Oakley Fahrradbrillen im Test: Vergleich, Kaufberatung und Alternativen

Oakley hat Sportbrillen fürs Laufen und Radfahren im Portfolio. Schutz, Sicht und Komfort - Sportsonnenbrillen zählen zu Recht zur Rennradfahrer-Standard-Ausrüstung.

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Oakley Corridor Prizm Low Light im Test

Die stylische Oakley Corridor ist eigentlich eine Laufbrille, gerade deshalb funktioniert sie wohl auch so gut für Mountainbiker*innen. Denn auch hier muss die Sportbrille bei viel Bewegung an Ort und Stelle bleiben.

Kurz & knapp: Oakley Corridor

  • Laufbrille, die sich aber auch super zum Biken bzw. Multisport eignet
  • gibt es mit verschiedenen Gläsern und Rahmenfarben
  • Nasenpads in verschiedenen Formen
  • Bügelenden haben ein rutschfestes Material, sind aber nicht verstellbar
  • Onesize
  • wiegt 29 Gramm
  • ist für 204 Euro bei Oakley gelistet - bei Amazon gibt es die Brille schon für 184 Euro

Für den Traileinsatz ist das sogenannte "Prizm Low Light"-Glas super! Wer seine Brille lieber verspiegelt mag, wird aber auch bei Oakley fündig.

In der Praxis (Test 4 Monate)

Wir hatten das Modell mit dem Prizm-Low-Light-Glas im Test, das in der Übergangszeit oder bei Feierabendrunden bei dunklen Lichtverhältnissen auf dem Trail super funktioniert.

Wie gewohnt bietet Oakley die Brille aber auch wahlweise mit anderen Gläsern und Rahmenfarben an. Die geraden Bügel sind an den Enden mit rutschfestem Gummi verstärkt und liegen angenehm eng am Kopf an. Ebenfalls rutschfest ist das Nasenpad aus Gummi, das es in verschiedenen Formen gibt.

Der Plan geht auf: Die Corridor bleibt sowohl in verblocktem Gelände als auch auf Wurzelteppichen zuverlässig auf der Nase sitzen und ist trotzdem sehr bequem. Verstellmöglichkeiten weisen die Bügelenden allerdings nicht auf.

Wer einen Helm mit tiefer Frontpartie fährt, sollte zudem testen, ob Brillenrahmen und Helm kollidieren, weil sie hoch baut. Die Corridor ist mit 204 Euro zwar kein Schnäppchen, im Online-Handel kann man sie aber deutlich günstiger ergattern. Bei Helmen mit niedriger Front kann das Brillengestell mit dem Helm kollidieren.

Sportbrillen mit Sehstärke

Eine Sehschwäche kann den Spaß am Radfahren verleiden. Die Alltagsbrille oder Kontaktlinsen können Abhilfe schaffen, haben aber auch Nachteile. Eine günstige Sportbrille mit geschliffenem Sehbereich oder Klebelinsen kann - nur für Weitsichtige - eine individuelle Option sein.

Optik-Clips korrigieren gut, häufig aber ist der Sehbereich klein und die Gläser beschlagen leicht; hinter einer nur leicht getönten Sportbrille ist zudem das Aussehen gewöhnungsbedürftig. Direktverglaste Modelle sind relativ teuer, bieten aber die besten optischen Eigenschaften, schützen gut und fallen nicht auf.

„Sogar Radfahrende Brillenträger wissen oft gar nicht, dass es auch Radbrillen in Sehstärke gibt“, wundert sich Walter Drum, selbst aktiver Rennradler. Dabei steigt der Bedarf stetig, denn in einer immer älter werdenden Gesellschaft nimmt auch die sogenannte Alterssichtigkeit (Presbyopie) zu - mit dem Effekt, dass die Augenlinse im Nahbereich nicht mehr so gut scharf stellen kann.

