Puky Wutsch Dreirad: Unterschiede und Empfehlungen

Kinder ab 1 Jahr wollen sich bewegen, die Welt spielerisch erkunden und beginnen, eigenständig mobil zu sein. Wir Eltern können sie dabei unterstützen, indem wir den Kleinen ein Laufrad zur Verfügung stellen, um sich auszutoben.

Die ersten Fahrabenteuer mit "My First PUKY"

Mit "My First PUKY" können Kinder ihre ersten Fahrabenteuer erleben. Diese sicheren und stabilen Rutschfahrzeuge helfen dabei, das Gleichgewicht zu halten und bieten eine großartige Einführung in die Welt der Mobilität. Die farbenfrohen Designs und die einfache Handhabung machen "My First PUKY" zu einem idealen Begleiter für die ersten Fahrversuche. Mit diesen Fahrzeugen wird jedes Kind sicher und stylisch unterwegs sein.

Puky Pukylino vs. Puky Wutsch

Pukylino oder Wutsch sind die idealen Fahrzeuge für den Einstieg in die kindliche Mobilität. Das Pukylino ist das kleinste Fahrzeug-Modell für Kinder von Puky. Als Lauflernrad bezeichnet man die ersten Laufräder für Babys und Kleinkinder.

Im Unterschied zu den normalen Kinderlaufrädern haben diese 4 Räder und werden damit von den Herstellern schon für Kinder in einem Alter ab 18 Monaten oder sogar schon ab 1 Jahr empfohlen. Am bekanntesten sind sicher Pukylino und Wutsch von Puky. Es gibt aber auch von anderen Herstellern interessante Laufräder mit 4 Rädern!

Die Bezeichnung Lauflernrad ist ein wenig irreführend, denn zum Laufen lernen sind diese Laufräder sicher nicht geeignet und für Babys sind sie auch nichts. Im Gegenteil. Das Lauflernrad ist typischerweise das erste Kinderfahrzeug mit dem Kleinkinder in Kontakt kommen (den Lauflernwagen würden wir jetzt nicht als Fahrzeug bezeichnen) und selber fahren (damit schließen wir den Kinderwagen aus).

Lauflernräder nach unserer Definition sind Laufräder mit 4 Rädern. Anstatt eines Sattels haben die gängigsten Modelle eine Sitzbank. Auf dieser sitzen die kleinen bequem und sicher und kommen mit den Füßen locker auf den Boden. Dadurch sind diese Räder viel einfacher zu fahren als die Laufräder mit 2 Rädern. Die Kinder können von Beginn an sitzen ohne umzufallen. Sobald sie bereit sind stoßen sie sich dann mit den Füßen am Boden ab und lernen ganz von alleine das Laufradfahren.

Die Vierrädrigen könne also schon von Kindern gefahren werden die gerade erst das Laufen gelernt haben. Sie sollten aber schon recht sicher auf 2 Beinen unterwegs sein. Ab 1 Jahr könnte es los gehen mit dem Ausleben des Bewegungsdrangs und dem Erfahren des Freiheitsgefühls.

Es gibt auch einige Laufräder mit drei Rädern die später zu einem echten Laufrad umgebaut werden können. Wir empfanden das Lauflernrad als eine echte Bereicherung. Die Kinder schulen damit das Gleichgewicht und komplexe Bewegungsabläufe und es ist schön ihnen dabei zuzusehen und die täglichen Fortschritte beobachten zu können. Außerdem kann ein vierrädriger Rutscher eine gute Vorbereitung auf das erste richtige Laufrad sein.

Ab wann ist ein Lauflernrad sinnvoll?

Unserer Erfahrung nach können die Kleinen bereits ab 1 Jahr sehr viel Spaß mit einem vierrädrigen Lauflernrad haben. Auf jeden Fall sollte dein Kind bereits laufen können. Sonst macht das keinen Sinn. Sobald es laufen kann ist es prinzipiell auch in der Lage mit einem Lauflernrad umzugehen.

Mit der niedrigen Sattelhöhe von kaum über 20 cm sollte dies bei den meisten Kindern klappen. Natürlich ist es zu früh um mit dem Lauflernrad nach draußen zu gehen. In diesem Kleinkind-Alter solltest du am besten nur im Haus oder Garten unterwegs sein.

Klar ist auch, dass es sich bei den Lauflernräder um Spielzeug handelt. Erst die nachfolgenden Laufräder mit 2 Rädern erlauben es den Kindern relevante Wegstrecken zu bewältigen und damit den Kinderwagen auf dem Weg zum Einkaufen oder in den Kindergarten zu ersetzen.

