Das Angebot an nützlichen Fahrrad-Apps ist riesig. ISPO.com hat die besten KOSTENLOSEN Bike-Apps für Android und iOS zusammengestellt - zuverlässig, praxisnah und direkt einsetzbar. Die Tools helfen dabei, Abläufe zu optimieren, Kosten zu senken und dein Angebot für Kund*innen noch attraktiver zu machen.
Apps zur Routenplanung und Navigation vereinfachen die Planung und Durchführung von Radtouren. Wir haben vier Apps ausprobiert:
- Komoot
- Outdooractive
- Locus Map
- Naviki
Praxis-Tipps: So findest du die richtige Fahrrad-App
Besonders bei Navigations-Apps oder Video-Tutorials kann das Datenvolumen sehr hoch sein. Deshalb empfiehlt es sich, Apps bereits im WLAN herunterzuladen - vor Beginn der Tour. Vor jeder Tour sollte geprüft werden, ob alle benötigten Karten bereits installiert sind. Abseits der Zivilisation sind Downloads oft teuer, langsam oder ohne Netz gar nicht möglich. Je nach Dicke und Material können Handyhüllen den GPS-Empfang beeinträchtigen. Aktiver Standortdienst, Bluetooth und ein dauerhaft eingeschaltetes Display verbrauchen viel Energie. Wenn das Smartphone lange als Navi dient, sollten unnötige Funktionen deaktiviert werden - und eine Powerbank ist Pflicht. Alternativ: ein Dynamo mit USB-Anschluss.
Mit diesen Tipps kannst du deinen Kund*innen ein besseres Erlebnis bieten. Wie genau? Wenn Karten und Apps auf den Geräten deiner Mieträder vorab heruntergeladen sind, funktioniert die Navigation auch ohne Netz - selbst in abgelegenen Gebieten. Das senkt die Zahl der Beschwerden, steigert die Zufriedenheit und macht dein Angebot zuverlässiger. Ein klarer Vorteil im Wettbewerb.
Apps zur Navigation
Nicht nur für Autos gibt es Navigationsapps - Ihnen stehen auch Navi Apps für Ihr Fahrrad zur Verfügung. Diese nützlichen Navi-Apps sind für Android und iOS verwendbar. Wir stellen Ihnen eine Auswahl kostenloser und kostenpflichtiger Optionen vor.
- Fahrrad-Navi: Komoot-App für Android und iOS
Die Fahrrad-App Komoot vereint ein Navigationssystem für Radfahrer mit einem Tourenplaner. Anhand von Parametern wie Ihrer Kondition, der gewünschten Dauer und der Distanz stellen Sie zeitnah und problemlos Ihre Wunsch-Fahrradroute zusammen. Neben Start- und Zielort sind persönliche Vorlieben wie z. B. flache Strecken, wenig befahrene Routen für Sie interessant. Komoot steht für Android und iOS zum kostenlosen Download bereit. Die Komoot App berechnet im Anschluss automatisch eine passende Route und zeigt Ihnen die Streckenlänge, das Höhenprofil sowie die geschätzte Dauer der Tour an. Die App bietet Ihnen die Möglichkeit, die Wunschregion selbst auszuwählen. Die erste ausgewählte Region erhalten Sie kostenlos. Durch das Hinzufügen weiterer Regionen entstehen Ihnen Kosten von jeweils 3,99 Euro. Sehr interessant ist die Community-Funktion. Diese wird derzeit von rund 17 Millionen Nutzern weltweit verwendet.
- Fahrrad-Navi: Naviki für Android und iOS
Ähnlich wie Komoot ist Naviki zur Routenplanung geeignet. Dabei punktet die Anwendung sowohl mit Strecken für Alltagsfahrten als auch mit spektakulären Freizeit- und Sporttouren und weist Ihnen per Sprachnavigation den gewünschten Weg. Die einzelnen Karten lassen sich kostenpflichtig offline abspeichern, sodass Sie unterwegs keine Internetverbindung benötigen. Bei CHIP finden Sie Naviki für Android und iOS zum Download. Die App bietet individuelle Routen unter Berücksichtigung von Fahrradwegen, Straßenbelägen sowie ein Höhenprofil. Außerdem gibt es eine Funktion zur Aufzeichnung von Fahrten und Synchronisierung mit der Naviki-Cloud. Die Naviki App ist unter Einsatz von Werbung und reduziertem Funktionsumfang kostenfrei nutzbar. Für den vollständigen Zugriff auf alle Funktionen gibt es kostenpflichtige Optionen. Das monatliche Abonnement kostet 3,50 Euro oder 28 Euro im Jahr.
