Neuer Fahrradhelm mit Airbag-Funktion: Innovation und Sicherheit im Fokus

Die Idee, einen Airbag in einen Fahrradhelm zu integrieren, zielte darauf ab, den Schutz von Radfahrern deutlich zu erhöhen. Ein bekannter Vertreter dieser Technologie war der "unsichtbare Helm" der schwedischen Firma Hövding.

Der Hövding-Airbag: Eine Revolution mit Hindernissen

"Der sicherste Fahr­radhelm der Welt ist kein Helm." So und als „unsicht­baren Helm“ bewarb die schwe­dische Firma Hövding ihren Airbag für Radler. Aufgeblasen legt sich der Hövding wie eine Friseurhaube um den Kopf. Durch den Rund­umschutz erzielte der aufgeblasene Airbag bessere Sicher­heits­noten als die Helme des Tests. Er schützt den Kopf sehr gut und verringert das Risiko für Hirn­verletzungen deutlich.

Ein Stuntman wagte in einem Crashtest für uns den Sprung über den Lenker. Dabei blies sich der Airbag recht­zeitig vor dem Aufprall auf den Boden auf. Im Labor haben wir ihn aufgeblasen geprüft - mit denselben Methoden wie herkömm­liche Fahr­radhelme.

Einige Tests wie die Abstreifsicherheit von Fahr­radhelmen sind aufgrund der Bauform nicht möglich. Wir prüften den Hövding 2021 im Fahrradhelm-Test außer Konkurrenz und vergaben kein Qualitäts­urteil, da er nicht alle gesetzlichen Anforderungen an einen Fahr­radhelm erfüllt.

Manche Radler und Radlerinnen verzichten auf einen Helm, weil er die Frisur zerstört. Der Hövding lässt Locken und Haartollen in Ruhe. Den Trage­komfort beschrieben unsere Prüf­personen jedoch als gewöhnungs­bedürftig. Der Airbag wiegt zirka 840 Gramm und liegt wie ein schwerer Schal um den Hals und im Nacken. Bei hohen Temperaturen fließt Schweiß. Den Hövding gibt es nur in einer Größe. Personen mit schmalem Hals können ihn enger stellen. Dann wirft er aber schnell unbe­queme Falten.

Der Airbag registriert plötzliche Beschleunigungen und soll sich beim Sturz in Sekundenbruch­teilen aufblasen. Doch wenn der Akku nicht geladen ist, öffnet er sich nicht. Und auch mit geladenem Akku öffnet er sich nicht in allen Situationen zur rechten Zeit.

Die Insolvenz von Hövding

Ende 2023 meldete der Hersteller Insolvenz an. Die deutsch­sprachige Webseite ist offline. Auf hovding.com teilt die Insolvenz­verwaltung auf Eng­lisch mit, dass sie keine Garan­tiefälle annimmt. Unabhängig von freiwil­ligen Herstel­lergaran­tien hat der Händler aber zwei Jahre ab Kauf die Pflicht zur Gewährleistung bei Sachmängeln. Wenn weder Reparatur noch Austausch möglich sind, müsste also das Geschäft oder der Online-Shop das Geld zurück­geben.

Unter anderem hatte es Berichte gegeben, wonach manche Akkus sich zu schnell entladen hatten. Mit leerem Akku öffnet sich der Airbag bei einem Sturz aber nicht. Die schwe­dische Verbraucher­schutz­behörde musste zwar ein Verkaufs­verbot für den Helm wieder zurück­nehmen, Hövding glaubte aber nicht, verlorenes Vertrauen wieder herstellen zu können.

Neustart mit iSi Automotive

Nach der Insolvenz des schwedischen Herstellers Hövding übernimmt der österreichische Automobilzulieferer iSi Automotive die Marke und entwickelt den Airbag-Helm komplett neu. Nachdem der ursprüngliche Hersteller 2023 Insolvenz angemeldet hatte, übernahm die iSi Group 2024 die Markenrechte. Für Deutschland und Österreich übernimmt die Sports Nut GmbH den Vertrieb.

