Radfahren in Füssen: Ein Paradies im Allgäu

Füssen im Allgäu hat für jeden Radfahrenden etwas zu bieten: Egal, ob Du die großen Radfernwege im nördlichen Alpenraum erkunden, mit dem Rennrad Vollgas geben oder einfach gemütlich die Landschaft genießen willst - hier ist alles dabei. Die atemberaubende Kulisse, die schon König Ludwig II. verzauberte, macht jede Radtour zu einem Erlebnis für alle Sinne.

Füssen: Drehscheibe für Radfernwege

Planst Du eine Tour auf dem Bodensee-Königssee-Radweg, der Romantischen Straße oder der Via Claudia Augusta? Füssen ist der perfekte Etappenort! Auch bei der Radrunde Allgäu und der Schlossparkradrunde bist Du hier genau richtig. Als Drehscheibe für Radfernwege im nördlichen Alpenraum ist Weissensee idealer Ausgangspunkt für Touren mit Weitblick: Von hier aus lassen sich zahlreiche Routen erkunden - ob auf dem Rennrad, dem Mountainbike oder dem E-Bike.

Alle Routen und Touren findest Du in unserem Tourenportal. Lade Dir GPS-Tracks herunter oder informiere Dich über unser Kartenmaterial, damit Du immer auf der richtigen Spur bist.

Radgastgeber und Serviceleistungen

Die Radgastgeber*innen in der Region sind perfekt auf die Bedürfnisse von Radlern eingestellt. Ob für eine Nacht oder mehr - sie helfen Dir bei kleinen Pannen und kennen sich bestens in der Gegend aus. Bei der Tourist Information Füssen und am Dorfladen in Hopfen am See findest du 24/7 kleine Reparaturstationen im Außenbereich. Hier gibt's auch Schließfächer, teils mit Steckdosen zum Laden Deines E-Bikes.

Radtour um Füssen: Im Land der funkelnden Seen

Ein Traum ist die Region um Füssen aber zu jeder Jahreszeit: Das hübsche Städtchen vor der imposanten Kulisse der Alpen, das nahe gelegene Schloss Neuschwanstein - und in der Umgebung unzählige große und kleinere Seen, die klar wie Bergkristalle in der Sonne funkeln. Mit dem Regionalzug ist man schnell am Ziel und vom Bahnhof ist es nur ein Katzensprung in die Altstadt. Vorbei an schönen Gebäuden mit spätgotischen und barocken Fassaden, plätschernden Brunnen und blumenüberladenen Trögen geht es quer durch die Stadt nach Süden. Man passiert das weitläufige Benediktinerkloster St. Mang und radelt unterhalb des Hohen Schlosses entlang, das sich imposant auf einem Hügel erhebt.

Ein kurzer Abstecher auf die Lechbrücke lohnt sich: Hier windet sich der Gebirgsfluss breit und fast unwirklich türkisblau um die Stadt. Auf der Nordseite der Brücke folgt man einem kleinen Weg durch schattigen Wald, vorbei am etwas versteckten kleinen Mittersee und Oberen See.

Der Alatsee

Es folgt eine leichte Steigungsstrecke, doch dann ist schon das erste Ziel erreicht: In einer Mulde im Wald liegt der von Wiesen umgebene, beschauliche Alatsee. Mit 870 Metern über dem Meer ist er einer der höchstgelegenen Seen im Ostallgäu. Bis auf einen kleinen Bereich im Nordosten ist das Gewässer nur von Schotterwegen umgeben und fast komplett autofrei. Folgt man dem Pfad auf der linken Seite am schattigen Seeufer, ist man fast schon in Österreich: Die „grüne Grenze“ verläuft hier nur wenige Meter südlich des Sees.

Der Weißensee

Auf einer gemütlichen, leicht ansteigenden Badewiese am Westende des Sees kann man in beschaulicher Ruhe sonnenbaden, sich von den „Strapazen“ der Anfahrt erholen und im glasklaren Wasser schwimmen. Dabei stößt man zwischen blühenden Seerosen am Ufer auf ganze Schwärme weiß gepunkteter Hechte, die sich im kühlen, sauberen Quellwasser wohl fühlen.

