Pitbike Handling Tipps: Der umfassende Guide für Einsteiger und Enthusiasten

Moin ihr Pitbike-Enthusiasten und die, die es noch werden wollen! Hier erfährst du alles, was du über diese Mini-Motorräder wissen musst, bevor du dich ins Pitbike-Vergnügen stürzt. Sie sind mehr als nur ein Fortbewegungsmittel - sie sind das perfekte Training für Profis in verschiedenen Klassen von der IDM bis in die MotoGP und ein günstiger Motorradsport für die Breite.

Was ist ein Pitbike überhaupt?

Stellt euch vor, ihr nehmt ein Motocross-Motorrad, schrumpft es auf Hosentaschenformat und tauscht dann die Stollenreifen gegen Slicks aus. Das ist im Grunde ein Pitbike! Ursprünglich als "Boxenmopeds" für Rennteams in den Fahrerlagern (den "Pits") gedacht, um schnell von A nach B zu kommen, haben sich diese kleinen Flitzer längst emanzipiert und eine riesige Fangemeinde erobert. Und das völlig zu Recht!

Was macht Pitbikes so besonders? Die 3 unschlagbaren Vorteile

  • Kompakte Größe & Wendigkeit: Vergiss das mühsame Rangieren mit schweren Maschinen! Pitbikes sind klein, leicht (oft unter 70 kg) und extrem wendig. Perfekt für enge Kurven, blitzschnelle Richtungswechsel und ein unvergleichliches, spielerisches Fahrgefühl. Ideal, um deine Fahrtechnik zu verbessern und neue Manöver zu lernen.
  • Günstiger Einstieg in den Motorsport: Pitbikes sind in der Anschaffung und im Unterhalt deutlich günstiger als ein Trackday Motorrad. Ideal für alle, die Motorsport-Luft schnuppern wollen, ohne gleich ihr gesamtes Sparschwein zu schlachten. So bleibt mehr Geld fürs Training und Events!
  • Schrauber-Freundlichkeit: Pitbikes sind sehr einfach aufgebaut und laden zum Schrauben und Tüfteln ein. Perfekt für alle, die gerne selbst Hand anlegen, ihr Bike verstehen und individualisieren wollen. So wird das Pitbike zum ganz persönlichen Projekt.

Für wen ist das Pitbike-Fieber ansteckend?

  • Für Kids & Jugendliche: Pitbikes sind der perfekte Einstieg in die Motorradwelt. Es gibt Modelle in verschiedenen Größen und Leistungsstufen, ideal für junge Nachwuchsfahrer.
  • Für Erwachsene, die den Spaß suchen: Wer sagt, dass Pitbikes nur für Kids sind? Viele gestandene Motorradfahrer mit Dutzenden Jahren Erfahrung entdecken den Spaß an den kleinen Flitzern wieder. Nach einer kurzen Eingewöhnung macht das Pitbiken süchtig. Es ist das perfekte Hobby für alle, die unkomplizierten Fahrspaß suchen und ihre Skills auch im Winter trainieren wollen.
  • Für Schrauber- und Tuning-Fans: Pitbikes sind eine ideale Spielwiese für alle, die sich gerne mit Technik beschäftigen und ihr Bike individualisieren wollen. Es gibt unzählige Tuning-Möglichkeiten, um Leistung, Optik und Fahrwerk zu optimieren.

"Welches Pitbike kaufen?" - Die Qual der Wahl!

Die Auswahl an Pitbikes ist riesig und da kann man schon mal den Überblick verlieren. Hier ein paar grundlegende Tipps zur "Pitbike kaufen" Entscheidung, damit du das perfekte Bike für deine Bedürfnisse findest:

