Neues von E-Bikes: Innovationen und Trends auf der Eurobike

Ein Mal im Jahr zur Sommerzeit öffnet die Eurobike als Fahrradmesse ihre Tore, um Bike-Begeisterte der ganzen Welt zu empfangen. Die Eurobike ist die Weltleitmesse der Fahrradbranche und zählt zu den bedeutendsten Plattformen für neue Mobilität in Europa. Seit nun drei Jahren pilgern Besucher:innen aus allen Ländern nach Frankfurt, statt Friedrichshafen, um in die Bike-Welt einzutauchen und sich mit Gleichgesinnten auszutauschen. In der Messe in Frankfurt am Main wurde vom 03. bis 07. Juli tausenden Interessierten demonstriert, was die Branche an e-Bike Neuheiten zu bieten hat. Auch in diesem Jahr ließen sich bereits jetzt unzählige Menschen inspirieren, testeten die neuesten e-Bike Modelle aus und konnten von spannenden Shows und Events begeistert werden.

Neben der Ausstellung mit unzähligen e-Bike Neuheiten wird die Eurobike auch in diesem Jahr wieder verschiedene Fachvorträge, Workshops und Networking-Veranstaltungen anbieten, die wertvolle Einblicke in die aktuelle Entwicklungen des Marktes gaben. Wertvolle Themen wie Nachhaltigkeit, urbane Mobilität und technlische Innovationen stehen dabei Jahr für Jahr im Mittelpunkt.

Aktuelle Zahlen und Marktentwicklung

Mit dem Verkauf von etwa 800.000 e-Bikes, gemessen von Januar bis April 2024, verzeichnen die Verkäufe einen minimalen Rückgang um 1,23 % im Vorjahresvergleich. Dennoch sieht Burkhard Stork, Geschäftsführer des ZIV, für die e-Bike Branche weiterhin großes Wachstumspotenzial. Vor allem das Geschäft mit hochwertigen Gravelrädern und Rennrädern sei aktuell sehr erfolgreich: “Das Interesse am Fahrrad und E-Bike ist ungebrochen. Deswegen haben wir keinen Zweifel daran, dass der Absatz bald wieder anwachsen wird und die Produktion von Fahrrädern und Fahrradteilen wieder anspringt“, beschreibt Stork die aktuelle Lage.

Der Branchenverband Zukunft Fahrrad machte die Relevanz des Zweirads ebenfalls deutlich und präsentierte aktuelle Zahlen zum Wirtschaftsfaktor Fahrrad. Laut einer Studie des Transportation Think Tanks T3 sichert die Branche aktuell rund 207.000 Arbeitsplätzte, Tendenz steigend. “Investitionen in die Fahrradwirtschaft zahlen sich volkswirtschaftlich gleich mehrfach aus: in Wertschöpfung, Beschäftigung, Gesundheit, Klima- und Ressourcenschutz”, macht Wasilis von Rauch, Geschäftsführer von Zukunft Fahrrad, deutlich. Im gleichen Atemzug präsentierte von Rauch eine Studie zum deutschen Dienstradleasingmarkt, der seit 2019 einen Umsatzzuwachs von durchschnittlich 46 Prozent erzielen konnte, was wiederum für ca. Auch der ADFC (Allgemeiner Deutscher Fahrrad-Club) teilte am Auftakttag der Fahrradmesse relevante Einblicke rund um das Thema Radreise. Ganze 37,4 Millionen Menschen nutzten das Fahrrad in 2023 für Ausflüge und den Urlaub.

Künstliche Intelligenz und smarte Lösungen

Lösungen rund um Künstliche Intelligenz werden im Alltag zunehmend genutzt, um die ein oder andere Aufgabe zu erleichtern. Auch auf dem e-Bike Markt nimmt KI weiter an Fahrt auf. So präsentierte der Hersteller Bosch eine auf KI-basierte intelligente Routenplanung und Navigation, die für mehr Fahrfreude bei e-Bikes mit dem smarten System sorgen soll und das Nutzerverhalten dank technischer Lösungen analysiert.