Nach einer ausgiebigen Erholungspause geht es auf einfacher Strecke nur ein paar Kilometer weiter: Ein Stück um den See herum und auf einer kleinen Teerstraße steil bergab bis zur Ostspitze des tiefer gelegenen Weißensees. Wer Lust und genug Energie hat, kann auf der Hügelkuppe halten und auf einem Wanderpfad im Wald einen kleinen Hügel erklimmen, wo sich vom „Zweiseenblick“ ein beeindruckender Blick auf Alat- und Weißensee bietet.

Der Weißensee hat einen ganz anderen Charakter als sein „kleiner Bruder“: Er ist an vielen Stellen mit Schilf, Sumpfpflanzen und Gebüsch bewachsen, große Badewiesen sind deutlich seltener. Doch am Ufer finden sich immer wieder kleine, versteckte Wiesen und Zugänge zum See. So kann man an einem dieser lauschigen Plätzchen ganz ungestört rasten und sich im See Nummer zwei erfrischen.

Auf dem Radweg am nördlichen Seeufer geht es noch ein Stück weiter bis zum Ort Weißensee. Hier hat man von einer in den See ragenden Landzunge einen schönen Rundblick über das hellblau schimmernde Wasser, tiefgrüne Hügel und die kargen Felsspitzen der Alpen.

Der Hopfensee

Anschließend radelt man am Seeufer wieder ein Stück zurück und folgt dem Radweg Richtung Hopfen am See, durch grüne Wiesen, an kleinen Sommerhäuschen und einzelnen Baumgruppen vorbei bis zum Ufer des herzförmigen Hopfensees. Er gilt mit seinem idyllischen Ufer und der Panoramakulisse der Alpen als einer der schönsten Seen um Füssen. Entlang des Ufers verstecken sich zwischen knorrigen Bäumen schmale Buchten, die von Schilf und Seerosen umgeben sind. Hier kann man ungestört schwimmen, Picknick machen und seinen Blick in die Ferne schweifen lassen.

Über blühende Wiesen führt der Radweg am Westufer entlang weiter nach Hopfen am See. Die Uferpromenade des Orts mit den zahlreichen Cafés und Restaurants und dem fast schon südländischen Flair trägt auch den Spitznamen „Riviera des Allgäus“. Bei schönem Wetter geht es hier lebhaft zu - aber es lohnt sich, in einem der Lokale mit Rundblick über den See und die Bergkulisse zu speisen oder einen Kaffee zu trinken.

Der Forggensee

Mit neuer Energie radelt man am Seeufer entlang nach Osten, einen Hügel hinauf und an verstreuten Bauernhöfen vorbei. Schon bald öffnet sich der Blick auf den mit Abstand größten See um Füssen: den langgezogenen Forggensee. Nach einer flotten Fahrt bergab und einem schattigen Stück am Seeufer taucht das moderne Festspielhaus Neuschwanstein Füssen aus dem Wald auf. Das Gebäude ist zwar nicht gerade ein Schmuckstück, aber der umliegende Park mit seinen gepflegten Hecken und Büschen und der schmale Kiesstrand dahinter lohnen einen Stopp.

Hier kann man sich einen der herumstehenden Liegestühle ergattern und einen weiteren Höhepunkt der Tour genießen: das „Märchenschloss“ Neuschwanstein mit seinen schlanken, hoch aufragenden Türmen, das am gegenüberliegenden Ufer auf einem Hügel thront. Auch der Forggensee hat seinen ganz eigenen Charakter: Das Wasser ist deutlich kälter und der Wind weht durch die langgezogene Nord-Süd-Schneise, so dass man beim Baden kleine Wellen durchqueren muss.

Dafür kann man auf seinem bequemen Platz am Ufer noch die Abendsonne genießen - und sich vorstellen, wie König Ludwig II. einst vom anderen Ufer über den See und die Berge blickte.

Der Rückweg nach Füssen ist dann nicht mehr weit: Ein Stück am See entlang, dann folgt man dem rauschenden Lech, bis man wieder die Altstadt erreicht. Hier kann man an einem langen, lauen Sommerabend gemütlich durch die Gassen schlendern, ein Eis oder einen Cocktail genießen und dann - ganz entspannt und ohne Menschenmassen - vom Bahnhof aus den Rückweg antreten.

