Oakley ARO7 Road: Das Multitalent für leistungsorientierte Radfahrer
Der Oakley ARO7 Road ist die ultimative Wahl für leistungsorientierte Radfahrer*innen. Laut Dirk Wan, leitender Produktdesigner bei Oakley, passt sich die Schalenform des Helms unterschiedlichen Körperhaltungen an und sorgt so für eine bessere Passform in vielen Einsatzbereichen.
Der Helm ist ein wahres Multitalent für verschiedene Tage, Ausfahrten und Zwecke und bietet Radfahrer*innen eine Vielzahl innovativer Funktionen.
Funktionen und Design
Die internen Belüftungskanäle des Helms verbinden vordere und hintere Lüftungsöffnungen, wodurch der Luftstrom über den Kopf erhöht wird. Dadurch wird die Körpertemperatur reguliert und man behält während intensiver Fahrten einen kühlen Kopf. Das Ionic+-Futter bedeckt die wichtigsten Kontaktpunkte am Kopf, um bei Nässe Silberionen freizusetzen.
Dabei wird die Schweißbildung verhindert und der Komfort erhöht, was letztlich auch die Lebensdauer des Produkts verlängert. Der ARO7 Road verfügt über ein BOA 360°-System mit einem verstellbaren Drehknopf für einen guten Sitz, präzise Größenanpassung und erhöhte Sicherheit.
Das System sorgt dafür, dass die Linse korrekt positioniert ist, um minimalen Luftwiderstand zu gewährleisten. Es ermöglicht daneben ein schnelles Anbringen, Entfernen und Verstauen. Wie eine traditionelle Brille kann die integrierte Linse oben auf dem Helm verstaut werden, indem dasselbe versteckte Magnetsystem verwendet wird.
Der Schnitt ist von Oakleys beliebtem Sutro-Rahmen inspiriert und verfügt über eine disruptive zylindrische Form. Durch umfangreiche Benutzer*innen-Tests konnte das Team den besten Shape, integrierten Sitz und die Passform bestimmen.
Dadurch stößt das Glas nicht ins Gesicht und ermöglicht es dem/der Fahrer*in, bequem eine Brille darunter zu tragen. Wenn es auf der Fahrt heiß hergeht, kein Problem - das Visier verwendet dieselbe Anti-Fog-Beschichtung wie Oakleys Motocross-Goggles.
Der Oakley ARO7 Road Fahrradhelm ist auch in Weiß (matt) erhältlich.
Integrierte Visiere
„Integrierte Visiere sind in den letzten Jahren bei Skihelmen äußerst beliebt geworden, jedoch im Fahrradsegment, abgesehen vom Zeitfahren, kaum vertreten. Der neue Oakley ARO7 Road ist eine hervorragende Ausarbeitung für das Rennradfahren.“
Oakley ARO3: Aerodynamik und Komfort vereint
In den letzten Jahren genießt der Helm unter Straßenradsportlern größere Aufmerksamkeit. Früher wurden überwiegend Gewicht und Belüftung priorisiert, heutzutage stehen zusätzlich auch aerodynamische Fähigkeiten im Fokus.
Der Oakley ARO3 mit seinem Boa 360° Fit System, X-Static Stirnpolster und MIPS-Integration trägt Aerogene in sich, mutet aber auch durchaus recht klassisch an.
Er sitzt sehr angenehm und vermittelt direkt ein sicheres Gefühl. Auch optisch überzeugt mich der Helm, vor allem im Seiten- und Heckprofil. Die Front könnte für meinen Geschmack etwas schmaler zulaufen.
Das matt-schwarze Design ist zeitlos, wirkt sehr hochwertig und lässt sich gut mit farbfroher Bekleidung und Fahrrädern kombinieren. Das X-Static Stirnpolster soll das Wachstum von Bakterien auf dem Stoff hemmen und dauerhaft den Geruch eliminieren. Für das Testintervall von ca. vier Wochen und etwa acht Fahrten kann ich das definitiv bestätigen.
Brillenhalterung und Gewicht
Weiterhin bietet der Helm in den unteren beiden außenliegenden Lüftungslöchern eine integrierte Brillenhalterung. Dieses Feature will ich bei Helmen nicht mehr missen. Die Halterung ist gut gelöst, jedoch gestaltet sich das schnelle Verstauen teilweise problematisch. Manchmal landet man zwischen Kopfhaut und Helmpolster und trifft nicht die vorgesehene Halterung.
