Seit der Gründung 1976 ist Öhlins Racing ein integraler Bestandteil der Motorsport-Rennszene. Öhlins ist stolz auf seine hochdekorierte Racing-Vergangenheit und die kultigen, schwarz-goldenen Stoßdämpfer schmücken schon seit Jahrzehnten führende Rennwagen und Motorräder aus der MotoGP-Serie bis hin zur Rallye-Weltmeisterschaft.
Der Name Öhlins steht für perfekte Performance. Um diesem Anspruch auch im Mountainbike-Bereich gerecht zu werden, hat Öhlins viel Zeit und Wissen in die Entwicklung seiner Komponenten investiert. Unsere MTB-Dämpfer sind das beste Beispiel. Sie beeindrucken mit ihren zahlreichen, vielseitigen Produktmerkmalen, um das maximale Potenzial für dein Bike zu zeigen.
Wer sich für einen Öhlins MTB-Dämpfer entscheidet, wird mit einer Reihe von Verbesserungen an seinem Mountainbike belohnt. So zeichnet beispielsweise ein großer Kolben, der für eine optimale Druckkontrolle im Dämpfer sorgt, unsere Produkte aus. Die resultierenden geringen Unterschiede führen zu sensiblen Ansprechverhalten mit exzellentem Feedback. Dies verbessert die Fahreffizienz deutlich, ohne die Kontrolle negativ zu beeinflussen.
TTX Air Dämpfer: Präzision und Kontrolle auf dem Trail
Born out of the highly successful and well proven TTX22M coil shock come the TTX Air shock absorbers. Experience the next level of precision and control with our new TXC Air shock absorbers, purpose-built for the most extreme short-travel XC bikes.
Based on Öhlins’ TTX damping technology, the TXC Air provides unrivaled small bump sensitivity and wheel traction, giving you the confidence to ride faster and push the limits of your MTB. Our versatile TXC Air shocks boasts a full range of stroke options, bringing enhanced precision and control to XC bikes with a less progressive linkage.
Wir bieten unseren TTX Twin-Tube Dämpfer in zwei Optionen an: als TTX1 Air und als TTX2 Air. Der TTX1 Air hat eine positive und eine negative Luftkammer, mit einem schlanken Design für kleinere Chassis’. Der TTX2 Air hingegen bietet zwei positive und eine negative Kammer für maximale Performance.
Unser MTB-Dämpfer hat verschiedene Möglichkeiten zur Anpassung, zum Beispiel kann die Federrate über den Luftdruck und die Progression der Luftfeder über Spacer und Öl eingestellt werden.
Apart from the separate compression and rebound damping an additional ‘climb mode’ ensures stability even on steep climbs. The built-in air spring also has an optimized sealing system giving low friction. This enables a faster pressure compensation between the air chambers.
To cope with all weather conditions we use as a base material for all our products hard anodized aluminum. This has, among other things, a high level of wear and corrosion protection and thus ensures a particularly long service life for the components.
Like almost all products from Öhlins our MTB shock absorber also has a 2 year warranty. Additionally they are serviceable and rebuildable.
Öhlins RXF36 M.2 Federgabel: Eine ernstzunehmende Alternative für anspruchsvolle Biker
Zudem wissen die Schweden die ein oder andere Sache über Mountainbike-Fahrwerke - und die neue, 2,14 kg leichte Öhlins RXF36 M.2-Federgabel steht dafür als Beweis. Die Öhlins RXF36 M.2 ist Öhlins Antwort auf die FOX 36 und RockShox Lyrik, besitzt ein steifes Casting mit 36-mm-Standrohren und eine überarbeitete Gabelkrone, die nicht länger über den polarisierenden eingebauten Gabelkonus verfügt.
Erhältlich ist die RXF36 M.2 mit 120, 130, 140, 150, 160 und 165 mm Federweg als Stahlfeder-Version und mit 150, 160, 170 und 180 mm als Luftfedergabel. Zudem ist die Gabel als 27,5”-Modell mit einem Offset von 38 oder 46 mm verfügbar sowie als 29”-Modell mit 44 oder 51 mm Offset. Das Casting besitzt markante blaue SKF-Dichtungen.
