Radtour Bremen Blockland Fischerhude: Eine Entdeckungstour

Diese gemütliche Radtour führt Sie vom Bremer Bahnhof durch die Oase der Ruhe, die sich Blockland und Fischerhuder Wümmeniederung nennt. Nur einige Minuten von der City entfernt, lässt es sich ideal mit dem Rad erkunden. Für Radfahrer*innen, Inlineskater*innen und Spaziergänger*innen ist es eines der schönsten Ausflugsziele Bremens.

Die Blockland-Runde

Los geht die Tour am Hauptbahnhof. Mit der Überquerung der Autobahn heißt es »Adé PKW und freie Fahrt für freie Radler!« Die Stadt … welche Stadt? … gerät sofort in Vergessenheit, während sich vor dem Auge eine flache, großartige Landschaft mit einer einzigartigen Geschichte ausbreitet.

Daten und Fakten zur Blockland-Runde

Landwirtschaftlich geprägt wohnen hier weit mehr Kühe als Menschen. Für seltene Tiere und Pflanzen ist dieses Marschland ein wichtiger und geschützter Lebensraum. Hier sind einige interessante Daten zur Blockland-Runde:

  • Einwohner*innen: Etwa 400
  • Kühe: Um die 1700
  • Milchertrag jährlich: 10 Millionen Liter
  • Streckenlänge: 27 Kilometer
  • Anzahl der Kurven: 74
  • Beschilderungen: Ja
  • Niedrigster natürlicher Punkt: 0,7 Meter ü. NN
  • Höchster natürlicher Punkt: 1,8 Meter ü. NN
  • Höchster geschaffener Punkt: Mülldeponie 49,0 Meter ü. NN, Tendenz steigend
  • Tidenhub der Wümme: ca. 2,50 Meter

Profil der Blockland-Runde

Drei Kilometer vom Hauptbahnhof entfernte Kulturlandschaft - Landschaftskulturell, regionalgeschichtlich, schön. Größtenteils autofreies Umfeld. Flach bis sehr flach.

Risiken

Wachhunde, Gegenwind, Ausschwenkende Inlineskater*innen.

Wann man die Route meiden sollte

Am 1. Mai und am Vatertag ist mit ausgelassenen, bis von der Leine gelassenen Männergesellschaften zu rechnen. Bei Deichbruch.

Kulinarische Spezialitäten

Knipp, Buchweizentorte, Bio-Eis, Butterkuchen, Spargel. Knipp ist die Bremer Traditionsspeise schlechthin: Eine Art Grützwurst, die wahlweise mit Brot oder Kartoffeln, unbedingt aber knusprig gebraten und mit einer sauren Gurke verzehrt wird.

BIKE IT! RadServiceStationen

Ihr habt eine Panne oder wollt die Reifen eures Fahrrads aufpumpen? Besucht eine BIKE IT! RadServiceStation auf der Tour. Diese Serviceleistungen findet ihr vor:

  • Flickzeug und Luftpumpe stehen kostenfrei zur Verfügung
  • Werkzeug für kleinere Reparaturen
  • Fahrradschläuche der gängigen Ventilarten
  • Kostenfreie BREMEN BIKE IT! Radkarten

Der Wümme-Radweg: Eine umfassende Tour

Der etwa 250 Kilometer lange Wümme-Radweg geleitet Sie als Rundkurs von der Lüneburger Heide durch die Natur- und Siedlungsräume der Norddeutschen Tiefebene bis zur Mündung in die Weser bei Bremen-Vegesack. Die Wümme entspringt inmitten des Naturparks Lüneburger Heide, am Fuße des Wulfsberges. Diese kleine Erhebung liegt nicht unmittelbar am Wümme-Radweg, sondern unterhalb des Ortes Niederhaverbeck. Von dort bahnt sich die Wümme zunächst als kleines Bächlein ihren Weg durch die wundervolle Heidelandschaft.

