Ein Bänderriss im Knie entsteht meist durch ein Verletzungstrauma, der Weg zurück zum Sport ist anstrengend. Ein Bänderriss im Kniegelenk stellt die Frustrationstoleranz von Läuferinnen und Läufern auf eine harte Probe. Etwa 90 Prozent der Sportlerinnen und Sportler gehen davon aus, dass sie ihr Leistungsniveau wieder erreichen können - in der Realität schaffen das aber nur 55 Prozent. Es lohnt sich deshalb, mit den wichtigsten Informationen zu Diagnose, Behandlungsmöglichkeiten und sportlichem Wiedereinstieg in den Entscheidungsprozess für oder gegen eine Operation zu gehen. Knieverletzungen gehören zu den häufigsten Verletzungen im Sportbereich. Kreuzbandrisse gehören ganz vorne mit dazu.
Die Bänder im Kniegelenk
Die größten und wichtigsten Bänder im Kniegelenk sind das vordere und hintere Kreuzband und das innere und äußere Seitenband. Bei einem Bänderriss im Kniegelenk sind entweder eines dieser Bänder (isolierte Ruptur) oder mehrere gleichzeitig (Multiligamentäre Verletzung) verletzt.
- Vorderes Kreuzband (VKB): Das etwa 33 Millimeter lange vordere Kreuzband verbindet die untere Außenseite des Oberschenkelknochens mit der oberen Innenseite des Schienbeins. Es hält Belastungen von etwa 204 Kilogramm stand und ist das am stärksten belastete Band des Kniegelenks. Das vordere Kreuzband verhindert eine zu starke Bewegung des Schienbeins gegen den Oberschenkel nach vorn und beschränkt die Innenrotation des Kniegelenks. Es spielt eine große Rolle für die Wahrnehmung der Position des Kniegelenks im Alltag und beim Sport.
- Hinteres Kreuzband (HKB): Das etwa 35 Millimeter lange hintere Kreuzband verbindet den hinteren Teil des Schienbeins unterhalb der Kniekehle mit der Innenseite des Oberschenkelknochens oberhalb der Kniekehle. Es besteht aus zwei Faserbündeln, die am Oberschenkel breit und am Unterschenkel schmaler ansetzen, sodass der Ansatz am Oberschenkelknochen deutlich reißfester ist als sein Ansatz am Unterschenkelknochen. Es verläuft genau entgegengesetzt zum vorderen Kreuzband. Das hintere Kreuzband stabilisiert die Streckung/Beugung und Rotation im Kniegelenk. Je stärker die Beugung im Kniegelenk und je höher die Muskelaktivität in der hinteren Oberschenkelmuskulatur, desto höher die Belastung des hinteren Kreuzbandes.
- Seitenband innen (Ligamentum Collaterale Mediale bzw. Tibiale (MCL)): Das flache innere Seitenband des Kniegelenks verläuft von der unteren Innenseite des Oberschenkelknochens zur oberen Innenseite des Schienbeins. Einige seiner Fasern sind mit dem Innenmeniskus verwachsen. Das innere Seitenband verhindert das Aufklappen des Kniegelenkspalts an der Knieinnenseite und limitiert die Außenrotation.
- Seitenband außen (Ligamentum Collaterale Laterale bzw. Fibulare (LCL)): Das rundliche äußere Seitenband des Kniegelenks verläuft von der unteren Außenseite des Oberschenkelknochens zum Gelenkkopf des Wadenbeins (Caput fibulae). Im Gegensatz zum inneren Seitenband ist es nicht mit dem Außenmeniskus verwachsen. Es verhindert das Aufklappen des Kniegelenkspalts an der Knieaußenseite und limitiert die Rotation.
Es gibt weitere Bänder im Kniegelenk, wie beispielsweise das vordere meniskofemorale Ligament (aMFL) oder das hintere meniskofemorale Ligament (pMFL). Diese dienen jedoch der Unterstützung der größeren Bänder und werden als Begleitverletzung mitbehandelt.
Ursachen für einen Bänderriss im Knie
In den meisten Fällen führt ein bestimmter Bewegungsmechanismus zum Bänderriss im Knie. Bänder können mittig, aber auch am Ansatz und Ursprung reißen und dann einen knöchernen Ausriss nach sich ziehen.
