OLLO Bike 20 Zoll Test: Das Richtige Fahrrad für Ihr Kind Finden

Die Welt entdecken - und zwar auf zwei Rädern. Für Kinder beginnt dieses Abenteuer mit dem ersten eigenen Fahrrad. Plötzlich sind die Touren mit Mama und Papa nicht mehr auf den Spielplatz oder ein paar Straßen begrenzt. Mit dem Rad verändert sich etwas: Kinder fühlen sich größer, mutiger, unabhängiger. Bevor es losgeht, braucht es allerdings das richtige Bike. Und das will gut gewählt sein. Denn Sicherheit, Handling und Verarbeitung spielen eine große Rolle - vor allem, wenn die kleinen Abenteurer nicht nur langsam durch die Gegend rollen, sondern richtig Gas geben wollen. Rahmen, Bremsen, Tretlager, Reifen: Alles muss sitzen.

Die Wahl des Richtigen Kinderfahrrads

Viele Kids schaffen es bereits nach wenigen Tagen, selbstständig auf dem Fahrrad zu fahren. Auf Stützräder kann und sollte man da getrost verzichten. Denn Stützräder verhindern eher, das Gleichgewicht zu halten und sorgen vielmehr für eine trügerische Sicherheit. So empfiehlt auch der Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club ADFC: Lieber etwas länger mit den ersten Fahrversuchen auf einem Zweirad warten. Denn eine der größten Herausforderungen beim Fahrradfahren ist für Kinder das Erlernen des Gleichgewichtshaltens.

Außerdem sollte der Nachwuchs an einem geeigneten Ort mit ausreichend Sicherheit üben - natürlich unter Aufsicht der Eltern, die ihren Kindern mit Rat und Tat zur Seite stehen sollten, vor allem als Motivator. Schließlich wissen die meisten Erwachsenen ja selbst, wie es ist, zum ersten Mal auf so einem Fahrrad zu sitzen und zu strampeln. Am besten auf einem Platz, einer Straße oder einem Weg ohne Verkehr. Bei alldem ist eines essenziell: Lassen Sie Ihrem Kind die nötige Zeit.

Außerdem heißt Radfahren auch im wahrsten Sinne des Worte und in jeder Hinsicht: loslassen! Denn wenn der oder die Kleine mit seinen drei oder vier Jahren plötzlich allein auf dem Rad sitzt, wird es so sicher wie das Amen in der Kirche auch mal den einen oder anderen Sturz geben. Aber keine Angst! Laufen Sie in der Lernphase nicht ständig neben Ihrem Kind her, um ihm bei einem möglichen Sturz abzufangen. Kleinere Stürze gehören dazu und sind schnell wieder vergessen. Laut ADFC ist die Fallhöhe und Geschwindigkeit beim Erlernen des Radfahrens niedrig und damit das Verletzungsrisiko vergleichsweise gering. Das Kind muss das Fallen nämlich genauso lernen wie das Radfahren selbst.

Zumal die Kinder so mehr auf sich und ihre Fähigkeiten konzentriert sind, sich dadurch aufmerksamer verhalten und recht schnell merken, dass ein Sturz meist gar nicht so schlimm und schmerzhaft ist. Die Zeiten von klotzigen, schweren und sperrigen Stahlkonstruktionen gehören auch bei Kinderfahrrädern immer mehr der Vergangenheit an. Bikes, auf denen die Kinder bereits ins Schwitzen geraten, bevor sie überhaupt eine Kurbelumdrehung hingelegt haben, findet man glücklicherweise immer seltener.

Moderne Kinderfahrräder haben oft eine schwungvolle und sportliche Rahmengeometrie und werden aus hochwertigem Aluminium hergestellt. Sie verfügen bestenfalls vorn wie hinten über V-Bremsen, und durch den freien Rücktritt lassen sie sich sportlicher und leichter fahren. Zur Grundausstattung sollten eine Klingel und ein Ständer gehören. Schutzbleche sind für diese Räder dagegen nicht so wichtig, wie man meinen könnte. Auch auf eine Fahrradbeleuchtung kann man bei Erstlings-Fahrrädern meist verzichten, denn mit Kindern in diesem Altern wird man in der Regel nicht bei Dunkelheit im Straßenverkehr unterwegs sein. Reflektoren tun es dann auch. Und was nicht dran ist, kann auch nicht kaputtgehen.

