Osprey Fahrradrucksack Test: Die besten Begleiter für Ihre Radabenteuer

Für Radfahrer, die Wert auf Komfort, Funktionalität und ausreichend Stauraum legen, bietet Osprey eine breite Palette an Fahrradrucksäcken. Dieser Artikel beleuchtet verschiedene Modelle und ihre spezifischen Eigenschaften, um Ihnen bei der Wahl des idealen Rucksacks für Ihre Bedürfnisse zu helfen.

Osprey Raptor und Raven: Spezialisten für das Radfahren

Der Osprey Raptor 14 ist ein beeindruckender Rucksack, der speziell für das Radfahren entwickelt wurde. Eine der bemerkenswertesten Eigenschaften des Osprey Raptor 14 ist sein ausgeklügeltes Tragesystem. Der Rucksack passt sich perfekt dem Körper an und sorgt für eine optimale Gewichtsverteilung. Dies ermöglicht es dem Träger, sich frei zu bewegen und lange Strecken bequem zurückzulegen. Der Raptor 14 verfügt über ein geräumiges Hauptfach, das ausreichend Platz für die wichtigsten Ausrüstungsgegenstände bietet. Es gibt auch eine spezielle Trinkblase, die ein einfaches Hydratationssystem ermöglicht. Ein weiteres praktisches Merkmal des Osprey Raptor 14 ist das integrierte ToolWrap. Es bietet eine organisierte Aufbewahrung für Werkzeuge wie Fahrradschlüssel, Multitools oder eine Pumpe. Die seitlichen Stretchfächer sind ideal für die Aufbewahrung von Snacks, Energieriegeln oder einer zusätzlichen Jacke.

Die Konstruktion des Osprey Raptor 14 ist robust und langlebig. Das verwendete Material ist wasserabweisend, so dass man sich auch bei unvorhergesehenem Regen keine Sorgen machen muss.

Der Osprey Raven 14 ist ein fantastischer Rucksack, der speziell für aktive Frauen entwickelt wurde, die gerne Fahrrad fahren, wandern oder andere Outdoor-Aktivitäten ausüben. Ein bemerkenswertes Merkmal des Osprey Raven 14 ist seine optimale Passform für weibliche Körper. Er wurde speziell entwickelt, um den weiblichen Anatomie gerecht zu werden und bietet dadurch einen hervorragenden Tragekomfort. Die verstellbaren Schultergurte und der Hüftgurt passen sich perfekt an den Körper an und gewährleisten eine gleichmäßige Gewichtsverteilung. Der Raven 14 verfügt über ein geräumiges Hauptfach, das genug Platz für die wichtigsten Ausrüstungsgegenstände bietet. Es gibt auch eine spezielle Halterung für eine Trinkblase, sodass man problemlos hydratisiert bleiben kann, ohne den Rucksack absetzen zu müssen. Ein weiteres nützliches Feature des Osprey Raven 14 ist die praktische Aufbewahrungsmöglichkeiten. Es gibt eine Vielzahl von Taschen und Fächern, um wichtige Dinge sicher zu verstauen. Eine kleine Reißverschlusstasche an der Vorderseite eignet sich perfekt für persönliche Gegenstände wie Handy, Schlüssel oder Geldbörse. Der Rucksack ist aus hochwertigen Materialien gefertigt, die sowohl wasserabweisend als auch strapazierfähig sind.

Die beiden Bike-Rucksäcke von Osprey sind perfekt für kurze Bike-Abenteuer in den Bergen. Wir haben genügend Platz für unsere Sachen und dennoch sind die Rucksäcke klein genug, sodass sie auf den Trails und Lines nicht stören.

Zusammenfassend ist der Osprey Raptor 14 ein herausragender Rucksack für alle, die gerne Zeit im Freien verbringen. Mit seinem komfortablen Tragesystem, der Fähigkeit, ausreichend Wasser mitzuführen, und den praktischen Aufbewahrungsfunktionen ist er der ideale Begleiter für Abenteuer in der Natur. Der Osprey Raven 14 ist der ideale Rucksack für aktive Frauen, die gerne Outdoor unterwegs sind. Mit seinem speziell an die weibliche Anatomie angepassten Design, dem großzügigen Stauraum und den praktischen Aufbewahrungsmöglichkeiten bietet er den perfekten Mix aus Komfort und Funktionalität.