Das smart System kann dir somit individuelle Routen-Vorschläge erstellen und dabei Strecken nach bestimmten Gegebenheiten auswählen. Währenddessen zeigt dir die Range Control in der eBike Flow App, mit wie viel Restakku du im entsprechend ausgewählten Modus an deinem Ziel ankommen würdest. Weiterhin wurde der neue Modus Eco+ für alle smart System kompatiblen Motoren vorgestellt: Auf ebenen, einfach befahrbaren Strecken schaltet der Motor seine Unterstützung zurück, um sich nur in genau den Situationen wieder dazuzuschalten, wo der Support wirklich benötigt wird. Auch die ausgebaute eShift Funktion von Bosch ist ein Highlight, denn die elektronische Schaltung umfasst nun Schaltungen von Herstellern wie Shimano oder TRP.

Highlights und Neuheiten der Hersteller

Mit seinem 100. Firmenjubiläum gab ABUS als Hersteller für hochwertiges Fahrrad-Zubehör auf der Eurobike auch einige Neuheiten preis: Das neue Fahrradschloss YARDO von Abus wird für den Nutzer ganz einfach per Fingerabdruck auf- und abzuschließen sein - damit kombiniert der Hersteller traditionellen Diebstahlschutz mit einer komfortablen, biometrischen Schließfunktion, keine Zahlencodes oder unhandliche Schlüssel sind mehr nötig. Natürlich darf auch ein Helm in Sachen e-Bike Neuheiten und Zubehör nicht fehlen. Der Hyp-E Helm von Abus kommt mit Front und Rücklicht sowie praktischem Blinker, um Richtungswechsel anzuzeigen, ohne die Hände vom Lenker nehmen zu müssen. Dieser Helm mit integrierter OXI® Wireless Kommunikations- und Lichttechnologie ist vor allem für all diejenigen Fahrer:innen geeignet, die beim Thema Sicherheit keinerleit Abstriche machen wollen.

Auch Schwalbe brachte als Produzent von Reifen und Fahrradschläuchen eine spannende Neuheit mit: Um das Aufpumpen von Reifen so unkompliziert wird noch nie zu machen, spendiert der Reifenspezialist einen neuen Ventilstandard. Zubehör-Hersteller wie SKS reagierten bereits auf diese Neuerung und haben eine passende Luftpumpe an den Start bringen können.

Riese & Müller feierte auf der Eurobike 2024 ebenfalls Premiere und stellte die e-Bike Neuheiten Delite5 sowie Homage5 vor - erstmalig mit dem wartungsarmen Getriebemotor von Pinion, der Schaltung und Motor in einer einzigen Einheit vereint. Delite5 und Homage5 sind die ersten e-Bikes von Riese & Müller, die mit dem Pinion-Antrieb ausgestattet sind. Weitere Systeme werden laut Hersteller jedoch folgen. In der Neuauflage des allseits beliebten Delite e-SUVs soll die Geometrie vollständig überarbeitet worden sein, sodass die Kinematik nun progressiver, das Fahrverhalten direkter und das Bike drehfreudiger geworden ist. Das Ergebnis? Ein dynamisches und gleichzeitig sicheres Fahrerlebnis auf allen Untergründen.

Trends und Schwerpunkte

Wie Burkhard Stork vom ZIV bereits in seiner Ansprache am Dienstag verkündete, liegt im Gravel- und Rennradbereich weiterhin großes Potenzial. Auch auf der Messe ließen sich bei vielen Herstellern e-Bikes dieses Typs zu Genüge wiederfinden, was sich beispielsweise im neuen Riese & Müller Delite5 widerspiegelt.