20 Zoll Kinderfahrrad Vergleich

Nach dem Anfänger-Fahrrad ist es Zeit für das erste richtige Fahrrad für dein Kind? Bei der 20 Zoll Größe machen Kinderfahrräder einen großen Schritt. Nicht nur die größeren Räder sondern auch eine vollwertige Ausstattung mit Schaltung ermöglicht den Kindern ein schnelleres Vorankommen auf längeren Strecken. Außer in der Größe gibt es kaum einen Unterschied mehr zwischen einem 20 Zoll Kinderfahrrad und einem 28 Zoll Erwachsenenfahrrad. Trotzdem werden natürlich weiterhin besondere Anforderungen gestellt.

Die Auswahl an 20 Zoll Fahrrädern ist groß und viele verschiedene Varianten sind verfügbar. Wie bei den Fahrrädern für Erwachsene gibt es sportliche und gemütliche Räder, Räder für die Straße und fürs Gelände, Räder für Jungs und Räder für Mädchen.

Es gibt kaum einen Unterschied zu den großen Fahrrädern: Kettenschaltung mit 10 Gängen oder mehr, Mountainbikes mit Federgabel und Scheibenbremsen, sogar e-Bikes gibt es in der 20 Zoll Größe.

Die Zoll Angabe ist meist nicht wichtig bei der Auswahl des passenden Fahrrads. Die Schrittlänge des Fahrers muss zur Sattelhöhe passen. Dann passt ein Fahrrad.

Die meisten 20 Zoll Fahrräder passen von ihrer Sattelhöhe für Kinder mit einer Schrittlänge von ungefähr 52 bis 60 cm. Das sollten sie bei einer Körpergröße von um die 1,20 - 1,35 Meter erreichen.Die meisten Hersteller geben eine Altersempfehlung von 6 bis 8 Jahren. Das deckt sich unserer Erfahrung nach recht gut mit dem Angaben zur Körpergröße.

Fahrrad Größe, Körpergröße, Beinlänge und Alter im Überblick

Fahrrad Größe Körpergröße Beinlänge Alter
20 Zoll ca. 120 - 135 cm ca. 55 - 65 cm ca. 6 - 8 Jahre

Alle Fahrräder auf dieser Seite haben eine Gangschaltung. Die gehört beim 20 Zoll Kinderfahrrad einfach zum Standard. Ob eine Kettenschaltung oder eine Nabenschaltung geeigneter ist hängt vom verschiedenen Punkten ab. Mehr dazu in unserem Ratgeber zu Kinderfahrrad-Schaltungen.

Empfehlenswerte 20 Zoll Räder

Neben der passenden Größe ist auch das Gewicht des Fahrrads ein wichtiges Kriterium. Mit einem leichten Fahrrad fährt es sich leichter, dein Kind fühlt sich sicherer, kann das Rad besser beherrschen und hat insgesamt mehr Spaß am Fahrradfahren.

Natürlich sind die Kinder mit 6-8 Jahren schon kräftiger und können mit höherem Gewicht gut umgehen. Daher ist das geringe Gewicht nicht ganz so wichtig wie bei den kleinen 12, 14 und 16 Zoll Fahrrädern. Aber mit einem leichten Fahrrad kannst du immer sicher sein, dass du ein hochwertiges Fahrrad kaufst.

Du musst aber ein paar hundert Gramm Gewichtsunterschied nicht überbewerten. Die Herstellerangaben sind nicht immer sehr genau (gewollt oder produktionsbedingt) und die Vergleichbarkeit ist auch nicht immer gegeben weil nicht alle die Pedale oder anderes Zubehör mit wiegen.

Das leichteste 20 Zoll Rad: woom 4

Mit kaum mehr als 7 kg Gewicht ist das woom 4 eines der leichtesten 20 Zoll Fahrräder. Wie alle woom Fahrräder ist es konsequent kindgerecht auf das Wesentliche reduziert. Ohne unnötige Extras, mit eher aufrechter Sitzposition, in 5 klaren Farben, 2 kindgerechte Handbremsen und einer 8-fach Kettenschaltung - mehr braucht es nicht um das momentan beliebteste Kinderfahrrad zu produzieren.

Mit diesen Zutaten ist das woom ein tolles unaufregendes (aber sicher nicht langweiliges) Fahrrad mit dem Kinder sehr gut zurechtkommen. Perfekt für alle normalen Wege, den Schulweg und größere Touren am Wochenende. Deshalb sind die woom Fahrräder zur Zeit wahnsinnig beliebt und oft ist es gar nicht so leicht eines zu ergattern.