Praktische Infos zur Seen-Radtour

  • Gesamtstrecke: ca. 25 km
  • Reine Fahrzeit: ca. 2 h

Öffentliche Verkehrsmittel

Von München oder Augsburg nach Füssen: Züge ca. 1 mal pro Stunde, Dauer ca. 2 h, direkt oder mit Umsteigen in Buchloe oder Kaufbeuren

Sehenswürdigkeiten entlang der Route

  • Füssen Sehenswürdigkeiten und Kultur in Füssen: www.fuessen.de
  • Schloss Neuschwanstein: www.neuschwanstein.de (Der Besuch ist nur im Rahmen einer vorab gebuchten Führung möglich.)

Übernachten in Füssen

Einkehren in Hopfen an See

  • Beim Olivenbauer, Uferstr. 30, Hopfen am See, 87629 Füssen: beim-olivenbauer.de (mit Panoramablick über den See)
  • Café Bistro Seaside, Uferstr. 21, Hopfen am See, 87629 Füssen (mit Panoramablick über den See)

Einkehren in Füssen

  • Stadtcafé, Reichenstr. 5, 87629 Füssen in der Altstadt
  • Schiffswirtschaft - Biorestaurant & Cocktailbar, Schwangauer Str. 1, 87629 Füssen: schiffwirtschaft.business.site an der Lechbrücke

Radfahren für Genießer und Familien

Ob sportlich ambitioniert oder ganz entspannt unterwegs - die Region rund um Weissensee bietet Radvergnügen für jedes Tempo und jedes Niveau. Mit ihrem 1500 Kilometer langen, perfekt ausgeschilderten Streckennetz und unzähligen Rundwegen ist die Region Füssen ein El Dorado für Radler. Sorgenlos vom Rad ins Bett! in fahrradfreundlichen Gastbetrieben in Deutschland.

"Mit dem Rad ins Bad" heißt eine Devise im Fahrradurlaub in Füssen. Egal, ob Sie in Richtung Neuschwanstein, durch das Faulenbacher Tal oder zum Hopfen- und Weißensee radeln - die nächste Badebucht liegt stets auf dem Weg. Auch beliebt als Radtour Allgäu: der Emmentaler-Radweg im Ostallgäu.

Ganz lässig an einem Tag fährt sich der Radweg Forggensee inklusive Einkehr und Badestopps. Diese 32 Kilometer lange Radtour Allgäu besticht außerdem durch das nahezu durchgehende, beeindruckende Bergpanorama - das ist Genussradeln in jeder Hinsicht! Von See zu See, über sanfte Hügel, stets mit den Bergen im Blick - eine Radtour im Allgäu ist Genuss pur.

E-Bike-Erlebnisse rund um Füssen

Keine Angst vor dem einen oder anderen Anstieg muss man mit einem E-Bike haben. So wird der Fahrrad Urlaub zum Wohlfühl-Spaß. Das E-Bike fährt zwar nicht von allein, aber der umweltfreundliche Elektromotor unterstützt die Tretbewegung mit bis zu dreifacher Kraft. So bewältigen Genussradler selbst weite Strecken und steile Bergstraßen gelenkschonend und entspannt. Eine Tour mit dem E-Bike ist ein Erlebnis für Jedermann - egal welchen Alters und welcher sportlichen Kondition.

Das E-Bike ermöglicht, entspannt längere Strecken zu bewältigen oder eine Steigung ohne maximale Pulsfrequenz zu fahren - und das sogar umweltschonend. Die Bewegung bleibt, denn treten muss der Fahrer schon selbst. Die E-Bikes sind einfach zu handhaben, nach der kurzen Technik-Einweisung kann man ohne langes Üben aufsteigen und losfahren. Aber bitte beachten Sie auch das höhere Gewicht eines E-Bikes, speziell bei Bergabfahrten, sowie die tendenziell höheren Geschwindigkeiten. Planen Sie immer ausreichend Reserven ein, wählen Sie die Strecken nach Fähigkeit, steigern Sie maßvoll und nehmen Sie Rücksicht auf andere.

Die Radrunde Allgäu

Radurlaub nach eigenem Gusto gefällig? Kein Problem mit der Radrunde Allgäu - der Runde in die schönsten Ecken, welche 2013 eröffnet wurde. Denn anders als bei den bekannten Radfernwegen an Flüssen führt die Radrunde Allgäu nicht von Stadt A zu Stadt B. Die Radrunde Allgäu führt als Rundweg auf 450 Kilometern quer durch das gesamte Allgäu.