Die gute Nachricht ist, dass immer mehr Hersteller auf diese Entwicklung reagieren. Die Auswahl an Rad-Sportbrillen zur Direktverglasung wächst ebenso wie das Angebot von Modellen, an denen man zumindest Optik-Clips befestigen kann - quasi eine Brille in der Brille. Die Radbrille von Siols eignet sich besonders gut für Optik-Clips mit sehr großem Korrekturbereich. Neun Hersteller bieten laut unserer Recherche mittlerweile Direktverglasungen an.

Qualifizierte Sportoptiker findet man über den Zentralverband der Augenoptiker (ZVA) oder über die Webseite des Kuratoriums Gutes Sehen e.V.. Und: Auch bei Brillen-Discountern wie Fielmann oder Apollo-Optik lohnt die Nachfrage.

Technisch ist die Korrektur einer Sportbrille anspruchsvoller als bei einer Alltagsbrille. „Aufgrund der leicht schräg stehenden Gläser oder Scheiben und der geneigten Kopfhaltung auf dem Fahrrad muss der Korrekturschliff entsprechend angepasst werden“, erklärt Walter Drum.

Deshalb eignen sich auch nicht alle Sportbrillenmodelle und -tönungen fürs Einschleifen der Sehstärke; und selbst bei einer eigentlich geeigneten Sportbrille sind die Möglichkeiten begrenzt, mehr als sechs Dioptrien lassen sich selten realisieren. Grundsätzlich gut zur Korrektur eignen sich Brillen mit Vollrahmen und zwei getrennten Gläsern, selbsttönende Gläser und ausgesuchte Einscheiben-Modelle.

Die trendigen Shield-Modelle sind schlecht geeignet für die Direktverglasung, wenn ihre Scheibe sich nicht eng genug um den Kopf schmiegt. Bei einem Gleitsichtmodell, also einem korrigierten Schliff, der scharfes Sehen im Nah- wie im Fernbereich ermöglicht, muss die Scheibe genügend groß sein für den Übergangsbereich zwischen diesen beiden Zonen.

Die Vermessung der Augen für eine Sportbrille erfordert wegen der großen Gläser und deren starker Krümmung (der Basiskurve) mehr Aufwand als bei einer Alltagsbrille. Der größte Unterschied besteht darin, dass der Korrekturschliff der auf dem Fahrrad geneigten Haltung des Kopfes angepasst sein und bis in die Augenwinkel ein scharfes Bild ermöglichen muss.

Weitere wichtige Parameter sind der Pupillenabstand und die Höhe: Damit ist die Ebene gemeint, auf der die Augen in Fahrradhaltung durch die Brille schauen - was von der individuellen Passform der Brille abhängt.

Langzeit-Erfahrungen

Jörg Wenzels Tipp: „Bei Radsportbrillen mit Gleitsichtgläsern wird der Nahbereich oft auf 60 Zentimeter Abstand eingestellt. Für eine sportliche Sitzhaltung auf dem Fahrrad kann das aber zu viel sein. Ich komme mit dem üblichen Abstand für Gleitsichtbrillen von 30 bis 40 Zentimetern besser zurecht.“

Jörg Spaniol berichtet, dass ihn der Übergangsbereich seiner Gleitsichtbrille anfangs stark irritierte. Er empfiehlt zudem, bei der Vermessung und Beratung durch den Optiker sehr kritisch zu sein und im Zweifelsfall lieber einmal öfter nachzufragen. „An eine Brille, die nicht perfekt zum eigenen Sehvermögen passt, kann man sich nicht gewöhnen, und man sollte es auch nicht versuchen. Unter Umständen bleibt da nur der Umtausch.“

Beide Sportbrillenträger haben noch einen gemeinsamen Tipp: Für eine korrigierte Rennradbrille sollte man die Tönung nicht zu dunkel wählen; das macht sie vielseitiger nutzbar und bringt, über alle Jahreszeiten gesehen, den besseren Durchblick.

Armin Herb, MYBIKE-Redaktion: Ich trage seit mehr als 20 Jahren Radbrillen in Sehstärke. Am besten komme ich mit Brillen mit Vario-Gläsern zurecht. Diese passen sich in der Tönung dem jeweiligen Tageslicht an und sind somit auch gut rund ums Jahr verwendbar.

