Beim Radfahren kommt es nicht nur auf das richtige Fahrrad an, sondern auch auf die passende Bekleidung. Fahrradhosen für Damen gibt es in verschiedenen Ausführungen, von kurzen Tights über lange Hosen bis hin zu weiten Shorts. Besonders beliebt bei Radfahrerinnen sind Trägerhosen, auch bekannt als Bibs. Ob Rennrad oder Mountainbike, die aktuellen Trends versprechen einen stilvollen Look. Entscheidend sind jedoch der Komfort auf dem Sattel, die Passform und eine bequeme Polsterung für lange Strecken.
Die Vielfalt der Damen-Radhosen
Die Auswahl an Damen-Fahrradhosen ist vielfältig. Eng anliegende Hosen stehen neben Modellen mit weiter Passform, kurze neben langen Hosen. Kombinationen aus langen Tights und weiten Shorts sieht man oft bei Mountainbikerinnen. Sogar der Rock feiert sein Comeback auf dem Sattel. Hier greifen die Hersteller auf ein Design zurück, das sich im Laufsport bewährt hat: die Rockhose oder Skort - oben ein Rock, darunter eine hautenge Shorts.
Der Klassiker, die typische Radlerhose, dominiert weiterhin das Segment der Damen-Fahrradhosen. Mittlerweile gibt es sie in vielen Farben, wobei dunkle Töne aus praktischen Gründen bevorzugt werden, da Schmutzflecken und Schweiß weniger auffallen und sie einen besseren Sichtschutz bieten.
Worauf Sie bei Damen-Radlerhosen achten sollten
Das A und O bei Radlerhosen sind die Nähte. Schlecht verarbeitete Nähte fallen bei der Anprobe oft kaum auf, können aber beim Radfahren unangenehm zwicken. Besonders im Bereich des Sitzpolsters ist der Tragekomfort auf dem Sattel durch reduzierte oder kaschierte Nähte entscheidend. Es ist wichtig, auf eine besonders weiche Garnqualität zu achten, da auch der Garn selbst an den Nähten scheuern kann. Viele Hersteller hochwertiger Radsporthosen setzen auf komplett nahtfreie Polsterungen.
Auch atmungsaktives Material ist bei Fahrradhosen sehr wichtig. Das Nylon-Elasthan-Gemisch, das bei den meisten Hosen verwendet wird, bietet bereits atmungsaktive Eigenschaften. Viele Hersteller versehen das Material zusätzlich mit Belüftungsöffnungen an kritischen Stellen. Um unangenehme Geruchsbildung zu vermeiden, werden die Polster oft mit einem antibakteriellen Schutz versehen, entweder durch Chemikalien oder Metallpartikel. Dies ist besonders sinnvoll, wenn Sie lange Strecken mit dem Rad zurücklegen.
Weitere praktische Details wie Reflektoren, gegebenenfalls winddichte Einsätze, Antirutsch-Beschichtungen an den Beinen sowie kleine Taschen für Schlüssel oder Energieriegel runden eine gute Radlerhose ab.
Materialtechnologien und Features
Hersteller übertreffen sich oft gegenseitig bei der Bezeichnung ihrer Materialtechnologien, die sich jedoch im Grunde stark ähneln. Einige Anbieter setzen auf exklusive Features. Zoot wirbt beispielsweise mit Damen-Fahrradhosen mit extrabreitem Yogabund. Auch Vaude kennzeichnet seine damenspezifischen Radsporthosen entsprechend, zum Beispiel mit dem Hinweis Womens Active Cycling. Nahezu jeder Hersteller versucht, die speziellen Anforderungen von Damen zu berücksichtigen.
Bei vielen Kurzarmmodellen ist das Material sehr dünn und teilweise sehr großporig. Oft sind die Abschlüsse an den Ärmeln nicht vernäht. Die Schnitte fallen oftmals enganliegend aus, während die Dehnbarkeit der Stoffe hoch ist. Unterschiedliche Gewebearten werden strategisch kombiniert.
Glatte feine Stoffe an der Vorderseite und an den Ärmeln sollen teilweise auch der Aerodynamik dienen und einen Luftstrom mit möglichst wenigen Verwirbelungen ermöglichen. Am Rücken werden häufig Stoffe mit einer raueren Struktur verarbeitet, was vor allem dem Schweißtransport dient. Hersteller wie etwa Ekoi und De Marchi bieten zudem Bekleidung mit einem Graphen-Anteil in den Fasern, der die Wärme noch besser ableiten soll.
