Powerbank für Fahrrad Akkus: Der ultimative Ratgeber

Du bist ein paar Stunden mit deinem Fahrrad unterwegs, aber jetzt auf einmal ist dein Akku leer? Es sind jedoch noch einige Kilometer bis nach Hause und deine GPS Route willst du auch komplett aufzeichnen? Wie schön wäre jetzt eine Steckdose, denkst du dir. So eine „Steckdose“ gibt es wirklich! Sie heisst Powerbank bzw. mobiler Akku.

Schließe einfach dein Smartphone oder GPS-Navigationsgerät an und schon wird es aufgeladen. In 20 Minuten ist dein Akku wieder zu ca. 20 % voll und du könntest ohne suchen wieder ankommen.

Ist der Akku leer und kein Strom in der Nähe, kann eine gute Powerbank den Akku von diversen Geräten wie Handys, Musikboxen und Navigationsgeräten wieder laden. Ist man mit dem Fahrrad unterwegs und versagt der Handy-Akku, hilft einem eine passende Powerbank die Zeit bis zur nächsten Steckdose zu überbrücken.

Eine Powerbank kann jedoch mehr als nur das Smartphone zu laden. Als Stromquelle bietet es diversen Geräten eine Versorgung, die über einen normalen USB-Anschluss geladen und betrieben werden können.

Die Kapazität wird in mAh angegeben, dies steht für Milliampere. Je mehr Milliampere die Powerbank hat, umso öfter kann ein entsprechendes Gerät mit einer vollen Powerbank geladen werden.

Hinweis: Wird die Kapazität auf 3.6 Volt Basis berechnet, so verringert sich die Kapazität bei 5 Volt Ausgang entsprechend.

Kaufkriterien für eine Powerbank

Doch natürlich stellt sich die Frage: Welche Powerbank ist die richtige?

In dieser Übersicht werden die wichtigsten Aspekte beim Kauf einer Powerbank erläutert: von der Kapazität und Ladegeschwindigkeit bis zum Wasserschutz. Anschließend werden einige empfehlenswerte Powerbanks vorgestellt. Dazu gehören kleine Geräte für Kurzstrecken ebenso wie Powerbanks für ausgedehnte Touren. So findest du garantiert eine Powerbank, die zu deinen Anforderungen passt!

Kapazität

Das wohl wichtigste Kriterium beim Kauf ist die Kapazität (angegeben in mAh). Sie verrät, wie viel Energie eine Powerbank speichert - und wie oft du Geräte aufladen kannst. Die Bandbreite reicht generell von 2.000 mAh bis 20.000 mAh oder mehr. Welcher mAh-Wert der richtige ist, hängt vor allem von deinen Geräten ab.

Nehmen wir an, du willst ein Smartphone mit 4.000 mAh-Akku einmal komplett laden. Dann benötigst du eine Powerbank mit 4.000 mAh - oder etwas mehr, um Verluste beim Laden auszugleichen. Mit 8.000 mAh wären bereits zwei Ladevorgänge möglich, und so weiter… Kurz gesagt: Je höher die Kapazität, desto länger bleibst du mit deiner Powerbank autark.

Beachte jedoch, dass nicht alle Powerbanks im Flugzeug erlaubt sind. Besitzt das gute Stück mehr als 27.000 mAh, muss es auf dem Boden bleiben. Du darfst eine solche Powerbank weder im Handgepäck noch im aufgegebenen Gepäck mitführen.

Größe und Gewicht

Eine hohe Kapazität macht sich bei der Größe und dem Gewicht bemerkbar. Nicht umsonst wiegen E-Auto-Akkus 200 kg oder mehr. Dasselbe gilt für Powerbanks. Wer es besonders handlich und leicht mag, findet Modelle unter 100 g. Doch diese speichern kaum genug Strom für ausgedehnte Touren. Große Powerbanks wiederum fassen bis zu 30.000 mAh. Dafür bringen sie locker 500 g oder mehr auf die Waage.

