Die Alpen locken mit atemberaubenden Berglandschaften, die nicht nur Wintersportler anziehen. Gerade im Sommer ist Europas größtes Hochgebirge ein Eldorado für Aktivurlauber.
Radfahren im Allgäu
Sonnige Radwege, blühende Bergwiesen & idyllische Bergseen erwarten dich. Das Allgäuer Radwegenetz ist vielfältig - geruhsam im Tal am Fluss, mit Panoramablick auf die Allgäuer Berge oder actiongeladen im alpinen Gelände.
Gerade deshalb zeichnet der ADFC das Allgäu als beliebteste Radregion Deutschlands aus. Wer einen richtig schönen und abwechslungsreichen Radurlaub im Allgäu erleben möchte, ist zwischen Alpsee und Grünten bestens aufgehoben. Die Urlaubsregion ist mit ihrer idealen Lage zwischen Bodensee, Tannheimer Tal und Kleinwalsertal dabei Ausgangspunkt der schönsten Radtouren im süddeutschen Raum und zugleich Etappenziel vieler Radfernwege, wie dem Bodensee-Königsee-Radweg oder der Radrunde Allgäu.
Neben der Landschaft und der Lage überzeugt die Qualität der Radwege, die gute Infrastuktur und die fahrradfreundlichen Unterkünfte entlang der Strecke zwischen Sonthofen, Immenstadt, Rettenberg, Blaichach-Gunzesried und Burgberg. Die Stadt Sonthofen wurde 2019 vom Bayerischen Staatsministerium mit dem Titel "Fahrradfreundliche Kommune in Bayern" ausgezeichnet.
Verschiedene Radtypen im Allgäu
- Mountainbike & E-Bike: Naturbiken im Allgäu bedeutet, mountainbiken und genussvoll die Natur erleben.
- Rennrad: Zaumberg, Riedbergpass oder Oberjochpass? Hier hat man die Qual der Wahl! Mit seinen Pässen und Rennrad Strecken bis ins Tannheimer Tal und Kleinwalsertal ist das Allgäu ein sehr beliebtes Ziel für Rennradfahrer.
- Radtour mit Kindern: Familienfreundliche Radwege abseits von vielbefahrenen Straßen raus in die Natur.
Radfahren im Naturpark
Mit dem Fahrrad durch den Naturpark Nagelfuhkette: Egal ob mit dem Mountainbike, E-Bike oder Rennrad, hier gibt´s für jeden Geschmack die passende Radtour.
Radfahren am Alpsee
Die besten Rad- und Wanderwege am und um den Alpsee bei Immenstadt, mit tollen Ausblicken auf den größten Natursee im Allgäu erwarten dich.
Hütteneinkehr und Abkühlung
Wer sich auf den Allgäuer Radwegen austobt, sollte sich gut stärken. Bei einem kühlen Getränk und einer zünftigen Brotzeit lässt es sich den Akku gleich wieder auftanken. Nach der schweißtreibenden Radtour lockt der Sprung ins kalte Wasser!
Die richtige Vorbereitung für eine Alpenüberquerung
Sie haben sich entschieden, den großen Schritt zu wagen und eine Alpentour mit dem Rad zu machen? Glückwunsch! Natürlich kommt es darauf an, welchen Alpencross Sie fahren wollen. Liegt er mehr im konditionellen oder im Kraftbereich?
Diese zwei grundlegenden Fragen sollten Sie sich nach Lukas Stöcklis Erfahrung stellen, bevor Sie mit der Vorbereitung loslegen. Eine der wichtigsten Grundvoraussetzungen ist es, sich frühzeitig mit den Anforderungen der Strecke vertraut zu machen. Es ist also vorausschauend, im Winter mit dem konditionellen Training zu beginnen.
Bei der Vorbereitung für eine Alpenüberquerung sollten Sie neben einem guten Training auch auf eine ausgewogene Ernährung achten. Eine wirklich wichtige Rolle spielen vor allem Mineralien und Spurenelemente, die der Körper benötigt, um zu funktionieren. Die Mineralien sollten dem Körper aber hauptsächlich durch eine gute Ernährung zugeführt werden, nicht etwa durch Pillen und Pulver, findet Lukas Stöckli.
Training im Winter
Wie Lukas Stöckli schon erwähnte, macht das Training im Winter einen sehr wichtigen Teil der Vorbereitung für die Alpentour aus. Es muss nicht immer mit dem Rad sein, auch Skilaufen eignet sich bestens. Fat Bikes bieten aber auch im Winter die Möglichkeit, sich in den Bergen auszutoben. Allgemein sollte die „Winterzeit eine möglichst abwechslungsreiche Zeit sein“, wie Lukas Stöckli anmerkt.
