Fahrradhelm Test: Sicherheit und Stil im Vergleich

Wer beim Radfahren stürzt, dem drohen schwere Kopfverletzungen. Fahrradhelme von Abus, Alpina, Uvex & Co. für Herren, Damen und Kinder schützen. Wir zeigen sichere Helme von smart bis schick sowie einen exotischen Airbag-Helm.

Sicherheit ist die wichtigste Eigenschaft eines Fahrradhelms, er muss gut sitzen und den Kopf perfekt schützen. Als Motto gilt: Der beste Helm ist der, den man aufhat. Deshalb ist es das Ziel, einen Kopfschutz zu finden, den man gerne trägt. Was nutzt ein Helm, der am Lenker baumelt, weil er drückt und zwickt oder alles andere als schick ist? Das gilt nicht nur für das klassische Fahrrad, E-Bike, E-MTB (Bestenliste), E-Citybike (Bestenliste) und E-Klapprad (Bestenliste), sondern auch für E-Scooter (Bestenliste).

Der erste Schritt beim Helmkauf ist die Überlegung, für welchen Einsatz der neue Kopfschutz gedacht ist: Kinder-, Jugend- oder Erwachsenenhelm; Alltag, Freizeit oder Sport? Denn für jedes Einsatzgebiet bieten die Helme Besonderheiten, die die Nutzung bequem und sicher machen sollen. Es folgen die wichtigsten Helmkategorien im Überblick.

Versicherung

Fahrradfahren hat nachweislich positive Auswirkungen auf die Gesundheit - selbst E-Bikes sind viel besser als etwa Autofahren. Doch selbst die vorsichtigsten Fahrer können die Gefahr eines Unfalls nie zu 100 Prozent ausschließen. Wir empfehlen deshalb Zusatzversicherungen, um die möglichen negativen Konsequenzen abzumildern.

Bei vielen Versicherungen lohnt sich das Vergleichen wirklich. Denn wer regelmäßig vergleicht, spart gut und gerne mehrere hundert Euro im Jahr. Wo man am meisten spart, zeigen die Tarifrechner von heise online.

  • Berufsunfähigkeitsversicherung
  • KFZ-Versicherung
  • Lebensversicherung
  • Rechtsschutzversicherung
  • Unfallversicherung

City/Trekking-Bike

City- und Trekking-Helme gelten als Allrounder unter den Kopfprotektoren und sind für alltägliche Radfahrten geeignet. Sie sind leicht, bequem und unkompliziert aufzusetzen. Die Modelle zeichnen sich durch gute Sicherheitseigenschaften und ausreichender Belüftung aus. Manche Urban-Modelle haben ein transparentes oder getöntes Visier, welches das Gesicht vor Zugluft und Fremdkörpern schützt.

Uvex Hlmt 5 Bike Pro

Der Helm für 25 Euro mit Hartschale gefällt uns dank seines geringen Gewichts und der sehr guten Passform, die sich für verschiedenste Kopfformen eignet. Obwohl für Freerider und Dirtbiker konzipiert, schlägt er sich im Stadteinsatz ausgezeichnet. Er sieht schick aus und bietet mit seinen zehn Belüftungsschlitzen ausreichend Frischluftzufuhr.

Die Kopfanpassung ist schnell und bequem mit dem Drehrad auf der Helmrückseite erledigt. Das aufgeräumte Gurtsystem lässt sich leicht anpassen und der Kinnriemen schließt sicher über ein Ratschen-Steckschloss. Das kleine, abnehmbare Visier-Schild verleiht dem Helm eine besondere Note. Alle Polster sind schnell zum Reinigen entnommen. Der Uvex Hlmt 5 Bike Pro ist ein toller und recht günstiger Helm für City-Biker.

Uvex Finale Visor

Eine weitere Empfehlung kommt ebenfalls von Uvex. Mit dem klappbaren Visier schützt der Uvex Final Visor für 130 Euro die Augenpartie großflächig, was nicht nur bei Regen ein Pluspunkt ist. Eine Korrektur- oder Sonnenbrille hat problemlos darunter Platz. 20 Belüftungsöffnungen mit inneren Ventilationskanälen führen kontinuierlich Frischluft unter den Helm. Ein aufwendiges Gurtsystem und integriertes LED-Rücklicht sorgen für Komfort und Sicherheit. Tolle Motorradhelm-Technik mit Mehrwert für den Stadtradler und E-Bike-Pendler.