Osprey Metron: Für den urbanen Einsatz und den Weg zur Arbeit

Weil wir Radfahrer wohl (leider) auch immer irgendeinem Beruf nachgehen müssen, dafür raus aus dem Haus gehen und aus Liebe zum Rad auch damit zur Arbeit fahren, hat Osprey auch einige Taschen für diese Zwecke im Angebot. Neu vom Rucksack-Spezialist aus den USA für diese Saison ist unter anderem die Metron-Serie, von der wir zwei Taschen getestet haben. Und zwar hardcore! Im Pendelbetrieb der Münchner S-Bahn... Pros wissen, wovon wir sprechen. Der Metron Airspeed 34 Rucksack wurde komplett neu designt und hat so ein größeres Volumen bekommen. Die Metron 18 Messengertasche wurde überarbeitet mit neuen Features. Beide Taschen eignen sich durch ihre Bauart zum Radfahren in der Stadt oder bei kürzeren Touren. Der Rucksack ist riesig kann daher wirklich voll und schwer beladen werden. Die Messengertasche hingegen ist eher das stylishe Urban-Accessoire, das perfekt für den Weg zur Arbeit ist, aber auf der Radtour fehl am Platz. Entsprechend haben wir den Osprey Metron Airspeed Rucksack mit auf den 35 km Arbeitsweg genommen - die Metron 18 Messengertasche beim flotten Wechsel zwischen Bike und S-Bahn. Aber lest selbst, wie unsere Erfahrungen waren.

Osprey Metron Airspeed 34 Rucksack

Hier lassen sich alle Bürodinge gut verstauen und wiederfinden. Liter Volumen, das ist für den Weg zur Arbeit eine echte Ansage. Und durch die äußerst zweckmäßige Aufteilung des Innenraums sowie durch die Dehnfalte (dazu gleich mehr), wird der Osprey Metron Airspeed zum mobilen Büro UND Kleiderschrank. Wir haben ohne Probleme das gesamte Equipment des Tages mit auf die Pendeltour nehmen können: 16-Zoll-Laptop, 1-Liter-Thermoskanne, Headset, Schreibblock, lange Sporthose, T-Shirt, Laufschuhe, Regenjacke. Dazu Apfel, Banane, Kleinkram. Und Platz wäre noch für ein zweites Set Sportklamotten. Das alles dank der besagten Dehnfalte, die aus dem mittelgroßen einen großen Rucksack (26 auf 34 Liter) macht. Zwei Kompressionsriemen kommen beim Entfalten auch zum Vorschein, mit denen man wieder Luft rauslassen kann. Leichte Dinge, wie etwa Mütze, Schal oder Handschuhe nehmen in der dehnbaren Vortasche noch Platz.

Das Highlight ist allerdings das riesige Hauptfach für Laptop und ... Schuhe - dank eigenem Fach mit Zipper.

Wenn der Osprey Metron Airspeed schon voll gepackt ist, dann muss er auch gut zu tragen sein - und das ist er. Gurte und Rückenplatte lassen sich sehr gut an Rückenlänge sowie die Neigung anpassen und verteilen das Gewicht optimal. Nur der Hüftgurt ist ungepolstert, taugt daher nur bedingt als Support. Das macht aber eigentlich nichts. Wirklich für Belüftung sorgt hingegen das der Rückenplatte vorgespannte Netz, das für deutlich mehr Kühlung sorgt, als beim Osprey Raptor Bike-Rucksack, den wir hier getestet haben.

Gut belüftet und gut einstellbar ist die Rückseite des Osprey Metron AirspeedIm Laptopfach ist ein eingenähtes Schuhfach mit Reißverschluss, perfekt auch bei müffelnden Kletterschuhen übrigens. Insgesamt sind die Fächer für die Organisation im Rucksack sehr gut aufgeteilt, die Front scheint besonders wasserfest gestaltet zu sein durch eine Lage dicken Kunststoffs. Praktisch ist auch der umlaufend eingenähte Alu-Rahmen, der dem Rucksack einen festen Stand verleiht und beim Öffnen für guten Zugriff sorgt. Auch lässt er sich am Griff oben gut tragen und hängt ausbalanciert und gerade. Das alles macht den Metron Airspeed nicht zu einem Federgewicht. 1,5 Kilo wiegt er im Leerzustand, aber bei den genannten Vorzügen, nehme zumindest ich das gern in Kauf.