Achten Sie im Training auf Faktoren wie Spaß und Motivation, Zielsetzung, Körpersignale und gezielte Be- und Entlastung. Vor allem Spaß und Motivation schreibt Lukas Stöckli ganz groß. Mit Fat Bikes können Sie auch im Winter trainieren.
Zwischenziele setzen
Bei der Zielsetzung macht es Sinn, sich Zwischenziele zu setzen, wie beispielweise im Winter mit den Langlaufskiern 40 Kilometer zu schaffen oder im Frühjahr einen 3-Tages-Kurzcross im Süden zu machen. Was sagt Ihnen Ihr Körper? Lukas Stöckli legt besonders Wert auf die Deutung der Körpersignale, und zwar durch eigene Empfindungen.
Auch Ruhephasen müssen sein
Gezielte Be- und Entlastung im Training ist ein Muss. Das heißt: Nicht jeden Tag bis ans Limit gehen! Ansonsten tritt bald ein Abbau von Leistungsfähigkeit ein, da die Regenrationspausen fehlen, in denen der Körper Kraft schöpfen kann. Passen Sie Ihren Trainingsplan Ihrem Leben an.
Lukas Stöcklis Tipp: Gerade bei Hobbyfahrern bietet sich ein Leistungstest an. Mit Hilfe davon können Sie zusammen mit einem Experten einen Trainingsplan erstellen. Das ist vor allem auch dann sinnvoll, wenn wirklich wenig Zeit zur Vorbereitung zur Verfügung steht.
Sicherheit geht vor: Wetter und Verhalten bei Gewitter
In den Bergen müssen Sie immer mit plötzlichem Wetterumschwung rechnen. Dies ist vor allem bei Gewittern nicht zu unterschätzen. Schnell wird das Wetter zur Gefahrensituation, aus der Sie nur schwer wieder herauskommen. Dass Sie auf dem Fahrrad genauso sicher sind wie im Auto, sei Humbug, sagt Lukas Stöckli.
Verhaltensregeln bei Gewitter:- Entfernen Sie sich von den Bikes - Sie sollten mindesten 100 Meter Abstand nehmen
- Suchen Sie im Gelände Schutz - am besten eignet sich eine Senke
- Meiden Sie exponierte Stellen
- Halten Sie Abstand von nassen Felswänden
- Suchen Sie nie unter Bäumen Schutz vor dem Regen - Gefahr von Blitzeinschlag!
Daher beobachtet ein Bikeguide wie Lukas Stöckli Mensch, Bike, Wetter und Trail. Natürlich ist es am besten, wenn Sie erst gar nicht in eine solche Situation kommen.
Die richtige Ausrüstung für eine Alpentour
Ein weiterer wichtiger Punkt bei der Planung Ihrer Alpentour ist ganz klar die Ausrüstung. Wer falsch packt, hat später entweder zu viel, zu wenig oder einfach zu schwer zu schleppen. Da das Wetter unberechenbar ist, sollten Sie entsprechende Kleidung einplanen.
Sobald Sie nass werden, verliert Ihre Kleidung immens an Isolationsfähigkeit. Deswegen empfiehlt Lukas Stöckli unbedingt wasserabweisende Kleidung. Auch eine Mütze hat der Guide immer dabei. Diese schützt vor Wärme- und Energieverlust in kalten Situationen, aber auch vor Überhitzung auf heißeren Streckenabschnitten.
Gut ausgestattet sind Sie mit professioneller Radsport-Bekleidung, bestehend aus Trikot, Radhose und Jacke oder Weste aus atmungsaktivem, wind- und wasserabweisendem Material. Gegen Wind und Wetter helfen spezielle Windjacken für Radsportler, die wind- und wasserabweisend sowie atmungsaktiv sind. Durch ihr geringes Packmaß lassen sie sich leicht verstauen.
Bei einer Alpentour kann es schon mal vorkommen, dass Sie 2.000 Kalorien zusätzlich zu Ihrem täglichen Kalorienbedarf verbrennen, informiert uns Lukas Stöckli. Da ist eine ausreichende Essenszufuhr sehr wichtig. Deswegen empfiehlt Lukas Stöckli unbedingt isotonische Sportgetränke.
Technische Unterstützung und Orientierung
So ist ein Smartphone auch bei der Alpentour mit dem Fahrrad sinnvoll. Beispielsweise um aktuelle Radarbilder und Wettervorhersagen abzurufen. Allerdings haben Sie in vielen Gebieten hoch oben keinen Empfang, da bringt dann das beste Smartphone nichts mehr. Auch auf das GPS sollten Sie sich laut unserem Alpencross-Experten nicht zu hundert Prozent verlassen.