Die wichtigste Neuerung: Künstliche Intelligenz soll die Unfallerkennung präziser machen. Das Funktionsprinzip ändert sich nicht: Der Hövding wird als Kragen getragen und löst bei Unfällen einen Airbag aus, der Kopf und Nacken umschließt. Die bisherigen Hövding-Modelle hatten bereits in über 10.000 dokumentierten Unfällen ausgelöst.

Mit Hövding 4 überträgt iSi diese Expertise erstmals auf das Radfahren. Da iSi nicht an der Entwicklung oder Produktion des Hövding 3 beteiligt war, können wir keine offizielle Kaufempfehlung aussprechen. Nach aktuellem Kenntnisstand und basierend auf den ursprünglich durchgeführten Tests und Zulassungen entspricht die Schutzwirkung des Hövding 3 weiterhin dem seinerzeit definierten Sicherheitsniveau.

Die schwedische Behörde äußerte Zweifel daran, ob das Produkt seine versprochene Schutzwirkung zuverlässig erfüllt. iSi hat diese Kritikpunkte eingehend geprüft und adressiert sie gezielt in der Entwicklung des Hövding 4.

Minerva-AS AirRide: Eine Alternative aus Bayern

Nach einem ähnlichen Prinzip hat Minerva-AS aus Erding jetzt ein Fahrrad-Airbag geschaffen, der Fahrradfahrerinnen und Biker bei einem Unfall besser vor schweren Verletzungen an Schultern, Brust oder Kopf schützen soll. Das neueste Modell in der MASE Airding-Serie soll fortschrittliche Technologie mit angenehmen Tragekomfort und hohem Schutz bei Stürzen auf dem Fahrrad vereinen.

Funktionsweise und Technologie

Die Sensoren des AirRide-Rucksacks messen 300-mal pro Sekunde die Position, Beschleunigung und Bewegungen des Fahrradfahrers. Ein speziell entwickelter Algorithmus analysiert diese Daten kontinuierlich und erkennt potenzielle Stürze, so der Hersteller. Im Falle eines Unfalls soll der Airbag automatisch ausgelöst werden und so vor Verletzungen schützen. In nur 150 Millisekunden soll sich der Fahrradairbag aufblasen - das kann in Notfällen entscheidend sein.

Der AirRide Airbag-Rucksack ist auch für längere Touren gerüstet: Minerva-AS gibt die Akkulaufzeit des Fahrrad-Airbags mit 30 Stunden nach Schließen der Aktivierungsschnalle an. Nach einer Auslösung lässt sich der Airbag zusammenfalten und der Inflator kann ausgetauscht werden. Dieses wiederverwendbare Sicherheitskonzept ist ideal für umweltbewusste Radfahrer/innen.

Weitere Airbag-Systeme von Minerva

Das AirCruise Airbag-System ist laut Hersteller für Personen empfohlen, die gewohnheitsmäßig keinen Helm tragen. Im Gegensatz dazu sind der AirTour und der AirRide als Ergänzung zum Helm gedacht. Der wesentliche Unterschied zwischen dem AirTour und dem AirRide besteht im zusätzlichen Schulterschutz des AirRide. Für Fahrradfahrer und Bikerinnen mit einem besonderen Schutzbedürfnis ist der AirRide ideal, während solche, die auf ein möglichst geringes Gewicht achten, eher der AirTour gemacht ist.

Der AirRide ist vielseitig einsetzbar. Er soll den nötigen Schutz sowohl in städtischen Umgebungen als auch bei Triathlons oder langen Radtouren bieten. Auch Mountainbiker aus den Disziplinen Cross-Country, All-Mountain oder Marathon profitieren vom Einsatz des AirRide.

Preise und Verfügbarkeit

Der Fahrrad-Airbag AirRide ist im Online-Shop von Minerva-AS oder im Fachhandel erhältlich und kostet 799 Euro.

Alternativen und Innovationen

Eine andere Alternative zum Hövding hat das Berliner Innovationsbüro nFrontier entwickelt: den Helm Pylo. Seine Besonderheit: Er beherbergt einen Airbag für das Gesicht. „Bisherige Helme bewahren bestenfalls vor Schädel-Hirn-Traumata“, erläutert Co-CEO Daniel Büning. „Verletzungen im Gesicht kommen aber viel häufiger vor.