Du siehst also: Ein Kompromiss ist gefragt, wenn du Gewicht einsparen willst. Beliebt bei Tagesausflügen und „Overnightern“ sind Powerbanks mit 10.000 mAh. Diese Geräte liefern genug Strom, um die meisten Smartphones drei- oder viermal aufzuladen. Gleichzeitig beträgt ihr Gewicht selten mehr als 200 g.

Bist du länger unterwegs, empfehle ich eine 20.000 mAh Powerbank. Natürlich kannst du auch zwei kleinere Stromspeicher mitnehmen. Dies ist vor allem dann sinnvoll, wenn du das Gewicht auf mehrere Taschen aufteilen willst.

Ladeleistung

Je höher die Ladeleistung, desto schneller das Aufladen. Powerbanks für Smartphones, Tablets, Navis etc. liefern meist 10 bis 30 Watt. Laptops wiederum benötigen mehr Leistung. Wenn du sie mit Strom versorgen willst, sind je nach Modell 45 bis 100 Watt nötig. Achte auf die Angaben des Herstellers!

Mehr Leistung bringt nicht immer Vorteile. Dein Gerät muss die Wattzahl nämlich auch unterstützen. Ist ein Smartphone z. B. auf 20 Watt limitiert, bringt eine 30 Watt-Powerbank nicht mehr Geschwindigkeit.

Natürlich muss auch die Powerbank selbst aufgeladen werden, wenn sie leer ist. Wie schnell das geht, verrät dir der Input - ebenfalls angegeben in Watt.

Anschlüsse

Kompakte Powerbanks besitzen meist einen USB-Anschluss. Doch wenn du mehrere Geräte gleichzeitig laden möchtest - z. B. Smartphone und Fahrrad-Navi - empfehlen sich zwei Anschlüsse. Natürlich leert sich der Akku deiner Powerbank so schneller. Ebenso wird die Ladeleistung gesplittet, sodass das Aufladen länger dauert.

Beachte: Auch wenn sich USB-C bei Laptops immer mehr durchsetzt, erfordern viele Modelle einen runden DC-Stecker. Du musst dann einen Spannungswandler dazukaufen. Das gilt auch für die Powerbank selbst.

Weitere wichtige Aspekte

Mindestens genauso wichtig wie die Fragen, wie lange hält eine Powerbank, ist auch die Frage nach dem Aufladen. Wie lange dauert es bis eine Powerbank vollständig geladen ist. Hier kommt es maßgeblich auf das Ladegerät bzw. das Netzteil an. Ein Netzteil mit 2 A Ausgangsleistung würde für eine 20000 mAh (20 A) Powerbank 10 Stunden benötigen. Eine 10000 mAh (10 A) Powerbank würde hingegen in 5 Stunden aufgeladen sein.

Oft kommt die Frage auf, ob man ein Notbook oder ein Laptop mit einer Powerbank laden kann. Hier kann man keine pauschale Aussage machen. Es kommt dabei ganz auf das Gerät an, das geladen werden soll. Normale Notebooks haben in der Regel einen höheren Leistungsbedarf, als eine Powerbank abgeben kann. Laptops benötigen meist 20/25/30/45 Watt oder mehr. Hybrid-Geräte, Tablets mit Tastatur oder kleine Laptops können unter Umständen geladen werden.

Das Gewicht ist neben den Abmessungen oftmals ein Entscheidungskriterium vor dem Kauf. Eine Powerbank mit 10000 mAh wiegt im Normalfall weniger als eine mit 30000 mAh. Gerade für das Bikepacking oder längere Radtouren ist das Gewicht durchaus ein Entscheidungsfaktor. Dennoch hat nicht jede 10000 mAh Powerbank dasselbe Gewicht.

Möchte man die Powerbank bei einer Fahrradtour oder zum Bikepacking mitführen, sollte man sich für eine Variante entscheiden, die leicht ist und das zu ladende Smartphone bzw. Gerät 2,5 bis 4 mal laden kann. Damit ist die Zeit bis zur nächsten Steckdose gut überbrückt. Beim Navigieren mit GPS ist der Stromverbrauch meist höher. Die Powerbank für das Fahrrad kann dabei gut in einer Rahmentasche transportiert werden.

