Energieriegel Rezept: Kleine Kraftpakete für Radfahrer und Sportler

Kleine Kraftpakete zum Mitnehmen: Diese selbstgemachten Energieriegel kommen in anstrengenden Momenten genau recht. Grundrezept für selbstgemachte Energieriegel mit Haferflocken - genau das richtige für anstrengende Zeiten oder Sporteinheiten. Wenn Du beim Wandern, Klettern oder Biken eine kleine wohlverdiente Pause einlegst, sind selbstgemachte Energieriegel und Energy Balls (bzw. Power Balls) als Snack einfach nicht zu toppen.

Warum Energieriegel selber machen?

Natürlich kann man die Snacks auch kaufen, immerhin gibt es inzwischen in jedem Supermarkt unterschiedlichste Energy Bars. Aber mit der Zeit gehen die Hafervoll-Riegel, Oatsnacks, Cliff Bars und wie sie alle heißen doch ganz schön ins Geld. Energie-Riegel selbermachen ist nicht nur aus diesem Grund eine gute Idee. Backen macht schließlich glücklich 😉 Und in der Homemade-Variante könnt ihr immer wieder neue Sorten machen. Selbst gemacht statt gekauft - das spart Verpackung. Macht Spaß. Und Du bestimmst selbst, was reinkommt und was nicht.

Grundrezept und Variationen

Das Energy Bar Grundrezept ist wunderbar variabel. Und ihr benötigt keinen Mixer, keine zig Schüsseln, nur einige wenige Zutaten. Das Grundrezept für Energy Bars besteht aus Haferflocken, Butter, Sirup, Zucker, Kernen bzw. Nüssen sowie Trockenfrüchten. Mit ein paar kleinen Änderungen werden aus den wirklich leckeren Kohlenhydratriegeln im Nu vegane Energie-Riegel, glutenfreie, nussfreie, fruktosefreie o.ä.. Mit glutenfreien Haferflocken werden - klar - glutenfreie Kraftriegel draus. Für mehr Abwechslung könnt ihr das Flapjack-Rezept beliebig verfeinern: mit Kokosflocken und Rosinen zum Beispiel, mit Kürbiskernen und Aprikosen, mit Kakaonibs und Datteln.

Wenn ihr die Energieriegel mit Kokosöl zubereitet, handelt es sich um selbstgemachte vegane Energieriegel. (Übrigens: Auch die gesunden veganen Müsliriegel ohne Backen sind köstlich!) Vom Kokosöl werden aber nur ca. 120 Gramm benötigt. Die Haferflocken-Honig-Riegel schmecken (wie die veganen Erdnussbutter-Riegel ohne Backen und die Sesamriegel) übrigens auch mit Reissirup, Agavendicksaft oder Ahornsirup. Jeweils mit einem anderen Aroma im Ergebnis.

Zutaten für Energieriegel

  • Haferflocken
  • Butter
  • Sirup oder Honig
  • Zucker
  • Kerne und Nüsse
  • Trockenfrüchte

Rezept für Haferflocken-Energieriegel

Die Haferflocken-Riegel sind fix angerührt und gebacken. Weil das Rezept so einfach ist, eignet es sich auch super zum Backen mit Kindern. Schließlich muss die Masse nur mit einem Löffel verrührt und in die Form gedrückt werden.

Zubereitungsschritte:

  1. Backofen auf 175 Grad Ober- und Unterhitze vorheizen.
  2. Die Butter in einem Topf schmelzen.
  3. Sirup bzw. Honig sowie Zucker dazugeben und rühren, bis sich der Zucker aufgelöst hat.
  4. Topf vom Herd nehmen.
  5. Die Haferflocken gut unter die Masse rühren.
  6. Nach Belieben Nüsse, Kerne, Samen und getrocknete Früchte unterheben.
  7. Die Masse in eine mit Backpapier ausgelegte rechteckige Form (mind. 20*20 cm) geben und mit einem Teigschaber oder Löffel fest drücken.
  8. Rund 23-25 Minuten backen.
  9. Noch warm mit einem scharfen Messer vorsichtig ca. 15 Riegel „anschneiden“, sodass sie sich später besser schneiden lassen.
  10. Abkühlen lassen, z.B. 24.

