Motorrad Seitenkoffer Test Vergleich: Stauraum für Ihre Tour

Ein Seitenkoffer am Motorrad sorgt für Stauraum auf der Tour, ersetzt den Rucksack und sorgt für mehr Bewegungsfreiheit. Den Motorrad-Seitenkoffer fürs Gepäck gibt es dabei in verschiedenem Material, mit unterschiedlichen Maßen und im zur Maschine passenden Design. Die Satteltaschen sind meist als Topcase designt und damit ideal zugänglich.

Verschiedene Materialien und Ausführungen

Neben dem Motorradkoffer aus Kunststoff oder Leder sind jene aus Aluminium zu empfehlen. Der Seitenkoffer, das Topcase, der Gepäck-Koffer und weitere Angebote für den Rucksäcke-Ersatz auf dem Motorrad wird meist im Set mit Zubehör für die Montage angeboten.

Die Vielfalt der Materialien

  • Aluminium: Besonders stabil und widerstandsfähig, ideal für Abenteuer-Reisen.
  • Kunststoff: Leichter als Aluminium, oft günstiger und in verschiedenen Designs erhältlich.
  • Leder: Bietet einen klassischen Look, erfordert jedoch mehr Pflege.
  • Stoff: Flexibel und leicht, ideal für kürzere Touren.

Dabei steht auch meist auf der Amazon-Produktseite, zu welchem Hersteller / Modell der Motorrad-Seitenkoffer passt - BMW, Ducati, GIVI, Yamaha, Honda und so weiter. Hier finden Sie eine Liste mit den aktuellen Bestsellern.

Motorrad-Seitenkoffer - Übersicht der besten Motorradkoffer für rechts und links

Alle Hersteller und Motorräder, Universal-Taschen, Leder-Motorradtaschen, Aluminium, Stoff, Kunststoff und Hartschalenkoffer.

Der Motorradkoffer bzw. die Motorrad-Tasche für Gepäck, Werkzeug und Zubehör, Verpflegung, Kleidung sowie weitere Sachen kann in verschiedener Größe gekauft werden. Zudem werden die einzelnen Modelle je nach Öffnung und Form für die rechte oder linke Seite des Motorrads angeboten. Viele herstellerunabhängige Universal-Container fürs Bike bestehen aus Aluminium.

Aluminium Motorrad Seitenkoffer im Fokus

Hier finden Sie die Amazon-Bestseller, die Aluminium als Material nutzen.

Beispiele für Aluminium Motorrad Seitenkoffer:

  • Aluminium Motorrad Seitenkoffer Motorradkoffer, 38L Motorrad-Hartseiten-Satteltaschenbox
  • HRDMPFT Motorradkoffer Satteltasche 18L 28L 35L Seitenkoffer Motorrad Aluminium Wasserdicht
  • Motorrad-Seitenkoffer, 18 L, Aluminiumlegierung, Hochfest, Wasserdicht, Schnellverschluss
  • VUSNPL Motorradkoffer Satteltasche Motorrad Aluminium Seitenkoffer 38L Satteltaschen
  • Motorrad-Seitenkoffer, 8 L Seitenbox aus Aluminiumlegierung, Wasserdichte
  • Seitenkoffer Für Motorrad 38 L Fassungsvermögen Aluminium-Motorrad-Satteltaschen
  • MOLVUS Graphic Aluminium-Seitenkoffer für Motorrad 16L/25L Tour Trunk
  • Motorrad-Seitenkoffer-Halterung, Robuste Seitenkästen aus Aluminiumlegierung

Ein Seitenkoffer fürs Motorrad kommt nicht selten im Set inkl. Montage-Zubehör daher. Schauen Sie auf den Amazon-Produktseiten nach, welches Zubehör zu den Seitentaschen dazu geliefert wird. Dort finden Sie überdies den Hinweis auf den eventuellen Prime-Versand, durch den die Lieferung kostenlos wird.

Die Gepäck-Koffer fürs Motorrad gibt es von MoTech und anderen Zubehör-Herstellern für Ducati, Honda, BMW, GIVI, Yamaha und weitere Motorräder. Sie werden in Grau, Schwarz, Aluminium, Rot und weiterer Farbe angeboten. Neben Alu kommen dabei oft Kunststoff, Leder und Stoff als Material zum Einsatz.

