Der Schwarzwald und die Alb zählen zu den schönsten Naturparadiesen Europas. Die Region zwischen Schwarzwald und der Quellregion Donau bietet anspruchsvolle Strecken für sportliche Radler ebenso wie entspannte Touren für E-Biker und Familien. Mountainbiker finden wilde Trails und Bike-Parks.
Ob mit dem klassischen Drahtesel, dem Mountainbike oder mit einem modernen E-Bike ist dir überlassen. Auf zwei Rädern kannst du das Schwarzwald-Panorama entspannt im Vorbeifahren genießen. Über weite Höhen mit Fernblick oder an malerischen Flüssen entlang, durch enge Täler und Schluchten im Schwarzwald oder über offene Weiten Richtung Quellregion Donau und die Schweiz.
Radfahren im RadParadies
Die abwechslungsreichen Rundtouren bieten für jeden Anspruch etwas. Sportliche Strecken mit vielen Höhenmetern im Schwarzwald, wie die „Energie-Route“ und „Uhren-Route“ oder entspannt mit Alpensicht auf der „Quellen-Route“ ab Bad Dürrheim. Erkunde die schöne Umgebung mit dem Rad und lass dich von Seen und den idyllischen Landschaften beeindrucken.
Unterwegs auf zwei Rädern gibt es im Hochschwarzwald einiges zu entdecken. Die passende Unterkunft bieten unsere spezialisierten Gastgeber:innen. Das Fahrrad sicher geparkt, können hier die müden Beine hoch gelegt werden. Bitte beachtet, dass die Passstraße Feldberg aktuell von Todtnau kommend aufgrund von Bauarbeiten gesperrt ist.
Entdecke auf den Fahrradrouten die Einzigartigkeit der Schwarzwälder Mittelgebirgslandschaft und viele wunderschöne Sehenswürdigkeiten. Im Hochschwarzwald werden die Waden gefordert, denn es geht schwarzwaldtypisch häufig bergauf und bergab. Mit dem E-Bike verlieren Anstiege ihren Schrecken, die Entfernungen schrumpfen. Probiere es aus - leihe dir ein E-Bike für einen Tag aus! Entdecke den Hochschwarzwald auf zwei Rädern.
E-Bike als Alternative zum Auto
Lasst euer Auto für die Dauer eures Urlaubs stehen und entdeckt den Schwarzwald mit einem kostenlosen und hochwertigen E-Bike. Mit dieser Aktion möchten wir euch eine attraktive Alternative zum Auto bieten: Indem ihr das E-Bike möglichst häufig nutzt und dafür den Pkw stehen lasst, tragt ihr aktiv zur Reduzierung von Lärm, Emissionen und Verkehr bei.
Bikepacking im Schwarzwald
Eine Radreise durch den Südschwarzwald hört sich erst einmal verrückt und anstrengend an, denkt man doch an die vielen Berge und Gipfel. Bikepacking ist im Prinzip Radreisen mit Gepäck, welches einen gewissen Grad an Autarkie zulässt. Das Gepäck wird nicht wie beim klassischen Radreisen in 2, 4 oder 6 Taschen an Gepäckträgern befestigt, sondern in kleinen, leichten und flexibel fixierbaren Taschen direkt am Rad.
Vorbereitung auf unvorhersehbare Ereignisse
Musstest du auch schonmal eine Radtour aufgrund von einer Panne, Unwetter oder weiteren unvorhersehbaren Ereignissen abbrechen?
Mountainbike- und Graveltouren
Das höchste Mittelgebirge Deutschlands bietet hervorragende Voraussetzungen für ausgedehnte und abwechslungsreiche Graveltouren. Ein Wegenetz von über 1.600 km sorgt dafür, dass es auf dem Rad nicht so schnell langweilig wird. Egal ob knackige Anstiege, sanfte Hochebenen, flache Tretpassagen mit Tempo oder rasante Abfahrten - der Hochschwarzwald bietet die freie Auswahl.
Die Mountainbike Touren durch den Schwarzwald bieten anspruchsvolle Aufstiege und rasanten Abfahrten entlang steiler Berghänge und natürlicher Bergseen. Die Singletrails führen durch grüne Wälder und das atemberaubende Bergpanorama. Auf den schmalen Wegen entlang des Schluchsees oder des Titisees vergisst du den Alltagstress und bekommst den Kopf frei.