Weitere Rezeptideen

Caros Tipp: Energieriegel mit Bananenchips, Cashews & Schokolade

„Mein Sohn und ich sind große Schoko-Fans. Statt mit Schokolade pur jede Menge leere Kalorien mit auf Tour zu nehmen, bereite ich gerne hin und wieder ein Blech dieser Riegel zu - sie enthalten neben leckerer Zartbitter-Schokolade nämlich noch viele andere wertvolle Zutaten wie Hafer, Bananenchips und Cashew-Kerne. knackige Bananenchips für den extra Crunch. Übrigens: Cashews sind reich an B-Vitaminen und Magnesium - schon eine Handvoll deckt ein Viertel des täglichen Magnesium-Bedarfs.

Amaranth Power Bälle

„Ich liebe die Kombination aus fruchtigen Cranberries, knackiger Mandel und gepufftem Amaranth. Deswegen habe ich auf Tour auch immer ein paar von diesen Power Bällchen zum zwischendurch Snacken dabei! Amaranth Power Bälle für ca. 10 Minuten backen. Schon gewusst? Amaranth ist schon seit rund 3.000 Jahren Teil der Ernährung von uns Menschen. Das sogenannte Pseudo-Getreide ist reich an hochwertigem Eiweiß (vor allem essenzielle Aminosäuren wie Lysin und Methionin). Diesen fruchtigen Energieriegel schmecken zu jeder Jahreszeit, sagt Magazin Redakteurin Bärbel.

Pistazien-Lebkuchen Energieriegel

„Diese leckeren Riegel habe ich zum ersten Mal bei einer Freundin probiert. Ich war gleich begeistert, wie gut die Pistazien und das Lebkuchengewürz zusammenpassen. Tipp: Wer gern einen kräftigen Nussgeschmack mag, kann die Nüsse rösten. Gut zu wissen: Pistazien sind mit 20 Gramm Protein pro 100 Gramm ein guter Eiweißlieferant.

Lisas Geheimrezept: „Trailbällchen“

„Diese Bällchen nenne ich auch liebevoll meine „Trail-Bällchen“ - ich habe sie nämlich beim Mountainbiken immer in der Tasche! Das Beste an dieser schmackhaften Zwischenmahlzeit ist, dass man gar nichts backen muss. … und Datteln geben Lisas Energy Balls eine süß-herzhafte Note. Wissenswert: Getrocknete Aprikosen versorgen Dich mit viel Vitamin A - das ist gut für Deine Knochen, Augen und die Haut.

Clif Bar ohne Backen

Riesentrend aus den USA und mittlerweile auch in Deutschland sehr populär: die Clif Bar. Hier handelt es sich um einen Energieriegel, der ganz ohne Backen auskommt und viele Proteine und Ballaststoffe enthält. Erfunden wurde er von einem Bäcker aus Kalifornien, der auf der Suche nach einen guten Powersnack für seine Biketouren war. Im Gegensatz zum herkömmlichen „Flap Jack“ kommen Clif Bars ganz ohne Backen aus.

Weitere Tipps und Tricks

  • Transport auf dem Bike: Am besten lassen sich Energieriegel in einer kleinen Dose, einem Beutel oder einem Tütchen transportieren.
  • Haltbarkeit: Im Kühlschrank halten sich die meisten Energieriegel einige Tage bis hin zu zwei Wochen.
  • Konsistenz: Wenn du die Masse gut per Hand in Form bringen kannst, aber noch etwas Teig an deinen Händen kleben bleibt, hat der Teig eine gute Konsistenz erreicht.

Energieriegel für spezielle Ernährungsbedürfnisse

So werden die Energieriegel vegan oder glutenfreiIch snacke die Haferflockenriegel (wie die Schoko-Erdnuss-Riegel) gerne einfach so. Aber ich weiß, dass manche Sportler gezielt nach Flapjacks für Bodybuilder suchen, nach selbstgemachten Energieriegeln fürs Rennradfahren oder „gesunden“ Kohlenhydratriegeln. (Proteinriegel-Rezepte gibt´s hier und hier). Meine Kraftriegel sind sicher ausgewogener und natürlicher als das meiste, was verkauft wird, aber dennoch (auch) eine Süßigkeit. Selbst wenn ich die Süßungsmenge im Vergleich zu anderen Rezepten um mindestens ein Drittel gekürzt habe.