Genau wie FOX mit der Kabolt-Achse der FOX 38 nutzt auch Öhlins eine schwimmend gelagerte Achse mit Klemmschraube, die es der Federgabel erlaubt, verschiedene Toleranzen hinsichtlich der Naben-Breiten aufzunehmen.
Luftfeder und Dämpfung der RXF36 M.2
Die Luftfeder verfügt über drei Kammern: je eine konventionelle Positiv- und Negativkammer, die über einen Transfer-Port zum Ausgleich der Drücke miteinander verbunden sind, sowie eine dritte Ramp-Kammer, mit der sich die Progression der Federgabel kontrollieren lässt. Im Gegensatz zur IRT-Kammer der Manitou Mezzer sitzt die Ramp-Kammer unter der Hauptkammer und arbeitet mit einem höheren Druck als die Positivkammer.
Federt die Gabel ein, erhöht sich der Druck in der Positivkammer, sodass diese beginnt, nach unten auf den Kolben der Ramp-Kammer zu drücken. Die unterschiedlichen Luftdrücke in den beiden Kammern beeinflussen sowohl den Mittel- als auch Endbereich des Federwegs. Mehr Druck in der Ramp-Kammer bedeutet mehr Progression und einen steileren Anstieg der Kennlinie, doch anders als beim Einsatz von Tokens ist dieses System dynamischer und erlaubt eine stufenlose Einstellung.
Auf Seiten der Dämpfung kommt Öhlins’ TTX-18-Dämpfung mit Twin-Tube-Konstruktion zum Einsatz. Diese besitzt 16 Klicks an Low- sowie 4 Klicks an High-Speed-Druckstufeneinstellung und 18-Klicks an Zugstufenkontrolle. Die High-Speed-Druckstufe wird mittels eines Shimstacks kontrolliert, sodass in einem Service-Center verschiedene Abstimmungen der Gabel gewählt werden können, wenn ein anderer Tune der Gabel gewünscht ist.
Die Verarbeitungsqualität ist erste Sahne: Alles fühlt sich super robust und wertig an, sämtliche Einstellrädchen besitzen interne Dichtungsringe aus Gummi und geben ein knackiges Feedback. Die Verarbeitungsqualität der Öhlins RXF36 M.2 Air ist erstklassig.
Setup und Performance auf dem Trail
Genau wie bei den anderen Federgabeln mit drei Luftkammern in diesem Test muss man sich strikt an die Reihenfolge halten, in welcher die drei Kammern der Federgabel mit Luft zu befüllen sind. Der Luftdruck der Ramp-Kammer wird durch den Druck in der Hauptkammer beeinflusst, daher ist es wichtig, zuerst die Ramp-Kammer unter Druck zu setzen.
Öhlins hat die empfohlenen Luftdrücke auf den Tauchrohren angebracht und bietet zudem online einen detaillierten Setup-Guide an. Die Luftdrücke in der Haupt- und Ramp-Kammer sind hoch, ca. 100 bzw. 200 psi bei einem 80 kg schweren Fahrer. So sind kleine Veränderungen des Drucks von 1-2 psi weniger bedeutend als bei Federgabeln wie der Manitou Mezzer - wichtig zu wissen, wenn man nicht der Genaueste im Umgang mit einer Dämpferpumpe ist.
Die Druckstufen- und Zugstufen-Einstellrädchen besitzen äußerst markante und definierte Klicks, was das Setup einfacher macht. Wir hielten uns an die von Öhlins empfohlenen Einstellungen und erhielten ein erstklassiges Setup für natürliche Trails, mit ausgewogenem Support und sehr gutem Grip.
Auf dem Trail beeindruckte uns die Federgabel absolut, gleichzeitig bietet sie auch ein äußerst einzigartiges Fahrgefühl, das sich schwer beschreiben lässt. Während man bei Federgabeln wie der FOX 36 das Gefühl hat, von der Feder getragen zu werden, fühlt es sich mit der Öhlins eher an, als würde man auf einem Kissen aus ölgedämpfter Luft unterwegs sein, dabei arbeitet sie jedoch von Beginn an feinfühlig.
