Das Pegasus Premio Evo 10 Lite zählt zu den meistverkauften E-Bikes in Deutschland und vereint die Einsatzbereiche Stadt und Trekking in einem ansprechenden Allrounder. Wie die meisten Bikes im Vergleichstest neuer Trekking-E-Bikes mit Bosch-Motor wurde das Pegasus Premio Evo für den neuen Performance CX von Grund auf neu aufgelegt.
Ausstattung und Komfort
Ohnehin scheint sich der Fokus verstärkt auf Elemente für maximalen Fahrkomfort gerichtet zu haben. Bereits nach den ersten zurückgelegten Metern fällt die aufrechte Fahrposition positiv auf, die durch den neigungs- und höhenverstellbaren Lenkervorbau individuell angepasst werden kann. Weiter ist der Tastenblock zum Wechseln zwischen den vier Unterstützungsstufen in Griffnähe gut erreichbar. Auch die Schwalbe-Bereifung unterstreicht den Komfortanspruch des Tourenbikes: Das zurückhaltende Profil sorgt für geschmeidigen Lauf. Mit breiten Reifen, Rahmenschloss und stabilem Gepäckträger setzt Pegasus Akzente bei Komfort und Alltagstauglichkeit.
Zum anderen der Comodoro-Sattel aus vibrationsdämpfendem Hydrofoam-Material. Das Premio Evo 10 Lite punktet dafür bei den Kontaktpunkten. Der Sattel mit starker Entlastung des Dammbereichs überzeugt ergonomisch und sitzt sich auch auf längeren Touren nicht durch. Das Cockpit gefällt mit breitem aber angenehm gekröpftem Lenker und zentral vor dem Vorbau montiertem Kiox-Display. Weiteres Komfort-Plus: Auf längeren Touren entlasten Ergogriffe die Hände. Rutschfeste Pedale und Luftfedergabeln sichern den Fahrkomfort.
Komponenten im Detail
- Motor: Bosch Performance Line CX Gen. 5, 85 Nm max.
- Schaltung: Shimano Cues U6000 (10-fach)
- Bremsen: Shimano MT200 (Zweikolben)
- Reifen: Schwalbe The Green Marathon, 55 mm
- Lichtanlage: Fuxon FL-20EB / Fuxon ICR-33S (integriert)
- Gepäckträger: Monkeyload, 27 kg
- Gabel: SR-Suntour NCX-32 Air
Fahrsicherheit und Alltagstauglichkeit
Im Bereich Fahrsicherheit gibt der Allrounder ebenfalls eine gute Figur ab. Die Shimano Scheibenbremsen (BR-MT200) mit einem Durchmesser von 180 mm verzögern angenehm und packen auch bei Nässe zuverlässig zu. Mit einer Beleuchtungsstärke von 100 Lux bringt der Fuxon-Scheinwerfer extrem viel Licht auf die Fahrbahn voraus. Breite Spritzschützer mit Flossen sowie Kettenschutz runden die durchdachte Vollausstattung angemessen ab.
Für die Alltagsnutzung bei Einkäufen in der Stadt ist das Rahmenschloss ein willkommenes Sicherheits-Feature. Weiter ist das Trekking-E-Bike bestens für die Gepäckmitnahme auf Tagestouren vorbereitet. Beim Gepäckträger spielt das Pegasus Premio EVO 10 Lite seine Qualitäten als Trekkingrad voll aus. Er kann mit 27 Kilo beladen werden. Die große Stärke des Pegasus: Das stoische Handling, auch mit schwerer Beladung. Der Gepäckträger hat die höchste Gewichtszulassung im Testfeld, das Rad lässt sich auch mit einseitigen schweren Packtaschen noch gut kontrollieren.
Akkuleistung und Reichweite
Formschön ins Unterrohr integriert ist der 500-Wh-Akku, der wahlweise auch in der 625er-Version für noch mehr Reichweite erhältlich ist. Selbst bei mittlerer Unterstützung und abwechslungsreichem Fahrprofil sind 100 Kilometer locker machbar. Wer sparsam fährt und sich nur wenig unterstützen lässt, kommt sogar noch deutlich weiter.
Praktisch: Der Akku wird beim Pegasus nach oben aus dem Unterrohr entnommen. So muss man zum Batterie-Ausbau nicht unter das Rad kriechen und riskiert auch nicht, dass die schwere Batterie bei unvorsichtiger Handhabung aus dem Unterrohr herausfällt. Die Abdeckung fungiert gleichzeitig als Kippschalter zur Entriegelung des Akkucovers.
Mehr Power, weniger Gewicht. Die 800er-Batterie wiegt jetzt weniger als 4 Kilogramm und liegt damit spürbar unter der 750er-Batterie mit 4,35 Kilogramm.
Display und Bedienelemente
Beim Display haben die Hersteller nach wie vor die Wahl. Pegasus setzt für das Premio Evo 10 Lite auf das große Kiox 500. Fahrdaten bis hin zur eigenen Wattleistung, Tacho-Funktionen und sogar Navigation - hier bleiben keine Wünsche offen. App und Bedienelemente wurden von der Vorgänger-Generation übernommen.
