Mobil und unabhängig Einkäufe erledigen, flexibel bleiben und den Alltag ohne fremde Hilfe meistern, steht für viele ältere sowie bewegungseingeschränkte Personen an erster Stelle. Ein Elektro-Dreirad vereint die Vorteile einer elektronischen Unterstützung mit Stabilität sowie Komfort, erleichtert das Treten und ermöglicht euch, auch mal eine etwas längere Strecke eigenständig zurückzulegen.
Was sind Seniorenroller?
Senioren Roller sind mit einem Sitz ausgestattete 3- oder 4- rädrige Fahrzeuge, die durch einen Elektromotor angetrieben werden. Ebenfalls ist für diese Fahrzeuge keine Helmpflicht vorgesehen, wohl aber eine Versicherungspflicht. Dazu mehr unten. Eine weitere Bezeichnung, zumindest für die 3-rädrigen Modelle ist e-Trike.
Auf jeden Fall sind Senioren Roller keine sogenannten Elektrorollstühle oder nur motorisierte Krankenfahrstühle. Legt sich Euer Opa einen Elektro Scooter für Senioren zu, wird er damit zum aktiven Teilnehmer im Straßenverkehr.
Der Gesetzgeber hat sich wie immer Regeln ausgedacht, die die älteren Herrschaften beachten müssen. So sind Elektromobile für Senioren nicht meldepflichtig, wenn sie nur 6 km/h fahren. Dadurch, dass das dem Schritttempo gleicht, dürfen sie dementsprechend auf Gehwegen und in Fußgängerzonen unterwegs sein.
Je schneller das Elektromobil ist, desto mehr Auflagen gibt es. Wer ganz normal am öffentlichen Straßenverkehr teilnehmen will, kann das mit einem E-Scooter für Senioren tun, der bis 25 km/h High Speed verspricht. Diese Modelle haben nämlich eine Betriebserlaubnis, deshalb dürfen sie das. Allerdings wird je nach Alter ein Führerschein der Klasse AM benötigt.
Kommen wir zur Oberklasse der Senioren Elektromobile bis 45 km/h. Für diese Fahrzeuge ist mindestens Führerscheinklasse AM erforderlich. Diese ist in einem Autoführerschein enthalten. Ab 20 km/h besteht auch Helmpflicht. Auch hier gilt, das alle Fahrzeuge, die im Straßenverkehr in Deutschland geführt werden eine ABE, also allgemeine Betriebserlaubnis haben müssen und selbstverständlich Versicherungsschutz.
Jeder, der vor dem 1. April 1965 geboren ist, braucht im Grunde keinen Führerschein, um mit dem E-Scooter unterwegs zu sein. Was die Fahrzeugklasse angeht, wird das Elektromobil nämlich wie ein Mofa behandelt. Das heißt, dass die Fahrerlaubnis für den Elektro Scooter für Senioren in den gängigen Führerscheinklassen meist enthalten ist.
Wer einen Pkw-Führerschein oder die Fahrerlaubnis für ein Mofa, einen Roller oder ein Motorrad hat, darf das Senioren-Mobil fahren. Die Altersgrenze für die Fahrt mit einem E-Scooter für Senioren ist nach oben offen. Voraussetzung hier ist, dass der Fahrer geistig und körperlich in der Lage ist, so ein Gefährt zu bedienen.
Je nachdem, wo der Fahrer unterwegs sein will, gibt es Vor- und Nachteile bei den unterschiedlichen Modellen. Für eine geringe Reichweite werden sogenannte Kompaktmodelle angeboten, die für enge Gassen geeignet sind. Sie sind sehr schmal und wendig, lassen sich oft falten und dementsprechend gut transportieren. Also für Fahrten in der Innenstadt oder auch für die Nutzung in Gebäuden geeignet. Allerdings sind diese E-Scooter für Senioren meist auf 6 km/h beschränkt und sie kommen nicht so weit, wie andere Modelle.
