Die Fahrradfelgen spielen eine große Rolle für das richtige Rollverhalten des Laufrads und sind eines der wichtigsten Bauteile am gesamten Bike. Denn ohne sie ist es nicht möglich, sich auf dem Drahtesel überhaupt fortzubewegen. In diesem Artikel werden wir uns eingehend mit 26-Zoll-MTB-Laufrädern mit Felgenbremsen befassen. Wir werden die wichtigsten Aspekte beleuchten, von den grundlegenden Komponenten über Materialien bis hin zu aktuellen Tests und Kaufempfehlungen.
Die Bedeutung der Fahrradfelgen
Egal, ob Sie in Ihrer Freizeit am liebsten mit Ihrem Mountainbike, dem Trekkingrad oder doch mit dem Rennrad unterwegs sind - bei allen Fahrradtypen gilt das eine: Eine große Rolle für das richtige Rollverhalten des Laufrads spielen die Fahrradfelgen, sie sind eines der wichtigsten Bauteile am gesamten Bike. Denn ohne sie ist es nicht möglich, sich auf dem Drahtesel überhaupt fortzubewegen. Sollten Sie sich ein neues Fahrrad anschaffen, sind die Felgen natürlich schon im Bike passend verbaut.
Doch nach einiger Zeit kann es bei viel gefahrenen Rädern oder älteren Modellen durchaus dazu kommen, dass Defekte im Bereich der Felge auftreten, welche zwingend einen Austausch der Felge erfordern. Doch der technische Aspekt ist bei einer Felge nur das eine. Ähnlich wie beim Auto ist die Fahrradfelge das optimale Mittel, um seinem Bike einen entsprechenden optischen Anstrich zu verpassen. Ob eleganter, sportlicher oder einfach moderner - mit der richtigen Felgenauswahl lässt sich der Look eines ganzen Fahrrads verändern.
Die Fahrradfelgen sind ein wichtiger Teil des gesamten Radkomplexes. Sie dienen eigentlich dazu, im äußeren Bereich des Bikes den Schlauch und den Reifen aufzunehmen und sorgen so für eine stabile Verbindung, die eine problemlose Fortbewegung ermöglicht. Doch wie jedes andere Teil auch, kann eine Felge am Bike bei einem Unfall brechen oder es ermüdet mit der Zeit ganz einfach das Material. In letztem Fall reicht dann ein simpler Schlag auf das Bike, etwa beim Mountainbiken, und das beschädigte Teil geht zu Bruch. Wer aufgrund eines kaputten Teils also noch kein komplett neues Fahrrad kaufen will, sollte sich nach einer neuen und passenden Fahrradfelge umschauen.
Doch auch, um dem Bike einen ganz neuen und sportlichen oder eleganten Look zu verpassen, eignen sich Fahrradfelgen optimal. Die Funktion der Felge am Bike ist dabei ganz einfach erklärt. Sie sorgt dafür, dass Reifen, Schlauch und Speichen als ein Laufrad, als eine Einheit funktionieren.
Worauf Sie beim Kauf von Fahrradfelgen achten sollten
Obige Dinge gilt es also zu beachten, wenn Sie Fahrradfelgen kaufen wollen. Doch natürlich sind auch optische Aspekte beim Auswahl einer Felge nicht unwichtig. Schließlich will doch jeder bei einer Fahrradtour mit den besten Freunden etwas Schönes zum Vorzeigen haben.
Die richtige Größe
Der wohl wichtigste Aspekt beim Kauf einer Felge ist die Auswahl der richtigen Größe. Der Durchmesser, der in der Regel in Zoll angegeben ist, bestimmt, für welche Fahrräder die Felge kompatibel ist, also an welchen Bikes Sie sie montieren können. Als allgemeiner Tipp: Für Mountainbikes müssen Sie meistens 26 Zoll Fahrradfelgen verwenden, bei fast allen anderen Fahrradtypen wie auch City- oder Trekkingbikes sind dagegen 28 Zoll Fahrradfelgen üblich.
