Trockenen wie Nassen sehr gut, fühlt sich auch ohne Handschuhe angenehm an.
- DMR Deathgrip: Stylischer Griff, dämpft besonders am Daumengelenk angenehm. Die Struktur ist mit Handschuhen unproblematisch, ohne gewöhnungsbedürftig. Nassgrip top!
- Ergon GA2 Fat: Sehr ergonomischer, recht voluminöser und schwerer Griff mit anschmiegsamer, gut dämpfender Gummimischung. Auch der Nassgrip ist gut. Gibt es auch in dünner Ausführung (ohne "Fat").
- Lizard Skins Machine: Fein genoppter Griff mit breiter Fläche, bietet trocken wie nass einen super Halt. Ohne Handschuhe etwas "piecksig" auf der Haut, mit Handschuhen natürlich problemlos.
- ODI Elite Motion: Minimalistisch gestylter, kurzer Griff mit sehr harter Gummimischung. Wenig Komfort, aber die Struktur grippt mit und ohne Handschuhe, im Trockenen und Nassen prima.
- PRO Lock On Trail Grip: Mittelsofte Gummimischung, ohne Handschuh etwas gewöhnungsbedürftig zu greifen. Klasse Grip. Als einziger Griff im Test mit Flansch; gibt’s jedoch auch ohne.
- Race Face Get Grip: Softer, gut dämpfender Griff mit angenehmer Passform. Eher mittelmäßiger Grip, besonders bei Nässe. Jedoch mit und ohne Handschuhe sehr angenehm zu greifen.
- SDG Thrice 33 Grip: Aufwendig gestyltes Griffmuster, funktioniert trocken wie nass tadellos. Ohne Handschuhe stören Rundnoppen etwas. Eher lieblos gemachte Klemmung.
- Truvativ Descendant: Optisch sehr dezent gestylter Griff mit klebriger Gummimischung und weicher, schön feinfühliger Riffelstruktur.
Wichtige Aspekte bei der Auswahl von MTB-Griffen
Wer beim Fahrradgriff rein nach der Optik geht, greift schnell daneben. Kaum zu glauben, wie viele Details in so einem kleinen Bauteil stecken:
- Form: Klassisch rund oder ergonomisch geformt?
- Struktur: Waffel-Design, Lamellen oder erhabene Strukturen?
- Dicke: Passend zur Handgröße?
- Klemmung: Mit oder ohne Klemmung?
Weitere Empfehlungen
Je nachdem, welche Mountainbike-Disziplin man bevorzugt, macht der ein oder andere Griff mal mehr, mal weniger Sinn. Sportliche Cross-Country-Racer bevorzugen meist einen leichten und runden Griff aus Moosgummi. Auch bei den Disziplinen Enduro oder Downhill finden meist runde Griffe mit guter Klemmung Anwendung. Bei ausgedehnten All-Mountain- oder Trail-Touren, Marathons oder auch beim Bikepacking, also bei all jenen Disziplinen, bei denen man viele Stunden im Sattel sitzt, macht ein ergonomischer Griff Sinn.
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