Radrenngeschichten sind in Kohlscheid untrennbar mit Namen und Begriffen wie All Heil Klinkheide, Sturmvogel, Esser und Ebeling, Kropp und Kuckelkorn, Nordkurs, Bahn Holz, Berufs- und Nationalfahrer und Tour de France verbunden.
Die Vereine
1919 wird im August der Radfahrverein „All Heil, Kohlscheid“ gegründet. Im Juli 1921 folgt die Gründung des Vereins „Vereinigten Radfahrer Bank 1921".
Ein offizielles Verzeichnis von 1922 führt die Radfahrvereine Frisch Auf, Südstraße, All Heil, Klinkheide Schulstraße, und Tourenclub, Markt auf. Die Ortsgruppe Kohlscheid des Arbeiter-Radfahrerbundes Solidarität wird 1928 gegründet und feiert im Januar 1929 ihr erstes Stiftungsfest. 1930 feiert der Radfahrverein „Frisch auf” Silvester bei Schroiff. Das ist die letzte Information zu „Frisch auf“.
All Heil richtete 1934 noch ein Rennen in Kohlscheid aus. Wann sich der Verein auflöste, ist nicht bekannt. 1953 erfolgte die Gründung des Vereins - R.G. Sturmvogel 1953 Kohlscheid-All Heil Klinkheide.
Radrennen in Klinkheide
Der Verein veranstaltete natürlich auch Rennen. Als Beispiel gilt das Rennen von November 1930. Es lief über 90 km, für jugendliche Fahrer über 35 km. Start und Ziel war bei H. Winkens in Klinkheide. Die genaue Strecke und die Anzahl der Teilnehmer sind nicht bekannt.
Welcher Aufwand für die Vorbereitung eines solchen Rennens dahinter steckt, kann man sich denken. Aber ermessen kann das eigentlich nur jemand, der schon einmal so etwas mit gestaltet hat. Absprachen und Genehmigungen einholen, Streckenposten rekrutieren, Probefahren, Absperrungen einrichten.
Zeitungsmeldungen machen, Programmhefte und Plakate entwerfen und drucken lassen. Nicht zu vergessen, alle Arten von Fahrern einzuladen - Spitzenfahrer und Masse. Voraussetzung hierfür sind beste Verbindungen zu den anderen Vereinen national und international und zum Verband.
Das kann der Vorsitzende nicht alleine, dafür benötigt er das beste Team. Das ist heute so und das war damals nicht viel anders. Viel anders war allerdings die gesamte Kommunikation. Wie viele Mitglieder der Verein hatte, ist leider nicht bekannt.
Sportliche Erfolge
Ohne erfahrene Trainer und Übungsleiter ging auch damals nichts. Im Gegenteil - auf diesem Gebiet kämpfte man ganze vorne mit. All Heil hatte wesentliche sportliche Erfolge zu verzeichnen. Es gab den Spitzenfahrer Gottfried Esser und den Berufsfahrer Karl Ebeling aus Pannesheide.
(Ein weiterer Berufsfahrer, Gerd Esser kam aus Kohlscheid Rumpen und fuhr für Zugvogel Aachen.) Karl Ebeling war vermutlich mit dem Alfred Ebeling verwandt. Alfred Ebeling wird 1928 als Gewinner eines Rennens für Berufsfahrer auf der „kleinen“ Holzbahn in Heerlen genannt. Diese Spitzenfahrer waren für viele Nachwuchsfahrer Ansporn und Vorbilder.
Die große Begeisterung für den Radsport in Kohlscheid können wir nach derartigen Erfolgsmeldungen nachvollziehen:
- März 1929; Beim „Robert-Rüttgers-Erinnerungs-Preisrennen” siegt in der A-Klasse Gerd Esser aus Rumpen. Siegreich sind auch Karl Ebeling aus Pannesheide, Gottfried Esser und Kistermann.
- April 1929; Bei der Radrennfahrt „Großer Preis der Westmark” gehören aus Kohlscheid Esser und Ebeling zu den besten Fahrern.
- Mai 1928; 300 Fahrer starten in Köln in vier Klassen ein Pressa-Straßenrennen, das über 260 km führt. Unter ihnen sind vom „All Heil” aus Kohlscheid der Berufsfahrer Ebeling und Gerhard Esser. Esser durchfährt als erster das Zielband und wird von Dr. Adenauer und der Rennleitung begrüßt. Dabei stimmt Esser die „Kohlscheider Nationalhymne” an und singt: „Wör sönd allemole Scheeter Jonge”.