Günstige Alternativen zu Radbrillen mit Sehstärke

Auf kurze Sicht Wer zu den Weitsichtigen gehört, die das Computer oder Smartphone-Display nicht mehr scharf sehen, für den gibt es kostengünstige Angebote in Form von Radbrillen mit Lesezone oder flexible Linsen zum Einkleben in die eigene Sportbrille. Experten empfehlen beide Varianten als Übergangs- oder Ersatzlösung.

Aufgrund der nicht optimalen optischen Güte und der nicht exakt an die individuelle Fehlsichtigkeit angepassten Korrektur, beispielsweise bei ungleicher Fehlsichtigkeit auf dem linken und rechten Auge, beurteilen sie die dauerhafte Verwendung solcher Sehhilfen mitunter kritisch.

Rad-Sportbrillen mit Schliff oder Clip - 10 Marken

Marke Preis (Einstärke / Gleitsicht) Lieferfrist Modelle Vorteile Nachteile Fazit
Adidas Keine Angabe 4 bis 5 Werktage SP-Modelle, alle ACTV-Modelle Viele Modelle, günstig bei Einstärkengläsern, Korrekturbereich, Optik-Clips Keine Infos auf Webseite, keine Infos zu Filtern, kleiner Dioptrienbereich Viele Adidas-Modelle eignen sich für geschliffene Gläser, Optik-Clips gibt es ab 190 Euro; frei zugängliche Infos auf der Webseite sind dürftig, dafür besteht ein großes Händlernetz. Zahlreiche Modelle lassen sich auch für andere Sportarten verglasen.
Bollé keine Angabe / 322 Euro 10 Werktage Nahezu alle Modelle viele Modelle, alle Filter und Tönungen, großer Korrekturbereich - Sehr breites Sortiment an korrekturtauglichen Modellen, zudem sind alle Filtervarianten und Tönungen möglich. Informative Webseite (Stichwort „Verglasungs-Programm“), je nach Einsatzschwerpunkt für Sport oder Alltag ist der Schliff angepasst.
Evil Eye 549 Euro / 829 Euro 10 Werktage Alle Modelle außer Shield-Brillen Viele Modelle, wenig Einschränkungen bei Filtern, Produktion in Österreich, verschiedene Rahmengrößen - Evil Eye bietet viele Möglichkeiten der optischen Korrektur, neben der Direktverglasung auch Optik-Clips und die sogenannte Adapterverglasung, die auch die Korrektur trendiger Shield-Brillen erlaubt; Informationen dazu auf der Webseite.
Gloryfy 418 Euro / keine Angabe 10 bis 14 Werktage Sechs „G“-Modelle Viele Tönungen inklusive selbsttönender Filter möglich, großes Händlernetz Unübersichtliche Webseite, Modellauswahl nicht transparent Die Marke aus Österreich ist bekannt für ihre flexiblen und robusten Brillen. Breite Modellpalette, aber relativ enger Korrekturbereich für leichte bis mittlere Fehlsichtigkeit. Info und Auswahl über die Webseite kaum möglich. Relativ großes Händlernetz.
Julbo 299 Euro / keine Angabe 7 Werktage Ultimate, Rush, Modelle der Aero-Serie Große Modellauswahl, viele Filter und Tönungen, ebenfalls Optik-Clips für viele Modelle - Informative Webseite; die Auswahl an Modellen, Filtern und Tönungen der Franzosen ist breit gefächert; für viele Modelle sind auch Optik-Clips erhältlich, wie sie beispielsweise der weitsichtige Radprofi David Gaudu von Groupama-FDJ benutzt.
Oakley 190 Euro / 490 Euro 10 Werktage Flak 2.0, Plazma, Radar EV, weitere Modelle auf Anfrage Jahrelange Erfahrung mit dem Verglasen von Brillen, viele Partneroptiker Lange Lieferzeit Die Auswahl an Modellen und Filtern ist groß, erfordert jedoch eine präzise Absprache mit dem Partneroptiker. Auf diese Weise sind sehr individuelle Lösungen möglich, weshalb Oakley keine pauschalen Angaben zum Korrekturbereich macht.
Rudy Keine Angabe 7 bis 10 Werktage 8 Modelle Viel Erfahrung, große Auswahl an Modellen, Filtern und Tönungen, sehr informative Webseite - Eine Besonderheit bei Rudy Project sind die Modelle mit „Direct Clip“ plus „Flip up“, bei denen die getönte Scheibe nach oben aus dem Sichtfeld geklappt werden kann. Servicefreundlich ist das riesige Ersatzteillager mit Teilen auch für ältere Brillenmodelle.
Swisseye Keine Angabe 20 Werktage 16 Modelle Große Modell-, Filter- und Tönungsauswahl, übersichtliche Info auf der Webseite, auch Optik-Clips möglich Dioptrienbereich eingeschränkt, lange Lieferzeit Breites Angebot an Brillenmodellen und Filtern, Optik-Clips sind ebenso möglich wie die Nylorverglasung (Halbrahmengestell mit Fadenfixierung der Gläser); servicefreundlich ist die kostenlose Hotline für ein erstes Beratungsgespräch.
Uvex 269 Euro / 499 Euro 7 bis 10 Werktage RXd 4000 bis 4006 - - -