- Das vordere Kreuzband reißt meist während der Landung nach einem Sprung, bei einem Ausfallschritt oder einem plötzlichen Richtungswechsel mit nachfolgender Beschleunigung. Dabei wird das leicht gebeugte Knie bei feststehendem Fuß nach innen gedrückt, rotiert und dann überstreckt.
- Ein Sturz auf das maximal gebeugte Kniegelenk oder das Auftreten bei überstrecktem Kniegelenk ist die häufigste Ursache für einen Riss des hinteren Kreuzbandes.
- Das innere Seitenband des Kniegelenks reißt isoliert, wenn über oder unter dem Kniegelenk bei feststehendem Fuß ein Schlag von der Seite erfolgt. Häufiger ist eine Kombination aus einem Riss des vorderen Kreuzbandes, des inneren Seitenbandes und/oder des Innenmeniskus.
- Ein isolierter Riss des äußeren Seitenbandes entsteht durch plötzliches Abstoppen oder Beschleunigen oder durch einen Schlag oder hohe Druckeinwirkung auf die Innenseite des Kniegelenks. Verletzungen des äußeren Seitenbandes sind deutlich seltener als solche von vorderem Kreuzband, hinterem Kreuzband und innerem Seitenband.
Symptome eines Bänderrisses im Knie
Die Rupturen aller Bänder im Kniegelenk werden in Grad 1 bis 3 eingeteilt, von einer Überdehnung (Distorsion) über den Riss einzelner Fasern bis hin zum kompletten Bänderriss. Eine Distorsion äußert sich häufig nur durch Schmerzen, ohne Schwellung oder andere Symptome. Die Hauptsymptome nach einem Bänderriss im Knie sind starke Schmerzen und ein instabiles und schwammiges Gefühl beim Auftreten sowie eine Schwellung, manchmal mit Einblutung (Hämatom). Die Wahrnehmung von sensorischen und motorischen Informationen ist nach dem Trauma gestört. Oft kann die Stellung des Kniegelenks nicht mehr richtig wahrgenommen werden.
- Riss des vorderen Kreuzbandes: Bei einem Riss des vorderen Kreuzbandes verschiebt sich der Unterschenkelknochen gegen den Oberschenkelknochen nach vorn. Oft hört man in diesem Moment ein „Ploppen“ im Kniegelenk, wenn das vordere Kreuzband reißt. Nach der Verletzung lässt sich der Unterschenkelknochen in Rückenlage bei 30° gebeugtem Knie nach vorn ziehen (Lachman-Test, vordere Schublade). Innerhalb von zwei bis vier Stunden bildet sich in den meisten Fällen ein Hämatom und das gesamte Kniegelenk schwillt an.
- Riss des hinteren Kreuzbandes: Bei einem Riss des hinteren Kreuzbandes ist der Unterschenkelknochen gegen den Oberschenkelknochen nach hinten verrenkt. Nach der Verletzung lässt sich der Unterschenkelknochen in Rückenlage bei 90° Kniebeugung und leicht gebeugtem Hüftgelenk gegen den Oberschenkelknochen nach hinten verschieben (hintere Schublade).
- Riss des inneren bzw. äußeren Seitenband: Das Kniegelenk fühlt sich instabil an, vor allem bei Richtungswechseln und abruptem Abbremsen. Die Verschiebung des Unterschenkels gegen den Oberschenkel leicht nach außen (Seitenband innen) oder nach innen (Seitenband außen) ist ein Zeichen für einen kompletten Riss (Grad 3). Recht zügig auftretende Schmerzen im Knie, eine lokale Schwellung und Muskelkrämpfe erschweren häufig die Untersuchung. Eine Ruptur des Innenbandes tritt oft als Begleitverletzung eines Kreuzbandrisses (meist des vorderen Kreuzbandes) auf.
Kann man bei einem Bänderriss im Knie noch laufen?
