Laufräder sind für Kinder oft der erste Schritt in Richtung Mobilität. Stiftung Warentest hat in Ausgabe 12/2021 13 Kinderlaufräder getestet und kam zu erstaunlichen Ergebnissen. Nur zwei schnitten mit “Gut” ab, eins mit "Befriedigend". Die übrigen zehn fielen wegen zu hoher Schadstoffbelastung durch.
Laufrad-Test: Die Testsieger im Überblick
Von Geburt an ist das Motto unserer Kinder “Höher, schneller und weiter”. Nach dem Drehen kommt das Krabbeln, dann das Laufen und schon folgt das erste Rad - das Laufrad!
Laufrad-Test: So hat Stiftung Warentest geprüft
Stiftung Warentest hat für den aktuellen Test 13 Laufräder unter die Lupe genommen. Bei allen Bikes ist die mangelhafte Bewertung auf eine zu hohe Schadstoffbelastung in den Griffen, Sitzen und Reifen zurückzuführen. Die Noten für die Schadstoffe rangieren zwischen 4,6 und 5,5.
Insbesondere im Sommer, wenn die Kinder mit kurzer Kleidung auf den Laufrädern fahren und mit schwitzigen Händen den Lenker greifen, ist die direkte Übertragung von Schadstoffen über die Haut nicht auszuschließen. Bei einigen Laufrädern waren nur die Reifen belastet, aber auch hier kommt es häufig zu Hautkontakt, weil Kinder nun mal gerne mit den Reifen spielen - wenn nicht das eigene, dann vielleicht ein krabbelndes Kleinkind im Park oder eben ein kleines Geschwisterkind. Einige Laufräder im Test wiesen in allen drei Komponenten zu hohe Schadstoffwerte auf.
Die folgenden Laufräder sind betroffen:
- Bachtenkirch GoBike 12"
- Pinolino Laufrad Johann
- Puky LR MBikestar 12 Zoll BMX Magnesium
- Kinderkraft Laufrad Uniq
- Janod Little Bikloon Holzlaufrad
- Kokua Like a Bike Jumper
- Lionelo Bart-Laufrad
- Hudora Laufrad Ultralight Alu
- Micro Balance Bike Deluxe
Stiftung Warentest hat nach ihrem Laufrad-Test zehn Hersteller mit den negativen Testergebnissen konfrontiert. Daraufhin haben drei Anbieter ihren Kund*innen angeboten, die beanstandeten Teile auszutauschen. Fünf Hersteller meldeten sich bei Stiftung Warentest zurück, sahen aber keinen Handlungsbedarf und zwei Laufrad-Marken haben gar nicht reagiert. Den gesamten Test zu Laufrädern findet ihr in der Stiftung Warentest Ausgabe 12/2021.
Die Testsieger im Detail
Laufrad-Testsieger: LR Light von Puky
Das 3,6 kg leichte Aluminiumlaufrad weist gute Fahreigenschaften auf und punktet gerade bei noch recht kleinen Kindern durch einen besonders niedrigen Einstieg. So kommt man auch mit kurzen Beinchen ohne Umfall-Gefahr aufs Bike. Das Fahrverhalten ist aufgrund der großen luftgefüllten Reifen top.
Ein großer Pluspunkt ist auch die problemlose Montage. Lediglich den Lenker müssen Eltern noch gerade stellen.
Besonders beliebt bei den Kindern: Das Puky LR Light hat ein Trittbrett, sodass man bei schneller Fahrt die Füße hochstellen kann. Das war für die Kids ein deutlicher Pluspunkt. Eltern freuen sich hingegen über den bereits vorhandenen Seitenständer, der allerdings etwas niedrig montiert ist und hängen bleiben könnte.
Maße & Ausstattung:
- Größe ca.
Ebenfalls gut: Early Rider Superply Bonsai 12''
Das schicke Laufrad aus Birkenholz ist jedoch leider ein Auslaufmodell und wahrscheinlich nicht mehr lange erhältlich.
Falls ihr dennoch eins ergattert, wird euer Kind ab etwa 3 Jahren viel Spaß damit haben. Aufgrund der großen Luftreifen soll es sich sehr gut fahren. Zudem ist es mit 3,7 kg sehr leicht. Im Gegensatz zum Puky besitzt es jedoch kein Trittbrett und keinen Ständer.