Elektro-Dreirad-Test für Senioren: Unsere Favoriten im Überblick
Wir haben uns in diesem Zuge auf die Suche nach den besten Dreirädern mit elektronischer Unterstützung gemacht und darauf geachtet, dass sich die Modelle - dank Aufbewahrungsmöglichkeiten für Taschen & Co. - auch zum Transportieren von Einkäufen eignen.
Hier ist eine Übersicht einiger empfohlener Modelle:
| Modell | Größe | Reichweite | Max. Tragfähigkeit | Anzahl Gänge | Geschwindigkeitsunterstützung | Besonderheiten |
|---|---|---|---|---|---|---|
| Elekgo Elektro-Dreirad | 20 Zoll | ca. 40 bis 60 km | 200 kg | 1 Gang | 25 km/h | Tiefeinstieg, mit Rückenlehne, mit Korb |
| Wild Eagle Elektrodreirad | 26 Zoll | ca. 50 km | 120 kg | 7 Gänge | 25 km/h | Mit Korb |
| Fafrees F20 Mate | 20 Zoll | ca. 55 bis 110 km | 180 kg | 1 Gang | 25 km/h | Tiefeinstieg |
| SuperHandy Elektro-Dreirad | k. A. | ca. 10 km | 125 kg | 1 Gang | 6 km/h | Faltbar, geringes Gewicht |
| Telefunken Elektro-Dreirad TC500 | 20 Zoll | ca. 100 km | 150 kg | 3 Gänge | 25 km/h | Einstellbarer Seitenschwung, viel Stauraum |
Empfehlungen
- Das Dreirad von Elekgo in Silberoptik und einer Tragkraft von bis zu 200 kg bietet dank zwei integrierten Körben ausreichend Platz für Einkäufe und selbst das Transportieren von Getränkekisten stellt platzmäßig kein Problem dar. Für den Komfort sorgen unter anderem zwei Federungen - eine am Sattel und eine am Lenker - sowie die geringe Einstiegshöhe von nur knapp 16 cm.
- Im stabilen Lastenkorb könnt ihr Einkäufe verstauen und dank der breiten Reifen habt ihr beim Fahren eine besonders gute Bodenhaftung.
- Dann stellt das kompakte Dreirad für Senioren von SuperHandy eine gute Alternative für mehr Mobilität im Alltag oder auf Reisen dar - mit einer Reichweite von ca. 10 km sind aber wirklich keine großen Fahrten möglich. Dafür ist das Modell faltbar, sehr leicht und lässt sich gut in den Urlaub mitnehmen. Zufriedene Fahrer*innen sind zudem von dem komfortablen Sitz mit Rückenlehne sowie der geräumigen Tasche am Lenker begeistert.
- Zudem ist die Reichweite mit bis zu 100 km sehr hoch und der gefederte Sattel erhöht den Sitzkomfort auch auf unebenen Untergründen, wie Schotter oder Waldwege. Da sich der Seitenschwung individuell einstellen lässt, ist selbst in engen Kurven ein hohes Maß an Sicherheit gewährleistet. Also worauf wartet ihr? Ab auf euren elektrischen Drahtesel!
Elektro-Dreirad für Senioren: Fragen und Antworten
In den nachfolgenden Punkten erfahrt ihr alles, was es zum Thema Elektro-Dreirad für Senioren zu wissen gibt:
Was ist ein Elektro-Dreirad für Senioren?
Ähnlich wie ein herkömmliches Dreirad zeichnet sich ein Elektro-Dreirad dank seiner drei Räder - zwei hinten und eins vorne - durch eine sehr hohe Stabilität, sei es beim Fahren oder Stehen, mehr Sicherheit und einen angenehmen Fahrkomfort aus. Dabei sind die Räder speziell auf die Bedürfnisse von Senioren sowie Menschen mit Bewegungseinschränkungen konzipiert, die im Alltag mobil bleiben wollen und Spaß an Bewegung und frischer Luft haben.