Lukas Stöckli findet die übermäßige Nutzung von smarten Gadgets sehr schade. Die Natur bleibt auf der Strecke. Eine Satteltasche klingt sehr verlockend, so müssen Sie Ihr Gepäck nicht auf dem Rücken tragen.
Laut Stöckli ist es besser, einen Rucksack zu tragen, als das Rad durch ein Satteltaschensystem, welches extra angebracht werden muss, zu belasten. So würde es an Dynamik verlieren und komplett anders reagieren als in Ihrem Training. Allerdings können Dinge wie Getränkeflaschen, ein kleines Multitool oder der Ersatzschlauch ohne Bedenken am Rahmen befestigt werden.
Training mit dem Rucksack
Für das Training mit dem Rucksack hat Lukas Stöckli noch ein paar Tipps parat: Der Rucksack sollte nicht schwerer als zehn Prozent des eigenen Körpergewichtes sein. Planen Sie genügend Zeit für die Eingewöhnungsphase mit Ihrem Rucksack ein. Sie verlieren durch den Rucksack und sein Gewicht natürlich an Agilität, woran Sie sich gewöhnen müssen.
Die richtige Streckenwahl für Ihren Alpencross
Welche Strecke Sie für Ihren Alpencross wählen, ist von Ihrer Erfahrung abhängig. Wenn Sie noch wenig oder keine Erfahrung haben und Sie Ihren ersten Alpencross planen, wagen Sie sich am besten an die klassischen Routen vom südlichen Deutschland bis an den Gardasee.
Hierfür nehmen Sie sich eine Woche Zeit, in der Sie die gut ausgebaute Route fahren können. Weniger als eine Woche lohnt sich nach Einschätzung Stöcklis nicht. Hierfür war Ihr Vorbereitungsaufwand zu hoch. Wenn Sie etwas mehr wollen und auch schon Erfahrungen gesammelt haben, können Sie sich einen Westalpencross vornehmen.
Das richtige Fahrrad für eine Alpenüberquerung
Neben all den Vorbereitungen dürfen Sie Ihr Fahrrad nicht vergessen. Nicht jedes Rad eignet sich für einen Alpencross. Lukas Stöckli weiß, dass die Wahl des Rades auf die Strecke ankommt. Bei einfachen Strecken mit viel Radweg und wenigen Steigungen reicht oft ein „normales Rad“ aus.
Bei der Auswahl des Lenkers ist es wichtig, dass Sie auf einen nicht zu schmalen und leicht gekröpften Lenker mit bequemen Griffen zurückgreifen. Auch der Sattel sollte komfortabel und bequem sein. Am besten haben Sie diesen schon „eingefahren“, sodass er sich auf längeren Touren bewährt hat.
Die Reifen Ihres Mountainbikes sollten breit sein. Bei den Bremsen verhält es sich ähnlich. Je größer die Bremsen, desto besser eignen sie sich für den Alpencross. Im Idealfall wählen Sie für Ihren Alpencross Scheibenbremsen mit 180 Millimetern Durchmesser aus.
Fully oder Hardtail?
Ein vollgefedertes Mountainbike, das sogenannte Full Suspension Mountainbike, wird Fully genannt. Hier ist neben der Federgabel vorn eine zusätzliche Dämpfung am Rahmen vorhanden, die für mehr Komfort sorgt. Das Hardtail-Mountainbike verfügt dagegen nur über eine Feder an der Gabel.
Fully: Vor- und NachteileEin Fully eignet sich für alle Fahrer, die auch abseits von befestigten Wegen nicht auf komfortables Fahren verzichten wollen. Ein Fully bietet besonders auf längeren Strecken mehr Komfort und Fahrspaß. Durch die Federgabel und die Hinterbaudämpfer ist selbst in steinigem Gelände eine bessere Bodenhaftung vorhanden. Für die Wartung und richtige Eistellung der Dämpfungselemente braucht der Fahrer jedoch mehr technisches Verständnis als bei einem Hardtail.
Hardtail: Vor- und NachteileEin Hardtail eignet sich für Fahrer, die größtenteils auf befestigten Wegen fahren und kaum Unebenheiten überwinden müssen. Ein Hardtail ist im Gegensatz zum Fully unkomplizierter, da es weniger Wartung braucht. Der Nachteil eines Hardtails liegt jedoch darin, dass Stöße durch die minimale Federung direkt auf den Körper übertragen werden.