Maße & Ausstattung:
- Größe ca. 74 x 40 cm
- Gewicht 3,7 kg
- geeignet von etwa 3 bis 5 Jahren
- stufenlose Sattelhöhe von 37 bis 43 cm
- ultraleichte Aluminium-Laufräder mit hohlen Achsen
- Aluminium-Steuersatz für gute Haltbarkeit
- breiter Lenker mit weichen Griffen
Das Leichte: Bandits & Angels Starter
So ist es beispielsweise recht klein, wodurch auch die Reifen nicht besonders groß sind. Die Reifen enthalten zwar Schadstoffe, der Gehalt sei jedoch noch tolerabel (Note 4). Doch der große Vorteil des Bandits & Angels Starter ist definitiv der Preis, da es mehr als 100 € weniger kostet als Platz 1 und 2 im Test.
Maße & Ausstattung:
- Größe 82 x 40 cm
- Gewicht ca. 3,5 kg
- geeignet von etwa 2,5 bis 4,5 Jahren
- stufenlose Sattelhöhe von 29 bis 49 cm
- Stahlrohrrahmen
- verstellbarer Lenker
- niedriger Einstieg und Trittbrett
Verlierer im Laufrad-Test: Diese 10 Laufräder waren stark mit Schadstoffen belastet
Von 13 im Warentest untersuchten Laufrädern schnitten zehn mit “Mangelhaft” ab. Bei allen Bikes ist die mangelhafte Bewertung auf eine zu hohe Schadstoffbelastung in den Griffen, Sitzen und Reifen zurückzuführen. Die Noten für die Schadstoffe rangieren zwischen 4,6 und 5,5.
Die folgenden Laufräder sind betroffen:
- Bachtenkirch GoBike 12"
- Pinolino Laufrad Johann
- Puky LR MBikestar 12 Zoll BMX Magnesium
- Kinderkraft Laufrad Uniq
- Janod Little Bikloon Holzlaufrad
- Kokua Like a Bike Jumper
- Lionelo Bart-Laufrad
- Hudora Laufrad Ultralight Alu
- Micro Balance Bike Deluxe
So haben die Hersteller auf die Laufrad-Kritik von Stiftung Warentest reagiert
Stiftung Warentest hat nach ihrem Laufrad-Test zehn Hersteller mit den negativen Testergebnissen konfrontiert. Daraufhin haben drei Anbieter ihren Kund*innen angeboten, die beanstandeten Teile auszutauschen. Fünf Hersteller meldeten sich bei Stiftung Warentest zurück, sahen aber keinen Handlungsbedarf und zwei Laufrad-Marken haben gar nicht reagiert.
Den gesamten Test zu Laufrädern findet ihr in der Stiftung Warentest Ausgabe 12/2021. Der Artikel kann für 3 € auch online heruntergeladen werden.
Laufrad kaufen: Das Laufrad muss zum Kind passen
Beim Laufrad-Kauf dürfen weder wir Eltern noch unsere Kinder uns von coolen Designs und bunten Farben locken lassen. Das Laufrad ist ein Verkehrsmittel und deshalb steht hier die Sicherheit an erster Stelle. Deshalb unbedingt das Laufrad vor dem Kauf mit dem Kind zusammen testen, um zu schauen, ob Kind und Laufrad gut zusammen passen. Große Fahrradläden bieten mittlerweile eine große Auswahl an Laufrädern an, die man vor Ort auf kleinen Indoor-Parcours testen kann.
Laufrad fahren: Sicherheit geht vor
Klar kann es (und kommt es) beim Laufradfahren zu dem ein oder anderen Sturz - und je nach Temperament eures Kindes vielleicht auch zu ganz vielen Stürzen. Deshalb ist ein Helm immer Pflicht - auch Eltern sollten als gute Vorbilder einen Helm tragen. Wie beim Laufrad selbst ist es beim Kinderhelm wichtig, dass er richtig sitzt. Am besten wie beim Laufrad-Kauf auch den Helm immer im Geschäft testen und dann gegebenenfalls online bestellen.
