Ein schleifendes Hinterrad am Puky Laufrad kann frustrierend sein und das Fahrerlebnis beeinträchtigen. Es gibt verschiedene Ursachen für dieses Problem, von denen viele leicht zu beheben sind.
Mögliche Ursachen für ein schleifendes Hinterrad
- Schleifende Bremsen:
- Falsche Einstellung der Bremsen
- Verschmutzte oder verglaste Bremsbeläge
- Verbogene Bremsscheibe
- Falsche Ausrichtung des Laufrades:
- Laufrad nicht mittig in den Ausfallenden
- Schnellspanner nicht fest genug
- Achter im Laufrad:
- Seitenschlag im Laufrad
- Lockere oder gebrochene Speichen
- Defekte Lager:
- Blockierende Lager
- Äußere Einflüsse:
- Reifen schleift am Rahmen
- Schutzblech schleift am Reifen
Bremsen als Ursache
Die Bremsen sind eines der wichtigsten Bauteile eines Fahrrads. Dass sie gut funktionieren, ist essentiell für die Sicherheit. Die Übertragung der Bremskraft auf die Laufräder findet unabhängig vom Bremssystem über die Bremsbeläge statt. Damit du keine böse Überraschung erlebst, solltest du sie regelmäßig kontrollieren und rechtzeitig auswechseln.
Welche Bremsentypen sind hauptsächlich verbaut?
Aktuell sind zwei Bremsentypen am Fahrrad weit verbreitet: Die klassische Felgenbremse und die neuere Scheibenbremse. Während erstere an Rennrädern und Trekkingbikes zu finden ist, sind Mountainbikes mittlerweile fast immer mit Scheibenbremsen bestückt. Diese erfreuen sich aufgrund ihrer guten Bremsleistung ebenfalls zunehmender Beliebtheit an Trekking- und Rennrädern.
Wann solltest du die Bremsbeläge tauschen?
Von allen Verschleißteilen an einem Fahrrad ist der rechtzeitige Austausch der Bremsbeläge am wichtigsten. Ebenfalls von Bedeutung sind das Wetter, Fahrstil, Gewicht des Fahrers und das Material der Beläge. Daher ist es wichtig, regelmäßig zu kontrollieren, ob noch genug Material vorhanden ist. Fährst du mit verschlissenen Belägen weiter, wirst du im besten Fall dein Material, sprich Felgen oder Bremsscheiben unnötig stark verschleißen. Es besteht darüber hinaus die Gefahr, dass die Bremsen unberechenbar reagieren und im schlimmsten Fall komplett versagen.
So erkennst du den Bremsbelagverschleiß am MTB
Mountainbikes sind mittlerweile immer mit Scheibenbremsen ausgerüstet. Gebremst wird indem die Bremsbeläge von beiden Seiten gegen die Bremsscheibe drücken. Durch die Reibung zwischen Bremsbelägen und Bremsscheibe wird diese und mit ihr das gesamte Rad, an dem sie montiert ist, verlangsamt. Zugleich entsteht Wärme. Wird die Bremse losgelassen, werden die Beläge durch eine Spreizfeder zurück in ihre Ausgangsposition gedrückt.
Um zu sehen, wie viel von deinen Bremsbelägen noch übrig ist, kannst du von oben in den Bremskörper schauen, eventuell kannst du hierzu eine Taschenlampe zur Hilfe nehmen. Ziehst du nun am Bremshebel, erkennst du am Abstand zwischen Bremsscheibe und Feder, wie dick der Belag noch ist. Da der Verschleiß der Beläge sehr unterschiedliche ist, kann an dieser Stelle kein genereller Ratschlag gegeben werden, wie viel Rest-Belag vorhanden sein sollte. Mit ungefähr 1mm Stärke bist du aber in den meisten Fällen noch auf der sicheren Seite.
Wenn du deine Beläge nicht kontrollierst, kann es sein, dass du sie über ihre Verschleißgrenze hinaus nutzt. Dies macht sich dann durch metallische Geräusche und schließlich einem Abfall der Bremskraft bemerkbar. Hierbei hörst du zuerst die Spreizfeder auf der Scheibe kratzen. Dann wird die gesamte, nun von Bremsbelag freie Trägerplatte auf der Scheibe schleifen. In diesem Moment wirst du nur noch einen Bruchteil der ursprünglichen Bremskraft zur Verfügung haben. Weiterhin ist das Bremsen mit der Metallplatte schädlich für die Bremsscheibe.