Leichte Räder von Puky & Co

Ein wenig schwerer, mit einem Gewicht von um die 8 kg aber genau so empfehlenswert sind das Puky LS-Pro 20-7 Alu, das early rider Belter 20, das frogbikes Frog 52 und Frog 55 und das Naloo Chameleon 20.

Das early rider Belter 20 hat den tollen Riemenantrieb der, anders als bei einer Kette, wartungsfrei und ohne Öl-Sauerei funktioniert. Mit einer 4 Gang Nabenschaltung muss dein Nachwuchs trotzdem auf nichts verzichten. Mit der Kombination aus Riemen und Nabenschaltung ist das Belter 20 ist also ein extrem einfach zu benutzendes Fahrrad mit geringem Wartungsbedarf, das einfach immer gut fährt. Nur günstig ist es leider nicht.

Das Naloo 20 ist ein kleiner Ausreißer weil es trotz der selben Radgröße eher für kleinere Kinder geeignet ist. Die besondere Rahmenform der Naloo Räder erlaubt größere Laufräder in kleineren Fahrrädern. Das Naloo 20 ist deshalb ein Fahrrad für Kinder ab 4 Jahren.

Die leichten Fahrräder sind mit ihren recht dünne Reifen vor allem für befestigte Wege geeignet. Wenn es etwas unebener wird solltest du nach einem der 20 Zoll Mountainbikes Ausschau halten.

20 Zoll Mountainbikes

Wenn dir die leichten Räder zu langweilig sind und dein Kind eher auf unebeneren Wegen unterwegs ist, dann gibt es bei den 20 Zoll Rädern auch die ersten echten Mountainbikes. Das woom OFF 4, das Cube Reaction 200 Pro und das early rider Seeker 20 sind klasse Mountainbikes mit offroad geeigneter Bereifung, 9- bzw. 8-fach Kettenschaltung und Scheibenbremsen die alle um die 8 kg wiegen.

Diese Räder haben ihren Platz im Wald und in den Bergen. Mit den voluminösen Reifen und das Stollenprofil können mit wenig Luftdruck viele Unebenheiten und grobe Stöße weggefedert werden.

Kaum schwerer als ihre Geschwister für die Stadt können die Kinder damit wahnsinnig viel Spaß haben und mit Freude an der Bewegung ihre Geschicklichkeit und Ausdauer trainieren. Als Sportgerät mit besserer Ausstattung kosten sie natürlich nochmals deutlich mehr.

Ausstattung und Sicherheit

Die leichten Räder sind klasse geeignet zum Fahrradfahren. Durch ihre Reduktion auf das Wesentliche gibt es wenig was die Kinder vom Fahrradfahren ablenkt. Ohne Gepäckträger, Schutzbleche und einen Ständer können sind sie bei der Benutzung im Alltags doch etwas eingeschränkt sein.

Je nach Anwendungsfall kann etwas mehr Ausstattung besser für dein Kind sein obwohl dadurch das Gewicht höher ist. Oft lässt sich diese Ausstattung aber leicht nachrüsten.

Bei woom, zum Beispiel, können Gepäckträger, Schutzbleche, Klingel und Ständer direkt mit bestellt werden.

Leider fehlt meist auch die gesetzlich vorgeschriebene Austattung um mit den Rädern am Straßenverkehr teilzunehmen. Ohne Reflektoren vorne, hinten, an Speichen und Pedalen und ohne eine Glocke gelten diese Räder nur als Spielzeug. Damit dürfen Kinder also theoretisch nur auf dem Gehweg fahren.

Es gibt aber auch Räder mit verkehrssicherer Vollausstattung. Puky hat viele Räder im Angebot die alle nötigen Reflektoren und sogar Licht haben um sicher im Straßenverkehr bewegt zu werden:

Die Skyride Serie richtet sich in Design und Rahmenform klar an Mädchen. Die CYKE Serie eher an coole Jungs.

Beide kommen mit einer kompletten Ausstattung: Nabendynamo und fest-installiertes Licht, alle Reflektoren, Ständer, Glocke, Gepäckträger und Schutzbleche. Viel mehr geht nun wirklich nicht.