Fazit zum Osprey Metron Rucksack: Unterm Strich: Man kann mit dem Osprey Metron in der 34-Liter-Version auch gut auf eine kurze (Dienst-)Reise gehen - genügend Stauraum für Wechselkleidung und Arbeitsutensilien ist darin. Dabei spielt es keine Rolle, wie schwer man packt, denn das Gurtsystem fängt das Gewicht sehr gut ab. Auch auf dem Rad macht der robuste Rucksack eine gute Figur. Bei sehr sportlich-gestreckter Haltung oder starker Bergabfahrt kann der Rucksack aber Übergewicht bekommen und Richtung Kopf rutschen.

Liter Volumen verleiten zu weitergehenden Reiseplänen.

Ausstattung Osprey Metron Airspeed 34

  • Integrierter Rahmen sorgt für sicheren Stand und einfachen Zugriff
  • Eine Dehnfalte mit Reißverschluss erweitert das Fassungsvermögen von 26 auf 34 Liter, integrierte Kompressionsriemen sorgen für Stabilität
  • Separates Innenfach für Schuhe oder Kleidung
  • Frontfach mit Reißverschluss
  • Frontfach aus elastischem Mesh
  • Laptop-/Dokumentenfach innen passt für die meisten 16"-Laptops
  • Zwei seitliche Stretchfächer - eins mit Reißverschluss, ein seitlich zugänglicher Flaschenhalter
  • Verstellbarer Brustriemen
  • Versteckter LidLock Helmhalter
  • Inklusive Regenhülle
  • Blinklichtschlaufe mit reflektierendem Muster (Licht nicht enthalten)
  • Volumen: 34 Liter
  • Maße: 54 X 35 X 30 cm
  • Gewicht: 1.52 KG
  • Preis: 200 Euro (UVP)

Osprey Metron 18 Messengerbag

Der Osprey Metron Messengerbag... wer sieht hier auch ein Gesicht?! Das Osprey Metron 18 Messengerbag ist eine wasserfeste Tasche, die beim Fahrradpendeln nicht nur stylish aussieht, sondern auch genügend Platz bietet. Typisch für die Tasche mit dem coolen Fahrradkurier-Look: Sie lässt sich wahlweise auf der linken oder der rechten Schulter tragen. Der Riemen ist ergonomisch geformt und kann entsprechend umgedreht werden. Mit den zusätzlichen schmalen Stabilisierungsriemen kann man den Schultergurt fixieren, sodass die Metron 18 auf dem Rücken nicht verrutscht. Nachteil: Wenn man gerade nicht verzurrt wie ein NYC-Messenger herumlaufen will, baumeln die beiden Riemen recht lang am Taschenboden, auch wenn kleine Schlaufen den Riemen einsammeln sollen. Aber das gehört vielleicht auch ein wenig zum Style. Mit den Organisationsfächern und dem Laptopfach für maximal 16 Zoll große Geräte ist alles sicher verstaut. Sogar der Iso-Becher oder die Trinkflasche haben ihren Platz innen. Der Deckel verdeckt beide Reißverschlussfächer vorne, was Vor- und Nachteil zugleich ist. Einerseits ist so alles vor Regen und langen Fingern geschützt - andererseits muss man immer den Deckel öffnen, um an Schlüssel oder Telefon zu kommen.

Ebenfalls gut sortiert im Frontfach.Im Gegensatz zum Metron Rucksack, bleibt die Osprey Messenger-Tasche nicht auf ihrem Boden stehen, sondern kippt eigentlich immer um. Dafür ist sie mit 880 Gramm deutlich leichter. Praktisch sind dagegen die beiden Tragegriffe innen, wenn man die geöffnet stehende Tasche versetzen, hochheben oder etwas herausziehen will. Außen ist ebenfalls ein noch größerer robusterer Griff. An die neuen Steckverschlüsse von Osprey musste ich mich gewöhnen, sie sind dafür aber auch mit dicken Handschuhen gut zu öffnen.