So lange solltest du die Beläge jedoch auf keinen Fall verwenden. Besser du tauschst sie, wenn bei gezogenem Bremshebel noch etwas Platz zwischen Feder und Bremsscheibe zu erkennen ist.
So erkennst du den Bremsbelagverschleiß am Rennrad
An Rennrädern sind Felgenbremsen nach wie vor am weitesten verbreitet. Bei einer Felgenbremse werden die Bremsbeläge auf die Seitenflanken der Laufräder gedrückt. Bremsbeläge für Felgenbremsen gibt es aus unterschiedlichen Gummimischungen sowie aus Kork. Wenn die Bremsbeläge einer Felgenbremse verschleißen, merkst du dies als erstes daran, dass du den Bremshebel weiter an den Lenker ziehen musst, um Kontakt zwischen Bremsbelag und Felge herzustellen. Um dies auszugleichen, verfügen die meisten Bremsen um eine Einstellschraube, mit der du den Belag wieder näher an die Felge stellen kannst.
Um zu sehen, wann die Beläge einer Felgenbremse verschlissen sind, haben die meisten dieser Bremsbeläge eine Indikatorlinie, die dir anzeigt, wann es an der Zeit ist, die Beläge zu wechseln. Natürlich kannst du noch einige Kilometer fahren, bevor die Beläge vollkommen aufgebraucht sind, auf eine längere Ausfahrt solltest du damit jedoch nicht mehr gehen.
So erkennst du den Bremsbelagverschleiß am City- oder Trekkingrad
Bei Trekkingrädern sind Felgen- und Scheibenbremsen ungefähr gleichermaßen verbreitet. Kontrolliere deine Bremsbeläge regelmäßig auf Verschleiß. Solltest du den Bremshebel deiner Felgenbremse sehr weit zum Lenker ziehen müssen, um eine Bremswirkung festzustellen, ist es an der Zeit, die Bremse nachzustellen. Bei den an Trekking- und Cityrädern verbreiteten „V-Brakes“ ist diese Einstellschraube am Bremshebel zu finden (nicht wie am Rennrad am Bremskörper). Es ist die Schraube, die sich zwischen Bremshebel und der Bremszug-Außenhülle befindet. Um die Bremsbeläge näher an die Felge zu stellen, musst du diese Schraube ein Stück herausdrehen.
Wenn die Bremsbeläge deiner Felgenbremse die Indikatorlinie erreicht haben, ist es auch hier an der Zeit, diese zu tauschen. Bei Scheibenbremsen gilt, wie auch beim Mountainbike, dass ungefähr 1mm Belag übrig sein sollte, wenn du mit deinem Rad losfährst. Ist es weniger, solltest du den Belag bei der nächsten Gelegenheit tauschen.
Bremsbelagverschleiß der verschiedenen Bremsbeläge
Den Verschleiß der Beläge einer Scheibenbremse merkst du nicht. Denn Scheibenbremsen stellen sich von alleine nach. Der Abstand zwischen der Oberfläche des Bremsbelags und der Bremsscheibe bleibt immer gleich. Somit musst du auch den Bremshebel immer gleichweit an den Lenker heranziehen, damit der Belag auf die Scheibe gedrückt wird. Auch die Bremskraft sollte solange konstant bleiben, wie noch Bremsbelag vorhanden ist. Den Verschleiß einer Scheibenbremse kannst du während der Fahrt also kaum feststellen. Erst, wenn der Bremsbelag soweit runter gebremst ist, dass die Feder auf der Bremsscheibe schleift, kannst du ein metallisches Kratzen wahrnehmen.
Felgenbremsen stellen sich im Gegensatz zu Scheibenbremsen nicht von alleine nach. Den Verschleiß einer Felgenbremse bemerkst du dadurch, dass der Bremspunkt, also der Punkt, an dem die Bremsbeläge auf die Felge treffen, immer weiter nach hinten wandert, du den Bremshebel also immer weiter an den Lenker heranziehen musst. Um dies auszugleichen, verfügen Felgenbremsen über Einstellschrauben, mit denen du den Druckpunkt einstellen kannst. Diese befinden sich bei Trekking- und Citybikes meist an den Bremshebeln, am Rennrad findest du sie am Bremskörper.