Beim Laufrad-Kauf sparen
Kinder wachsen sehr schnell, besonders zwischen zwei und vier Jahren schießen manche förmlich in die Höhe. Deshalb ist es eine Überlegung wert, ein gebrauchtes Laufrad zu kaufen. Aber auch beim Secondhand-Kauf gilt: vorher testen, ob Kind und Bike zusammen passen. Viele Modelle gibt es schon recht lange auf dem Markt, sodass man viele gebrauchte Angebote finden kann. Wer lieber ein neues Laufrad kaufen möchte, sollte die Augen nach Schnäppchen und besonderen Angeboten offen halten, so lässt sich oft jede Menge Geld sparen.
Tipp: Auch wenn Laufräder eher ein Sommerding sind, eignen sie sich ebenso prima als Weihnachtsgeschenk. Mit Schneeanzug und Handschuhen können die Kleinen selbst im Winter das Fahren mit dem Laufrad lernen - natürlich nicht bei Schnee und Eis - und so dick gepolstert, fällt es sich weicher. Aber Achtung: Helm nicht vergessen!
Schadstoffbelastung in den Laufrädern
Laut einer aktuellen Untersuchung von Stiftung Warentest sind Laufräder für Kinder häufig mit Schadstoffen belastet. Dabei handelte es sich um Flammschutzmittel oder Phthalat-Weichmacher im Sattel sowie sogenannte polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe (PAK) in den Reifen. Das Testurteil für diese zehn Räder fiel entsprechend mit „mangelhaft“ aus.
Als Grenzwerte für die Bewertung verwendet Stiftung Warentest bei den PAK die Grenzen, die das freiwillige GS-Zeichen für Kinderprodukte mit kurzfristigem Hautkontakt setzt. „Die gefundenen Mengen sind nicht akut giftig, können dem Organismus aber langfristig schaden“, berichtet die Stiftung Warentest in der Zeitschrift „Test“ (Ausgabe 12/2021). PAK und Flammschutzmittel stehen laut der Stiftung Warentest im Verdacht, krebserregend zu sein. Bei den Weichmachern besteht zudem der Verdacht, fortpflanzungsschädigend zu wirken. Daher sollten kleine Kinder möglichst wenig mit diesen Schadstoffen in Berührung kommen.
Die Stiftung Warentest bemängelt außerdem, dass die Probleme aus einem Vortest von 2018 bereits bekannt waren. Damals schnitten elf der getesteten 15 Räder mangelhaft ab. Nachgebessert wurde bei den Griffen, die in dem aktuellen Test seltener belastet waren. Für PAK in den Reifen hätten viele Anbieter aber immer noch keine Lösung.
Mit den Messergebnissen konfrontiert, verwiesen einige Anbieter auf interne Prüfungen, die Unbedenklichkeit bescheinigen oder argumentieren, dass ihr Laufräder erst für Kinder ab drei Jahren gedacht seien.
Als Testsieger kürte die Stiftung das Puky-Modell „LR Light“. Es erhielt wie das „Superply Bonsai 12"" von Early Rider die Note „Gut“. Mit der Note „Befriedigend“ und als bedingt empfehlenswert stuften die Testenden das Modell „Starter“ von Bandits & Angels ein, dessen Schadstoffgehalt der Reifen „noch tolerabel“ sei.
Alle anderen Modell waren mangelhaft. In anderen Bereichen fiel die Bewertung positiver aus. So besäßen die Testkandidaten fast ausnahmslos gute Fahreigenschaften, sie seien ergonomisch und je nach Modell für Kinder ab einem Alter von 2,5 Jahren geeignet, erklären die Warentester. Auch die Haltbarkeit der Räder wurde mit einem Belastungstest über 72.000 Schwellen untersucht. Bei dem Modell von Janod brachen dabei Vordergabel und Lenker und auch bei Brachtenkirchs Modell brach irgendwann der Lenker.
Eine Bremse hält die Stiftung dagegen an Kinderlaufrädern für nicht angebracht, denn Kinder könnten Bremsen noch nicht richtig einsetzen. Mit Laufrädern können Kinder sich spielerisch auf das Fahrradfahren vorbereiten. Sie trainieren damit ihre Koordination, Balance und das Gefühl für Geschwindigkeit. Dafür sollten Laufräder robust, ergonomisch und ungefährlich für Kinder sein.