Theoretisch: ja. Praktisch: kommt drauf an. Abhängig davon, an welcher Stelle ein Band gerissen ist und ob Begleitverletzungen wie knöcherne Ausrisse oder ein Knochenbruch vorliegen, können manche Sportlerinnen und Sportler nicht mehr auftreten, andere noch fast gehen, manchmal sogar joggen.
Behandlung eines Bänderrisses im Knie
Das Ziel der Akutbehandlung nach einem Bänderriss im Kniegelenk sind die Reduktion der Schmerzen und der Schwellung. Dabei helfen Hochlagerung, Kältebehandlung und Kompression. Eine schmerzadaptierte Belastung des Kniegelenks ist erlaubt. Eine unmittelbar angelegte Orthese kann Scherkräfte im Kniegelenk vermeiden. Über die weitere Behandlung bei Verdacht auf einen Bänderriss sollte Ihr Arzt bzw. Ihre Ärztin entscheiden.
Diagnose
Beim Verdacht wird die Ärztin oder der Physiotherapeut zuerst einige Tests durchführen, um eine grobe Einschätzung der verletzten Strukturen im Kniegelenk zu erhalten. Bei Verdacht auf einen Bänderriss im Knie, der sich im Rahmen manueller Tests nicht eindeutig bestätigen lässt, wird Ihr Arzt deshalb immer ein MRT anfertigen lassen, um die Diagnose zu bestätigen, aber auch um Begleitverletzungen wie beispielsweise einen Meniskusriss oder Knorpelschäden auszuschließen. Ein Röntgenbild gibt Aufschluss über eine mögliche Fraktur.
Behandlungsoptionen
Grundsätzlich unterscheidet man in der Behandlung von einem Bänderriss im Knie die konservative Behandlung, die operative Behandlung und die operative Behandlung nach einer konservativen Behandlung, mit der keine funktionelle Stabilität im Knie erreicht werden konnte.
- Konservative Therapie: Fällt die Entscheidung für eine Therapie ohne Operation, sollte so schnell wie möglich mit der Rehabilitation begonnen werden. Ob eine Orthese eingesetzt wird, hängt vom behandelnden Arzt ab. In der Akutphase ist neben der Aktivierung und Kräftigung des Quadrizeps mit Übungen in der offenen (ohne Gewicht) und geschlossenen Kette (mit Gewicht) sowie Elektrotherapie wichtig, die volle Streckfähigkeit des Kniegelenks zu erreichen und zu erhalten. Intensive Kräftigungsübungen mit dem gesunden Bein (Overflow) können den Kraftverlust des Quadrizeps im verletzten Knie in der frühen Phase verringern.
- Operative Therapie: Die Rehabilitation erfolgt analog der konservativen Behandlung.
Radfahren bei Knieschmerzen
Viele Menschen klagen über Knieschmerzen beim Radfahren. Wir wollen Dir mit diesem Artikel helfen, das Problem genauer zu verstehen, mögliche Ursachen einzugrenzen und erste Schritte zu gehen um das Problem in den Griff zu bekommen.
Differenzierung von Knieschmerzen beim Radfahren
Die Entstehung der Schmerzen ist meist eine Kombination aus:
- Rad-bezogenes Problem (das Knie wird durch eine fehlerhafte Einstellung einer oder mehrerer Kontaktpunkte am Rad in eine ungünstige Bewegung oder Stellung „gezwungen“),
- direktes muskuläres Problem (ein bestimmter Muskel der an der Kniebewegung involviert ist, arbeitet akut oder chronisch „dysfunktional“),
- indirekt muskuläres, peripheres Problem (der betroffene Muskel kompensiert ein Problem, was eigentlich an einer anderen Stelle liegt).
Rad-spezifische Fehleinstellungen
- Cleats: Als erste Ursache für Knieschmerzen beim Radfahren lassen sich oft falsch eingestellte Cleats nennen.
- Sattelhöhe: Wirklich einer der häufigsten Verursacher von Knieschmerzen beim Radfahren ist eine schlecht eingestellte Sitzhöhe.
- Sattelneigung & falscher Sattel: Die Wahl des richtigen Sattels, vor allem aber auch dessen Lage (in Vor- Rückrichtung) und Neigung beeinflussen stark die Belastung des Knies.