Für die Gepäck-Sicherheit bieten die verschiedenen Hersteller wie MoTech, Chudan, Vario, Qbag, Alubox und Co. verschiedene Modelle an. Neben verstärktem Leder oder TPU-Kunstleder gibt es auch Hartschalenkoffer aus festem Plastik sowie schöne Alu-Container. Diese sind besonders stabil und halten sogar leichte Stöße und Kratzer ab.

Es gibt neben Motorradkoffern für GIVI, BMW, Yamaha, Honda und Co. auch Universal-Taschen. Diese Universal-Koffer für verschiedene Motorrad-Modelle passen an so ziemlich jedes Bike. Dennoch empfehlen wir natürlich, die technischen Details, Kundenrezensionen, Bewertungen, Kundenfragen und -antworten auf den verlinkten Amazon-Seiten zu beachten. So finden Sie den richtigen Artikel.

Topcase Vergleich 2025

Die besten Topcases: Wählen Sie Ihren persönlichen Testsieger aus der Bestenliste.

Modell Eigenschaften Fassungsvermögen Vorteile
Shad SH39 Reflektierend, abschließbar 39 Liter Großer Stauraum, gute Sichtbarkeit, robust
Shad SH34 Reflektierend, abschließbar 34 Liter Großer Stauraum, gute Sichtbarkeit, gute Verarbeitung
Shad SH40 Reflektierend, abschließbar 40 Liter Gute Sichtbarkeit, großer Stauraum, robust
Kappa K49NT Besonders große Reflektoren, abschließbar 47 Liter 10 kg Zuladung, Platz für 2 Helme, wasserdicht & kratzfest
Givi B47NTML Sehr großer Reflektor, abschließbar 47 Liter Besonders großer Stauraum, abschließbar, reflektierend
Givi E300N2 Besonders große Reflektoren, abschließbar 30 Liter Gute Sichtbarkeit, Topcase mit Griff
TecTake Motorradkoffer Topcase Besonders große Reflektoren, abschließbar 48 Liter Platz für Motorradhelme, gute Sichtbarkeit
Givi E300NT2 Besonders große Reflektoren 30 Liter Passt auch auf Fahrrad-Gepäckträger

Worauf Sie beim Kauf achten sollten

Achten Sie beim Kauf eines Motorrad-Seitenkoffers auf folgende Aspekte:

  • Material: Wählen Sie das Material entsprechend Ihren Bedürfnissen und Vorlieben.
  • Größe: Stellen Sie sicher, dass der Koffer ausreichend Stauraum bietet.
  • Kompatibilität: Überprüfen Sie, ob der Koffer zu Ihrem Motorradmodell passt.
  • Sicherheit: Achten Sie auf abschließbare Koffer, um Ihr Gepäck zu schützen.
  • Montage: Informieren Sie sich über die Montage und das benötigte Zubehör.

Alukoffer oder Kunststoffkoffer?

Alukoffer besitzen ein verwegenes Image, doch Kunststoffkoffer, bieten oftmals mehr Komfort - zu einem deutlich günstigeren Preis. Motorrad-Abenteurer, die in entlegenen Gegenden stürzen könnten, sind mit Alukoffern besser bedient. "Einschlägige" Erfahrungen von Weltreisenden belegen dies, wenn etwa mitten in der Wüste die zerbeulten Boxen wieder zurechtgedengelt werden mussten. Aber auch bei Normalreisenden spielt das verwegene Image und Aussehen der Alukoffer eine Rolle. Kunststoffkoffer gelten eher als bieder und weniger solide. Letzteres stimmt nicht. Kleinere Umfaller auf Sand oder Gras stecken auch Plastikkisten gut weg. Bei Stürzen auf Stein oder Asphalt ist Kunststoff allerdings bruchgefährdet und lässt sich schwierig reparieren. Oft genügt aber eine Improvisationslösung. Alu verbiegt zunächst nur, reißt aber bei zu hoher Krafteinwirkung. Und Alu-Schweißen ist nicht überall möglich. Käufer achten also am besten nicht nur auf das Aussehen, sondern auch auf Komfort und Preis/Leistung.