Nach und nach wird sie ein wenig breiter und windet sich als kleines Flüßchen durch eine weiträumige, teils unter Naturschutz stehende Wiesenlandschaft. Dabei teilt sie sich in der Nähe des Künstlerortes Fischerhude in einen Nord-, Mittel- und Südarm, die in der Nähe von Borgfeld wieder zusammenfließen. In Ritterhude vereinigt sich die Wümme mit der Hamme und Lesum und mündet nur wenig später als stattlicher Fluß in die Weser.

Genießen Sie eine abwechslungsreiche, durch die Wümme mitgeprägte, norddeutsche Landschaft mit wundervollen Heideflächen, weiträumigen Mooren, stillen Wäldern, saftigen Wiesen und Feldern, Auenlandschaften und Deichen. Zwischendrin laden idyllische Dörfer, reizvolle Kleinstädte, das Künstlerdorf Fischerhude und die Bremer "große weite Welt" zum Entdecken und Verweilen ein. Der Wümme-Radweg führt Sie dabei auf der Nord- und Südroute mal mehr und mal weniger dicht an der Wümme entlang.

Radler können den gesamten Rundweg, aber auch nur die Nordroute oder die Südroute des Wümme-Radwegs erradeln. Möchten Sie den gesamten Wümme-Radweg als Rundkurs (ca. 250 km) fahren, empfehlen wir Ihnen die Route in der Lüneburger Heide zu beginnen, wo die Wümme entspringt. Starten Sie im Heideort Undeloh und fahren Sie zunächst auf der Südroute bis nach Bremen-Vegesack. Auf den letzten 3 km bis zum Vegesacker Museumshafen und zur Vegesacker Weserpromenade verlaufen die Nord- und Südroute parallel. Schließlich geht es auf der überwiegend eingedeichten Nordroute des Wümme-Radweges zurück zum Ausgangspunkt.

Natürlich ist ein Einstieg in den Wümme-Radweg auch an anderen Orten möglich, z. B. in Schneverdingen, Rotenburg (Wümme), Bremen oder Bremen-Vegesack. Stellen Sie sich einfach Ihre individuelle Tour zusammen. Nachfolgend sehen Sie die Etappen bzw. Entfernungen von Ort zu Ort.

Beschilderung und Wegweisung

Der rund 250 km lange Streckenverlauf ist durch die bekannte ADFC-Beschilderung mit ihren Ziel- und Kilometerangaben klar und deutlich ausgeschildert. Folgen Sie dem blau-weißen Logo mit der Aufschrift "Wümme-Radweg" und den Zusätzen "Nord-, Süd- oder Alternativroute".

Gruppenreisen

Sie möchten den Wümme-Radweg mit einer Gruppe radeln? Ab acht Personen unterbreiten wir Ihnen einen Tourenvorschlag für den gesamten Rundkurs oder für Teilstrecken und übernehmen für Sie die Abfrage und Buchung bei unseren fahrradfreundlichen Partnerbetrieben des Wümme-Radweges.

Anreise und Transport

Anreise mit dem Auto

Die Bundesautobahnen A1, A7 und A27 führen Sie in die unmittelbare Nähe des Wümme-Rundkurses. Informieren Sie sich im Vorfeld, bei Ihrem Quartier oder bei der Touristinformation bzw. beim Rathausdes jeweiligen Ortes, wo Sie Ihr Auto kostenfrei oder gegen eine geringe Gebühr abstellen können. Frei parken können Sie in der Regel an den Bahnhöfen des Wümme-Radweges, mit Ausnahme des Bremer Hauptbahnhofes und vom Bahnhof in Bremen-Vegesack.

Verknüpfung mit anderen Radfernwegen

Natürlich können Sie auch mit dem Rad anreisen oder wieder abreisen, z. B. über einen anderen Radfernweg. In Bremen-Vegesack bzw. in Lemwerder (auf der gegenüberliegenden Weserseite, mit der Fähre erreichbar) trifft der Wümme-Radweg z. B. auf den Weser-Radweg. Zwischen Bremen und Fischerhude verläuft der Wümme-Radweg parallel zum Radfernweg Hamburg-Bremen.