Die Breite der Felgen
Der zweite wichtige Punkt ist die Breite der Felgen. Hier gibt es große Unterschiede: Für Rennräder etwa gib es ganz schmale Felgen, für Trekkingräder oder Citybikes werden die Felgen schon etwas breiter, während sich für Mountainbikes ganz breite Fahrradfelgen eignen.
Das Material
Hinsichtlich des Materials gibt es vor allem preisliche Unterschiede. Wenn Sie eine eher preiswertere Alternative suchen, besteht die Fahrradfelge meist aus simplem Stahl. Für den ambitionierteren Biker stellen jedoch Aluminium-Flegen eine echte und höherwertigere Alternative dar. Aluminium ist als Leichtmetall deutlich weniger anfällig gegenüber Oxidation und hat im Vergleich zu Stahl ein deutlich geringeres Eigengewicht.
Hohlkammerfelgen
Mittlerweile verwenden die meisten Hersteller sogenannte Hohlkammerfelgen. Der Grund dafür ist schnell erklärt: Die ersten Fahrradfelgen bestanden fast ausschließlich aus Stahl. Um hier eine gute Steifigkeit herzustellen, war eine Menge Material notwendig. Das hatte zwei grundlegende Nachteile: Einerseits ist mehr Material natürlich auch mit höheren Kosten verbunden - andererseits erhöhte sich aber auch das Gewicht der Felge dramatisch. Die Hohlkammerfelgen verfügen dagegen über - man höre und staune - Hohlkammern im Innern der Felge, welche Sie deutlich leichter und kostengünstiger machen.
Bauart
Ein weiterer wichtiger Punkt bei der Felgenauswahl ist die Bauart, wobei es eine Unterscheidung zwischen sogenannten Tiefbettfelgen und V-Felgen gibt. Aufgrund ihrer Robustheit werden auf den meisten Bikes die Tiefbettfelgen verbaut, da diese auch große Belastungen wegstecken können. Bei Rennrädern kommen dagegen eher V-Felgen zum Einsatz, die bei ähnlicher Steifigkeit ganz einfach ein geringeres Gewicht als Tiefbettfelgen aufweisen.
Das Gewicht
Beim Kauf einer Felge ist es stets sinnvoll, auf das Gewicht zu achten und zwar nicht nur wegen der Auswirkung auf das Gesamtgewicht des Fahrrads (worauf Rennradfahrer ja immer ein besonderes Auge haben!).
Test: Alu- und Carbonlaufräder
Laufräder gelten als das beste Tuning fürs MTB. Doch stimmt das wirklich? Und was bieten aktuelle Nachrüstsätze? Hier sind einige Testergebnisse von Alu- und Carbonlaufrädern:
- Veltec ETR Extradrei: Testsieger unter den Alu-Laufrädern. Perfekt aufgebaut, punktet mit niedrigem Gewicht und einem spitzen Wert bei der Trägheitsmessung.
- Acros Enduro-Carbon-LSR 29": Testsieger bei den Carbon-Laufrädern. Superleichtes und klasse aufgebautes Paar Carbon Rundlinge. Toll für Nachrüster: der Satz ist auch für Non-Boost erhältlich!
- Race Face Aeffect R: Kauftipp bei den Alu-Laufrädern, dank grundsolidem Laufradaufbau, guten Steifigkeitswerten und ordentlichem Tempo.
- Newmen Advanced SL A.30: Kauftipp unter den Carbon-Laufrädern. Optisch machen die superleichten Sätze eine Menge her und auch die Beschleunigung kann voll punkten.
Alu-Laufräder im Test
Hier sind einige Ergebnisse von getesteten Alu-Laufrädern:
- Crankbrothers Synthesis Enduro Alloy: Die Crank-Räder gehören zu den seiten- und torsionssteifsten im Test. Trotz des hohen Gewichts erreichen sie bei der Trägheitsmessung gute Werte, da die recht leichte Alu-Felge die schweren Naben kaschiert.
