Radfahren in Venetien: Entdecken Sie die besten Routen

Willkommen in der wunderschönen Region Venetien, einem perfekten Ort für Liebhaber von zwei Rädern und Abenteuern im Freien. Egal, ob Sie Anfänger oder erfahrener Radfahrer sind, hier finden Sie zahlreiche Radwege, auf denen Sie atemberaubende Landschaften erkunden und die Wunder dieses Landes entdecken können.

Wo kann man in Venetien radeln?

In Venetien können Sie praktisch überall Rad fahren: entlang der Adriaküste mit Blick auf das Meer, zwischen den mit Prosecco-Weinbergen bedeckten Hügeln, in malerischen mittelalterlichen Dörfern oder entlang der Flüsse, die die Region durchziehen.

Die berühmten Fernstrecken, wie der Etsch-Radweg, die Via Claudia Augusta und der Lange Weg der Dolomiten zählen längst zu den internationalen Radweg-Klassikern. Das Trekkingbike-Team entdeckte darüberhinaus noch hunderte von tollen Radkilometern zwischen den Dolomiten, dem Gardasee und der Adria.

Italien entdeckt das Tourenrad, vorbildlich dabei ist die Region Veneto. Die positive Entwicklung der jüngsten Vergangenheit ist erfreulich: Es wurde viel Geld investiert in die Infrastruktur. Zum Beispiel entlang der Etsch und des Brenta entstanden neue, komfortable Radwege - kilometerlang, asphaltiert und ohne Autoverkehr.

Viele Freizeitrouten wurden ausgeschildert, von der Feierabendrunde bis zur Mehrtages-Tour. Aber eines sollte man auch im Veneto nicht vergessen: Keine Radtouren in Italien ohne Genuss! Zum Essen gehört in der Regel ein gutes Gläschen Wein. Und der Cappuccino-Stopp darf durchaus mal etwas länger dauern.

Empfehlenswerte Radtouren in Venetien

Venetien hat sich dem Thema „Slow Bike“ verschrieben und bietet 5 Radrouten sowie 7 Tagestouren, die uns gerade auch im Fahrradsattel nachhaltig entschleunigen sollen. Hier sind einige der besten Touren-Vorschläge:

  • Grande Tour del Veneto: Eine mittelschwere Fernroute mit unterschiedlichen Wegen: asphaltierte und nicht asphaltierte Radwege, verkehrsarme Dammwege, ruhige Nebenstraßen. Die Gesamtstrecke empfiehlt sich für 5 bis 7 Tagesetappen.
  • Venezianische Inseln (40 km, leicht): Zwei Inseln, wie der Lido di Venezia und das kleine Pellestrina, können kaum unterschiedlicher sein. Die Route ist mit E5 ausgeschildert.
  • Euganeische Hügel: Mit dieser Tagestour lassen sich alle historischen und kulturellen Sehenswürdigkeiten des kleinen Mittelgebirges entdecken. Die Radroute E2 verläuft überwiegend auf asphaltierten Radwegen.
  • Gira Sile: Die Gira Sile ist eine gemütliche Tour auf Damm- und Radwegen durch die Auen des Flusses zwischen Treviso und Casale sul Sile, die teilweise zum Naturschutzgebiet ernannt wurden. Entlang der Radroute E4 stehen auch herrschaftliche Villen aus dem 15. bis 18. Jahrhundert, z.B. die Villa Corner Dall‘Aglio Gabbianelli in Lughignano.
  • Route am Meer: Die vierte große Fernradroute im Veneto orientiert sich am Wasser. Los geht’s am Po im Städtchen Rovigo. Das Ziel ist nach 260 km der berühmte Badeort Bibione.
  • Valsugana: Das Valsugana bildet eine landschaftlich eindrucksvolle Verbindung zwischen den Regionen Veneto und Trentino. Die weitgehend flache Route auf Radwegen und verkehrsarmen Sträßchen startet in Bassano del Grappa und windet sich dem Brenta-Fluss entlang durch die Berge bis nach Pergine Valsugana.