  • Größe & Ergonomie: Achtet auf die passende Größe! Mittlerweile gibt es diverse Rahmengrößen am Markt von IMR, YCF, Malcor, Dream, Bucci usw. Es ergibt aus meiner Sicht viel Sinn verschiedene Bikes probezufahren (bei vielen Anbietern von Trainings kann man welche ausleihen) und sich so einen eigenen Eindruck zu verschaffen. Probesitzen ist Pflicht! Lenker, Fußrasten und Hebel gehören eigentlich zum Pflichtprogramm der Ergonomie.
  • Motorleistung: Für Anfänger reichen kleinere Motoren (140 - 155 Kubik) völlig aus. Sie sind leichter zu kontrollieren und bieten genügend Leistung für den Anfang. Wer mehr Erfahrung hat oder vor allem auf größeren Outdoor-Bahnen Gas geben will, kann zu stärkeren Modellen (160 - 200+ Kubik) greifen.
  • Neues oder gebrauchtes Pitbike? Ein Pitbike gebraucht zu kaufen kann eine gute Option sein, um Geld zu sparen. Aber Achtung: Checkt das Bike genau auf Verschleiß und Schäden. Testfahrt machen! Fragen stellen! Wenn ihr von der Materie noch keine Ahnung habt, dann sucht Euch auf jeden Fall jemanden fachkundigen der Euch beim Kauf begleitet.
  • Marke & Qualität des Aufbaus: Investiert lieber etwas mehr in ein qualitativ hochwertiges Bike, das länger hält, zuverlässiger ist und mehr Fahrspaß bietet. Gute Marken bieten auch eine bessere Ersatzteilversorgung. Gerade bei Unerfahrenen gilt: der Händler sollte Euch nicht nur das Bike in der Kiste zusenden sondern selbst aufbauen, alle Schrauben kontrollieren, den Motor durchchecken und Ventilspiel kontrollieren, prüfen das die Räder wirklich fluchten... leider haben wir schon viel gefährliches gesehen.
  • Federung: Die Federelemente bei den meisten Pitbikes sind sehr einfach gestaltet und bieten nur eine geringe Einstellbarkeit. Dennoch reichen diese in aller Regel aus. Weichst du von der "Masse" der Menschen ab und bist besonders leicht oder besonders schwer, musst Du aber ggf. tätig werden und dein Fahrwerk abstimmen lassen.
  • Bremsen: Achte auf hochwertige Bremsbeläge und gut dosierbare Bremsen. Die serienmäßigen Bremsen der meisten Pitbikes sind leider relativ schwach und eher schlecht dosierbar.

Spaß ohne Reue

Bevor du jetzt aber loslegst und dir ein Pitbike zulegst, gibt es hierzulande ein paar wichtige Dinge zu beachten. Denn nicht alles, was Spaß macht, ist auch erlaubt.

  • Straßenzulassung: Kein mir bekanntes Pitbike hat eine Straßenzulassung in Deutschland. Das bedeutet, sie dürfen NICHT auf öffentlichen Straßen, Wegen oder Plätzen gefahren werden. Der Betrieb ist nur auf Privatgelände (mit Erlaubnis des Eigentümers) oder auf speziell dafür zugelassenen Strecken z.B. Kartbahnen, die Pitbike-Fahren erlauben gestattet.
  • Lärmschutz: Pitbikes sind halt nun mal recht laut! In Deutschland gelten aber oft strenge Lärmschutzbestimmungen. Auf Privatgelände und Rennstrecken gelten oft spezifische Lärmgrenzwerte und Ruhezeiten. Informiere dich immer vorher, was erlaubt ist. In der Regel ist ein DB-Eater Pflicht!
  • Import und CE-Kennzeichnung: Achte beim Kauf, besonders bei Importen aus dem Nicht-EU-Ausland (ich sag nur AliExpress), auf die CE-Kennzeichnung. Diese Kennzeichnung bestätigt, dass die grundlegenden Sicherheitsanforderungen eingehalten werden. Fehlt die CE-Kennzeichnung, kann es Probleme bei der Einfuhr geben.
  • Schutzkleidung: Auch wenn es "nur" ein Pitbike ist: Schutzkleidung ist Pflicht! Eine Lederkombi mit Protektoren für Rücken, Brust, Schultern und Knie ist dringend empfehlenswert. Handschuhe und feste Stiefel gehören ebenfalls zur Grundausstattung.

Wo darf ich in Deutschland Pitbike fahren?

  • Kartbahnen: Einige Kartbahnen bieten auch Pitbike-Fahrtage an.
  • Vereine und Trainingsgelände: Es gibt Vereine, die sich auf Pocket- und Pitbikes spezialisiert haben und eigene Trainingsgelände betreiben.
  • Privatgelände: Mit ausdrücklicher Genehmigung des Eigentümers darfst du auf Privatgelände fahren. Achte aber unbedingt auf Lärmschutz und Sicherheit! (Achtung: Genehmigung schriftlich einholen!)

Was kostet der Pitbike-Spaß wirklich?

  • Anschaffung: Neue Pitbikes gibt es ab etwa 1800 Euro (Einsteigermodelle) bis hin zu über 3000 Euro (hochwertige Modelle). Gebrauchte Pitbikes sind günstiger, aber hier ist Vorsicht geboten (siehe oben).