Im Kohlscheider Lokalanzeiger gibt der Radfahrverein „All Heil” Kohlscheid-Nord im März 1934 eine Feier zum 15-jährigen Bestehen bekannt.
Auch zu dieser Zeit schreibt die Aachener Zeitung: „Bei unseren beiden Berufsfahrern Ebeling und Esser zeigten sich abgesehen von einigen guten Leistungen, die nicht einmal allzu hoch zu bewerten sind, „Ermüdungserscheinungen“. Man bleibt nun mal nicht ewig jung; jeder Sportler muss einmal die Bitternis des Tages erfahren, an dem es nicht mehr so geht wie früher. Ebeling und Esser haben für den deutschen und insbesondere für den Aachener Radsport viel geleistet. Ihnen nachzueifern, soll das Ziel der kommenden Männer sein.“
Gesellschaftliche Wirkung
Der Verein war auch in der Gesellschaft für Klinkheide sehr rührig. Es fuhren auch Damen ein Rennen mit Start und Ziel bei Goertz. Und im Karneval beteiligte man sich.
Wann sich der Verein auflöste oder aufgelöst wurde, ist nicht bekannt.
Radrennbahn Holz
In den 1920er und 30er Jahren waren Fahrradrennen sehr beliebt. An "Holz" den fast rechtwinkelig nach Westen vorspringenden Grenzstück an der Neustraße, stand damit die von damaligen Experten schönste, schnellste, größte und modernste Radrennbahn in Europa. Internationale Radrennstars brachten große Zuschauermassen in die Halle.
Am 6. Mai 1933 war Eröffnung. Das schlechte Wetter hielt die vielen Radsportbegeisterten aus Belgien, Holland und Deutschland nicht davon ab, sich an der Kasse anzustellen. Frau Huijnen als Vertreterin der Investoren gab mit der Starterpistole den Betrieb der Bahn frei.
Natürlich waren die beiden Lokalmatadoren Esser und Ebeling die Garanten für hohe Zuschauerzahlen. Die Aachener Volkszeitung schreibt im Juli 1933: „Große Radrennen in Herzogenrath / Ein BombenprogrammEin Zweiermannschaftsfahren über 100 Kilometer nach Art der Sechstagerennen bildet eine weitere Hauptnummer. Spitzenpaare in den Sechstagerennen des Kontinents und der neuen Welt treten an. Unter anderem Esser - Ebeling - es wird ein Kampf auf Biegen und Brechen.“
Vorne, entlang der Neustraße, flatterten bei Veranstaltungen die Fahnen: der Union Jack, die Trikolore, die Fahnen Hollands und Belgiens und - Hakenkreuzfahnen. Die Geschichte war nicht stehen geblieben. Zunächst spürte man zwar nur wenig von der neuen Zeit. Im geheimen aber glomm das politische Feuer.
An einen Sommerabend aber geschah das weit größere Unglück. Ein Besucher wurde als gesuchter politischer Flüchtling erkannt und nach kurzer Jagd - während drinnen in der Arena der Beifall tobte - am Stacheldraht hinter der Bahn erschossen.
Zur nächsten Veranstaltung im September - man schrieb immer noch das Jahr 1933 marschierten Demonstranten an der Holz auf. Das Urteil über die Rennbahn war gefällt. Die Bahn sah noch ein paar Parteiaufmärsche und -kundgebungen.
Nach dem II. Weltkrieg hätte man die Arena wieder benutzen können. Knöcheltiefe Flugasche der benachbarten Grube Domaniale hatte die Planken der Rennbahn konserviert. Aber jetzt begann die Bevölkerung in ihrer Not die Bahn abzubrechen. Brennholz war damals wichtiger als eine Rennbahn.
Im Jahre 1952 wurden die "Reste" der Radrennbahn verschrottet.
Die Familie Kropp
Der Begriff „Rennradfahren“ ist in Kohlscheid fest mit der Familie Kropp verbunden.
Die Radsporttradition der Familie Kropp, fand ihren Anfang in dem bekannten Radfahrprofi Jakob Kropp und ging über die nächsten drei Generationen weiter mit Cornel, Dieter und Marsel Kropp.
1936, Jakob Kropp gewinnt die Aachener Straßenmeisterschaft. In einem Zeitungsartikel wird er aufs Höchste gelobt.