Das Skyride 20-3 Alu und das CYKE 20-3 Alu haben jeweils eine 3 Gang Nabenschaltung. Mit Rücktrittbremse und 2 Handbremsen ausgestattet übererfüllt Puky hier die von der StVZO geforderten „2 unabhängige Bremsen“ spielend. Der Nachteile dieser großzügigen Ausstattung: mit einem Gewicht von über 11 kg sind beide Räder unglaublich schwer.

Günstige 20 Zoll Räder

Natürlich gibt es auch 20 Fahrräder die nicht so teuer sind. Bei den günstigen wird aber oft am falschen Ende gespart. Anstatt auf Funktionalität und Sicherheit legen Hersteller billiger Kinderfahrräder leider oft mehr Wert auf blendende Ausstattung und optische Details. Günstige Kinderfahrräder sollten aber gerade auf alles unnützes verzichten. Federgabel, Hinterradfederung, Disney-Design: all das kostet Geld, das du aber eigentlich sparen wolltest. Der Hersteller kann solche Dinge nur bezahlen wenn er an anderen spart.

Anders geht das Decathlon bei seinen BTWin Fahrrädern an. Diese sind für das was geboten wird recht günstig. Dabei verzichtet Decathlon bei den meisten Modellen auf unnütze Extras und konzentriert sich stattdessen auf die wesentlichen Dinge. An den Rädern ist daher wenig dran, aber das was verbaut ist ist alles von sinnvoller Qualität.

Preis / Leistungs Tipp

Das BTWin Riverside 900 kostet deutlich unter 300 €. Auf den ersten Blick sieht man ihm aber nicht an, dass es viel günstiger ist als die besten Räder im Vergleich: Alu Rahmen und Gabel, 8-fach Kettenschaltung, gute Bremsen und Reifen, glänzender Lack.

Im Detail sind natürlich Unterschiede zu erkennen: der Rahmen ist nicht so durchdacht wie bei der hochpreisigen Konkurrenz: das Oberrohr ist recht hoch, das Tretlager kaum abgesenkt und das Gewicht von etwas über 9 kg auch nicht rekordverdächtig. Aber, all dies ist für Kinder im empfohlenen Alter kein großes Problem. Das BTWin Riverside 900 ist ein tolles Fahrrad zu einem super Preis!

14 Zoll Fahrräder für Kinder

Die typischen Größen beim Kinderfahrrad sind 12, 16, 20 und 24 Zoll. Die Sprünge von 4 Zoll zwischen den Größen haben sich bewährt damit Kinder immer ein passendes Fahrrad haben und dennoch einige Zeit auf dem selben Rad fahren können. Seit einiger Zeit finden sich aber auch immer mehr Räder mit 14 Zoll Reifen.

Fahrräder für Anfänger sollten einen niedrigen Rahmen haben damit die Kleinen leicht auf- und absteigen können.Ein geringes Gewicht erleichtert die Handhabung immens.Handbremsen und Freilauf sind besser als eine Rücktrittbremse.

14 Zoll Fahrräder sind kaum größer als 12 Zoll Fahrräder. Es handelt sich bei diesen Modellen ebenso um Anfängerräder die für die ersten Fahrradfahr-Versuche nach dem Laufrad geeignet sind.

Die Unterschiede zu den 12 Zöllern sind sehr gering und es gibt wohl auch keinen Hersteller der sowohl zwölf als auch vierzehn Zoll Fahrräder anbietet. Es ist also nicht als weitere Größe gedacht sondern soll die 12 Zoll Größe ersetzen.

Während 12 Zoll Modellen von sehr vielen Herstellern angeboten werden (auch von namenlosen) ist das Angebot an 14 Zoll Rädern sehr viel kleiner und exklusiver. Die 14 Zoll Größe gibt es meist von Markenherstellern mit einem hohen Qualitätsanspruch. Daher sind die 14 Zoll Räder meist moderner und hochwertiger verarbeitet. Der offensichtlichste Unterschied liegt im Preis. Durch bessere Materialien ist aber das Gewicht auch viel geringer.

Ab welchem Alter passt ein 14 Zoll Rad?

Alle Modelle die wir gefunden haben werden von den Herstellern ab einem Alter von 3 Jahren empfohlen. Wiederum ist die Größenangabe aber aussagekräftiger als das Alter denn jedes Kind wächst unterschiedlich schnell. Mit unseren Ratgeber findest du das passende Fahrrad für jedes Alter!

