Früher behalf man sich mit Lederhaube, Schirmmütze oder Hartschale, um den Kopf bei einem Sturz vom Rad vor Verletzungen zu schützen. Ein moderner Fahrradhelm ist dagegen ein echtes High-Tech-Wunder. Dabei gibt es heute innovative Materialien für Dämpfung und Tragekomfort, Systemhelme beugen durch integrierte LEDs Unfällen vor, koppeln sich via Bluetooth mit dem Smartphone, registrieren dank GPS und Sensorik Stürze automatisch und alarmieren über Apps Notfallkontakte oder Rettung.
Dass ein passender Kopfschutz im zunehmend schneller werdenden Straßenverkehr allerdings eine rundum sinnvolle Sache sein kann, belegt die Statistik: Laut Unfallforschung der Versicherer (UDV) bleiben bei einem Unfall etwa 73 Prozent der helmbewehrten Radfahrer am Kopf unverletzt. Ohne Helm sind es dagegen nur 46 Prozent.
Um in der EU verkauft werden zu dürfen, müssen Fahrradhelme gemäß der Norm „EN 1078 + A1:2012“ geprüft sein und die CE-Kennung tragen. Andere Fahrradhelme dürften also gar nicht im Regal liegen. Beim Kauf über Online-Plattformen sollte man allerdings genau hinsehen.
Sicherheitsstandards und Innovationen
Die EN-Norm sieht vor, sogenannte Prüfköpfe mit Massen zwischen 3,1 und 6,1 Kilogramm aus unterschiedlichen Höhen auf unterschiedlich geformte Stahlplatten fallen zu lassen: aus 1,5 Meter Höhe und mit einer Aufschlaggeschwindigkeit von 19,5 km/h auf eine flache Ebene.
Während den normierten Tests für die Sicherheit eines Helmes immer ein frontaler Aufprall zu Grund liegt, sieht die Realität bei Fahrradunfällen anders aus. Statistiken zeigen, dass Biker oft in einem Winkel von etwa 45 Grad zu Boden stürzen. Dadurch entsteht eine plötzliche Kopf-Rotation - eine große Gefahr für unser Gehirn.
Aus Schweden stammt daher das sogenannte MIPS-System für Fahrradhelme. Dabei werden Helm und Kopf durch eine dünne Kunststoffschale entkoppelt. Das heißt: Der Kopf kann sich unter dem Helm minimalst bewegen und der Aufschlag endet für das Hirn in der Regel glimpflicher.
Gute Helme basieren meist auf dem In-Mold-Verfahren. Dabei werden Schale und Hartschaum zu einem Helmkörper verschweißt. Der Oberste Gerichtshof in Österreich hat mit einem Urteil im Juni 2025 eine klare Botschaft an alle E-Bike-Fahrerinnen und -Fahrer gesendet: Zwar bleibt das Tragen eines Fahrradhelms für Erwachsene weiterhin keine gesetzliche Pflicht, doch wer auf Nummer sicher gehen will, sollte den Helm künftig nicht mehr missen.
Denn das Gericht sieht im Helm eine sogenannte „Obliegenheit“ - also eine Art Sorgfaltsmaßstab, der von verantwortungsbewussten E-Bike-Nutzern erwartet wird. Wer diese Sorgfalt außer Acht lässt und im Fall eines Unfalls ohne Helm unterwegs ist, muss mit erheblichen finanziellen Konsequenzen rechnen. Selbst wenn der Unfall von einer anderen Person verschuldet wurde, kann das Nichttragen eines Helms als Mitverschulden gewertet werden. Die Folge: Das zustehende Schmerzensgeld wird gekürzt - und das kann bei Kopfverletzungen einen erheblichen Unterschied machen.
Schon ein Helm hätte im Fall des aktuellen Urteils die Verletzungsfolgen um ein Fünftel reduziert. Die Entscheidung des Obersten Gerichtshofs orientiert sich an der gesellschaftlichen Realität. Mittlerweile trägt eine deutliche Mehrheit der Erwachsenen beim E-Bike-Fahren einen Helm. Das Gericht sieht darin ein allgemeines Bewusstsein für die Notwendigkeit von Schutzmaßnahmen. Wer sich diesem Standard nicht anpasst, handelt aus Sicht des Gerichts fahrlässig - und das kann teuer werden.