Airbag statt Helm

Eine echte Besonderheit ist der Airbag-Helm von Hövding. Im Testbericht des Airbag-Helms fahren wir mit ihm über Stock und Stein - und lösen ihn dann mit heftigem Knalleffekt aus.

Anfangs sind wir etwa 15 Minuten lang über unwegsames Gelände gefahren, voller Hindernisse wie Baumstümpfe, Felsbrocken, Wurzeln und Schlaglöchern. Der Hövding-Helm scheint zu wissen, dass auch heftige Bewegungen zu der wilden Fahrt gehören.

Doch dann passiert es: Unser Vorderrad bleibt in einem Loch hängen und wir kippen leicht nach vorne. Diese kritische Situation erkennt der Hövding 3 sofort und löst die Gaskartusche aus. Innerhalb von Bruchteilen einer Sekunde pumpt sich der Fahrrad-Airbag mit einem lauten Knall auf und bedeckt unseren Kopf komplett. Dabei füllt sich auch die Halskrause mit Gas und stabilisiert unsere Nackenpartie. Obwohl es für uns als Fahrer sicher ist, ist es nicht gerade angenehm. Wir müssen den Reißverschluss schnell öffnen, um wieder atmen zu können.

Der Hersteller meldete Ende 2023 Insolvenz an, teils bedingt durch ein vorübergehendes Verkaufsverbot durch die schwedische Verbraucherschutzbehörde. Obwohl dieser Beschluss später aufgehoben wurde, konnte der wirtschaftliche Schaden nicht mehr ausgeglichen werden. Käufer können keine Garantieansprüche mehr beim Hersteller geltend machen, jedoch müssen Händler laut zwei Jahre lang für Sachmängel haften.

Für mehr Informationen zum außergewöhnlichen Helmkonzept empfehlen wir unseren ausführlichen Testbericht des Hövding.

Smarte Helme

Praktisch sind Fahrradhelme mit Licht. Noch praktischer sind sie, wenn sie gleichzeitig über ein Blinklicht die Abbiegerichtung signalisieren und per Beschleunigungssensor ein Bremslicht integrieren. Das ist in diesem Fall auch erlaubt, blinkende Lichter sind nur direkt am Fahrrad verboten. Dazu auch wichtig zu wissen: Das Helmlicht ist ein Zusatz, es ersetzt nicht die notwendige Beleuchtung, damit das Fahrrad straßentauglich ist. Mehr Informationen zum Thema Licht gibt es im Ratgeber Fahrradleuchten: Helles Licht mit Akku oder Batterie ab 15 Euro. Einige smarte Helme haben sogar eine Freisprecheinrichtung integriert oder schicken bei einem Unfall einen Notruf.

Sena R1 Evo

Der Sena R1 Evo ab rund 197 Euro ist rein optisch ein klassischer Fahrradhelm im stromlinienförmigen Design. Es gibt ihn als Sena M1 Evo auch in einer Version für Fahrer von MTBs. An der Front des R1 Evo befindet sich ein abnehmbarer Sonnenschutz. Wir haben die weiße Version vorliegen, es gibt ihn aber auch Schwarz, beide Varianten sind matt.

An der Seite des Sena R1 Evo sitzen drei einwandfrei erreichbare Knöpfe mit deutlichem haptischen Feedback. Dies regeln unter anderem die Lautstärke, das Mesh-Intercom und schalten das FM-Radio ein.

Telefonieren klappt gut. Das Gegenüber versteht uns zwar etwas blechern, allerdings filtert der Sena R1 Evo Windgeräusche zuverlässig heraus. Die eingebauten Stereolautsprecher sind ausreichend laut. Jedoch fehlt ihnen Bass. Das stört beim Telefonieren kaum, auch Podcasts lassen sich darüber gut konsumieren. Wer jedoch Wert auf eine qualitativ hochwertige Musikwiedergabe legt, dürfte enttäuscht sein. Hier können wir etwa Knochenschallkopfhörer (Bestenliste) empfehlen.

Im hinteren Bereich sitzt ein Knopf zum Ein- und Ausschalten des Rücklichts. Ein Licht an der Vorderseite oder einen Blinker gibt es nicht. Direkt darunter befindet sich ein Micro-USB-Port zu Laden des Akkus. Dieser erlaubt für eine Gesprächszeit von 7 bis 10 Stunden und ist nach einer Ladezeit von 2 Stunden wieder voll.