Manche Anbieter empfehlen bereits ab 2,5 Jahren das Fahrradfahren. Das kann klappen, muss aber nicht. Auch bei unseren Kindern passierte der Umstieg vom Laufrad zum Fahrrad mit unterschiedlichem Alter, denn jedes Kind ist in seiner Entwicklung unterschiedlich weit.

Passen tut ein Fahrrad wenn die Schrittlänge des Kindes zur Sattelhöhe passt. Dein Kind muss auf dem Sattel sitzend mit beiden beiden den Boden sicher erreichen können.

Fahrrad Größe, Körpergröße, Beinlänge und Alter im Überblick

Fahrrad Größe Körpergröße Beinlänge Alter
14 Zoll ca. 95 - 110 cm ca. 40 - 50 cm ca. 2,5 - 4,5 Jahre

Leichte 14 Zoll Fahrräder

Die hochwertigere Verarbeitung der 14 Zoll Fahrräder resultiert vor allem in einem deutlich geringerem Gewicht. Viele der hier vorgestellten 14 Zoll Kinderfahrräder wiegen weniger als 7 kg. Bei den 12 Zöllern wiegt das leichteste beachtliche 8,9 kg. Daraus folgt, dass die meisten 14 Zoll Kinderräder besser für kleine Kinder geeignet sind als die (auf den ersten Blick) kleineren 12 Zoll Räder.

Unser Favorit: Woom 2

Das leichteste Anfängerfahrrad ist das Woom 2 aus Österreich. Es wiegt nur Feder-leichte 5 kg. Dieser Hersteller versteht es nicht nur leichte Kinderräder für jedes Alter zu bauen, auch ergonomisch passen die Räder perfekt zu den Anforderungen der Kinder und unterstützen sie perfekt beim Lernen des Fahrradfahrens. Gleichzeitig ist die Verarbeitung sehr hochwertig und das Design sehr schick.

Die Alternative: Academy Grade 2

Academy bikes ist die Premium-Marke der coolmobility zu der auch s’cool gehört. Während es die schicken und leichten Academy Fahrräder bereits in 16 und 20 Zoll Größe gab ist das 14 Zoll Modell Academy Grade 2 erst seit 2022 auf dem Markt.

Damit gibt es eine tolle Alternative zum woom 2. Die Unterschiede zwischen den beiden Modellen sind sehr gering. Rahmenform, Geometrie und verstellbarer Lenker sind sehr ähnlich. Auch das Gewicht ist fast gleich. Der Preis aber leider auch.

Vorteile leichter Anfänger-Fahrräder

Wie gesagt, der Preis der hier vorgestellten Fahrräder mit 14 Zoll Reifen ist deutlich höher als der für die 12 Zoll Fahrräder. Du bekommst dafür aber ein technisch hochwertigeres Fahrrad. Auch haben die Fahrräder keinen Gepäckträger und keine Schutzbleche und verzichten auch sonst auf jegliche Anbauteile. Damit unterscheiden sie sich sehr stark von den 12 Zoll Modellen die meist voll ausgestattet sind.

Gerade für kleine Kinder die gerade Fahrradfahren lernen ist das eine immenser Vorteil.Unsere Kinder haben sowohl normale Puky Fahrräder mit einem Gewicht von um die 9 kg als auch hochwertige und deutlich leichtere Fahrräder getestet.

Es macht einen riesigen Unterschied. Die Kinder können leichtere Räder besser beherrschen. Das Aufsteigen und Losfahren fällt ihnen leichter. Anhalten und Absteigen können sie nach kürzester Zeit bereits ohne Hilfe.

Daher fühlen sich die Kleinen auf einem leichten Fahrrad von Beginn an sicherer. Und das siehst du daran, dass sie vor lauter Spaß gar nicht mehr absteigen wollen. Gönn deinem Kind diese Freude und kauf am besten ein hochwertiges und leichtes Fahrrad.

Rücktrittbremse oder nicht?

Alle hier vorgestellten 14 Zoll Fahrräder haben keine Rücktrittbremse sondern auch am Hinterrad eine zweite Handbremse. Damit unterscheiden sie sich auch von den 12 Zoll Fahrrädern, die meistens eine Rücktrittbremse haben.

Vielleicht hatte dein Kind ja bereits eine Handbremse am Laufrad und hat damit das Bremse geübt. Und jetzt soll es plötzlich die Rücktrittbremse benutzen? Das macht natürlich keinen Sinn

Bremsen durch rückwärts treten (wie bei der Rücktrittbremse) macht die Sache zusätzlich kompliziert. Es scheint einfacher zu sein das Bremsen von den Beinen zu trennen und komplett den Händen zu überlassen. Dann sind die Beine nur für das Treten zuständig.