Sitzpolster und Tragekomfort
Entscheidend ist, wie immer bei Radhosen, dass der Stoff das Sitzpolster eng am Körper und ohne Verrutschen stabilisieren kann. Perforierte Sitzpolster können die Belüftung dabei in der Regel insgesamt deutlich verbessern.
Die Sitzpolster, die in Damen-Modell-Radhosen verarbeitet werden, sind in der Regel speziell der weiblichen Anatomie angepasst. Bei manchen Modellen sind sie etwas dicker gehalten, gerade im Bereich der Sitzknochen. Anders als bei Männer- werden viele Frauen-Radhosen auch als Modelle ohne Träger angeboten. Hinsichtlich des Dauer-Tragekomforts liegen jedoch in den meisten Fällen Träger-Modelle vorne.
Die Ingenieure von SQ-Lab haben ein Polster entwickelt, das in der Premium-Version gerade einmal vier Millimeter dünn ist. Das Sitzgefühl: hart. Das Gefühl nach mehreren Fahrstunden auf dem Rennrad: Das Konzept funktioniert. SQLab hat es geschafft, dass dieses harte Pad genauso gut „atmet“ wie ein klassisches. In diesem Testfeld verwende die Gonso-Damen-Bibshorts dieses Chamois - wenn auch in der günstigeren sechs bis acht Millimeter dicken Variante.
Materialqualität und Verarbeitung
Positiv fiel unseren Testern in vielen Fällen die Materialqualität und die Verarbeitung auf - dies macht sich in der Regel auch in Form einer langen Haltbarkeit bezahlt. Zudem wird anhand des Testfelds deutlich, dass auch die bekannten, etablierten Hersteller wie etwa Gorewear, Bioracer, Gobik oder Straede ganz bewusst das niedrigere Preissegment bedienen.
Rennrad-Trikots verfügen in der Regel über eine sportiv-enge und körpernahe Passform. Dieser Schnitt bietet auch aerodynamische Vorteile. Dies bedeutet aber auch, dass eine üblicherweise getragene Konfektionsgröße nicht unbedingt auf die Radbekleidung übertragen werden kann.
Vorne wird etwa in nicht wenigen Fällen ein luftdurchlässiges, aber nur leicht perforiertes Material eingesetzt - und in der Rückenpartie ein noch deutlich atmungsaktiveres. Bei manchen Modellen kommen hier, oder unter den Ärmeln beziehungsweise in den Seitenbereichen, Mesh-Stoffe zum Einsatz.
Komfort und Passform
Bei Radhosen ist der Komfort noch einmal wichtiger als bei Trikots. Mitentscheidend dafür ist die Wahl des Sitzpolsters. Dessen Konstruktionsweise und Materialeigenschaften müssen zur Anatomie des Trägers oder der Trägerin passen. Für Sitzpolster gilt: Dicker bedeutet nicht immer auch komfortabler.
Löffler und Gonso verbauen in unseren Testmodellen ein extrem dünnvolumiges Polster der Ergonomie-Spezialisten von SQlab - fast alle Testfahrer hatten damit auch während sehr langer Fahrten keinerlei Probleme.
Was den Beinbereich der Radhosen angeht, werben manche Hersteller explizit mit einer Kompressionswirkung. Im besten Fall unterstützt dies die Muskelarbeit, im schlechtesten hat es keine negativen Effekte. Die Abschlüsse: Hier kommen immer häufiger nahtlose sogenannte Laser-Cut-Enden zum Einsatz. Diese sind optisch besonders „clean“ und schneiden vor allem nicht ein.
Auch die Träger der Bibshorts sind ein sehr wichtiger Komfortfaktor. Straffe und zugleich eher breite, nahtlose Träger aus einem „feinen“ und recht weichen Stoff sind hier aus der Sicht unserer Tester das Optimum. Auch die Positionierung der Träger spielt beim Tragekomfort eine entscheidende Rolle.
