Die richtige Einstellung des Lenkers ist entscheidend für den Komfort und die Sicherheit Ihres Kindes beim Fahren mit dem Laufrad oder Fahrrad. Hier erfahren Sie, wie Sie die Lenkerhöhe und -neigung optimal anpassen können.
Warum ist die richtige Lenkereinstellung wichtig?
Eine korrekte Lenkereinstellung sorgt für eine bequeme und effektive Sitzposition. Dies ist besonders wichtig, damit das Kinderfahrrad zu Ihrem Kind passt. Die richtige Einstellung des Lenkers unterstützt eine gesunde Körperhaltung und verbessert die Kontrolle über das Fahrzeug.
Sattelhöhe richtig einstellen
Die Sitzhöhe ist der wichtigste Punkt, wenn Sie ein Kinderfahrrad richtig einstellen möchten. Zunächst lösen Sie mit einem Inbusschlüssel (5 Millimeter) die Schraube an der Sattelklemme. Anschließend können Sie den Sattel nach oben oder unten verschieben. Bitte beachten: Die Sattelstütze muss mindestens 65 Millimeter tief im Sattelrohr eingesteckt sein. Eine entsprechende Markierung finden Sie auf der Sattelstütze.
Laufrad Sattelhöhe einstellen
Damit Ihr Kind sicher mit dem Laufrad unterwegs ist, sollte nicht nur die Ausstattung wie etwa ein Helm vorhanden sein. Die richtige Einstellung ist genauso wichtig. Auf dem Laufrad sollte Ihr Kind mit beiden Füßen festen Stand auf dem Boden haben. Beide Fußsohlen sollten den Boden berühren. Die Knie des Kindes sollten dabei leicht angewinkelt sein, wenn es auf dem Laufrad sitzt. Sie können sich bei der Einstellung der Sattelhöhe auch an der Schrittlänge Ihres Kindes orientieren.
Lenkerhöhe einstellen
Lenkerhöhe beim Laufrad einstellen
Stellen Sie den Lenker also so ein, dass der Rücken Ihres Kindes gerade ist, wenn es auf dem Laufrad sitzt.
Verschiedene Vorbau-Typen
Wie genau Sie dabei vorgehen, richtet sich nach der Art des Vorbaus.
- Schaftvorbau
- Ahead-Vorbau
Schaftvorbau einstellen
Den Schaftvorbau finden Sie insbesondere bei Kinderfahrrädern, Vintage-Bikes und Fixies. Bei diesem Vorbau-Typ sind Gabelschaft und Vorbau miteinander verbunden, wodurch sich der Lenker leicht in der Höhe verstellen lässt:
- Entfernen Sie zunächst (falls vorhanden) die Staubschutzklappe am Vorbau.
- Drehen Sie anschließend die Schraube mit einem 6er-Inbusschlüssel auf.
- Im besten Fall können Sie jetzt bereits den Lenker in der Höhe verstellen. Sollte sich der Fahrradlenker nicht bewegen lassen, können Sie mit der Hand oder einem Gummihammer vorsichtig auf den Inbus-Kopf klopfen, um die Befestigung zu lösen.
- Sobald Sie die für sich optimale Position des Lenkers gefunden haben, ziehen Sie die Schraube leicht an und überprüfen, ob der Lenker gerade steht.
- Abschließend müssen Sie nur die Schraube wieder festziehen und die Staubschutzkappe anbringen.
Wichtig: Ziehen Sie den Lenker nicht zu weit aus dem Gabelschaft. Als Orientierung dient Ihnen hierbei die Markierung auf der Vorbaustange. Sie zeigt Ihnen die maximale Höhe des Fahrradlenkers an, die Sie auf keinen Fall überschreiten sollten.
Ahead-Vorbau verstellen
Ein Ahead-Vorbau dient als Bindeglied zwischen Lenker und Gabelschaft und ist mittlerweile bei den meisten Fahrrädern standardmäßig verbaut. Die Einstellung der Lenkerhöhe gestaltet sich bei dieser Variante allerdings schwieriger:
Zwar gibt es den Ahead-Vorbau vereinzelt auch mit Gelenk, welches dank mehrerer Schrauben eine einfache Höhenanpassung ermöglicht, die meisten Ahead-Modelle kommen jedoch ohne aus. Entsprechend lässt sich der Ahead-Vorbau nur durch das Einsetzen von Spacern in der Höhe verändern. Diese können Sie ganz einfach ein- und ausbauen. Alles was Sie dafür brauchen, ist der passende Inbusschlüssel.
Wollen Sie den Lenker höher machen, montieren Sie zusätzliche Spacer unter dem Vorbau. Wenn Sie den Lenker niedriger machen möchten, entfernen Sie die Spacer und stecken diese stattdessen auf das Steuerrohr oberhalb des Vorbaus. Alternativ können Sie den Ahead-Vorbau auch einfach umdrehen und so den Lenker entweder höher oder niedriger machen.
Lenkerneigung einstellen
Neben der Lenkerhöhe können Sie bei vielen Fahrrädern, insbesondere bei Trekkingbikes, die Lenkerneigung variieren. Hierfür brauchen Sie lediglich den passenden Innensechskant:
- Lösen Sie die vier Schrauben am Vorbau.
- Stellen Sie nun den gewünschten Rise bzw. Winkel ein, indem Sie den Lenker leicht nach vorne oder hinten neigen.