In der Regel sind die praktischen Alltagshelfer für Senioren neben einem Elektromotor mit Transportkörben, einer ausreichenden Beleuchtung, Scheibenbremsen und anderen Sicherheitsfeatures ausgestattet und haben - je nach Modell und Unterstützungsmodus - eine Reichweite von ca. 30 bis 80 km.
Gut zu wissen: Die meisten Elektro-Dreiräder für Senioren sind in erster Linie für ebene und asphaltierte Straßen konzipiert und weniger für das Offroad-Fahren geeignet.
Zahlt die Krankenkasse?
Sind bestimmte Voraussetzungen erfüllt und wird das Elektro-Dreirad als medizinisches Hilfsmittel eingestuft, besteht unter Umständen die Möglichkeit einer Kostenübernahme eurer Krankenkasse. Am besten sprecht ihr vorab mit eurer Ärztin oder eurem Arzt und nehmt Kontakt mit eurer Krankenkasse auf.
Elektro-Dreirad-Test für Senioren: Was sind die Vor- und Nachteile?
Wir haben euch die Vor- und Nachteile eines Elektro-Dreirads für Senioren auf einen Blick zusammengestellt:
- Vorteile:
- Stabiles Fahrerlebnis wird ermöglicht
- Elektrische Unterstützung
- Leichteres Anfahren
- Besseres Gleichgewicht
- Mehr Stabilität und erhöhter Sitzkomfort
- Steigert die Mobilität
- Mehr Aktivität im Alltag
- Ältere und bewegungseingeschränkte Menschen sind flexibler
- Mehr Selbstvertrauen dank Eigenständigkeit
- Einkäufe können besser transportiert werden
- Man verbringt Zeit an der frischen Luft und hat Bewegung
- Je nach Modell kann der Akku entnommen und drinnen geladen werden
- Nachteile:
- Relativ hohes Gewicht
- Nicht so wendig wie ein normales (Elektro-)Fahrrad
- Hohe Anschaffungskosten
- Reichweite ist begrenzt
- Muss aufgeladen werden
Elektro-Dreirad für Senioren: Worauf solltet ihr beim Kauf achten?
Damit ein elektrisches Dreirad im Verkehr teilnehmen darf, sind unter anderem zwei unabhängige Bremsen, eine Klingel sowie verschiedene Beleuchtungseinrichtungen vorgegeben. Zudem muss das Elektro-Rad der Straßenverkehrszulassungs-Ordnung (StVZO) entsprechen.
Das sind weitere Kaufkriterien, die ihr bei eurer Entscheidung beachten solltet:
- Tiefeinstieg: Im Alter sowie für Menschen mit einer Gehbehinderung kann das Auf- und Absteigen sehr mühsam sein und noch dazu zu Stürzen oder anderen Verletzungen führen. Aus diesem Grund sind Elektro-Dreiräder in der Regel mit einem tiefen Einstieg ausgestattet.
- Federung: Eine Federung im Sattel und/oder eine gefederte Gabel mindert Stöße, Vibrationen sowie Bodenunebenheiten ab und schont dabei die Gelenke.
- Rückenlehne: Neben einer Federung sorgt eine Rückenlehne beim Fahren für noch mehr Komfort sowie einen stabileren Sitz und gleichzeitig wird der Rücken geschont.
- Elektrische Unterstützung und Motorleistung: Die meisten Modelle in unserem Test haben - wie auch herkömmliche E-Bikes - eine Geschwindigkeitsunterstützung bis zu 25 km/h sowie unterschiedliche Unterstützungsmodi (Eco, Normal, Turbo, Anfahrtshilfe, etc.). Eine Motorleistung von 250 W ist für normale Fahrten in der Regel ausreichend.
- Herausnehmbarer Akku: Damit ihr den Akku in den eigenen vier Wänden aufladen könnt, sollte dieser entnehmbar sein.
- Reichweite: Im Durchschnitt beträgt die Reichweite eines Elektro-Dreirads zwischen 40 und 100 km.