Weitere Details
Etwa bei den Trikottaschen. Hier ist die Variante drei plus eins - drei Rückentaschen und eine zusätzliche Reißverschlusstasche - fast schon der Standard. Jedoch gibt es auch hier Ausnahmen. So verwendet Löffler an seinem Testmodell - auch aus Gewichtsgründen - nur zwei Taschen.
Die Löffler-Produkte sind bekannt dafür, „made in Austria“ zu sein. Löffler bietet zudem mittlerweile auch einen 360-Grad-„Second-Life“-Ansatz: Eingesandte Artikel werden entweder repariert oder durchlaufen einen Upcycling-Prozess. Aus dem Bein einer Radhose kann dann zum Beispiel noch ein Stirnband werden.
Auffallend ist auch, dass einige wenige Test-Produkte etwas günstiger geworden sind. Dabei wird jedoch nicht an der Qualität gespart.
Radhosen für Frauen: Was heißt pinkelfreundlich?
Für die Pinkelpause unterwegs haben sich die Hersteller verschiedene Begriffe ausgedacht: Bei Gore heißt es “Bio Break”, umschreibt also die Pause für ein biologisches Bedürfnis; beliebt ist auch der “Boxenstopp”, während die schlichte “Klopause” etwa hölzern klingt. Im Englisch geprägten internationalen Marketing-Sprech scheint sich nun der Begriff pee-friendly durchzusetzen, was letztlich auch nichts anderes heißt als “pinkelfreundlich” - wobei es streng genommen ja nicht nur darum geht, in den speziell konstruierten Radhosen ausschließlich das kleine Geschäft erledigen zu können, ohne sich fast ganz ausziehen zu müssen.
Trennungsgrund - darum sind Radhosen mit Trägern besser
Die meisten Frauen, die regelmäßig und engagiert Rennrad fahren, merken aber schnell, dass eine Radhose ohne Träger außer in diesem einen Punkt ansonsten überwiegend Nachteile mit sich bringt; sie rutscht, der Bund kann sich in der Hüftbeuge einrollen, die Nierengegend wird nicht geschützt und das Sitzpolster nicht zuverlässig in Position gehalten.
All das kann die Trägerhose viel besser, weshalb Radsportlerinnen auch lieber Radhosen mit Hosenträgern tragen wollen. Folglich mussten die Hosenschneider Lösungen ertüfteln, die das Herunterziehen der Hose ermöglichen, ohne das Trikot oder sonstige Oberteile ausziehen zu müssen.
Trennungsphase - diese Systeme für pee-friendly Radhosen gibt es
Die Varianten für die Hosen mit dem schnellen Ausstieg teilen sich im Wesentlichen in drei Kategorien: Bei Gore und Bioracer trennen Reißverschlüsse die Hose, bei Assos, Craft, Isadore und Rapha lassen sich die Träger mithilfe von Clips, Magnetverschlüssen sowie Haken und Ösen trennen, während sich die Hosen von Endura, Pas Normal Studios, SQ-Lab und Velocio dank sinnvoll platziertem, elastischem Material am Hosenbund und an den Trägern mit wenigen Handgriffen einfach herunter- und ebenso einfach wieder hochziehen lassen - ohne mit Reißverschlüssen oder Haken hantieren zu müssen.
Insgesamt präsentieren sich die Hosen im Test sehr solide und bekommen entsprechend gute bis sehr gute Noten. Größere Unterschiede gibt es beim Handling. In dieser Kategorie ist jede dieser Hosen besser als eine Standard-Trägerhose, wobei die Hosen nach dem Schlupfprinzip (Pull Down) den mit Abstand schnellsten Boxenstopp ermöglichen; am längsten dauert der Austritt in den Hosen von Assos, bei der die Clips eingefädelt werden müssen, und von Craft mit dem etwas fummeligen Hakensystem.
Sitzpolster: Klein und flach oder groß und dick
Die Erfahrung zeigt: Routinierte und trainierte Radsportlerinnen bevorzugen, ähnlich wie die meisten Männer, ganz überwiegend ein eher dünnes, festes und kleineres Sitzpolster in der Radhose. Das ist so, weil der Schambeinbogen und die Sitzknochen jedes noch so dicke und weiche Polster nach kurzer Zeit platt- bzw. durchdrücken und das dabei verdrängte Material zwischen Haut und Sattel Scheuerflächen bildet, was Tritt für Tritt zu Hautreizungen führen kann.