Mit der Bahn zum Wümme-Radweg

Mit den Zügen der metronom Eisenbahngesellschaft und der NordWestBahn sowie der Start GmbH erreichen Sie eine Vielzahl von Orten, die direkt oder in der Nähe zum Wümme-Radweg liegen. So können Sie aus Hamburg, Hannover, Bremen und Bremerhaven bequem mit Rad und Zug anreisen oder so auch Teilstrecken des Wümme-Radweges zurücklegen. Nähere Infos zu den Bahnzubringern und den Wümme-Radweg-Startpunkten finden Sie nachfolgend:

  • Einstieg in den Wümme-Radweg direkt in der Lüneburger Heide: Die Regionalbahn Start (RB 38) verkehrt zwischen den folgenden Stationen: Buchholz (Nordheide) - Handeloh - Wintermoor - Schneverdingen - ... - Soltau ... Hannover
  • Einstieg in den Wümme-Radweg zwischen Otter und Bremen-Oberneuland: Die Regionalbahn (metronom RB 41) und der Regionalexpress (metronom RE 4) verkehren zwischen den folgenden Stationen: Hamburg Hbf - Hamburg-Harburg - Buchholz (Nordheide) - Tostedt (5 km bis Otter) - Lauenbrück (nur RB 41) - Scheeßel (nur RB 41) - Rotenburg (Wümme) - Sottrum (nur RB 41) - Ottersberg (nur RB 41) - Sagehorn (nur RB 41) - Bremen-Oberneuland (nur RB 41) - Bremen Hbf
  • Einstieg in den Wümme-Radweg zwischen Bremen Hbf und Bremen-Vegesack: Die Regio-S-Bahn der NordWestBahn verkehrt zwischen den folgenden Stationen: Bremen Hbf - ... - Bremen-Burg - ... - Bremen-Vegesack
  • Einstieg in den Wümme-Radweg zwischen Bremen und Bremerhaven: Die Regio-S-Bahn der NordWestBahn verkehrt zwischen den folgenden Stationen: Bremen Hbf - Bremen-Burg - Ritterhude - Osterholz-Scharmbeck - ... - Bremerhaven Hbf

Mit dem Freizeitbus durch die Lüneburger Heide

Der kostenlose Heide-Shuttle, mit einem Fahrradanhänger für bis zu 15 Räder, fährt vom 15. Juli bis 15. Oktober auf vier Ringlinien zu zahlreichen Orten in der Lüneburger Heide. So gelangen Sie z. B. von Buchholz in der Nordheide bis nach Undeloh, wenn Sie den Heide Shuttle Ring 3 nehmen. Auch von Schneverdingen und Bispingen kommen Sie mit dem Heide-Shuttle in die Lüneburger Heide.

Die Busse fahren an jedem Wochentag, auch an Sonn- und Feiertagen. Insgesamt verkehren die Heide-Shuttle-Ringlinien in der Zeit von ca. 9.00 - 19.00 Uhr sechs bis acht Mal am Tag zwischen den einzelnen Orten.

Weitere Informationen

Der Begleitprospekt Wümme-Radweg enthält allgemeine Informationen über Routenverlauf, Strecke, Anreise, touristische Highlights und Adressen von fahrradfreundlichen Übernachtungsbetrieben und Gastronomen in maximal 2 km Entfernung entlang zur Wegstrecke. Sie können den Prospekt bei den touristischen Ansprechpartnern entlang des Radfernweges erhalten oder beim Touristikverband Landkreis Rotenburg (Wümme) e.V.

Spiralo-Radwanderkarte „Wümme-Radweg“Im Maßstab 1:50.000; zum Preis von 9,95 €; ISBN 978-3-96990-051-2; u.a. im Buchhandel und bei den touristischen Ansprechpartnern am Wümme-Radweg erhältlich. Gerne können Sie die Radwanderkarte auch für 9,95 Euro (zzgl.