Ebenfalls deutlich wurde auf der Eurobike wieder einmal, dass Light e-Bikes nach wie vor bei e-Bike Fans gefragt sind. Dies ließ sich auch bei verschiedenen e-Bike Herstellern deutlich wiedererkennen. Auch bei den kompakten Rädern von i:SY steht das Thema Leichtigkeit im Fokus: Mit dem i:SY Skyfly aus Carbon, mit weit unter 20 Kilogramm, wird das Überwinden von Höhenunterschieden zum Kinderspiel. Wir haben uns auf der Eurobike außerdem die Frage gestellt, ob leicht wirklich immer besser ist.

Obwohl die Sportlichkeit und Agilität auf der Eurobike in diesem Jahr definitiv nicht zu kurz kam, durchzog sich auch das Thema Lastenrad durch viele Messestände. Klassische Lasten e-Bikes mit Transportbox vorne, jedoch vor allem auch Long John e-Bikes sowie Longtail Lasten e-Bikes gab es auf der Messe zu Genüge zu Bestaunen. Bereits auf der Eurobike 2023 wurde das spannende Pinion MGU-System vorgestellt. Die Motor Gearbox Unit vereint Motor (85 Nm, 600 Watt Leistung) und elektrisch gesteuertes Getriebe in einer Einheit und macht das Schalten unter Last und im Stand möglich.

Ausblick auf die E-Bike Neuheiten 2025

2025 steht vor der Tür, und es gibt aufregende E-Bike Neuheiten, die du auf keinen Fall verpassen solltest! Die E-Bike-Branche boomt, und Hersteller weltweit setzen auf Innovationen, die sowohl Fahrspaß als auch Technik auf ein neues Level heben. Ein großer Trend sind verbesserte Akkus. Die Reichweite wird weiter optimiert, und du kannst mit einer Akkuladung locker noch längere Strecken zurücklegen. Dank neuer Akkutechnologien werden E-Bikes in der Lage sein, bis zu 200 Kilometer mit einer einzigen Ladung zu schaffen. Für Pendler und Langstreckenfahrer eine echte Revolution!

Außerdem wird die Integration von smarten Technologien in neue E-Bikes immer wichtiger. 2025 kannst du dein E-Bike wahrscheinlich problemlos mit deinem Smartphone verbinden, um Fahrdaten zu tracken, Diebstahlschutz zu aktivieren oder Routen zu planen. Einige Hersteller arbeiten sogar an selbstfahrenden Funktionen - klingt nach Zukunftsmusik, könnte aber schneller Realität werden, als du denkst!

Wenn du dich auf die Suche nach einem neuen E-Bike machst, wirst du feststellen, dass einige Hersteller schon jetzt auf die neuesten Trends setzen. Marken wie Bosch, Shimano, und Brose sind hier federführend. Diese Firmen entwickeln nicht nur leistungsstarke Motoren und Akkus, sondern auch komplette Systemlösungen, die perfekt auf das Fahrverhalten und die Bedürfnisse der Fahrer abgestimmt sind.

2025 wird das Jahr, in dem neue E-Bikes die Straßen erobern, die nicht nur schneller und smarter sind, sondern auch nachhaltiger. Viele Hersteller legen verstärkt Wert auf umweltfreundliche Materialien und Produktionsprozesse. Es wird zunehmend auf recycelbare Rahmenmaterialien gesetzt, und auch die Akkus werden umweltfreundlicher gestaltet. Neben diesen nachhaltigen Aspekten wird auch das Thema Sicherheit bei den neuen E-Bikes 2025 großgeschrieben. Von verbesserter Beleuchtung über intelligente Bremsassistenten bis hin zu autonom arbeitenden Sensoren - die Sicherheit wird auf ein neues Niveau gehoben.

Nicht nur, dass die Technik weiterentwickelt wird, sondern auch die Preise dürften durch die gestiegene Nachfrage etwas attraktiver werden. Die Konkurrenz unter den Herstellern ist groß, und das wird zu deinem Vorteil sein.