Es gibt Modelle, die haben auf einer Seite ein kleines Solarmodul. Hiermit kann der integrierte Akku durch Sonnenenergie aufgeladen werden. Ist man auf längeren Radtouren unterwegs, kann das Modul in einer Oberrohrtasche zur Sonne ausgerichtet werden und lädt die Powerbank wieder auf. Je höher die Kapazität, umso länger dauert das Aufladen.

Die Powerbank sollte in jedem Fall einen normalen USB Anschluss verfügen, in dem man ein beliebiges USB kabel einstecken kann. Darüber hinaus sind Buchsen für ein Mikro-USB und USB-C Anschluss empfehlenswert.

Um den Ladestatus der Powerbank zu erfahren, haben die meisten Modelle kleine LEDs, die einem die Restkapazität anzeigen. Powerbanks mit hoher Kapazität bieten teilweise auch die Option zum Schnellladen an.

Die Powerbank sollte vor dauerhafter Sonneneinstrahlung geschützt werden. Wird mit dem externen Akku ein Gerät geladen, entsteht bereits Wärme.

Wer sich eine Powerbank für das Fahrrad kauft, sollte auf das Gewicht und die Kapazität achten.

Empfehlenswerte Powerbanks für Fahrräder

Im Prinzip eignet sich jede Standard Powerbank auch fürs Fahrrad. Verstauen kannst du sie in der Lenkertasche oder auf dem Oberrohr wie hier am Gravelbike. Beim klassischen Akkupack gibt es eine riesige Produkt Auswahl.

Heute würde ich drauf achten, dass es mindestens eine USB-C Buchse gibt (Eingang und Ausgang) und Power Delivery (PD) sollte fürs schnelle laden von modernen Handys auch mit drin sein.

Hier sind einige Modelle, die sich besonders für den Einsatz am Fahrrad eignen:

  • INIU Powerbank: Ein großes 20.000 mAh Akkupack, ideal für lange Touren ohne Lademöglichkeiten.
  • SP-Connect Wireless Powerbank: Eine clevere Kombination aus Handyhalterung und Powerbank mit drahtloser Qi-Ladeelektronik.
  • Topeak Mobile Powerpack 6000: Kompakte Powerbank für den Fahrradlenker mit Montage über den GoPro Mount.
  • Anker Nano Powerbank: Universal-Powerbank mit Schnellladefunktion und robustem USB-C Kabel, das gleichzeitig als Trageschlaufe dient.
  • Anker Powerbank mit Gummiband: Günstige Lösung für gelegentliche Zusatzstromversorgung, einfach am Lenker zu befestigen.
  • SKS PowUnit: Speziell für E-Bikes mit Bosch Display, kombiniert Akkuhalterung, Powerbank und Handyhalterung.

Einzelne Modelle im Detail

Hier eine detailliertere Betrachtung einiger empfohlener Modelle:

INIU Power Bank

Die INIU BI-B61 besitzt ein abgerundetes, schwarzes Plastik-Gehäuse. Den Akkustand siehst du per Display. Ein nettes, wenn auch nicht essenzielles Feature ist der Clip an der Seite. Damit kannst du dein Smartphone aufstellen - z. B. wenn du YouTube-Clips ansehen oder das Handy bei Zoom Calls nicht in der Hand halten willst. Auch eine Hülle zum Transport wird mitgeliefert. Diese ist praktisch, da der Hersteller auf eine IP-Schutzklasse verzichtet. Wasser- und Staubschutz ist nicht gewährleistet. Die INIU BI-B61 kostet Online etwa 30 Euro.

Merkmal Details
Kapazität 10000 mAh
Output 22,5 W
Gewicht 195 g

Charmast W1052 Mini

Kein Leistungswunder, dafür aber äußerst günstig und kompakt ist die Charmast W1052 Mini. Für 20 Euro erhältst du eine Powerbank mit 10.000 mAh - oder 10.400 mAh, um genau zu sein. Im Input und Output werden maximal 18 W erzielt. Ob das heutzutage noch als „Schnellladen“ gelten darf, ist fraglich. Große Akkus zu befüllen, kann eine Weile dauern. Eher schon eignet sich diese Powerbank für Stromspeicher bis 4.000 mAh Kapazität. Mit 9 x 6,1 x 2,1 cm gehört die W1052 zu den kleinsten Powerbanks in dieser Liste. Trotzdem sind drei Ausgänge vorhanden: 2x USB-A und 1x USB-C. Die Powerbank selbst lädst du per USB-C oder Micro-USB. Das Gewicht beträgt gerade einmal 180 g. Wie bei vielen günstigen Powerbanks musst du auf eine IP-Schutzklasse verzichten. Auch ein Display fehlt. Stattdessen zeigen 4 LEDs, wie viel Akkustand noch verbleibt.

