Pegasus Solero Testbericht: Ein umfassender Überblick

Die Pegasus Solero Serie bietet eine große Auswahl an komfortablen und einfach zu handhabenden Citybikes, Trekkingbikes und E-Bikes. Seit 1984 begeistern die Rheinländer mit innovativen Fahrrädern, die in enger Zusammenarbeit mit rund 1.000 europäischen Fahrrad Fachhändlern entstehen. Die Modellreihe umfasst Diamantrahmen und Tiefeinsteiger für Damen, sodass sich für jede Körpergröße ein passendes Bike findet.

Modellvarianten und Ausstattung

Die Solero Fahrrad Modellreihe umfasst u.a. das Pegasus Solero SL 8 mit wartungsarmer 7-Gang Nabenschaltung oder einer 8-Gang-Nabenschaltung. Es gibt auch Modelle mit 24-Gang Kettenschaltung. Das Pegasus Solero SL ist leicht, sportlich und elegant, und gilt als das leichteste Fahrrad aus der Pegasus Solero Serie. Das Solero SL begeistert darüber hinaus durch seine stylische Optik. Das Pegasus Solero SL lässt sich souverän durch den Stadtverkehr manövrieren. Die Bremsen plus Rücktrittbremse verzögern gut.

Das Pegasus Solero SL ist ein Cityrad, dessen Ausstattung und Fahrkomfort aus der Pegasus Radflotte hervorstechen. Es wirkt edel und überzeugt Radfans durch eine hochwertige Ausstattung und ergonomische Komponenten, mit der sich das Fahrrad als Cityrad und für längere Touren eignet. Das Pegasus Solero SL wirkt auf den ersten Blick sehr solide und zählt beim Komfort zur gehobenen Mittelklasse, die auf jahrelanger Erfahrung basiert.

Die Griffe sind ergonomisch am Lenker ausgerichtet und die langen Bremshebel lassen sich im Test auch mit Handschuhen gut greifen. Ein Highlight ist die kontrastreiche Farbgebung, mit der sich das Pegasus-Logo vom Rahmen absetzt. Zum Zubehör gehören Schutzbleche, die das Spritzwasser auffangen und eine Fahrradpumpe. Die Suntor CR-7V-Federgabel ist für jeden Untergrund einstellbar. Mit dem Alu-Rahmen erreicht das Pegasus Solero SL ein Gewicht von 17,4 kg. Es ist mit Schwalbe Citizen Reifen mit Pannenschutz auf Ryde ZAC 19 SL Felgen ausgestattet. Die Sattelstütze aus Aluminium ist gefedert und trägt einen Selle Royal Gel- Sattel für annehmlichen Sitzkomfort.

Pegasus Solero E-Bikes

E-Bikes komplettieren die Pegasus Solero Modellserie. Hier ist man mit einem Pegasus Solero E-Bike hervorragend bedient und hat eine Vielzahl an Wahlmöglichkeiten. Elektrofahrräder mit Gepäckträgerakku sind ebenfalls in der Serie enthalten, wie z.B. das Pegasus Solero E8 und das Pegasus Solero E9. In dieser Hinsicht ist der im Rahmeninnern verpackte Akku die schönste, unauffälligste und eleganteste Lösung. Das sorgt für einen niedrigen Schwerpunkt.

Wer sportlich unterwegs sein möchte, für den könnte das Solero E9 Sport Performance das richtige E-Bike sein. Dieses rasante Elektrofahrrad trägt dich kraftvoll auf deinen Fahrradtouren. Für ein sorgloses Fahrvergnügen sorgen Scheibenbremsen.

Komponenten und Technik im Detail

Seit langem bewährt ist die Siebengang-Nabenschaltung von Shimano, die zwar mit 245 % einen etwas kleineren Übersetzungsumfang hat als die in den höheren Preisklassen verbaute Achtgang-Nabe (307 %), dabei aber gleichmäßiger abgestuft ist. Die Unterschiede zwischen den einzelnen Gängen sind nie zu groß, sodass man nach dem Schalten flüssig weitertreten kann. Gerade dort, wo eher ruhig gefahren wird, verzögert die Fußbremse kräftig genug; zusätzlich gibt es natürlich zwei Felgenbremsen, die in manchen Fahrsituationen die bessere Wahl sind.