Lumos Ultra

Der Lumos Ultra für 99 Euro entfernt einen der Hauptkritikpunkte des Lumos Street. Man kann mit ihm nun ohne Ladeadapter direkt über die USB-Schnittstelle laden. In unseren Fall ist das Micro-USB. Allerdings soll die finale Verkaufsversion dann über USB-C verfügen.

Bezüglich seiner Form erinnert er an einen klassischen Fahrradhelm, auch wenn sich seine Designer sichtlich bemüht haben, ihn schwungvoll und modern zu gestalten. Wir haben die schwarze Version vorliegen und finden sein Äußeres gelungen. Der Tragekomfort ist auch dank der entnehmbaren Polster und des angemessenen Gewichts von 500 Gramm hoch.

Über einen Knopf an der Rückseite aktiviert man die per App anpassbaren Lichtmuster. So kann er außer blinken auch dauerhaft in der Farbe Weiß nach vorn und Rot nach hinten leuchten. Auch die Helligkeit kann der Nutzer bestimmen.

Über die am Lenker montierbare Fernbedienung schaltet der Fahrer das gelb nach hinten leuchtende Blinklicht ein. Einen Beschleunigungssensor für ein automatisches Bremslicht wie beim Lumos Street gibt es nicht.

Livall Evo 21

Der Livall Evo 21 (Testbericht) für 89 Euro gefällt uns besonders gut dank seines Lichts, welches fast komplett um den Helm reicht. Über einen Umgebungslichtsensor weiß der Helm, wenn die Dämmerung einsetzt und schaltet entsprechend die Beleuchtung ein. Ein Bewegungssensor erkennt das Bremsen, das rote Rücklicht leuchtet dann automatisch auf. Außerdem kann über eine mitgelieferte Fernbedienung für den Lenker ein Blinker eingeschaltet werden. Eine SOS-Funktion rundet das Feature-Paket ab.

Weniger gut finden wir, dass Livall am Evo 21 einen proprietären Ladestecker nutzt und nicht auf USB-C setzt. Außerdem kann das Licht nicht dauerhaft leuchten und es ist nicht besonders hell.

Fahrradhelm zum Falten

Klappbare Fahrradhelme haben den Vorteil, dass sie auch in kleine Rucksäcke passen. Denn bei Nichtgebrauch legt der Fahrer sie einfach zusammen. Hier gibt es verschiedene Ansätze. Der Closca kostet 70 Euro und besteht im Grunde aus drei Elementen, welche ineinander geschoben werden können. So behält er zwar seinen ursprünglichen Umfang, allerdings verringert sich seine Höhe.

Der Overade Plixi Fit kostet 109 Euro und erinnert dank seiner futuristischen Optik eher an einen Science-Fiction-Film als an einen Fahrradausflug an den See. Seine drei Elemente verschieben sich ähnlich einem Visier an einem Motorradhelm ineinander. Mit 440 g ist er kein Leichtgewicht.

Der Heemtle kostet 39 Euro. Sein Faltsystem erinnert an einen Fächer. Der Scheitel des Heemtle bleibt also fix und die Seiten klappen sich an. Dabei wiegt er nur 260 g. Allerdings wirkt er doch recht filigran. Wir bezweifeln, dass er den Kopf ähnlich gut schützt wie ein hochwertiger Mips-Helm, den man nicht zusammenlegen kann.

E-Bike-Helme

Immer mehr E-Bikes, E-Mountainbikes (Bestenliste) und E-Klappräder (Bestenliste) sind auf den Straßen unterwegs. Im Wesentlichen gelten für diese Helmkategorie die gleichen Kriterien wie für City- und Trekking-Helme. Sie sollen kompakt, modern und alltagstauglich sein. Der Fokus liegt zudem auf dem Schutz des Kopfes, ist man doch mit Motorunterstützung im Schnitt schneller unterwegs - da kann ein Sturz fatale Folgen haben, wenn der Kopf nicht ausreichend geschützt ist. Bei S-Pedelecs, die mit Tretunterstützung bis zu 45 km/h schnell sind, besteht sogar eine Helmpflicht.

Wer viel mit Motorunterstützung unterwegs ist, sollte auf besonders robuste Helmtypen zurückgreifen. Es muss nicht unbedingt ein Motorradhelm sein, die sind häufig zu schwer und zu warm. Viele Helmhersteller haben mittlerweile für Pedelec- und S-Pedelec-Fahrer spezielle Modelle im Programm, die den speziellen Anforderungen der E-Biker gerecht werden.

