Radfahren und Sightseeing lässt sich nirgends so schön kombinieren wie in der Urlaubsregion Kelheim. Der Altmühltal-Radweg ist einer der beliebtesten Radwanderwege in Deutschland. Auf 166 Kilometern folgen Sie der gemächlich dahinfließenden Altmühl von Gunzenhausen bis Kelheim durch den Naturpark Altmühltal und entdecken an einem Stück die faszinierende Schönheit der Altmühlregion.
Seinen Ruf als Radparadies verdankt der Naturpark Altmühltal dem bekannten „Altmühltal-Radweg” und seinem vorbildlich ausgebauten Radwegenetz in unberührter Natur. Bei einer Radtour im Altmühltal sind die Voraussetzungen für einen erlebnisreichen Radurlaub ideal: Zur perfekten Ausschilderung gesellen sich reizvolle Natur und einzigartige Landstriche, faszinierende Architektur und beeindruckende Kultur, herzliche Gastlichkeit und kulinarische Spezialitäten.
Bizarre Felsen, Wacholderfelder, liebliche Wiesen und Auen: Das Altmühltal beglückt seine Besucher mit einer reizvollen Urlaubslandschaft mitten in Bayern. Eine Fahrradreise auf dem Altmühl-Radweg bietet eine ganz besondere Perpektive auf diese reizvolle Landschaft.
Der Altmühltal-Radweg: Ein Klassiker
Der „Radtour Altmühltal“-Klassiker ist der „Altmühltal-Radweg”. Er ist einer der beliebtesten und schönsten Radwege Deutschlands und führt auf 160 Kilometern von Gunzenhausen nach Kelheim, vorbei an schroffen Kalkfelsen und sonnigen Wacholderheiden. Ein echter Geheimtipp sind die Radrouten in den kleinen, idyllischen Seitentälern - sie bieten unverfälschte Naturschauspiele und erholsame Ruhe. Für sportliche Radler zu empfehlen sind Ausflüge hinauf zu den weiten Hochflächen - oder man nimmt die Anstiege dank Unterstützung mit dem E-Bike.
Streckenverlauf und Highlights
Gerade für Einsteiger oder Familien mit Kindern ist diese Fahrradtour besonders geeignet. Der Streckenverlauf ist eben und wird meist auf autofreien Radwanderwegen geführt. Während der Fahrt erleben Sie mächtige Felspartien der Juraalb, beeindruckende Wacholderheiden und saftige Ufer- und Wiesenlandschaften.
Wer Lust hat, den Altmühltal-Radweg zu verlängern, kann bereits in Wertheim oder Rothenburg o. d. Tauber starten. Für die Nimmermüden ist auch eine Verlängerung bis Regensburg oder gar noch weiter möglich.
Etappen und Sehenswürdigkeiten
In etwa acht Tagen ist die Tour entlang der Altmühl, von Rothenburg ob der Tauber nach Regensburg, gut zu schaffen. Bei dieser Route bleibt genügend Zeit, um viel Interessantes und Sehenswertes über die Region und deren Geschichte zu entdecken. Auch kulinarisch liegen einige Reize am Wegesrand.
Rothenburg ob der Tauber
Start der ersten Etappe auf dem Altmühl-Radweg ist Rothenburg ob der Tauber. Gleich zu Beginn der Tour wartet das erste Highlight: der mittelalterliche Stadtkern, der auch Magnet für viele internationale Besucher ist. Rothenburg verfügt über eine noch intakte Stadtmauer und ist exemplarisch für eine typische mittelalterliche Stadt, die während ihrer Blütezeit im 13. Jahrhundert ihre Grenzen erweitern musste.
Colmberg und Ansbach
Weiter geht es Richtung Colmberg. Hier passieren die Radfahrer auch das Quellgebiet der Altmühl, den Naturpark Frankenhöhe, mit seinen saftigen grünen Auen. Etwa 16km sind es noch bis Ansbach. Dort endet die heutige Etappe. Nach den kleinen Anstiegen auf der Strecke inmitten der lieblichen Wiesen, bietet der Altmühlsee eine willkommene Erfrischung.
Altmühlsee
Die beliebte Urlaubsregion beherbergt ein großes Vogelschutzgebiet, inmitten des Ferienparadieses. Die „Vogelinsel“ ist eine beliebte Raststätte für Zugvögel, über die man sich auf dem Aussichtsturm und auf einem Lehrpfad informieren kann. Was man auf den ersten Blick nicht erkennt: der Altmühlsee ist von Menschenhand geschaffen.
Treuchtlingen, Solnhofen und Eichstätt
Ab Treuchtlingen wird das Tal der Altmühl langsam enger und man sieht, wie sich das Wasser, wahrscheinlich jahrhundertelang, den Weg durch die Felsen gebahnt hat. Die „Zwölf Apostel“ heißt eine Felsformation zwischen Solnhofen und Esslingen. Die ehemalige Bischofsstadt Eichstätt erwartet die Besucher mit einer netten Mischung aus barocker Geschichte und moderner Universitätsstadt.