- Cockpitposition: Ähnlich wie ein schlecht eingestellter Sattel beeinflusst auch das Cockpit die Lage des Körperschwerpunkts auf dem Rad.
Wenn man beim Fahren nicht ohne große Hilfsbewegungen die Hände über den Lenker streichen kann, spricht das für einen nach vorn orientierten Körperschwerpunkt.
Was tun, wenn das Rad ok eingestellt ist und ich trotzdem Knieschmerzen beim Radfahren habe?
Schmerzen haben meistens etwas mit fehlerhafter bzw. nicht adäquater Muskelbeanspruchung zu tun.
Dysbalancen und Schwächen hüftumliegender Muskulatur
Eines der größten und gängigsten Probleme in Relation zu Knieschmerzen beim Fahrradfahren sind Dysbalancen und Schwächen hüftumliegender Muskulatur. Hüftbeugende Muskeln, die für die Pedalbewegung essenziell sind, werden permanent verkürzt. Die gluteale Muskulatur (Gesäßmuskeln), die bei der Pedalbewegung kraftvoll nach hinten unten strecken könn(t)en werden quasi permanent „ausgeschaltet“. Es entsteht ein manifestes Ungleichgewicht, von dem angrenzende Muskeln oft in Mitleidenschaft gezogen werden.
Folgende Maßnahmen helfen, die Mobilität und Flexibilität der Hüfte zu verbessern und die Beinachse zu stabilisieren:
- Lösen verklebter Strukturen mittels Faszienrollen
- Stretching des Quadriceps
- Dynamisches Längen der Hüftbeuger (Stichwort „Hüftöffner“)
- Kräftigen der glutealen und posterioren Muskelgruppen
- Stärkung der tiefen Bauchmuskulatur
Fahrrad fahren: gut für die Knie
In unserem Beitrag erfährst du die Gründe dafür. Zudem gehen wir darauf ein, ob, beziehungsweise wann man bei Knieschmerzen radeln kann. Als sogenannter Low-Impact-Sport belastet Radfahren die großen Gelenke nur wenig. Zu Letzteren gehören neben der Hüfte und dem Fuß auch das Knie. Durch die mehr oder weniger gleichförmige Bewegung in einer „festen Bahn“ können sie nicht so leicht verdrehen. Die Kombination aus moderater Belastung und gleichmäßiger Bewegung führt dazu, dass Kniegelenk und -knorpel besser mit Nährstoffen versorgt werden.
Radfahren bei vorhandenen Knieschmerzen
Wer unter einer chronischen Gelenkerkrankung wie Kniearthrose leidet und dadurch häufig starke Schmerzen hat, kann davon profitieren, regelmäßig Fahrrad zu fahren. Wenn eine akute Verletzung für die Schmerzen verantwortlich zeichnet, verzichtest du besser erst einmal auf das Fahrradfahren.
Knieschmerzen beim Fahrrad fahren
Es kann Verschiedenes dahinterstecken. Treten beim Fahrradfahren leichte Knieschmerzen auf, so liegt es oftmals daran, dass das Fahrrad nicht optimal auf die individuellen Voraussetzungen und Bedürfnisse abgestimmt ist. Ist der Sattel zu hoch oder zu niedrig eingestellt, wirkt sich dies beim Treten ungut auf den Winkel deiner Knie aus. Ein zu hoch eingestellter Sattel überstreckt das Knie am tiefsten Punkt.
Was auch immer die Ursache dafür ist, dass du beim Fahrrad fahren im Knie Schmerzen hast: Geh unbedingt zum Arzt und lass dich durchchecken. Um Knieschmerzen und -verletzungen beim Radfahren vorzubeugen, empfehlen wir, in den Alltag Kräftigungsübungen für die das Knie stützenden Muskeln einzubauen. Grundsätzlich gilt: Wenn du Kniebeschwerden hast, solltest du beim Radfahren immer einen Gang herunterschalten - im wahrsten Sinne. Es ist elementar, dass du die Belastung für die Kniegelenke auf einem minimalen Niveau hältst.
Dennoch gilt es stets ärztlichen Rat einzuholen, bevor man sich mit Kniebeschwerden auf ein Bike setzt.