Bremsbelagmaterialien und ihre Eigenschaften
Die Eigenschaften von Bremsbelägen sind vom verwendeten Material abhängig. Diese unterscheiden sich insbesondere bei Scheibenbremsen hinsichtlich der Kraftübertragung, Dosierbarkeit, Lebensdauer und Geräuschentwicklung bei Nässe. Bei Felgenbremsen spielt weiterhin die Hitzeentwicklung beim Bremsen eine Rolle.
Organische Bremsbeläge
Organische Bremsbeläge zeichnen sich durch ihre von Beginn an hohen Bremskräften aus. Sie entwickeln weniger hohe Temperaturen als dies bei Sintermetallbelägen der Fall ist und neigen dazu, auch bei Nässe nicht zum Quietschen. Allerdings verschleißen organische Bremsbeläge schneller als solche aus Sintermetall.
- Hohe Bremskraft von Anfang an
- Geringe Hitzeentwicklung - jedoch auch weniger Hitzebeständig
- Kaum Quietschanfällig
- Höherer Verschleiß
Sintermetallbeläge
Die Stärke von Sintermetallbelägen ist ihre lange Haltbarkeit und ihre Unempfindlichkeit gegenüber hohen Temperaturen. Ihre Bremskraft liegt etwas unter der von organischen Belägen, weiterhin neigen sie dazu, bei Nässe zu quietschen.
- Höhere Hitzeentwicklung als organische Beläge
- Neigen zum Quietschen
- Halten länger als organische Beläge
Semimetallbeläge
Semi-metallische Bremsbeläge verbinden die Vorteile der beiden zuvor genannten Bremsbelag-Typen. Sie verbinden eine hohe Bremskraft mit einer hohen Lebensdauer und einer sehr guten Resistenz gegenüber hohen Temperaturen. Ihr einziger Nachteil: Sie neigen dazu, laut zu quietschen.
- Geringster Verschleiß der drei Beläge
- Hohe Bremskraft
- Sehr Hitzebeständig
- Quietschen
Gummibremsbeläge
Gummibremsbeläge sind der Standard bei Felgenbremsen. Sie werden aus unterschiedlichen Gummimischungen hergestellt und haben damit unterschiedliche Eigenschaften. Im Allgemeinen sind Bremsbeläge aus Gummi recht langlebig und haben eine gute Bremskraftentwicklung. Sie eignen sich gut für die Nutzung in Verbindung mit Alufelgen. Für Carbonfelgen solltest du auf Bremsbeläge zurückgreifen, die für diese ausgelegt sind. Diese sind oft aus Kork.
Korkbremsbeläge
Korkbremsbeläge haben den entscheidenden Vorteil, dass sie weniger Hitze entwickeln als Gummibremsbeläge. Sie sind daher für Carbonfelgen geeignet. Diese sind empfindlicher gegenüber Hitze als Alufelgen und haben andere Oberflächeneigenschaften. Korkbeläge verschleißen in der Regel deutlich schneller als solche aus Gummi.
Weitere Ursachen und Lösungen
Falsche Ausrichtung des Laufrades
Eine häufige Ursache für das Schleifen der Scheibenbremsen kann die falsche Ausrichtung des Laufrades sein, sodass die Bremsbeläge an der Bremsscheibe schleifen. Dies lässt sich folgendermaßen beheben: Lösen Sie im Stillstand des Rades den Schnellspanner, sodass das Laufrad locker sitzt. Halten Sie anschließend das Fahrrad in der üblichen Fahrposition und betätigen Sie die Bremse des Laufrades, welches gelockert wurde. Ziehen Sie nun den Schnellspanner wieder fest und lösen Sie die Bremse erst, wenn der Schnellspanner wieder komplett fest ist. Lassen Sie sich dabei ggf. von einer zweiten Person helfen.
Falls die Bremsen nur ab und zu leicht schleifen, ist es meist besser, diese leichten Geräusche hinzunehmen. Es kann vorkommen, dass der Abstand zwischen Bremsbelag und Bremsscheibe so gering ist und damit ein leichtes schleifen in Kurven unvermeidlich ist. Besonders bei dünnen Bremsscheiben kann es auch vorkommen, dass die Scheibe manchmal leicht klirrende Geräusche von sich gibt.