Mittelgroße Schläge schluckt die Dämpfung problemlos weg. Bei kleineren Unebenheiten fehlt ihr das Feedback und die Sensitivität der Rockshox Lyrik oder FOX 36, arbeitet dafür im mittleren Federwegsbereich geschmeidig. Die Federgabel ist spürbar stärker gedämpft als die anderen Gabeln im Test. Deshalb nutzten wir auf natürlichen Trails eine nahezu komplett geöffnete Druckstufen-Einstellung.
Von der Öhlins profitieren am meisten erfahrene Biker, die mit Vollgas unterwegs sind. Bei unseren Experimenten mit den Luftdrücken in der Ramp-Kammer zeigte sich, dass die Federgabel sich so abstimmen lässt, dass sie äußerst unterschiedliche Persönlichkeiten aufweist. Abhängig vom Luftdruck reicht das Spektrum dabei von sensibel und linear bis hin zu „noch immer geschmeidig“, aber mit einer absolut straffen Progression für extrem schnelle Fahrer.
Auch wenn wir nicht ständig Veränderungen vornahmen, schätzten wir die Fähigkeit, die Federgabel im Handumdrehen und allein mit einer Dämpferpumpe an die eigenen Bedürfnisse anpassen zu können. So lässt sich die Performance des Mittel- und Endbereichs des Federwegs je nach Location anpassen. Die Federgabel ist stark gedämpft, weshalb wir die Druckstufe auf natürlichen Trails nahezu komplett offen fahren.
Die 1.189 € teure Öhlins ist eine herausragend arbeitende Federgabel. Die Dämpfung der Federgabel fällt relativ stark aus, sodass Fahrer, die nach einem super schluckfreudigen Setup für gemächliche Geschwindigkeiten suchen, sie als weniger sensibel empfinden könnten als die FOX 36 oder DVO Onyx. Sie ist definitiv eine Federgabel, die sich umso besser anfühlt, je schneller man fährt. Auf natürlichen Trails mit großen Schlägen und in Bikeparks (bei höherem Druck in der Ramp-Kammer) bietet die Öhlins einen außerordentlich starken Support und eine Menge Grip.
Sie arbeitet genauso gut wie die Lyrik und Manitou Mezzer und frisst sich mit Leichtigkeit durch die ruppigsten Trails. Allerdings ist sie ein wenig zu teuer, sodass sie die RockShox Lyrik nicht ganz von ihrem Kauftipp-Thron stoßen kann. Auch wenn zusätzliche Luftkammern zur Optimierung kompliziert klingen mögen, lässt sich die Öhlins in der Praxis super easy einstellen und performt außerordentlich stark. Sie ist steifer und besser als die originale RXF und daher eine ernstzunehmende Alternative zu den Giganten FOX und RockShox.
Mit ihrer straffen Dämpfungsabstimmung arbeitet die Öhlins RXF36 M.2 etwas weniger sensibel als die besten Modelle im Test.
Öhlins TTX 22M.2 im Dauertest: 1500 km auf dem Trail
Seit 2013 mischt die schwedische Motorsport-Kultmarke Öhlins den Mountainbike-Sektor auf. TTX 22M - so heißt der golden-gelbe Stahlfederdämpfer, den wir damals am Specialized-Downhiller Demo erstmals zu Gesicht bekamen. Wir zeigen die aktuellste Ausbaustufe im Dauertest.
Unverändert sind die Einstellmöglichkeiten der Dämpfung. Lowspeed- (16 Klicks) und Highspeed-Druckstufe (drei Klicks) sowie die Zugstufenverstellung (sieben Klicks) sind weiterhin mit an Bord. Dank des ergonomischen Hebels kann man die dreifache Highspeed-Druckstufe auch während der Fahrt einfach bedienen. Die strammste Stufe dient dabei als Plattform und sorgt bergauf für Ruhe im Heck. Das Setup gelingt mit Leichtigkeit und ohne Werkzeug. Die passende Federstärke findet man über den Setup-Guide von Öhlins.