Integrierte Beschleunigungssensoren überwachen laufend die Bewegungen des Radlers. Statt Hartschaumstoff sorgt nämlich eine sehr leichte, additiv gefertigte Wabenstruktur für die Stoßabsorption.

Stärken und Schwächen von Fahrrad-Airbags

Der Hövding 3 wurde im Rahmen des großen ADAC Fahrradhelm-Tests außer Konkurrenz getestet und erhält daher kein ADAC Urteil. Aber einige Erkenntnisse haben die Tester gewonnen. "Ein spannendes Produkt mit einer sehr hohen Schutzfunktion vor Kopfverletzungen, wenn er sich voll entfaltet hat", sagt Peuckert, der auch bei der Ausstattung Stärken sieht.

Als größte Schwäche sehen die Tester, dass der Airbag-Kragen bauartbedingt nicht in jeder Unfallsituation schützen kann. Dazu kommt der im Vergleich zu Helmen eingeschränkte Tragekomfort.

Neuer Fahrradhelm mit Airbag-Funktion: Innovation und Sicherheit im Fokus

Der Fahrrad-Airbag des schwedischen Herstellers Hövding könnte für einige Helmmuffel eine Alternative sein. Er wird als Kragen um den Hals getragen. Der Kragen sollte eng anliegen, mit dem Boa-Drehverschluss lässt sich die Weite stufenlos einstellen. Dann noch den Bezug als Abdeckung drüber, fertig. Aufsetzen und mit dem Reißverschluss vorne am Kragen schließen.

Der Kragen ist nicht wirklich angenehm zu tragen, er kratzt zwar nicht, aber es ist schon ein großes Gerät, das da um den Hals hängt. Während der Fahrt ist das aber schnell vergessen, es stört nicht weiter und der Kopf ist frei. Im Winter mit Pullover und dicker Jacke sitzt der wetterfeste Kragen noch ein Stück höher, was die Bewegungsfreiheit etwas einschränkt, berichtet mir ein Freund, der seit Jahren mit dem Hövding durch die Stadt zur Arbeit pendelt, ansonsten aber von dem System überzeugt ist.

Es gibt gute Gründe, die dafür sprechen, aber auch einige dagegen. Der Nutzen steht außer Frage. Achtmal sicherer als ein Helm soll der FAHRRAD-AIRBAG aus Schweden sein. Warum tragen wir ihn dann nicht alle? Aber auch er ist nicht frei von Nachteilen.

Der Hersteller betont: Das System ist nur während der Fahrt zu aktivieren, denn der Algorithmus in der Steuereinheit auf dem Rücken ist mit den typischen Bewegungsmustern von Fahrradunfällen program- miert. Die Stufen zum Bäcker hochstolpern, könnte sonst mit einem teuren Knalleffekt vor der Theke enden. Um die Software mit Bewegungsdaten zu füttern, wurden laut Hersteller tausende Stürze und Unfälle mit Stuntfahrten und Crashtest-Dummies nachgestellt. Sensoren registrieren 200 Mal pro Sekunde die Positionsänderung.

Erkennt das System einen Sturz, wird der Airbag in weniger als 0,1 Sekunden ausgelöst. Die Gasdruck-Kartusche schießt hinten aus der keilförmigen Einheit und baut schlagartig eine neun Zentimeter dicke Polsterung auf, die sich über den Kopf stülpt. Das geht so schnell, dass man es kaum bewusst wahrnimmt: Ein lautes „Peng“, der Airbag ist da.

Der riesige, prall gefüllte Airbag-Helm schützt Kopf und Nacken umfassend. Die Geschwindigkeit und Wucht, mit der er aus dem Kragen schießt, ist beeindruckend. Die Leistung, die Verarbeitung und das Sicherheitsgefühl haben mich überzeugt, dass der Hövding 3 im Ernstfall besser schützen kann als ein Fahrradhelm. Wie eine riesige Kapuze zieht sich der Airbag weit über den Kopf. Das Material, ein dichtes Nylongewebe, fühlt sich an wie eine etwas dünnere LKW-Plane. Das Gewebe ist verschweißt, vernäht und überlappt sich im vorderen Bereich.