Zahlreiche Betriebe haben sich inzwischen besonders auf die Bedürfnisse radelnder Gäste eingestellt. Vom Ferienhaus über das Sterne-Hotel bis hin zu Restaurants bieten alle aufgeführten Gastgeber einen besonders fahrradfreundlichen Service an.

Die Fischerhude-Runde

In nordöstlichen Bremen, genauer gesagt im Stadtteil Horn, begann unsere ca. 34 km lange Fahrradrunde nach Fischerhude. Geschafft! An einem Bauernhaus war ein winziger Stand aufgebaut, der Adventskränze und anderen selbstgemachten Weihnachtsschmuck zur Selbstbedienung anbot.

Sie führt durch bunte Wiesen, lauschige Wälder, Dünenlandschaften und über diverse Brücken von Bremen aus gen Nordosten. An der Strecke liegen: 6 Naturschutzgebiete, 5 Wälder, 27 Gewässerüberquerungen, 3 Aussichtserhöhungen, 1 freiwillige Feuerwehr, 1 Windmühle.

Profil der Fischerhude-Runde

Weites Land und saftige Wiesen, Flussläufe und Wassergräben, dichte Wälder und schmale Pfade, und gelegentlich ein Dorf. Größtenteils autofrei, wenig städtisch, sehr ländlich. Nach der Runde weiß man, was man getan hat. Für Bremer Umland-Verhältnisse reichlich hügelig, mit überschaubaren Höhenmetern.

Risiken

Lauernde Wurzeln, Treibsand, Gefühl des Beobachtetwerdens - durch Rehe.

Straße oder Gelände

Diese Tour enthält einige Abschnitte auf Forstwegen und schmalen Pfaden durchs Unterholz. All diese Stellen lassen sich jedoch durch Asphalt- oder Forstweg-Varianten umgehen.

Weitere Routeninformationen

Der Wümme-Radweg teilt sich in eine Nordroute und eine Südroute. Zusammen ergibt sich ein Rundkurs mit einer Länge von etwa 250 km. Wer dem Lauf der Wümme auf dem Weg folgen möchte, dem sei der Start in Wilsede empfohlen. Von der beschaulichen Lüneburger Heide geht es, praktisch von der Quelle, immer weiter Richtung Bremen, wo die Wümme in die Lesum mündet.

Die Nordroute (127 km) verläuft durch die nördliche Wümme-Landschaft und beginnt in der Regel in Wilsede, dem autofreien Zentralort des Naturschutzgebietes Lüneburger Heide. Sie führt nach Bremen-Vegesack. Auch die Südroute (137 km) beginnt in Wilsede und endet in Bremen-Vegesack, verläuft jedoch durch die südliche Wümme-Landschaft.

Bis voraussichtlich Ende 2025 sind in Ritterhude die Schlossbrücke am Hammeforum sowie die Straße Hindenburgdeich gesperrt. Der Radverkehr wird über die Riesstraße, Dammbrücke und die K43 geführt.

Das Dörfchen Wilsede, Zentralort des Naturschutzgebietes Lüneburger Heide, ist nur per Fahrrad, Kutsche oder zu Fuß zu erreichen und konnte sich so den Charme vergangener Zeiten bewahren. Beliebtes Ziel in der Umgebung ist der Wilseder Berg, mit 169 Metern höchster Berg der Lüneburger Heide, dessen Gipfel Sie auf einer Alternativroute des Wümme-Radweges passieren. Nicht weit entfernt liegen Undeloh und Handeloh mit ihren traditionellen Fachwerkhäusern, umgeben von Wacholderheide und Mooren, Wiesen und Wäldern.

Auf Ihrer weiteren Fahrt durchqueren Sie das Königsmoor, ein Hochmoor, das zum Teil als kultiviertes Ackerland genutzt und zum Teil der Natur überlassen wird. Erleben Sie anschließend heimische Haus- und Wildtierrassen hautnah in den zugänglichen Freigehegen des LandParks Lauenbrück. Ihre nächste Station ist Scheeßel. Anschließend erreichen Sie die Kreisstadt Rotenburg (Wümme). Die Fußgängerzone lädt zu einem ausgiebigen Bummel ein. Zahlreiche Veranstaltungen ergänzen das kulturelle Leben der Stadt.