Laufende Betriebskosten

Rechne mit etwa 10-11 Euro pro Betriebsstunde.

Zusammenfassung Betriebskosten pro Stunde (ungefähre Werte):

  • Benzin: ca. 6,30€
  • Ölwechsel/Filter (anteilig): ca. 1,60€
  • Reifen (anteilig): ca. 2,00€
  • Bremsbeläge (anteilig): ca. 0,60€
  • Gesamte Betriebskosten pro Stunde: ca. 10,50€ - viel günstiger kann man Motorsport kaum betreiben!

Weitere laufende Kosten:

  • Streckengebühren: Wenn du auf Strecken fährst, fallen oft Nutzungsgebühren an. (Ca. 40-70€ pro Fahrtag - je nach Strecke und Dauer)
  • Unfallversicherung (freiwillig): Kann sinnvoll sein. (Ca. 50-100€ pro Jahr)
  • Lagerung: Wenn du dein Pitbike nicht zu Hause lagern kannst, fallen eventuell Kosten für eine Garage oder einen Stellplatz an.
  • Ersatzteile & Reparaturen: Unvorhergesehene Reparaturen durch Stürze und der Austausch von länger haltbaren Verschleißteilen (Kette, Ritzel, Luftfilter etc.) werden anfallen.
  • Ausrüstung: Hochwertige Schutzkleidung ist essenziell. Plane hierfür mindestens 300 - 1000€ ein (einmalige Anschaffung, hält bei guter Pflege aber lange).

Einsteigertipps: So startest du richtig durch!

  • Grundkurs besuchen: Bevor du dich aufs Pitbike schwingst, solltest du einen Grundkurs oder Schnuppertraining mit Instruktor besuchen. Hier lernst du die grundlegenden Fahrtechniken und Sicherheitsvorkehrungen.
  • Langsam anfangen: Überfordere dich nicht! Beginne mit einfachen Übungen und steigere dich langsam.
  • Üben, üben, üben: Je mehr du übst, desto besser wirst du. Suche dir einen sicheren Ort, an dem du ungestört üben kannst.
  • Videos und Fotos machen: Lasst Euch filmen und schaut genau Eure Körperhaltung an. Vergleicht das mit schnelleren Fahrern und ihr werdet schnell die Unterschiede erkennen und Euer Körpergefühl neu "kalibrieren" also neu entdecken.
  • Spaß haben: Das Wichtigste ist, dass du Spaß hast! Pitbike-Fahren soll Freude machen, nicht stressen.

Pitbike Reifen und Slicks

Selbst für erfahrene Fahrer kann die Welt der Pitbikes und ihrer Reifen eine verwirrende Vielfalt bieten. In diesem Ratgeber werden wir tief in die Welt der Pitbike-Reifen eintauchen, um dir zu helfen, die optimalen Entscheidungen für deine Fahrbedürfnisse zu treffen. Pitbike-Reifen gibt es in verschiedenen Ausführungen, die speziell auf unterschiedliche Fahrbedingungen und Fahrstile zugeschnitten sind.

Pitbike-Reifen mit Profil

Zum einen stehen Pitbike-Reifen mit Profil zur Verfügung, die besonders auf unebenen Strecken und leichtem Offroad-Gelände eine optimale Traktion bieten. Dieses Profildesign ermöglicht eine bessere Haftung auf verschiedenen Untergründen, sei es auf Schotterpisten oder bei Nässe.

Pitbike-Slicks

Auf der anderen Seite finden wir Pitbike-Slicks, die für den Einsatz auf glatten, asphaltierten Strecken optimiert sind. Slicks haben im Gegensatz zu profilierten Reifen eine glatte Lauffläche, die einen maximalen Kontakt zur Straße gewährleistet. Diese Art von Reifen eignet sich besonders gut für Rennstrecken und Indoor Kartbahnen.

Die richtige Größe

Ein weiterer wichtiger Faktor bei der Auswahl von Pitbike-Reifen ist die Größe, wobei 10-Zoll- und 12-Zoll-Varianten die gängigsten sind. Die Entscheidung für eine bestimmte Größe hängt von deinem Fahrzeugmodell ab. Neuere Pitbikes der Firma Ohvale (z.B. GP2) verfügen inzwischen über 12 Zoll Reifen, was das Bike insgesamt erwachsener macht.