Fazit zum Osprey Metron Messengerbag: Die Osprey Metron 18 ist eine Messengertasche, die man nicht an der Seite als Umhängetasche, sondern am Rücken hängend trägt. Dann fühlt sie sich auch wirklich gut an, und man bemerkt die gute Polsterung der Rückenplatte. Sie ist aber eher schmal geschnitten. Das heißt: In das Hauptfach passt zum Laptop noch etwa ein dicker Apfel gerade hinein. Der Computer und ein dicker Aktenordner passen dagegen prima. Die Tasche ist ebenfalls sehr robust, nimmt einem Rempler nicht übel und sieht schlicht, aber chic aus.

Osprey Escapist: Vielseitigkeit für Tour und Alltag

Der Osprey Escapist 30 ist ein vielseitiger Fahrradrucksack, der speziell für Bikepacking-Touren mit viel Ausrüstung entwickelt wurde. Mit einem Volumen von 30 Litern bietet er ausreichend Platz für mehrtägige Abenteuer auf dem Rad. Der Rucksack punktet mit nachhaltigen Materialien und einer durchdachten Ausstattung, die sowohl im Gelände als auch im Alltag überzeugt.

Der erste Eindruck des Osprey Escapist 30 Rucksacks ist sehr positiv. Die Verarbeitung des Rucksacks ist hochwertig und solide. Das verwendete Material vermittelt einen robusten und strapazierfähigen Eindruck. Die Reißverschlüsse und Schnallen funktionieren reibungslos und lassen sich leicht bedienen. Im Praxistest zeigt sich der Rucksack als äußerst funktional und zuverlässig. Er eignet sich besonders gut für Fahrradfahrer, die gerne auf längeren Bikepacking-Touren unterwegs sind, aber auch für andere Outdoor-Aktivitäten wie Wandern und den Alltag. Er ist ein super Allrounder für alle Fälle.

Allerdings war mein Rücken dennoch immer nass, wobei ich dafür kein Maßstab bin. Die Vielzahl von Fächern und Taschen ermöglicht eine effiziente Organisation der Ausrüstung. Das große Hauptfach bietet ausreichend Platz für die Hauptausrüstung, und das unterteilbare Hauptfach ermöglicht die separate Aufbewahrung des Schlafsacks im unteren Bereich. Das unterteilbare Fach hat eine separate Öffnung, sodass man auch auf die dortigen Gegenstände zugreifen kann. Das war sehr gut, denn so kam man auch an die Sachen die ganz unten lagen. Die integrierte Regenhülle erweist sich als äußerst praktisch und zuverlässig, um die Ausrüstung bei rauem Wetter vor Nässe zu schützen. Auch bei einer regnerischen Wanderung hat sie ihren Zweck erfüllt. Interessanterweise blieb die Trinkblase, obwohl sie direkt am Rücken verstaut war, kühl. Das Wasser im Schlauch mag warm gewesen sein, jedoch war das Wasser im Rucksack angenehm kühl und erfrischend.

Der Osprey Escapist 30 Rucksack ist ein robuster und funktionaler Begleiter für Bikepacking-Touren, Wanderungen und den Alltag. Die zahlreichen Fächer ermöglichen eine gute Organisation des Inhalts, und die integrierte Regenhülle schützt das Gepäck vor rauem Wetter.

Der Osprey Escapist 25 ist ein Bike-Rucksack, der sich ideal für Ein- oder leichte Zweitagestouren eignet. Im Test überzeugte er durch sehr guten Halt, gute Durchlüftung und sinnvolle Features für Biker, wie z.B: spezielles Handy/GPS-Fach am Schultergurt, getrennter Innenraum, extra Werkzeugfach und die simple aber effektive Helmhalterung. Nur die Gewichtsverteilung könnte besser sein (eher breit als hoch). Genereller Eindruck: Der Escapist macht einen - wohl auch aufgrund der Farbe des Testmodelles - eher unscheinbaren Eindruck. Er ist leicht und wirkt eigentlich etwas kleiner, als dass Volumen verspricht. Er ist auch eher breit als hoch, was bei Bike-Rucksäcken nicht unbedingt üblich ist. Die Verarbeitung ist wie von Osprey gewohnt sehr gut und das Material wirkt durchweg hochwertig und langlebig.

