Radfahren bei Rückenproblemen: Tipps und Empfehlungen

Wer regelmäßig Rad fährt, wünscht sich Komfort und Leichtigkeit, aber keine Schmerzen an Händen, Knien oder Gesäß.

Mit einem ergonomisch angepassten Fahrrad sowie ein paar Tipps vom ADFC lässt sich das Wohlbefinden auf dem Rad deutlich steigern.

Ergonomisch Radfahren beugt Schmerzen durch falsche Belastungen vor.

Die richtige Rahmengeometrie und Sitzhöhe

Um sich beim Radfahren rundum wohlzufühlen, sollte der Fahrradrahmen zum eigenen Körper passen.

Denn: Ein Rahmen mit den falschen Maßen kann zu Rückenproblemen führen.

So zwingt ein zu kurzer Rahmen zu einem runden Rücken, durchgestreckten Armen und dazu, den Kopf in den Nacken zu legen.

Dabei sollte der Kopf besser nicht überstreckt werden, sondern in der Verlängerung zur Halswirbelsäule gehalten werden.

Die Rahmenhöhe - gemessen von der Mitte des Tretlagers bis zur Oberkante des Sattelrohrs - ist für das Einstellen der Sitzhöhe wichtig, viel wichtiger aber ist die Rahmenlänge, also der Abstand vom Sattel zur Griffposition.

Die richtige Rahmenlänge ermöglicht bei geneigter Sitzposition die Streckung des Rückens in seiner natürlichen S-Form.

Nur so kann die Rückenmuskulatur den Oberkörper halten und den Druck auf die Hände und Arme verringern.

Diese Position wird erreicht, wenn der Winkel zwischen Oberkörper und Oberarmen etwa 90 Grad beträgt.

Die richtige Sitzhöhe

Das Einstellen der korrekten Sitzhöhe ist Voraussetzung für ermüdungsfreies Radfahren.

Ist der Sattel zu niedrig eingestellt, wird Radfahren kraftraubend und kann zu Knieproblemen führen.

Die Sattelhöhe ist annähernd korrekt, wenn man bei gestrecktem Bein mit der Ferse das untenstehende Pedal erreicht.

Die Satteleinstellung sollte individuell nur nach oben korrigiert werden.

Je nach Tretlagerhöhe und Rahmengeometrie wird man bei korrekter Sattelhöhe, wenn überhaupt, nur mit den Fußspitzen den Boden erreichen.

Die richtige Sitzhaltung auf dem Rad

Fachleute empfehlen eine leicht nach vorne geneigte Sitzposition.

15 bis 20 Grad Oberkörperneigung reichen, um die Spannkraft im Rücken zu erhalten und den Schwerpunkt über die Pedalposition zu bringen.

Je stärker der Rücken geneigt wird, desto mehr Kraft kann auf die Pedale gebracht werden - und durch die Neigung gerät die Muskulatur in Vorspannung und kann so Erschütterungen besser abfedern.

Aber: Die Wirbelsäule kann die Haltearbeit beim Radfahren nur dann leisten, wenn sie ihre natürliche S-Form behalten kann.

Eine nahezu aufrechte Sitzposition ist aber auf einem Hollandrad oder mit einer hollandradähnlichen Einstellung möglich.

Wichtig ist, dass der Lenker nicht zu hoch eingestellt ist und sehr nahe am Körper gegriffen werden kann.

Ein zu hoher Lenker blockiert die natürliche Balance des Oberkörpers sowie der Wirbelsäule und führt auch bei aufrechter Sitzposition zum Rundrücken.

Die richtige Armhaltung

Trekkingräder, Mountainbikes, Reise- oder Rennräder erlauben eine geneigte Sitzposition.

Sie ermöglicht bei ausreichendem Abstand zwischen Sattel und Lenker die natürliche S-Form der Wirbelsäule.

Dadurch werden Hände und Arme entlastet; der Kopf muss nicht in den Nacken gelegt werden.

Die Arme sollten leicht angewinkelt sein, um Fahrbahnstöße abfedern zu können.

Gestreckte Arme leiten die Stöße in die Handgelenke und Schultern - und führen zu Verkrampfungen.

Hand- und Rückenprobleme beim Radfahren

Wer beim Radfahren Probleme mit den Handgelenken hat, sollte seine Sitzposition kontrollieren, denn Handprobleme sind häufig Rückenprobleme.