Auch wenn es keine Verwaltungsstrafe für das Fehlen eines Helms gibt, rät der ÖAMTC eindringlich, bei jeder Fahrt Helm, gut sichtbare Kleidung und funktionierende Beleuchtung zu verwenden. Denn bei anderen Schutzmaßnahmen wie fehlenden Reflektoren drohen sehr wohl Strafen. Für Elektroscooter dürfte in Zukunft eine ähnliche Entwicklung folgen.
Das Urteil ist ein wichtiger Schritt für mehr Sicherheit im Straßenverkehr. Es unterstreicht, dass Eigenverantwortung und Vorsorge nicht nur dem eigenen Schutz dienen, sondern auch rechtliche Konsequenzen haben können.
Auswahl und Pflege des Fahrradhelms
Die Helmgröße orientiert sich am Kopfumfang. Den kann man selbst messen: mit einem Maßband circa einen Zentimeter über den Augenbrauen und den Ohren den Umfang des Kopfes bestimmen. Helme werden aber oft auch in amerikanischen Größen (S, M usw.) ausgezeichnet. Die Werte können von Hersteller zu Hersteller variieren.
Sobald ein Fahrradhelm einmal den Kopf bei einem Aufprall geschützt hat, ist ein neuer Helm fällig. Selbst wenn äußerlich keine Schäden erkennbar sind, kann die Schutzwirkung deutlich eingeschränkt sein.
Der sehr leichte und sehr gut belüftetete Rennradhelm ist mit ANGi-Sensor und MIPS-System ausgestattet. Der „Angular and G-Force Indicator“ (kurz ANGi) ist ein Notfallsystem mit Beschleunigungsmesser, Sturzerkennung und Ortung. Der niederländische NTA-Standard für S-Pedelecs fordert von Helmen eine 40 Prozent höhere Schockabsorption. Der Urbanize bietet diesen Schutz. Das Visier kann nach oben gedreht werden, die aufladbare Rückleuchte sorgt für gute Sichtbarkeit.
Wie der Name es sagt: Dieser Helm setzt auf Sichtbarkeit. An der Oberschale befinden sich insgesamt 32 LEDs, die nach hinten rot und an der Vorderseite blau leuchten. Dabei kann man zwischen stehendem, blinkendem und fadendem Licht wählen. Der Leuchtring rund um den Helm wird durch einen integrierten Helligkeits- und Verzögerungssensor gesteuert. Die Beleuchtung aktiviert sich bei Dämmerung und Dunkelheit automatisch. Bremslicht, Blinker, Notfallsensor: Der Livall setzt auf smarte Features.Der Integralhelm (inklusive Kinnschutz) wurde zusammen mit POC-Team-Athleten entwickelt. Wert wurde dabei auf die Downhill- und Enduro-Rennzulassung gelegt. Der Coron Air verfügt über das SPIN-System, welches die Rotationsenergie absorbieren soll. Zudem ist der Nacken zusätzlich geschützt. Der für Kinder und Babys entwickelte Helm soll Sicherheit bei Fahrten im Kindersitz, Trailer oder auf dem Laufrad bieten. Die speziell geformte Schale lässt sich gut über Hinterkopf und Schläfen ziehen.
Aktuelle Studien zur Helmnutzung
Eine im Herbst 2024 veröffentlichte Studie der DEKRA in Zusammenarbeit mit dem Marktforschungsinstitut Ipsos liefert aufschlussreiche Daten über die Nutzung von Fahrradhelmen in Deutschland. Laut der Studie tragen 58 Prozent der Helmbesitzer ihren Kopfschutz bei jeder Fahrt. Dies stellt eine leichte Steigerung im Vergleich zum Vorjahr dar und signalisiert ein wachsendes Sicherheitsbewusstsein unter den Radfahrern. Allerdings gibt es auch eine signifikante Minderheit von 11 Prozent, die den Helm nur selten aufsetzen, besonders bei kurzen Strecken.