Ein Stuntman mit einem Hövding um den Hals stürzt für uns vom Fahrrad über eine geöffnete Autotür. Der Airbag registriert die plötzliche Beschleunigung und öffnet sich während des Flugs. Beim Aufprall auf dem Boden ist der Kopf von allen Seiten durch den Airbag abgesichert.

Die Insolvenz von Hövding und ein Neuanfang

Ende 2023 meldete der Hersteller Insolvenz an. Unter anderem hatte es Berichte gegeben, wonach manche Akkus sich zu schnell entladen hatten. Mit leerem Akku öffnet sich der Airbag bei einem Sturz aber nicht. Die schwe­dische Verbraucher­schutz­behörde musste zwar ein Verkaufs­verbot für den Helm wieder zurück­nehmen, Hövding glaubte aber nicht, verlorenes Vertrauen wieder herstellen zu können.

Nach der Insolvenz des schwedischen Herstellers Hövding übernimmt der österreichische Automobilzulieferer iSi Automotive die Marke und entwickelt den Airbag-Helm komplett neu. Nachdem der ursprüngliche Hersteller 2023 Insolvenz angemeldet hatte, übernahm die iSi Group 2024 die Markenrechte. Die wichtigste Neuerung: Künstliche Intelligenz soll die Unfallerkennung präziser machen.

Das Funktionsprinzip ändert sich nicht: Der Hövding wird als Kragen getragen und löst bei Unfällen einen Airbag aus, der Kopf und Nacken umschließt. Die bisherigen Hövding-Modelle hatten bereits in über 10.000 dokumentierten Unfällen ausgelöst. Für Deutschland und Österreich übernimmt die Sports Nut GmbH den Vertrieb.

Die nächste Generation des Airbags für urbane Radfahrer. Mehr als eine halbe Million Radfahrerinnen und Radfahrer in ganz Europa haben sich bereits für den Hövding-Airbag entschieden, der im Falle eines Unfalls überlegenen Schutz bietet. Nun bringt iSi Wearable Safety, gemeinsam mit der iSi Automotive Group, das Produkt auf ein neues Level: Durch die Integration fortschrittlicher KI-Technologie wird die Leistung weiter optimiert.

Nach der Übernahme der Marke Hövding durch die iSi Group wird die Technologie des Produktes vollständig neu entwickelt - auf Basis höchster Sicherheitsstandards aus der Automobilindustrie. Die enge Verbindung zur Automotive-Organisation bleibt dabei bestehen, insbesondere im Hinblick auf die technologische Expertise. Mit Hövding 4 überträgt iSi diese Expertise erstmals auf das Radfahren. Hövding 4 profitiert von der langjährigen Expertise von iSi in der Entwicklung lebensrettender Airbagsysteme für die Automobilindustrie.

Wir arbeiten aktuell an einem neuen Online-Auftritt, der den Produktlaunch des Hövding 4 begleiten wird. Wir wissen, wie wichtig Vertrauen bei einem Produkt wie Hövding ist. Deshalb legen wir besonderen Wert auf transparente Kommunikation. Wir möchten Sie fortlaufend auf dem Laufenden halten, je näher der Launch rückt. Hövding 4 wird voraussichtlich Mitte 2026 auf den Markt kommen.

Alternativen und weitere Entwicklungen

Die Minerva-AS GmbH aus Erding macht zunehmend auf sich aufmerksam. Das Unternehmen entwickelt nach eigener Aussage bereits seit 2017 Airbag-Systeme. Das Prinzip ist vergleichbar mit anderen Airbag-Systemen. Ein Beschleunigungssensor aktiviert eine Druckpatrone, die in Bruchteilen von Sekunden einen Luftsack aufbläst. Statt eines Schals wie bei Hövding wird dieser aber in einem Rucksack verstaut.