Der Weg führt weiter nach Sottrum mit seinem kulturellen Zentrum, dem Heimathaus aus dem Jahr 1630. Entdecken Sie im Weiteren den Flecken Ottersberg mit dem idyllischen Ort Fischerhude. Dessen historischer Kern sowie die malerische Umgebung ließen hier im letzten Jahrhundert eine Künstlerkolonie entstehen.

Der Wümme-Radweg führt Sie weiter in die Borgfelder Wümmewiesen, Bremens größtes Naturschutzgebiet, bestehend aus Feuchtwiesen- und -weiden, Tümpeln, Gräben und Stillgewässern. Das Gebiet ist als Rastplatz für Zugvögel und Brutplatz für verschiedenste Vogelarten von besonderer Bedeutung.

In Ritterhude vereinigen sich Wümme und Hamme zur Lesum, die schließlich in Bremen-Vegesack in die Weser mündet. Der Bremer Stadtteil Burglesum ist geprägt durch eine Kombination städtischer und ländlicher Einflüsse, sein reiches Grün und das Lesumufer, das zum Rasten einlädt. Im Stadtteil Vegesack erhalten Sie zahlreiche maritime Eindrücke. Wahrzeichen des Ortes ist ein meterhohe Walkiefer aus Bronze, im Hafen liegen alte Traditionsschiffe.

Von Bremen-Vegesack radeln Sie am südlichen Ufer der Lesum entlang durch das Werderland. Die Wiesen, Weiden und Gräben dieses Gebietes stellen wertvolle und artenreiche Lebensräume dar. Anschließend durchqueren Sie das Hollerland, das seinen Namenvon den Holländern erhielt, die es kultivierten, und das heute wegen seiner überregionalen Bedeutung für seltene Tiere und Pflanzen unter Naturschutz steht.

Genießen Sie auf Ihrem weiteren Weg den Blick vom Naturschutzgebiet Vossberge über das Wümmetal und den Ort Hellwege, der vom Heuhotel bis zur komfortablen Unterkunft und auch gastronomisch Einiges zu bieten hat. Genau wie auf der Nordroute durchqueren Sie auch auf der Südroute des Wümme-Radweges Rotenburg, Scheeßel und Lauenbrück.

Auf dem letzten Teilstück entfernen sich die beiden Routen dann wieder etwas weiter voneinander. Die Südroute führt Sie nach Fintel, das umgeben ist von weiten Moor- und Heideflächen. Vom Leben und Schaffen des niederdeutschen Dichters Friedrich Freudenthal zeugen heute noch sein Wohnhaus sowie ein Denkmal. Anschließend erreichen Sie den Luftkurort Schneverdingen direkt am Naturschutzgebiet Lüneburger Heide. Kleine Geschäfte laden zum Stöbern ein, hervorragende Restaurants erwarten Sie. Die ländliche Umgebung ist geprägt von Bauernhöfen und bietet naturnahe Erholung und vor allem Ruhe.

Um die Heide in voller Pracht bewundern zu können, müssen Sie nicht unbedingt im August oder September kommen, denn im Heidegarten, einem Schaugarten mit etwa 80.000 Pflanzen, blüht die Heide das ganze Jahr. Das bedeutendste Ereignis ist natürlich trotzdem das traditionelle Heideblütenfest am letzten Wochenende im August.

Sie durchqueren nun die größten zusammenhängenden Heideflächen Mitteleuropas: Über 230 km² Heide stehen hier unter Naturschutz und bilden eines der größten Naturschutzgebiete Deutschlands. Ziel ist die Erhaltung dieser alten Kulturlandschaft mit ihrer Vielfalt an Lebensräumen und Arten. Der „Verein Naturschutzpark“ betreut die meisten Heideflächen und unterhält drei Naturinformationshäuser zum Thema „Lüneburger Heide“ in Undeloh, Döhle und Niederhaverbeck.

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