RadROUTENPLANER BW
Die bestmögliche Route für Radler:innen liefert der RadROUTENPLANER BW. Über 40.000 Kilometer an Radwegen sind im RadROUTENPLANER integriert - darunter das etwa 4.500 Kilometer lange Netz der Landesradfernwege. Nutzer:innen können ihren Start- und Zielort angeben, der Planer berechnet für sie dann eine ideale Radroute. Die Route passt sich dabei an die Bedürfnisse der Radler:innen an. So kann ausgewählt werden mit welchem Radtyp gefahren wird, etwa mit einem Mountainbike oder Rennrad.
Der RadROUTENPLANER integriert weitere wichtige Informationen für Radler:innen. Wer unterwegs eine Panne hat, kann nachschauen, wo sich der nächste Radservice-Punkt mit Werkzeug für die Reparatur befindet. Wer längere Fahrradtouren durch das Land plant, erhält zudem Informationen zu geeigneten Unterkünften für Radler:innen. Der Routenplaner setzt dabei auf das bett&bike Angebot des ADFC.
Ausbau des Radwegenetzes
2.000 Kilometer an neuen Radwegen sollen in Baden-Württemberg entstehen. Radschnellwege bieten Radfahrer:innen die Möglichkeit, längere Strecken zügig und sicher zurückzulegen.
Der Schwarzwald-Radweg
Wer die beeindruckende Wanderregion Schwarzwald auf dem Rad erleben möchte, für den bietet der ca. Aktuell weist der Schwarzwald-Radweg eine Länge von ca. 375 km aus. Beim Aufstieg sind ca. 7.200 m zu bewältigen, beim Abstieg ca. 7.000 m. Startpunkt ist der Südausgang des Hauptbahnhofs in Karlsruhe, Ziel ist der Hauptbahnhof in Lörrach.
Die Bewältigung der gesamten Strecke, aber auch die von Teilstrecken, ist eine Herausforderung. Der Radweg erfordert ein hohes Maß an Kondition, besonders, wenn auf reine Muskelkraft gesetzt wird. Pedelecs oder E-MTB bieten einem breiteren Publikum die Möglichkeit, den Schwarzwald per Rad zu erkunden. Ob elektrisch oder mit Muskelkraft: Empfohlen wird ein robustes Trekkingrad oder ein Mountainbike.
Auf Forstwegen oder Nebenstraße gilt die traditionelle Beschilderung: weiße Schilder mit der roten Raute des Schwarzwaldvereins mit einem Fahrradsymbol. Wer sich in das Abenteuer Schwarzwald-Radweg stürzt, sollte sich Zeit nehmen.
Etappen des Schwarzwald-Radwegs
- 1. Etappe: Karlsruhe nach Gernsbach (Murgtal)
- Ca. 71 km, 1.200 Höhenmeter
- Vom Hauptbahnhof bis Geigersberg ebene Radwanderwegkilometer, danach mäßige und kurze Anstiege bis Pfinzweiler. Erster steiler Streckenabschnitt hinauf nach Dobel. Der Weithäuslesplatz ist der höchst gelegene Punkt der 1. Etappe. Steile bis sehr steile Abfahrt zur Plotzsägmühle an der Alb.
- 2. Etappe: Gernsbach nach Baiersbronn-Obertal
- Ca. 56 km, 1.100 m Aufstieg
- Entspanntes Radeln von Gernsbach bis Raumünzach, dafür lange anhaltende Steigung zwischen Raumünzach und Hundseck an der Schwarzwaldhochstraße.
- 3. Etappe: Baiersbronn-Obertal nach Haslach (Kinzigtal)
- Ca. 70 km, 900 Höhenmeter
- Von Baiersbronn-Obertal bis zur Schwarzwaldhochstraße durchgehende Steigung. Ansonsten kaum nennenswerte Anstiege. Entspanntes Radeln vorbei am Kniebis zum Zwieselberg und lange Etappen auf Forstwegen nach St. Roman, danach Abfahrt nach Wolfach ins Kinzigtal.
