Puky Mountainbike Test: Ein umfassender Überblick

Der Traditionshersteller Puky hat mit dem LS-Pro 24 ein leichtes Sportrad für Kinder im Programm. Puky beweist mit diesem Kinder-Mountainbike, dass sie durchaus mit den Top-Marken wie woom oder Early Rider mithalten können: Das Bike ist äußerst solide verarbeitet, vergleichsweise leicht und für Kinder ab etwa 8 Jahre bzw. einer Schrittlänge von 61-75 cm sowie einer Körpergröße von 128-155 cm geeignet. Sowohl straßen- als auch (bedingt) geländetauglich - somit mehr ein „Allround“-Bike als reines Mountainbike.

Leichtgewicht und kindgerechte Details

Pluspunkte des Puky LS-Pro 24:
  • Geringes Gewicht
  • Seitenständer und vorgeschriebene Reflektoren vorhanden
  • Vielseitige Bereifung für Straße und Waldwege
  • Gepäckträger und Schutzbleche montierbar
Der Sattel ist recht tief positioniert, was für eine aufrechte und damit sichere Sitzposition Ihres Kindes im Straßenverkehr sorgt. Die 140-mm-Kurbelarme nehmen ebenfalls Rücksicht auf kleinere Körpermaße. Die 8-fach Schaltung stellt genügend leichte Berggänge für Geländeausflüge zur Verfügung. Die Wirkung der V-Bremsen ist gut, die Hebel sind kindgerecht geformt. Die Bereifung ist 1,5 Zoll breit, rollt auf Asphalt gut und bietet auch in leichtem Gelände genügend Grip.

Testergebnisse im Überblick

Der ADAC hat 2024 insgesamt 14 Kinderfahrräder mit 16-Zoll-Reifen auf Handhabung, Fahreigenschaften, Eignung für das Kind, Sicherheit und Schadstoffe geprüft. Mit acht der getesteten Kinderfahrräder für den Einstieg ins Radfahren erhält über die Hälfte das ADAC Urteil "gut". Vier Räder bekommen das Urteil "befriedigend", eines das Urteil "ausreichend" und eines fällt mit "mangelhaft" durch. Mit dem Testsieger Woom und dem zweitplatzierten Puky erzielen zwei namhafte Hersteller das beste Ergebnis. Positiv fallen dagegen die Hersteller Woom (Testgewinner) und Puky auf. Denn sie geben ein zulässiges Gesamtgewicht von 60 Kilo an, was sehr gut ist.

Ergebnisse im Überblick:

Die 14 Kinderfahrräder mit 16-Zoll-Reifen für Kinder ab drei Jahren wurden mit unterschiedlicher Gewichtung in den fünf Kategorien Fahreigenschaften, Eignung für das Kind, Handhabung, Sicherheit und Haltbarkeit sowie Schadstoffe getestet. Das Kinderfahrrad Sixteen vom Hersteller Pyro musste deswegen sogar auf das ADAC Urteil "mangelhaft" abgewertet werden.

Technische Schwächen und Schadstoffe:

Technische Schwächen zeigte besonders das Fahrrad Royal Baby Freestyle mit den schlechtesten Bremsen im ADAC Test, die sich negativ sowohl auf das Bremsverhalten als auch die Einstellung der Bremsen auswirkten. Das führte letztendlich zum vorletzten Platz im Test mit dem ADAC Urteil der Note "ausreichend". Überraschend ist, dass nur die zwei preisgünstigsten Modelle im Test (Royal Baby Freestyle und B'Twin 500 Robot) frei von Schadstoffen sind. Bei allen anderen Kinderfahrrädern wurden Schadstoffe in den Griffen und auch im Sattel gefunden. Deshalb wurde das Kinderfahrrad 16 Zoll von Orbea im ADAC Test abgewertet und erhielt in der Kategorie Schadstoffe die Note "ausreichend".

Mountainbikes für Kinder: Unsere Favoriten

Welche Mountainbikes für Kinder geeignet sind und was beim Kauf wichtig ist: Hier unsere Community-Favoriten und Experten-Tipps für Kinder-MTBs von woom, Puky, S’COOL und Co.

Klassiker ab 8 Jahre:

Ein Kindermountainbike mit Alu-Rahmen und nur ca. 9 kg Gewicht sowie einer 8-Gang-Schaltung von Shimano. Streng genommen ist es eher ein Straßenfahrrad, das auch bis zu einem gewissen Grad geländetauglich ist.

Das gefällt uns:

  • sehr robust verarbeitet
  • mit ca. 9 kg Gewicht ein vergleichsweise leichtes Mountainbike, auch dank leichter Aluminiumgabel
  • breit abgestufte Achtgang-Kettenschaltung, Schwerpunkt auf leichte Berggänge

Unser Fazit:

Puky beweist mit diesem Kinder-Mountainbike, dass sie durchaus mit den Top-Marken wie woom oder Early Rider mithalten können: Das Bike ist äußerst solide verarbeitet, vergleichsweise leicht und für Kinder ab etwa 8 Jahre bzw. einer Schrittlänge von 61-75 cm sowie einer Körpergröße von 128-155 cm geeignet. Sowohl straßen- als auch (bedingt) geländetauglich - somit mehr ein „Allround“-Bike als reines Mountainbike.