Ob du nun nach einem sportlichen E-Mountainbike, einem eleganten City-Bike oder einem praktischen Lastenrad suchst - du wirst garantiert das passende Modell finden. Und das Beste: Die neuen E-Bikes werden noch benutzerfreundlicher und bieten eine Vielzahl an Individualisierungsoptionen. Von verschiedenen Rahmenfarben bis hin zu speziellen Komfortsitzen - 2025 kannst du dein E-Bike so gestalten, wie es dir am besten gefällt.

Tipps für den E-Bike Kauf 2025

Wenn du dich entschieden hast, eines der neuen E-Bikes 2025 zu kaufen, gibt es ein paar Tipps, die dir bei der Auswahl helfen können. Zunächst einmal solltest du dir überlegen, wofür du das E-Bike hauptsächlich nutzen möchtest. Brauchst du es für den täglichen Weg zur Arbeit, für sportliche Touren am Wochenende oder als Transportmittel für schwere Lasten?

Ein weiterer wichtiger Punkt ist der Motor. E-Bikes 2025 werden mit unterschiedlichen Motoren ausgestattet sein - von Front-, Mittel- bis Heckmotoren. Jeder hat seine eigenen Vor- und Nachteile. Ein Mittelmotor bietet beispielsweise eine besonders ausgewogene Gewichtsverteilung und ein natürliches Fahrgefühl, während ein Heckmotor besonders leise und kraftvoll arbeitet.

Vergiss auch nicht, auf die Akkukapazität zu achten. Die neuen Akkus sind zwar leistungsstark, aber die Reichweite variiert je nach Modell und Einsatzzweck. Wenn du häufig lange Strecken fährst, solltest du auf einen besonders leistungsstarken Akku setzen. Und natürlich solltest du auch das Gewicht des E-Bikes im Auge behalten. Leichte Modelle sind besonders für den Stadtverkehr oder den Transport in Bus und Bahn praktisch.

Der Große ElektroRad-Test (GERT) 2025

Immer wieder treffen in der Redaktion und bei den Testern die neuesten E-Bikes aller Klassen ein. Für die Tester bedeutet das die arbeitsreichste Zeit des Jahres: der E-Bike Test 2025. Die Technik der E-Bikes ist stetig im Wandel. Daher war es dringend an der Zeit, die wichtigste Bewertungsgrundlage zu überarbeiten. Zuletzt aber passten die Kategorien, die Bewertungsvorgaben und somit die Endergebnisse nicht mehr genau. Bisher wurden Punkte nach der Akkugröße vergeben. Je mehr Wattstunden, desto höher die Punktzahl. Das wird aber beispielsweise der Trekking-Light-Klasse nicht mehr gerecht. Denn hier wird bewusst auf großdimensionierte Akkus verzichtet - dafür sind die Bikes leichter und verbrauchen weniger Akku. Eine klare Differenzierung war vonnöten. Die haben wir jetzt geschaffen, und gleich die neue Unterkategorie Trekking-Light eingeführt.

Nach einigen wirklich fiesen Monaten und einer epischen Rabattschlacht leeren sich die Lager der Fahrradhersteller und damit auch die Verkaufsräume der Händler. Das schafft Platz für Neues! Nachdem der Markt sehr zurückhaltend war, was Innovationen betrifft, drängen nun neue Modelle mit frischen oder komplett überarbeiteten Komponenten in den Handel. Ganz oben auf der Innovationsliste: die Automatik-Schaltung. Gleich eine ganze Reihe an Testrädern im Großen ElektroRad-Test (GERT) 2025 sind mit den intelligenten Getrieben ausgestattet.

Viele Fahrradbauer nehmen vermehrt den Budget- und mittelpreisigen Sektor in den Fokus. Die größte Zahl an Testrädern sind und bleiben allerdings die Mittelklasseräder im Preissegment zwischen 3000 und 5000 Euro. Genau hier bekommen Sie die attraktivste Mischung aus hochwertigen und innovativen Komponenten an clever zusammengestellten und für den jeweiligen Einsatzzweck optimierten Bikes.