Wenn die Rückenmuskulatur den Oberkörper nicht halten kann, geht der Druck auf die Hände.

Die Ellenbogengelenke werden entlastet, wenn die Arme leicht angewinkelt bleiben.

Sitzposition und Lenkerform sollten aufeinander abgestimmt sein.

Je flacher und gestreckter die Sitzhaltung, desto gerader darf der Lenker sein.

Allerdings sollten beim Lenkergriff die Handgelenke nicht abknicken.

Um hier falsche Belastungen zu vermeiden, können vorhandene Lenkergriffe gegen ergonomisch geformte Modelle ausgetauscht werden.

Für lange Strecken sind Rennlenker, Zeitfahrbügel und Hörnchen bequeme Lösungen.

Ergonomie bei Fahrradgriffen

Herkömmliche Fahrradgriffe können das Handgelenk je nach Lenkerform seitlich und oft auch nach unten abknicken.

Dies führt besonders bei längeren Fahrten zu Schmerzen und Taubheitsgefühlen, da der Ulnar- und der Mediannerv eingeklemmt werden.

Ergonomische Griffe mit einem Flügel lösen das Problem, indem sie den gesamten Handballen stützen.

Die meisten neuen Fahrräder verfügen bereits über ergonomisch geformte Griffe.

Um ein Verdrehen zu verhindern, sollten die Griffe mit Schrauben am Lenker befestigt sein.

Die Geschichte der Fahrradgriffe reicht bis zu den Hochrädern zurück.

Damals fertigten Hersteller Griffe aus Büffelhorn, Eben- oder Rosenholz und gelegentlich sogar aus Elfenbein.

Die bauchige Form sollte eine gute Kontrolle ermöglichen, manchmal überzogen Hersteller die Griffe auch mit Leder.

Mit der Zeit setzte sich weicheres Material durch, da es Stöße besser dämpft, bei Feuchtigkeit besseren Halt bietet und sich angenehm anfühlt.

Moderne Hersteller kombinieren unterschiedliche Gummimischungen, um optimale Eigenschaften zu erreichen.

Sie verwenden stabilere Kunststoffe als formstabilen Kern und weichere Oberflächen für Stoßdämpfung und guten Halt.

Hochwertige Griffe werden nicht mehr nur auf den Lenker geschoben, sondern angeschraubt.

Eine harte Kunststoff-Hülse im Innern erleichtert das Aufschieben auf den Lenker, und eine Schraubklemmung fixiert den Griff.

Das vereinfacht sowohl die Montage als auch die Demontage und verhindert ein Verdrehen der Griffe.

Allerdings haben viele Griffgummis Probleme mit Hitze und Schweiß.

Beides beschleunigt den Verschleiß und macht das Gummi klebrig.

Ergonomisch gestaltete Lenkergriffe können Schmerzen und Kribbeln in Handflächen und Fingern vermeiden.

Tipps zur Montage von ergonomischen Fahrradgriffen

Alte Griffe entfernt man vom Lenker, indem man einen Schraubenzieher zwischen Griff und Lenker schiebt, anhebt und etwas Haarspray oder Wasser in den Zwischenraum sprüht.

Dann lassen sie sich meist leicht abziehen.

Bei der Montage hilft ebenfalls Haarspray: Es lässt die Griffe leichter auf den Lenker gleiten, getrocknet fixiert es den Griff.

Griffe mit Schraubklemmung sind manchmal breiter als normale Modelle.

Die Brems- und Schalthebel müssen dann auf dem Lenker etwas nach innen versetzt werden.

Die Flügel von ergonomischen Griffen müssen bei den meisten Rädern etwas nach oben gerichtet sein, um die Hände in die richtige Position zu bringen.

Beim Fixieren die Drehmomente an Schraubgriffen beachten, sonst nehmen Klemmungen oder Lenker schnell Schaden.

Die Bremshebel sollen im gleichen Winkel wie die Griffflügel montiert sein.

Wenn zwei Finger auf dem Hebel liegen, sollen der Unterarm, die Hand und die Finger eine möglichst gerade Linie ergeben.

Die Schalthebel sollte man ebenfalls betätigen können, ohne die Hand abknicken zu müssen.

Die richtige Lenkerbreite und -position

Die Faustregel lautet: Die Lenkerbreite sollte der Schulterbreite entsprechen.