Abus Pedelec 2.0 ACE

Der Abus Pedelec 2.0 ACE bietet für 147 Euro eine robuste Bauweise, ein tief heruntergezogener Seitenschutz, die gute Sichtbarkeit durch Reflektoren und ein aufladbares Rücklicht erhöhen für Sicherheit. Ein fein justierbares Verstellsystem, das strapazierfähige Kopfband und die gute Ventilation dagegen für Komfort. Ein besonderes Merkmal ist etwas mehr Freiraum im Helm für Zopf-Träger. Es ist ein Helm speziell für Pedelec-Fahrer mit viel Ausstattung. Durchdacht zeigt sich das klappbare Visier, unkompliziert und super-bequem schützt es die Augenpartie. Wer es einmal gewohnt ist, möchte es nicht mehr missen.

Mountainbike-Helme

Mountainbike-Helme sind unter erschwerten Bedingungen im Einsatz. Passform und Schutz stehen ganz oben auf der Anforderungsliste. Die Helme dürfen daher gerne etwas voluminöser und schwerer ausfallen und müssen ein robustes, gut anpassbares Gurtsystem haben. So bleibt der Helm auch im rauen Gelände bombenfest sitzen. Ein verstell- und abnehmbares Visierschild ist Pflicht. Dieses Feature schützt im Gelände den Fahrer vor tief hängenden Ästen, Sonnenlicht und hoch spritzendem Schmutz.

Für rasante und herausfordernde Downhill-Fahrten empfiehlt sich ein Helm mit besonders umfassendem Schutz. Die geschlossenen Integral- oder Fullface-Helme schützen daher nicht nur den Kopf von allen Seiten, sondern auch die empfindliche Kinnpartie.

Urge Supatrail

Ungewöhnliches Design und ein ausgeklügeltes Verstellsystem machen den Urge Supatrail für 150 Euro nicht nur zum Hingucker, sondern verhelfen ihnen zudem zu außergewöhnlich guter Passform. Erwähnenswert ist die solide Verankerung der Helmgurte in der Helmschale. Massive Metallstifte fixieren die Gurtenden im Helm. Der Clou: Die Metallstifte können entfernt und das gesamte Gurtsystem zum Waschen abgenommen werden. Zusammen mit den mitgelieferten Ersatzpolstern kann der Helm so einfach sauber gehalten werden. Das Visierschild ist solide mit vier Schrauben befestigt.

Bell 4Forty

Mountainbiking ist eine anspruchsvolle Sportart - bezüglich der Ausrüstung muss alles sitzen, was besonders auf den Helm zutrifft. Der Bell 4Forty für 75 Euro ist mit 310 Gramm kaum zu spüren, was auch der perfekten Passform zu verdanken ist. Selbst nach drei Stunden harter Bike-Arbeit fällt er nicht unangenehm auf. Am besten gefällt uns die saubere Integration der Polster in der Innenschale und das aufgeräumte Gurtsystem mit leichtgängigem Steckschloss. Eine Besonderheit ist die Höhenverstellbarkeit des Kopfbandes am Hinterkopf, so ist er individuell nach Wunsch einstellbar. Ein unkomplizierter Begleiter auf allen Trails und unser Preistipp.

Rennrad

Rennradhelme orientieren an den Anforderungen, die hohe Fahrgeschwindigkeiten stellen: Hochwertige Modelle verbinden daher hervorragende Schutzeigenschaften mit geringem Gewicht und guter Aerodynamik. Die Helme sind mit glatten Oberflächen, durchdachten Belüftungsschlitzen und flatterfreie Gurten auch für den professionellen Radsport geeignet.

Die Ansprüche an einen möglichst geringen Luftwiderstand gipfeln bei den Rennradhelmen in den futuristisch anmutenden Zeitfahrhelmen. So manches Zeitfahrrennen wurde dank der entscheidenden Sekunden, die eine optimierte Aerodynamik spart, gewonnen.

Alpina Valparola

Der Alpina Valparola für 66 Euro ist auf die Bedürfnisse von Rennradfahrern zugeschnitten: Geringes Gewicht, große, strömungsgünstige Belüftungskanäle und gute Aerodynamik lassen kaum Wünsche offen. Eine besondere Schwierigkeit bei der Entwicklung von Rennrad-Helmen ist die Kombination von Aerodynamik und Belüftungsöffnungen, ohne die Stabilität der Helme zu schwächen. Alpina gelingt der Spagat durch eine Inmould-Fertigung bei der Innen- und Außenschale in drei Bereichen thermisch verklebt sind und so die Helmpartie stabilisiert. Das Gurtsystem ist variabel und einfach einzustellen. Antibakterielle Polsterung, Fliegengitter und ein kleines Steckschild gehören ebenfalls dazu.