Radfahren nach Knieverletzungen
Zum Wiederaufbau der Muskulatur ist es definitiv die beste Therapie! Vor allem wegen der geführten Bewegung im mechanisch geschlossenen System, der geringen Gelenkbelastung und einer sehr guten Stoffwechselaktivierung. Das Gelenk wird insgesamt mobilisiert, Schwellungen werden durch die kreisende Bewegung schneller abgebaut.
Im Prinzip kann man mit dem Reha-Training beginnen, sobald das Knie wieder voll beweglich, reiz- und schmerzfrei ist. Lassen Schmerz und Beweglichkeit nicht einmal eine niedrige Belastung zu, muss der Patient noch warten.
Was muss ich als Patient beachten?
Sehr wichtig ist, Sitzposition, Kurbellänge und Fußstellung auf dem Pedal genau anzupassen. Es kann sein, dass man am Anfang deutlich höher sitzen sollte als gewohnt. Und die aufs Knie einwirkenden Kräfte müssen überwacht werden - ein geschädigtes Knie kann noch nicht jedes Drehmoment verkraften, da muss man sehr aufpassen. Begleitend muss man sich außerdem physiotherapeutisch um Stabilisation und Koordination des Knies und der umgebenden Strukturen kümmern.
Knieorthesen beim Sport
Sie leiden unter Gonarthrose? Ihr Knie ist instabil? Sie haben eine Verletzung am Knie? Alles Gründe, bei denen eine Knieorthese helfen kann. Gerade deshalb ist der Schutz unseres Kniegelenks nach Verletzungen (beispielsweise einem Kreuzbandriss oder einer Meniskusverletzung), aber auch präventiv, so wichtig: Ganz besonders beim Sport, wo das Kniegelenk oft hohen Belastungen und Beschleunigungskräften ausgesetzt ist.
Was ist eine Knieorthese?
Eine Knieorthese ist ein orthopädisches Hilfsmittel, das bei Beschwerden und Schmerzen im Kniegelenk zum Einsatz kommt. Sie stabilisiert und entlastet das Gelenk und dient zudem der Schmerzlinderung und dazu, die Mobilität des Kniegelenks entweder zu erleichtern oder wiederherzustellen.
Wann wird eine Knieorthese eingesetzt?
- Chronische Erkrankungen wie die Gonarthrose (Arthrose im Kniegelenk).
- (Sport-)Verletzungen des Kniegelenks, und zwar immer dann, wenn ein Band oder eine Sehne im Knie gerissen ist.
- Nach einer Operation am Kniegelenk, um während des Heilungsprozesses das Gelenk vor Über- oder Fehlbelastung zu schützen.
Sport treiben mit Knieorthese
Arthrose bedeutet Verschleiß des Gelenks. Deshalb ist angepasste Bewegung sogar förderlich, um die noch vorhandene Beweglichkeit auf möglichst gleichbleibendem Niveau zu erhalten. Allerdings kommt es auch mit Knieorthese auf die Art des Sports an: Vermeiden Sie Sportarten, die Ihr Kniegelenk unnötig stark belasten. Sportarten, die Sie mit einer Gonarthrose sehr gut ausüben können sind beispielsweise Nordic-Walking, (Rücken-)Schwimmen oder Radfahren.
Das Tragen einer Knieorthese bei Kniearthrose führt zu einer deutlichen Schmerzlinderung und damit zu einer enormen Steigerung der Lebensqualität.
Selbst Leistungssportler nutzen manchmal vorbeugend eine Knieorthese, um das Gelenk vor Überlastung zu schützen.
Wichtig bei der Anwendung einer Knieorthese
Damit eine Knieorthese effektiv wirken kann, sollten Sie sich immer in Ihrem Sanitätshaus darüber beraten lassen, welche Orthese für Sie geeignet ist und diese dann auch direkt individuell anpassen lassen. Denn wird die Orthese falsch getragen, kann es zu Schmerzen oder einem Taubheitsgefühl im Bein kommen. Wenn Sie mit der Knieorthese Sport treiben möchten, ist es ganz besonders wichtig, dass die Orthese ideal auf Ihren Körper und Ihre Wünsche abgestimmt ist.
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