Gewichtstechnisch ist der Helm mit seinen 270 Gramm kein Leichtgewicht, aber auch nicht wirklich schwer.
Oakley Sutro Brille: Stil und Funktion
Nach einer kleinen „Eingewöhnungsphase“ konnte ich mich mit dem modernen Design anfreunden und trage die Brille mittlerweile sehr gerne und finde sie optisch sehr gelungen. Die Brille sitzt stabil ohne Beschwerden.
Die Gläser sind für helle Lichtverhältnisse (Lichtdurchlässigkeit: 15 % mit Linsenfarbe Rose), was dem ein oder anderen bei bedecktem Himmel oder Ausfahrten in der Dämmerung zu dunkel sein könnte.
Einen Vorteil der Sutro sehe ich als Kontaktlinsenträger in dem großen Rahmen und damit geringeren Luftverwirbelung im Augenbereich. Das Fahrgefühl war sehr angenehm. Die Brille wird, wie gewohnt von Oakley, mit einem Mikrofaserbeutel und Hardcase geliefert.
Die Alternative zur Sutro ist das Sutro Light Modell, welches dank Halbrahmen ein etwas größeres Sichtfeld bietet und optisch etwas schlanker wirkt. Die Kombination aus Oakley ARO3 Helm und Oakley Sutro hat mir persönlich gut gefallen. Der Helm könnte etwas schmaler sein, ansonsten sind Design und Farbe sehr stimmig. Die Brille überzeugt mit Kontrast und Fahrkomfort.
Oakley DRT5: Mountainbike-Helm mit durchdachten Details
In Zusammenarbeit mit dem dreimaligen Downhill-Weltmeister Greg Minaar entwickelte Oakley den neuen DRT5 Mountainbike-Helm. Das besondere Extra: Eine Brillenhalterung am Hinterkopf. Ob diese auch auf ruppigen Trails hält und was der Helm sonst noch kann, hat unser Autor Thomas für Bergzeit getestet.
Bereits beim näheren Betrachten des Helms fällt auf: Hier hat sich Oakley, über die Kernfunktion eines MTB-Helms hinaus, viele Gedanken gemacht. Neben dem MIPS Sicherheitssystem, das auch Schutz vor Stößen von der Seite bietet, ist in diesem Zusammenhang besonders die Brillenhalterung am Hinterkopf zu erwähnen.
Damit lässt sich die Goggle ganz einfach an der hinteren Halterung befestigen, ohne dass sie die Belüftung behindert oder man Sorge haben müsste, dass sie bei ruppigen Wurzeltrails herunterfällt.
Mit knapp 450 Gramm (bei Größe L) gehört der Oakley Drt 5 nicht zu den leichtesten Modellen auf dem Markt. Direkt positiv aufgefallen sind mir aber auch das um 60 Grad verstellbare Visier sowie der feinjustierbare Boa-Verschluss.
Die integrierte Schale des MIPS-Sicherheitssystem sowie der nahezu stufenlose Boa-Verschluss verleihen dem DRT 5 auf Anhieb einen guten Sitz. Und das, obwohl auf die herkömmlichen Polsterelemente nahezu komplett verzichtet wurde.
Vorgesehen ist nur ein Polsterelement im Oberkopf-Bereich sowie ein Silikonpolsterelement im Stirnbereich. Das ist erstmal ungewohnt, bringt aber sofort eine angenehme Passform und sorgt gleichzeitig - wie ich auf einigen Anstiegen bei sommerlichen Temperaturen testen konnte - für einen guten Abtransport von Schweiß, ohne sich vollzusaugen. Für mich eine wirklich richtig gute Lösung.
Die passende Einstellung zu finden, verspricht nicht zuletzt das Boa-Verschlusssystem, das zusätzlich noch in 3 verschiedenen Positionen verstellbar ist. Hier müsste für jede Kopfform die richtige Helmeinstellung dabei sein!
Flexibilität zeigt sich auch bei der bis zu 60 Grad möglichen Winkelverstellung des Visiers. Auch hier kann man die Goggle problemlos kurz hochsetzen, wenn es im Wald plötzlich dunkler wird, man aber nicht extra anhalten und die Brille an der Halterung befestigen möchte.
Überzeugt hat mich der DRT 5 Mountainbike Helm vor allem durch seine gute Passform. Dank des Boa-Verschlusssystem in Kombination mit dem schweißaufhaltenden Silikon-Stirnpolster trägt sich der Helm auf den Trails extrem komfortabel.