Lauflernräder für Babys ab 1 Jahr werden nur wenig auf dem Markt angeboten. Das Puky Pukylino und das Lernlaufrad der Erzgebirgische Holzspielwaren Ebert sind die kleinsten.

Für Kleinkinder ab 18 Monaten werden Puky Wutsch und Kettler SLIDDY von den Herstellern empfohlen. Bedenke, dass bei keinem dieser Modelle die Sitzhöhe verstellt werden kann. Die Räder passen den Kindern also eigentlich nur einen kurzen Moment bevor sie schon wieder zu klein sind. Überlege dir also gut welches Laufrad du kaufst.

Wir habe die verschiedenen Laufräder je nach passendem Alter in verschieden Kategorien eingeteilt. Die kleinen Lauflernräder sind bei uns in Kategorie 1 (Laufräder ab 1 Jahr) und die größeren in Kategorie 2 (ab 1,5 Jahren) eingeteilt. Beachte unseren Größenratgeber um das beste Laufrad für dein Kind zu finden. Dort bekommt du auch Hilfe bei Entscheidung ab wann dein Baby bereit zum Laufradfahren ist.

Laufrad oder Dreirad?

Wir sehen große Vorteile für die 4-rädrigen Laufräder gegenüber Dreirädern die oft für ein ähnliches Alter empfohlen werden. Die Kleinen setzen sich einfach auf die breite Sitzbank des Laufrads und merken bald, dass sie sich selbstständig mit den Füßen abstoßen und damit aus eigener Kraft fortbewegen können. Beim Dreirad ist das schwieriger.

In diesem Alter müssen Kleinkinder auf dem Dreirad immer von den Eltern geschoben werden. Deshalb gibt es die Schiebestange als Zubehör. Die Kinder sind eigentlich bis zu einem Alter von 2 bis 3 Jahren nicht in der Lage sich selbst tretend fortzubewegen. Das hat auch mit der unpassenden Ergonomie der Dreiräder und der fehlenden Übersetzung zu tun und sorgt oft für großen Frust bei den Kindern.

Das Lauflernrad bietet hier eine viel einfachere Art der Fortbewegung weil die Kinder sich einfach mit den Beinen vom Boden abstoßen. Das führt bereits ab 1 Jahr zu Erfolgserlebnissen und regt bei den Kindern Lust auf Bewegung und selbstständige Fortbewegung an.

Tatsächlich bleibt das Treten immer ein recht schwieriger Bewegungsablauf der viel Koordination verlangt. Wenn die kleinen im Alter ab 3 Jahren auf das erste Fahrrad umsteigen ist das in die Pedale treten neben dem Bremsen die Hauptschwierigkeit. Ansonsten unterscheidet sich das erste Fahrrad ja nicht vom gewohnten Laufrad.

Dreiräder sind eher interessant wenn du dein Kind schieben möchtest. Aber selber fahren wird dein Kind damit kaum nennenswerte Strecken. Das Pukylino hat eine Sitzhöhe von 22 cm, das Wutsch von 24,5 cm. Mit 2,7 kg ist das PUKYlino auch in wenig leichter als das Wutsch.

Während das Pukylino wirklich sehr klein ist (es ist für Babys ab 1 Jahr geeignet) und auch nur für die Verwendung im Haus empfohlenen wird ist das Wutsch ein Stück größer und auch für draußen geeignet. Das Wutsch ist eher als Vorstufe und auch Vorbereitung zum Laufrad gedacht und für Kleinkinder ab 18 Monaten empfohlen.

Beide Laufräder folgen dem bewährten klassischen Puky Ansatz: ein robuster Stahlrahmen mit einer Sitzbank aus Kunststoff. Dazu Reifen aus Vollgummi. Die typischen Puky Farben kennt sicher jeder: rot, hellblau, hellgrün. Es gibt aber auch neuere Farben wie rosa und Beere.

Uns gefallen auch die Sicherheits-Lenkergriff und die leisen Kunststoff-Reifen, mit denen die Kids in der Wohnung spazieren fahren können. Ebenfalls für Kinder ab eineinhalb Jahren wird das Pukymoto Modell empfohlen. Es hat vorne nur noch einen Reifen.

Ein interessantes Anfänger-Puky Rad mit 3 Rädern für Kleinkinder ist das Puky Fitsch. Kinder mit einem gewissen Bewegungsdrang werden mit einem Rutschfahrzeug, bzw. mit einem Laufrad von Puky große Freude haben. Vor allem anfangs soll es darum gehen, dass die Kleinen den Bewegungsablauf erlernen und die Beinmuskulatur stärken.

