Radfahren in Kaltern: Entdecken Sie die schönsten Routen

Kaltern am See, gelegen an der Südtiroler Weinstraße, ist ein wahres Paradies für Genussradler. Die mediterrane Landschaft mit sanften Hügeln, Weinbergen und Olivenhainen lädt zu unvergesslichen Radtouren ein. Ob entspannt durch die Weinberge oder sportlich hinauf in die umliegenden Hügel - Kaltern bietet für jeden Radfahrer die passende Route. Der Kalterer See ist dabei dein ständiger Begleiter und lockt im Radurlaub in Italien mit malerischen Ausblicken und erfrischenden Pausen.

Kaltern begeistert mit abwechslungsreichen Radtouren durch sanfte Hügel, weitläufige Weinberge und herausfordernde Trails. Ob sportlich oder entspannt - die Region bietet ideale Bedingungen für Drahtesel-Liebhaber jedes Levels. Dank des mediterranen Klimas dauert die Radsaison hier fast das ganze Jahr.

Die Vielfalt der Radwege rund um Kaltern

Die Gegend des Kalterer Sees lädt zum Radeln ein, ob auf einer Runde entlang der Weinstraße oder einer MTB-Tour auf den Roen. Die vielfältige Landschaft rund um Kaltern und Tramin ist ein wahres Radlerparadies. Die relativ ebenen Fahrradwege entlang der Weinstraße lassen dich auch den südlichen Teil - bis Salurn - und den nördlichen Teil - mit Bozen und Nals - erleben. Ansonsten bietet die Mendelstraße mit ihren zahlreichen Kurven sowie die umliegenden Gipfel eine Herausforderung für jeden Biker.

Die relativ ebenen Fahrradwege entlang der Weinstraße lassen dich auch den südlichen Teil - bis Salurn - und den nördlichen Teil - mit Bozen und Nals - erleben. Ansonsten bietet die Mendelstraße mit ihren zahlreichen Kurven sowie die umliegenden Gipfel eine Herausforderung für jeden Biker.

Kaltern bietet ein ausgedehntes Netz an Radwegen, die sowohl für Anfänger als auch für Experten geeignet sind. Sie radeln zwischen üppigen Weinbergen, alten Schlössern und malerischen Dörfern, die für die Region charakteristisch sind. Die ruhigen und gut ausgebauten Straßen sind der ideale Ort für unvergessliche Touren auf zwei Rädern.

Empfohlene Radtouren in Kaltern

  • Kalterer See Runde: Für die erste Orientierungsfahrt bietet sich die “Kalterer See Runde” an. 17 Kilometer und etwa 300 Höhenmeter warten hier auf die Radler.
  • Tour zu den Montiggler Seen: Eine andere Art der Abkühlung finden Radler bei der Tour zu den Montiggler Seen. Die beiden Seen in einem dichten Waldgebiet sind Biotop und Naherholungsgebiet in einem.
  • Mendelpass: Wer höher hinauf möchte und genug Kraft in den Beinen mitbringt, probiert sich am Mendelpass und arbeitet sich in unzähligen Kehren gute 850 Höhenmeter hinauf zum Mendelkamm in den Nonsbergen.

Radfahren und Genuss in Kaltern verbinden

In Kaltern verbindet sich Radfahren mit purem Genuss. Die Touren führen durch malerische Weinberge, vorbei an Obstgärten und traditionellen Weingütern. Unterwegs laden urige Buschenschanken und Gasthäuser zur Rast ein - hier genießt man regionale Südtiroler Spezialitäten wie Kalterer Plent und hausgemachte Knödel.

Kaltern ist nicht nur für seine Landschaft, sondern auch für seine Kulinarik bekannt. Das Weindorf liegt an der Südtiroler Weinstraße und ist Heimat des Kalterersee Weins, der hier aus der autochthonen Vernatsch-Traube gekeltert wird - und besonders gut leicht gekühlt schmeckt! Zahlreiche Weingüter laden zu Verkostungen ein, und Veranstaltungen wie der „Kalterer Weinwandertag“ oder „Kaltern ganz in Rot“ bieten die perfekte Gelegenheit, die besten Tropfen der Region zu entdecken. Dazu passt die Südtiroler Küche, die mit Spezialitäten wie Kalterer Plent, hausgemachten Knödeln und frischen Fischgerichten Genießer & Gourmets verwöhnt.