Die kompaktere Dämpfungseinheit macht den TXX 22M jetzt auch mit engeren Rahmenkonstruktionen kompatibel.Wer aber das Vorgängermodell kennt, zum Beispiel aus den Specialized-Bikes Enduro oder dem E-Freerider Turbo Kenevo, dem dem sticht das größte Update direkt ins Auge: Die Dämpfungseinheit wurde komplett überarbeitet und fällt nun deutlich schlanker aus.
Den Wechselmechanismus für die Stahlfeder krempelten die Schweden ebenfalls um. Das gelang bislang nur, indem man die Zugstufenverstellung demontierte. Jetzt muss man lediglich die Federvorspannung reduzieren, einen Sprengring lösen, und schon kann man die Feder samt Federteller nach unten herausziehen.
Die Fakten zum Öhlins TTX 22M.2
- Gewicht: 745 Gramm mit 55 Millimetern Hub und 411er-Stahlfeder
- Erhältlich in allen gängigen metrischen Einbaumaßen oder mit Trunnion-Mount
- 3-fach verstellbare High-Speed Druckstufendämpfung
- 16-fach verstellbare Low-Speed Druckstufendämpfung
- 7-fach verstellbare Zugstufendämpfung
- Preis: 889 Euro ohne Feder
- Zwei Jahre Garantie
Das Feintuning erleichtern die leichtgängigen Verstellschrauben mit definierten Klicks. Auch gut: Da die Abstufungen von Zug- und Druckstufe etwas gröber ausfallen als beispielsweise beim Fox-Pendant DHX2, geht mit jedem Klick eine spürbare Veränderung beim Dämpfungsverhalten einher.
Praxistest: Der Öhlins TTX 22M MTB-Dämpfer
Auf dem Trail verpasste der Öhlins TTX 22M.2 unserem Test-Bike Canyon Spectral 125 bergauf wie bergab einen Traktions-Boost gegenüber dem original verbauten Float-X-Dämpfer von Fox. Dämpfungskontrolle: top! Auch nach über 1500 Kilometern im Dauereinsatz begeistert der Öhlins-Neuling mit feinstem Ansprechverhalten und gutem Schluckvermögen.
Öhlins, das ist das „Original Gold“ und die Schweden werden nicht müde dies zu betonen. So hat man beim TTX22m in der 2ten Version (.m2) es noch ein wenig goldener werden lassen. Schon seit mehr als 13 Jahren ist Öhlins im Bike Sektor vertreten und kann bei der Kooperation mit Specialized auf einige Titel zurückblicken. 2012 gaben die Schweden ihr Debüt im Worldcup, in der damals vollkommen neuen Konstellation mit Specialized. Öhlins hatte sich zuvor schon im Rallye und Motorad Sport einen Namen machen können.
Schon beim Auspacken macht der Öhlins TTX22.m2 einen erstklassigen Eindruck. Das Design kombiniert Funktionalität mit einem klaren, hochwertigen Look: Die charakteristischen goldenen Einstellrädchen und die makellose Verarbeitung unterstreichen den Premium-Anspruch. Mit einem Gewicht von etwa 450 Gramm bewegt sich der TTX22.m2 im Mittelfeld für Coil-Dämpfer.
Der TTX22m.2 ist die neueste Version des Öhlins-Dämpfers mit goldener Spule und wurde dieses Mal mit einer Reihe von Updates ausgestattet, um seine Einstellbarkeit und Leistung zu verbessern. Die DH-Version des Dämpfers unterscheidet sich leicht von der Trail-Version, da sie drei echte High-Speed-Druckstufeneinstellungen bietet. Sichtbar wird dieser Unterschied durch die Farbgebung: Der High-Speed-Regler ist bei der Trail-Version blau und bei der DH-Version mit einem goldenen Streifen versehen.