- DT Swiss XM 1700 Spline: Die beliebten Mittelklasse-Laufräder der Schweizer sind - für Alu-Felgen - leicht und prima zu beschleunigen. Das Vorderrad überragt bei der Seitensteifigkeit die Konkurrenz, generell liegen die Steifigkeiten auf sehr gutem Niveau.
- Mavic Crossmax XL S 29: Das neue Crossmax- Laufrad kommt dezenter daher als früher - und ist rundum eine solide Wahl. Für ein Alu-Rad relativ leicht, glänzt die wie gehabt sehr gute Mavic-Aufbauqualität.
- Newmen Evolution SL A.30: Leicht und flott! Die Newmen-Alu-Räder sind nur minimal schwerer als die von Testsieger Veltec, lassen sich aber genauso prima (für einen Alu-Satz) beschleunigen.
- Race Face Aeffect R: Auf der Habenseite der Alu-Laufräder aus Kanada steht ein grundsolider Laufradaufbau samt sehr guter Steifigkeitswerte. Trotz des stattlichen Gewichts von fast zwei Kilo für den Satz macht die Felge Tempo.
- Shimano Deore XT WH-M8120: Günstig, aber gut! Shimanos XT-Laufradsatz schlägt sich trotz preislichem Respektabstand zur Konkurrenz wacker. Der Aufbau der Laufräder ist sehr gut, die Steifigkeitswerte sind mit Crankbrothers die besten im Test.
- Spank 350 Vibrocore: Die Spank-Räder besitzen eine Schaumstoff-Schicht in der Felge, die Vibrationen dämpfen soll. Generell eher schwerer, "nur" gut zu beschleunigender Satz, dessen Hinterrad die schlechtesten Seitensteifigkeiten im Test zeigt.
- Veltec ETR Extradrei: Veltecs Satz ist perfekt aufgebaut und zeigt das geringste Gesamtgewicht im Alu-Testfeld. Auch der Wert bei der Trägheitsmessung ist im Vergleich Spitze.
Carbon-Laufräder im Test
Hier sind einige Ergebnisse von getesteten Carbon-Laufrädern:
- Acros Enduro-Carbon-LRS 29": Acros liefert mit dem Enduro-Laufradsatz ein mit 1550 g superleichtes und klasse aufgebautes Paar Carbon-Rundlinge. Die Steifigkeiten liegen ebenso in allen Bereichen auf sehr gutem Niveau.
- Crankbrothers Synthesis Enduro Carbon: Die Synthesis sind die schwersten und "langsamsten" Kohlefaser-Räder im Test. Dafür sind die Crankbrothers rundherum sehr gut aufgebaut, und sie glänzen dank massiver Bauweise mit nahezu perfekten Seitensteifigkeiten.
- DT Swiss XMC 1501 Spline One: Die Schweizer punkten bei ihrem Carbon-Modell mit perfektem Aufbau und niedrigem, wenn auch nicht superleichtem Set-Gewicht. Die Steifigkeiten liegen auf sehr gutem Niveau, und wie (fast) alle Carbonis im Test beschleunigen die DTs super.
- Newmen Advanced SL A.30: Optisch macht Newmens superleichter Carbon-Satz mit den silbern glänzenden Naben eine Menge her. Die Laufräder beschleunigen nur minimal schlechter als Testsieger Acros, auch beim Aufbau gibt es keinen Grund zur Kritik.
- Race Face Next R31: Wie Crankbrothers setzt auch Race Face eher auf Stabilität denn auf ausgewiesenen Leichtbau. Dafür überzeugt der Aufbau der breiten Felgen, auch die ermittelten Steifigkeitswerte des teuren Next-R-Satzes sind durch die Bank sehr gut.
