Radtouren im Zittauer Gebirge: Routen und Erlebnisse

An euren Urlaub im Zittauer Gebirge werdet ihr euch noch lange erinnern. Auf dem "Drahtesel" unterwegs, lässt sich herrlich Frische tanken, Stress abschütteln, Natur pur genießen und viel Neues entdecken.

The Zittau Mountains, located in eastern Germany near the borders with Poland and Czech Republic, offer an idyllic setting for bike riding enthusiasts. This mountain range is characterized by its lush green forests, rolling hills, crystal-clear lakes, and quaint villages.

Es gibt Gebirge, die einen bewältigen und Gebirge, die einen besänftigen. Das Lausitzer Gebirge besänftigt, da es dort alles menschlich nahe ist. Wenn es nicht Lausitzer Gebirge heißen würde, hätte es die Bezeichnung Malerisches Gebirge getragen....überall dort herrscht Ruhe und der bezauberte Wanderer steht da einzig und allein vis á vis der kristallechten Schönheit.

Beste Jahreszeiten für Radtouren

The best seasons to embark on bike rides in the Zittau Mountains are spring (April-June) and autumn (September-October). During these months, temperatures are mild and pleasant while showcasing beautiful foliage or blooming flowers.

Touristisch relevante Sehenswürdigkeiten

Während einer Radtour im Naturpark Zittauer Gebirge gibt es viele touristisch relevante Sehenswürdigkeiten zu entdecken. Dazu gehört zum Beispiel die historische Stadt Zittau mit ihrem charmanten Stadtkern und den beeindruckenden Bürgerhäusern. Auch das Schloss Oybin, ein mittelalterliches Bauwerk auf einem Berggipfel, ist einen Besuch wert.

There are several tourist attractions that you can discover during your biking adventures in the Zittau Mountains:

  • Zittau: Start your journey from this historic town known for its well-preserved architecture dating back to medieval times.
  • Oybin Castle: Ride up to Oybin Castle perched atop a sandstone cliff offering panoramic views of the surrounding landscape.
  • Jonsdorf: Visit Jonsdorf's famous Butterfly House where you can marvel at hundreds of colorful butterflies fluttering around tropical plants.
  • Oberlausitz Cultural Park: Explore this open-air museum featuring traditional rural buildings from different eras providing insights into local history and culture.

Radwege und Routen im Zittauer Gebirge

The Zittau Mountains boast a network of well-maintained bike paths and cycling routes catering to riders of all levels. Die Oberlausitz bietet eine vielfältige Landschaft mit sanften Hügeln, Flüssen und Seen, malerischen Dörfern und historischen Städten.

Here are some popular bike tours:

  • Zittau Loop Tour: This circular route takes you through picturesque landscapes, charming villages, and the historic town of Zittau.
  • Oybin Mountain Trail: Experience an exhilarating ride up Oybin Mountain with stunning views along the way.
  • Neisse Cycle Path: Follow the Neisse River as it winds its way through beautiful countryside and crosses borders into Poland and Czech Republic.

Die angenehme sanft-hügelige Kulturlandschaft mit Wiesen, Wäldern, hunderten von Teichen und der Wechsel von hübschen kleinen Dörfern und alten Städten machen die Oberlausitz zu einer besonders interessanten Ecke Deutschlands. Die Routen verlaufen größtenteils auf ruhigen Nebenstraßen oder ausgebauten Radwanderwegen. Das Wegenetz ist nummeriert und gut ausgeschildert. Eine Übersicht aller Routen gibt es auf www.radwandern-oberlausitz.de.

Regionale Themenrouten in der Oberlausitz

Die separat beschriebenen Radfernwege Spree-, Frosch- und Oder-Neiße-Radweg werden in der Oberlausitz durch ein Netz regionaler Themenrouten verbunden.

Krabat-Radweg: Der Mühlen- und Zauberlehrling Krabat ist wohl die bekannteste Sagengestalt der Lausitz. Entlang der Strecke voller Kultur- und Naturschätze finden sich viele Erinnerungen an Krabat. Wichtigster Zeitzeuge ist die Mühle von Schwarzkollm - war sie doch seine Schwarze Schule. Der phantasievolle Krabat-Spielplatz in Kamenz ließ sich von der alten sorbischen Sage inspirieren. Die Tour führt weiter durch flaches Land, dessen Böden Krabat fruchtbar gemacht haben soll, indem er den Bauern zeigte, wie man Sümpfe trocken legt. Als Leiter des Vorwerks in Groß Särchen foppte er die reichen Viehhändler. Weitere Stationen entlang der Route sind das Kloster St. Marienstern in Panschwitz-Kuckau, die Wallfahrtskirche in Rosenthal, der denkmalgeschützten Friedhof in Ralbitz und die Bockwindmühle in Dörgenhausen.

Rübezahlweg Europäischer Radwanderweg ER2: Der grenzüberschreitende Radweg führt durch die Gebirgszüge des Lausitzer Berglandes, des Isergebirges und des Riesengebirges. Zahlreiche Aussichtspunkte, Wirtshäuser, Berghütten, Naturdenkmäler, faszinierende Felsformationen sowie Wasserfälle begleiten den Weg. Der Weg ist relativ anspruchsvoll, gute Kondition sollte mitgebracht werden.