Die Pedalplattform selbst ist sehr effektiv und reduziert das pedalinduzierte Wippen des Rahmens merklich. Es handelt sich hierbei jedoch nicht um einen vollständigen Lockout wie bei einigen Konkurrenzprodukten, sondern um eine Verlangsamung der Druckstufendämpfung. In der HSC gibt es zudem einen Uphill Mode in der HSC der ein besseres Verhalten im, wie der Name es schon sagt, Uphill sorgen soll.
Öhlins liefert den Dämpfer mit einer variablen Hublänge. Das heisst, dass man durch das Hinzufügen oder Entfernen der 2,5mm Spacer seinen Dämpfer nach der passenden Einbaulänge anpassen kann. Mit dem Öhlins TTX22m.2 gibt es die Möglichkeit bei einer EBL von 230mm (In unserem Review) insgesamt vier verschiedene Hublängen 65/62,5/60/57,5mm.
Die Twin-Tube-Technologie (TTX), die aus dem Motorsport übernommen wurde, ist das Herzstück des TTX22.m2. Im Gegensatz zu herkömmlichen Dämpfern wird hier der Ölfluss in zwei unabhängigen Röhren geregelt.
Effiziente Wärmeableitung
Die Twin-Tube-Konstruktion verhindert ein Überhitzen des Dämpfers, selbst bei langen Abfahrten. Eine Besonderheit des TTX22.m2 ist, dass die Einstellung der Pedalplattform über den dritten Klick des Reglers für die High-Speed-Druckstufe erfolgt. Obwohl es auf den ersten Blick kontraintuitiv erscheint, diese Funktion hier zu finden, erweist es sich in der Praxis als unkompliziert. Der High-Speed-Druckstufenregler bietet insgesamt drei Klicks: zwei für die eigentliche High-Speed-Kompression und einen für die Pedalplattform.
Die TTX22m.2 ist in den Größen 210×55, 52,5 und 47,5 mm, 230×65, 60 oder 57,5 mm und 250×75, 70 und 67,5 mm erhältlich.
Performance im Gelände
In anspruchsvollem Gelände zeigt der TTX22.m2, warum er zu den besten Dämpfern gehört. Ob Wurzelteppiche, Steinfelder oder Drops - der Dämpfer schluckt Schlage souverän und liefert durchgehend Traktion. Das Fahrwerk bleibt auch in schnell aufeinanderfolgenden, ruppigen Passagen stabil.
Die hervorstechendste Eigenschaft des Öhlins TTX22.m2 ist, wie souverän er im roughen Gelände ist. Der Dämpfer vermittelt ein sofa-artiges Gefühl auf dem Trail und scheint nie überfordert zu sein, behält dabei aber genügend „Pop“, um den Fahrspaß hochzuhalten. Bunny Hopping und Abziehen an kleinere Hindernissen fühlt sich schön dynamisch an, wie man es sich von einem Coil-Dämpfer eigentlich nicht erahnt hätte.
Bei Sprüngen überzeugt der TTX22.m2 durch seine progressive Charakteristik. Landungen werden sauber abgefedert, ohne durchzuschlagen. Das gibt ein sicheres Gefühl, selbst bei größeren Drops oder unvorhergesehenen Hindernissen.
Dank des Climb-Modus erweist sich der Dämpfer auch bergauf als nützlich. Das Wippen wird effektiv reduziert, was besonders bei technischen Anstiegen oder längeren Uphill-Sektionen hilfreich ist.
Der Öhlins TTX22m.2 ist ein klassischer Aftermarket Dämpfer und richtet sich an erfahrene Biker, die Wert auf höchste Performance und ein individuelles Setup legen.
Wenn Sie auf der Suche nach einem Upgrade für Ihr Bike sind, sollten Sie die Installation unseres Öhlins MTB-Dämpfers in Betracht ziehen. Sie können sich auf unsere Produktqualität verlassen.
Öhlins RXC 34 und TXC Air im Praxistest: Das XC-Race-Fahrwerk
2023 feierten die Schweden mit der RXC 34 und dem TXC Air ihr Debüt im Cross-Country-Bereich. Nach knapp einem Jahr im Einzeltest ziehen wir Bilanz: Ist Öhlins die Race-Premiere geglückt?