Was ihre Bauweise angeht, sind die V-Brakes, wie sie am Pegasus verwendet werden, unerreicht einfach, durch die günstigen Hebelverhältnisse wirken sie dabei ausgesprochen stark. Bei einem Preis von knapp 650 Euro darf man wahrscheinlich keine großen Überraschungen erwarten, mindestens eine gibt es aber doch: Pegasus montiert einen mit 50 Lux sehr leuchtstarken Frontstrahler, der die Minimalanforderungen der StVZO deutlich übertrifft. Auch bei absoluter Dunkelheit hat man damit gute Sicht; wichtig ist die richtige Einstellung des Strahlers, damit man entgegenkommende Verkehrsteilnehmer nicht blendet.

Sehr einfach ist die Einstellung der Sitzhöhe dank Schnellspanner an der Sattelklemme, und auch der Lenker lässt sich durch den klassischen Schaftvorbau einfach in der Höhe justieren. Gerade ersteres ist praktisch, sollte das Rad von mehr als einer Personen genutzt oder gelegentlich verliehen werden. Der Charme des Solero liegt klar in seiner Einfachheit. Als archetypisches City- und Tourenrad zeigt es, dass auch zu günstigen Preisen gut ausgestattete, verlässliche Fahrräder zu haben sind.

Gewicht und Preis

Das Pegasus Solero ordnet sich zwischen 16,5 kg mit dem Pegasus Solero Superlite bis hin zu 17,9 kg mit dem Solero SL Disc 24 oder dem Solero SL 8 ein. Die E-Bikes der Pegasus Solero Reihe variieren im Gewicht stark. So geht es hier von 25,8 kg mit dem Solero E8 Plus bis hin zu beinahe 30kg mit dem Pegasus Solero Evo 8F. Die Preise der Reihe Pegasus Solero variieren stark. Sie können von unter 500 Euro für Modelle der Marke Pegasus bis zu 4.049,00 Euro kosten.

Pegasus Solero SL Disc im Detail

Vergleicht man das 2017er Modell des Solero SL Disc mit älteren Versionen, fällt sofort auf: Vieles ist schicker geworden, schnittiger, moderner. Rote Streifen und rote Bremssättel als Highlights verleihen dem bisher optisch eher zurückhaltenden Allrounder eine verlockend rassige Note. Ganz so furios, wie die ferrariroten Streifen es versprechen, legt das Pegasus nicht los, aber für Fahrspaß ist trotzdem gesorgt. Passend zur aufrechten Sitzposition zeigt sich das Rad eher souverän. Der Lenker liegt sehr gut in der Hand, lässt sich individuell einstellen und bietet dank Hörnchen viele Griff-Varianten.

Pegasus Solero EVO 8F im Test

In der Gesamtnote bewertete die Stiftung Warentest das Pegasus Solero EVO 8F mit einer 2,5. Unter den getesteten Scheibenbremsen, des helle Frontstrahlers mit 50 Lux und des Rahmenschlosses mit Kettenschloss trumpfte das E-Bike mit der Note 1,8. Für die Testfahrt vergaben die Fahrer eine 2,2.

Solero SL 24 vs. Piazza 21

Optisch sehen sich die zwei Modelle extrem ähnlich; immerhin sind sie nicht in identischen Farbvarianten verfügbar. Wie der Name schon sagt, verfügt das Solero über einen Achtfach-Zahnkranz und bietet damit drei Gänge mehr - und das ist schon ein merklicher Unterschied, zumal die Übersetzungsbandbreite insgesamt größer ausfällt. Gerade bergauf profitiert man von einer leichteren Schaltstufe; wer immer mal wieder ein Steilstück bewältigen muss, sollte also das 24-Gang-Modell ins Auge fassen. Dies ist ein durchaus bedeutsames Sicherheitsmerkmal und sollte gerade Cityradlern wichtig sein.

Ein weiteres Detail fällt dem Laien wohl kaum auf: Das Piazza ist noch mit einer sogenannten Sattelkerze ausgestattet; an dieser ist der Sattel mit dem „Sattelkloben“ befestigt. Beim Solero 24 SL gibt’s dagegen schon eine richtige Sattelstütze mit praktischer Jochklemmung. Als kleines Extra spendiert Pegasus dem Solero einen magnetischen Fidlock-Flaschenhalter im Wert von zehn Euro, für den man freilich noch die passende Flasche braucht.

Fazit

Wer mehr Rad fährt, sollte auch mehr für sein Fahrrad ausgeben und dabei auch seine Fahrgewohnheiten berücksichtigen - Wetter, Terrain und Tageszeit.

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