MTB Trail Hochplatte: Schwierigkeitsgrad und Routen

Die Hochplatte ist ein beliebtes Ziel für Wanderer und Mountainbiker in den Chiemgauer Alpen. Es gibt verschiedene Routen, um den Gipfel zu erreichen, die sich in Schwierigkeitsgrad und Dauer unterscheiden.

Aufstieg zur Hochplatte

Meist wird die Hochplatte ab Marquartstein in ca. 2 1/2 Stunden bestiegen. Mit Hilfe der Hochplattenbahn (bis zur Staffn Alm) kann der Aufstieg um eine gute Stunde verkürzt werden. Auch kann der Gipfel von der südlich gelegenen Oberauer Brunst-Alm über den Teufelstein erreicht werden, während Mountainbiker ab Marquartstein bis zur Piesenhausener Hochalm auffahren können.

Routenbeschreibung für Mountainbiker

Ab Marquartstein können Mountainbiker bis zur Piesenhausener Hochalm auffahren. Die Dauer beträgt:

  • zur Rottauer Hinteralm ca. 1 Std. 30 Min.
  • weiter zum Gipfel ca. 1 Std. 15 Min.
  • Abstieg ca. 2 Std. 15 Min.

Insgesamt ist die Tour als mittel einzustufen (mehr Info) T1 und T2.

Mountainbike-Touren rund um die Hochplatte

Mit dem Mountainbike die Chiemgauer Alpen entdecken! Hoch über dem Achental führen zahlreiche sportliche Mountainbike-Touren und aussichtsreiche Rundkurse durch die herrliche Landschaft. Zwischendurch laden malerische Almen zu einer Einkehr.

Beispiele für Mountainbike-Touren:

  • Bike und Hike-Tour über die Haidenholz-Alm zum Weitlahner
  • Bike & Hike-Tour: Start am Parkplatz Geigelstein
  • Um die Kampenwand
  • MTB 39 Jochbergalm Runde: Mittelschwere Tour zu den idyllisch gelegenen Jochbergalmen

Achentaler Trailschaukel

Bei der Wiederholung dieser Runde ist ganz bewusst die Abfahrt von der Hefteralm ins Tal umgangen worden. Denn auf diesem Weg, der auch von vielen Familien mit Kindern bevorzugt wird, stört man als MTBler. Stattdessen erfolgte der Übergang zur Rachlalm und von dort die direkte Abfahrt zum Ausgangsort.

Start diesmal in Grassau am Reifinger Badesee, ganz bewusst, um am Schluss noch zu baden und beim Seewirt einzukehren. Auf Radweg nach Staudach, der Beschilderung folgend bis zur Auffahrt in Strassberg. Nun immer der Forststraße nach, vorbei an der Baireralm, dann eine kurze Abfahrt, bevor es endgültig zur Vorderalm zur Kaffeepause geht. Nun auf dem Wanderweg, über die Bretter das Moorgebiet überquerend, vorbei an der Staudacher Alm bis zu einem Sattel, nun ein Singletrail zum Schnappenkircherl mit schönem Ausblick zum Chiemsee.

Abfahrt auf zuerst holprigem Weg nach Marquardstein, an der Talstation der Hochplattenbahn vorbei teils recht knackig zum Staffen-Rundweg. Abfahrt sodann zur zweiten, sehr empfehlenswerten Einkehr bei der Moieralm. Beste Brotzeiten, Getränke-Selbstbedienung.

Weiter Abfahrt, vorbei an der in der Regel überfüllten und lauten Hefteralm zu einer Viehsperre, Ebiker werden dort ihre Schwierigkeit haben. Zu den Trails: sie sind alle für versicherte MTBler durchgehend fahrbar, schätze S1 mit S2-Stellen, vor der letzten Spitzkehre evtl.

Trailauffahrt und Abfahrt

Diese Tour bietet allerdings sehr viel mehr als diese Trailabfahrt. Zuallererst ist da diese geniale Trailauffahrt zu nennen: durchgehend befahrbar, doch gespickt mit immer wieder kleinen Herausforderungen, vor allem in den Serpentinen. Leider - oder zum Glück - radelt man dann doch auf dem überwiegenden Teil der Auffahrt über die Forststraße.