Tragekomfort: Der Tragekomfort ist sehr gut. Die belüftete Rückplatte ist - nicht wie bei einigen Trekking-Rucksäcken - störend, sondern vermittelt ein direktes Gefühl zum Rucksack, bei höherer Ventilation. Zudem kann man die Höhe der Rückenplatte via Klettverschluss leicht verstellen, um den Rucksack individuell an Rückenlänge und Tragehöhe anzupassen. Die Gurte lassen sich alle leicht verstellen und gut anpassen, ohne das Druckstellen auftreten - auch wenn der Rucksack für die Abfahrt sehr eng getragen wird. Auch die anfangs mit Skepsis betrachtete Handy-Tasche am linken oberen Schultergurt stört überhaupt nicht, weder bei Auf- noch Abfahrt.

Fächer & Beladung: Die Fächer sind insgesamt eher mittelmäßig zugängig. Das Trinkblasenfach ist extern und nach oben immer offen. Das Hauptfach ist von oben gut zugängig. Dieses ermöglicht auch die Abtrennung des Hauptfaches in zwei Teile. Auf den unteren Teil kann per eigenem Reißverschluss (auf der Front, ausreichend groß) zugreifen. Das extra Werkzeugfach auf der Front ist sehr gut zugänglich und besitzt eine sinnvolle Aufteilung. Ebenso die Helmhalterung, die sehr simpel aber effektiv ist. Sie eignet sich auch bei leerem Rucksack zur stärkeren Kompression des Hauptfaches, indem man sie in die Trageschlaufe einfädelt.

Sonstige Features: Neben den beschriebenen Features hat der Escapist eine integrierte Regenhülle auf der Unterseite, die fest sitzt und schnell montiert ist.

Zusammenfassung: Insgesamt ist der Escapist ein durchdachter Fahrradrucksack mit sinnvollen Features für Biker, der sehr gut sitzt, gut belüftet ist und auch auf längeren Strecken Spaß macht. Für einen fairen Preis erhält man einen super Begleiter, der einiges an Volumen verträgt und trotzdem eng sitzt.

Osprey Escapist Velocity Trinkweste

So eine Trinkweste kennen wir ja schon, etwa von Cyclite, die Restrap Hydration West oder zuletzt von Deuter, die Rogla 5. Die kann man prima auch beim Laufen tragen, weil sie sich im optimalen Fall perfekt an den Brustkorb schmiegen und nicht verrutschen. Daher eignen sich Westen-Rucksäcke eben auch wunderbar für das schnelle und leichte MTB- oder Gravelbike-Erlebnis. Der Osprey Escapist ist in 2 Größen und 2 Volumina erhältlich, um perfekt zu passen.

Für 1,5 Liter Flüssigkeit und das Allernötigste reicht das 3-Liter-Design mit Trinkblase, internen Orga-Fächern und Taschenaufteilung. Unsere Trinkweste im Test war die 6-Liter-Variante mit mehreren Taschen, einer Werkzeugrolle im Bodenfach, vorderen Organisationtaschen und separatem Fach für die Trinkblase. Okay, 6 Liter - das ist fast so wenig greifbar wie die berühmten “6 Fußballfelder”. Es passen zum Beispiel 2 Laufschuhe (Gr. 43) plus Short und Shirt hinein, wenn man die Trinkblase leer lässt. Oder mit vollem 1,5-l-Wassersack geht das Übliche für die kleine Bikerunde rein: Tools, Tubeless-Kit, 2 Riegel, Portemonnaie, Handy, Regenjacke.

Die Werkzeug-Rolle ist praktisch, weil sie Kleinteile aufnimmt - sie nimmt aber auch selbst viel Platz weg. Dazu kommen aber noch die Taschen vorn an der Weste, wo links und rechts eine Reißverschlusstasche sowie jeweils 2 dehnbare Netztaschen positioniert sind. Top: In die RV-Tasche passt auch ein großes Smartphone! Und Sonnenbrillen-Halter gibt es auch auf beiden Seiten. Sehr stylish ist der schräg verlaufenden Zipper für den Trinkschlauch. So ist aber auch nur eine Seite für den Schlauch möglich: über die rechte Schulter. Die Tool-Tasche am Boden ist ebenfalls praktisch, weil die integrierte Rolle Ruhe in das Sammelsurium bringt. Andererseits nimmt sie Platz weg, den man auch anderweitig nutzen könnte. Das muss, oder vielmehr kann man dann aber je nach Laune selbst entscheiden - denn die Tool-Rolle lässt sich entnehmen.