Warum Laufräder das ideale Tuning sind
Aber warum sind Laufräder das ideale Tuning? Weil sie, wenn hochwertig, nur positive Effekte bringen. Sie sparen Gewicht und damit Massenträgheit, was das Bike leichter, agiler im Handling und spurtfreudiger macht. Gleichzeitig gehen sie in Sachen Steifigkeit und Langlebigkeit keinerlei Kompromisse ein. So zumindest das Versprechen.
Tatsächlich: Die getesteten Laufräder weisen zumeist attraktive Gewichte auf, die deutlich unter denen eines "08/15-Satzes" in einem 3000-Euro-Fully liegen dürften. Logo, die Carbonis wiegen dabei weniger als die Alu-Modelle: im Schnitt 265 g pro Satz. Wobei die beiden Kohlefaser-Wheels von Acros und Newmen mit unter 1600 g Paargewicht echte Traumwerte erreichen - bei voller Enduro- und hoher Gewichtsfreigabe (Acros nennt gar keine Beschränkung). Dass auch Alu leichte Laufräder erlaubt, zeigen Newmen und Veltec, deren Sätze auf je rund 1800 g kommen - klasse.
Je leichter, desto beschleunigungsfreudiger? In der Regel trifft dies zu. Aber auch sehr schwere Laufräder können eine vergleichsweise geringe Massenträgheit aufweisen. Denn es kommt vor allem auf das Gewicht der Felge an, da diese bei der Rotation den längsten Weg zurücklegt. Eine schwere (robuste) Nabe fällt buchstäblich nicht so sehr ins Gewicht.
Weitere Laufrad-Tests
Wer beim Thema Laufrad glaubt, dass nur ein Durchmesser hinzugekommen ist, der irrt. Neue Konzepte drängen auf den Markt. Wir haben zehn Laufradsätze aller Größen in Labor und Praxis getestet.
Die Auswirkungen des Durchmessers
Wie stark wirkt sich der größere Durchmesser wirklich auf Steifigkeit, Trägheit und Gewicht aus?
Klassische vs. Systemlaufräder
Können klassisch aufgebaute Laufräder mit Systemlaufrädern mithalten?
Carbon-Felgen im Durchschlagtest
Wie schlagen sich leichte Carbon-Felge beim Durchschagtest?
Vorteile breiterer Felgen
Bringen breitere Felgen wirklich Vorteile?
Steifigkeit bei 29er Laufrädern
Welches Konzept erhöht die Steifigkeit bei großen 29er Laufrädern?
Laufräder für Felgenbremsen im Test
Sind Felgenbrems-Laufräder eine aussterbende Spezies? ROADBIKE geht dieser Frage nach - und liefert die Testergebnisse von 20 aktuellen Modellen aus drei Preiskategorien.
Denn die Tage der guten alten Felgenbremse scheinen gezählt. Im aktuellen Angebot der Radhersteller und, wichtiger noch, bei der Produktentwicklung übernimmt die Scheibenbremse immer häufiger die tragende Rolle - Räder und Komponenten, die exklusiv auf das Zusammenspiel mit Felgenbremsen ausgerichtet sind, werden seltener. Noch bieten viele Hersteller ihre Produkte zwar für Scheiben- und Felgenbremsen an, bei kompletten Neuentwicklungen heißt es indes immer häufiger: disc only.
"Im Nachrüstmarkt sind Felgenbrems-Laufräder immer noch ein großes Thema", betont jedoch Christian Brumen, Category Manager Dropbar bei Rose. Und Freunde der klassischen Radverzögerung müssen nicht verzagen: Wer dem eigenen Felgenbrems-Renner mit neuen Laufrädern frischen Schwung verleihen will, findet derzeit noch eine große Auswahl an Produkten. 20 Modelle hat ROADBIKE für diesen Artikel in Labor und Praxis getestet - in drei Preiskategorien: um 600 Euro, um 1000 Euro und um 2000 Euro.
