MTB Winterhose Herren Test: Die besten langen MTB-Hosen für Herbst und Winter

Wenn sich das Wetter zwischen warm und kalt, trocken und feucht mal wieder nicht entscheiden kann, machst du mit einer dieser neun Longpants alles richtig. Es gibt vier Kategorien langer Radhosen.

Auf der einen Seite gibt es drei mit einem klar definierten Auftrag: Regenhosen mit Membran-Lage und wasserabweisender Beschichtung sollen vor Nässe schützen, meist hauteng anliegende Softshell- Hosen müssen vor allem kuschelige Wärme bei winterlichen Temperaturen bieten, und Downhill-Pants aus schweren Materialien wie Cordura bewahren bei Stürzen vor Schürfwunden oder Schlimmerem.

Dann gibt es aber auch noch - wie hier im Test - Hosen, deren Einsatzbereich gröber umrissen ist: Herbsttauglich müssen sie sein, sollen also bei kühlerem oder feuchtem Wetter warm halten, dürfen aber dabei nicht zu schwitzig werden.

Zudem sollen sie einen Trail-tauglichen, lässigen Schnitt bieten, ohne jedoch locker zu sitzen. Taschen für Kleinteile, Kletts zur Anpassung oder Reißverschlüsse am Hosenbein zum schnelleren An-/Ausziehen oder Anlegen von Protektoren sehen Bikerinnen und Biker ebenfalls gerne an der "Herbstzeithose". Viele Möglichkeiten, um die Gunst der Käuferschaft zu gewinnen, aber auch viel Gestaltungsfreiheit, wie der Test von neun Hosen für die Übergangszeit belegt.

Testkriterien und Modelle im Überblick

Die Palette der getesteten Modelle reicht von der ultrabequemen Multisporthose mit Merino-Anteil von Supernatural bis hin zur hochtechnischen Norrøna mit Gore-"Infinium"-Material und getapeten Nähten.

Ihre knapp 300 Euro Kaufpreis bilden auch die einsame Spitze in diesem Testfeld. Neben den Unterschieden haben die Hosen aber auch eine Gemeinsamkeit: Sie wärmen.

Das tun sie nicht auf dem Niveau einer "fetten" Winter-Softshell, und auch die erwähnten Downhill-Hosen sind aufgrund ihrer robusten Machart (ungewollt) wärmer, dafür tragen sich die von uns getesteten Modelle aber auch bei weitem nicht so schwitzig-feucht.

Die Wärmeleistung der Testmodelle staffelt sich wie folgt: Alle, die Wärme wünschen, aber schnell ins Schwitzen geraten, sollten die leichteren Hosen von Supernatural, Rapha und Pearl Izumi ins Auge fassen.

Sie bieten mittlere Isolierung und bleiben auch bei höherer Belastung überwiegend schwitzfrei. Einen Tick wärmer wird es mit den Modellen von Cube, Monserat und Mons Royale sowie der preiswerten Endura.

Hier kommen schneller fröstelnde Bikerinnen und Biker an ein Beinkleid, das auch an kälteren Herbsttagen zuverlässig wärmt und sehr gut vor Fahrtwind schützt.

Wer vollen Windschutz wünscht und zusätzlich Wert auf Nässeschutz legt, sollte die beiden Modelle aus Gore-"Infinium"-Material (Gore und NorrØna) checken.

Konzipiert für wechselhafte Wetterlagen, hält das Membran-Material Wind komplett ab. Bei aufwendiger Verarbeitung mit fast vollständig abgeklebten Nähten wie bei der Hose von Norrøna macht das stark wasserabweisende Material gar mancher Regenhose Konkurrenz.

Da Membranen bei hoher Belastung zu schwitzigem Klima tendieren, statten beide Hersteller ihre Hosen mit Belüftungsreißverschlüssen aus.

Getestet haben wir sämtliche Modelle bei gemäßigten Spätsommer-Temperaturen um 15° Celsius. Ein längerer Anstieg diente zum Test des Hosenklimas, vorhandene Belüftungsreißverschlüsse wurden geöffnet.

Auch die Platzierung von Nähten beeinflusst das Tragegefühl und floss daher in die Bewertung des Komforts ein. Eine Trail-Abfahrt machte den Windschutz spürbar, zusätzlich wurden alle Materialien im Labor auf Winddurchlässigkeit geprüft.

Da zum Testzeitpunkt eher trockene Bedingungen herrschten, haben wir den Wetterschutz mittels eines Wasser-Sprühnebels und Einreiben der Flüssigkeit ins Material geprüft. Die Angaben zur Passform beziehen sich auf das Männermodell.

Da die Modelle im Test in Sachen Wetterschutz und damit Einsatzbereich wie eingangs erwähnt sehr divers und damit nicht seriös vergleichbar sind, haben wir auf Endnoten verzichtet.

