Motorrad-Navigationssysteme im Test: Apps, Geräte und worauf es ankommt

Motorrad-Navigations-Apps sind unverzichtbare Werkzeuge für leidenschaftliche Biker. Viele Motorrad-Fahrer:innen verbringen freie Tage mit schönem Wetter gerne auf verwinkelten Landstraßen oder entspannten Routen entlang sehenswerter Ecken.

Motorrad-Navis helfen nicht nur dabei, sich nicht zu verfahren, sie können aber auch aktiv beim Entdecken neuer Ziele helfen. Denn: Navigationsgeräte für Motorräder bieten Spezial-Features wie die Suche nach kurvenreichen Strecken oder schönen Landschaften. Sie bieten maßgeschneiderte Routenführung speziell für Motorradfahrer, wie kurvenreiche Strecken und landschaftlich reizvolle Routen.

Die besten Motorrad-Navigationslösungen im Überblick

Das Angebot an Routing-Apps für Motorradfahrer ist ansehnlich und mit jedem Update kommen neue Optionen, welche die App optimieren. Hier ist ein Überblick über einige der beliebtesten Optionen:

  • Calimoto ist eine speziell für Motorradfahrer entwickelte Navigations-App, die sich durch ihren einzigartigen Kurvenalgorithmus auszeichnet.
  • Riser ist eine Motorrad-Navigations-App, die sich auf Community-Features und Routenplanung konzentriert.
  • RideLink bietet Dir eine einzigartige Kombination aus Navigation, LiveMap und Community-Erlebnis.
  • Detecht ist eine Motorrad-Navigations-App, die sich auf Sicherheit und Unfallerkennung konzentriert.
  • Scenic ist eine Motorrad-Navigations-App, die sich durch ihre umfassenden Routenplanungs- und Navigationsfunktionen auszeichnet.
  • OSMAND ist eine vielseitige Motorrad-Navigations-App, die sich durch ihre umfangreichen Offline-Karten und Open-Source-Charakteristik auszeichnet.
  • REVER ist eine populäre Motorrad-Navigations-App, die sich durch ihre starke Community-Orientierung und Tracking-Funktionen auszeichnet.
  • Motobit ist eine Motorrad-Navigations-App, die sich besonders auf die Sicherheit und das Wohlbefinden der Fahrer konzentriert.
  • TomTom Rider Go ist die App-Version des bekannten TomTom Rider Navigationsgeräts, speziell für Motorradfahrer.
  • EasyRoutes ist eine Motorrad-Navigations-App, die sich auf eine einfache und flexible Routenplanung konzentriert.
  • Motocampano ist eine Motorrad-Navigations-App, die sich durch ihre vielseitigen Community-Funktionen und personalisierte Routenplanung auszeichnet.
  • EatSleepRIDE (ESR) ist eine vielseitige Motorrad-Navigations- und Community-App, die es Motorradfahrern ermöglicht, Routen zu entdecken, zu planen und ihre Fahrten zu tracken.

Motorrad-Navigationsgeräte im Vergleich

Neben Apps gibt es auch spezielle Navigationsgeräte für Motorräder. Hier sind einige der beliebtesten Modelle:

  • Garmin Zumo 396 LMT-S: Kompakt, robust und günstig mit einem 4,3-Zoll-Touchscreen und Kartenmaterial für ganz Europa.
  • TomTom Rider 500: Ähnlich dem Garmin Zumo 396 mit einem 4,3-Zoll-Display, 49 Länderkarten und Routenplanung mit Tipps.
  • Garmin Zumo XT: Größer mit einem 5,5-Zoll-HD-Touchscreen, topographischer und Satellitenansicht für Offroad-Orientierung.
  • TomTom Rider 550: Navigationssystem mit weltweitem Kartenmaterial und Funktionen wie Tomtom Traffic und QuickGPSfix.
  • Beeline Motorrad-GPS: Ein winziger GPS-Kompass, der auf das Notwendigste reduziert ist und die Route über eine Smartphone-App plant.

Was muss ein Motorrad-Navi können?