Walting und Pfraundorf
Heute liegen besonders viele charmante Ortschaften am Wegesrand. Von Eichstätt geht es nach Walting und weiter nach Pfraundorf mit dem gleichnamigen See, der sich wunderbar für eine Kaffepause eignet.
Kelheim und Regensburg
Zum Gedenken an die siegreichen Schlachten im Befreiungskrieg gegen Napoleon zwischen 1813 und 1815, hat König Ludwig I. die sogenannte Befreiungshalle in Kelheim errichten lassen. Weiter führt uns der Weg entlang der Donau zum Kloster Weltenburg, das sich an der südlichen Uferseite am sehenswerten Donaudurchbruch befindet. Direkt an der Flussschleife liegt das Kloster romantisch an einem Kiesstrand und hat auch einiges für das leibliche Wohl zu bieten. Entlang des Kanals führt die letzte Etappe Richtung Regensburg.
Regensburg ist schon für sich eine Reise wert. Wer über die Steinerne Brücke die Stadt betritt, kann die vielen Türme der charmanten Donaustadt schon erahnen. 2006 wurde die Hauptstadt des Bezirks Oberpfalz zum Teil des UNESCO-Weltkulturerbes erklärt. Mit vielen neuen Erkenntnissen über diese mittelalterliche Stadt geht die Reise auf dem Altmühl-Radweg zu Ende.
Radfahren an Tauber und Altmühl
Radfahren an Tauber und Altmühl, vom Main bis an die Donau. Vom Startpunkt in Wertheim bis Kelheim warten knapp 350 Kilometer auf weitgehend steigungsfreien Strecken. Die Route verbindet den Tauber-Radweg „Liebliches Taubertal - Der Klassiker“ mit der Altmühl-Radtour auf dem „Altmühltal-Radweg“. Unterwegs entdecken die Radfahrer Rothenburg o.d.
Römische Spuren und Mittelalterliche Bauwerke
Das Altmühltal war einst von den Römern besiedelt. Im Grenzgebiet zwischen dem römischen Weltreich und Germanien, durch das auch der Limes (Grenzwall) verlief, versammelten sich in ferner Vergangenheit die Legionäre und hinterließen ihre Spuren. Thermen, Kastelle und Wachtürme säumen die Strecke von Rothenburg o.d. Tauber bis Regensburg.
Neben der Antike können die Urlauber auch noch eine weitere Epoche auf Ihrer Zeitreise an der Altmühl entdecken. Mittelalterliche und barocke Bauwerke sind genauso Zeugen der Zeit und lassen die Besucher in die Ära der Adeligen und Ritter eintauchen. Repräsentative Burgen stehen, genauso wie einige Ruinen, in voller Pracht am Wegesrand. Die Bauwerke ziehen die Besucher in ihren Bann. Zurecht, denn wer sich darauf einlässt, stellt das Rad beiseite und taucht ganz tief ein - in das prachtvolle Leben des Adels.
Wichtige Informationen für Ihre Radreise
Ob zur Buchung, zum Reiseablauf oder zur Bezahlung Ihrer Radreise - viele Fragen lassen sich schnell und unkompliziert klären. Über die vielen Jahre hat sich das Reiseangebot der Radreisen auf ganz Europa ausgeweitet, die beliebt wie eh und je sind. In den letzten 30 Jahren hat sich das Portfolio auf Mountainbike- und Schiffsreisen, Gruppen- und Wanderreisen sowie Winter- und Wellnessaufenthalte ausgeweitet.
Einschränkungen im Bahnverkehr
Aufgrund von Bauarbeiten gibt es am Bahnhof Saal (Donau) Schienenersatzverkehr in folgenden Zeiträumen: 4. bis 31.07. und 29.08. bis 2.09.2025. Die eingesetzten Busse befördern keine Fahrräder. Alternativ können Sie an Samstagen, Sonn- und Feiertagen den Freizeitbus nutzen. Die nächstgelegenen Bahnhöfe sind in Regensburg (von Kelheim weiter entlang auf dem Donau-Radweg) und in Münchsmünster (auf dem Donau-Radweg in Richtung Ingolstadt).
Altmühltal-Radweg Umleitung
Vom 21. Juli bis 14. August 2025 ist der Abschnitt des Altmühltal-Radwegs in Kipfenberg zwischen Regelmannsbrunn und Böhming aufgrund Sanierungsarbeiten gesperrt.
Praktisch für unterwegs
Der neue Flyer ist da! Der Flyer bietet detaillierte Informationen zum Routenverlauf, Sehenswürdigkeiten entlang des Weges und praktische Tipps für Radfahrer.
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