Tragödie beim Radmarathon "Mallorca 312": Ein Sportler stirbt

Bei einem der größten und beliebtesten Jedermann-Radmarathons in Europa ist es zu einer Tragödie gekommen. Ein Amateurfahrer stürzte - für ihn kam jede Hilfe zu spät.

Ein 40-jähriger Brite ist bei dem beliebten Jedermann-Radmarathon „Mallorca 312“ bei einem Sturz ums Leben gekommen. Das bestätigte der Veranstalter.

Zu dem Unfall war es am Morgen in der Nähe des Bergdorfs Valldemossa in der Tramuntana im Westen der Urlaubsinsel gekommen. Die Polizei schloss nicht aus, dass ein medizinischer Notfall zu dem Sturz des Radfahrers geführt haben könnte, wie die Zeitung „Diario de Mallorca“ berichtete. Einige Insel-Medien schlossen einen Herzinfarkt nicht aus.

Die Rettungskräfte vor Ort hätten den Mann noch kurzzeitig wiederbeleben können, hieß es. Er wurde in ein Krankenhaus gebracht, wo aber nur noch sein Tod festgestellt werden konnte, schrieb die Zeitung. Der Veranstalter sprach der Familie des Verstorbenen sein Beileid aus.

Das jährlich im Frühjahr stattfindende Rennen ist der Höhepunkt der Rad-Urlaubssaison auf der Insel und zählt zu den größten und bekanntesten Jedermann-Radsportevents Europas. Es bietet drei verschiedene Streckenlängen an, die längste geht über 312 Kilometer und etwa 5050 Höhenmeter. Rund 8500 Hobbyfahrer nehmen jedes Jahr Tour teil - die Startplätze sind jedes Jahr binnen weniger Minuten ausverkauft.

Kein klassisches Rennen - eigentlich ein Radsportfest

Für die meisten Teilnehmer geht es um das Erlebnis, um die Herausforderung und/oder ums Ankommen, nur wenige kämpfen um den Sieg. Der Veranstalter lädt traditionell auch ehemalige Profis ein. Die Ehrenstartnummer ging in diesem Jahr an Alejandro Valverde, der seit dieser Saison Nationaltrainer des spanischen Straßen-Radsportteams ist.

2021 stand auch Jan Ullrich mit seinem Rennrad am Start dieses Jedermann-Rennens und absolvierte die große Insel-Runde von 312 Kilometern.

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Wir wissen: Wer beim RAD RACE ONE TWENTY die Strecke, den Festival-Vibe, den Sport genießen will, der braucht eine Bleibe. Unsere Partner-Hotels machen's möglich. Wie? Indem sie genau auf die Bedürfnisse ausgerichtet sind, die Radfahrer:innen haben. Von Bike-Storage bis Sauna, von maximaler Nähe zum Eventareal bis hin zum reichhaltigen Frühstück. Relaxing und Racing gehen bei unseren Unterkünften Hand in Hand.

Jörg Hanne legte die 312 km mit 5 050 Höhenmetern in 13:33,47 Std. deutlich vor dem ambitionierten Zeitlimit zurück. Peter Gerber und Thomas Zahl begnügten sich mit der 225 km-Distanz mit 4000 Höhenmetern und kamen im Mittelfeld der knapp 900 Starter nach 9:51,49 Std. bzw. 9:51,05 Std.

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