Wir empfehlen daher immer die Handbremse.

ADAC Kinderfahrrad Test 2024

Der ADAC hat 2024 insgesamt 14 Kinderfahrräder mit 16-Zoll-Reifen auf Handhabung, Fahreigenschaften, Eignung für das Kind, Sicherheit und Schadstoffe geprüft. Viele der getesteten Fahrräder haben einen stolzen Preis. Doch muss das sein? Die Ergebnisse im Überblick.

Mit acht der getesteten Kinderfahrräder für den Einstieg ins Radfahren erhält über die Hälfte das ADAC Urteil "gut". Vier Räder bekommen das Urteil "befriedigend", eines das Urteil "ausreichend" und eines fällt mit "mangelhaft" durch. Mit dem Testsieger Woom und dem zweitplatzierten Puky erzielen zwei namhafte Hersteller das beste Ergebnis. Wer ein qualitativ hochwertiges Kinderfahrrad sucht, muss mit einem Preis von 300 bis über 400 Euro rechnen. Doch Qualität zahlt sich in dem Fall aus: Die Eigenschaften eines guten Fahrrads erleichtern es den Kindern extrem, das Radfahren zu lernen.

Ergebnisse im Überblick

Die 14 Kinderfahrräder mit 16-Zoll-Reifen für Kinder ab drei Jahren wurden mit unterschiedlicher Gewichtung in den fünf Kategorien Fahreigenschaften, Eignung für das Kind, Handhabung, Sicherheit und Haltbarkeit sowie Schadstoffe getestet. Fünf Hersteller hatten nicht die vorgegebene Anzahl an Reflektoren für ein verkehrssicheres Fahrrad angebracht, bei acht Modellen gab es keinen vollständigen Schutz der Kette. Beim Kinderfahrrad von Bikestar waren die Lenkerenden nicht geschützt, und beim Modell von Cube ließen sich die Griffe abziehen.

Technische Schwächen zeigte besonders das Fahrrad Royal Baby Freestyle mit den schlechtesten Bremsen im ADAC Test, die sich negativ sowohl auf das Bremsverhalten als auch die Einstellung der Bremsen auswirkten. Das führte letztendlich zum vorletzten Platz im Test mit dem ADAC Urteil der Note "ausreichend".

Überraschend ist, dass nur die zwei preisgünstigsten Modelle im Test (Royal Baby Freestyle und B'Twin 500 Robot) frei von Schadstoffen sind. Bei allen anderen Kinderfahrrädern wurden Schadstoffe in den Griffen und auch im Sattel gefunden. Das Kinderrad MX 16 2023 von Orbea, das immerhin rund 360 Euro kostet, hatte mit dem Weichmacher DPHP Schadstoffe in den Griffen und musste dadurch auch abgewertet werden.

Generell ist es von Vorteil, wenn das erste Kinderfahrrad ein geringes Eigengewicht hat. Denn: Je leichter ein Kinderfahrrad ist, desto leichter ist das Üben für das Kind und desto besser auch das Fahrverhalten. Auch das zulässige Gesamtgewicht (Eigengewicht Fahrrad und Gewicht des Kindes) für ein Kinderfahrrad ist wichtig und muss altersgerecht sein. Ein 16-Zoll-Kinderfahrrad sollte deshalb mindestes 30 Kilo Gesamtgewicht oder mehr zulassen. Das getestete Kinderfahrrad 16 Zoll von Pyro (Testverlierer) lässt jedoch nur 25 Kilo Gesamtgewicht zu. Bei dem Eigengewicht des Rads von 6,4 Kilo darf das Kind inklusive Kleidung nur noch 18,6 Kilo wiegen. Das ist sehr grenzwertig, da das durchschnittliche Gewicht in der Altersgruppe (4 bis 5 Jahre) bei 18 bis 21 Kilo liegt. Positiv fallen dagegen die Hersteller Woom (Testgewinner) und Puky auf. Denn sie geben ein zulässiges Gesamtgewicht von 60 Kilo an, was sehr gut ist. Das Kinderfahrrad von Woom ist mit 5,9 Kilo Eigengewicht zudem das leichteste Fahrrad im ADAC Test.

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