1937, die Zeitung erwartet von ihm den Gewinn des Westmarkpreises. Dieses Rennen wird seit 1923 gefahren. „Ein neuer Mann, Jakob Kropp steht zurzeit im Mittelpunkt radsportlichen Geschehens. Nach zehn Jahren ist erstmals wieder ein Aachener in der Deutschen Nationalmannschaft.“ Der „Rechtsrheinische Straßenpreis“, der in Köln über 88 km gefahren wird, bringt ihm eine weitere Ehrung. Erstmals berichtet die Zeitung auch über eine rege Teilnahme der HJ am Rennen.
1939 Als Vorschau auf die Rennsaison bringt eine Aachener Zeitung das „Radsportgeflüster 1939“. Natürlich wird wieder auf den „Wehrmachtsangehörigen“ Kropp gesetzt. Viele seine Mittbewerber fallen aber wegen der Militärzeit aus.
Auf alle Fälle gründete er den RV „Endspurt“ in Kohlscheid.
1951 dann, kam es zu dem tödlichen Unfall bei einem Bahnrennen auf der Bahn in Krummerrück. Marsel Kropp bewahrt als Andenken an Jakob den Helm, den er beim Unfall trug.
R.G. Sturmvogel 1953 Kohlscheid eV
Cornel Kropp, der Neffe von Jakob Kropp, bemängelte die Arbeit des RV Endspurt. Seiner Meinung nach verwirklichte der Verein nicht das Vermächtnis des Gründers Jakob Kropp. Cornels Idee, einen neuen Verein in Kohlscheid zu gründen, schlossen sich viele an.
1953 war es soweit. Zusammen mit Ludwig Horbach, H. Knauf und Peter Breuer wurde Cornel Kropp als Vorstand des "RG. Sturmvogel 1953 Kohlscheid eV" im Vereinsregister eingetragen. Mitgründer waren unter anderen der Wirt Hubert Harff, Arno Westermann und sein Vater und Großvater, Arnold Bechholz, Cornel Polz.
Der Sturmvogel wurde zum Ausrichter des berühmten Rennens zum Gedenken an Jakob Kropp. Nicht zuletzt fand der Verein Beachtung, weil der Fahrer Helmut Kuckelkorn von „Endspurt“ zu „Sturmvogel“ wechselte.
Der Verein war ab 1953er bis in die 2000er Jahre durch seine jeweils Ostern stattfindenden Jakob Kropp Gedächtnisrennen einer der bekanntesten Radsportveranstalter im Raum Aachen. Schon 1954 gab es den Pokal einer Stiftung der Gemeinde Kohlscheid für die „Jakob Kropp Erinnerungsfahrt“.
Ab 1953 rollten unzählige Räder der Rennmaschinen von Radrennfahrern mit renommierten Namen über die Rennstrecke des traditionellen Nordkurs der R.G. Sturmvogel Kohlscheid. Radrennmatadore aus vielen Ländern waren am Start.
Als Beispiel hier der Verlauf der 9. Touristikfahrt Rund um den Selfkant.
Von Beginn an war die Arbeit mit dem Nachwuchs von allergrößter Wichtigkeit. Die Vereinsmacher wussten: Ohne diese Entwicklungsarbeit stellen sich keine Erfolge ein. Dieser Verein setzte sich durch.
Zwei Auszüge aus der Festschrift -35 Jahre Sturmvogel-:
198... Vorbereitungen auf Aachener Teil der 2. Etappe (Start in Düsseldorf, Ziel in Lüttich) sind auf der Zielgeraden. Ein interessantes Wochenende rund um das Fahrrad steht Aachen bevor: samstags der Fahrradtag und das Traditionsrennen „Rund um Dom und Rathaus“, sonntags dann die Tour de France.
Die Eifel liegt vor der Tür, die Ardennen und das wunderbar hügelige Limburg. Von daher passt die Tour de France perfekt hierher. Der Imagewert für Aachen ist groß. Das Tour-Fieber steigt gewaltig.“
Am 2. Sie sind dann auf der 2. Etappe der Tour de France von Düsseldorf nach Lüttich (203,5 Kilometer) unterwegs.
Von Würselen, Kaninsberg, kommend werden die besten Radprofis rund um Vorjahressieger Christopher Froome und die deutschen Topfahrer André Greipel, Tony Martin und Marcel Kittel am Sonntag, 2. Juli, über die Alt-Haarener-Straße in Haaren nach Aachen hineinfahren.