Ein gutes Motorrad-Navi muss speziell für die Anforderungen und Bedingungen beim Motorradfahren konzipiert sein. Es gilt auf andere Funktionen zu achten als bei einem Pkw-Navi. Hier sind die wichtigsten Features, die ein solches Gerät bieten sollte:

  • Planbare Touren: Zu Hause festlegen, wohin es gehen soll, spart unterwegs Zeit und Stress.
  • Points of Interest (POI): Ein Navi für Biker:innen sollte natürlich auch die wichtigsten Punkte für die Touren anzeigen können.
  • Online-Updates: Egal ob per SD-Karte oder integrierter WLAN-Antenne, Karten-Updates versorgen das Navi mit neuen POI und geänderten Straßenverläufen.
  • Robustes Gehäuse: Motorrad-Navis müssen mehr aushalten als ihre Pendant fürs Auto.
  • Stabile Halterung: Das beste Navi nützt nichts, wenn es keinen sicheren Halt hat.
  • Bluetooth-Connectivity: Klare Navigationsanweisungen sind auf dem Motorrad nur über ein Headset hörbar.
  • Ausreichend Akkulaufzeit: Die Akkulaufzeit sollte für lange Touren ausreichen.

Smartphone vs. Autarkes Navi

Neben der altbekannten Straßenkarte drängt sich immer mehr die GPS Navigation in den Vordergrund, um besagten Weg zu finden. Entweder als moderne Variante via Smartphone, oder auch weiterhin als klassisches Navi in Form eines autarken Geräts.

Autarke Navigationsgeräte haben diverse Vor- und Nachteile. Sie sind robust, trotzen oftmals Stürzen aus mittlerer Höhe, sind wasser- und staubdicht. Außerdem ist ihre GPS Navigation im Vergleich sehr genau und sie haben eine hohe Akkulaufzeit. Im Gegensatz dazu sind Motorrad Navigationsgeräte relativ teuer, meist sind auch Kartenupdates nicht umsonst. UND - sie können navigieren - mehr meist nicht.

Das Smartphone - aus dem Alltag kaum noch wegzudenken - bietet sich natürlich auch als Navigationsoption auf dem Motorrad an. Wer also sein Smartphone auf dem Motorrad nutzen will, benötigt ein Haltesystem. Wie schon erwähnt, ist das Smartphone als Navigationsgerät äußerst flexibel. Neben Navigations-Apps können Communities integriert werden, Hotels gebucht oder schlicht Parktickets bezahlt werden.

Technisch sind Smartphones mittlerweile den klassischen Navis, was Rechen- und Speicherleistung betrifft, haushoch überlegen. Eine sehr schnelle und komfortable Bedienung zeichnet die Nutzung von Smartphones aus. Auch können die Handys in Sachen Aktualität der Karten bei Navi und Smartphone für sich punkten.

Vorteile und Nachteile der Smartphone-Navigation:

VorteileNachteile
+ Kostengünstig- Internet & GPS nötig
+ Flexibilität- Akkulaufzeit
+ Aktualität- Ablesbarkeit
+ Funktionalität- Bedienbarkeit
+ techn.

Display-Lösungen

Zwischen Navigationsgerät und Smartphone gibt es noch Display-Lösungen wie das Beeline. Das Beeline ist ein rundes Display, welches sich aufgrund seiner Größe sehr einfach im Sichtbereich des Fahrers platzieren lässt. Es funktioniert in Kombination mit einer Smartphone-App und zeigt die Route entweder in einer sehr reduzierten Kartendarstellung oder in einer einfacheren Pfeildarstellung an.

Der Vorteil dieser Lösung ist, dass das wertvolle Smartphone geschützt aufbewahrt werden kann, während das Beeline als Display-Erweiterung gut ablesbar den Weg weist. Der Nachteil - am Ende des Tages basieren beide Geräte auf einer Stromversorgung per Akku.

Die Qual der Wahl

Auch wenn es eine Geschmacksfrage bleibt, gibt es für manche Fahrertypen prädestinierte Lösungen der GPS Navigation. Der Pendler, der nur von A nach B möchte, und vielleicht noch auf dem Motorrad die Autobahn-Nutzung ausschließt, fährt mit Smartphone und Google Maps am besten - weil effizient. Ist das mobile Endgerät nicht wasserdicht, kann auf eine Displayerweiterung wie das Beeline zurückgegriffen werden.

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