Merkmal Details
Kapazität 10400 mAh
Output 18 W
Gewicht 180 g

SP-Connect Wireless Powerbank

Diese Powerbank besitzt nur 5.000 mAh Kapazität. Das mag nach wenig klingen und den Preis von 80 Euro kaum rechtfertigen. Dafür wurde das Produkt genau für die Anforderungen von Bikepackern entworfen. Wie der Name verrät, unterstützt die SP-Connect Powerbank kabelloses Laden. Du musst sie dafür an der Lenkerstange montieren. Anschließend platzierst du dein Smartphone an der Oberseite, wo es von Magneten an Ort und Stelle gehalten wird. Der Vorteil ist klar: Du kannst dein Handy während der Fahrt aufladen und gleichzeitig benutzen. Vor allem beim Navigieren ist das ein echter Game-Changer. Damit dein Smartphone auf der Powerbank hält, benötigst du das SP Phone Case. Diese Hülle kostet noch einmal 40 Euro und ist in mehreren Größen verfügbar. Unter anderem bietet SP-Connect Cases für Samsung-, Google- und Xiaomi-Smartphones sowie iPhones an. So kannst du dein Handy außerdem vor Stößen schützen. Du schlägst zwei Fliegen mit einer Klappe. Zu guter Letzt benötigst du einen SP-Connect Mount, um die Powerbank selbst zu befestigen. Wie man es vom Hersteller kennt, ist die Wireless Powerbank hochwertig verarbeitet, stabil und wetterfest - also ideal für den Outdoor-Einsatz. Beachte jedoch, dass die Ladeleistung nur 10 W beträgt. Zum schnellen Aufladen deiner Geräte eignet sich die Powerbank daher kaum.

Merkmal Details
Kapazität 5000 mAh
Output 10 W
Gewicht k.A.

Topeak Powerpack

Auch diese Powerbank richtet sich speziell an Bikepacker. Sie besitzt eine Kapazität von 6.000 mAh und verfügt über zwei Ausgänge. So kannst du z. B. Smartphone und Fahrrad-Navi gleichzeitig laden. Praktisch: Ein spezielles Befestigungssystem wie bei SP-Connect ist nicht nötig. Die Powerbank lässt sich per Gurt am Vorbau festzurren. Ist dort kein Platz, kommt auch das Oberrohr infrage. Alternativ kannst du das gute Stück an der GoPro-Halterung montieren. Wer sich schnelles Laden wünscht, wird leider enttäuscht. Die Leistung beträgt maximal 10 W. Lädst du zwei Geräte, erhält jedes davon 5 W. Ein kompletter Ladevorgang kann mehrere Stunden in Anspruch nehmen. Eher schon eignet sich der Topeak Powerpack, um die Akkulaufzeit während der Fahrt zu verlängern. Nichts zu meckern gibt es bei der Verarbeitung. Diese ist dank Glasfaser äußerst hochwertig und robust. Wenn die Anschlüsse gerade nicht gebraucht werden, kannst du sie mit Gummikappen verschließen. Das sorgt für den nötigen Wasserschutz. Etwa 60 Euro solltest du einplanen, wenn du den Topeak Powerpack Online kaufen möchtest.