- Gangschaltung: Der Vorteil einer integrierten Gangschaltung ist unter anderem, dass ihr verschiedene Gelände, also auch Steigungen und unwegsame Wege, besser bewältigen könnt.
Kaufberatung Dreiradscooter
Es ist schönes Wetter und du beschließt, einen Wochenendspaziergang im Park zu machen. Während du dir deine Jacke anziehst, holt dein Sohn begeistert seinen Dreiradscooter aus dem Flur. Seitdem er regelmäßig damit fährt, hat sich sein Gleichgewichtsgefühl deutlich gebessert. Kurze Zeit später düst er schon im Slalom um die Mülleimer im Park, fährt kleine Hügel hinauf und wieder herunter und zieht seine Kreise. Was Kinder mit Dreiradscootern noch alles lernen und wie du das passende Modell findest, liest du hier.
Mit Spaß und Körpereinsatz unterwegs
Kinder sind gerne auf Rädern unterwegs. Nach dem Bobbycar kann ein Laufrad oder der Dreiradscooter die nächste Stufe sein. Im Vergleich zu einem Cityroller für Kinder hat ein Dreiradscooter ein Rad mehr. Gerade kleinen Kindern fällt es deswegen mit dem Scooter leichter, das Gleichgewicht zu halten. Kinder mit Gleichgewichtsstörungen können mit den dreirädrigen Kinderrollern spielerisch ihren Gleichgewichtssinn trainieren. Durch die drei Räder kippen sie nicht so leicht und können den gleichen Fahrspaß genießen wie andere Kinder.
Unterschiede auf drei Rädern: Diese Varianten gibt es
Dreiradscooter gibt es in verschiedenen Varianten. Wir stellen dir hier zwei gängige und sehr beliebte Modelle vor.
- Kinderscooter: Kinderscooter sind im Grunde Cityroller mit drei Rädern. Weil sie etwas stabiler stehen und weniger kippanfällig sind, sind sie für Kinder gedacht, die nicht oder noch nicht so gut das Gleichgewicht halten können. Damit sind Dreiradscooter gute Einstiegsgeräte. Die meisten Kinderscooter sind schön farbenfroh oder haben sogar tolle Lichteffekte. Da die Roller oft aus sehr leichtem Aluminium sind, können schon Kinder ab drei Jahren mit ihnen umgehen. Beachte dabei die Herstellerangaben. Die direkte Aufsicht von Erwachsenen und das Tragen von Fahrradhelm und Protektoren sind bei jedem Alter Voraussetzung.
- Sitzscooter: Sitzscooter, auch Drifter, Hovercarts oder Hover-Gokarts genannt, sind dreirädrige Fahrzeuge für Kinder ab vier Jahren und für Erwachsene. Du sitzt in einem bequemen Planensitz, stellst zum Fahren deine Füße auf die Lenkstange und winkelst dabei die Knie leicht an. Du fährst und lenkst mit deinen Füßen und der Verlagerung des Körpergewichts, wodurch sich das dritte Rad in einem kleinen Halbkreis bewegt und dir Schwung gibt. Wegen ihres niedrigen Schwerpunkts können diese Modelle kaum kippen, was sie sehr sicher macht. Weil du damit aber Geschwindigkeiten über 20 km/h erreichen kannst, solltest du auch hier Schutzkleidung tragen.
Darauf solltest du beim Kauf von Dreiradrollern achten
Dreiradroller unterscheiden sich in einigen Details. Welche das sind und auf was du bei deiner Auswahl achten solltest, liest du hier.
- Das Kugellager: Die Qualität der Rollen wird von vielen Herstellern mit der ABEC-Norm definiert. Je höher die ABEC-Zahl, desto besser ist das Kugellager der Rollen und desto leichtgängiger sind die Räder. Mit guten Kugellagern fährst du mit weniger Kraftaufwand und rollst leichtgängiger. Wir empfehlen mindestens ein ABEC-5-Kugellager.