Puky bietet verschiedene Kinder-Fahrzeuge für jedes Alter an. Für Kinder im Alter von 1 Jahr wird speziell das Puky Pukylino empfohlen. Mit seinen 4 Reifen gibt es den richtigen Halt und die Kinder können sich gut an das neue Gefährt gewöhnen. Der Lenker lässt sich in der Höhe verstellen, sodass das Fahrzeug mit dem Kind mitwachsen kann.

Die vordere Pendelachse des PUKY WUTSCH

Die vordere Pendelachse des PUKY WUTSCH erlaubt einen flachen Lenkwinkel und stabilisiert das Fahrzeug bei kleineren Hindernissen. Kinder ab 1 ½ Jahren, die bereits sicher laufen können, haben so auch die Möglichkeit sich auf ebenen Strecken auf dem Gehweg oder Spielplatz sicher fortzubewegen.

Alle PUKY® Rutschfahrzeuge sind so konzipiert, dass Kleinkinder die bereits sitzen oder laufen können, sich intuitiv mit ihnen fortbewegen und somit motorisch weiterentwickeln können. Einfache Bewegungen, wie z.B. das kräftige Abstoßen vom Boden werden hier zu komplexen Abläufen zusammengefügt - was sichtbar Spaß macht. Vor allem Spaß an der Bewegung - und die ist sehr wichtig.

Weitere Laufrad-Optionen für Kinder ab 1 Jahr

Wenn Kinder mit 1 Jahr das erste eigene Fahrzeug erhalten, eignet sich am Besten ein Fahrzeug mit toller Bereifung, wie es bei Puky der Fall ist. Der Bobbycar (bodentief) oder das Puky Pukylino (4 Räder) sind hier ein guter Tipp für den Start, da hier Größe und Ausstattung überzeugen.

Die Kids sollen nämlich auch erst einmal ein Gespür dafür entwickeln, mit mehr Geschwindigkeit vorwärts zu kommen und dabei trotzdem standfest zu bleiben. Weitere wichtige Punkte sind das Gewicht und schadstofffreie Elemente, wie Lenkergriffe und Reifen. Denn Kleinkinder haben noch nicht so viel Kraft und nehmen noch gerne Gegenstände in den Mund.

Auch auf Prüfzeichen oder Siegel kannst du achten. Über die Verletzungsgefahr, bei einem Sturz auf die Lenkerenden zu fallen, musst du dir bei Puky keine Sorgen machen. Fahrzeuge mit Pedalen zum Selbertreten sind in diesem jungen Alter noch nicht geeignet.

Empfehlungen für Laufräder ab 1 Jahr

Hier eine Auswahl, die auf Erfahrungsberichten, Bewertungen, der Anzahl der Käufe sowie Prüfzeichen und Gütesiegeln basiert:

  • PUKY WUTSCH: Geeignet ab 1 ½ Jahren, stabil durch Pendelachse, robuste Verarbeitung, leise Laufräder, tiefer Schwerpunkt.
  • woom 1: Ideal ab 1,5 Jahren (82 bis 100 cm Körpergröße), sehr leicht (3 kg), hochwertige Verarbeitung, perfekte Geometrie.
  • Smoby Laufrad: Geeignet ab 12 Monaten (bis 25 kg), robuster Metallrahmen, ergonomischer Sitz, breite Flüsterreifen, Aufbewahrungsbox.

Weitere gute Laufräder für 1-Jährige

Modelle mit drei oder vier Rädern eignen sich für Anfänger, die noch etwas mehr Sicherheit brauchen. Aber auch ein klassisches Laufrad mit zwei Rädern kann passen, sofern sich das Kind sicher genug dafür fühlt.