Dirt/BMX

Dirt- und BMX-Helme für den Fun-Sport setzen den Fokus weniger auf Aerodynamik, stattdessen auf Style und robusten Schutz. Diese Helme verbinden hohe Sicherheit mit einer kompakten Optik. Diese Kategorie ist gerade bei Jugendlichen für den Alltagseinsatz sehr beliebt.

Die große Mehrheit schnitt gut ab - so gut, dass wir zahlreiche Modelle uneingeschränkt empfehlen können. Einige Helme aber haben sich in einzelnen Punkten besonders hervorgetan.

Der Pico Flash von Alpina hat einiges zu bieten: eine ausgezeichnete Beleuchtung, viele Lüftungsschlitze, eine hochwertige Verarbeitung sowie ein einwandfreies Verstellsystem im Helm, mit dem man die Passform optimal an die Kopfgröße anpassen kann. Zusätzliche Plastikstreben umschließen den Kopf und sorgen für mehr Sicherheit, Stabilität und Tragekomfort. Ob nun beim Radfahren, Inlineskaten, Rollerfahren oder Skateboarden - dieser Helm sitzt und bietet Schutz.

Wenn es nicht nur ein Helm zum Fahrradfahren sein soll, sondern auch Inlineskaten, Rollerfahren oder Skateboarden auf dem Programm steht, ist der Micro Rocket die beste Wahl. Sicherheit wird bei ihm großgeschrieben. Er hat die klassische Form eines Skateboard-Helms, der am Hinterkopf recht weit runtergeht, das gibt noch mehr Schutz bei Stürzen. Dazu ein roter Knopf, mit dem man die Passform hervorragend einstellen kann. Außerdem dient der Knopf auch als Beleuchtung - er kann in drei Variationen blinken und leuchten.

Der Casco Mini 2 ist nicht nur im Sommer als Fahrradhelm einsetzbar, sondern auch im Winter beim Skifahren oder Snowboarden. So sind nur wenige Helme konzipiert. Und es geht noch weiter: Auch im Fahrradsitz macht er auf dem Kopf eines Kindes eine gute Figur, da er eng und bequem anliegt, keinen unbequemen Abstand zwischen Rückenlehne und dem kleinen Beifahrer erzeugt. Mit diesem Helm können die Kleinen ganz groß rauskommen.

Der Uvex Finale Junior sieht nicht nur aus wie ein Mountainbike-Helm, er erfüllt auch die gleichen hohen Standards, was Sicherheit, Tragekomfort und Verarbeitung betrifft. Er liefert rundherum eine optimale Performance ab.

Bestenliste Fahrradhelm-Test 2025: Die Top 5 im Vergleich

Modell Typ Machart Größe Gewicht CE-Zertifizierung Rücklicht Reflektoren Belüftung Insektengitter
ABUS Urban-I 3.0 Stadthelm City- und Freizeithelm In-Mold-Verfahren S (51-55 cm), M (52-58 cm), L (58-61 cm), XL (61-65 cm) 280 g
Casco Erwachsene Activ 2 Fahrradhelm City- und Freizeithelm In-Mold-Verfahren S (52-56 cm), M (56-58 cm), L (58-62 cm) 290 g
Cratoni Maxster Pro Kinderhelm Kinderfahrradhelm In-Mold-Verfahren XS-S (46-51 cm), S-M (51-56 cm) 230 g
Cratoni Fahrradhelm Pacer City- und Freizeithelm In-Mold-Verfahren S-M (54-58 cm), M-L (58-63 cm) 230 g
Uvex active Allround-Helm Unisex-Modell City- und Freizeithelm In-Mold-Verfahren S (52-57 cm), M (56-60 cm) 280 g

Weitere wichtige Informationen

Helmpflicht in Deutschland

In Deutschland gibt es keine Helmpflicht für Fahrradfahrer, weder für Erwachsene noch für Kinder. Das soll laut Bundeskanzlerin Angela Merkel auch so bleiben. Sie übernimmt hier die Haltung des Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Clubs (ADFC), der eine Helmpflicht ablehnt, weil dann wohl der Autoverkehr zu...

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