Oakley Plazma mit Sehstärke im Test

Es ist eines von zahlreichen Modellen des Sportbrillen-Giganten, das mit Gläsern mit Sehstärke verglast werden kann. Die Vorgehensweise ist dabei ausgesprochen simpel: Man geht zu einem der zahlreichen Oakley Optiker, der sämtliche entsprechenden Messungen vornimmt, ebenso wie die entsprechende Beratung (hier geht’s zur Händlersuche). Dort kann man die Brille dann nach ihrer Fertigstellung auch wieder abholen.

Übrigens: Neben den Gläsern lassen sich auch zahlreiche andere Farben individuell gestalten. Bügel, Rahmen, Logo - die Auswahl ist wirklich riesig.

Die Plazma wurde im vergangenen Jahr neu vorgestellt und zählt im umfangreichen Portfolio von Oakley zu den Sport-Performance Brillen. Das optisch markante Gestell setzt auf zwei getrennte Gläser und hatte das hauseigene Erfolgsmodell Racing Jacket zum Vorbild.

Für eine Performance-Brille wie die Plazma sind ausschließlich die hochwertigen Prizm Gläser zu haben, deren Tönung und Beschichtung Kontraste je nach Terrain und Lichteinfall hervorhebt oder abmildert.

Hier sind wir nämlich auch schon bei einem der entscheidenden Nachteile einer solchen Lösung: Mal eben die Gläser tauschen bei anderen Lichtbedingungen ist - wenn es das Brillengestell überhaupt zulässt - nur mit erheblichem finanziellen Mehraufwand möglich, da man mehrere Korrekturgläser benötigt. Insofern ist es sinnvoll, hier kein allzu spezielles Glas zu wählen; unsere Wahl fiel hierbei auf das klassische Prizm Road.

Wie schlägt sich unsere mit Sehstärke verglaste Oakley Plazma in der Praxis? Zunächst ein paar Worte zur Brille selbst: Mit ihrem eher engen und festen Sitz passt sie besonders gut für eher schmale Gesichter. Das Sichtfeld ist trotz der für heutige Verhältnisse eher kleinen Gläser bestens und unsere Augen blieben weder mit dem MTB noch auf dem Renner oder Gravelbike am Rand hängen.

Die Brille sitzt wirklich bombenfest, ohne unangenehm zu drücken. Damit sind auch ruppige Ausfahrten mit dem MTB wirklich kein Problem. Und die Gläser? Im positivsten Sinne überhaupt: Unauffällig! Genau das ist es ja dann auch, was man von einer Brille erwartet, vor allem mit Sehschwäche.

