Das Kirchheimer Radrennen hat eine lange Tradition. Das Radrennen fand von 1985-1988 im Industriegebiet - Bohnau statt.
Die Anfänge und Entwicklung
Unter der Regie des RKV Kirchheim und seinem Rennleiter Roland Geiger fand 1985 das erste Kirchheimer Radrennen um den Großen Preis der Volksbank statt. Seit 1989 wird es rund um den Alleenring ausgetragen, von 1989 bis 1999 als Großer Preis der Volksbank Kirchheim/Teck und von 2000 bis 2005 als Großer Preis der Kreissparkasse Kirchheim/Teck.
Das Rennen zog erstmals um in die Kirchheimer Innenstadt und erlebte mit 4000 Zuschauern einen neuen Publikumsrekord im Jahr 1989. Sandra Schumacher, Olympia-Dritte von 1984, gewann die vierte Auflage des Rennens.
Mit Renn-Organisator Johannes Dornhofer begann 2002 die Zeit der großen Namen auf dem Alleenring. Im Jahr 2006 begann eine neue Ära mit dem GP-Kirchheim/Teck, der sich als zweitägiges Event präsentierte.
Stefan Schumacher gewann 2006 vor rund 15 000 Zuschauern entlang der Strecke, während Lokalmatador Lado Fumic Zweiter wurde. 2007 wurde Albert Bosler neuer Rennchef.
Das 25. Rennen wurde 2009 zum denkwürdigen Jubiläum für den RKV als Ausrichter, der unter finanziell schwierigen Bedingungen sein 100-jähriges Bestehen feierte.
Die Absage und spätere Bemühungen
Leider hat zeitgleich unser damaliger Abteilungsleiter die Veranstaltung ohne Ausschussbeschluss öffentlich abgesagt und somit eine Durchführung im Jahre 2010 unmöglich gemacht. Gründe für die kurzfristige Absage waren fehlende Sponsoren, um eine mit der Vorjahresveranstaltung vergleichbare Veranstaltung durchzuführen.
Der GP Kirchheim kehrte 2011 als „Lightweight-Cup“ mit Unterstützung eines Radausstatters und mit neuem Konzept zurück. Hoffnungen auf eine weitere Radsportveranstaltung in 2011 wurden durch einen neuen Sponsor geweckt. Veranstalter blieb Albert Bosler mit seinem neu gegründeten Verein Radsport Kirchheim (RSK).
Alleenring-Rennen, Großer Preis von Volksbank und Kreissparkasse, GP Kirchheim oder Lightweight-Cup - Namen hatte das Spektakel viele, eines war immer gleich: Der Radsport lockte in Kirchheims guter Stube die Massen an die Strecke.
Albert Bosler kündigte seinen Rückzug als Rennchef im Jahr 2015 an.
Bemühungen um eine Wiederbelebung
Daran mag sich auch Kirchheims Bürgermeister Günter Riemer erinnert haben, als im Oktober der Vorschlag kam, den erkalteten Ofen wieder anzuheizen. Hinter der Idee stehen zwei Namen, die den Radsport im Blut haben.
Jannik Steimle, Profi im weltweit erfolgreichsten Team von Quick-Step, beschäftigt es schon lange, dass sein Sport in der Region nur noch eine Nebenrolle spielt. Das Kirchheimer Rennen wiederzubeleben, sagt er, sei eine Herzensangelegenheit.
Mit Jürgen Wastl, der mit „Passione Bici“ in Kirchheim einen exklusiven Radshop betreibt und seine Leidenschaft buchstäblich zum Geschäftsmodell entwickelt hat, fand Steimle einen begeisterten Mitstreiter. Beide kennen sich schon lange.
Am 2. Juli, einem Samstag, soll das Rennen auf dem Kurs der bisher letzten Auflage im Mai 2014 steigen - als stimmungsvolle Abendveranstaltung. Start und Ziel waren damals mitten in der Altstadt auf Höhe des Marktplatzes.
In welchem Format das Rennen zurückkehren soll, ist noch offen. Als sicher gilt: Steimle wird selbst auf die Strecke gehen und versuchen, dem einen oder anderen Teamkollegen bei Quick-Step einen Start schmackhaft zu machen.
Die Aufgabe lässt sich im doppelten Wortsinn als sportlich bezeichnen. Die Frist bis zum 2. Juli ist knapp bemessen, um aus dem Nichts ein Rennen auf die Beine zu stellen.
Für Steimles Mitstreiter Jürgen Wastl ist der selbstgesteckte Zeitplan bis Juli straff, aber realistisch. Es werde jetzt darauf ankommen, alle Kontakte, die man habe, zu nutzen und die Fäden zusammenzuführen, sagt der 58-Jährige.
Mit Günter Riemer, dem Beigeordneten der Stadt, haben die Initiatoren einen überzeugten Fürsprecher. Auch er kann bestätigen, dass Kirchheim bei vielen, die mit Radsport zu tun haben, in guter Erinnerung geblieben ist.
„Das Rennen war immer ein wichtiger Faktor bei der Belebung der Stadt“, meint Riemer. Der Zuspruch sei von allen Seiten groß.
Zuschauerzahlen
Bis zu 15 000 Zuschauer waren es in besten Zeiten, die damaligen Stars wie Steffen Wesemann, Stefan Schumacher oder auch dem Kirchheimer Lokalheroen Lado Fumic zugejubelt haben.
Weitere Vereine in Kirchheim unter Teck
- Mosaika e.V.
- Motorradfreunde Ötlingen e.V.
- Motorsportclub Kirchheim/Teck e.V.
- Musikverein Ötlingen
- NY HARY Deutschland e.V.
- Obst- und Gartenbauverein Kirchheim-Jesingen
- Schneelaufverein „Lenninger Tal” e.V.
- Schützengesellschaft Kirchheim konnte 2009 auf ihr 100-jähriges Bestehen zurückblicken.
Einige stammten aus Ötlingen sodass es nahe liegend war sich bei Alfred zu treffen. Alfred machte den Vorschlag sich zusammen zu tun und einen Verein zu gründen. Bis es dann soweit war ging fast ein Jahr herum.
Der Motorsportclub Kirchheim/Teck e.V. wurde am 7. Mai 1952 gegründet. Karl Bez übte sein Amt stolze 22 Jahre aus, bis er von Walter Hanold 1974 abgelöst wurde. Von 1978 bis 1991 lenkte anschließend Richard Frech, von 1992 bis 1997 Willi Michl und von 1998 bis 2012 Eberhard Frech die Geschicke des Clubs. Ihm folgte im Jahr 2012 Andreas Schwarz.
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