  • 10 Zoll Laufrad „Biky“ von Berg: Der Rahmen besteht aus einer Magnesiumlegierung. Das Laufrad ist mit einer Lenkeinschlagsbegrenzung ausgestattet, welche für unerfahrene Kinder durchaus vorteilhaft ist. Im Gegensatz zu den größeren Modellen ist das Modell Biky mit EVA-Reifen ausgestattet, die somit plattensicher sind. Passt für Kinder ab Körpergröße 85 bis 120 cm und somit bereits ab etwa 1,5 Jahre.
  • Laufrad „Little Starter“ von Bandits & Angels: ist speziell für Einjährige konzipiert, mit einer Sitzhöhe von 22 cm und einer Lenkerhöhe von 37 cm. Es wiegt nur 1,9 kg, hat einen Lenkerbegrenzer für zusätzliche Sicherheit und ist mit strapazierfähigen Gummireifen ausgestattet. Schon ab neun Monaten nutzbar, bietet es auch nach zwei Jahren noch viel Spaß und Förderung der motorischen Fähigkeiten, besonders im Indoor-Bereich.
  • Laufrad „Charlie“ von Chillafish: ist ein leichtes Modell für Kinder zwischen 18 und 48 Monaten, das mit einem verstellbaren Sitz und Lenker ausgestattet ist. Es hat 10-Zoll-EVA-Reifen und einen robusten Metallrahmen, der dank eines integrierten Tragegriffs besonders leicht und gut transportierbar ist. Wir schätzen die leichte Bauweise und die einfache Handhabung des Laufrads, die es sowohl für Eltern als auch für Kinder im Umgang bequem macht. Auch wenn die Sticker teils etwas empfindlich auf Kratzer reagieren, überwiegt für uns die Freude und Funktionalität dieses Modells.
  • Laufrad von MHCYLION: ist für Kinder im Alter von 1,5 bis 4 Jahren geeignet und bietet eine einstellbare Lenkstange sowie einen anpassbaren Sattel, um mit dem Kind zu wachsen. Aus leichtem Kohlenstoffstahl gefertigt, besitzt es ein Lenkradschloss für zusätzliche Sicherheit und ist ASTM F963-11, EN71-zertifiziert.
  • Angebot Laufrad von Itslife: ist ein ultraleichtes Balance-Bike, das für Kinder zwischen 18 Monaten und 4 Jahren entwickelt wurde. Mit einem verstellbaren Sitz, rutschfesten Rädern und einem Rahmen aus Kohlenstoffstahl vermittelt es Kindern die Grundlagen des Gleichgewichts, während es sich sowohl für drinnen als auch draußen eignet.
  • 4-in-1 Dreirad/Laufraud von KORIMEFA: für Kinder ab 1 Jahr kann auch als Laufrad und mit einer Schubstange gesteuert werden. Durch Entfernen der Pedale und Einfahren der Hinterräder verwandelt es sich in ein Baby-Laufrad. Der Lenkerwinkel ist einstellbar, und eine Lenkbegrenzung von 60 Grad verhindert ein seitliches Umkippen. Der Sitz ist bis zu 6 cm höhenverstellbar, um mit dem Kind mitzuwachsen. Es hat die EU EN71/CE-Zertifizierung bestanden.
  • Laufrad „CUTIE“ von Kinderkraft: ist ein vielseitiges Kinderfahrzeug, das als Rutscher, Laufrad und Dreirad fungiert und für Kinder ab 1 Jahr geeignet ist. Es verfügt über einen verstellbaren Sattel, strapazierfähige Schaumstoffräder und eine sichere Lenkbegrenzung, was es zu einem langlebigen und sicheren Begleiter für die motorische Entwicklung des Kindes macht. Sein Vorteil im Vergleich zu anderen Modellen ist das einzelne Hinterrad, das verhindert, dass die Füße des Kindes anstoßen.

Checkliste für den Kauf eines Laufrads

  • Größe: Das Laufrad sollte zur Größe des Kindes passen, insbesondere die Sitzhöhe.
  • Gewicht: Ist das Gefährt zu schwer, wird das Vorankommen recht mühsam. Mehr als 5 kg sollte es unserer Erfahrung nach nicht wiegen.
  • Material: Laufräder aus Alu bzw. Magnesium-Legierungen haben sich durchgesetzt, da der Gewichtsvorteil recht deutlich ist.
  • Reifen: Die Reifen sollten ausreichend Profil aufweisen, um auf verschiedenen Oberflächen wie Asphalt oder Gras fahren zu können.

PUKY Fahrzeuge: Qualität und Sicherheit

PUKY Fahrzeuge überzeugen durch ihre hohe Produktqualität, die auf über 65 Jahren Erfahrung in der Entwicklung, Konstruktion und Produktion von Kinderfahrzeugen basiert. Sie werden regelmäßig im eigenen Prüf- und Testlabor, sowie von unabhängigen Instituten (z.B. TÜV) über aktuell geforderte Normen und Richtlinien hinaus geprüft. Vor diesem Hintergrund gewährt PUKY für alle Fahrzeuge eine 5-jährige Garantie auf Rahmen, Gabeln und Lenker.

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