- Ziehen Sie abschließend die Schrauben wieder fest.
Je weiter der Lenker nach unten geneigt ist, desto durchgestreckter sind die Arme. Achten Sie bei der Einstellung des Lenkers darauf, dass Ihre Arme leicht gebeugt sind. Sind sie dies nicht, sondern komplett durchgestreckt, federn sie Ihr Körpergewicht nicht richtig ab, wenn Sie über unebene Wege fahren.
Die meisten Vorbauten verfügen über eine Neigungs-Skala, deren maximaler Wert nicht überschritten werden sollte.
Optimale Lenkereinstellung finden
Eher aufrecht, sportlich gestreckt oder flach und aerodynamisch - für die ideale Lenkereinstellung ist nicht nur die eigene Körperanatomie, sondern auch der Fahrstil entscheidend. Daher gibt es auch keine allgemein gültige Formel, die sich sowohl bei Mountainbike, Rennrad und City-Bike anwenden lässt.
Trekking-Bike
Beim Trekking-Rad steht der Komfort beim Fahren an erster Stelle, da das Bike vor allem für lange Touren genutzt wird. Die Sitzposition beim Trekking- wie auch City-Bike ist daher relativ aufrecht und schonend für Handgelenke und Rücken. Das Becken sollte leicht nach vorne gekippt sein, sodass der Rücken ein leichtes Hohlkreuz und die Wirbelsäule eine natürliche S-Form bildet.
Mountainbike
Die Sitzposition beim Mountainbike ist deutlich sportlicher als beim City- oder Trekking-Rad. Bist du hingegen Downhill-Fahrer solltest du deinen Lenker etwas höher einstellen, da du beim Bergabfahren dein Gewicht hauptsächlich auf das Vorderrad verlagerst.
Rennrad
Rennrad-Fahrer wollen vor allem eines sein: windschnittig und möglichst schnell. Die hohen Geschwindigkeiten erreichen die Sportler durch eine aerodynamische Sitzposition, bei der der Sattel meistens einige Zentimeter über dem Fahrradlenker ist. Somit ist der Winkel zwischen Armen und Oberkörper größer als bei den Mountainbike-Fahrern.
Breite und Biegung des Lenkers
Damit das Radfahren nicht von Schmerzen oder Verspannungen begleitet wird, sollten Sie schon beim Kauf deines Bikes darauf achten, dass sowohl die Breite als auch die Biegung des Lenkers deinen Bedürfnissen entspricht. Breite Lenker bieten mehr Stabilität beim Fahren im Gelände und sind daher bei den meisten MTBs verbaut. Schmalere Lenker sind dafür aerodynamischer und daher besonders bei Rennradfahrern beliebt. Die Schulterbreite gibt dabei einen guten Anhaltspunkt, wie breit ein Lenker bei einem bestimmten Rad sein sollte. Ob Flatbar, Bullhorn oder Dropbar: Teste am besten mehrere Lenker aus, um so das Modell zu finden, welches am besten zu dir und deinem Fahrstil passt.
PUKY Roller
Sehr praktisch: Die Lenker lassen sich verstellen. Einfach die Lenkermanschette mit einem Inbusschlüssel lockern, den wir natürlich mitliefern. Dann ziehen Sie den Lenker bis zur gewünschten Höhe heraus und schon kann Ihr Kind seinen Tretroller weiter nutzen.
PUKY Roller Modelle
Etwa 1,5 bis 2 Jahre kann man einen Pukyroller nutzen, bevor der nächstgrößere fällig wird. Dennoch sollte man auf die Wahl des richtigen Tretrollers achten, damit Größe und Ausstattung optimal auf den Entwicklungsstand des Nutzers angepasst sind.
- Puky Roller R1: Für Kinder ab 2 Jahren, mit einer Größe von 90 cm und einem Gewicht bis maximal 20 kg geeignet.
- Puky Roller R3: Für Kinder ab 3 Jahren, die mindestens 95 cm groß sind, und für ein Gewicht bis maximal 50 kg ausgelegt.
- Puky Speedus Two Roller / Scooter: Für Kinder ab 4,5 Jahren und ebenso Erwachsene bis 200 cm Körpergröße.
- Puky Joker Scooter: Für Kinder ab 8 Jahren und 135 cm Körpergröße geeignet, bis zu einer Körpergröße von 190 cm und einer maximalen Gesamtbelastung von 120 kg fahrbar.
PUKY Laufräder
PUKY Laufräder sind die ideale Ergänzung zum klassischen Roller und die perfekte Vorstufe zum ersten Kinderfahrrad. Dank des höhenverstellbaren Lenkers und Sattels lassen sich die Laufräder individuell anpassen, sodass sie über Jahre hinweg Spaß an Bewegung und Fahrzeug garantieren.
Empfehlungen für Alter und Größe
- Ab 2 Jahren: PUKY LR M oder PUKY NEXT 12
- Ab 2,5 Jahren: LR L, LR LIGHT oder PUKY NEXT 12
- Ab 3 Jahren: LR XL oder LR TRAIL PRO
Wichtige Hinweise
Generell sollten Sie im Zweifel lieber zu einem etwas kleineren als zu einem zu großen Fahrrad greifen. PUKY-Bikes haben eine sehr lange Lebensdauer und einen hohen Wiederverkaufswert.
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