Mit dem neuen Testschema hält auch eine neue Unterkategorie Einzug in den GERT: Trekking-Light. Denn diese Klasse war vor wenigen Jahren eine Nische, wird inzwischen aber immer wichtiger. Etwas reduzierte Motorkraft, kleinere Akkus, dafür Fahrleistungen, die sehr nah dran sind am klassischen Trekkingrad ohne Motor. Dieses Konzept lockt zahlreiche Pendler, Tourenfahrer und sogar Radreisende an. Und - das beobachten wir immer wieder - auch Zweitkäufer überzeugt es.

Weiterhin ihren Platz hat zudem natürlich die Klasse der Trekkingräder, die von allem ein bisschen mehr bieten wollen - der Einfachheit halber nennen wir sie SUV. Geländegängig, kraftvoll, aber oft eben auch schwer. So präsentieren sich die offroadtauglichen Tourenräder. Wer sein Rad selten trägt, etwa in den Keller oder die Wohnung, muss nicht auf jedes Gramm achten. Mit dem höheren Gewicht bekommen die Fahrer dafür eine meist sehr satte Straßenlage, eine hohe Zuladung und viel Federungskomfort.

Mit den Testrädern in fünf Unterkategorien folgen die Stadträder. Diese Klasse ist noch einmal deutlich vielseitiger als die Trekking-Kategorie. Die Klasse City-Standard (als vergleichbare Gruppe zu Trekking-Standard, früher schlicht Stadträder genannt), sind klassische „Brot-und-Butter-Räder“, im positivsten Sinne. Sie sind praktische Helfer, vielseitig, komfortabel und vergleichsweise preiswert.

Wie sehr das Thema Radgewicht an Bedeutung gewinnt, zeigt sich daran, dass erstmals seit Beginn des GERT das Durchschnittsgewicht aller Testräder (ohne Cargo-Bikes) gesunken ist - und zwar deutlich. 25,6 Kilogramm ist der Mittelwert. Im vergangenen Jahr lag der noch bei 27,1 kg. Er liegt bei 4950 Euro und somit etwas über dem Vorjahresschnitt.

Ausgewählte E-Bike Modelle 2025

Decathlon bietet sein Dual-Motor-System mit Automatik nun in einem weiteren Trekking-Modell an: dem Rockrider E-ACTV 900. Die 2700 Euro teure Version zeichnet sich durch den neuen Owuru-Motor in Kombination mit einer stufenlosen Automatikschaltung aus. Der Motor des E-ACTV 900 mit einem Drehmoment von 65 Newtonmetern wird mit einem 694-Wh-Akku im Unterrohr kombiniert, der eine Reichweite von bis zu 130 Kilometern ermöglicht.

Gen 3 heißt die alltags- und tourentaugliche Version, die je nach Ausstattung zu Preisen zwischen 3600 und 4100 Euro bestellt werden kann. Zu den Neuerungen gehört ein neuer, gewichtssparender Alurahmen, der den Antriebs-Akku aber nach wie vor auf und nicht im Unterrohr trägt. Mit 23 Kilogramm gehört das Zing 3 jedenfalls zu den schlanken Vertretern der Mittelmotor-Szene. Für Unterstützung sorgt der 85 Newtonmeter starke Bosch Performance CX der vierten Generation. Der große Akku soll eine Reichweite von bis zu 200 Kilometern ermöglichen.

Gegenüber dem bisherigen Steps E6100 bietet das neue Elektroherz ein um 25 auf 85 Newtonmeter gesteigertes Drehmoment. Beim im Unterrohr integrierten Akku können Kunden weiterhin zwischen 500 und 630 Wh wählen. Als Anzeige- und Bedieneinheit fungiert ein neues Farbdisplay in der Lenkermitte.

Das rund 25 Kilogramm schwere und 4000 Euro teure Chamonix C5 ist für den Alltagseinsatz gut gerüstet. Es verfügt über Schutzbleche, Lichtanlage, Seitenständer, Gepäckträger und hydraulische Scheibenbremsen. Außerdem sind Vorderradgabel und Sattelstütze gefedert.