Die besten Laufräder für Felgenbremsen
Hier sind einige der besten Laufräder für Felgenbremsen, die in verschiedenen Tests hervorgegangen sind:
Laufräder um 2000 Euro
- Cadex 42 Tubeless: Begeistert mit hohen Steifigkeitswerten und extremem Leichtgewicht.
- Rose RC Fifty Carbon: Überzeugt auf der Straße mit spritzigem Antritt, großer Lenkpräzision und hoher Fahrstabilität.
- Campagnolo Bora WTO 33: Gefällt mit quirliger Beschleunigung und sehr präziser Lenkung, auch die Bremspower beeindruckt.
- DT Swiss PRC 1400 Spline 35: Gefällt mit einem sehr ausgewogenen Fahreindruck: Die Beschleunigung ist sehr gut, die Lenkung extrem präzise, hohes Tempo hält das Set ausgesprochen willig, die Bremspower ist hoch.
Laufräder um 1000 Euro
- Easton EA90 SL: Überzeugt in Labor und Praxis - Testsieg! Begeistert mit sattem Vortrieb und spritziger Beschleunigung, das Lenkverhalten ist wendig-agil und zugleich absolut präzise.
- Mavic Ksyrium Pro UST: Dessen Beschleunigung und Agilität dem Fahrer ein breites Grinsen ins Gesicht zaubert.
- DT Swiss PR 1400 Dicut Oxic 21: Beschleunigt wieselflink, bietet ordentlichen Komfort und überzeugte auch auf den Prüfständen.
Die Komponenten eines Laufrads
Die Laufräder sind das zentrale Element, wenn es um die Fahrqualität geht. Kein Wunder, sie sind für die Kraftübertragung von den Pedalen auf den Untergrund zuständig. Die Auswahl deiner Laufräder sollte sich je nach Fahrstil, Terrain und bevorzugte Fahrdisziplin richten. Ein Fahrradlaufrad besteht aus vier Hauptkomponenten, die alle einen Einfluss auf das Gewicht, die Leistung und die Haltbarkeit haben.
Felge
Die Felge befindet sich an der Außenseite des Laufrads und hat bei den meisten Mountainbike-Laufrädern die Aufgabe, den Reifen zu halten. Die Breite der Felge wirkt sich auf die Reifenbreite aus, was sich erheblich auf die Kontrolle des Fahrers und den Grip auf dem Trail auswirken kann.
Nabe
Die Nabe befindet sich in der Mitte des Rades und bildet die Drehachse. In jeder Nabe, vorne und hinten, befindet sich die Achse, die das Rad mit dem Fahrrad verbindet. Am Hinterrad verfügt die Nabe über eine Verzahnung, in die eine Kassette eingreift.
Speichen
Das Material, das Nabe und Felge miteinander verbindet. Die Anzahl der Speichen variiert zwischen Vorder- und Hinterrad, wobei das Hinterrad oft mehr Speichen hat, um die Festigkeit und Steifigkeit zu erhöhen.
Nippel
Die Speichen werden mit einer speziellen Mutter, dem Nippel, am Laufrad befestigt. Nippel sind wichtig, um die Speichenspannung zu regulieren, die ein Laufrad "ausrichtet", d. h. es gerade macht, wenn es sich dreht.
Materialien der Felgen
Die meisten Einsteiger- und Mittelklasse-Laufräder sind mit Aluminium-Felgen unterschiedlicher Qualität ausgestattet, während hochwertige Laufräder in der Regel Felgen aus Carbon haben, die das Gewicht reduzieren und gleichzeitig die Steifigkeit erhöhen.
Aluminium
Aluminium, ist das beliebteste Felgenmaterial für Mountainbike-Laufräder der Einstiegs- und Mittelklasse. Das liegt vor allem daran, dass es viel billiger in der Herstellung ist. Obwohl es die günstigere Alternative ist, gibt es immer noch eine Reihe von Vorteilen, die mit der Verwendung dieses Materials einhergehen, vor allem die Nachgiebigkeit oder der Komfort, den Leichtmetallfelgen auf dem Trail bieten.