Eingefleischten Mountainbikern mit guter Grundkondition empfehlen wir zum Beispiel die zweiteilige Grantour Asolo - Monte Grappa durch die Hügelwelten von Asolo bis zum Fuß des Monte Grappa, einem berühmten Gleitschirmfliegerberg. Teil 1 ist gut 40 Kilometer lang inklusive 600 Höhenmetern bergauf.

Für E-Bike-Fahrer bietet sich die „Strada del Prosecco und Vini dei Colli di Conegliano Valdobbiadene“ an, eine Tour von Conegliano nach Vittorio Veneto. Mit 31 Kilometern Länge für jede Akku-Größe problemlos machbar und mit den Hügeln von Collabrigo eine der aussichtsreichsten Touren der Region. Die E-Bike-Tour LeMelette von Madrielle nach Marcesina ist eine 24 Kilometer lange familientaugliche Tour, die bald schon den Asphalt verlässt und sich mit MTB-Stollenreifen ganz besonders gut erfahren lässt, ohne dabei ihre Familienfreundlichkeit zu verlieren.

Alle Radwege Venetiens sind auch ohne Strom erfahrbar. Beide Abschnitte lassen sich auch tauschen wie umkehren und ermöglichen uns, tief in die Andersartigkeit der Po-Ebene einzutauchen.

Radweg Treviso - Ostiglia

Der neue Radweg Treviso - Ostiglia ist viel besser angelegt und wird von der Region Veneto gezielt finanziell gefördert und kontinuierlich weiter ausgebaut. Aktuell sind von dem Radweg Treviso - Ostiglia etwa 85 km bis zur Ortschaft Cologna Veneta fertiggestellt, die letzten 30 km bis Ostiglia fehlen noch, sollen aber in 2 Jahren fertig sein.

Die Route des heutigen Radwegs Treviso - Ostiglia verläuft flach und fast durchgängig auf einer ehemaligen Bahnstrecke durch das grüne Herz der Region. Trinkwasserbrunnen wurde gedacht, was gerade an heißen Sommertagen angenehm ist. Dafür sind alle Abzweigungen oder Punkte, an denen der Radweg eine Landstraße kreuzt, durchnummeriert und auf übersichtlichen Schautafeln verzeichnet.

Da der Radweg auch als verbindendes Element für die Bewohner der angrenzenden Ortschaften und Gemeinden gedacht ist, soll er für alle, d.h. sowie für Menschen mit und ohne Behinderung gleichermaßen gut nutzbar sein. Alle paar Kilometer befinden sich auf dem Radweg gute Einkehr- oder Rastmöglichkeiten mit schattigen Plätzen. Betriebsgebäuden der Bahn untergebracht sind. Um die Strecke entspannt fahren zu können, benötigt man im Grunde kein Proviant, außer vielleicht einer Trinkflasche an heißen Tagen.

Es gibt entlang der Strecke mehrere kommerzielle Radverleihe mit guten Leihrädern. An Sehenswürdigkeiten entlang des Radwegs Treviso - Ostiglia mangelt es wahrlich nicht. Ohne es zu wissen, bin ich auf diesem bereits auf meiner letzten Bikepackingtour durchs Veneto unterwegs gewesen und war sehr angetan.

Die Kleinstadt Treviso ist der offizielle Startpunkt des Radweges nach Ostiglia und präsentiert sich heute sehr modern und lebendig. Architektonisch ist die Stadt heute ein Mischung aus modernen Gebäuden und restaurierten Häusern aus dem Mittelalter. Treviso bietet auch eine kulinarische Besonderheit, denn angeblich wurde hier das Tiramisu erfunden.

Das kleine Naturschutzgebiet Oase Naturalistica di Cervara rund um die letzte erhaltene historischen Getreidemühle der Region lohnt auf jeden Fall einen Besuch, idealerweise mit einer Führung. Der Bauernhof Vita da Lumaca nahe der Ortschaft Campo San Martino, nahe des Radwegs Treviso - Ostiglia, lohnt einen Besuch.

Radfahren in Venetien: Tipps und Hinweise

Mit dem Radfahren in Italien ist es so eine Sache. Vermeidet man Großstädte und stark befahrene Hauptstraßen, dann macht Radfahren in Italien viel Spass. Die Autofahrer - gerade im ländlichen Italien - fuhren aufmerksam und überholten uns mit ausreichendem Abstand.