Fahrtest und Handling
Das gute Cockpit zahlt sich auch beim Fahren aus. Hier wirkt das Pegasus Premio E-Trekkingbike trotz seines hohen Gewichts sehr angenehm und lässt sich leicht auch durch enge Kurse manövrieren. Das bringt Fahrspaß! Sattel, Lenkerhöhe, Griffweite: Hier ist beim Pegasus alles am richtigen Platz. Das Rad fährt sich entsprechend intuitiv.
Das Gesamtkonzept des Pegasus Premio überzeugt. Kein E-Bike fühlt sich beim Fahren gleichzeitig so souverän und so handlich an, gerade mit Beladung. So ergattert das Premio Evo 10 trotz einfacher Parts eine gute Bewertung.
Alternativen: Pegasus Solero EVO
Für die Stiftung Warentest ist das Pegasus Solero ein vielseitig einsetzbares Bike. Das sei vor allem der optimalen Ausstattung, der Langlebigkeit der Bauteile und den verschiedenen Größen zu verdanken. Der fest mit dem Rahmen verschweißte Gepäckträger macht das Solero nicht nur optisch zum absoluten Hingucker, sondern transportiert auch Einkäufe oder Gepäck robust und sicher am Rad.
Pegasus Premio: Varianten und Modelle
Die Pegasus Trekkingräder der Premio-Serie zeichnen sich generell durch eine hochwertige Komponentenauswahl und ansehnliche Designsprache aus. Ein weiteres Kennzeichen der Serie sind die zahlreichen Wahlmöglichkeiten. Neben flotten 8-Gang-Tourenrädern findest du auch sportlich-leichte Speed-Trekkingbikes mit bis zu 30 Gängen in der preisgekrönten Modellserie. Auch Modelle mit ABS sind verfügbar.
In der Premio-Serie sind sowohl Bikes mit Nabenschaltung als auch Modelle mit Kettenschaltung vertreten. In puncto Bremsen setzt Pegasus je nach Modell auf hydraulische Felgenbremsen (beispielsweise beim Premio SL HS-i 8) oder auf Scheibenbremsen.
Details wie eine zuverlässig funktionierende Federgabel mit 63 mm Federweg machen das Trekkingrad Premio SL Disc 27 zu einem ebenso sportlichen wie komfortablen Begleiter auf Strecken mit wechselndem Untergrund. Die fein abgestufte 27-Gang-Kettenschaltung ermöglicht dir zudem sichere Gangwechsel auf jedem Terrain - sei es ein Steilstück, ein Flachstück oder eine Abfahrt.
Besonders gut lässt sich dies am Spitzenmodell SL Belt 8 demonstrieren. Das wartungsarme Tourenbike ist darüber hinaus mit einer 8-Gang-Nabenschaltung ausgestattet. Der Übersetzungsumfang ist groß genug für Fahrten jeder Art im Alltag und am Wochenende. Das Premio SL Belt 8 punktet außerdem durch eine moderne Luftfedergabel und geringen Wartungsarmut: Die Kombination aus Zahnriemenantrieb und Getriebeschaltung erfordert erheblich weniger Wartungs- und Pflegeaufwand als andere Antriebs- und Schaltungsarten.
Optimaler Fahrkomfort und Ergonomie
Mit deinem Pegasus Premio bist du bestens für Ausflüge und Radreisen gewappnet. Der ergonomisch gestaltete Fahrradsattel adaptiert sich optimal an deine Anatomie und lässt dich bequem über Stock und Stein hinwegrollen. Der Sattel ist im Übrigen nicht in einer Einheitsgröße gestaltet, sondern wird jeweils passend zur Rahmengröße verbaut. Dadurch bleibt dein Sitzgefühl nach vielen Stunden im Sattel noch gut.
Zu den Highlights des Pegasus Premio gehört bei vielen Modellen (Beispiel: Pegasus Premio SL Disc 27) ein verstellbarer Vorbau. Durch die Anpassung des Vorbaus an deine Körperproportionen und sportlichen Ambitionen erhöhst du den Fahrspaß und den Komfort. Stelle den Vorbau so ein, dass die Ellenbogen leicht angewinkelt sind und die Hände den Lenker ohne Abknicken des Handgelenks fassen können. Durch diese ergonomisch günstige Fahrradeinstellung verhinderst du Schmerzen und Taubheitsgefühle während und nach dem Radausflug.
So bestimmst du die optimale Rahmenhöhe
Welcher Rahmen zu deinem Körper passt, kannst du ganz einfach selbst bestimmen. So findest du die ideale Rahmenhöhe:
- Stell dich mit dem Rücken an eine Wand
- Nimm ein Buch und führe es zwischen den Schenkeln nach oben
- Markiere die Stelle, wo das Buch die Wand berührt
- Das Maß zwischen Markierung und Boden ist deine Schrittlänge
- Multipliziere das Ergebnis mit dem Faktor 0,66
Beispiel: Schrittlänge 80 x 0,66 = ideale Rahmenhöhe 52
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