Seeadlerrundweg: Der Seeadlerradweg führt auf einem ca 88 km langen Rundkurs die Natur des Biosphärenreservat Oberlausitzer Heide- und Teichlandschaft. Dort gibt es aber nicht nur Natur sondern auch die typische Kulturlandschaft der Oberlausitz mit zahlreichen interessanten Bauten wie die Schlösser in Uhyst, Weissig oder Spreewiese, das Schulmuseum in Wartha oder die Dorfkirchen von Kreba oder Klix. Die Landschaft der Oberlausitz hatte über hundert Jahre starkt unter dem Braunkohlentagebau zu leiden. Sie lebt von der Abwechslung von Wald, Feld und Heide. Die ursprüngliche Landschaft tritt ebenso in Erscheinung wie durch Menschenhand veränderte, die unterdessen wieder von der Natur heimgesucht wird. 1996 setzte die UNESCO dieses Gebiet unter ihren Schutz. Davon profitieren vor allem die Pflanzen und Tierwelt. Sumpfdotterblume, Seerose, Sonnentau und Wasserschlauch geben hier den Lebensraum für Fledermäuse (Abendsegler), Prachtlibelle, Wiedehopf und Kreuzotter, und eben dem Seeadler.

Umgebindehausradweg: Umgebindehäuser sind Blockhäuser, um die herum einfache Fachwerkhäuser gebaut wurden. Besonders zahlreich finden sie sich in Obercunnersdorf, das deshalb zum Denkmalsort erklärt wurde. In vielen der ehemaligen Weber-, Bauern- oder Faktorenhäuser wurden Restaurants, Heimatmuseen, Pensionen bzw. Ferienwohnungen eingerichtet. Der Radwanderweg "Oberlausitzer Umgebindehäuser" führt von Neukirch nach Zittau durch das Oberlausitzer Bergland und das Zittauer Gebirge. Viele der bewaldeten Kuppen laden mit Berggasthöfen und wunderschönen Aussichten zum Verweilen ein. Nicht verpassen sollte man die dampflokbetriebene Schmalspurbahn vom Oybin/Johnsdorf in die Stadt Zittau. Der Weg folg überwiegend verkehrsarmen Straßen, in einigen Abschnitten dominieren gut befahrbare Wald- und Wiesenwege. Die Landschaft ist hügelig bis gebirgig, ein wenig Kondition sollte man mitbringen, Sportler muss man aber nicht sein.

Wolfsradweg: Der 41 Kilometer lange Radweg führt durch den Lebensraum der Wölfe von Nochten bis an die polnische Grenze. Die Mischung aus Offenland und geschlossenen Waldgebieten bietet gute Lebensbedingungen. In der Wolfsscheune der Erlichthofsiedlung in Rietschen kann eine Ausstellung zum Leben der Wölfe besichtigt oder zu einer geführten Tour ins Wolfsgebiet aufgebrochen werden.

Ein guter Einstieg für die 21 Kilometer lange Rundtour durch das Oberlausitzer Bergland ist das Städtchen Seifhennersdorf mit seinem bekannten Karasek-Museum. Ausgangspunkt Ihrer 37 Kilometer langen Rundtour ist das, direkt an der Neiße gelegene, Kloster St. Marienthal in Ostritz. Die erste Tagesetappe führt über ca. Mitten im Spreequellland liegt Eibau, bekannt für seinen historischen Bierzug. Hier beginnt die 30 Kilometer lange Rundtour. Beginnen Sie Ihre 42 Kilometer lange Rundtour in der gemütlichen Kleinstadt Löbau - Mitglied des Sechsstädtebundes - am Fuße des Löbauer Berges. Auch wenn die erste Erwähnung Löbaus 1221 erfolgte, geht man von einer Besiedelung um 1000 v. Chr. aus. Dies belegen z.B. Ausgangspunkt für Ihre 35 Kilometer lange Rundtour ist das „Textildorf“ Großschönau. Der Ort ist bekannt durch die Damast- und Frottierweberei und den Ferienpark TRIXI-Park.

Der Oder-Neiße-Radweg

Der Oder-Neiße-Radweg hat seinen Ursprung in Tschechien, an der Neißequelle (Pramen Nisy) in Neudorf (Nová Ves nad Nisou), im Isergebirge (Jizerské hory). Ein paar Kilometer entfernt von der Neißequelle liegt die Stadt Jablonec nad Nisou (Gablonz). Bekannt ist sie für ihre Glas- und Bijouterie-Manufakturen. Die Glasindustrie entwickelte sich hier sehr schnell ab der zweiten Hälfte des 17 Jh. und beschäftigt auch heute noch mehr als 10.000 Menschen. Die Stadtarchitektur ist sichtbar vom Jugendstil beeinflusst und kann mit ansprechenden Sehenswürdigkeiten überzeugen. Der städtische Stausee lädt im Sommer zur Erholung ein.