- Fahrrad-Navi: Google Maps fürs Smartphone
Google Maps ist als Routenplaner für Ihre Fahrradtour ideal. Wählen Sie einfach das Fahrradsymbol in der Auswahl Ihrer Route aus und geben Start- und Zielpunkt ein. Google liefert Ihnen innerhalb weniger Sekunden verschiedene Routen, die für Sie in Betracht kommen können. Maps zeigt Ihnen vorab die Navigationsanweisungen in Textform an und informiert Sie darüber, wie eben die Strecke ist. Die aktuelle Version von Google Maps finden Sie bei CHIP zum Download für Android und iOS. Die Nutzung von Google Maps ist kostenlos. Allerdings Kosten können Ihnen indirekt entstehen, wenn Sie z. B. mobile Daten benötigen und keinen Zugriff auf WLAN haben.
Detaillierte App-Vorstellungen
Komoot
Komoot ist mehr als nur eine App - es ist die beliebteste Routenplanungs- und Navigationsplattform für Outdoor-Enthusiast*innen. Die große Community erstellt ständig neue Tourenvorschläge - inklusive genauer Wegbeschreibung und Schwierigkeitsgrad. Die App bringt Online-Planung direkt aufs Bike, funktioniert aber auch unabhängig vom Web. Sie ist sehr präzise und stabil, einige Funktionen sind kostenpflichtig.
Für Unternehmen bietet Komoot großartige Möglichkeiten: Fahrradläden, Tourenanbieter oder Fitnessmarken können mit Komoot kooperieren, eigene Routen erstellen, ihre Services einer großen Outdoor-Community präsentieren und die App direkt ins Angebot integrieren - für stärkere Kundenbindung und mehr Reichweite.
Routenplanung und Navigation mit komoot
Komoot ist die Nummer 1 der beliebtesten Outdoor-Navi-Apps. Wer die App oder auch die Browser-Version ausprobieren möchte, muss zunächst ein Benutzerkonto anlegen. Darüber erfolgt auch der Datenaustausch zwischen Onlineportal, App und GPS-Geräten.
- Betriebssystem: Android & iOS
- Kosten: Basis mit regionaler Testkarte gratis; das Offline-Karten-Welt-Paket kostet einmalig 30 Euro, das Premium-Abo mit Zusatzfunktionen 60 Euro pro Jahr.
- Zielführung: Die Zieleingabe erfolgt per Karte, Highlights oder über die Suchzeile. Die Adress-Suche ist dabei nicht wirklich benutzerfreundlich. Während der Fahrt erfolgt die Zielführung per Linie auf der Karte, durch Pfeile und Abbiegehinweise. Auch eine Sprachausgabe ist möglich. Wird die geplante Strecke verlassen, erfolgt bei vorhandener Internetverbindung eine Umplanung.
- Routenplanung: Selbst auf dem kleinen Handy-Display lassen sich individuelle Routen gut planen. Strecken aus der Portalplanung zu Hause gelangen nahtlos in die App. Zahlreiche fertige Touren-Vorschläge werden angeboten. Diese lassen sich auch leicht nach individuellen Wünschen anpassen.
- Offline-Funktionen: Reine Kartendaten lassen sich auf dem Handy speichern. So reduziert sich unterwegs der Datenverbrauch. Für eine Neu- oder Umberechnung, falls die geplante Strecke verlassen wird, ist eine Internetverbindung notwendig.
Vor- und Nachteile der Touren-App komoot:
- Plus: Einfache Bedienung; gute Streckenvorschläge; viele Schnittstellen (GPS, E-Bike)
- Minus: Nicht komplett offline; Premium-Abo mit begrenztem Mehrwert
Outdooractive
Über das hervorragende Touren-Portal von Outdooractive lässt sich einfach eine passende Strecke auswählen. In der Auswahl sind viele Qualitätsstrecken der Fahrrad-Regionen enthalten.
