Radfahren ist eine der effektivsten und gelenkschonendsten Sportarten, um abzunehmen und sich körperlich fit zu halten.
Bei regelmäßigem Training purzeln die Kilos und an einigen Körperstellen macht sich der Effekt besonders deutlich bemerkbar.
Radfahren ist zum Abnehmen für viele Menschen besser geeignet als andere Sportarten, da diese Sportart gelenkschonend ist.
Wer in die Pedale tritt, schont seine Gelenke und stärkt das Herz-Kreislaufsystem.
Radfahren ist daher besonders für übergewichtige Menschen ein sinnvolles und schonendes Konditionstraining.
Das Körpergewicht liegt bis zu 80 % im Sattel, was die Kniegelenke weniger belastet als Joggen.
Durch die zyklische Beinbewegung würden die Gelenkknorpel zudem optimal mit Sauerstoff versorgt.
Wenn du im Sattel sitzt, trägt der Sattel 60 bis 75 Prozent deines Körpergewichts, was wiederum deine Beingelenke entlastet.
Training auf dem Fahrrad ist aus diesem Grund für übergewichtige und wenig trainierte Personen der ideale Einstieg.
Radfahren ist Tendsportart und einfach nur zu empfehlen.
Wie Radfahren beim Abnehmen hilft
Abnehmen durch Radfahren? Ja! Fahrradfahren ist DER Fettkiller überhaupt.
Um effektiv abzunehmen, muss die Fettverbrennung gesteigert werden.
Dies geschieht beim Radfahren durch die Anregung des Stoffwechsels und durch den Muskelaufbau bei regelmäßigen Trainingseinheiten.
Beim Fahrradfahren straffst du deine Muskeln gerade in den häufigen Problembereichen Bauch, Beine, Po.
Mehr Muskeln verbrauchen mehr Kalorien, der Kalorienumsatz steigt und dadurch verlierst du deine überflüssigen Kilos.
Je mehr Muskelmasse vorhanden ist, desto höher ist die Fettverbrennung.
Es kann passieren, dass es statt zu einem Gewichtsverlust zunächst zu einer Zunahme kommt.
Dies liegt darin begründet, dass der Körper beim Radeln Muskeln aufbaut und diese mehr wiegen als das Körperfett.
Bei einer Fortführung des regelmäßigen Trainings tragen diese Muskeln dann aber dazu bei, dass mehr Fett verbrannt wird und dies anschließend zu einer Gewichtsreduktion führt.
Muskeln brennen außerdem noch nach.
Sie verbrauchen auch dann noch Kalorien, wenn die Trainingseinheit bereits beendet wurde.
Häufige Problemzonen, an denen sich Fettpolster bilden, sind Bauch, Beine und Po.
Insbesondere diese Bereiche werden beim Radfahren jedoch gezielt trainiert.
Die Beine können beim Radfahren nach einigen Wochen dicker werden, da die gesamte Beinmuskulatur ausdauernd beansprucht wird.
Hierbei wird aber schnell deutlich, dass es sich nicht um eine lockere Fettmasse handelt.
Um tatsächlich einen Gewichtsverlust zu erreichen, sowie Bauch, Beine und Po gezielt zu definieren, ist ein regelmäßiges und sich langsam steigerndes Fahrrad-Training wichtig.
Versuche mehrmals pro Woche aufs Fahrrad zu steigen und fahre dann kürzere Strecken.
Dadurch purzeln deine Pfunde schneller, weil du den Nachbrenneffekt besser nutzen kannst.
Trainingsplan für den Einstieg
Drei Mal in der Woche etwa 30 bis 40 Minuten zu radeln reicht vollkommen für den Einstieg.
Zu Beginn sollten 20 bis 40 Minuten konstantes Radfahren an mehreren Tagen in der Woche ausreichen.
Dabei kommt es nicht darauf an, große Steigungen mit möglichst hohem Tempo zu meistern.
Wichtig ist vielmehr das regelmäßige Trampeln in zunächst niedrigen Gängen.
Fahre anfangs keine große Übersetzungen, um die Knie zu schonen.
Eine Steigerung von Tempo, Kraftaufwand und Zeit sollte dann in kleinen Schritten erfolgen und an die persönlichen Möglichkeiten und Fortschritte angepasst werden.
Wer zu sehr aus der Puste gerät, verbraucht viel Sauerstoff und trainiert kontraproduktiv, da der Sauerstoff für die Fettverbrennung benötigt wird.
Um beim Abnehmen per Radfahren eine optimale Fettverbrennung zu erreichen, sollten maximal 70 Prozent der maximalen Herzfrequenz ausgeschöpft werden.
Kalorienverbrauch beim Radfahren
Bis zu 250 Kilokalorien verbrennt man bei einer Geschwindigkeit von 15 bis 20 Kilometern pro Stunde laut der AOK.
Um ein Kilo abzunehmen, muss man rund 7.000 Kalorien verbrennen.
Der Kalorienverbrauch hängt natürlich auch von körperlicher Veranlagung, Dauer und Kalorienzufuhr ab.
Der Verbrauch kann zwischen 200 bis 1000 Kalorien pro Stunde bei sportlicher Fahrweise liegen.
Ich fahre täglich eine Trainingsrunde von mind. 30 Kilometern in einer Stunde, dass macht ca. 1000 kcal aus.
Die folgende Tabelle gibt eine Übersicht über durchschnittliche Werte für unterschiedlich schwere Personen bei Geschwindigkeiten, die als moderat bis zügig einzuschätzen sind.