Nachdem der Bergradler lange durch den Wald strampelt, trifft ihn die Wucht der Ausblicke oben im freien Gelände um so heftiger. Untypisch für den Chiemgau erreicht man erst kurz vor dem höchsten Punkt der Tour das baumfreie Gelände. Nach einer Pause hat man nun die Wahl, über den besagten Trail die Abfahrt einzuleiten oder diesen auf der Forststraße zu umfahren. Im Lauf der Abfahrt bietet die Hefteralm eine schöne Einkehr mit qualitativ gutem Angebot an Speisen und Getränken.

Strehtrumpf-Klassiker

Dies ist eine willkommene Stärkungsmöglichkeit, denn danach geht es auf die Pfade des Strehtrumpfes - Klassiker aus den Anfängen des Mountainbikens.

Ausgangspunkt

Der Startpunkt ist der Parkplatz im Zentrum von Marquartstein an der Staudacher Straße gegenüber der Hypovereinsbank-Filiale. Man fährt auf der B305 und sieht dann rechts die Parkplätze.

Anfahrt

A8 Richtung Salzburg bis Anschlussstelle Bernau und von dort der B305 über Bernau nach Marquartstein folgen.

Fahrspaß und Landschaft

Schöne, z.T. auch schwierigere Trails, aber auch etwas eintönige Forststraßen. Alles in allem ein gelungener Kompromiss zwischen Fahrspaß und Vorankommen.

Hat man erst mal den Waldgürtel überwunden, sind die Ausblicke grandios (der Waldgürtel ist allerdings breit bei diesen beiden Touren).

Kultur und Einkehrmöglichkeiten

Museum Salz und Moor (www.grassau.de/de/museum-salz-moor-klaushaeusl) inkl. Moorerlebnisweg; Das „Klaushäusl“ ist die einzige vollständig erhaltene und in ihrer Inneneinrichtung weitgehend wiederhergestellte Pumpstation an der historischen Soleleitung nach Rosenheim.

Einkehrmöglichkeiten: In Marquartstein u.a. Burg-Café; Staffnalm, Grassauer Hütte, Hefteralm.

Detaillierte Routenbeschreibung

km Höhe Beschreibung
0 542 Parkplatz, Start. Die Dorfstraße nach Westen fahren. Nach 610m rechts in den Jägerweg abbiegen und diesem weitere 370m folgen, dabei alle Abzweigungen ignorieren. Bei den Häusern am Waldrand dem Wanderweg rechts Richtung Grassauer Almen folgen.
1,7 643 Geradeaus weiter bergauf fahren, den rechten Abzweig liegen lassen.
2,5 766 Links bergauf den Pfad fahren, NICHT geradeaus weiter und NICHT den Bachlauf überqueren.
3,3 839 Der Wanderweg trifft nach einem kurzen sehr steilen Stück auf die Forststraße. Dieser bergab (!) nach links folgen.
4,5 727 Rechts auf den Kiesweg abbiegen und bergauf fahren Richtung Kampenwand/Hochplatte.
6,5 1015 In einer Linkskurve weiter auf diesem Weg Richtung Kampenwand/Hochplatte fahren. Alle Abzweigungen ignorieren und immer in dieser Richtung weiterfahren.
7,4 1133 Geradeaus fahren, rechten Abzweig liegen lassen.
8,5 1315 Plattenalm; dem Weg weiter bergauf folgen.
9,3 1421 An einem Gatter erreicht die Forststraße ihren höchsten Punkt. Hier biegt auch der Wanderweg zur Hochplatte ab (noch 165Hm, ca. 20Min. zu Fuß). Weiterfahren zum bald sichtbaren Grassauer Haus.
10,4 1331 Grassauer Haus. Nach der Pause fahren wir den gleichen Weg zurück zu Wegweiser Nr 7.
Trail-Variante (****): Wir fahren 750m zurück und biegen dann rechts auf den Wanderweg Richtung Marquartstein ab. Diesem Weg folgen wir 1,5km, bis er auf den Forstweg der Hauptroute trifft, dem wir nun nach links folgen Wegweiser Nr 1213,5
13,5 1315 Links abbiegen.
13,9 1277 Von links trifft der Wanderweg der Trail-Variante auf den Forstweg. Weiter geradeaus auf dem Weg bleiben, dabei alle Abzweigungen ignorieren.
15,6 1025 Im spitzen Winkel rechts abbiegen. Der Weg führt eine kurzes Stück bergauf Richtung Hefteralm. Nun immer auf diesem Weg in dieser Richtung beiben, bis die Hefteralm erreicht wird.
16,9 890 Hefteralm, Rastmöglichkeit. Weiter geht es am Almgebäude vorbei auf den Weg bergab.
18,9 689 Am Parkplatz rechts auf den kleinen Pfad Richtung Strehtrumpf abzweigen. Dieser führt nun ca. 500m bergauf, dann zweigt ein Pfad Richtung Grassau links ab - diesem bergab folgen.
20,3 603 Den Bach auf der Brücke überqueren und dem Weg Richtung Niedernfels folgen. Nach 50m zweigt links ein unscheinbarer Pfad vom Hauptweg ab - diesem nun folgen.