- 4. Etappe: Haslach (Kinzigtal) nach Neustadt (Schwarzwald)
- Ca. 66 km, 1.542 Höhenmeter
- Langanhaltende Steigung von Mühlenbach bis Landwasser Eck. Recht entspannt bis Schonach. Steigung auch zur Kalten Herberge.
- 5. Etappe: Neustadt (Schwarzwald) bis zum Wiedener Eck
- Ca. 50 km, 1.500 Höhenmeter
- Sehr schön sind die Blicke auf den Titisee. Die Wege-Charakteristik weist häufige Wechsel zwischen steilen Anstiegen und Abfahrten.
- 6. Etappe: Wiedener Eck nach Lörrach
- Ca. 69 km, 1.200 Höhenmeter
- Zunächst Anstieg vom Wiedener Eck zum Lückle, dann erholsames Radeln bis Oberböllen. Anstieg und Abfahrt nach Neuenweg und von dort bis Egerten teilweise steiles bergauf. Schöne Abfahrt ins Kandertal und nur noch kurze Steigungen zum roten Rain und hinter Nebenau.
Historischer Blick zurück
Die Planung des Radwegs Mitte der 90er Jahre fand gemeinsam mit dem Landesfremdenverkehrsverband Baden-Württemberg statt, die Umsetzung organisierte der Schwarzwaldverein unter Federführung der damaligen Hauptfachwartin Gisela Tillmanns. Im April 1997, nach nahezu drei Jahren Vorbereitungszeit, eröffnete der damalige Präsident Eugen Dieterle im Kreise zahlreicher Helferinnen und Helfer den Schwarzwald-Radweg mit einer kleinen Zeremonie am Karlsruhe Hauptbahnhof.
Ursprünglich als Mountainbikeweg geplant, galt dieser Radfernweg als Reaktion des Schwarzwaldvereins auf die zunehmende Verbreitung des Mountainbikes: Seit den 1980er Jahren nutzten Radfahrer verstärkt auch die Wanderwege des Schwarzwaldvereins, in besonders die attraktiven Fernwanderwege. Mit dem Schwarzwald-Radweg, der damals auf ca. Ein herzlicher Dank gilt allen ehrenamtlichen Radweg-BetreuerInnen, die sich in den vergangenen Jahren für die Durchgängigkeit der Beschilderung eingesetzt haben und damit ein unbeschwertes Raderlebnis ermöglichten.
Weitere Radwege und Routen
Naturpark-Radweg Schwarzwald Mitte/Nord
Wer den größten Naturpark Deutschlands mit dem Fahrrad erkunden will, ist auf dem Naturpark-Radweg genau richtig. Auf 260 Kilometern führt die 2022 neu zertifizierte ADFC-Qualitätsradroute Radler einmal um den Naturpark Schwarzwald Mitte/Nord herum - durch vielfältige Landschaften und schöne Städtchen. Entlang der Strecke finden Feinschmecker zahlreiche kulinarische Höhepunkte - etwa bei einem Besuch der Naturpark-Wirte oder bei einer Kostprobe auf dem Bauernhof. Auch spannende Einblicke in die Geschichte und Kultur der Region kommen nicht zu kurz. Folgen Sie einfach dem Naturpark-Logo! Übrigens eignet sich die Strecke auch für E-Biker - bei zahlreichen E-Bike-Tankstellen können Sie den Akku Ihres Pedelecs kostenlos aufladen.
6-tägige Radreise auf dem Naturparkradweg Schwarzwald Mitte/ Nord
Mit unserer 6-tägigen Radreise auf dem Naturparkradweg Schwarzwald Mitte/ Nord können Sie alle Highlights der Tour unbeschwert genießen.
Reiseprogramm
- Tag 1: Individuelle Anreise nach Freudenstadt
Nach der Anreise haben Sie Zeit Freudenstadt zu erkunden. Freudenstadt hat Deutschlands größten Marktplatz, der neben Wiesenflächen und Fontänen zahlreiche Cafes und Ausblick auf die Stadtkirche bietet. Am Marktplatz startet morgen Ihre Radtour. Weitere Sehenswürdigkeiten sind das Besucherzentrum Schwarzwaldhochstraße, das Freudenstädter Bähnle, die Aussichtsplattform Elbbachseeblick, der Kienberg, das Besucherbergwerk, die Experimenta und das Rotwildgehege und Bärenschlössle im Christophstal. Diese können Sie auch am Tag der Abreise bewundern.