Radrouten und ihre Besonderheiten

Kalterer See Runde

Die kleine Kalterer See Runde ist mit 17 Kilometern und 320 Höhenmetern die ideale Trainingstour für den Anreisetag. Zuerst rollt man vom Infopoint in der Kellereistraße auf den Radweg ins Lavasontal hinunter, und dann geht es flach bergab immer Richtung Kalterer See und Auer. Nur ein einziger kurzer Zwischenanstieg bremst die rauschende Fahrt durch die Weingärten auf den See zu. Am See in Klughammer angekommen, geht es weiter an der Ostseite des Sees entlang nach Süden. Knapp südlich des Sees biegt man rechts vom Radweg Bozen-Auer ab und fährt auf ebener Strecke um den See herum, bis man die Weinstraße erreicht. Nun führt der Weg auf der etwas verkehrsreichen Hauptstraße etwa eineinhalb Kilometer nach Norden, bevor man wieder nach rechts auf einen schmalen Asphaltweg abbiegen kann. Hier sollten Sie auf die zahlreichen Spaziergänger im Sommer achten. So erreicht man den großen Parkplatz am Kalterer See. Nach gemütlicher Einkehr geht es dann wieder auf asphaltierten Radwegen hinauf nach Kaltern. Die 180 Höhenmeter muss man bergauf strampeln, was nachmittags meist leichter fällt, weil der Südwind mithilft.

Montiggler Seen

An den Hängen des Mitterbergs bleibt man jetzt im Wald und passiert die Montiggler Seen. Hier kann man die Füße ins Wasser baumeln lassen, oder auch Baden gehen. Der Montiggler Wald bietet ein unendliches Netz an Wegen, die über das Dörfchen Montiggl ins gemütliche Weindorf Girlan führen.

MTB-Tour auf den Roen

Von Kaltern geht es über die verkehrsarme Asphaltstraße nach Altenburg und dann auf Schotter weiter bergauf nach Graun. Nach der Abzweigung zum Grauner Joch türmt sich im Westen eine steile Wand. Da geht es hinauf! Der Schotterweg führt maßvoll in Serpentinen zum Grat. Auch wenn man überwiegend im lichten Wald radelt, eröffnen sich immer wieder wunderbare Ausblicke. Auch das Grauner Joch, ein alter Übergang ins Trentiner Nonstal, liegt im Wald. Von hier gelangt man erst über einen gut fahrbaren Waldweg, dann auf einem steilen Pfad zum Gipfel des Monte Roen. Dieser Pfad wird ab dem Wetterkreuz so steil und verblockt, dass man das Bike über etwa 1,25 Kilometer schieben oder tragen muss. Zwischendurch gibt es einige mühevoll befahrbare Stellen. Entschädigt wird man durch atemberaubende Blicke über das Nonstal bis hin zum Ortler im Westen und kurz vor dem Gipfel auch über das Südtiroler Unterland in die Dolomiten.