- Eigengewicht und Transport: Das Eigengewicht der Roller sollte möglichst gering sein. So kannst du ihn einfacher tragen. Viele Modelle unter den klassischen Dreiradrollern haben einen praktischen Klappmechanismus. So kannst du sie leichter tragen, wegstellen oder in den Kofferraum packen. Einfache Dreiradscooter wiegen zwischen 3 und 4 kg, Sitzscooter sind etwa 1 kg schwerer.
- Belastbarkeit: Das zulässige Höchstgewicht des Fahrers gibt an, für welche Personen der Scooter geeignet ist. Kinderroller haben meistens ein zulässiges Höchstgewicht von 60 kg, bei Sitzrollern liegt es bei 75 kg oder mehr. Ein überladener Dreiradscooter fährt weniger gut, belastet die Rollen und ist nicht mehr sicher.
- Handgriffe und Lenker: Um auch im Sommer und mit schwitzigen Händen einen guten Grip zu haben, solltest du auf gummierte Griffe achten. Eine gute Alternative sind Griffe aus Silikon, die oft etwas weicher und sehr angenehm zu umfassen sind. Damit dein Kind lange Freude an seinem Roller hat, sollte der Lenker höhenverstellbar sein. Auf diese Weise wächst er mit. Der Lenker sollte sich etwa auf Hüfthöhe befinden. Sitzscooter kannst du grundsätzlich für deine Größe passend einstellen.
- Spezielle Effekte: Manche Kinderscooter haben ansprechende Lichteffekte. Dreiradscooter mit LEDs laden sich in der Regel durch die Bewegung der Räder selbst auf und leuchten dann in RGB-Farben. Kinder freuen sich über dieses schicke Extra und es sorgt außerdem dafür, dass das Kind gut gesehen wird, zum Beispiel auf dem Schulweg.
So findest du den passenden Dreiradscooter
Die Auswahl unter den Dreiradscootern ist groß. Damit du dennoch ganz einfach den Scooter findest, der zu deinen Bedürfnissen passt, gibt es hier ein paar Empfehlungen.
- Für kleine Kinder ab drei Jahren: Mit einem recht guten Gleichgewichtssinn und unter Aufsicht eines Erwachsenen können Kinder ab drei Jahren einen Dreiradscooter ausprobieren. Es gibt aber auch spezielle Sitzroller im Kleinformat, die extra für dieses Alter gedacht sind. Dank verstellbarer Lenkstange wachsen solche Sitzscooter mit. Dreiradscooter kosten zwischen 70 und 80 €, Sitzscooter für dieses Alter liegen bei etwa 90 €.
- Für Kinder mit Gleichgewichtseinschränkungen: Hat dein Kind aufgrund einer Behinderung oder Entwicklungsverzögerung Schwierigkeiten, das Gleichgewicht zu halten, oder nicht so viel Kraft in den Beinen, kann es Spaß an einem Sitzscooter haben. Damit kann es Koordination und Muskeln trainieren und braucht lediglich selbstständig zu sitzen. Diese Modelle kosten um die 130 €.
- Für sportliche Erwachsene: Für Kinder ab sieben Jahren und für sportliche Erwachsene, die gerne Tempo machen und enge Kurven nehmen wollen, sind spezielle Sitzscooter gedacht. Drifter sind wendig und erlauben dank stark beweglicher Hinterachse auch gewagtere Lenkmanöver. Das Fahren mit einem solchen Scooter ist ein tolles Ganzkörpertraining und fördert die Geschicklichkeit. Preislich liegen die meisten Modelle bei 140 € oder etwas mehr.
Erfahrungsberichte von Nutzern
Trotzdem sollte man beim Kauf eines Seniorenfahrzeug noch achten, ob der Elektroscooter ein Doppelsitzer sein sollte und oder ob er einen einfachen Seiteneistieg bietet. Von einem gebrauchten Seniorenroller würden wir immer absehen: Keine Garantie, Verschleiss usw. Kauf ist besser.