Empfehlungen und Fazit

Die Endura beweist, dass eine vielseitige, ausreichend warme Herbsthose kein Vermögen kostet. Als Allrounder für Trailrides, Bikepacking-Touren und zum Pendeln ist sie prima geeignet.

Wer das Augenmerk auf stärkeren Nässeschutz legt, wird mit der sportlich geschnittenen Gore glücklich, noch mehr Allwettertauglichkeit bietet die sündteure, toll gemachte Norrøna, die sich dafür minimal schwitziger trägt.

Früher begleitete Biketouren in technischerem Geläuf häufig ein Rascheln. Der „lärmende“ Übeltäter: die Bikehose. Gut gegen Stürze, aber etwas lästig im tretintensiveren Geländeeinsatz.

Super bequem waren diese weit geschnittenen MTB-Hosen dafür nicht allzu sehr. Halleluja: Seitdem hat sich viel getan!

Aktuelle Offroad-Bikehosen sind leicht, glänzen mit athletisch-körperbetontem Schnitt. Der an allen 16 Testhosen eingesetzte Nylon-/Polyester-Elasthan-Mix beschert viel Bewegungsfreiheit, top Pedalierbarkeit und ein oft luftiges Tragegefühl.

Weiterer Pluspunkt: Die 16 Hosen kleiden für viele Aktivitäten gut. Gymnastik, Yoga, Mountain-/Gravelbiken, Wandern? Unbedingt!

Und getrost lassen sich die MTB-/Trail-Hosen ebenso auf Trekkingbike-Touren oder Pendlerstrecken fahren. Nutzen lassen sich die 16 getesteten, langen Bikehosen grundsätzlich im Frühjahr, Sommer und Herbst.

Insbesondere die perfekt belüfteten Modelle von Triple2, Monserat (Trail Pants) oder Ion trägt man begeistert bei gemäßigtem Sommerwetter. Sie punkten zudem bei launischem Herbstwetter.

Gegen Nässe von oben wie unten schützen die Bikehosen per dauerhafter, wasser- und schmutzabweisender Beschichtung. Dr. Löblich ist, dass die Hersteller mehrheitlich auf wasserfeste Beschichtungen setzen, die frei von poly- und perfluorierten Chemikalien (sogenannten PFC) auskommen, die potenziell Umwelt und menschlichen Organismus schädigen können.

Unter dem Umwelt-/Nachhaltigkeitsaspekt ist erwähnenswert, dass Hersteller wie Ion, SQLab und Monserat ihre Hosen aus Recycling-Nylongarnen fertigen lassen, was deren Produktion ressourcenschonend gestaltet.

Insgesamt betrachtet, tragen sich alle 16 Bike hosen komfortabel, auch mit langen Enduro-Knieprotektoren darunter. Unterschiede werden bei der Passform deutlich, weshalb zur Anprobe vor dem Kauf geraten ist.

Die für rauen (Renn-)Einsatz kreierte Hose punktet zudem mit praktischen Taschen plus effektiver Bundverstellung, verdient sich so eine ER-Kaufempfehlung. super flexible Monserat Trail.

Weit oder eng? Biker stehen im Winter vor einer elementaren Frage - zumindest was die Hose anbelangt. Racer bevorzugen in der Regel die sportliche Passform einer klassischen Tight. Trailbiker dagegen greifen eher zu locker sitzenden Softshell-Hosen.

Während diese meist durchgehend vor Fahrtwind schützen, bleibt die Rückseite von Tights häufig winddurchlässig. Das hat zwar den Vorteil, dass der Körper bei intensivem Training weniger schnell überhitzt, schränkt aber auch den Einsatzbereich spürbar ein. Bei den weiten Modellen isoliert die Luft zwischen Haut und Hose zusätzlich. Gut an besonders kalten Tagen.

Weitere getestete Modelle

Wir haben 5 warme Fahrradhosen getestet:

  • Craft ADV Bike Offroad SubZ Pants
  • Fox Bib-Hose Defend Fire
  • Gonso Montana Bib 2
  • Endura MT500 Freezing Point Hose
  • Rapha Trail Pants

Craft ADV Bike Offroad SubZ Pants

Ihr Name ist Programm: Die ADV SubZero hält auch noch warm, wenn draußen ein eisiger Wind pfeift. Aufgedoppelte Knie und eine weich gebürstete Innenseite sorgen für Komfort, Beweglichkeit und massig Wärmeleistung. Zudem ist die Craft stark wasserabweisend.

Ihr hoch geschnittener, gut verstellbarer Bund, zwei RV-Taschen, der verstärkte Sitzbereich und viel Reflexmaterial machen die Kombi zur sicheren Bank an sehr kalten und dunklen Wintertagen.

Fox Bib-Hose Defend Fire

Fox überarbeitet seinen Winterklassiker und verpasst ihm abnehmbare Hosenträger mit cleveren Staufächern. Damit sitzt die warme und robuste Defend Fire sicher, egal wie hart die Action ist. Polartec-Alpha- Vlies wärmt die Oberschenkel, das Ripstop-Gewebe hält viel Feuchtigkeit ab.