Die Anreise von Deutschland aus nach Treviso oder Venedig ist per Bahn oder PKW problemlos möglich. Das schont nicht nur die Nerven, sondern erleichtert auch die Anreise per Bahn.

Venetien: Mehr als nur Venedig

Natürlich gehört der Besuch Venedigs zum Pflichtprogramm jeder Venetien-Reise. Aber auch Padua, Vicenza und Belluno gehören auf die Liste unserer „Once-in-a-lifetime“ Reiseziele, die oftmals auch als UNESCO Welterbe geadelt worden sind. Zumal Venedig inzwischen viel in den Erhalt der Altstadt investiert.

Die gesamte Regione del Veneto mit ihren 18.000 Quadratkilometern und fast 5 Millionen Einwohnern hat noch so viel mehr zu bieten. Historisch ist sie aus der Republik Venedig entstanden, die im Mittelalter eines der bedeutendsten Wirtschaftszentren Europas war. Heute ist Venetien nicht zuletzt dank seiner Hauptstadt Venedig eine der wichtigsten Tourismusregionen Italiens. Nach dem Zweiten Weltkrieg entwickelte sich Venetien von einer weitgehend landwirtschaftlich geprägten Region zu einer der wichtigsten Industrieregionen Italiens.

Der Weinbau ist eine der letzten Landwirtschaften, die Venetien heute berühmt machen. Der Valpolicella aus der gleichnamigen Region in Venetien ist berühmt für seine Leichtigkeit, der Prosecco ein streng geschützter, nicht minder berühmter Schaumwein.

Unterkünfte für Radfahrer

Unsere Radhotels sind ideale Ausgangspunkte, um die vielseitigen Regionen ringsum auf sportliche Weise kulturell, landschaftlich und kulinarisch zu entdecken. Vom gemütlichen Gasthof bis zum 4-Sterne-Hotel, das alle Annehmlichkeiten bereitstellt, die sich das Radfahrer-Herz wünscht: In unseren ideal gelegenen, fahrrad­freundlichen Unterkünften ist alles auf die Bedürfnisse im Radurlaub ausgerichtet.

Sternradtouren Venetien

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Radreisen durch die wundervolle Region Venetien

Durch die achtgrößte Region Italiens zu radeln, deren Hauptstadt Venedig ist, ist wirklich ein besonderes Erlebnis. Die Region teilt sich in sechs verschiedene Provinzen auf, die sich in Provinz Belluno, Padua, Rovigo, Treviso, Verona, Vicenza und Metropolitanstadt Venedig aufteilen.

Die Provinzen Venetiens

  • Belluno: Geprägt durch die Dolomiten und den Piave.
  • Padua: Mit der Wallfahrtskirche Basilica di Sant´Antonia und den Thermalwasserquellen in Abano Terme.
  • Rovigo: Hier ist der barocke Dom Santo Stefano Papa und die achteckige Wallfahrtskirche Chiesa della Beata Vergine del Soccorso sehenswert.
  • Treviso: Besuchen Sie den berühmten Dom von Treviso, den Kreuzgang des Priesterseminars sowie die Brücke San Martino über dem Sile und die romantische Via Roggia.
  • Verona: Hier finden Sie die einzigartige Arena, die früher für Gladiatorenkämpfe und Wettkämpfe genutzt wurde.
  • Vicenza: Berühmt für ihre Schmuckwaren- und Bekleidungsindustrie sowie Bauwerke vom Renaissancearchitekten Andrea Palladio.
  • Metropolitanstadt Venedig: Die berühmte Stadt mit Ihren zahlreichen Kanälen, der Rialtobrücke, dem Markusplatz, den Cafés und Restaurants laden zum Verweilen ein.

Sie sehen, dass es in der Region Venetien einfach vieles zu entdecken, erleben und erradeln gibt. Überzeugen Sie sich doch einfach auf einer unserer Radreisen durch diese fantastische Region und erleben eine einzigartige Radreise in Italien.

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