Vielversprechend klingen auch die Pläne für die Rahmengestaltung des Tour-de-France-Ereignisses in Aachen. Guido Diefenthal, Präsident des Radsportclubs RC Zugvogel, stellte das Programm für den Samstag, 1. Juli, auch die Verantwortlichen des Aachener Fahrradtages.
Rund um Dom und Rathaus
„Der Radsport in Aachen ist tot!“ Mit diesen Worten wird der Zugvogel-Vorsitzende Hans Esser 1972 in der Lokalpresse zitiert, nachdem die Stadtoberen das Verbot von Radrennen auf dem Lousberg angekündigt hatten. Esser sah mit dem Verbot auch die Jugendarbeit in Gefahr. Zwei Jahre später folgte die erste Ausgabe von „Rund um Dom und Rathaus“.
Die Aachener Zuschauer kamen in Scharen, um die Geburtsstunde des neuen Rennens zu erleben, das noch bis zum Beginn der 1980er Jahre als Profiveranstaltung ausgetragen wurde. Auch Didi Thurau, Deutschlands damaliger Radsportstar aus Frankfurt, trat 1978 bei Rund um Dom und Rathaus an.
Mike Kluge hieß der Star bei der 14. Auflage des Rennens am 3. Juli 1987. Dabei ließ der mehrfache Cross-Weltmeister seinen Straßenkollegen keine Chance auf dem Altstadtpflaster.
Das Traditionsrennen „Rund um Dom und Rathaus“ erlebte in den 1990er-Jahren seine hochkarätigste Besetzungszeit, vor allem mit den damaligen Telekom-Spitzenfahrern: Olaf Ludwig gewann das Rennen 1995 vor dem Dürener Sechstagespezialisten Sascha Henrix und Sven Teutenberg, im gleichen Jahr Dritter bei Paris-Tours.
2011 fuhr Michael Schweizer im Regen als Erster über die Ziellinie. Für Heiko Homrighausen ging 2017 ein Traum in Erfüllung.
Deutschland-Tour
Die Geschichte der Deutschland-Tour ist fast so alt wie die der Tour der France. Sie beginnt im Jahre 1911.
Acht Jahre nach der ersten Tour de France und zwei Jahre nach dem ersten Giro d’Italia fiel 1911 in Breslau, das heute Wroclaw heißt und zu Polen gehört, der Startschuss zur ersten Deutschland-Tour. Sie führte über 1500 Kilometer - durch Dresden, Erfurt, Nürnberg, Mannheim, Frankfurt und Köln.
Bis zur dritten Deutschland-Tour vergingen danach wieder fünf Jahre. Von April bis Oktober wurde an jedem Sonntag eine Etappe gefahren. Es war mehr eine Jahreswertung als eine Rundfahrt.
Von Opel inzwischen als „Reklamechef“ eingestellt, organisierte Hermann Schwartz ein Jahr später eine internationale Rundfahrt über 16 Etappen bei einer Länge von 4000 Kilometern.
Die „Großdeutschlandfahrt“, wie sie 1939 hieß, war eine Rundfahrt der Superlative. Da die Nationalsozialisten die Größe des „Reiches“ demonstrieren wollten, fiel die Tour mit 5050 Kilometern länger aus als die Tour de France und der Giro d’Italia.
Dem unermüdlichen Hermann Schwartz gelang es auch nach dem Zweiten Weltkrieg, die Deutschland-Tour wiederzubeleben. 1947 bestand sie nur aus mehreren Rundstreckenrennen im späteren Nordrhein-Westfalen.
1950 gab der Weltradsportverband UCI grünes Licht, und die ersten ausländischen Mannschaften durften wieder an deutschen Rennen teilnehmen.
1952, ausgerechnet in jenem Jahr, in dem Deutschland mit Heinz Müller einen Straßen-Weltmeister feiern konnte, musste die Tour wegen Terminstreitigkeiten abgesagt werden. Alle Bemühungen von Hermann Schwartz blieben erfolglos.
Inspiriert durch die Erfolge deutscher Radsportler wie Rudi Altig, Hennes Junkermann oder Rolf Wolfshohl fanden von 1960 bis 1962 weitere Deutschland-Rundfahrten statt, die unter dem Namen „Afri-Cola-Rundfahrt“ ausgetragen wurden.
Die letzte Deutschland-Tour der sechziger Jahre stand unter dem Motto „Pleiten, Pech und Pannen“.
Finanzielle Engpässe, die sinkende Popularität deutscher Fahrer und der Rückzug des Fernsehens ließen die Deutschland-Tour nach nur vier Jahren wieder in der Versenkung verschwinden.