Zu breite Lenker sind im Alltag oft sperrig und unbequem.

Zu hoch eingestellte Lenker blockieren die Balance des Rückens und üben Druck auf Handgelenke und Schultern aus.

Zudem lässt sich das Fahrrad nur mit erhobenen Armen schieben.

Die aufrechte Sitzposition erfordert einen tiefen Lenker, der nahe am Körper ist.

Es ist wichtig, dass Sitzposition und Lenkerform aufeinander abgestimmt sind.

Je flacher und gestreckter die Sitzhaltung, desto gerader darf der Lenker sein.

Beim Lenkergriff sollten die Handgelenke nicht abknicken, um eine falsche Belastung zu vermeiden.

Ergonomisch geformte Lenkergriffe können hier Abhilfe schaffen.

Für Langstreckenfahrten bieten Rennlenker, Zeitfahrbügel und Hörnchen die bequemste Lösung.

Richtig treten will gelernt sein

Für das richtige Treten beim Radfahren sind zwei Dinge wichtig: eine möglichst gleichmäßige Auf- und Ab-Bewegung und die passende Trittfrequenz.

Ein möglichst „runder Tritt“ sorgt mit einem gleichmäßigen Auf und Ab für eine konstante und kontinuierliche Pedalbewegung.

Dabei sollten Radfahrende die Pedale nicht nur senkrecht nach unten drücken, sondern auf der anderen Seite aktiv nach oben ziehen, um so einen Kurbeleffekt zu erzielen.

Durch eine unregelmäßige Krafteinwirkung mit häufigen Beschleunigungsphasen geht (Tret-)Energie verloren.

Wenn Radfahrende die Pedale gleichmäßig über die gesamte Kreisbahn belasten, wandeln sie die Kraft am effizientesten um.

Trainieren lässt sich der runde Tritt etwa durch längeres Fahren im starren Gang oder durch das Fahren mit Pedalhaken oder System-Pedalen.

Die optimale Trittfrequenz

Ideal sind 80 bis 100 Pedal-Umdrehungen pro Minute - unabhängig von der Geschwindigkeit.

Die höhere Trittfrequenz schützt Gelenke, Sehnen und Muskeln.

Das Radfahren mit großen Gängen und die dadurch langsam kreisenden, aber schwer arbeitenden Beinen können Muskeln und Gelenke stark belasten.

Expert:innen raten nur bei besonderen Belastungen wie Steigungen oder Gegenwind zu einer „kraftbetonten Fahrweise“.

Radfahren trotz Knie- und Rückenschmerzen

Die Natur genießen und mit Bewegung etwas für die Gesundheit tun?

Dafür ist Fahrrad fahren die ideale Sportart.

Ob mit dem E-Bike oder klassisch mit Trekkingrad oder Mountainbike: Rad fahren bringt dich in Schwung und sorgt für gute Laune.

Sogar bei Rücken- oder Knieschmerzen kannst du dich aufs Fahrrad schwingen und losradeln - wenn du ein paar wesentliche Dinge beachtest.

Immer mehr Menschen schwingen sich aufs Rad.

Besonders E-Bikes boomen - für den Weg zur Arbeit, Erledigungen im Alltag oder Ausflüge ins Grüne.

Überraschend ist das nicht: Denn Rad fahren ist nicht nur umweltschonender als Auto fahren, es macht auch jede Menge Spaß.

Und wer regelmäßig radelt, tut auch seinem Körper etwas Gutes.

Gesundheitliche Vorteile

Rad fahren hat vielfältige positive Auswirkungen auf deine Gesundheit.

Grundsätzlich bietet es ein sehr gutes Herz-Kreislauf-Training: Wer regelmäßig Rad fährt, kann damit sein Herz stärken und die Durchblutung verbessern, was wiederum den Körper besser mit Nährstoffen versorgen kann.

Aber du kannst nicht nur etwas für deine Ausdauer tun, sondern trainierst und kräftigst gleichzeitig deine Bein- und Rückenmuskulatur.

Rad fahren kann dir somit auch dabei helfen, das Risiko weit verbreiteter Beschwerden wie Venenleiden, Diabetes, Übergewicht, Bluthochdruck und Osteoporose zu verringern.

Wenn du regelmäßig mit dem Fahrrad unterwegs bist, kannst du schon nach relativ kurzer Zeit einen Trainingseffekt spüren: Du fühlst dich fitter und vitaler und hast allgemein mehr Energie.