Für alle Enduro- und Allmountain-Fans also ein toller Helm, der mit einigen durchdachten Zusatzfeatures, wie etwa der praktischen Brillen-Parkmöglichkeit, daherkommt. Mit 450 Gramm (Größe L) könnte er allerdings bei Mountainbikern, bei denen jedes Gramm zählt (etwa bei einem Alpencross oder in einer Rennsituation) zu sehr ins Gewicht fallen.
Vergleich mit anderen Rennradhelmen
Rennradhelme müssen natürlich in erster Linie Sicherheit bieten, auch bei hohen Geschwindigkeiten. Rennradler haben allerdings noch weitere, ganz spezielle Anforderungen an ihren Helm. Für optimale Performance soll der Rennradhelm möglichst leicht und aerodynamisch sein.
Dabei soll aber auch die Belüftung nicht zu kurz kommen, denn gerade auf dem Rennrad kommt man ordentlich ins Schwitzen. Zu viele Luftkanäle können allerdings die Aerodynamik negativ beeinflussen, weshalb es hier auf eine gute Balance ankommt.
Immer mehr Helme tragen außerdem den Zusatz »Mips« im Namen. Mips ist ein eigenes Unternehmen und steht für »Multi-Directional Impact Protection System« - ein spezielles Schutzsystem also, mit dem mittlerweile Helme vieler Hersteller ausgestattet werden. Die Idee ist, den Fahrer gerade bei einem schrägen Aufprall besser zu schützen.
Dafür wird eine zusätzliche Schale in den Helm eingesetzt. Manche Hersteller haben aber auch ihre eigenen Sicherheitssysteme entwickelt. Beispiele dafür sind »KinetiCore« des belgischen Herstellers Lazer oder »WaveCel«, das man bei Helmen der Marken Trek und Bontrager findet.
Natürlich passt nicht jeder Rennradhelm zu jeder Kopfform - selbst wenn man die korrekte Größe gefunden hat. Hat man schließlich einen Rennradhelm gefunden, der zum Kopfumfang passt und nirgends drückt, sollte man dennoch die Einstellungsmöglichkeiten nutzen, die viele Helme bieten, damit er wirklich perfekt sitzt.
Alternative Modelle im Test
Dass ein schön ausgestatteter Rennradhelm nicht allzu viel kosten muss, beweist Julbo mit dem Fast Lane. So ist die Verwendung eines Fidlock-Magnetverschlusses in dieser Preisklasse nicht selbstverständlich. Hat man den Bogen einmal raus, möchte man Fidlock am Helm nicht mehr missen, es vereinfacht das Handling ungemein.
Der Fast Lane hat andere Vorteile: Der Unisex-Helm lässt sich auch von Pferdeschwanz-Trägerinnen (und -Trägern!) nutzen. Gut gefallen haben uns auch die unkompliziert in der Höhe per Klapp-Schnalle justierbaren Seitenriemen und die gute Belüftung. Außerdem ist der Helm in sechs verschiedenen Farben erhältlich, passend zu jedem Radoutfit.
Meint man es ernst mit den neuen Bestzeiten und ist auch die Aerodynamik von gesteigerter Bedeutung, ist der Scott Cadence Plus einen genaueren Blick wert. Der Helm sitzt wie angegossen. Das ist bei einer etwas »eigenwilligen« Kopfform nicht selbstverständlich.
Was die Bedienelemente angeht, ist der Helm auf schnelle, hektische Zugriffe ausgelegt, wie sie im Renneinsatz typisch sind. Ein Ass hat der Scott Cadence Plus noch im Ärmel - oder besser gesagt im Lüftungsschlitz: ein abnehmbares Rücklicht. Es ist ordentlich hell und lässt sich in verschiedenen Modi betreiben.
Mit dem Skudo hat Rudy Project ein gelungenes Allround-Talent im Sortiment. Die Belüftung des in Größe L getesteten Helms ist ausgezeichnet, ebenso die Polsterung. Der italienische Hersteller kombiniert diese mit einem integrierten Insektennetz, das das Eindringen lästiger Begleiter verhindert.
Der Uvex Surge Aero Mips richtet sich an ambitionierte Fortgeschrittene und (Halb-)Profis. Uvex hat den Aero Mips mit einem Helmcover versehen, das sich mit wenigen Handgriffen abnehmen lässt. Der Helm wird so im Nu zu einem 306 Gramm schweren, gut belüfteten Rennrad-Allrounder für heißere Tage.