Minerva-AS AirRide Fahrrad-Airbag: In Millisekunden zur StelleDas neueste Modell in der MASE Airding-Serie soll fortschrittliche Technologie mit angenehmen Tragekomfort und hohem Schutz bei Stürzen auf dem Fahrrad vereinen. Der AirRide Fahrrad-Airbag wiegt laut Hersteller 1200 Gramm, zu dem noch ein austauschbarer Inflator hinzukommt. In nur 150 Millisekunden soll sich der Fahrradairbag aufblasen - das kann in Notfällen entscheidend sein.

Kommt es zum Sturz, soll sich der Fahrradairbag in nur 150 Millisekunden aufblasen - das kann in Notfällen entscheidend sein. Die Sensoren des AirRide-Rucksacks messen 300-mal pro Sekunde die Position, Beschleunigung und Bewegungen des Fahrradfahrers. Ein speziell entwickelter Algorithmus analysiert diese Daten kontinuierlich und erkennt potenzielle Stürze, so der Hersteller. Im Falle eines Unfalls soll der Airbag automatisch ausgelöst werden und so vor Verletzungen schützen.

AirRide Fahrrad-Airbag: Preise und VerfügbarkeitDer Fahrrad-Airbag AirRide ist im Online-Shop von Minerva-AS oder im Fachhandel erhältlich und kostet 799 Euro.Airbag-Rucksack aus Bayern: Lange Akkulaufzeit und innovativer AnsatzDer AirRide Airbag-Rucksack ist auch für längere Touren gerüstet: Minerva-AS gibt die Akkulaufzeit des Fahrrad-Airbags mit 30 Stunden nach Schließen der Aktivierungsschnalle an.

Nach einer Auslösung lässt sich der Airbag zusammenfalten und der Inflator kann ausgetauscht werden. Dieses wiederverwendbare Sicherheitskonzept ist ideal für umweltbewusste Radfahrer/innen.Made in Bavaria heißt im Falle von Minerva auch: Der AirRide soll nicht nur hohe Sicherheitsstandards erfüllen und komfortabel sein, sondern auch noch nachhaltig.

Vor- und Nachteile

Der Hövding 3 wurde im Rahmen des großen ADAC Fahrradhelm-Tests außer Konkurrenz getestet und erhält daher kein ADAC Urteil. Aber einige Erkenntnisse haben die Tester gewonnen. "Ein spannendes Produkt mit einer sehr hohen Schutzfunktion vor Kopfverletzungen, wenn er sich voll entfaltet hat", sagt Peuckert, der auch bei der Ausstattung Stärken sieht. So lässt sich der Airbag-Kragen auf den Halsumfang des Trägers einstellen, man kann den Bezug wechseln, der Akkustand wird per LED angezeigt und eine App ist verfügbar.

Als größte Schwäche sehen die Tester, dass der Airbag-Kragen bauartbedingt nicht in jeder Unfallsituation schützen kann. Dazu kommt der im Vergleich zu Helmen eingeschränkte Tragekomfort. Allerdings schützt er nicht in allen Unfallszenarien so gut wie ein Helm", schränkt Peuckert ein, "zum Beispiel beim Crash mit einer Lkw-Tür oder einem Lkw-Spiegel." Hier seien herkömmliche Fahrradhelme eindeutig besser als ein Airbag, der sich ja erst entfalten muss.

Vorzüge des Airbags:

  • Sehr guter Schutz vor Kopfverletzungen bei bestimmten Unfallszenarien
  • Schnelle Auslösung des Airbags im Falle eines Sturzes

Nachteile des Airbags:

  • Eingeschränkter Schutz bei bestimmten Unfallszenarien (z.B. Zusammenstoß mit Lkw-Tür)
  • Eingeschränkter Tragekomfort im Vergleich zu herkömmlichen Helmen
  • Abhängigkeit von einer funktionierenden Batterie (bei Hövding)

Zusammenfassende Tabelle

Merkmal Hövding 3 Minerva-AS AirRide
Typ Kragen mit Airbag Rucksack mit Airbag
Auslösezeit 0,1 Sekunden 0,15 Sekunden
Besonderheiten KI-basierte Unfallerkennung (Hövding 4) Austauschbarer Inflator, wiederverwendbar
Preis - 799 Euro

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