- Tag 2: Von Freudenstadt nach Gengenbach (78 km, ↗ 423m ↘ 983m)
Die Radtour beginnt am Marktplatz in Freudenstadt. Von hier geht es etwas bergauf bis zum Friedrichturm, der eine schöne Aussicht bietet. Weiter geht es auf Schotterwegen durch einen Wald bis nach Loßburg, das den nördlichen Beginn des Kinzigtal bildet. Immer entlang des Flusses Kinzig fahren Sie durch kleine Ortschaften mit Fachwerk. Bei Alpirsbach können sich Bierfreunde die Brauwelt des Alpirsbacher Klosterbräus ansehen. Im Verlauf des Radwegs können Sie beobachten wie der Fluss immer breiter wird und die Hänge ab Schiltach weniger steil abfallen. Wolfach liegt auf der Hälfte der heutigen Strecke und lohnt sich daher gut für eine Rast. Einige Kilometer weiter radeln Sie durch die Altstadt von Haslach und auch die weiteren Städte entlang der Strecke haben schöne historische Altstädte. Den Schleifen des Flusses folgend, erreichen Sie bald das heutige Etappenziel Gengenbach.
- Tag 3: Von Gengenbach nach Kuppenheim (75 km, ↗ 441m ↘ 487m)
Kurz hinter Gengenbach öffnet sich die Landschaft und es geht in die weite Rheinebene. Vorbei an der Naturpark-Marktscheune geht es nach Offenburg. Unterwegs haben Sie einen Blick auf die imposante Jugendherberge Schloss Ortenberg. Durch das Zentrum von Offenburg führt Sie der Radweg mitten in die Natur, über Felder und Obstwiesen bis in die bewaldeten Hänge des Schwarzwalds. Von Offenburg geht es durch kleine Ortschaften und über Achern bis nach Bühl. Anschließend radeln Sie durch Weinberge bis nach Baden-Baden Oos, wo sich ein Abstecher nach Baden-Baden lohnt. Ohne größere Höhenunterschiede führt der Radweg über die sanften Ausläufer des Schwarzwalds am Rande der Rheinebene. Im Etappenziel Kuppenheim lohnt sich ein Abstecher zum malerischen Schloss Favorite und ein kleiner Spaziergang durch die schmalen Gassen und entlang der Stadtmauer in der Kuppenheimer Altstadt.
- Tag 4: Von Kuppenheim nach Höfen an der Enz (57 km, ↗ 852m ↘ 622m)
Kurz hinter dem heutigen Startpunkt wird in Gaggenau der Fluss Murg überquert. Anschließend fahren Sie an der Bergkante entlang über Oberweier und Malsch und folgen dem Rheintal-Radweg bis nach Ettlingen, wo der Radweg mitten durch die Altstadt und am Schloss vorbeiführt. Hinter Ettlingen geht es an der Alb entlang bergauf. Bei Marxzell verlassen Sie das Ufer der Alb und es geht in das Holzbachtal bis Straubenhardt, wo die historische Grenze zwischen Baden und Württemberg liegt. Ab Neuenbürg geht es schließlich entlang der Enz, bis das Etappenziel Höfen an der Enz erreicht wird.
- Tag 5: Von Höfen an der Enz nach Freudenstadt (59 km, ↗ 901m ↘ 534m)
Die 4. Etappe bietet zwei verschiedene Routen: eine verläuft über den Sommerberg und eine entlang der Enz.