Öhlins RXC 34
Mit 100 bis 120 Millimeter Federweg erfüllt die Gabel mit 34-Millimeter-Standrohren schon mal die Grundvoraussetzungen für eine gelungene XC-Gabel. Zu den Einstellmöglichkeiten: Per Remote (125 Euro Aufpreis) stehen drei Fahrmodi zur Wahl: offen, Plattform und geschlossen. Ohne Remote fällt die Bedienung während der Fahrt allerdings schwer. Die Lowspeed-Druckstufe lässt sich in zwölf gut definierten Klicks regeln. Gleiches gilt für die Zugstufe. Auch hier rastet der Drehknopf zwischen offen und geschlossen zwölfmal ein.
Bei unserer 1695 Euro teuren Testgabel handelt es sich um das High-End-Modell mit Carbonkrone und -schaft. Die Alu-Variante wiegt 129 Gramm mehr, lässt aber auch beim Preis um 200 Euro nach. Zum Vergleich. Die aktuelle Fox 34 Stepcast wiegt mit Grip-SL-Kartusche 1422 Gramm und kostet 1349 Euro.
Öhlins TXC Air
Die genaue Modellbezeichnung unseres Test-Dämpfers lautet “TXC 2Air”. Vollblut-Racer können aber auch zum 1Air-Modell greifen. Das schlankere Pendant verfügt über ein geringeres Luftvolumen, baut schmaler und bietet eine höhere Progression. Analog zur Federgabel kann man auch bei den Dämpfern drei Fahrmodi ansteuern. Die Druck- und die Zugstufe lassen sich von Hand in 16 und 12 Schritten feintunen.
Praxistest: So fährt sich das Öhlins-Fahrwerk
Aber nun zur Praxis: Im Gegensatz zum Preisschild konnte die Performance der Federelemente nur mäßig Eindruck schinden. Wirklich sensibel arbeitet die Gabel nur bei einem komfortablen Setup. Dann bietet die Öhlins RXC 34 aber nicht den gewünschten Gegenhalt im mittleren Federweg. Fährt man die Gabel straffer - so wie es sich an einem Racebike gehört -, wirkt sie schnell bockig. Kurzum: Den Sweetspot zwischen sensiblem Ansprechverhalten und strammem Gegenhalt trifft die Öhlins-Gabel zumindest im offenen Modus nicht. Dafür arbeitet die Plattform sehr effektiv. In diesem Modus bietet die Gabel deutlich mehr Gegenhalt, ohne zu viel Traktion zu opfern.
Und wie steht es um den Dämpfer? An Gegenhalt mangelt es dem TXC 2Air jedenfalls nicht. Ganz im Gegenteil. An unserem Testbike (Canyon Lux Trail) standen unsere Tester auch bei komfortablem Setup stets hoch im Federweg. Selbst im offenen Modus wandelte der sportliche Dämpfer jede Pedalumdrehung nahezu verlustfrei in Vortrieb um. Das Ansprechverhalten bei feinen Unebenheiten lässt dafür leider zu wünschen übrig.
Vor- und Nachteile des Öhlins XC-Race-Fahrwerks
- + top verarbeitet
- + gute Handhabung
- + leicht
- + gelungene Plattform
- - zu teuer
- - zu große Kompromisse in Sachen Traktion und Gegenhalt
Commencal T.E.M.P.O. OHLINS: Ein Trainingsgerät für Downhill-Stars
Commencal spendiert mit seinem neuen TEMPO dem top Stars im Downhill ein neues Trainingsgerät. Denn wenn Amaury Pierron und Myriam Nicole nicht gerade am Rennen fahren sind , verbringen sie viel Zeit mit dem T.E.M.P.O. OHLINS im Wald, um fit für den Worldcup zu werden.