Laufrad-Test: Zwei Modelle überzeugen
Im Test schneiden nur die Laufräder Puky LR Light und Early Rider Superply Bonsai 12“ mit „gut“ ab - beide gibt es für rund 170 Euro. Das Modell von Puky eignet sich aufgrund seiner Sattelehöhe für 2,5- bis 4,5-Jährige.
Ein günstiges Modell besteht den Test
Eingeschränkt empfiehlt Stiftung Warentest das Bandits & Angels Starter, das mit 56 Euro vergleichsweise günstig ist. Der Schadstoffgehalt der Reifen sei bei diesem Modell „noch tolerabel“, schreiben die Tester. Im Endergebnis reicht das für die Note „befriedigend“. Das Laufrad ist für 2,5- bis 4,5-Jährige geeignet.
Darauf folgen im Test unter anderem die „mangelhaften“ Laufräder Bachtenkirch GoBike 12", Pinolino Laufrad Johann, Puky LR M, Bikestar 12 Zoll BMX Magnesium und Kinderkraft Laufrad Uniq.
Umtausch bei bestimmten Herstellern möglich
Ärgerlich ist laut der Verbraucherorganisation, dass bei der letzten Prüfung(12/2018) bereits elf der 15 Laufräder aufgrund von Schadstoffen durchgefallen waren. Nur bei den Griffen konnten die Tester eine Verbesserung erkennen.
Die Hersteller Puky, Bachtenkirch und Bikestar bieten nun zumindest an, die Sattel und Reifen der betroffenen Modelle umzutauschen, schreibt Stiftung Warentest.
Kinder sind ständig in Bewegung. Sie lieben es, aktiv ihre Umgebung zu erkunden. Bereits die Kleinsten robben und krabbeln durch die Wohnung, irgendwann beginnen sie sich hochzuziehen, können stehen und lernen das Laufen. Bis zum Fahrrad ist es von dort aus natürlich noch ein weiter Weg. Mit der Anschaffung eines Kinderlaufrads allerdings können Eltern einen wichtigen Beitrag leisten, um ihre Sprösslinge auf diesem Weg zu unterstützen.
Laufrad Test 2021 v. Zehnmal „mangelhaft“! Ausschlaggebend für dieses miese Ergebnis sind wieder einmal Schadstoffe, die in Kinderprodukten einfach nichts zu suchen haben. Insgesamt untersuchte Stiftung Warentest 13 Laufräder.
Bereits im Test von 2018 zeigte sich Stiftung Warentest ob der hohen Schadstoffbelastung bei vielen Kinderlaufrädern enttäuscht. Die Griffe waren im 2021er Test insgesamt seltener belastet. Dafür bestehen weiterhin große Probleme bei den Reifen.
Stiftung Warentest ist der Meinung, dass Kinder vor Schadstoffen konsequent geschützt werden müssen. Als Grundlage dienten Grenzwerte, wie sie bei Spielzeug für Kleinkinder (unter 3 Jahren) gelten. Nur so sei ein ausreichender Schutz gegen fortpflanzungsschädigende und krebserzeugende Substanzen gegeben.
Es ist schade. Im Haltbarkeitstest brachen beim Janod Holzlaufrad früh die Vordergabel oder der Lenker. So könnten kleine Kinder beim Kokua die Ventilkappen der Luftreifen schlimmstenfalls verschlucken. Bei den Rädern von Pinolino und Janod wiederum besteht Verletzungsgefahr am Lenker-Gelenk. Hier können sich Kinder bei Lenkbewegungen die Finger einklemmen oder quetschen.
So können nach diesem Laufrad Test eigentlich nur zwei Modelle empfohlen werden. Das Puky LR Light und das Early Rider Superply Bonsai. Puky und Early Rider sind mit circa 170 Euro recht teuer.
Beide Räder haben ein „gutes“ Ergebnis nur durch die Schadstoffe im Sattel bzw. Reifen verpasst. Alternativ kann man natürlich auch die empfehlenswerten Modelle früherer Laufrad Tests kaufen.
Laufrad Test v. Stiftung Warentest überprüfte in der Dezemberausgabe 2018 insgesamt 15 Kinderlaufräder, darunter auch drei aus Holz, auf ihre Sicherheit und auf Schadstoffbelastungen.