Die größte Stadt Nordböhmens Liberec (Reichenberg) bietet allerlei fürs Auge: das historische Stadtzentrum, die Galerie, der Zoologische und der Botanische Garten und das in der ganzen Region bekannte und weithin sichtbare Gebäude auf dem Gipfel des Berges Ještěd. Zu den ältesten Baudenkmälern der Stadt gehören die „Kirche des Hl. Antonius“ (1579-81), das Schloss (1583) mit einer Renaissance-Kapelle, das Neorenaissance-Rathaus (1888-93), das F. X. Šalda-Theater, das nordböhmische Museum, die „Barockkirche zum Hl.

Auf der Strecke nahe Machnín (Machendorf) liegen in einem Wald die Ruinen der Hrad Hamrštejn (Burg Hammerstein). Die Burg wurde erstmals 1357 erwähnt. Um 1433 war sie im Besitz der Hussiten, diente später Wegelagerern und wurde 1445 zerstört. Seit 1558 ist sie völlig verlassen. Erhalten blieben Umfassungsmauern, Reste der Türme und Gebäudemauern und die aus dem Felsen gehauenen Keller. In der Nähe der Burg Hamrštejn befindet sich eine Schwebefähre (Transbordér přes Lužickou Nisu).

Am Zusammenfluss von Jeřice und Neiße liegt die Stadt Chrastava (Kratzau): Eine Reihe Baudenkmäler warten besichtigt zu werden: die „Kirche des Hl. Laurentius“, die „Kirche zur Hl. Maria Himmelfahrt“ mit dem Christi Kreuzweg, die Pestsäule, der Barockspringbrunnen, das Rathaus und die Fachwerkhäuser. In der Stadt wurden viele hervorragende Kirchenmaler geboren: Josef Führich und seine Schüler Vilem Kandler und Gustav Kratzmann.

Hrádek nad Nisou (Grottau) und Hrad Grabštejn (Burg Grafenstein): Die Stadt liegt an der Stelle, an der die Neiße das Hradek-Tal verlässt und in die Zittauer Mulde zwischen Lausitzer Gebirge und Frydlanter Hochland mündet. Nach der Schließung des Braunkohlentagebaus, entstand an dieser Stelle das schöne Erholungsgebiet Kristýna am gleichnamigen See. Sehenswert sind in der Stadt die „Kirche des Hl. Bartholomäus“ und ihre Bürgerhäuser. Bestimmend in der gesamten Region ist das älteste nordböhmische Schloss Hrad Grabštejn aus dem 16. Jh. mit Schlosspark.

Bei Hartau passiert man den Grenzübergang für Fußgänger, Radfahrer und Reiter. Im 100ste Naturpark am Dreiländereck Deutschland-Polen-Tschechien lässt sich manche botanische Kostbarkeit finden oder tierische Entdeckung machen. Ca. 435 km gute markierte Wanderwege kreuzen das gesamte Gebiet. Für höchstes Wandervergnügen steht der 107 km lange Oberlausitzer Bergweg, welcher sich aus dem Oberlausitzer Bergland bis in das Zittauer Gebirge erstreckt.

Weitere Radtouren und Wanderwege

Schöne Wanderwege vom Naturpark Zittauer Gebirge in die Natur - Wenn Sie sich für Ihren Wanderurlaub die Gegend rund um den Naturpark Zittauer Gebirge aussuchen, werden Sie sich über die Vielfalt der Möglichkeiten sicherlich freuen, denn es gibt Tageswanderungen, Themenrouten oder Mehrtageswanderwege. Sie erleben märchenhafte Sandsteinformationen, wandern durch romantische Talauen und genießen den Ausblick von Bergen und Hügeln auf die Ihnen zu Füßen liegenden Landschaften der südlichen Oberlausitz.

Hier findest du spannende Wanderwege rund um den Ferienort. Alle Wandertouren mit Wegbeschreibung, Streckenverlauf, Höhenprofil und kostenlosen GPS-Tracks. Besuche den Naturpark Zittauer Gebirge und erlebe die Natur in vollen Zügen.

Lemberk war ursprünglich eine Wachtburg am Zittauer Handelsweg. Die fünfte und mit ca. Ein Dreiländerpunkt ist ein Ort, an dem sich die Grenzen dreier Staaten treffen. Auf der Landkarte Europas finden sich Dutzende davon. Der deutsch-tschechisch-polnische Dreiländerpunkt liegt am Zusammenfluss der Lausitzer Neiße und des Ullersbachs (Oldřichovský potok). Die Staatsgrenzen verlaufen in der Mitte beider Wasserläufe. Der Dreiländerpunkt befindet sich knapp 2 km vom Stadtzentrum von Hrádek nad Nisou entfernt und unweit der deutschen Stadt Zittau.

Der 21 Kilometer lange Karasek-Radweg im Naturpark Zittauer Gebirge stellt in vielfacher Hinsicht ein Erlebnis der ganz besonderen Art dar. Entlang der Strecke bieten sich dem Radler auf gut befahrbaren Wegen atemberaubende Ausblicke auf Karaseks landschaftlich besonders reizvolles Revier.

Verwandte Beiträge:

Kommentar schreiben

Kommentare: 0