Dazu kommt noch das gute Gefühl, etwas geschafft zu haben - zum Beispiel, wenn du das Auto stehen lässt und mit dem Rad zur Arbeit oder zum Einkaufen fährst, oder wenn du die erste kleine Sonntagstour gemeistert hast.

Rad fahren ist einfach ideal, um mehr Bewegung in deinen Alltag zu bringen.

Ein Ausflug mit dem Rad ins Grüne hat zudem einen positiven Effekt auf die Psyche: Bewegung an der frischen Luft, in der Natur hilft dir dabei, den Kopf freizubekommen.

Du wirst merken, dass du entspannter und gelassener wirst - und dass dir Stress im Alltag nicht mehr so viel anhaben kann.

Ausflüge zu Burgen, an den See, in die Weinberge, am Fluss entlang - in deiner Umgebung gibt es viel zu entdecken.

Hilfe bei Knieschmerzen

Rad fahren gilt generell als gelenkschonend.

Besonders die Knie werden im Vergleich zu anderen Sportarten weniger belastet.

Das erscheint vielleicht im ersten Moment widersprüchlich, schließlich muss man beim Radfahren doch Kraft auf die Pedale ausüben.

Allerdings lastet das Körpergewicht hauptsächlich auf dem Sattel, sodass beim Treten in die Pedale nicht so viel Druck auf den Kniegelenken lastet wie etwa beim Joggen.

Durch die Bewegung in einer festen Bahn kann das Knie zudem nicht so leicht verdrehen wie etwa beim Gehen.

Durch die moderate Belastung und die gleichmäßige Bewegung werden die Gelenke und Knorpel zudem besser mit Nährstoffen versorgt, und die Bildung von Gelenkschmiere wird gefördert.

Bei Kniebeschwerden gilt aber auch: lieber einen Gang runterschalten.

E-Bikes haben hier den Vorteil, dass ein vorsichtiges Herantasten an die Belastung möglich ist.

Und sollte sich während einer längeren Tour das Knie bemerkbar machen, kann der Motor die nötige Unterstützung geben und das Knie entlasten.

Wie bei allen körperlichen Beschwerden ist es bei Knieschmerzen aber unbedingt angezeigt, Rücksprache mit deinem Arzt zu halten, ob Rad fahren für dich das Richtige ist.

Gemeinsam könnt ihr besprechen, auf was du besonders achten solltest.

So kann dir dein Arzt zum Beispiel eine Kniebandage verschreiben, die deinem Gelenk zusätzliche Stabilität verleiht und dir ein Gefühl von Sicherheit vermitteln.

Hilfe bei Rückenschmerzen

Immer wieder hört man Radfahrer, die über Rückenschmerzen nach dem Fahren klagen.

Ist Rad fahren also schlecht für den Rücken?

Die Antwort: nein.

Das Gegenteil ist eigentlich der Fall.

Denn durch die Bewegung werden die Bandscheiben besser mit Nährstoffen versorgt, ohne dass der Rücken das gesamte Körpergewicht tragen muss oder die Wirbel durch ruckartige Bewegungen gestaucht werden, wie dies bei anderen Sportarten oft der Fall ist.

Beim Radfahren werden zudem die Wirbelkörper in ihrem Zusammenspiel stabilisiert, und die Rückenmuskulatur wird gestärkt.

Das gilt besonders für die Muskeln entlang der Wirbelsäule, vor allem an der Lendenwirbelsäule.

Rad fahren fördert darüber hinaus die Durchblutung und kann Verspannungen lockern.

Aber: Ob Rad fahren bei akuten oder chronischen Rückenbeschwerden zu empfehlen ist, hängt davon ab, woher der Schmerz kommt.

So kann bei Verspannungen Fahrrad fahren genau das Richtige sein.

Bei einem eingeklemmten Nerv, einem Bandscheibenvorfall oder Ähnlichem ist allerdings Vorsicht geboten.

Daher ist es unbedingt angezeigt, mit deinem Arzt zu reden, bevor du dich aufs Rad schwingst!

Je nach Diagnose kann er dir sagen, wie du am besten mit dem Thema Radfahren umgehen solltest.

Wenn du Verspannungen, eher schwache Muskeln oder einen nicht spezifischen Rückenschmerz hast, ist meist Bewegung angezeigt, um deine Beschwerden zu lindern.