Carbon
Auf der anderen Seite erfreuen sich Laufradsätze aus Carbon in allen Mountainbike-Disziplinen immer größerer Beliebtheit. Das liegt vor allem an den sinkenden Preisen und dem besseren Verhältnis zwischen Steifigkeit und Gewicht sowie der höheren Festigkeit, die sie bieten.
Reifentypen
Es lohnt sich, die zwei verschiedenen Reifentypen zu kennen, die auf ein Rad passen. Sie benötigen eine bestimmte Felge. Mountainbike-Reifen sind entweder Drahtreifen oder Tubeless-Reifen und auf dem Laufrad ist angegeben, mit welchem Reifen es kompatibel ist.
Drahtreifen
Sie sind häufig bei Fahrrädern der Einstiegsklasse zu finden. Wenn nicht anders angegeben, kann man davon ausgehen, dass jedes neu gekaufte Einstiegsrad mit Drahtreifen ausgestattet ist. Drahtreifen benötigen einen Schlauch, um die Luft aufzupumpen und zu halten, während der Reifen entweder einen Stahl- oder Kevlarfaserwulst an der Kante hat, um ihn in der Felge zu halten.
Tubeless
Wie der Name schon sagt, benötigen schlauchlose Reifen keinen Schlauch, sondern verlassen sich auf enge Toleranzen und Luftdruck, um eine luftdichte Abdichtung zu schaffen. Diese Technologie ähnelt derjenigen, die in modernen Autos und Motorrädern zum Einsatz kommt. Schlauchlose Reifen werden seit langem beim Mountainbiken eingesetzt, und man kann davon ausgehen, dass die meisten Mountainbikes mit schlauchlosen Laufrädern und Reifen ausgeliefert werden.
Gewicht
Das Gewicht eines Laufradsatzes kann eine Reihe von Auswirkungen darauf haben, wie sich dein Fahrrad auf dem Trail anfühlt: Handling, Festigkeit und Komfort. "Billig, leicht oder stark - suchen Sie sich zwei aus...", so lautet ein berühmtes Zitat der Branchenikone Keith Bontrager, als er auf die Kritik an den Kosten seiner Laufradsätze reagierte.
Radabmessungen
Die Laufräder werden durch Nummern bezeichnet, die ihre Größe angeben.
Größe
Es gibt drei Hauptgrößen von Mountainbike-Laufrädern, die an den meisten neuen Mountainbikes zu finden sind, und darüber hinaus noch weitere Optionen für spezielle Fahrräder.
- 26-Zoll-Laufräder: Waren die ursprüngliche Laufradgröße für Mountainbikes und werden auch heute noch häufig verwendet, da sie wendig und leicht sind.
- 27,5-Zoll-Laufräder: Haben in den letzten Jahren die 26-Zoll-Laufräder im Wesentlichen als Norm abgelöst und bieten etwas bessere Überrollfähigkeiten, Traktion und Luftvolumen als 26-Zoll-Laufräder.
- 29-Zoll-Laufräder: Bieten dank ihrer größeren Größe und ihres größeren Luftvolumens mehr Traktion, ein besseres Überrollverhalten bei technischen Hindernissen und ein ruhigeres Fahrgefühl.
Breite
Der Trend geht zu breiteren Felgen, was den Komfort durch ein größeres Luftvolumen im Reifen erhöht. Dies geht einher mit der Umstellung auf größere Reifen, die das Überrollverhalten, die Traktion und die Kontrolle verbessern sollen, da sie mit einem niedrigeren Druck gefahren werden können.
Tiefe
Die Tiefe der Felge wirkt sich auf die Seitensteifigkeit des Laufrads und das Fahrverhalten des Fahrrads aus. Im Gegensatz zu ihren Vettern auf der Straße ist die Felgentiefe nicht so sehr ein Knackpunkt, da die aerodynamischen Vorteile eines tieferen Laufradsatzes nicht so sehr im Vordergrund stehen.