Achter im Laufrad
Ein Achter, oder umgangssprachlich Achter, bezeichnet einen Seitenschlag im Laufrad deines Fahrrads. Dieser Zustand tritt auf, wenn das Laufrad nicht mehr gleichmäßig rund läuft, sondern zur Seite hin abweicht, während es sich dreht. Ein Achter beschreibt eine Verformung des Laufrades, bei der das Rad seitlich aus der Spur läuft.
Ein Achter kann durch verschiedene Faktoren entstehen. Stöße und Schläge gehören zu den Hauptursachen für einen Achter. Mit der Zeit können sich Speichen lockern oder brechen. Das führt zu einer ungleichmäßigen Kraftverteilung und kann einen Achter verursachen.
Ein Seitenschlag im Laufrad solltest du nicht ignorieren, da er nicht nur dein Fahrerlebnis, sondern auch die Sicherheit und Langlebigkeit deines Fahrrads beeinflusst. Ein gerades Laufrad macht dein Fahrrad laufruhig und stabil.
Die Reparatur eines Achters erfordert Fachwissen und die richtigen Werkzeuge. Bei stärkeren Deformationen oder wenn du unsicher bist, lohnt sich der Gang zur Fachwerkstatt. Ist der Achter zu stark oder du bist unsicher, lass dein Fahrrad lieber von einem Fachhändler oder einer Werkstatt zentrieren.
Schleifende Bremsscheibe
Schleift die Scheibe rhythmisch, obwohl das Laufrad mittig in den Ausfallenden sitzt, ist häufig ein Seitenschlag in der Scheibe die Ursache. Schaue von hinten in den Bremssattel, drehe das Laufrad und beobachte dabei die Scheibe. Wenn die Scheibe einen Schlag hat, berührt sie nur an einer bestimmten Stelle den Bremsbelag. Dies ist dann deutlich hör- und sehbar.
Merke dir die Stelle mit dem Schlag, drehe das Laufrad so, dass die Stelle mit dem Schlag erreichbar ist und biege die Scheibe dann vorsichtig mit 2 Fingern wieder gerade. Dies kann mehrere Anläufe erfordern, führt aber in den meisten Fällen zum Erfolg. Falls du den Seitenschlag nicht selbst beheben kannst, muss die Scheibe ausgetauscht werden.
Falls die Scheibe ständig an den Belägen schleift, muss der Bremssattel neu zentriert werden. Dazu locker die beiden Befestigungsschrauben, die den Bremssattel am Adapter fixieren. Der Bremssattel hat ein Langloch, kann also bei gelockerten Befestigungsschrauben nach rechts und links verschoben werden. Jetzt kannst du den Bremssattel zentrieren und die Befestigungsschrauben wieder festziehen.
Die Kurzform: Befestigungsschrauben lösen, Bremshebel ziehen (die Bremse zentriert sich dadurch selbständig), bei gezogenem Bremshebel die Befestigungsschrauben wieder festziehen - fertig.
Klemmende Kolben
Falls einer der Kolben klemmt, also sich nach dem Bremsen nicht mehr zurückzieht, kann man folgendes versuchen: Bremsbeläge entnehmen, den betroffenen Kolben mit der für das System erforderliche Bremsflüssigkeit (je nach Hersteller Dot4/5.1 oder Mineralöl) seitlich benetzen und den Kolben sanft zurückdrücken und dann noch einmal versuchen.
Quietschende Bremsen
Fast jeder Fahrradfahrer hat es schon einmal selbst erlebt oder bei anderen gehört: Das mitunter äußerst nervige Geräusch quietschender Fahrradbremsen (V-Brake, Scheibenbremse). In vielen Fällen steckt ein simples Problem dahinter, welches mit ein wenig handwerklichem Geschick einfach zu beheben ist. Die häufigsten Ursachen für die unangenehmen Störgeräusche sind falsch eingestellte Bremsen oder Schmutzablagerungen.
Kontrollieren Sie zunächst den Abnutzungsgrad Ihrer Bremsbeläge. Für gewöhnlich befindet sich auf den Bremsklötzen eine Gummischicht, die bei Betätigung mit der Felge kontaktiert und so eine Geschwindigkeitsreduzierung hervorruft. Ist diese Gummischicht abgenutzt, trifft darunter liegendes Aluminium auf die Felge und verursacht unangenehme Geräusche.