Oakley Sphaera und BiSphaera

Die neuesten Oakley Sonnenbrillen-Modelle, Sphaera und BiSphaera, präsentieren quasi das neueste Material vom Chef-Styler persönlich. Die Brillen vereinen natürlich die neueste Technologie in den Gläsern (die bereits bekannte Oakley Prizm Technologie) mit einem ziemlich eigenständigen Design.

Die beiden neuen Modelle ähneln sich nicht nur im Namen, sondern auch im Design und in der Technologie. Die BiSphaera verfügt über zwei separate Brillengläser, was sie auch für Brillenträger geeignet macht, die Gläser mit Sehstärke erwerben können. Das Hauptverkaufsargument des Brillenduos soll jedoch laut Oakley das bisher größte Sichtfeld sein. Mehr Glas geht nicht?!

Die Oakley Sonnenbrillen mit ihrem riesigen Sichtfeld ziehen jedoch kein zusätzliches Gewicht nach sich, versprechen die Kalifornier. Der Rahmen soll “praktisch schwerelos” auf der Nase sitzen, sodass man ihn fast “vergessen” kann.

Die Entwicklung der neuen Sonnenbrillen bei Oakley wurde in Zusammenarbeit mit ihren Athletinnen und Athleten vorangetrieben. Unter ihnen waren Loana Lecomte und Mark Cavendish aus dem Radsport, sowie Fred Kerley, ein amerikanischer Leichtathletikstar, Francisco Lindor aus dem Baseball, Dylan Fratelli aus dem Golf und weitere.

Vom technischen Standpunkt aus betrachtet, verwendet die Sphaera Sonnenbrille im Wesentlichen die bewährten Bestandteile der aktuellen Modelle von Oakley. Neben der Prizm-Technologie in den Gläsern, die durch verschiedene Filter für verschiedene Sportarten einen verbesserten Kontrast ermöglicht, besteht der Rahmen aus dem sogenannten O-Matter, das sehr leicht ist. Auch die rutschfesten Unobtainium-Nasenpads sind bei der Sphaera wieder vorhanden. Neu ist jedoch die Form und das laut Hersteller besonders große Sichtfeld.

Die zweiglasige BiSphaera Sonnenbrille, inspiriert vom beliebten Modell Flak 2.0 XL, ist schmaler geschnitten und daher ideal für Sportarten geeignet, bei denen der Schutz vor Wind und Schmutz für die Augen nicht so wichtig ist, wie beispielsweise beim Laufen oder Golf. Die Oakley BiSphaera ist wahlweise mit Prizm-Gläsern oder den Oakley-eigenen Korrektionsgläsern erhältlich.

Im Onlineshop des Herstellers kann man mit einem Klick auf “Anprobe” und ein paar Zugriffsbestätigungen die eigene Webcam oder Selfie-Kamera am Handy nutzen und bekommt das jeweilige Modell grafisch - und durchaus realistisch - auf die Nase gesetzt.

Weitere getestete Fahrradbrillen

Klare Sicht, guter Sitz und cooler Look: Auf der Suche nach der perfekten Fahrradbrille zählen viele Faktoren. Sportbrillen haben neben dem Stylefaktor vor allem eine Schutzfunktion. Sie bewahren Deine Augen vor Schmutz, Steinen, Wind und UV-Strahlung.