Speichen
Die Gesamtzahl, die Form und das Material der Speichen an einem Laufrad variieren. Eine hohe Speichenanzahl (viele Speichen) erhöht die Robustheit und Langlebigkeit des Laufrads, bringt aber auch einen Gewichtsnachteil mit sich.
Naben
Die Naben sind ein wichtiger Bestandteil. Sie sind der Ankerpunkt für die Speichen und ermöglichen das Drehen der Räder. Während Vorderradnaben in der Regel recht einfach sind, sind Hinterradnaben komplexer und verfügen über eine Freilaufnabe.
Newmen Advanced und Evolution Boost im Test
Die 2016 neu gegründete Firma NEWMEN präsentierte bei der Eurobike 2016 ihre ersten Produkte, darunter die 2017er Laufradmodelle Advanced SL X.22 und Evolution SL X.A.25. Der Komponentenhersteller rund um Michi Grätz bringt mit dem Advanced SL Modell einen super leichten Carbon-Laufradsatz und mit Evolution SL einen widerstandsfähigen Alu-Allrounder auf den Markt. Wir haben die Laufräder auf den XC-Pisten auf die Probe gestellt.
Technische Daten
Hier sind die technischen Daten der Newmen Advanced und Evolution Laufräder:
| Eigenschaft | Evolution SL | Advanced SL |
|---|---|---|
| Einsatzbereich | Trail, CrossCountry, Marathon | CrossCountry |
| Gewicht | 1464 Gramm | 1195 Gramm |
| Material Felge, Naben, Freilauf | Aluminium, Aluminium, Aluminium | Carbonfaser, Aluminium, Aluminium |
| Tubeless-System | Tubeless Ready | Tubeless Ready |
| Gewichtsbeschränkung | 120 kg Systemgewicht (Ausrüstung + Fahrer + Fahrrad) | 100 kg Systemgewicht (Ausrüstung + Fahrer + Fahrrad) |
| Laufradgröße | 27,5" und 29" | 29" |
26 Zoll Laufräder im Online Shop
26 Zoll Laufräder sind eine Standardgröße für Mountainbikes (MTB) oder Citybikes. In unserem Online Shop bieten wir in der Größe 26 Zoll sowohl Vorderräder als auch Hinterräder an. Sie bestehen aus Bauteilen wie Felge, Nabe, Speichen und Nippeln. In unserem Angebot findest du außerdem komplette Laufradsätze.
Die 26 Zoll Laufräder kommen bei normalen Straßenfahrrädern wie Rennrädern oder Rädern für das Gelände wie Mountainbikes (MTB) zum Einsatz. Ein 26 Zoll Laufradsatz benötigt deshalb eine gute individuelle Abstimmung für die gewünschte Verwendung. Unsere professionell in Deutschland gefertigten 26 Zoll Laufräder sind hochwertig. Sie bestehen aus zuverlässigen Einzelteilen und sind gewissenhaft eingespeicht. Die erprobte Technik wirkt sich auf den Rollwiderstand und die Stabilität aus. Das ist vor allem bei einem MTB durch die starke Belastung bei Fahrten im Gelände sehr wichtig.
Fahrradfelge Vergleich 2025
Hier sind einige der besten Fahrradfelgen im Vergleich:
- World Product DH3N20: Stabiles und leichtgewichtiges Vorderrad mit Kastenfelge.
- Vuelta 26 Zoll Hohlkammerfelge: Stabiles und leichtgewichtiges Vorderrad mit Hohlkammerfelge.
- Bärwinkels Laufradbau 28 Zoll Hinterrad: Hinterrad mit hochwertiger Nabe von Shimano und Schnellspanner.
- Vuelta 28 Zoll Fahrradfelge: Leichtgewichtiges Vorderrad mit Hohlkammerfelge und Schnellspanner.
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