Tour zur Malga Romeno

Die Malga Romeno, eine schöne Alm knapp über der steilen, westlichen Felswand direkt über dem Kalterer See, bietet nicht nur köstliche Trientner Spezialitäten, sondern auch einen wunderbaren Blick auf die Dolomiten und auf die Berge des Nonstals. Die Auffahrt führt entweder über die Mendelstraße auf den Pass, oder man nimmt die Mendelbahn. Auf diese Weise spart man sich immerhin gut 600 Höhenmeter! Dann geht es auf der anderen Seite des Passes nach einer kurzen Waldwegpassage bergab, auf einem Trail am Hang entlang, der zur einen Seite mit einem Geländer gesichert und auf der gesamten Strecke leicht und flüssig zu fahren ist. Diese Auffahrt besteht im unteren Teil aus einer schmalen, verkehrsarmen Asphaltstraße, die weiter oben in einen Schotterweg übergeht. Dieser ist wegen seiner angenehmen Steigung auf der ganzen Länge gut zu fahren. Schließlich erreicht man auf 1768 Meter Höhe die Malga Romeno. Nach der Einkehr führt ein nicht allzu schwer fahrbarer Trail an der Halbweghütte vorbei hinunter zum Mendelpass, von wo aus man auf der Straße abfahren muss. Die rauschende Abfahrt über die Mendelstraße hält am Schluss doch noch ein kleines Schmankerl bereit: den gerade eben gebauten Neuen Mendelsteig. Dieser Weg ist ein ziemlich breit-geschotterter Waldweg, der für alle leicht fahrbar in einigen Serpentinen zur Forststraße Boos hinunter führt. Unten an der Forststraße nimmt man dann den inzwischen etwas verbreiterten Hohlweg der bergab bis an den Ortsrand von Kaltern führt - auch ein Highlight für Fahrtechniker. Hier kann man sich wieder entscheiden, ob man über sehr schöne Trails und Schotterwege den Umweg über das Kalterer Sportgelände macht - was sehr lohnend ist. Wer nach dieser konditionell anspruchsvollen Tour aber keinen Höhenmeter mehr fahren möchte, kann auch geradeaus einfach nach St. Nikolaus und auf der Europastraße wieder nach Kaltern abfahren. Insgesamt ist die Tour zur Malga Romeno ein Highlight für Biker mit guter Kondition. Es gibt einige Einkehrmöglichkeiten, die zum Verweilen einladen. Die Strecke führt nicht nur auf ausgewiesenen Radwegen, sondern auch auf nicht viel befahrenen Fahrstraßen.

Unterkünfte und Services für Radfahrer

Über 30 Unterkünfte in und um Kaltern haben sich auf radfahrende Gäste eingestellt. Die Unterkünfte punkten mit kostenlosem Wäscheservice, abschließbaren Stellplätzen sowie Waschplätzen für Bikes, Werkbänken und Luftpumpen, Ladestationen für E-Bikes, dem Verleih von GPS-Geräten sowie aktuellen Tourentipps.

Auf der offiziellen Webseite von Kaltern stehen 21 Touren in unterschiedlichen Schwierigkeitsgraden mit Beschreibung und passenden GPS-Dateien zum kostenlosen Download zur Verfügung. Im Fremdenverkehrsbüro vor Ort wird gegen eine geringe Gebühr zudem der “Bikeführer Kaltern” zum Kauf angeboten.

Radwege in der Umgebung von Kaltern

  • Radweg Überetsch nach Bozen: Der gemütliche Rad- und Spazierweg führt von Kaltern in den Nachbarort Eppan, von dort geht es abwärts weiter bis nach Bozen.
  • Radweg Südtiroler Unterland: Von Kaltern oder Tramin geht es weiter Richtung Auer, und nach der Etschbrücke auf den Radweg Unterland. Dieser führt in nördliche Fahrtrichtung nach Bozen und Brixen oder in südliche nach Trient und Rovereto. Wer eine längere Tour plant, kann bis zum Gardasee weiterradeln.
  • Radweg Etschtal nach Meran: Auf dem Radweg geht es nach Eppan und zum Bahnhof Sigmundskron, wo der Apfelradweg der Etsch entlang nach Meran führt.

Die Weinrouten rund um Kaltern

Mit dem Fahrrad durch die Südtiroler Weinstraße zu fahren, ist ein ganz besonderes Erlebnis. Milde Temperaturen und rund 300 Sonnentage im Jahr machen die älteste Weinstraße Italiens zum idealen Ort für einen aktiven und genussvollen Urlaub mit dem Rad. Entlang der verkehrsberuhigten Südtiroler Weinstraße bieten drei Genuss-Radrouten zahlreiche Möglichkeiten zur Besichtigung von Weinkellereien und Burgen.