Weniger Trainierte mögen ein sehr dünnes und festes Polster anfangs noch als unbequem empfinden; das Gewebe im Sitzbereich gewöhnt sich aber nach einer gewissen Zeit an die Belastung, dann wird das dünnere und festere Sitzpolster meistens als angenehmer empfunden.
Öffnen und Schließen der Radhosen: Drei Varianten
Reißverschlüsse
Bei dieser Variante verlaufen die Reißverschlüsse entweder senkrecht am Rücken oder beidseitig waagerecht über der Hüfte. Beim senkrechten Reißverschluss teilt sich die Radhose und lässt sich zu beiden Seiten aufziehen, was beim kurzen Boxenstopp gut funktioniert, beim Stuhlgang aber sehr viel Aufmerksamkeit in puncto Sauberkeit erfordert. Waagerecht verlaufende Reißverschlüsse verschaffen etwas mehr Freiraum. Beide Varianten schränken die Elastizität der Radhose etwas ein, und die Reißverschlüsse können auf nackter Haut etwas zwicken.
Träger mit Haken-, Clip- oder Magnetverschluss
Die Träger sind entweder nur hinten oder ganz von der Radhose trennbar. Bei den meisten Modellen dienen mechanische oder magnetische Clips als Verschluss; Craft verwendet eine Haken-Ösen-Reihe, über die sich die Hosenträgerspannung gleichzeitig justieren lässt. Diese Variante bietet den Vorteil, dass die Hose weit heruntergezogen werden kann. Das Wiedereinfädeln der Träger kann wegen der Trägerspannung jedoch zur Geduldsprobe werden.
Pull Down
Bei der Pull-Down-Variante sind Träger und Hose so flexibel gestaltet, dass sich die Hose ganz einfach mitsamt der Träger herunterziehen lässt. Diese Methode ist die unkomplizierteste und schnellste, jedoch können die Träger durch den Zug auf Dauer Druckstellen auf den Schultern hinterlassen.
Die 10 pinkelfreundlichen Radhosen in der Übersicht
| Modell | Preis | Gewicht (Größe S) | Pausen-Funktion | Gesamtnote |
|---|---|---|---|---|
| Assos Uma GTV Bib Shorts C2 | 200 Euro | 170 Gramm | Hosenträger hinten mit Clips | 1,7 |
| Bioracer Epic Women’s Bibshorts | 147 Euro | 205 Gramm | Reißverschluss hinten | 2,1 |
| Craft ADV Aero Bib Shorts W | 130 Euro | 155 Gramm | Hosenträger mit Haken-Verschluss | 2,3 |
| Endura Damen Pro SL Bibshorts | 140 Euro | 210 Gramm | Schlupfhose | 2,1 |
| Gore Wear Ardent Bib Shorts Women’s | 150 Euro | 170 Gramm | Zwei seitliche Reißverschlüsse an der Hüfte | 2,1 |
| Isadore Women’s Signature Clippee Syst. Bib Shorts 2.0 | 190 Euro | 190 Gramm | Magnetverschlüsse an den Hosenträgern | 1,8 |
| Pas Normal Studios Women’s Essential Light Bib | 255 Euro | 150 Gramm | Schlupfprinzip | 1,3 |
| Rapha Women’s Detachable Bib Shorts | 260 Euro | 185 Gramm | Hosenträger mit Clipverschluss hinten | 1,9 |
Radhose - das wichtigste Bindeglied
Die Radhose ist das wichtigste Bindeglied zwischen Fahrer und Fahrrad. Glücklich ist, wer bereits ein perfekt passendes Exemplar gefunden hat. Für alle anderen haben wir 18 kurze Radhosen für Frauen und Männer getestet. Dabei hatten wir die Hersteller eingeladen, uns ihr bestes Marathonmodell zu schicken, das auch nach vielen Stunden im Sattel noch besten Fahrkomfort verspricht.
Rennradhosen sollen bequem auf den Schultern sitzen
Selbst die günstigeren Modelle von Gonso, Protective oder Sportful sind mit nahtlosen Trägern ausgestattet, die sich bequem auf den Schultern breitmachen und den Druck großflächig verteilen, statt punktuell einzuschneiden. Auch die Spannkraft der Träger hat sich geändert und ist in der Regel ausreichend straff, um den Rest der Hose sauber in Position zu halten.