Eine spezielle Rückenbandage, die deine Lendenwirbelsäule stabilisiert, bietet dir dabei noch einmal zusätzliche Unterstützung.

Sprich am besten auch deinen Arzt darauf an.

Die richtige Technik

Wenn Rad fahren nun grundsätzlich gut für den Rücken ist, warum kommt es dennoch bei einigen zu Rückenschmerzen beim Radfahren?

Oft liegt die Ursache dafür in einer ungünstigen Haltung auf dem Rad - und die kommt daher, dass das Fahrrad nicht zum Körper passt.

Unterschätze also niemals die richtige Rahmengeometrie und -größe sowie die passenden Einstellungen von Lenker und Sattel!

Neben der Lenker- und Sattelhöhe spielen unter anderem noch der Kippwinkel von Sattel und Lenker, der Abstand zwischen den beiden sowie die Ergonomie der Lenkergriffe eine wesentliche Rolle.

Geh für den Kauf am besten in ein Fachgeschäft und lass dich ausführlich beraten.

Und schließlich lautet noch ein Tipp, nicht zu weit zu gehen.

Wenn du über deine Grenzen gehst, machen deine Beine schlapp.

Und das hat Auswirkungen auf deinen gesamten Körper: Es kommt beim Treten zu Fehlhaltungen, und schon tut der Rücken weh.

Das richtige Equipment

Du hast Lust, dich aufs Rad zu schwingen und das Go von deinem Arzt? Sehr gut!

Damit du das Radfahren richtig genießen kannst und lange Freude an Bewegung hast, haben wir noch ein paar Tipps für dich:

  • Lass dich beim Radkauf fachmännisch beraten.
  • Welches Modell das richtige für dich ist, hängt davon ab, was du vorhast.
  • Welche Strecken willst du meistern?
  • Willst du hauptsächlich auf Asphalt, auf Feldwegen oder im Wald unterwegs sein?
  • Wichtig ist auch, dass die Rahmengröße zu deinem Körper passt.
  • Fahre ein paar Räder Probe, um zu schauen, wie sich welches Rad anfühlt.

Wenn du dich für ein Modell entschieden hast, lass dir vom Fachmann bei den Einstellungen helfen.

Der Sattel sollte so eingestellt sein, dass das Bein noch ganz leicht angewinkelt ist, wenn das Pedal am niedrigsten Punkt steht.

Wenn das Pedal den höchsten Punkt erreicht, sollte das Knie nicht mehr als 90 Grad angewinkelt sein.

Der Fuß sollte mit dem vorderen Ballen auf dem Pedal liegen, nicht mit der Ferse.

Achte beim Treten darauf, dass der Fuß nicht zu stark abgeknickt wird.

Dein Oberkörper sollte leicht nach vorne gelehnt sein.

15 bis 20 Grad Neigung gelten als ideal, die Arme sollten dabei leicht angewinkelt sein.

Um Arme und Handgelenke nicht ungünstig zu belasten, sollte der Lenker so breit wie deine Schultern sein.

Lass dir vom Fachmann auch erklären, welcher Reifendruck der richtige für dich ist.

Je fester der Reifen aufgepumpt ist, desto weniger kann er als natürliche Federung dienen, die Erschütterungen deiner Wirbelsäule abschirmt.

Neben dem Rad selbst ist eine Sache ein absolutes Muss: der Helm.

Steige nie ohne Kopfschutz aufs Fahrrad!

Weitere Tipps

Wenn du in einer schönen Landschaft unterwegs bist, gibt es natürlich viel zu gucken.

Denke aber bitte stets daran, auf den laufenden Verkehr zu achten, und behalte die Strecke im Blick.

Gerade im Wald oder an unübersichtlichen Biegungen ist besondere Aufmerksamkeit geboten, damit es nicht zu Unfällen mit Wanderern oder anderen Radfahrern kommt.

Und nicht vergessen: Bewegung soll in erster Linie Spaß machen.

Wenn du lange Zeit keinen Sport gemacht hast, musst du nicht gleich die steilsten Hügel erklimmen.

Such dir Strecken aus, die du genießen kannst und die dich vielleicht nur leicht herausfordern.

Bei der Fahrt durch eine schöne Landschaft spürst du zudem die Herausforderungen des Radfahrens weniger und erfreust dich noch mehr an der Natur.

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