Weitere gute Mountainbikes für Kinder & Jugendliche laut Test:

Hardtail

Die höhere Steifigkeit des Rahmens bringen ordentlich Vortrieb, sie sind sowohl auf Asphalt als auch in leichtem Gelände einsetzbar. Im Vergleich zu Fullys sind sie zudem deutlich leichter, für größere Sprünge im Bike-Park allerdings weniger geeignet.

Alu-Kinderfahrrad bzw. Hardtail-Mountainbike von Puky mit 7 Gängen für Kinder ab etwa 6 Jahre bzw. einer Schrittlänge von 53-66 cm sowie einer Körpergröße von 120-142 cm.

Unser Fazit:

Ein hochwertiges Kinder-Kinderfahrrad vom deutschen Marktführer Puky, das für sportliche Kinder der perfekte Einstieg in die Welt der Mountainbikes ist.

Worauf muss man bei einem Mountainbike für Kinder achten?

Hardtails, Fullys, Downhill-MTBs und Freeride- sowie All-Mountain-Bikes oder auch Dirt- und Fatbikes: Auch Kinder-Mountainbikes[1] gibt es in vielen unterschiedlichen Varianten, jeweils abgestimmt auf das Gelände und die Anforderungen des Fahrers. Die Vielzahl an MTB-Varianten macht die Entscheidung, welches Bike nun zum Kind passt, nicht unbedingt einfacher.[2] Und auch beim Gewicht und der Qualität der Anbauteile und Einzelkomponenten gibt es deutliche Unterschiede.

Checkliste:

  • Bauart: Für Kinder wird zum Einstieg häufig ein Mountainbike Hardtail empfohlen. Der Grund: Es überträgt dank ungefedertem Hinterbau die Kraft direkt und ist in der Ebene deshalb schneller, auch weil es durch die fehlende Federung leichter ist. Uphill-Fahrten gelingen damit ebenso leichter.
  • Größe: Wie auch bei anderen Kinderfahrrädern ist die richtige Größe der Räder und des Rahmens das erste entscheidende Kriterium beim Kauf.
  • Gewicht: Besonders bei Kinder-MTBs ist ein geringes Gewicht wichtig. Unnötiger Ballast erhöht den Kraftaufwand enorm und das Fahrvergnügen leidet deutlich.
  • Bremsen: Diese sind bei MTBs besonderen Belastungen ausgesetzt. Sie müssen somit nicht nur kraftvoll zupacken, sondern auch gut dosierbar und für Kinderhände gut erreichbar sein.

Kinderfahrrad-Marken im Überblick

Der Kinderfahrradmarkt ist speziell und unübersichtlich. Auf der einen Seite die Kinderbike-Marken wie Woom, Puky & Co., auf der anderen bekannte Fahrradmarken wie Cube oder Scott. Der deutsche Traditionshersteller Puky dagegen bedient die komplette Kinderfahrrad- und Kinderfahrzeug-Schiene. Gleichzeitig hat Puky im Jahr 2017 eine zweite Kinderfahrrad-Marke ins Leben gerufen. Unter dem Label Eightshot verkauft Puky leichte und sportliche Kinderfahrräder sowie Kinder-Mountainbikes.

Bekannte Kinderfahrrad-Marken:

  • Academy
  • Eightshot: 2017 von Puky gegründete Kinderradmarke für leichte, sportliche Kinderfahrräder.
  • Frog Bikes
  • Kubikes
  • Puky
  • Pyrobikes
  • Vpace
  • Woom

Was gibt es bei Puky zu beachten?

Wer auf der Suche nach einem superleichten Fahrrad ist kommt im ersten Moment nicht auf die Idee bei der Marke Puky fündig zu werden. Was geblieben ist, ist die hohe Qualität der Puky Fahrräder. Aber auch Puky hat sich dem Trend angepasst und bietet ab sofort Kinderfahrräder in Leichtbauweise an. Die Fahrräder sind hervorragend verarbeitet und sehen auch nicht mehr aus wie „typische Puky-Räder“.

Puky Leichtfahrräder im Überblick:

  • Puky LS Pro 16
  • Puky LS-PRO 18
  • Puky LS-PRO 20
  • Puky LS-PRO 24

Eightshot Mountainbikes:

Des weiteren produziert Puky unter der Marke Eightshot hochwertige Hardtrail Mountainbikes in drei Rahmengrößen (20, 24 und 27.5 Zoll) mit leichten hochwertigen Aluminiumrahmen.

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