Die Gründe, warum einige Radfahrer keinen Helm tragen, sind vielfältig. 14 Prozent der Befragten, die keinen Helm besitzen, argumentieren, dass sie nur kurze Strecken zurücklegen oder insgesamt selten Fahrrad fahren. Weitere 11 Prozent empfinden den Helm als unbequem, und 10 Prozent lehnen ihn aus ästhetischen Gründen ab, da sie ihn als unattraktiv empfinden.
Interessanterweise ist der durchschnittliche Fahrradhelm in Deutschland vier Jahre alt. Während die meisten Helme (70 Prozent) bis zu fünf Jahre verwendet werden, gibt es auch Helme, die älter als zehn Jahre sind. Dies wirft Fragen bezüglich der Sicherheit und Effektivität älterer Helme auf. DEKRA-Experten raten dazu, einen Helm zu ersetzen, wenn er bereits in einen schweren Sturz verwickelt war.
Die Studie zeigt, dass trotz einer hohen Verfügbarkeit von Fahrradhelmen und einem allgemein hohen Bewusstsein für die Notwendigkeit des Helmtragens, eine konsequente Nutzung nicht immer gegeben ist. Die DEKRA empfiehlt Radfahrern dringend, bei jeder Fahrt einen Helm zu tragen, unabhängig von der Streckenlänge oder dem Gelände. Die Ergebnisse der Studie unterstreichen die Notwendigkeit, weiterhin über die Vorteile des Helmtragens aufzuklären und ggf. die Helmgestaltung so anzupassen, dass sie den Bedürfnissen der Nutzer besser entspricht.
ADAC Fahrradhelm-Test: Ergebnisse und Empfehlungen
Der ADAC hat gemeinsam mit der Stiftung Warentest elf City- und Urban-Fahrradhelme sowie drei S-Pedelec-Helme in den Kategorien Sicherheit, Komfort, Handhabung und Schadstoffgehalt getestet. Mit Ausnahme des Testverlierers erzielten alle Produkte erfreulicherweise eine ausreichende Schutzwirkung bei einem Stoß gegen den Fahrradhelm. Den besten Unfallschutz im Vergleich bot der Testsieger von Uvex.
Testergebnisse im Überblick
| Hersteller/Modell | Mittlerer Preis in Euro | ADAC Urteil | Handhabung & Komfort | Unfallschutz | Schadstoffe |
|---|---|---|---|---|---|
| Uvex Urban Planet LED | 130 | 2,0 | 1,8 | 2,3 | 1,0 |
| Alpina Gent MIPS | 130 | 2,2 | 1,9 | 2,5 | 1,0 |
| Limar Torino | 90 | 2,2 | 1,9 | 2,5 | 1,0 |
| Lazer Codax KinetiCore | 165 | 2,6 | 2,6 | 2,7 | 1,0 |
| Lidl Crivit - Fahrradhelm mit Rücklicht | 31 | 2,6 | 1,9 | 2,9 | 1,9 |
| Giro Fixture Mips II | 110 | 2,8 | 2,5 | 2,9 | 1,0 |
| Abus HUD-Y | 120 | 3,0 | 2,8 | 3,0 | 1,0 |
| Decathlon / B´Twin City 540 Bowl | 15 | 3,1 | 2,9 | 3,1 | 1,0 |
| Prophete ECO Urban | 15 | 3,1 | 2,4 | 4,0 | 1,9 |
| Cube Fleet | 15 | 3,2 | 2,6 | 4,0 | 2,0 |
| Casco E.Motion 2 | 120 | 5,5 | 1,9 | 5,5 | 1,6 |
Das Modell Urban Planet LED erhielt im Vergleich Bestnoten beim Unfallschutz und in der Handhabung. Da der Helm zudem keine Schadstoffe aufwies, kam er mit der Gesamtnote 2,0 auf Platz eins. Der Anschaffungspreis des Urban Planet LED liegt mit 130 Euro im oberen Bereich des Testfeldes. Mit 385 Gramm ist der Uvex kein Leichtgewicht, dafür bietet er an der Rückseite ein aktives Licht mit drei unterschiedlichen Beleuchtungsmodi. Ebenfalls positiv fielen den Testern Reflektorstreifen in den Trageriemen und das Innenfutter auf - es dient gleichzeitig als Insektenschutz. Kleines Manko: Da die Gurtenden der Trageriemen nicht umgenäht sind, kann sich der Verschluss vom Trageriemen lösen.