Allgemein haben Sie mit einem vollgefederten Mountainbike mehr Kontrolle und Stabilität, eine bessere Traktion und können höhere Geschwindigkeiten erreichen als mit einem Hardtail. Ob Sie sich jedoch für ein Hardtail oder Fully entscheiden, sollten Sie auch von Ihrer körperlichen Verfassung, Ihrem Fahrverhalten und den Anforderungen Ihrer ausgewählten Strecke abhängig machen.
Geführte Tour oder auf eigene Faust?
Die Alpen sind groß und weitläufig. Da können Sie Ihre Tour an vielen Punkten starten und beenden. Die Vorteile einer geführten Tour liegen für Stöckli auf der Hand. Die Gruppenmitglieder können durch den Guide beobachtet werden. Wie verhalten sie sich, wie essen sie, was können sie? Dieses Verhalten kann der Leiter in seine Tourplanung miteinbeziehen und diese gegebenenfalls anpassen.
Außerdem trägt er wichtige Ausrüstungsutensilien wie Notfallwerkzeuge. Er kennt die Strecke, kann das Wetter einschätzen und kennt versteckte Wasserquellen in Hitzeperioden. „Man lernt von einem guten Guide so viel mehr, als wenn man es allein machen würde. Und genau diese Dinge sind es, findet Lukas Stöckli, die die Tour einzigartig machen.
Die richtige Übersetzung am Berg
Wer schon mal eine längere Steigung bergauf geradelt ist, weiß wie anstrengend so etwas sein kann. Doch auch die richtige Übersetzung spielt eine entscheidende Rolle. Befindet sich die Kette vorne auf dem großen Kettenblatt und hinten auf dem kleinsten Ritzel, dann legt man mit einer Kurbelumdrehung eine weite Strecke nach vorne zurück. Ist die Kette umgekehrt vorne auf dem kleinsten Kettenblatt und hinten auf dem größten Ritzel, dann bewegt sich das Rad eine wesentlich kürzere Strecke nach vorne.
Ob der Berggang für mich klein genug ist, so dass ich mit einer für mich angenehme Anstrengung bergauf radeln kann, ist individuell unterschiedlich. Logischerweise hat ein großes Laufrad mit großen Reifen, z.B. deutlich größeren Umfang als das Eingangs beschriebene 26-Zoll Laufrad. Ritzel hinten entsprechend anpassen.
Tipps zum besseren Bergauffahren
Du hast unseren ersten Teil zur richtigen Übersetzung gelesen und bist heiß auf die ersten längeren Passfahrten? Sehr gut, hier kommen unsere Tipps zum besseren bergauf Fahren. Wir gehen in unseren Überlegungen von einer Bikepacking-Tour oder Radreise aus, also ein Rad mit Gepäck, z.B. Zelt, Campingausrüstung, Verpflegung, usw.
Ja, bergauf radeln ist anstrengend, auch wenn man trainiert ist, daran lässt sich nichts ändern. An ein paar Randbedingungen kann man hingegen sehr wohl schrauben.
Die Masse macht's
Systemgewicht reduzieren soweit es möglich ist, d.h. das Radl und das Gewicht der Ausrüstung reduzieren, ggf. auch das eigene Körpergewicht(?). Deshalb überlege bei jedem einzelnen Ausrüstungsgegenstand, ob Du ihn wirklich benötigst, oder ob er sich zumindest durch einen leichteren ersetzen ließe.
Breitere Reifen
Breitere Reifen haben auch mehr Haftung. Allerdings verschleißen MTB-Reifen schneller als Straßenreifen, auch rollen sie durch die Stollen spürbar schwerer.
Sitzposition + Ergonomie auf dem Rad
Dieser Punkt wird oft sehr vernachlässigt! Verspannungen im Nacken - das will keiner. Man sollte seine eigene Sitzposition immer wieder überprüfen, bzw. testen, ob sie sich nicht optimieren lässt. Das teuerste und beste Rad nützt gar nichts, wenn es nicht sorgfältig auf den Fahrer abgestimmt ist. Hier sollte man sich wirklich Zeit nehmen, vor allem bei einem neuen Rad.
Das Wetter
Es gibt zumindest im Gebirge sehr wohl schlechtes Wetter, das man auch mit guter Kleidung lieber meiden sollte. Ein harmlos wirken, auf einer ungeschützten Passstraße oberhalb der Baumgrenze kann es lebensgefährlich sein.