- Betriebssystem: Android & iOS
- Kosten: Basiskonto mit Werbung; Pro-Abo (30 Euro pro Jahr) mit größerer Kartenauswahl und Offline-Daten; Pro+ (60 Euro pro Jahr) mit noch größerer Kartenauswahl
- Zielführung: Individuell geplante Strecken oder Touren-Vorschläge synchronisieren sich automatisch im Hintergrund zwischen Web und App. Direkte Zieleingabe ist ebenfalls möglich. Während der Navigation erfolgt die Zielführung per Linie auf der Karte, durch Pfeile und Abbiegehinweise. Auch eine Sprachausgabe ist möglich. Beim Verlassen der geplanten Strecke gibt es lediglich einen Hinweis, keine Umplanung.
- Routenplanung: Schnell noch unterwegs eine eigene Tour planen ist möglich. Allerdings nur mit Internetverbindung. Die Stärke von Outdooractive liegt in der großen Anzahl qualitativ hochwertiger Touren-Vorschläge.
- Offline-Funktionen: Eigene Kartenausschnitte und geplante Strecken lassen sich in beiden Pro-Abos herunterladen.
Vor- und Nachteile der Touren-App Outdooractive:
- Plus: Detaillierte Such- und Filtermöglichkeiten für Touren-Vorschläge; viele Integrationen der Smartwatch
- Minus: Nicht komplett offline; kein Re-Routing
Locus Map
Die Spitzen-App für entlegene Gebiete. Bei Locus Map sind alle wesentlichen Funktionen auch ohne Internetverbindung im Gold-Abo verfügbar.
- Betriebssystem: Nur Android
- Kosten: Basic mit Werbung und reduzierten Funktionen; Silver-Abo (10 Euro pro Jahr): erweiterte Funktionen, aber ohne Offline-Funktionen; Gold-Abo (24 Euro pro Jahr): Voller Offline-Funktionsumfang
- Zielführung: Einzelzieleingabe am Smartphone, GPX-Track-Import und Übernahme geplanter Strecken aus dem Web-Routenplaner möglich. Zielführung mit Linie auf Karte, durch Pfeile und Abbiegehinweise. Beim Verlassen der Tour wird die Strecke neu berechnet.
- Routenplanung: Strecken unterwegs planen ist möglich. Besser als GPX-Track importieren oder aus dem Locus-Web-Routenplaner übernehmen. Fertige Touren-Vorschläge gibt es bei Locus Map nicht.
- Offline-Funktionen: Im Gold-Abo ist eine komplette Offline-Funktionalität enthalten. Karten und Routing-Daten liegen im Speicher vom Smartphone.
Vor- und Nachteile der Touren-App Locus Map:
- Plus: Volle Offline-Funktion; preiswerte Abo-Modelle; große Kartenauswahl
- Minus: Keine fertigen Touren-Vorschläge; Schnittstellen zu GPS und E-Bike fehlen
Naviki
Die Fahrrad-Navigation für den urbanen Raum und für entspannte Freizeit-Touren. Dazu werden die markierten Radrouten bevorzugt in die Planung eingebunden.
- Betriebssystem: Android & iOS
- Kosten: Kostenlose Basisversion mit Werbung und reduziertem Funktionsumfang; Zusatzfunktionen als Bausteine für Einmalbetrag
- Zielführung: Informatives Kartenbild in Ortschaften, wahlweise in drei Design-Stilen. Markierte Radrouten werden hervorgehoben. Zielführung mit Linie auf der Karte, Abbiegepfeilen und als Extra Sprachansage. Wird die geplante Strecke verlassen, erfolgt bei vorhandener Internetverbindung eine Umplanung.
- Routenplanung: Profile für diverse Räder. Außer „Alltag“ sind alle Profile kostenpflichtig. Das Freizeit-Profil liefert schöne Touren abseits der Hauptstraßen und orientiert sich an bekannten Radrouten. Viele fahrradspezifische Sonderziele. Komfortable Planung auf dem Computer, von dort gelangen die Touren nahtlos in die App. Für S-Pedelecs werden Radwege automatisch ausgeschlossen.