Der Isode kommt in Universal-Fit-Größe und trug sich im Test so angenehm, dass wir gleich einen Langzeittest daraus gemacht und den Helm über viele tausend Kilometer getragen haben. Für ein einfaches Anpassen an die Kopfform ist er mit Giros praktischem Roc-Loc-Sport-System ausgestattet.
Für Freizeit-Rennradfahrende, die neben dem Rennrad auch andere Radtypen nutzen, ist der Giro Isode Mips jedoch eine gute Alternative und kann hauptsächlich mit einem attraktiven Preis aufwarten.
Die Hausmarke von Decathlon, Van Rysel, präsentiert mit dem RCR-R 900 Mips einen attraktiven Rennradhelm, der in der Preisklasse unter 100 Euro einen beeindruckenden Benchmark setzt. Er punktet nicht nur mit einem aerodynamischen Design, sondern auch mit einem ausgezeichneten Sitz und einem angenehmen Tragegefühl.
Oakley Aro5 Race I.C.E. im Detail
Der Oakley Aro5 Race I.C.E. Mips hat von allen getesteten Helmen eine der detailverliebtesten Ausstattungen. Das liegt zum einen am im Nacken höhenverstellbaren Anpassungssystem und zum anderen an einem Streifen aus silikon-ähnlichem Material an der Stirn.
Der verhindert nicht nur, dass der Helm verrutscht, sondern auch, dass Schweiß von der Stirn in die Augen geraten kann. Wie viele Helme in dieser Preisklasse verfügt der Aro5 Race über eine »Sonnenbrillengarage«.
Oakley setzt auf das BOA-Schnellverstellsystem, um die Anpassung des Helms an den Kopf so einfach wie möglich zu gestalten. Ein Kernbestandteil des Helms ist das twICEme-Sicherheitssystem. Dank der großflächigen, reflektierenden Bereiche fällt der Aro5 Race im Dunkeln sofort auf.
ARO3 Allroad: Der Gravel-Spezialist
Bei dem ARO3 Allroad handelt es sich um einen extra für Gravel-Touren entwickelten und produzierten Helm, der besonders auf die Besonderheiten und Bedürfnisse dieses Einsatzbereichs ausgerichtet ist. Der Allroad ist mit einem magnetischen Visier ausgestattet, das sich einfach abnehmen und in zwei Stufen verstellen lässt.
Die MIPS Technologie (Multidirektionales Aufprallschutzsystem) wird eingesetzt, um im Falle eines schrägen Aufpralls die Drehkräfte auf das Gehirn zu verringern. Wenn man den Helm in der richtigen Größe gefunden hat, ist die Passform wirklich perfekt. Denn sie lässt sich mithilfe eines höhenverstellbaren Drehknopf individuell auf die eigenen Bedürfnisse einstellen.
Dank der großen und insgesamt neunzehn Belüftungsöffnungen entsteht während der Fahrt eine angenehme Luftzirkulation, wodurch der Helm angenehm atmungsaktiv ist und eine Überhitzung des Kopfs ausgeschlossen ist.
Als besonders praktisch habe ich auch die Konstruktion der vorderen Belüftungsöffnungen empfunden, dort lässt sich eine Sonnen- oder Schutzbille gut unterbringen, wenn man sie gerade nicht tragen möchte. Auch das Visier empfand ich als sehr gut durchdacht und sinnvoll. Der Allroad ist für mich wirklich der perfekte Begleiter für alle Graveltouren.
Fazit: Passform und Komfort entscheiden
Entscheidend sollte die Passform sein. Auch ein günstiger Helm kann zur individuellen Kopfform passen und einen dauerhaft hohen Tragekomfort bieten.
| Helm | Besondere Merkmale |
|---|---|
| Oakley ARO7 Road | Integriertes Visier, BOA 360° System, Ionic+-Futter |
| Oakley ARO3 | Boa 360° Fit System, X-Static Stirnpolster, MIPS-Integration |
| Oakley DRT5 | Brillenhalterung am Hinterkopf, MIPS Sicherheitssystem, BOA-Verschluss |
| Julbo Fast Lane | Fidlock-Magnetverschluss, guter Tragekomfort |
| Scott Cadence Plus | Aerodynamisch, abnehmbares Rücklicht |
| Uvex Surge Aero Mips | Abnehmbares Helmcover, hoher Tragekomfort |
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