Dabei bieten sich beim Radfahren immer wieder Varianten, Abkürzungsmöglichkeiten oder Anbindungen an andere Radfernwege wie den Iller Radweg oder den Bodensee-Königssee-Radweg an. So vielfältig die Varianten der Radrunde Allgäu sind, so vielfältig ist auch die beim Radfahren durchquerte Landschaft des Allgäus.

Der Bodensee-Königssee-Radweg

Der Bodensee-Königssee-Radweg führt in West-Ost-Richtung durch das nördliche Voralpenland. Immer mit dabei: das wunderbare Bergpanorama. Wer sich nicht sicher ist, ob er den gesamten Bodensee-Königssee-Radweg in seinem Radurlaub fahren möchte, der kann auf der Etappe zwischen Nesselwang und Füssen reinschnuppern.

Radtouren rund um Füssen

Füssen, eine malerische Stadt im Ostallgäu in Deutschland, ist nicht nur für seine atemberaubende Landschaft und historischen Sehenswürdigkeiten bekannt, sondern auch ein Paradies für Radfahrer. Verbringen Sie einen Tag auf zwei Rädern mit der ganzen Familie an der frischen Luft von Füssen und Schwangau. Auf dieser Radtour lernen Sie alle Füssener Ortsteile kennen. Die Stadt selbst liegt am Ufer des Forggensees und am Fuße der Alpen.

Diese einzigartige Kombination aus Seenlandschaft und Bergpanorama macht Füssen zu einem beliebten Ziel für Touristen aus aller Welt. Es gibt zahlreiche gut ausgebaute Radwege entlang des Sees sowie durch die umliegenden Wiesen und Wälder.

Der Lechweg

Eine der schönsten Radtouren in Füssen führt entlang des Lechwegs. Dieser 125 Kilometer lange Fernradweg erstreckt sich vom Ursprung des Flusses Lech bis zur Mündung in die Donau. Auf dieser Strecke können Sie die beeindruckende Naturkulisse genießen, während Sie an charmanten Dörfern vorbeifahren.

Die Königsschlösser-Tour

Ein weiteres Highlight ist die sogenannte "Königsschlösser-Tour". Diese Route führt Sie zu den berühmten Schlössern Neuschwanstein und Hohenschwangau, zwei der meistbesuchten touristischen Attraktionen Deutschlands. Hier können Sie nicht nur das majestätische Schloss Neuschwanstein bewundern, sondern auch durch idyllische Täler radeln und spektakuläre Ausblicke auf die umliegende Landschaft genießen.

Der Alpsee-Rundweg

Für Naturliebhaber empfiehlt sich eine Fahrradtour entlang des Alpsee-Rundwegs. Dieser Radweg führt Sie um den idyllischen Alpsee, der von dichten Wäldern und imposanten Bergen umgeben ist. Hier können Sie die Ruhe der Natur genießen und vielleicht sogar einen Blick auf seltene Tierarten wie den Fischadler erhaschen.

Die beste Zeit für Radtouren in Füssen sind die Sommermonate, wenn das Wetter angenehm warm ist und die Landschaft in voller Blüte steht. In dieser Zeit können Sie auch an organisierten Fahrradtouren teilnehmen oder sich ein Fahrrad ausleihen, falls Sie keines dabei haben.

Mountainbiken in Füssen

Wer als Mountainbiker rund um Füssen unterwegs ist, findet zwar keine klassischen Bikeparks und Downhill-Strecken vor. Was die Gebirgslandschaft aber umso interessanter macht, ist ein engmaschiges Netz an Einkehr-Almen, die oftmals ein speziell auf Biker abgestimmtes Abendprogramm präsentieren.

Die Forggensee-Runde

Ein Muss für alle Radfahrer ist die 32 km lange Runde um den Forggensee. Die ebenen, einfach zu befahrenen Wege stellen sowohl für Genussradfahrer als auch für Familien mit Kindern kein Problem dar. Einkehrmöglichkeiten am Seeufer sowie hübsche Badeplätze und ein sehenswertes Panorama tragen zum Erlebnischarakter der Tour bei. Wem die Tour dennoch zu lang ist, der kann sie mit dem Schiff abkürzen, das von Mitte Juni bis Anfang Oktober zwischen Füssen, Schwangau, Roßhaupten und Rieden verkehrt.

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