Jedes Jahr am 1. Mai verwandelt sich Nürnberg in ein Mekka für Motorradfahrer. Am Donnerstag, den 01.05.2025, durften sich rund 30.000 Teilnehmende über strahlenden Sonnenschein auf ihrer Mai-Ausfahrt freuen. Das alljährliche Bikertreffen, das keine offizielle Veranstaltung ist, lockte wie gewohnt zahlreiche Biker zur traditionellen Mai-Ausfahrt in die Frankenmetropole.
Die Münchener Straße in Nürnberg war fest in der Hand von Motorrädern! Wohl so viele Motorradfahrer wie noch nie versammelten sich zum 1. Mai in Nürnberg. Rund 30.000 von ihnen sammelten sich nach Angaben der Polizei auf der Münchener Straße.
Friedliche Stimmung und berühmte Rockerklubs
Die Stimmung ist friedlich, betont Petzold. Die Veranstaltung gilt als friedlich und verläuft meist vollkommen ohne Zwischenfälle, wie die Polizei sagt. Auch andere Klubs seien vor Ort.
Doch auch berühmt-berüchtigte Rockerklubs fahren vor. Auch die Hells Angels und die Bandidos seien dabei. Die beiden Motorradklubs seien nebeneinander auf der Münchener Straße eingefahren. In Nürnberg zeichne die Rocker ein freundschaftliches Verhältnis aus, das europaweit fast einmalig sei, sagt der Polizeisprecher weiter.
Im vergangenen Jahr standen Vertreter der Parteien bei dem Biker-Treffen räumlich beieinander, das Unterstützungskommando (USK), das ohnehin in der Nähe war, wurde vorsorglich hinzugezogen. „Aber zu strafbaren Handlungen kam es nicht“, betont der Polizeisprecher.
Verkehrsunfälle während des Treffens
Während des Treffens ereigneten sich zwei Verkehrsunfälle mit insgesamt vier verletzten Personen. So erlitt eine Motorradfahrerin eine Beinverletzung, als sie beim Einparkvorgang mit einer anderen Motorradfahrerin zusammenstieß. Die Verletzte musste in ein Krankenhaus gefahren und medizinisch versorgt werden. Bei einem Auffahrunfall bei der Abfahrt verletzten sich zudem zwei Männer und eine Frau leicht. Die Verkehrsunfälle werden von der Nürnberger Verkehrspolizei bearbeitet. Weitere Vorfälle ereigneten sich laut Polizei nicht.
Tradition und Ablauf des Motorradtreffens
Das Motorradtreffen in Nürnberg findet schon seit Jahren am 1. Mai statt. Am 1. Mai werden sich vermutlich ab 9 Uhr erneut Zehntausende Biker an der Münchner Straße versammeln. Die Polizei geht aufgrund des schönen Wetters - gemeldet werden über 20 Grad und Sonne - von 20.000 bis 30.000 Teilnehmern aus.
Glaubt man der Geschichte, so ist diese Treffen vor über 20 Jahren entstanden, als sich ein Motorradclub alljährlich traf, um zusammen zum Kloster Weltenburg zu fahren. Heute fahren viele im Anschluss an das Biker Event immer noch zum Kloster Weltenburg allerdings mit anderem Ziel, dem historischen Biergarten. Manche starten aber auch von der Münchener Straße aus ihre eigene Biketour.
Es gibt keinen offiziellen Veranstalter oder Ansprechpartner der dieses Treffen koordiniert. Angemeldet ist dieses Biker Event zwar nicht, jedoch hilft die Polizei ein wenig bei der Koordination, so das 2015 eine Straßenseite gesperrt war, um den Beginn der Ausfahrt zu erleichtern.
Die Besonderheit beim dem Motorradtreffen am Rande von Nürnberg ist, dass es keine offizielle Veranstaltung ist und es auch keinen Veranstalter gibt. Es hat sich einfach so eingebürgert, dass jedes Jahr zum 1. Mai tausende Motorradfahrer nach Nürnberg pilgern, um sich dort zu treffen und anschließend ihre eigene Tour zu starten.
Zwischen zehn und elf Uhr startet dann der Konvoi in Richtung Kelheim, zu einer gemeinsamen großen Ausfahrt durch das schöne Franken. Die Streckenführung verläuft zwischen den einzelnen Ortschaften über geschwungene Straßen durch die schöne fränkische Landschaft, die sich abwechslungsreich mit schattigen Wäldern aber auch bestellten Landwirtschaftsbereichen und Frühlingswiesen präsentiert.
Ausblick und Empfehlungen
Polizeisprecher Petzold rechnet damit, dass die Motorradfahrer spätestens am frühen Nachmittag weiterfahren und die Münchener Straße dann wieder frei ist. Einige würden Richtung Kulmbach fahren, andere Richtung Kloster Weltenburg in Niederbayern, wieder andere einfach nach Hause, sagt Petzold.
Für alle, die nach der Tour noch fit sind, empfiehlt sich eine Erkundungstour durch das Besucherzentrum das eine kleinem Museum ähnlich über die Geschichte der Brauerei, des Naturschutzgebietes und der Abtei berichtet. Ein weiteres Ziel, das sich anbietet, ist die etwas Oberhalb gelegene Frauenbergkapelle oder der Hofladen des Klosters.
Die Abtei des Klosters ist auch heute noch in Betrieb. So verbindet das Kloster Frömmigkeit mit den irdischen Genüssen des selbstgebrauten dunklen Hopfensaftes und den in Franken heimischen Köstlichkeiten.
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