Auf dem Trail fällt das Fahrverhalten weder laufruhig, noch verspielt aus. Das T.E.M.P.O. OHLINS schafft mit seinem ausgewogenen Handling eine Gratwanderung zwischen den beiden Extremen. Es gibt Bikes mit sportlicheren, aber auch mit komfortableren Sitzpositionen. Das Commencal will mit einer moderaten Ausrichtung das Beste aus den beiden Welte vereinen.
Weitere Dämpfer im Überblick
Neben den Öhlins-Produkten gibt es auch andere interessante Dämpfer auf dem Markt, die wir kurz vorstellen möchten:
Rockshox Super Deluxe Ultimate Dämpfer
Genau wie bei den Federgabeln hat Rockshox für 2025 auch bei seinem Super-Deluxe-Dämpfer Optimierungspotenzial gefunden. So wurde bei dem beliebten Luftdämpfer mit Ausgleichsbehälter sowohl die Highspeed- als auch die Lowspeed-Druckstufendämpfung überarbeitet. Das in fünf Stufen verstellbare System soll nun ohne Kompromisse beim Grip Einstellungen von “2sehr sanft” bis “viel Support” zulassen.
In der Praxis kann der Super Deluxe restlos überzeugen und bietet ein sehr feines Ansprechverhalten gepaart mit überzeugender Dämpfungskontrolle. Zudem lässt sich der Dämpfer umfangreich auf den eigenen Fahrstil abstimmen. Attribute, die auch bereits der Vorgänger hatte. In unserem Testbike Giant Trance mit 120 Millimeter Federweg hielt sich der Unterschied zwischen alt und neu in Grenzen.
Cane Creek Tigon Stahlfederdämpfer
Freunde rasanter Abfahrten schätzen Stahlfederdämpfer wegen ihres extrem sensiblen Ansprechverhaltens. Doch die Traktionswunder haben auch Nachteile: Sie erzeugen am gleichen Bike eine deutlich linearere Kennlinie als Luftdämpfer, wodurch der Gegendruck im mittleren Federweg und die Endprogression schwächer ausfallen.
Genau diese Probleme löst Cane Creek mit dem Tigon-Dämpfer. Der luftgeladene Stahlfederdämpfer vereint die Progression eines Luftdämpfers mit dem weichen Fahrgefühl einer Stahlfeder.
In der Praxis geht das Konzept des Tigon voll auf: Man kommt tatsächlich in den Genuss des supersensiblen Stahlfeder-Feelings. Gleichzeitig absorbiert das Ramp Tube harte Schläge kontrollierter als herkömmliche Stahlfederdämpfer. Den größten Mehrwert bringt aber der konstante Gegenhalt im mittleren Federweg. Dadurch fühlt sich der Tigon sehr berechenbar an und wird auch den Ansprüchen von Piloten mit aktivem Fahrstil gerecht.
Rockshox Vivid Coil Dämpfer
Der Vivid Coil erbt das Gros der Technik vom bereits bekannten Luft-Pendant. Ähnlich dem Charger3-Dämpfer können die High- und Lowspeed-Druckstufe von der Mittelposition aus um je zwei Klicks feinjustiert werden. Die Zugstufe bietet 15 Klicks.
Außerdem wird die Dämpfung des Hauptkolbens in den ersten 10 Prozent des Hubs vollständig umgangen. Dadurch ermöglicht der Vivid Coil ein supersensibles Ansprechverhalten und erstklassige Traktion. Aber auch um den Sag-Bereich tastet er den Untergrund extrem feinfühlig ab.
Tabelle: Übersicht der getesteten Dämpfer
| Dämpfer | Gewicht | Preis | Besonderheiten |
|---|---|---|---|
| Öhlins TTX 22M.2 | 745g (mit Feder) | 889€ (ohne Feder) | Twin-Tube Technologie, variable Hublänge |
| Rockshox Super Deluxe Ultimate | 491g | 649€ | Überarbeitete Druckstufendämpfung |
| Cane Creek Tigon | 475g | 799€ | Luftgeladener Stahlfederdämpfer |
| Rockshox Vivid Coil | 1049g | 699€ | Feinjustierbare Druckstufen, sensibles Ansprechverhalten |
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