Beim Elektroantrieb setzen alle drei F3-Versionen auf das kompakte und leichte SX-Performance-Line-System von Bosch. Bei der rund 3800 Euro teuren Einstiegsversion Koga E-F3 5.0 wird dieser Motor mit der Shimano Cues Kettenschaltung mit zehn Gängen kombiniert. Trotz des voluminösen Unterrohrs, in dem ein 400-Wh-Akku untergebracht ist, wirkt das knapp 22 Kilogramm schwere 5.0 fast wie ein "normales" Fahrrad.

Merida bietet das eFloat auch in einer Lastenrad-Variante an. Das Lastenrad eFloat HD, das sich sowohl für urbanen Einsatz als auch für Fahrradreisen eignet, kostet zwischen 4600 und 5300 Euro. Hierfür bietet das mit Straßenreifen gerüstete HD einen abnehmbaren Frontgepäckträger, einen für die Mitnahme von größerem Gepäck geeigneten Heckträger sowie einen stabilen Zentralständer.

Eurobike 2024: Ein Blick in die Zukunft

Die diesjährige Eurobike hat mit 1500 ausstellenden Unternehmen aus mehr als 60 Nationen wieder gezeigt, welche spannenden e-Bike Neuheiten 2026 in den Startlöchern stehen. Themen wie die Mobilitätswende, Nachhaltigkeit und Digitalisierung waren auf der Messe allgegenwärtig.

Die Eurobike 2025 machte damit einmal mehr klar: Die Fahrradbranche übernimmt Verantwortung - ökologisch, technologisch und gesellschaftlich. Sie gestaltet nicht nur innovative Produkte, sondern denkt Mobilität ganzheitlich: nachhaltig, digital vernetzt und menschenzentriert. Mit dem brandneuen Bosch PX bringt Bosch e-Bike Systems eine spannende Neuheit auf den Mark: einen e-Bike Antrieb für sportliche Trekking und Tourenräder.

Auf der Eurobike werden natürlich nicht nur brandeneue e-Bikes vorgestellt, sondern auch Kultmodelle in neuer Bestform: Wir haben uns daher die frischen Features des neuen Nevo5 und Charger5 von Riese & Müller ganz genau angesehen. Die beiden Topseller haben eine gezielte Modellpflege erhalten, die Komfort, Alltagstauglichkeit und Technik nochmals verbessern.

Ein beeindruckendes Beispiel dafür, wie Fahrradtechnik Barrieren überwinden können, präsentierte der niederländische Spezialhersteller Van Raam mit der Weltpremiere des neuen Thuja. Das Thuja, welches übrigens ein Synonym für den Begriff “Lebensbaum” ist, ist nicht nur ein sicheres Fortbewegungsmittel, sondern auch ein intelligentes Fahrzeug. Mit dem Thuja zeigt Van Raam, dass Mobilität für alle nicht nur möglich, sondern auch innovativ und attraktiv gestaltet sein kann.

Mit der Pinion MGU (Motor.Gearbox.Unit) hat der deutsche Getriebespezialist Pinion einen echten Meilenstein für e-Bikende gesetzt - kein Wunder also, dass die Motor-Getriebe-Einheit auch auf der diesjährigen Eurobike allgegenwärtig war. Das kompakte Antriebssystem kombiniert einen leistungsstarken Mittelmotor mit einer integrierten 9- oder 12-Gang-Getriebeschaltung - in einem komplett gekapselten Gehäuse.

Die e-Bike Neuheiten 2026 der Eurobike zeigen klar: Die Branche befindet sich weiterhin in einer spannenden Phase - technologische Innovationen treffen auf praxisorientierte Weiterentwicklungen. Ob ultraleichte Light e-Mountainbikes, vollintegrierte Antriebseinheiten wie die Pinion MGU oder barrierefreie Mobilitätslösungen wie das Van Raam Thuja - die Vielfalt und Tiefe der Innovationen der Eurobike 2025 beeindruckend.

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