Die "Sportstadt St. Wendel" macht ihrem Namen alle Ehre, insbesondere in der Radsportszene. Die Kreisstadt ist überregional bekannt für die Durchführung diverser Radsportveranstaltungen, darunter sogar Welt- und Europameisterschaften.
Südwestmeisterschaften im Rad-Querfeldein
Ein Beispiel für die Radsportaktivitäten in St. Wendel ist die Austragung der Südwest-Meisterschaften im Rad-Querfeldein. Start und Ziel des Rundkurses war am Bosenbachstadion. Der Radsportclub (RSC) St. Wendel und die Stadt wollten beweisen, dass auch kleine Radsport-Events in St. Wendel perfekt organisiert und durchgeführt werden können.
"Das Rennen soll einen Vorgeschmack auf die Weltmeisterschaft im Radcross 2011 in St. Wendel geben", versprach Kunibert Bock, Rennleiter und Mitglied im RSC St. Wendel. Deswegen fand die Südwest-Meisterschaft auch auf Teilen genau der Strecke statt, auf der schon bei der WM 2005 die Weltelite ihre Runden gedreht hat.
"Das man bei uns sozusagen in der Spuren der Weltelite unterwegs ist, wird die Sportler sicherlich zusätzlich motivieren", sagte Kunibert Bock. 125 Teilnehmer konnte der Rennleiter zählen, die in sechs Rennen ihre Meister ermitteln werden. Durch die anhaltenden Regenfälle in den vergangenen Tagen sei die Strecke nass und tief, was den Fahrer alles abverlangen werde.
Um die Strecke herzurichten, war der Bauhof der Stadt St. Wendel zusammen mit Mitgliedern des RSC schon seit Tagen im Einsatz. Ganz besonders stolz war Bock aber über den Start von Lokamatador Sascha Weber. Neben dem Saarländer startete mit Wolfram Kurschat ein weiterer Fahrer der deutschen Spitzenklasse.
Zeitplan der Radcross-Südwestemeisterschaften
- 11:00 Uhr: Rennen 1: Senioren 2,3,4
- 12:00 Uhr: Rennen 2: Schüler/innen U11, U13
- 12:30 Uhr: Rennen 3: Schüler/innen U 15
- 13:15 Uhr: Rennen 4: Jugend männlich/weiblich U17 und Juniorinnen U19
- 14:00 Uhr: Rennen 5: Frauen Elite und Junioren U19
- 15:00 Uhr: Rennen 6: Männer Elite und Männer U23
Deutschland Tour in St. Wendel
Škoda Auto Deutschland trat auch 2023 als offizieller Partner der Deutschland Tour auf. Vom 23. bis 27. August führte die anspruchsvolle Profi-Radrundfahrt über 724 Kilometer vom saarländischen St. Wendel durch insgesamt fünf Bundesländer bis nach Bremen.
Die Deutschland Tour 2023 stand für eine sehr abwechslungsreiche Streckenführung. Beim Prolog im saarländischen St. Wendel am 23. August begann die fünftägige Rundfahrt mit einem knackigen Zeitfahren über 2,2 kurvenreiche Kilometer. Etappe eins führte am Donnerstag über 178 Kilometer durchs Saarland, unter anderem vorbei am Bostalsee bis zum Tages-Zielort in Merzig.
Nils Politt wollte sich beim 2,3 Kilometer langen Zeitfahren zum Auftakt der 38. Deutschland Tour ein möglichst gutes Polster für den weiteren Ausgang der Heimat-Rundfahrt und einen möglichen zweiten Gesamtsieg sichern. Mit einer Zeit von 2:26,910 Minuten wurde der gebürtige Kölner letztlich gestoppt und landete damit auf dem fünften Platz. Dem 29-Jährigen fehlten auf den britischen Auftaktsieger Ethan Vernon 3,34 Sekunden.
Mountainbike-Marathon in St. Wendel
Ein tragisches Ereignis überschattete den St. Wendeler Mountainbike-Marathon, als Helmut Maue, der Vorsitzende des Radsportclubs St. Wendel, an Herzversagen verstarb. Nach Jahren der Stagnation hatten am vergangenen Samstag wieder knapp 1000 Radfahrer in die Pedale getreten - 977, um genau zu sein. Das waren fast 200 mehr als im Vorjahr.
Sascha Weber aus St. Wendel nahm die 108-Kilometer-Strecke unter die Räder und wurde 13. 4:18:24,8 Stunden benötigte Weber für die Strecke und war damit 19:24,7 Minuten langsamer als der Gewinner, der Schweizer Profi Lukas Buchli. Der Strecke selbst bescheinigte der Sieger absolute WM-Tauglichkeit.
Es gab die Überlegung, den Mountainbike-Marathon auslaufen zu lassen. "Eventuell ist die Weltmeisterschaft das letzte MTB-Marathon-Rennen in St. Wendel", sagte Organisator Wüst. "Der Aufwand ist einfach riesig, und die Kosten-Nutzen-Rechnung war in den vergangenen Jahren doch etwas schräg."
Ergebnisse Mountainbike-Marathon in St. Wendel
| Kategorie | Strecke | Platz | Name | Land | Zeit |
|---|---|---|---|---|---|
| Herren | 108 Kilometer | 1 | Lukas Buchli | Schweiz | 3:59.00,1 Stunden |
| Herren | 108 Kilometer | 2 | Urs Huber | Schweiz | 4:01.35,1 |
| Damen | 108 Kilometer | 1 | Barbara Kaltenhauser | Deutschland | 5:01.16,8 Stunden |
| Damen | 108 Kilometer | 2 | Katrin Schwing | Deutschland | 5:18.22,2 |
| Herren | 53 Kilometer | 1 | Juul van Loon | Niederlande | 1:58.54,0 Stunden |
| Herren | 53 Kilometer | 2 | Norman Schlegel | Deutschland | 1:59.35,5 |
| Damen | 53 Kilometer | 1 | Bettina Dietzen | Deutschland | 2:17.36,1 Stunden |
| Damen | 53 Kilometer | 2 | Sylvia Stabel | Deutschland | 2:23.09,8 |
| Herren | 30 Kilometer | 1 | Matthias Sutter | Deutschland | 1:07.08,2 Stunden |
| Herren | 30 Kilometer | 2 | Ralf Schweitzer | Deutschland | 1:07.12,3 |
| Damen | 30 Kilometer | 1 | Stefanie Dohrn | Deutschland | 1:22.19,7 Stunden |
| Damen | 30 Kilometer | 2 | Nathalie Mühleck | Deutschland | 1:23.26,4 |
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