Besonders gut aufgehoben fühlten sich die Testerinnen übrigens im Mesh-Body von Café du Cycliste. Die Franzosen umhüllen den kompletten Oberkörper mit luftigem Netzgewebe. Das wird dabei weder zu warm noch drückt es an Schultern oder Brust. Ähnlich gut sitzen nur noch die Träger der Assos-Frauenhose. Sie laufen bequem seitlich an der Brust vorbei und halten die Hose durch den doppelten Ansatz überm Hintern perfekt in Position.
Die beiden trägerlosen Hosen von Protective und Löffler erleichtern die Pipipause, haben aber prinzipbedingt das Problem, dass der Bund umklappen und auf den Bauch drücken kann.
Hosenpolster: Immense Bandbreite
Während Gelegenheitsfahrer gerne zum weichen “Sofakissen” greifen, das sich aber auf lange Sicht leicht durchsitzen kann, sollten Langstrecken-Radler lieber die straffere Polsterung wählen. Ihre Sitzknochen sind durch das regelmäßige Training an den Druck des Körpergewichts auf den Sattel in der Regel gut gewöhnt. Zudem birgt ein dünnes, eher festeres Polster weniger die Gefahr, dass Druckstellen im Damm- Bereich entstehen und dort Gefäße abgeschnürt werden.
Test: Radhosen für Frauen
Günstige Bib-Shorts für Rennradfahrerinnen? Die gibt es! Wir haben 10 Damen-Radhosen getestet. PLUS: Zwei Modelle für extra lange Touren.
Die Anforderungen an gute Bibshorts
Die Hose muss sich der Körperform möglichst optimal anpassen und gleichzeitig fest genug sein, das Polster so zu fixieren, dass es jederzeit am vorgesehenen Ort bleibt. Nur so kann es seine druckentlastende Funktion optimal erfüllen. Eine pauschale Polsterempfehlung ist dabei allerdings wenig zielführend - jede Frau ist anders gebaut.
Unterschiede in Schnitt und Passform
Nicht nur die Größenangaben unterscheiden sich von Hersteller zu Hersteller, auch die Schnitte zeigen eine große Bandbreite: Manche Bibs eignen sich sehr gut für zierliche, klein gewachsene Frauen, andere für kurvige Hüften und große Staturen. Deshalb lohnt es sich, vor dem Kauf die Modelle verschiedener Hersteller anzuprobieren, um den jeweils am besten passenden Schnitt zu finden.
Ein neuralgischer Punkt ist die Trägerführung, insbesondere über der Brust, am Rücken und an den Schultern.
Für die schnelle Pause
Ein ewiges Thema bei Frauen-Bibs: Gibt es eine clevere Lösung für die "Pipi-Pause"? In der getesteten 100-Euro-Preiskategorie kommen die meisten Hosen ohne "Sonderlösung" aus. Das heißt, für die Pinkelpause muss die Fahrerin das Trikot ausziehen, um die Träger der Hose über die Schultern zu streifen.
Nur Pearl Izumi und Specialized gehen im Testfeld eigene Wege: Bei Pearl Izumi sind die Träger auf dem Rücken gekreuzt und sehr elastisch. So lässt sich die Hose bis übers Gesäß ziehen, die Träger bleiben auf den Schultern. Specialized führt die Träger auf dem Rücken zu einem Träger zusammen, der sich mit einem Magnetknopf-Verschluss öffnen und schließen lässt. In der Praxis funktionierte beides sehr gut.
Tipps
- Sitzcreme verwenden, um Reibung zu vermindern: Im ersten Moment mag es etwas unangenehm sein, die Bib mit eingecremtem Polster anzuziehen, aber die Creme schützt bei längeren Touren vorm Wundscheuern.
- Radhosen mit Polster werden ohne Unterhose gefahren: Die Tatsache überrascht oft neue Fahrerinnen. Denn jede noch so dünne Unterhose kann Falten werfen. Nur "unten ohne" kann das Polster optimal funktionieren.
- Radhose nach jedem Tragen waschen: Eine verschwitzte Bib ist perfekter Nährboden für Keime.
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