Die Geschichte des Energieriegels

Der Energieriegel, wie wir ihn heute kennen, hat seine Ursprünge in den 1960er Jahren, als Astronauten der NASA nach kompakten, nährstoffreichen Nahrungsmitteln für den Weltraum suchten. In den folgenden Jahrzehnten entwickelte sich der Energieriegel weiter und fand seinen Weg in die Sporternährung und Outdoor-Szene. Ein Meilenstein in der Entwicklung war die Einführung des „PowerBar“ im Jahr 1986, der als einer der ersten kommerziell erfolgreichen Energieriegel gilt.

Weitere Rezeptideen und Variationen

Ja, Du kannst jede Art von Nüssen oder Kernen verwenden, die Du magst. Du kannst etwas Proteinpulver hinzufügen. Energieriegel basieren häufig auf Getreideflocken wie Hafer, Dinkel, oder Roggen, die eine gute Quelle für komplexe Kohlenhydrate sind. Weitere wichtige Zutaten sind Nüsse (wie Mandeln, Walnüsse oder Cashews), getrocknete Früchte (z.B. Datteln, Aprikosen), Samen (z.B.

Ja, es gibt zahlreiche Rezepte für Energieriegel, die keine Backzeit erfordern. Du kannst die Zutaten einfach zusammenmixen und die Riegel dann im Kühlschrank fest werden lassen. Wenn die Riegel zu trocken sind, kann ein wenig Wasser oder zusätzlicher Sirup hinzugefügt werden.

Saftige Haferriegel mit Trockenobst

Zutaten:

  • 100 g Margarine
  • 120 ml Wasser
  • 200 g Honig
  • 250 g Feinblatt-Haferflocken
  • 200 g Kokos oder gemahlene Nüsse (Haselnüsse oder Mandeln), je nach Geschmack
  • 250 g Vollkornmehl
  • 100 g gehackte Trockenfrüchte wie Äpfel, Pflaumen, Feigen, Rosinen oder Aprikosen
  • Prise Salz
  • 1 Zimtstange
  • 1 Vanillestange

Zubereitung:

  1. Margarine mit Wasser und Honig im Topf aufkochen lassen.
  2. Mit Vanille (Mark und Stange) und Zimt verfeinern (Stangen nach dem Kochen herausnehmen).
  3. Trockenfrüchte klein hacken und zu den restlichen Zutaten geben.
  4. Anschließend die heiße Masse über Mehl, Haferflocken, Kokos und Trockenfrüchte gießen und handwarm vermischen. Eine Prise Salz hinzugeben.
  5. Den Teig auf ein Backpapier geben und 1-2 Zentimeter dick verstreichen (Trick: Ein weiteres Backpapier auf den Teig legen und mit einem Nudelholz ausrollen).
  6. Das Backpapier mit dem ausgerollten Teig auf ein Blech ziehen und den Teig in Riegel schneiden.
  7. Diese etwas auseinanderziehen, damit sie nicht anbacken. Bei 195 Grad für etwa 15 Minuten im Ofen backen. Riegel etwas auskühlen lassen und in Butterbrotpapier wickeln.

Power-Reisschnitten und Strudelteig-Taschen

Zutaten:

  • 1 l Milch
  • 250 g Rundkornreis (Milchreis)
  • 2 Karotten und 1 Apfel (alternativ: Trockenobst)
  • 2 Eier
  • 2 Esslöffel Honig
  • 1 Prise Salz
  • 1 Zimtstange
  • 1 Vanillestange
  • etwas Sesam
  • Strudelteig (kein Blätterteig, zu fett!)

Zubereitung:

  1. Milch zusammen mit einer Zimtstange und Vanille (herausgekratztes Mark und Stange; Stangen nach dem Kochen wieder herausnehmen) zum Kochen bringen.
  2. Den Reis in die kochende Milch geben und rund 15 Minuten (je nach Reis) bei niedriger Hitze köcheln lassen, bis eine zähe Masse entsteht. Ab und zu umrühren und mit etwas Salz verfeinern.
  3. Karotten und den Apfel reiben und dazugeben. Gut unterrühren.
  4. Den Milchreis vom Herd nehmen, 2 Eier in die noch heiße Masse ziehen (müssen durchgaren!) und Honig hinzugeben. Alle Zutaten kurz miteinander vermengen.

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