Pegasus E-Bike Testberichte: Die besten Modelle im Überblick

Die Stiftung Warentest veröffentlicht regelmäßig Testergebnisse über E-Bikes, um Konsumenten bei der Auswahl zu unterstützen. Dabei werden verschiedene Modelle und Klassen untersucht, um die besten E-Bikes für unterschiedliche Bedürfnisse zu ermitteln.

Pegasus Solero EVO 8F: Vielseitigkeit im Test

Für die Stiftung Warentest ist das Pegasus Solero ein vielseitig einsetzbares Bike. Das sei vor allem der optimalen Ausstattung, der Langlebigkeit der Bauteile und den verschiedenen Größen zu verdanken. Im Fahrtest erwies sich das Solero als für Anfänger geeignet. Als praktisch hat sich der kräftige Gepäckträger erwiesen, der für Pendler wie für Trekkingfahrer auf langen Strecken gleichermaßen hilfreich ist.

Das Standardmodell wird mit einer Akku-Leistung von 400 Wh geliefert. Wem das nicht genügt, der bekommt gegen Aufpreis auch 500 oder 625 Wh. Verpackt ist der Akku bei interner Kabelführung im Rahmeninnern. Das unterstreicht die gleichmäßige Form, wie bei allen modernen E-Bikes. Der Bosch Aktive Line Plus Motor liefert den Antrieb mit bis zu 50 Nm Drehmoment und 270% Unterstützung.

Insgesamt 650 Fachhändler von ZEG kümmern sich um Verkauf und Beratung der Pegasus -Bikes. In der Gesamtnote bewertete die Stiftung Warentest das Pegasus Solero EVO 8F mit einer 2,5. Unter den getesteten Scheibenbremsen, des helle Frontstrahlers mit 50 Lux und des Rahmenschlosses mit Kettenschloss trumpfte das E-Bike mit der Note 1,8. Für die Testfahrt vergaben die Fahrer eine 2,2.

Technische Details des Pegasus Solero EVO 8F:

  • Motor: Bosch Aktive Line Plus
  • Drehmoment: Bis zu 50 Nm
  • Unterstützung: 270%
  • Akkuleistung: 400 Wh (optional 500 oder 625 Wh)
  • Gesamtgewicht: 135 kg

Pegasus Premio Evo 5F Belt: Komfort und Wartungsfreiheit

Komfort und Wartungsfreiheit stehen beim Pegasus Premio Evo 5F Belt an erster Stelle. Mit Starrrahmen und einer Federgabel mit Luftkartusche ist das klassische Fahrwerk auf Bequemlichkeit getrimmt. Zum aktuellen Bosch CX Gen. 5 verbauen die Kölner im Pegasus Shimanos 5fach-Nabenschaltung Nexus Inter 5E.

An Reichweite fehlt es dem Premio dank üppigem 800er Akku nicht. Konsequent ist der Gates-Riemen, der bekanntlich keinerlei Schmierstoffe benötigt. Um auf die Unwegsamkeiten des Untergrunds angemessen reagieren zu können, lässt sich die Gabel exakt ans Körpergewicht anpassen. Dann filtert die Suntour-Federgabel auf Feldwegen & Co. Unebenheiten gut heraus.

In der Ebene lässt sich das Premio mit lockerer 80er Kadenz im 3. Gang mit Automatikmodus locker bei rund 25 km/h und 100 Watt Tretleistung pedalieren; eine ideale Reisegeschwindigkeit. Die Sitzposition auf dem Pegasus-Tourer ist recht kompakt, was zu guter Übersicht führt. Dank des verstellbaren Vorbaus lässt sich die Haltung auf dem Rad anpassen. Toll gemacht!

Das Premio ist ein komfortables E-Bike mit kräftigem, ausdauerndem Antrieb zum Pendeln und für Touren.

Pegasus Premio: Sportliche Trekkingbikes für Alltag und Tour

Der deutsche Hersteller ZEG (Zweirad-Einkaufs-Genossenschaft) bietet dir in der Serie Pegasus Premio eine Vielzahl an motorisierten und nicht-motorisierten Trekkingbikes für Alltag, Tour und Freizeit. Die Serie hebt sich von anderen Modellserien der ZEG-Eigenmarke Pegasus durch eine etwas sportlicheren Ansatz ab. Dies schlägt sich bei den Premio Bikes zum Beispiel in einer etwas gestreckteren (trotzdem natürlich komfortablen) Sitzposition nieder.

Ein weiteres Kennzeichen der Serie sind die zahlreichen Wahlmöglichkeiten. Neben flotten 8-Gang-Tourenrädern findest du auch sportlich-leichte Speed-Trekkingbikes mit bis zu 30 Gängen in der preisgekrönten Modellserie. Die großzügig gestalteten Modelle der E-Bike-Serie Premio verfügen über einen sportiven Bosch Performance Line Motor in verschiedenen Akkugrößen von 400 bis 625 Wattstunden. Auch Modelle mit ABS sind verfügbar.