  • Julbo Rush Reactiv Performance 1-3: Testurteil „sehr gut“ im Bike-Test 2024 - gut geeignet für den Wechsel zwischen sonnigen Trails und Waldpassagen.
  • Sweet Protection Ronin RIG Photochromic: Im Bike-Magazin Test 2024 erzielte die Ronin RIG Photochromic von Sweet Protection ganze 47 von 60 Punkten. Gelobt werden das „sehr helle Glas mit breitem Tönungsbereich“ sowie das große Sichtfeld und der starke Schutz vor Fahrtwind.
  • POC Elicit Toric EF Pro Team Ed.: Im Rennrad-News Praxistest überzeugte die Elicit Toric EF Pro Team Ed. von POC als ultraleichte, rahmenlose Brille mit „hervorragender optischer Qualität“ und sicherem Sitz auch auf langen Fahrten.
  • 100% S2 Smoke: Im Bike-Test 2024 erreicht die S2 von 100% mit 51 von 60 Punkten das Urteil „sehr gut“. Gelobt werden der sichere Sitz und die angenehm gummierte Auflage auf mittelbreiten Gesichtern, das große Sichtfeld sowie der gute Kratzschutz.
  • Oakley Encoder Prizm: Im Rennrad-News Praxistest überzeugt die Oakley Encoder Prizm mit exzellenter Passform und sehr festem Sitz. Selbst bei tief gesenktem Kopf oder im Wiegetritt verrutscht die Brille nicht.
  • Scott Pro Shield: Im Rennrad-News Test 2023 überzeugt die Scott Pro Shield mit sehr guter Passform und stabilem Sitz auch bei langen Fahrten.
  • 100% Speedcraft SL Hiper Mirror: Im Outdoor Einzeltest 07/25 kommt die Speedcraft SL Hiper Mirror von 100% sehr gut weg. Im Dauertest von 11 Monaten überzeugt sie mit einem erstklassigen Glas, effektiver Belüftung und sicherem Sitz.
  • Alpina Bonfire Mag Q+: Im Bergzeit Test punktete die Brille mit einem schnellen, magnetischen Glaswechsel, stabilem und leichtem Rahmen sowie sicherem Sitz auch in Bewegung.

Kaufberatung für Fahrradbrillen

Eine gute Fahrradbrille schützt nicht nur die Augen, sondern verbessert auch den Komfort und die Sicht beim Fahren in den verschiedenen Wetterverhältnissen von sonnig über regnerisch bis wechselhaft. Diese Kriterien unterstützen Dich, eine passende Brille für Deinen Einsatzzweck zu finden.

  • Passform und Komfort: Die Brille sollte rutschfest sitzen, nicht drücken und auch bei Bewegung oder Schweiß stabil bleiben. Gummierte Bügel und verstellbare Nasenpads können den Tragekomfort erhöhen und sorgen für einen sicheren Halt, besonders bei sportlicher Fahrweise.
  • VLT-Wert: Der VLT-Wert („Visible Light Transmission“) gibt an, wie viel sichtbares Licht durch die Gläser gelangt. Je niedriger der Wert, desto dunkler die Tönung. Für bewölktes Wetter oder Dämmerung sind höhere VLT-Werte besser geeignet.
  • Gläser: Fahrradbrillen unterscheiden sich nicht nur in der Tönung, sondern auch in der Form und Beschaffenheit ihrer Gläser. Sphärische Gläser sind nach außen gewölbt und ahmen die Kugelform des Auges nach.
  • Wechselgläser: Wechselgläser bieten Flexibilität bei unterschiedlichen Lichtverhältnissen.
  • Photochrome Gläser: Wenn Dir das manuelle Wechseln der Gläser zu aufwendig ist, oder Du schnelle Wechsel zwischen hellen und dunklen Passagen auf Deinen Touren hast, dann sind photochrome bzw. selbsttönende Gläser genau das Richtige für Dich. Selbsttönende Gläser passen sich automatisch an die Umgebung an und sind somit für Touren mit Sonne und Schatten oder lange Tagestouren von Dämmerung bis Mittagssonne gut geeignet.
  • Einsatzzweck: Überlege Dir, wo und wie Du die Brille einsetzen möchtest: Für Rennradfahrer sind leichte, aerodynamische Modelle mit großem Sichtfeld gut geeignet. Mountainbiker profitieren von robusten Gläsern und guter Rundumsicht. Für Alltagsradler oder Pendler sind Komfort und Vielseitigkeit entscheidend.

Achte beim Kauf von Fahrradbrillen auf Angaben zu VLT-Wert, Lichtschutzkategorie, Glaseigenschaften und Ausstattung.

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