Ein sehr großer Kostenpunkt bei einem Elektro Seniorenmobil ist immer der Akku. Die sind sehr teuer, wenn sie nachgekauft werden müssen. Daher ist es beim Kauf eines Gebrauchten schwer einzuschätzen, wie der Zustand des Lithium Ionen Akkus tatsächlich ist. Das lässt sich nicht alleine an den gefahrenen Kilometern ablesen. Es kommt darauf an, wie und wie oft ein Akku geladen wurde. Die Lebensdauer eines Akkus wird auch durch die Anzahl der Ladezyklen bestimmt. Wenn man zum Beispiel ständig, wenn der Akku nur schon 20% entladen ist nachlädt, dann schadet das eher, als wenn man erst bei 80% nachladet. Ein Test zum Zustand eines Akkus ist sehr Aufwendig.
Falls die Anschaffung zu teuer ist, so ist Ratenkauf immer eine Alternative. Sie bezahlen nicht auf einem Mal etwa 1000 oder 3000 Euro, sondern zahlen den Kaufpreis einfach über einen Lastschrift Einzug monatlich in kleinen Raten ab.
Das ist mit Abstand unser Lieblingsthema. Man kauft ein No-Name-Produkt und bekommt schon nach einem Jahr keinen neuen Bremszug mehr, weil die Modellreihe ausgelaufen ist. Oder man muss das Teil selbst einbauen, weil es keinen Reparaturservice gibt. Beim Marktführer Econelo zum Beispiel gibt es einen guten Kundendienst und Service für Reparaturen und Ersatzteile - auch wenn Sie den Roller online bestellen!
Ja, auch hier nennen wir Econelo. Beides hat Vor- und Nachteile. Vorort kaufen bietet die Möglichkeit einer Probefahrt, das der Händler einem das Gerät erklärt und das man bei Bedarf hier auch Reparaturen bekommt. Aber die Auswahl geringer ist und der Händler möchte vielleicht lieber die Marken verkaufen, mit denen er günstigere Verträge.
Online ist die Auswahl größer und auch der Preisvergleich. Eine Probefahrt können Sie mit einem online gekauften Seniorenroller auch machen. Es gibt beim online Kauf immer ein gesetzliche Widerrufsrecht von 14 Tagen. Da werden Sie bei namhaften Marken kein Problem haben. Einfach Retoureschein anfordern.
Und sie müssen auch nicht zum Händler hingehen, sondern bekommen das Fahrzeug nach Hause geliefert, samt Einweisung. Wichtig ist, das die Marke bzw. der Hersteller bei dem Sie kaufen diesen Service anbietet. Wie bekommt man einen Krankenkassenzuschuss für Seniorenmobile?
Weitere Seniorenroller im Test
Rolektro E-Trike 25
Das Rolektro E Trike 25 hat den zweiten Platz im E Seniorenroller Test gemacht. Das Modell ist technisch im Vergleich zu denen von Econelo ebenbürtig und auch die Ausstattung ist vergleichbar.
| Modell | Rolektro E-Trike 25 |
|---|---|
| Straßenzulassung | ja |
| Geschwindigkeit | 25 km/h |
| Motorleistung | 1000 W |
| Reichweite | 70 km |
| Gewicht | 90,6 kg |
Rolektro E Quad 25
Der Rolektro E Quad 25 ist unsere Nummer zwei in der Kategorie vierrädrige Seniorenroller. Unsere positive Bewertung ist vergleichbar mit dem Econelo J4000.
| Modell | Rolektro Quad 25 |
|---|---|
| Straßenzulassung | ja |
| Geschwindigkeit | 25 km/h |
| Motorleistung | 1000 W |
| Reichweite | 50 km |
| Gewicht | ca. 123 kg |
Rolektro Carrier 25
| Modell | Rolektro Carrier 25 |
|---|---|
| Straßenzulassung | ja |
| Geschwindigkeit | 25 km/h |
| Motorleistung | 1000 W |
| Reichweite | 90 km |
| Gewicht | ca. 90 kg |
Invacare Orion Metro
Invacare ist eine bekannte Qualitätsmarke im Rehabereich und bietet kleine bis große und sehr verschiedene Seniorenmobile an.