Stellen Sie die Bremse richtig ein. Die Beläge sollten sich, auf beiden Seiten gleich, etwa 3-4 mm von der Felge entfernt befinden. Sie dürfen die Felge nicht berühren. Manchmal kann es hilfreich sein, wenn Sie die Bremsklötze ein wenig drehen, so dass der Kontakt zur Felge zuerst am vorderen Teil stattfindet. Damit stehen die Klötze nicht parallel zur Felge sondern in Form eines „V“.
Führen Sie eine ausgiebige Grundreinigung an den Bremsen und an der Felge durch. Verschmutzungen und Fettablagerungen gehören zu den Hauptursachen von störenden Nebengeräuschen. Zum Säubern können Sie lauwarmes Wasser, etwas Spülmittel und einen weichen, sauberen Lappen verwenden oder speziellen Bremsenreiniger. Machen Sie mit dem frisch geputzten, noch feuchten Bike eine kleine Fahrt und betätigen Sie einige Mal die Bremse. So lösen sich auch kleinere Partikel von den Bremsklötzen.
Wenn Sie Ihre Scheibenbremsen vor kurzem ausgetauscht haben, ist ein anfängliches Quietschen überhaupt nicht ungewöhnlich.
Verschmutzte oder verglaste Bremsbeläge
Eine häufige Ursache für das Quietschen von Scheibenbremsen sind verschmutzte Bremsbeläge und/oder verglaste, verbogene, schmutzige oder falsche Bremsscheiben. Der erste Schritt beschäftigt sich mit dem Entfernen der Bremsbeläge. Die Beläge sind meist mit einem Splint oder einer kleinen Schraube gesichert. Sie müssen zuerst den Splint oder Schraube herausnehmen, dann die Beläge mit der Hand oder einer kleinen Spitzzange nach hinten aus dem Bremssattel ziehen.
Nachdem Sie die Bremsbelege entnommen haben und feststellen, dass diese verglast sind, hilft ein Schleifpapier mit einer Körnung zwischen 100 und 150 (erhältlich im Baumarkt). Legen Sie nun das Schleifpapier auf einen flachen Untergrund und reiben Sie die Bremsbelege gleichmäßig über das Schleifpapier. Alles richtig gemacht haben Sie, wenn die Beläge nicht mehr glänzen, sondern matt und leicht rau sind.
Blockiertes Hinterrad
Ein fröhliches Hallo in die Runde ... bei meinem Fahrrad ist während der Fahrt plötzlich das Hinterrad blockiert. Es lässt sich überhaupt nicht mehr bewegen. Woran kann das liegen?? Es hat eine Rücktrittbremse und eine 7-Gangschaltung.
Entweder war es schlecht angeschraubt und wurde durch die Kette schräg gezogen, da streift der Gummi des Reifen am Rahmen. Schrauben auf der Achse lockern, gerade richten und fest anziehen. Oder die Lager blockieren.
Wenn Du vorher gebremst hast, hilft es eventuell, das Rad hinten zu belasten und vorwärts zu schieben. Wenn die Blockade ohne vorheriges Bremsen auftrat, ist entweder das Laufrad im Rahmen verrutscht und klemmt nun einseitig am Rahmen. Das sollte man recht gut erkennen können. Wahrscheinlich vorne links, weil es beim Treten von der Kette schräg gezogen wird. Oder aber der Freilauf innerhalb der Nabe blockiert - war um auch immer.
Einfahren neuer Bremsen
Neue Bremsen müssen eingefahren werden. Während der ersten 300 km sollte die Bremse nicht zu stark belastet werden. Lange Bergabfahrten sollten vermieden werden.
Bremsen Sie circa 5 - 10 mal mit einer Geschwindigkeit von etwa 30 km/h auf 0 km/h ab. Danach ist es zudem hilfreich, wenn Sie einmalig die Bremsen bei einem etwas längeren Gefälle leicht schleifen lassen, sodass sich hier Rückstände von Fetten oder Schutzlacken vollständig auflösen. Ab diesem Zeitpunkt haben Sie volle Bremskraft.
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