Merkmal Details
Kapazität 6000 mAh
Output 10 W
Gewicht 280 g

KNOG Powerbank Blinder

Dass Outdoor-Powerbanks auch mehr Ausdauer bieten können, zeigt das Modell „Blinder“ von KNOG. Hier erhältst du 10.000 mAh Kapazität - also etwa so viel wie bei den meisten klassischen Powerbanks. Dazu kommt die einfache Montage. Per Klettband kannst du die Powerbank am Oberrohr befestigen. Anschließend verbindest du das Kabel mit dem Gerät, das du laden willst. KNOG empfiehlt diese Powerbank explizit für seine Front-Scheinwerfer. Zusätzlich zum starren Kabel ist jedoch ein USB-C Ausgang vorhanden. Es spricht nichts dagegen, die Powerbank Blinder mit einem Smartphone zu verbinden. Über die Ladeleistung schweigt sich der Hersteller indes aus. Dafür steht der Schutz im Vordergrund. Die Powerbank ist nach IP67 zertifiziert - der zweithöchsten Schutzklasse überhaupt. Nicht nur sorgen gummierte Kappen dafür, dass der USB-Port frei von Staub bleibt. Auch Untertauchen stellt - zumindest kurzfristig - kein Todesurteil dar. Die KNOG Powerbank Blinder kostet Online etwa 70 Euro.

Merkmal Details
Kapazität 10000 mAh
Output k.A.
Gewicht 210 g

Anker Power Core

Den Abschluss dieser Liste bildet die Anker Power Core: ein echtes Ausdauer-Wunder mit 20.000 mAh Kapazität. Das ist genug, um die meisten Handys drei- oder viermal aufzuladen. Natürlich kannst du die Stromversorgung auch splitten. Die Power Core besitzt 2 USB-A Ausgänge. Daneben ist ein USB-C Port vorhanden. Dieser dient jedoch nur zum Laden der Powerbank. Laut Hersteller dauert es 10 Stunden, bis der Akku komplett befüllt ist. Für das Aufladen externer Geräte liefert die Powerbank 2,4 A - umgerechnet 12 W. Das ist kein Spitzenwert. Die „kleine Schwester“ Anker Nano lädt Geräte dank 30 W deutlich schneller auf. Interessant ist jedoch ein Feature namens Trickle Charge (auf Deutsch: Tröpfchenladung). Der Hintergrund: Geräte wie Earbuds ziehen so wenig Strom, dass sich herkömmliche Powerbanks beim Laden gern ausschalten. Trickle Charge behebt dieses Problem. Die Anker Power Core kostet etwa 40 Euro - ein echtes Schnäppchen, wenn man die enorme Kapazität bedenkt. Allerdings musst du Abstriche machen. Ein Display ist nicht vorhanden. Stattdessen wird der Akkustand mit vier LEDs angezeigt. Wasser- sowie Staubschutz fehlt, und auch ein „Leichtgewicht“ solltest du nicht erwarten. Bei Maßen von 15,8 x 7,4 x 1,9 cm bringt die Powerbank stolze 342,5 g auf die Waage.

Merkmal Details
Kapazität 20000 mAh
Output 12 W
Gewicht 343 g

Worauf bei der Nutzung einer Powerbank am Fahrrad zu achten ist

Ich empfehle es nicht den Stecker der Stromversorgung bei jeder Fahrt als erstes ins Smartphone zu stecken und permanent zu laden. Warum? Die Mini-Stecker sind einfach nicht für das Dauergerüttel gemacht. Das kann zu Schäden an der USB-Buchse in deinem Telefon sorgen. Deshalb würde ich auf kurzen Strecken lieber komplett aufs nachladen verzichten und wenn immer möglich in Pausen nachladen. Die flotten Ladetechniken wie QuickCharge oder PowerDelivery machen das einfach.

Hier gilt nicht unbedingt: „viel hilft viel“ denn auf dem Fahrrad geht es auch um Größe und Gewicht. Also überlege dir, wie viel Kapazität du wirklich brauchst. Mit 10.000 mAh bist du meist super bedient. Außer wenn du wirklich auf langen Bikepacking Touren nicht oft an einer Steckdose vorbeikommst, dann ist eine größere Powerbank am Fahrrad sinnvoll.

Ganz wichtig beim Radfahren: Achte auf Umwelteinflüsse. Was du im Alltags-Bereich bei der Powerbank Auswahl vernachlässigen kannst wir am Akkupack fürs Fahrrad wichtig: Wasserfestigkeit, Staubschutz und Robustheit gegen Erschütterungen.

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