Hersteller von Pitbike Reifen und Slicks

Pitbike Reifen und Slicks werden von einer Vielzahl an Herstellern produziert. Pirelli bietet mit dem Diablo Superbike den besten Pitbike Slick auf dem Markt. Kingtyre hat ein breites Sortiment an preiswerten Pitbike Reifen im Sortiment und Mitas hat sich mit dem MC35 S-Racer auf einen Semi-Slick im Pitbike Segment festgelegt.

Da Pitbikes wohl in den meisten Fällen zu Pitbike-Trainings und auf Kartstrecken genutzt werden, sind sportliche Pitbike-Reifen die erste Wahl.

Pirelli Diablo Superbike

Der Pirelli Diablo Superbike ist die Speerspitze unter den Motorradslicks. Pirelli hat den Superbike auch in den üblichen Pitbike-Größen auf den Markt gebracht, was diesen Slick zur besten und sportlichsten Option für alle Pitbike-Fahrer macht, die es wirklich wissen wollen.

Mitas MC 35 S-Racer 2.0

Der Semi-Slick Mitas MC 35 S-Racer 2.0 ist eine herausragende Wahl für Pitbike-Enthusiasten, die eine optimale Balance zwischen Preis und Rennstreckenperformance suchen. Mit seinem speziellen Profildesign bietet dieser Reifen eine beeindruckende Haftung auf asphaltierten Strecken, was ihn ideal für den Einsatz auf Rennstrecken oder Kartbahnen macht. Der Mitas MC 35 S-Racer 2.0 zeichnet sich durch seine präzise Lenkung und herausragende Kurvenstabilität aus, was Fahrern ein hohes Maß an Kontrolle und Vertrauen verleiht. Die Verwendung hochwertiger Materialien und die fortschrittliche Technologie machen diesen Semi-Slick-Reifen zu einer ausgezeichneten Wahl für Pitbikes.

Kingtyre K00

Der Slickreifen Kingtyre K00 ist eine erstklassige Wahl für Pitbike-Fahrer, die nach einem zuverlässigen und preisgünstigen Slickreifen für das Pitbike suchen. Dieser Reifen bietet eine solide Performance zu einem erschwinglichen Preis und ist speziell darauf ausgelegt, den Anforderungen von Pitbikes gerecht zu werden. Mit seiner glatten Lauffläche maximiert der Kingtyre K00 den Kontakt zur Straße und sorgt für eine ausgezeichnete Haftung auf asphaltierten Strecken. Die hohe Stabilität und das präzise Handling machen diesen Slickreifen zu einer hervorragenden Wahl für Rennstrecken und glatte Kartbahnen.

Reifenwärmer

Wer Slicks auf dem Pitbike fahren möchte, der sollte unbedingt auch Reifenwärmer kaufen. Nur so kannst du die Reifen auf die optimale Temperatur bringen und die Performance aus dem Pitbike Slick herausholen, die er auch bieten kann. Das Basic Reifenwärmer Set für dein Pitbike ermöglicht dir vom Start an die volle Prformance der Reifen zu genießen, ohne diese vorher lange warmfahren zu müssen. Durch die doppelte Heizschleifenzahl und die Kupferdrahtmatte ist eine schnelle und gleichmäßige Wärmeverteilung gewährleistet.

Pitbike-Fahren: Technik und Fahrverhalten

Pitbike-Fahren erfordert eine angepasste Technik, da das geringe Gewicht der Bikes und das Fehlen von stabilisierenden Pendelkräften, wie sie bei größeren Motorrädern mit 17-Zoll-Felgen auftreten, eine direkte Kontrolle verlangen. Modelle wie die von IMR sind durch ihren kurzen Radstand besonders wendig und ideal für präzises Handling.

Die Grundhaltung

Die Sitzposition sollte so gewählt werden, dass die Hüfte mit den Tankschrauben der Verkleidung abschließt, da Fahrer beim Fahren oft nach hinten rutschen. Die Fußrasten werden mit den Fußballen oder Zehenspitzen belastet, und die Knie drücken gerade an den Tank, in Kurven drückt das äußere Knie an den Tank. Die Handhaltung am Lenker sollte so sein, dass die Daumen nach innen zeigen, während der Kopf nah am Lenker bleibt.