Die kürzeste der drei Weinrouten beginnt in Kaltern am Platz vor den zwei großen Weinkellereien, der Kellerei Kaltern und der Erste + Neue Kaltern. Von hier führt die Route alsbald durch ein Waldstück zu den zwei Montiggler Seen. Sodann geht es weiter nach Girlan, einem historischen Weindorf, dessen unterirdische Keller mehr Platz einnehmen als das Dorf selbst. Die nächsten Etappen sind St. Pauls sowie St. Michael, das eigentliche Zentrum der Burgenregion Eppan. In diesem Top-Weinbaugebiet lohnt sich ein Besuch der Kellereien.

Die südlichste Weinradroute führt von den Weindörfern Kurtatsch und Margreid bis nach Kurtinig und Salurn. Der Rückweg verläuft über Neumarkt und Auer, den Kalterer See bis nach Tramin.

Eine Variante steigt hier nach St. Pauls ins Überetsch hinauf in die zwei größten Weinbaugemeinden Südtirols, Eppan und Kaltern. Kurz nach Kaltern geht es hinab zum Kalterer See, dem wärmsten Badesee der Alpen und weiter in das für seinen Gewürztraminer bekannte Weindorf Tramin. Auch die malerischen Weinorte weiter im Süden - Kurtatsch, Margreid und Kurtinig - sind mir ihren Weingütern und Kellereien einen Besuch wert.

Weitere Radtouren

Neben den bereits genannten Routen gibt es noch zahlreiche weitere Möglichkeiten, die Umgebung von Kaltern mit dem Fahrrad zu erkunden. Hier eine kleine Auswahl:

  • Kalterer Höhentour
  • Eppaner Höhentour
  • MTB-Tour auf den Fennberg
  • MTB-Tour nach Graun

Die ehemalige Trasse der Überetscher Bahn

Die ehemalige Trasse der Überetscher Bahn ist heute ein Fahrradweg mit gemäßigtem Anstieg. Ein großer Vorteil des Radweges ist die vorher dort bestehende Eisenbahnstrecke, die nur einen leichten Anstieg und kaum schärfere Kurven erlaubte.

Streckenbeschreibung

Man erreicht diesen Punkt, wenn man vom Bozner Zentrum aus den Radweg den Eisack entlang in Richtung Süden fährt, an der Abzweigung in Richtung Meran abbiegt - einen knappen km nach dieser Abzweigung kommt man zu einem kleinen Bahnübergang - daneben befindet sich die genannte Fachwerk-Bogenbrücke über die Etsch. Gleich beginnt der sanfte Anstieg, der uns bis zum ehemaligen Bahnhof von St. Michael/Eppan hinaufführen wird. Es geht durch eine Landschaft, die zuerst durch Mischwald führt, der die roten Porphyrfelsen vulkanischen Ursprungs überwuchert. Dann, beim Dorf Frangart, geht es durch die berühmten Weingüter, unterhalb von Girlan vorbei an St. Pauls.

Der Weg folgt ein paar hundert Meter die Eppaner Umfahrungsstraße durch die neue Unterführung, die eigens einen Fahrradtunnel bekommen hat. Apropos Tunnel: Gleich mehrere kurze Galerien sind zu durchfahren! Sie stammen wie die Strecke selbst von der ehemaligen Überetscher Eisenbahn von Kaltern nach Bozen. Eine Dampflok aus jener Zeit steht übrigens in Kaltern, am Endpunkt der Strecke, die nach St. Michael meist eben verläuft.

Die kurze, aber wie gesagt leicht ansteigende Radtour gibt verschiedene Ausblicke auf die Schönheiten des Überetsch: Weinberge, Obsthaine, Schlösser und historische Dörfer.

Um weiter in den Kalterer Dorfkern zu kommen, geht es am besten über die Kellereistraße und dann am Kreisverkehr in Richtung Ortsmitte.

Eckdaten der Strecke:

  • Ausgangspunkt: Bozen, Brücke Sigmundskron
  • Gesamtzeit: ca. 55 Minuten
  • Gesamtlänge: 10,0 km
  • Höhenlage: von 236 bis 411 m ü.d.M.
  • Höhenunterschied: +210 m | -38 m
  • Ziel: Kaltern (Dampflok bei der Kellereistraße)
  • Untergrund/Wegeart: durchgehend asphaltiert

Tourenübersicht

Tourname Beschreibung
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