Gut geschlagen hat sich der günstigste Helm im Test: Mit einer Gesamtnote von 2,6 kann sich der Crivit-Fahrradhelm von Lidl im Vergleichsfeld behaupten. Von insgesamt elf Modellen belegt er einen Platz im Mittelfeld. Sein Preis von gerade einmal 15 Euro ist um den Faktor acht günstiger als beim Testsieger von Uvex und beweist, dass ein Kopfschutz beim Radfahren nicht teuer sein muss.
In einigen Testkategorien zeigt sich, dass die Hersteller von Fahrradhelmen noch großen Nachholbedarf haben. So zum Beispiel bei der Abstreifsicherheit der Helme. Hier wurde im Fahrradhelm-Test zusätzlich zur Normprüfung nach vorne auch die Möglichkeit des Abstreifens nach hinten geprüft. Diese wurde beim E.Motion 2 von Casco nicht erfüllt, da bei der Abziehprüfung das Gurtschloss brach. Hierbei wird gemäß der DIN-Norm EN 1078 versucht, den Helm von hinten nach vorne vom Testkopf abzuziehen. Die gleiche Schwäche zeigte sich auch bei der Kinnbandprüfung (ebenso eine Anforderung der geltenden Prüfnorm). Aufgrund dieses Mangels musste der Fahrradhelm abgewertet werden und erhielt das ADAC Urteil mangelhaft.
Tragekomfort und Sichtbarkeit
Wie gerne ein Helm benutzt wird, hängt auch davon ab, wie komfortabel er sich tragen lässt. Hier punkten Uvex und Casco mit einem Netz an der Helminnenseite. In Kombination mit einem höhenverstellbaren Gurtband, das sich leicht und einfach bedienen lässt, ist in Sachen Komfort so bereits die halbe Miete erreicht. Drücken sollte ein Fahrradhelm beim Tragen allerdings nicht. So geschehen beim Helm von Decathlon. Hierbei können verbaute Reflektor-Elemente unterstützen, die allerdings nicht immer direkt vom Lichtkegel eines Fahrzeugs angestrahlt werden. Im Test reicht die Ergebnisspanne von "gar nicht vorhanden" bis hin zu Reflektoren inklusive einer aktiven Beleuchtung am Fahrradhelm. Keinerlei Sichtbarkeit im Dunkeln zeigten Lazer, Giro und Cube. Bessere Ergebnisse erzielten dagegen die Helme von Uvex, Limar und Lidl.
Immer öfter werden LED-Rücklichter auf der Hinterseite des Fahrradhelms integriert. Einige sind sehr schick und bieten einen zusätzlichen Sicherheitsgewinn. Positiv ist den Testern die Handhabung des LED-Rücklichtes mittels Magnet beim Helm von Abus aufgefallen.
Diese Norm wurde in Holland selbst entwickelt, da aktuell keine EU-Norm für S-Pedelec-Helme existiert. Im Vergleich mit den herkömmlichen Fahrradhelmen stellte sich allerdings heraus, dass die drei S-Pedelec-Helme keinen besseren Unfallschutz bieten als die City- und Urban-Helme im Test. Selbst wenn die S-Pedelec-Modelle mit den Stoßdämpfungskriterien der normalen Helme getestet werden, erreichen sie nur einen Platz im Mittelfeld. Speziell im Bereich der Schläfe schneidet sogar der herkömmliche Helm von Abus besser ab als der hochpreisige S-Pedelec-Helm.