Essen und Trinken
Um unterwegs am Berg keinen Einbruch zu erleben sollte man mit dem Essen nicht zu lange warten. Kleinigkeit zu sich nehmen und regelmäßig trinken und zwar bevor man Hunger und Durst verspürt, da die Leistungsfähigkeit schon vorher abnimmt, ohne dass man es groß merkt.
Kurze Pausen
Wir legen immer wieder kurze Pausen zum Essen ein, versuchen aber meist während der Fahrt zu essen und zu trinken.
Radkappe
Wir tragen auch konsequent eine Radkappe, selbst unter dem Helm, um uns vor der Sonne zu schützen. dass die Kühlung durch Verdunstung besser funktioniert.
Mentale Stärke
Mindestens genauso wichtig wie der Körper ist die mentale Stärke, sich auf das Ziel zu fokussieren und an sich selbst glauben.
Ausreichendes Training
Klar, ohne Training läuft gar nichts, schon gar nicht eine längere Passfahrt. Körper muss vorher an die Anstrengung gewöhnt werden. Je kontinuierlicher man trainiert, desto besser.
Verhalten in den Bergen: Rücksichtnahme ist wichtig
Chiemsee-Alpenland Tourismus setzt sich gemeinsam mit Tourismus Oberbayern München und zahlreichen weiteren bayerischen Alpenregionen für einen freundlichen, respektvollen und nachhaltigen Umgang von Radfahrer mit der Natur, mit Wanderern und anderen Nutzergruppen ein.
Appell:„Geht fair und rücksichtsvoll miteinander um und achtet auf unsere wunderschöne Natur!
Umgang mit Wanderern:- Entspannt bleim - Passe Deine Geschwindigkeit und Fahrweise an
- Sigst as - Sei bremsbereit und fahr immer auf Sicht
- Schua vor Reifen - Fußgänger haben Vorrang
- Griaß di - Mach Dich rechtzeitig und freundlich bemerkbar
- Ned in da Rushhour - Vermeide möglichst Stoßzeiten
- Dankschee - Die meisten Wege sind bewirtschafteter Privatgrund undwerden von Grundbesitzern und Almbauern gepflegt
- Kuhglockenläuten = owa vom Gas - Steige bei Weidevieh ab und schiebe
- D´Haustür machst ja a zua - Schließe Viehgatter und Weidezäune wieder
- Obacht - Achte auf Gegenverkehr durch Landmaschinen und KFZ
- Bleibt, wia´s is - Bau keine Rampen
- Do geht´s lang - Bleib auf vorhandenen Wegen
- Zua is - Respektiere Wegsperrungen
- Dass Dir a Liacht aufgeht - Fahre nur bei Tageslicht
- Nix wegschmeißn - Klar, hinterlasse keinen Abfall
Weitere Tipps für Radtouren in den Bergen
- Wählen Sie Ihre Route immer entsprechend Ihrer körperlichen Fitness und Leistungsfähigkeit sowie der Beschaffenheit Ihres Fahrrades.
- Legen Sie während Ihres Fahrradausfluges immer wieder kleine Stopps und Pausen ein und genießen Sie die Aussicht des Chiemsee-Alpenlandes.
- Packen Sie immer genügend Proviant vor einer Radtour ein.
- Vor dem Ausflug sollten Sie auf jeden Fall ihr Fahrrad gründlich durchchecken und überprüfen.
Radfahren im Nationalpark Berchtesgaden
Radfahren im einzigen Alpen-Nationalpark Deutschlands? Das Radfahren ist im Nationalpark nur auf den dafür freigegebenen Wegen erlaubt. Dies ist durch eine Verordnung geregelt und somit gesetzlich festgelegt!
Die freigegebenen Wege sind im Gelände markiert und leicht an den weißen Schildern mit grüner Schrift/Symbolik zu erkennen. Im Nationalpark Berchtesgaden werden Teilstrecken testweise für Fahrradfahrer freigegeben. Auf allen anderen Straßen und Wegen im Nationalpark ist das Radfahren weiterhin verboten.
Die offiziellen Radwege führen überwiegend über geschotterte Forststraßen, die Staatsstraße durch das Klausbachtal ist asphaltiert. Aber Achtung: Auch auf den für Radfahrer freigegebenen Wegen sind Wanderer unterwegs und viele der Wege weisen steile Teilstücke auf. Bitte halten Sie sich an die Regeln und nehmen Sie Rücksicht auf die anderen Gäste.
Bitte beachten Sie:Downhill, Singletrail und das Biken auf schmalen Bergwegen und Steigen sind verboten. In einem Nationalpark ist der Schutz der Natur das oberste Ziel. Und damit das funktioniert, benötigen wir Ihre Mithilfe!
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