Hinweise für Hundebesitzer

Für Hunde geeignet. Hinweise für Hundebesitzer: Vorsicht beim Betreten von Almgeländen und Weideflächen - Muttertiere schützen ihre Kälber, deshalb Hunde anleinen und Distanz halten, es besteht auch Gefahr für den Hundebesitzer. Bei Gefahr Leine loslassen. Flüchtendes Wild löst auch bei ansonsten friedlichen Hunden den Jagdinstinkt aus und kann zum Verletzen oder Reißen führen. Im Extremfall sind Jäger berechtigt, frei laufende und wildernde Hunde zu erschießen.

Umweltfreundliche Anfahrt

Mit öffentlichen Verkehrsmitteln: Mit der Bahn bis nach Übersee oder Bernau am Chiemsee, von dort weiter mit dem Bus bis nach Rottau, Haltestelle Verkehrsamt. Von dort aus gelangt man zu Fuß in ca.

Mit dem Pkw: Autobahn München - Salzburg, Ausfahrt Bernau am Chiemsee, durch Bernau fahren Richtung Grassau - 4 km bis nach Rottau. Gleich nach dem Ortsbeginn biegt rechts die Straße zu den Parkplätzen ab, die erste Parkgelegenheit ist direkt an der Straße. Weitere Parkplätze ca.

Information: Rottau, ein staatlich anerkannter Erholungsort, gehört zum über Tausend Jahre alten Grassau.

Wegbeschreibung von Rottau zur Rottauer Hinteralm und Hochplatte

Vom Parkplatz an der Hauptstraße bzw. den ab weiter oben weiteren Parkplätzen gelangen wir zu einer Gabelung, wenige Meter hinter dem letzten Parkplatz. Dort verläuft die Autostraße weiter zum Berggasthof Adersberg. Unser Weg führt jedoch links, den vielen Wegweisern Richtung Steinling Alm, Hochplatte oder Weissen Alm folgend. Nun folgen wir immer dem Hauptweg, Verzweigungen nach rechts oder links beachten wir nicht, bis wir auf einer Höhe von ca. 850 m einen größeren Platz erreichen, an dem mehrere Wege zusammentreffen. Es ist ein großer Holzlagerplatz der Vorderalm. Die breiten Wege nach links und rechts abzweigenden sind beschildert. Zwischen beiden, am südlichen Ende des Platzes, führt ein schmalerer, nicht beschilderter Weg in den lichten Wald hinein. Dies ist das letzte Stück bis zur Rottauer Hinteralm. Der Weg ist recht flach und wenig ansteigend.

Bei einer Lichtung sehen wird die Gederer Wand steil über uns aufragen, und nach insgesamt einem guten Kilometer nach der großen Kreuzung erreichen wir die Hinteralm. Hier wenden wir scharf links und biegen nach wenigen Metern rechts auf einen Pfad, der in den Wald hinein führt (Schild "Piesenhausener Hochalm 1 Std., Hochplatte 1 1/4 Std."). Der schmale, gelegentlich markierte Steig durch den Bergwald wird bald steiler. Er ist klein, aber gut zu begehen. Nach einer Hütte wird es etwas anspruchsvoller, da ein steiler Wiesenhang gequert werden muss. Nach Verlassen des Waldes gelangen wir entlang eines Zaunes über die Wiese nach Südwesten auf den Kamm zwischen Hochplatte und Hochalpenkopf. Dort stoßen wir auf die Forststraße. Hier halten wir uns links und verlassen nahe der höchsten Stelle des Kammes den Weg nach rechts. GPX-Tracks sind oft ungenau.

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