Wie im Fahrradhelm-Test von 2021 waren zwei unterschiedliche Bauarten von Helmen vertreten. Beim In-Mold-Verfahren wird die Polycarbonat-Außenschale des Helmes zusammen mit der Innenschale aus expandiertem Polysterol-Schaumstoff (EPS) in einem einzigen Arbeitsschritt hergestellt und miteinander verschweißt. Das Ergebnis ist ein sehr leichter und stabiler Helm.
Hartschalenhelme haben hingegen eine dicke Außenschale aus hartem Plastik. Ihre Herstellung erfolgt in einem mehrstufigen Verfahren, bei dem die äußere Schale mit der inneren Schale aus EPS verklebt wird. Doch diese Kombination funktioniert nicht bei allen Testmodellen reibungslos. Auf die Nase drückt die Brille beim Tragen der Helme von Abus, Casco, Cube, Prophete, sowie bei den S-Pedelec-Helmen von Abus und Cratoni. Bei den Helmen von Decathlon und Cube lässt sich die Brille nur schwer einfädeln, wenn der Helm schon auf dem Kopf sitzt.
Eine Sonnenbrille wäre beim S-Pedelec-Helm von Cratoni gar nicht notwendig, da dieser mit einem - auf Wunsch getönten - klappbaren Visier ausgestattet ist. Leider verzerrt dieses Visier die Sicht so unangenehm, dass es bei den Probandentests nicht gerne genutzt wurde.
Helm-Tragequote und Verkehrssicherheit
Damit ein Fahrradhelm im Falle eines Unfalls seine schützende Wirkung überhaupt entfalten kann, muss er auch getragen werden. Nach den aktuellen Zahlen der Bundesanstalt für Straßenwesen (BASt) aus dem Jahr 2022 tragen 40,3 Prozent aller Radfahrer und -fahrerinnen einen Fahrradhelm.
Große Unterschiede herrschen hierbei zwischen den konventionellen Radfahrenden mit gerade einmal 34 Prozent und den Pedelec-Fahrern und -Fahrerinnen mit 60,1 Prozent. Gerade bei Berufspendlern in innerstädtischen Bereichen, die nicht immer ein Pedelec nutzen, besteht starkes Verbesserungspotential hinsichtlich der Tragequote.
Betrachtet man die steigenden Unfallzahlen in den letzten Jahren, stimmt die Erhebung besonders bedenklich. Denn gerade das Tragen eines Schutzhelms kann bei einem Sturz lebensbedrohliche Kopfverletzungen stark abmildern oder sogar vermeiden. Es gibt also weiter Luft nach oben bei der Helm-Tragequote und noch viel Aufklärungsbedarf über die schützende Wirkung eines Fahrradhelms im Straßenverkehr.
Tipps und Empfehlungen für Verbraucher
Da sich jede Kopfform individuell darstellt, ist es empfehlenswert, den Helm vor dem Kauf anzuprobieren. So lassen sich Passform und Einstellmöglichkeiten des Wunschhelms prüfen und ein Fehlkauf vermeiden. Nehmen Sie am besten auch Ihre Brille zum Probetragen mit.
Die Pflege des Helmes entscheidet über die Dauer der Einsatzfähigkeit. Denn die Schutzwirkung verliert auch ein in die Jahre gekommener Helm nicht wesentlich. Durch regelmäßige Pflege und Reinigung, trockene Lagerung sowie der Schutz vor äußeren Einwirkungen kann der Helm über längere Zeit genutzt werden.
Um eine möglichst gute Sichtbarkeit zu gewährleisten, sollte der Helm mit einer LED-Beleuchtung ausgestattet sein. Da die Aktivierung vom Nutzer bzw. der Nutzerin jedoch oft vergessen wird, sollte der Helm auch über eine passive Sicherheitsausstattung in Form von reflektierenden Elementen an der gesamten Helmschale sowie im Kinnriemen verfügen. Ein helles Design in auffälligen Farben erhöht zudem die Sichtbarkeit bei Tag und Nacht.
Die ADAC Unfallforschung belegt, dass ein Helm beim Sturz effektiv vor vielen Kopfverletzungen schützen kann. Auch der schlechteste Helm im Test kann im Ernstfall Leben retten, wenn er richtig getragen wird.
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