Verallgemeinernd kann man sagen, dass beim Laufen tendenziell mehr Kalorien als beim Radfahren verbraucht werden, da hier mehr Muskelgruppen beteiligt sind.
| Sportart | Körpergewicht | Verbrannte Kalorien pro Stunde |
|---|---|---|
| Laufen (9,5 km/h) | 60 kg | 598 |
| Radfahren (19-21 km/h) | 60 kg | 478 |
| Laufen (9,5 km/h) | 70 kg | 693 |
| Radfahren (19-21 km/h) | 70 kg | 558 |
| Laufen (9,5 km/h) | 80 kg | 798 |
| Radfahren (19-21 km/h) | 80 kg | 638 |
Die richtige Ausrüstung
Wesentlicher vielseitiger ist ein Trekkingrad, diese Räder sind für Touring optimiert und nicht auf Asphalt beschränkt.
Forstwege, Schotter usw. sind kein Problem.
Trekkingräder gibt es auch verkehrssicherer Ausstattung.
Zieht es dich ins Gelände, ins Gebirge oder möchtest du ganz einfach die Option haben auch mal richtig grobe Strecken zu fahren?
Auf den Fahrradhelm kannst du keinesfalls verzichten, eine Radhose ist sehr zu empfehlen, denn mit Schmerzen am Hintern ist der Spaß schnell vorbei.
Hast du mal ein modernes Fahrradtrikot aus Funktionsmaterialien getragen, willst du darauf beim Biken nicht mehr verzichten.
Das wars dann aber für den Einstieg an notwendigen Ausgaben.
E-Bike als Option
Bezüglich der E-Bikes gibt es ein weit verbreitetes Missverständnis.
Nein, ein Pedelac erspart dir nicht das Treten.
Tatsächlich unterstützt der Antrieb dein Pedalieren.
Du fährst einfach mit kräftig Rückenwind.
Gerade für Einsteiger ist dies eine interessante Option.
Zieht es dich ins Gebirge und bist du von langen, anspruchsvollen Touren faziniert?
Das Radfahren auf einem E-bike ist im Vergleich zu einem normalen Fahrrad weniger anstrengend.
Abhängig vom Niveau der Tretunterstützung, muss auf einem elektrischen Fahrrad etwas weiter gefahren werden um die gleichen gesundheitlichen Vorteile zu erzielen.
Elektrofahrradfahren ist gut für die Gesundheit, es hilft beim Muskelaufbau und ermöglicht es Ihnen die Bewegungsrichtlinien zu erfüllen, auch im hohen Unterstützungsmodus.
Radfahren und die psychische Gesundheit
Forscher der Universität Zürich haben herausgefunden, dass Fahrradfahren sich positiv auf das Wohlbefinden auswirkt.
Mehr als 8.800 Personen wurden innerhalb von zwei Jahren nach ihrer Gesundheit befragt.
Das Ergebnis: Die Fahrradfahrer fühlten sich gesünder, hatten mehr Energie und weniger Stress als die, die nicht aufs Fahrrad stiegen.
Es ist richtig das Radfahren beim abnehmen hilft aber das ist nur ein positiver Aspekt.
Es gab mal ein Ereignis bei mir im Leben welches mich total aus der Bahn geworfen hat.
Boooom ….. Depressionen und das volles Programm.
Danach habe ich jeden Tag aufs neue versucht abzulenken.
Es hat nie geklappt bis ich das Radfahren als (Kopf) Ausgleich gefunden habe.
Radfahren befreit vom Alltag und macht Glücklich.
Wenn man mit dem Rad zur Arbeit fährt kommt man wesentlich entspannter an und der weg von der Arbeit nach Hause ist mit dem Rad so als würde der ganze Stress unterwegs verloren gehen.
Man kommt zuhause an und hat wirklich Feierabend.
Muskeln, die beim Radfahren trainiert werden
Das Radfahren ist gut für Sie und gut für Ihre Beine, aber beim Radfahren werden noch viel mehr Muskelgruppen als nur die Beinmuskulatur beansprucht.
Ihre Oberschenkelmuskulatur spielt beim Radfahren eine wichtige Rolle, da sie dafür sorgt dass Sie Ihre Hüften bewegen und Ihre Knie beugen können.
Sie verwenden Ihre Gesäßmuskulatur und Ihre Bauchmuskeln werden beim Radfahren trainiert.
Sie verwenden auch Ihre Rückenmuskulatur für eine gute Haltung und für das Gleichgewicht auf dem Fahrrad.
Ihre Schultern und Arme werden beim Fahrradfahren zum Lenken verwendet.
Durch täglich 30 Minuten Fahrradfahren können Sie bereits Ihre Muskeln stärken.
Bauen Sie dies langsam auf und berücksichtigen Sie Ihre persönliche Situation.
Durch regelmäßiges Radfahren verbessert sich der Blutfluss und Ihr Nervensystem verbessert sich in der Steuerung Ihrer Muskeln.
Dadurch wird mit der gleichen Muskelmasse mehr Muskelkraft erzeugt.
Dies erhöht Ihre Ausdauer, sodass Sie immer längere Strecken mit dem Fahrrad fahren können.
Nach dem Radfahren benötigen die Muskeln Ruhe für die Erholung, dies ist wesentlich für den Muskelaufbau.
Ein großer Teil des Erholungsprozesses findet während des Schlafs statt.
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