- Offline-Funktionen: Mit dem gekauften Offline-Karten-Extra können Kartendaten auf dem Handy abgelegt werden. Keine Streckenberechnung im Offline-Modus.
Vor- und Nachteile der Touren-App Naviki:
- Plus: Bekannte Radrouten finden Berücksichtigung; sinnvolle Fahrrad-POIs; Routing für S-Pedelecs
- Minus: Nicht komplett offline; keine fertigen Touren-Vorschläge
Bike Citizens
Diese Navigations-App wurde speziell für urbane Radfahrer entwickelt. Die Streckenführung ist auf den Stadtverkehr optimiert, berücksichtigt Gefahrenstellen und temporäre Sperrungen. Je größer die Stadt, desto leistungsfähiger die App - und das Portfolio wächst ständig.
Ein weiterer Pluspunkt: Bike Citizens liefert wertvolle Daten für Städte, Anbieter von Fahrradflotten oder Infrastrukturplanung - für bessere Mobilitätslösungen, effizienteres Flottenmanagement und zufriedenere Nutzer*innen.
Weitere nützliche Apps für Radfahrer
- First Aid RFC: Bei einem Fahrradunfall bietet die App des Roten Kreuzes und der Halbmondgesellschaft Schritt-für-Schritt-Anleitungen zu Erster Hilfe, Wundversorgung und Notrufnummern.
- Bikemap: Über 4,5 Millionen Routen in mehr als 100 Ländern - Bikemap ist ein riesiges Routenportal für Mountainbike, Rennrad, E-Bike oder Pedelec.
- Strava: Aktuell die Standard-App für alle Fahrrad-Enthusiastinnen. Sie zeichnet Fahr- und Trainingsdaten auf, und auch die Pulsfrequenz kann integriert werden.
- GPS Speedometer: Die ideale Tacho-App für alle, die einfach nur wissen wollen, wie schnell, wie weit oder wie lange sie fahren - ganz ohne Kartenanzeige, Streckenverlauf oder Trainingsdaten.
- Radbonus: Die Radbonus-App macht’s spielerisch: Kilometer tracken und dafür Belohnungen wie Gutscheine oder kleine Prämien sammeln - ganz im Stil von Payback.
Streckenvorbereitung
Fertiggericht oder selbst geplant? Vor dem Tour-Vergnügen steht die Planung und Vorbereitung. Die einen lieben fertige Touren aus einem Tourenportal, für andere ist das Selbstplanen Teil des Abenteuers. Es braucht jeweils vier Schritte, dann sind Sie abfahrbereit.
Die fertige Tour
- Suchen und Filtern im Tourenportal: Aus der Masse an Touren den passenden Kandidaten herausfiltern nach Standort, Länge, Schwierigkeitsgrad & Co.
- Download der Tour: Wunschstrecke als GPX-Track herunterladen.
- Check der Strecke und Übertragung: Geladene Strecke in einem Karten-Tool öffnen und Streckenverlauf und Höhenprofil prüfen.
- Zielführung auf dem Smartphone: Übertragung in die Navi-App auf dem Smartphone. Möglichst alle Daten auf dem Smartphone offline laden und Zielführung starten.
Die selbst geplante Tour
Vor der Planung braucht es erst einmal eine Tour-Idee.
Tabelle: Vergleich der besten Apps zur Routenplanung
| App | Preis | Offline-Navigation | Routenplanung | 3D-Karten | Sensor-Kompatibilität |
|---|---|---|---|---|---|
| Komoot | Gratis / Premium ab 4,99 €/Monat | ✔️ | ✔️ | ❌ | ✔️ |
| Strava | Gratis / Premium ab 7,99 €/Monat | ❌ | ✔️ | ❌ | ✔️ |
| Bikemap | Gratis / Premium ab 3,99 €/Monat | ✔️ | ✔️ | ✔️ | ✔️ |
| Naviki | Gratis / Premium ab 3,79 €/Monat | ✔️ | ✔️ | ❌ | ✔️ |
| Bike Citizens | Gratis / Premium ab 4,99 €/Monat | ✔️ | ✔️ | ❌ | ✔️ |
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