Einen neuen Radsport-Boom löste 1997 Jan Ullrich aus, der erste und bis heute einzige deutsche Tour-de-France-Sieger.
In den ersten Jahren fand die Rundfahrt im Mai und Juni statt. Was ein Glücksfall für die Organisatoren war. Denn: Viele bekannte Namen kamen, da dieser Zeitpunkt ein idealer Wiedereinstieg nach der Frühjahrspause und vor der Tour de France war.
Moderne Radrennen in Aachen
Auch dieses Jahr biete das Programm Spaß für Alle, ob jung, alt, sportlich oder interessiert. Um 15:15 Uhr fällt der erste Startschuss des Tages für die Elite Frauen und die U17 Jugend. Darauf folgt um 16:30 Uhr das Jedermannrennen, welches Rennradfahrer:innen ohne Lizenz, aber mit Ambitionen, offen steht.
Um 17:15 Uhr beginnt das Laufradrennen für 2- bis 4-jährige. Beim „NetAachen Kids Cup“ fahren sie die Zielgerade am Markt auf und ab, schnuppern Rennluft und werden dabei kräftig angefeuert. Nach dem beliebten Kinderrennen findet der Social Ride um 17:45 Uhr statt, wo Bürger:innen selbst auf abgesperrter Strecke die Kopfsteinpflasterkurven austesten können. Hierbei ist jedes verkehrstüchtige Fahrrad erlaubt!
Die Teilnahme ist (wie beim Laufradrennen) kostenlos und es kann ganz entspannt ohne Leistungsdruck gefahren werden.
Das sportliche Highlight des Tages: um 18:30 Uhr beginnt das Elite/ Amateur Rennen.
Ein Publikum-Highlight ist stets das Laufradrennen der zwei- bis fünfjährigen; hier geht es darum, den Kindern ihre erste Rennerfahrung zu schenken und sie für den Sport zu begeistern. Nichtsdestotrotz, hier steht der Spaß im Vordergrund!
Radrennen "Rund um Dom und Rathaus"
Die Strecke führt über 0,9 Kilometer durch enge Altstadtgassen, rund 90 Prozent davon über herausforderndes Kopfsteinpflaster. Der Anstieg am Büchel, schnelle Kurven und ständige Führungswechsel machen das Hauptrennen über 80 Runden (Start: 18.30 Uhr) zu einem packenden Erlebnis - für Fahrer wie für Zuschauer.
Wer nicht nur anfeuern, sondern selbst in die Pedale treten will, hat gleich mehrfach die Gelegenheit dazu: Um 16.30 Uhr startet das Jedermann-/Jedefraurennen für alle ohne Lizenz - mit 25 Runden ein ambitionierter Test auf echtem Rennkurs. Und beim Social Ride (Start: 17.45 Uhr) können alle mitradeln, ganz gleich ob auf Tandem, Lastenrad, E-Bike oder Rennrad aus den 1970ern - fünf gemütliche Runden auf den Kopfsteinpflasterkurven ohne Wettkampfdruck.
Auch für den Radsportnachwuchs ist gesorgt: Um 15.15 Uhr machen die Fahrerinnen und Fahrer der U17 sowie die Damen den Anfang mit einem Rennen über 45 Runden. Und beim beliebten Laufradrennen, dem NetAachen Kids Cup, auf der Zielgeraden am Markt dürfen Kinder zwischen 2 und 4 Jahren erste Rennluft schnuppern - Start ist um 17.15 Uhr.
Zeitlicher Ablauf von "Rund um Dom und Rathaus"
| Uhrzeit | Veranstaltung |
|---|---|
| 15:15 Uhr | Elite Frauen und U17 Jugend |
| 16:30 Uhr | Jedermannrennen |
| 17:15 Uhr | NetAachen Kids Cup (Laufradrennen) |
| 17:45 Uhr | Social Ride |
| 18:30 Uhr | Elite/Amateur Rennen |
Verwandte Beiträge:
- 300 km Radrennen Neubrandenburg: Strecke, Teilnehmer & Highlights
- Olympia Radrennen Liveticker 2024: Ergebnisse & News
- Radrennen Italien heute: Ergebnisse, Highlights & Liveticker
- Fahrrad mieten in Amsterdam: Die besten Apps & Anbieter im ultimativen Vergleich!
- Unverzichtbar für Kleinkinder: Warum ein Dreirad die Entwicklung revolutioniert!
Kommentar schreiben