Modelle und Ausstattungsmerkmale

In der Premio-Serie sind sowohl Bikes mit Nabenschaltung als auch Modelle mit Kettenschaltung vertreten. Kettenschaltungen punkten durch hohen Wirkungsgrad, niedriges Gewicht und einfache Austauschbarkeit der Komponenten. In puncto Bremsen setzt Pegasus je nach Modell auf hydraulische Felgenbremsen oder auf Scheibenbremsen. Details wie eine zuverlässig funktionierende Federgabel mit 63 mm Federweg machen das Trekkingrad Premio SL Disc 27 zu einem ebenso sportlichen wie komfortablen Begleiter auf Strecken mit wechselndem Untergrund.

Besonders gut lässt sich dies am Spitzenmodell SL Belt 8 demonstrieren. Die rutschfesten Wellgo C-157-Pedale schenken dir unabhängig vom Kraftaufwand ein unbeschwertes Pedalieren. Das wartungsarme Tourenbike ist darüber hinaus mit einer 8-Gang-Nabenschaltung ausgestattet. Der Übersetzungsumfang ist groß genug für Fahrten jeder Art im Alltag und am Wochenende.

Mit deinem Pegasus Premio bist du bestens für Ausflüge und Radreisen gewappnet. Der ergonomisch gestaltete Fahrradsattel adaptiert sich optimal an deine Anatomie und lässt dich bequem über Stock und Stein hinwegrollen.

So bestimmst du die optimale Rahmenhöhe für dich:

  1. Stell dich mit dem Rücken an eine Wand
  2. Nimm ein Buch und führe es zwischen den Schenkeln nach oben
  3. Markiere die Stelle, wo das Buch die Wand berührt
  4. Das Maß zwischen Markierung und Boden ist deine Schrittlänge
  5. Multipliziere das Ergebnis mit dem Faktor 0,66
  6. Beispiel: Schrittlänge 80 x 0,66 = ideale Rahmenhöhe 52

Pegasus E-Bikes: Mittelklasse mit Fokus auf Alltag und Tour

E-Bikes von Pegasus zählen zur soliden Mittelklasse. Pegasus setzt bei seinen E-Bikes durchweg auf Mittelbau-Antriebssysteme - gut für die Fahrdynamik.Vertrieben werden die Räder über stationäre Händler sowie spezialisierte Versender.

Pegasus setzt konsequent auf Mittelbau-Antriebssysteme, meist von Bosch. Die Motoren sind stets gut auf den Einsatzzweck abgestimmt: Citypedelecs erhalten die etwas schwächeren Active-Antriebe, die in der Stadt völlig ausreichen. Trekkingräder sind in der Regel mit den stärkeren Performance-Antrieben unterwegs. Die Akkus sind bei vielen Modellen vollständig im Rahmen integriert.

Pegasus Premio Evo 10 Lite: Trekking E-Bike im Test

Wie die meisten Bikes in unserem Vergleichstest neuer Trekking-E-Bikes mit Bosch-Motor wurde das Pegasus Premio Evo für den neuen Performance CX von Grund auf neu aufgelegt. Mit breiten Reifen, Rahmenschloss und stabilem Gepäckträger setzt Pegasus Akzente bei Komfort und Alltagstauglichkeit. Selbst bei mittlerer Unterstützung und abwechslungsreichem Fahrprofil sind 100 Kilometer locker machbar. Wer sparsam fährt und sich nur wenig unterstützen lässt, kommt sogar noch deutlich weiter.

Praktisch: Der Akku wird beim Pegasus nach oben aus dem Unterrohr entnommen. So muss man zum Batterie-Ausbau nicht unter das Rad kriechen und riskiert auch nicht, dass die schwere Batterie bei unvorsichtiger Handhabung aus dem Unterrohr herausfällt.

Pegasus setzt für das Premio Evo 10 Lite auf das große Kiox 500. Fahrdaten bis hin zur eigenen Wattleistung, Tacho-Funktionen und sogar Navigation - hier bleiben keine Wünsche offen. Das Cockpit gefällt mit breitem aber angenehm gekröpftem Lenker und zentral vor dem Vorbau montiertem Kiox-Display.

Ausstattung des Pegasus Premio Evo 10 Lite:

  • Schaltung: Shimano Cues U6000 (10-fach)
  • Übersetzung: 44 / 11 - 48 Zähne
  • Bremsen: Shimano MT200 (Zweikolben)
  • Reifen: Schwalbe The Green Marathon, 55 mm
  • Lichtanlage v. /h.: Fuxon FL-20EB / Fuxon ICR-33S (integriert)
  • Gepäckträger: Monkeyload, 27 kg
  • Gabel: SR-Suntour NCX-32 Air

Das gute Cockpit zahlt sich auch beim Fahren aus. Hier wirkt das Pegasus Premio E-Trekkingbike trotz seines hohen Gewichts sehr angenehm und lässt sich leicht auch durch enge Kurse manövrieren. Sattel, Lenkerhöhe, Griffweite: Hier ist beim Pegasus alles am richtigen Platz. Das Rad fährt sich entsprechend intuitiv.

Die große Stärke des Pegasus: Das stoische Handling, auch mit schwerer Beladung. Der Gepäckträger hat die höchste Gewichtszulassung im Testfeld, das Rad lässt sich auch mit einseitigen schweren Packtaschen noch gut kontrollieren.

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