Technische Details und Wartung

  • Korrekte Kettenspannung: Der Kettendurchhang sollte etwa 10 bis 15 mm betragen, wenn die Kette in der Mitte zwischen Ritzel und Kettenrad geprüft wird.
  • Ventilspiel: Einlass: 0,08 mm, Auslass: 0,1 mm. Kontrolle alle 5 Betriebsstunden, spätestens alle 15 Stunden.
  • Fahrwerkseinstellungen: Ein Basissetting für ein sportliches Fahrwerk bei den IMR Supermotomodellen sieht wie folgt aus:
    • Gabel: 2 Ringe durchgesteckt, Druckstufe auf 8 Klicks offen, Zugstufe auf 15 Klicks offen.
    • Federbein: Druckstufe auf 8 Klicks offen, Zugstufe auf 17 Klicks offen.

Ölwechsel und Ölmenge

Ein Ölwechsel bei einem Pitbike sollte alle 5 spätestens alle 10 Betriebsstunden durchgeführt werden. Die Ölmenge hängt von der Motorgröße ab:

  • 140 ccm-Motor: ca. 0,7 Liter Öl
  • 155 ccm-Motor: ca. 0,75 Liter Öl
  • 190 ccm-Motor: ca. 0,75 Liter Öl

Zusätzliche Tuning- und Wartungstipps

Für ambitionierte Fahrer gibt es zahlreiche Tuningmöglichkeiten, um Leistung und Fahrverhalten zu verbessern. Komponenten wie Vergaser, Auspuff oder komplette Motoren können ausgetauscht und angepasst werden. Auch die Bremsen sollten optimiert werden, um die gesteigerte Leistung sicherer kontrollieren zu können.

Regelmäßige Wartung ist entscheidend für die Lebensdauer und Leistung des Pitbikes. Nach jeder Fahrt sollten grundlegende Checks wie Ölstand, Kettenspannung und Reifendruck durchgeführt werden. Alle Schraubverbindungen sollten nach jedem Event oder nach ca. 2 Betriebsstunden geprüft werden.

Pitbike-Hersteller und Modelle

Es gibt viele Pitbike-Hersteller für den Asphaltbereich, und die Zahl wächst stetig. Es empfiehlt sich, für einen etablierten Hersteller zu entscheiden, der bereits seit längerer Zeit auf dem Markt ist. Dies stellt sicher, dass eine langfristige Ersatzteilversorgung gewährleistet ist und du auch in Zukunft problemlos Wartungen und Reparaturen durchführen kannst.

Geschwindigkeit und Einsatzbereich

Ein Pitbike kann Geschwindigkeiten von über 100 km/h erreichen, insbesondere leistungsstärkere Modelle. Allerdings steht bei Pitbikes weniger die Endgeschwindigkeit im Fokus, sondern vielmehr der Trainingseffekt. Die kompakte Bauweise und die agilen Fahreigenschaften machen sie ideal, um Fahrtechnik, Kurvenverhalten und Körperhaltung zu verbessern.

Kraftstoff und Motorvarianten

Für ein Pitbike kann im Outdoor-Bereich normaler Kraftstoff wie E95 Super oder Superplus verwendet werden. Bei Indoor-Veranstaltungen schreiben die meisten Veranstalter jedoch die Nutzung von benzolfreien Ökokraftstoffen wie Aspen vor, um die Emissionen zu minimieren.

Pitbikes sind meist mit Einzylinder-Viertaktmotoren ausgestattet, die robust und wartungsfreundlich sind. Die häufigsten Motorvarianten sind 140 ccm mit 14 PS, 155 ccm mit 16 PS und 190 ccm mit 19 PS. Für ambitionierte Fahrer gibt es auch leistungsstärkere Motoren, wie beispielsweise von dem Motorhersteller Daytona, die teilweise mehr als 24 PS bieten.

Einfahren des Motors

Ein Pitbike-Motor sollte während der ersten 4 Betriebsstunden eingefahren werden, um eine optimale Leistung und Langlebigkeit zu gewährleisten. In dieser Zeit sollte der Motor schonend genutzt und hohe Drehzahlen vermieden werden. Regelmäßige Ölwechsel in der Anfangsphase sind ebenfalls wichtig, um Rückstände aus der Fertigung zu entfernen. Ein sorgfältiges Einfahren stellt sicher, dass sich alle Bauteile perfekt aufeinander abstimmen und der Motor seine maximale Lebensdauer erreicht.

Fazit

Egal ob jung oder alt, Anfänger oder Profi - Pitbikes sind für jeden was, der Spaß am Motorradfahren und am Schrauben hat. Ab zum Händler, Probesitzen, Gas geben und das Pitbike-Fieber ausbrechen lassen!

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