Die Auswahl an empfehlenswerten Kinderlaufrädern wurde nach dem Schadstoff-Test von Stiftung Warentest sehr klein. Daher wurden im Laufrad Test auch die Kinderlaufräder von Specialized, Kokua und das Puky Laufrad LR 1L mit „mangelhaft“ bewertet. In der praktischen Disziplin Fahrspaß gab es in diesem Laufrad Test keine großen Ausrutscher. Am besten schnitten hier die beiden Puky Laufräder ab. Der niedrige Einstieg und das Trittbrett helfen den Kindern beim bequemen Aufsteigen und rollen.
In Sachen Sicherheit mussten die Tester einem Laufrad, dem Early Rider Lite, die Note „mangelhaft“ geben. Grund hierfür ist die Quetschgefahr am Gabelschaft.
Das Verbrauchermagazin Öko-Test nahm in seinem letzten Laufrad Test 10 Kinderlaufräder unter die Lupe. Den Testsieg holte sich das Kokua Like a Bike Jumper *mit dem einzigen guten Ergebnis.
Öko-Test war nach der Praxisprüfung recht zufrieden. Im Praxistest nicht überzeugen konnte dagegen das Smoby Laufrad. Das Trittbrett des Rades hängt zu tief und die Kleinen können bspw. Ein Schwachpunkt leistete sich auch das Puky Laufrad LR M Plus*.
Öko-Test fokussierte beim Test auf Schadstoffe allein auf die Griffe und Sitze der Laufräder. Dennoch fanden die Tester reichlich Schadstoffe, darunter PAK, DEHT und TCEP. Das Kiddimoto Mountain Bike MT1 wies ebenfalls erhöhte PAK-Werte auf. Das Holzlaufrad Pinolino Lino verpasste ein sehr gutes Gesamtergebnis aufgrund TCEP, das weit über dem zulässigen EU-Wert nachgewiesen wurde. Puky Laufrad LR M Plus* - !
Um sich mit dem Laufrad sicher fortbewegen zu können, muss ein Kind vor allem eines lernen: sein Gleichgewicht zu halten. Das geht nicht von heute auf morgen, aber es ist ein wichtiges Training, bevor es später einmal aufs Fahrrad steigen möchte. Weniger sinnvoll gilt es unter Experten indes, auf das Laufrad zu verzichten und stattdessen zunächst Stützräder ans Fahrrad zu montieren.
Laufrad ab 2 Jahren?
Die Frage, wann genau ein Kind „reif“ genug für ein Laufrad ist, lässt sich pauschal nicht beantworten. Altersangaben von etwa zwei bis drei Jahren können lediglich ein Richtwert sein. Viel entscheidender ist die individuelle Entwicklung des Kindes. Wie groß ist es? Und wie sieht es mit seinen motorischen Fähigkeiten aus? Manche Experten (siehe Öko-Test 5/2018) raten aber dazu, nicht zu früh auf das Laufrad zu steigen und sehen das Einstiegsalter mit 2,5 Jahren als ideal an. Jüngere Kinder sollten längere Strecken nicht zu oft mit dem Laufrad zurücklegen, sondern eher selbst laufen. Auch seien zweijährige im Kopf noch nicht weit genug, um die komplexen Eindrücke im Straßenverkehr zu bewältigen. Auch ältere Jungen und Mädchen im späteren Kindergartenalter haben mitunter noch viel Spaß daran, mit dem Laufrad zu fahren. Wenn sie sich partout noch nicht für das Fahrrad interessieren, sollten Eltern sie übrigens nicht drängen.
Laufräder gibt es in verschiedenen Größen, die gängigsten haben Räder mit 10 oder 12 Zoll. Auch größere Räder oder 8-Zoll-Varianten sind erhältlich. Denn ausschlaggebend ist der richtige Sitz des Kindes auf dem Laufrad. Es sollte mit beiden Füßen sicher auf dem Boden stehen - und zwar mit der ganzen Sohle. Die Beine bleiben dabei leicht angewinkelt. Bei diesem Test wird der Sattel des Rades in die niedrigste Sitzposition gebracht.