Super Sitz - recht warm: Das größte Kauf-Argument des Osprey Trinkrucksacks ist aber der Sitz am Körper. Den Escapist Velocity gibt es in den Größen S/M und L/XL. Wählt man die richtige (die Rückenlänge vom C7-Halswirbel bis zum Becken ist entscheidend), sitzt der Trinkrucksack schon super sicher, lässt sich aber auch noch gut nachjustieren. Unsere Empfehlung: Das sollte bei unterschiedlicher Befüllung auch gemacht werden. Dann hält die Weste sowohl bei wilden Ritten auf dem ungefederten Graveler, als auch beim Trailrunning. Der Sitz ist vergleichbar stabil wie der des von uns getesteten USWE Race 2.0. Was allerdings ein Manko bei hohen Temperaturen werden könnte: Der Osprey Escapist Velocity 6 fühlt sich nicht sehr luftig an, vor allem nicht am Rücken, aber auch die breiten Taschen vorn lassen wenig Kühlung zu. Im derzeit kühlen Frühling aber ganz angenehm warm.

Technisch gibt es nur einen kleinen Haken: Der Reißverschluss Zipper und das mit einem Magneten am Brustgurt gehaltene Mundstück der Trinkblase kommen sich in die Quere (siehe Bild).

Modell Volumen Gewicht Maße Preis
ESCAPIST VELOCITY 6L/XL 6 l 475 g 37 x 40 x 12 cm 140 Euro
ESCAPIST VELOCITY 6S/M 6 l 400 g 36 x 38 x 10 cm 140 Euro

Fazit zur Osprey Escapist Velocity Trinkweste: Die Osprey Trinkweste Escapist Velocity ist mir für schnelle und kürzere Touren wirklich lieber als ein kleiner Trinkrucksack. Sie sieht schick aus, sitzt vor allem super sicher am Körper und hat, im Gegensatz zum Rucksack, vorne noch Taschen für Snacks und das Handy! Der Stauraum ist deutlich größer als etwa beim ähnlichen USWE, gefühlt hat man aber durch die 360°-Gewichtsverteilung nicht mehr zu tragen. Nur bei über 20 Grad muss ich vielleicht mein Urteil revidieren, weil es zu heiß in der Weste wird. Aber dann switche ich wahrscheinlich einfach zum Osprey Raptor Hipbag, das wir auch getestet haben.

Osprey Raptor Hipbag

Hipbags fürs Fahrrad sind so eine Sache: Vorteil ist der freie, kühle Rücken. Nachteil ist, dass das komplette Gewicht nur auf dem Hüftgurt hängt. Auch der Osprey Raptor 4 macht da keine Ausnahme, vor allem wenn die 1,5-Liter-Trinkblase voll ist und noch weitere Utensilien reingepackt werden. Diese Trinkblase ist für meine Begriffe aber überdimensioniert, baut zu breit. Auch ist die Schlauchführung irgendwie nicht praktikabel hinzubekommen. Entweder ist der Trinkschlauch zu kurz oder lang - je nach dem wie ich ihn um den Körper herum führe. Da passt eine 0,75er-Trinkflasche viel besser. Ansonsten ist die Tasche innen aber genauso sinnvoll und hell gestaltet wie die vorherigen: Innere Schutzbrillentasche und Tasche mit Schlüsselclip Beidseitige Reißverschlusstaschen am Hüftgurt Dehnbare Netztasche vorne für Handschuhe oder leichte Jacke Doppelseitige Kompressionsriemen für StabilitätTool-Rolle in der Bodentasche.

Das Innere ist gut sortiert mit Goggle-Tasche und hellem Stoff.Die 4 Liter Volumen reichen völlig aus für alles, was bei der Feierabendrunde oder der kleinen Wochenendtour mitmuss. Und vor allem sitzt der Hipbag sehr gut an den Hüften, ohne einzuschnüren. Müsste ich allerdings wählen zwischen Weste und Hipbag, würde ich die Trinkweste nehmen.

Modell Volumen Gewicht Maße Preis
Raptor 14 14 l 909 g 47 x 28 x 27 cm 175 Euro
Raven 14 14 l 861 g 43 x 27 x 30 cm 175 Euro
Raptor 10 10 l 790 g 48 x 25 x 23 cm 165 Euro
Raven 10 10 l 750 g 44 x 25 x 23 cm 165 Euro
Raptor 4 4 l 491 g 20 x 41 x 16 cm 125 Euro
Raven 4 4 l 491 g 20 x 41 x 16 cm 125 Euro

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