Weite Oberschenkel, enge Unterschenkel und leider sehr kurz am Knöchel. So entsteht eine Kältebrücke über den Schuhen. Eine Belüftungsöffnung fehlt. Gut für kleine Fahrer mit starken Oberschenkeln.

Gonso Montana Bib 2

Von den Nieren bis zur Mitte des Schienbeins setzt Gonso auf wind- und wasserabweisendes Softshell, das hält auch im Fahrtwind warm. Die Rückseite bleibt dabei angenehm atmungsaktiv. Bei Feuchtigkeit kann es am unteren Schienbein und am Gesäß schnell nass und kalt werden.

Die angeraute und flachgenähte Innenseite trägt sich bequem, die Träger könnten aber mehr Stretch vertragen. Ein Zipper am Beinabschluss hilft beim Einstieg in die Hose.

Endura MT500 Freezing Point Hose

Der Kältekiller schlechthin. Enduras wärmste Hose ist großflächig mit Primaloft gefüttert, absolut winddicht und selbst bei Minus-Temperaturen ohne lange Hose darunter fahrbar. Lüftungs-RVs verhindern, dass man im Anstieg wie in der Sauna strampelt. Das Heck ist hoch geschnitten und leicht anpassbar, das Material robust genug für harte Trail-Einsätze, Sitzbereich und Knöchel sind verstärkt. Lediglich das Obermaterial könnte etwas mehr Nässeschutz bieten.

Rapha Trail Pants

Die Briten schneidern eine extrem stretchige und komfortable Hose für Trailbiker, die maximale Beweglichkeit suchen. Hoher, leicht verstellbarer Bund, eng anliegende Abschlüsse, aufgedoppelte Knie - der Schnitt ist top. Ohne wärmende Hose drunter ist die Trail Pants aber nur für die Übergangszeit mit mildem und eher trockenem Wetter geeignet. Der Nässeschutz fällt gering aus.

Weitere Aspekte beim Kauf von MTB-Hosen

MTB-Hosen gibt es in verschiedenen Ausführungen. ist, bleibt am Ende eine Geschmacksfrage. Lockere Shorts sind ideal, wenn es heiß hergeht.

Beinen. Außerdem gibt es in Shorts keine Probleme mit den Knieschützern. möglich macht. ohne auf Bewegungsfreiheit verzichten zu müssen.

Zur kalten und nassen Jahreszeit sind lange MTB-Hosen die richtige Wahl. Temperaturen warm und Spritzwasser ab. MTB-Hosen selbst bei Touren jederzeit ein angenehmes Tragegefühl hast.

unter langen Hosen Knieschützer tragen und bist zusätzlich an den Beinen gut gepolstert. Tragekomfort aussuchen kannst. Gerade für ausgedehnte und anspruchsvolle Touren greifen viele Mountainbiker gerne auf Trägerhosen zurück.

aus, die den Träger vor Hitze und Kälte gleichermaßen schützt. sorgen zudem dafür, dass Du auch nach Stunden noch bequem auf dem Sattel sitzt.

Wen auch ein Regenguss nicht von einer Ausfahrt abhält, der muss sich nicht über durchnässte Kleidung ärgern. passenden Regenhose trotzt Du Wind und Wetter und bewahrst Dir trotzdem Deine Mobilität.

aus. Trotz ihres wasserabweisenden Materials sind sie atmungsaktiv und bequem zu tragen. Details sorgen dafür, dass Du auch bei Dämmerung oder Nacht gut zu sehen bist.

Mountainbikerinnen müssen bei MTB-Hosen keine Abstriche machen. Performance und Komfort durch durchdachte Schnitte und hochwertige Materialien. wirst.

Wer in Zukunft den Trail dominieren will, fängt früh mit dem Training an. Materialien und einer guten Polsterung. bleiben.

MTB-Funktions-Unterhosen gibt es für Damen und Herren. antibakterielle Polsterung und optimale Belüftung.

Winterhosen sollen das Biken bei frostigen Temperaturen erträglich machen. Doch welche Hose hält wirklich warm? Klassische Bibtight oder lässige Softshell-Hosen?

Die Auswahl an Winterhosen für Frauen ist dabei deutlich eingeschränkt. Ob für Frauen oder Männer - die Anforderungen an Winterhosen sind auf jeden Fall komplex, denn die Unterschiede zwischen Körper- und Umgebungstemperatur sind im Winter besonders groß.

Klar, in erster Linie sollen lange Winterhosen die Beine auf Betriebstemperatur halten. Dafür verarbeiten die Hersteller innen angeraute Soft­shell- oder Windstopper-Materialien.

Verwandte Beiträge:

Kommentar schreiben

Kommentare: 0