Für die ersten Laufrad-Versuche ist es ratsam, eine möglichst ebene Fläche zu wählen, ohne andere Verkehrsteilnehmer. Eltern sollten aber nicht erwarten, dass ihr Kind gleich drauflos fährt. Gemütliches „Probesitzen“ oder auch Schieben des neuen Gefährtes sind absolut erlaubt. Auch hier gilt: Immer mit der Ruhe!
Wie bereits erwähnt, gibt es Unterschiede insbesondere in der Größe. Bei den Materialien haben Eltern die Wahl zwischen Metall, Holz oder Kunststoff, wobei Metall und Holz am weitesten verbreitet sind. Unterschiede gibt es allerdings in puncto Gewicht. Metallräder zum Beispiel sind oft schwerer als Holzmodelle. Das macht sich auch in der Handhabung bemerkbar. Hier sollten Mama und Papa beim Kauf abwägen und die Konstitution ihres Kindes berücksichtigen. So kann zum Beispiel aus einem Dreirad für die Allerkleinsten später ein zweirädriges Laufrad werden. Die Fahrräder sind dann als Einstiegsvariante für Kinder bis zu einem Alter von sechs bis sieben Jahren geeignet.
Kunststoff- oder Vollgummireifen sind deutlich robuster. Auch für Laufräder ist vielerlei Zubehör erhältlich. Auf den ersten Blick wiegen Eltern sich oft in Sicherheit, wenn sie denken, dass eine Handbremse am Laufrad ihrem Kind mehr Schutz bietet. Das ist aber nur bedingt richtig. Ältere Kinder, die lange Spaß an ihrem Laufrad haben, werden ihre Handbremse schon eher zu schätzen wissen. Das gilt auch für die Montage eines Seitenständers. Da Kinder im Laufrad-Alter selten im Dunkeln unterwegs sind, ist eine Beleuchtung nicht zwingend erforderlich. Darüber hinaus dürfen sie nicht unbeaufsichtigt unterwegs sein. Auch, wenn sie ihr Gefährt schon recht sicher beherrschen. Viel diskutiert wird über das Thema Lenkeinschlagsbegrenzung.
Pinolino-Laufrad Vergleich
Pinolino Laufrad Vespa VergleichssiegerPinolino Lino BestsellerPinolino Charlie Mini-Dreirad Preis-Leistungs-Sieger
| Modell | Pinolino Laufrad Vespa | Pinolino Lino | Pinolino Charlie Mini-Dreirad |
|---|---|---|---|
| Geeignetes Alter | 3 bis 5 Jahre | 2 bis 5 Jahre | 1,5 bis 3 Jahre |
| Gewicht | 4 kg | 2 kg | 2,6 kg |
| Einstellungsstufen Sattel | 3-fach | 8-fach | 4-fach |
| Sattel höhenverstellbar | 31 bis 35 cm | 38 bis 44 cm | 23 bis 30 cm |
| Rahmenmaterial | Holz | Holz | Holz |
| Bereifung | EVA-Schaumstoff | EVA-Schaumstoff | EVA-Schaumstoff |
Die besten Pinolino-Laufräder: Wählen Sie Ihren persönlichen Testsieger aus der Bestenliste.
Pinolino Laufrad VespaPinolino LinoPinolino Charlie Mini-Dreiradmehr anzeigen Pinolino-Laufräder-Kaufberatung: So wählen Sie das richtige Produkt aus dem obigen Pinolino-Laufräder Test oder Vergleich
Pinolino Johann
Das Laufrad Johann von Pinolino überzeugt durch seine Flexibilität, da es sich vom Chopper zum traditionellen Laufrad umbauen lässt und somit mit dem Kind mitwachsen kann. Die unplattbare Bereifung bietet einen wartungsarmen Komfort und erhöht die Sicherheit, indem das Risiko von Pannen reduziert wird. Dieses in Weiß lackierte Holzfahrzeug ist bereits für Kinder ab zwei Jahren geeignet und unterstützt spielerisch die Entwicklung von Balance und Koordination. Pinolino legt Wert auf die Nutzung nachhaltiger Materialien und kindgerechtes Design, was dieses Fahrzeug zu einer langlebigen und attraktiven Wahl für junge Familien macht.
Technische Details:
- Modell Pinolino Johann
- Einstellungsstufen 8-fach
- Sattel höhenverstellbar 38 bis 44 cm
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