Tipps für das Fahren mit Gepäck

Auch wenn ihr das nicht ausreizen und euch an die vom Hersteller vorgegebenen Beladungsgrenzen haltet, kommt schnell einiges an Mehrgewicht zusammen. Dieses wirkt vor allem auf das Hinterrad und hat Auswirkungen auf das Fahrverhalten. Das müsst ihr beim Fahren berücksichtigen. Am besten ergreift ihr aber vorher schon Gegenmaßnahmen.

Empfohlene Maßnahmen:

  • Die Federvorspannung erhöhen (Heck wird dadurch angehoben) und - falls es das Federbein erlaubt - auch Druck- und Zugstufe straffer einstellen.
  • Außerdem möglichst den Reifendruck anpassen (Werte sollten im Fahrerhandbuch des jeweiligen Motorrades aufgeführt sein). Vorne reichen meist plus 0,2 bis 0,3 bar aus, hinten sind rund 3 bar angemessen.
  • Danach Durchhang der Antriebskette prüfen und gegebenenfalls justieren. Eine zu straffe Kette stresst den Getriebeausgang.

Nachdem wir bereits verschiedene Tankrucksack-Bauarten beleuchtet haben, widmen wir uns heute dem hinteren Ende des Motorrads. Motorrad Koffer sind nach dem Tankrucksack ebenfalls echte Klassiker der Gepäckunterbringung.

Verschiedene Arten von Motorradkoffern

Die zweite Gattung unter den Seitenkoffern ist aus Kunststoff - in der Regel aus ABS-Plastik. Sie sind deutlich leichter als ihre Alu-Pendants und werden zumeist von der Seite beladen - was immer eine gewisse Gefahr birgt, die Ladung direkt auf dem Boden zu verteilen. Aufgrund ihres geringeren Gewichts schlagen sie weit weniger auf das Fahrzeug-Leergewicht auf, können aber ähnlich viel Volumen fassen wie Alukoffer.

Vom Gewicht unterscheiden sich Motorrad Packtaschen kaum noch von Kunststoffkoffern - nur ist die Formgebung hier deutlich flexibler - eben soft. In Sachen Stauraum sind Softgepäck-Lösungen oft nur für eine Wochenend-Tour gut. Ihr Volumen reicht meist weder an Alu- noch an Kunststoffkoffer heran. Auch um die Dichtigkeit ist es, wenn nicht mit wasserdichten Innentaschen nachgeholfen wird, meist schlecht bestellt. Dafür sieht es chic aus und immerhin kann man auch mal mit der Triumph Bonneville oder BMW R nineT wegfahren. Auch vorteilhaft ist, dass Softgepäck bei einem einfachen Umfaller oder Sturz aus sehr niedriger Geschwindigkeit meist kaum oder keinen Schaden nimmt.

Auch gern genommen, zusätzlich zu Koffern oder Taschen, sind die Gepäckrollen für Motorräder. Der meist wasserdichte Sack aus Kunststoffplane ist mit zwei Gurten schnell auf der Sitzbank verschnürt und bringt in der Regel 50 Liter Gepäck solide unter.

Wird Softgepäck noch schnell auf der Maschine mit Riemen verzurrt, braucht es für Seitenkoffer - egal ob aus Alu oder Kunststoff - eine Motorrad Kofferhalterung. Die Montageanleitungen sind meist eindeutig, oft sogar mit Drehmoment-Angaben für die Schraubverbindungen versehen.

Egal ob Alukoffer, Kunststoffkoffer oder Softgepäck - die richtige Wahl hängt von dem eigenen Motorrad, den Ansprüchen und Bedürfnissen ab. Ist die flexible, leichte Lösung gefragt, fällt die Wahl zielsicher auf eine Softgepäck-Lösung. Stabiler und dauerhafter sind Kunststoffkoffer - ist maximales Volumen und Robustheit das Kernthema, kommt man um Alukoffer nicht herum.

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