| Modell | Invacare Orion Metro |
|---|---|
| Straßenzulassung | ja |
| Geschwindigkeit | 6 km/h |
| Motorleistung | 500 W |
| Reichweite | 43 km |
| Gewicht | 110 kg |
Eco Engel 501
Auf dem vierten Platz im Seniorenroller Test landet Eco Engel. Auch diese gibt es in den Webshops der Discounter günstiger. Der Eco Engel 501 Seniorenroller gehört mit zu den bekanntesten Seniorenmobilen. Das liegt daran, das er so viel über Discounter wie Netto, Norma24 & Co angeboten wird. Er ist eine gute und günstige Alternative.
| Modell | Eco Engel 501 |
|---|---|
| Straßenzulassung | ja |
| Geschwindigkeit | 6 - 25 km/h |
| Motorleistung | 1000 W |
| Reichweite | 55 km |
| Gewicht | 100 kg |
Eco Engel 504
Der Eco Engel 504 ist von der Leistung und Ausstattung her gut zu bewerten. Leider steht das Seniorenmobil bei uns nicht ganz oben auf dem Testsieger Treppchen, da die Econelos unserer Meinung nach mindestens gleichwertig sind, aber weniger kosten.
| Modell | Eco Engel 504 |
|---|---|
| Straßenzulassung | ja |
| Geschwindigkeit | 6 - 25 km/h |
| Motorleistung | 1000 W |
| Reichweite | 55 km |
| Gewicht | 100 kg |
Eco Engel 520
| Modell | Eco Engel 520 |
|---|---|
| Straßenzulassung | ja |
| Geschwindigkeit | 6 - 25 km/h |
| Motorleistung | 500 W |
| Reichweite | 60 km |
| Gewicht | 120 kg |
Econ-Way SLSM03
Auf dem fünften Platz im Seniorenroller Test landet Econ-Way. Der Econ-Way SLSM03 ist der günstigste dreirädrige elektrische Seniorenroller, den wir gefunden haben. Im Testvergleich haben wir eigentlich keine Schwächen erkannt. Auch seine Ausstattung entspricht der deutschen Straßenzulassung.
| Modell | Econ-Way SLSM03 |
|---|---|
| Straßenzulassung | ja |
| Geschwindigkeit | 25 km/h |
| Motorleistung | 1000 W |
| Reichweite | 40 - 50 km |
| Gewicht | 120 kg |
Econ-Way SLSM02
Der Econ-Way SLSM02 ist der vierrädrige Bruder des dreirädrigen Econ-Way SLSM03. Der Seniorenroller ist im Vergleich günstiger als andere Modelle, aber bietet nur eine geringere Zuladung, also zusätzliche Traglast von 75 Kilogramm.
| Modell | Econ-Way SLSM02 |
|---|---|
| Straßenzulassung | ja |
| Geschwindigkeit | 25 km/h |
| Motorleistung | 1000 W |
| Reichweite | 40 - 50 km |
| Gewicht | 120 kg |
Nova Motors Bendi
Auf dem 6. Nova Motors Seniorenmobile werden in China produziert und sind grundsätzlich auch gut. Beim günstigeren Preis darf man sich aber nicht täuschen lassen. Die Seniorenscooter werden zu einem geringeren Grundpreis mit nur einem Akku und geringerer Reichweite angeboten.
| Modell | Nova Motors Bendi |
|---|---|
| Straßenzulassung | ja |
| Geschwindigkeit | 6 - 20 km/h |
| Motorleistung | 1000 Watt |
| Reichweite | 1x Li-Ion-Akkupack: ca. 40 Kilometer2x Li-Ion-Akkupack: ca. 80 Kilometer |
| Gewicht | 83 kg Leergewicht |
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