- Über den Sommerberg:Von Höfen an der Enz gelangt man über Calmbach in den Kurort Bad Wildbad. Hier geht es mit dem Rad in die Seilbahn und hinauf auf den Sommerberg. Oben angelangt kann der Baumwipfelpfad mit Aussichtspunkt besucht werden. Der Radweg verläuft weiter auf Forstwegen in Richtung Wildsee, vorbei an der Grünhütte und zur Weißensteinhütte. Um das Wildseemor herum, fahren Sie bergauf bis zum Hohloh. Hier steht der Kaiser-Wilhelm-Turm, der abermals eine fantastische Aussicht bietet, die bei schönem Wetter bis in die Rheinebene und zu den Vogesen reicht. Durch den Wald geht es weiter zur Prinzenhütte und von dort bergauf auf der alten Weinstraße bis nach Seewald, wo die beiden Wegvarianten der vierten Etappe wieder zusammenführen. Oberhalb des Murgtals geht es nun sanft bergab auf Forst- und Radwegen bis zum Ausgangspunkt der Radtour, nach Freudenstadt auf den Marktplatz.
- Entlang der Enz:Die Variante durch das Enztal ist aufgrund der Steigung von 900 Höhenmeter eher für sportlichere Radfahrer geeignet. Von Höfen an der Enz gelangt man über Calmbach in den Kurort Bad Wildbad. Vorbei an kleineren Ortschaften wie Lautenhof, Christophshof, Sprollenmühle und Enzklösterle geht es immer bergauf an der Enz entlang bis zu ihrem Ursprung in Gompelscheuer, dem Zusammenfluss aus Kaltenbach und Laubbach. Das steilste Stück erwartet sie von Enzklösterle nach Poppeltal und Seewald. Dort treffen sich die Radwegvarianten der letzten Etappe wieder.
Preise und Leistungen
6-tägige Etappenreise auf dem Naturpark-Radweg Schwarzwald Mitte/Nord
Reisezeitraum: 1. März bis 31. Oktober
Reiseleistungen
- 5 Übernachtungen mit Frühstück in fahrradfreundlichen Mittelklassehotels oder Gasthöfen
- Zimmer mit Bad oder Dusche/WC
- ausführliches Informationsmaterial
- GPX-Daten
| Zimmerart | Preis pro Person |
|---|---|
| Doppelzimmer | ab 429 € |
| Einzelzimmer | ab 549 € |
Derzeit können nur Radreiseanfragen bearbeitet werden, deren geplanter Reisebeginn mindestens 6 Wochen in der Zukunft liegt. Das Angebot gilt vorbehaltlich Verfügbarkeit.
Der ADFC: Ihr Partner für sicheres Radfahren
Der Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club e.V. (ADFC) ist mit bundesweit mehr als 190.000 Mitgliedern, die größte Interessenvertretung der Radfahrerinnen und Radfahrer in Deutschland und weltweit. Politisch engagiert sich der ADFC auf regionaler, nationaler und internationaler Ebene für die konsequente Förderung des Radverkehrs.
Vorteile einer ADFC-Mitgliedschaft
Radfahren muss sicherer und komfortabler werden. Wir nehmen dafür - auch Dank Ihrer Mitgliedschaft - nicht nur Einfluß auf Bundestagsabgeordnete, sondern setzen uns auf Landes- und Kommunalebene für die Interessen von Radfahrern ein. Für Sie hat die ADFC Mitgliedskarte aber nicht nur den Vorteil, dass wir uns für einen sicheren und komfortablen Radverkehr einsetzen: Sie können egal, wo Sie mit Ihrem Fahrrad unterwegs sind, deutschlandweit auf die AFDC-Pannenhilfe zählen. Außerdem erhalten Sie mit unserem zweimonatlich erscheinenden ADFC-Magazin Information rund um alles, was Sie als Radfahrer politisch, technisch und im Alltag bewegt. Zählen können ADFC-Mitglieder außerdem auf besonders vorteilhafte Sonderkonditionen, die wir mit Mietrad- und Carsharing-Anbietern sowie Versicherern und Ökostrom-Anbietern ausgehandelt haben.
Verkehrssicherheit: Was Sie beachten sollten
Wie ein Fahrrad verkehrstauglich auszustatten ist, legt die Straßenverkehrszulassungsordnung (StVZO) fest. Vorgesehen sind darin zwei voneinander unabhängige Bremsen, die einen sicheren Halt ermöglichen. Für Aufmerksamkeit sorgen Radler*innen mit einer helltönenden Klingel, während zwei rutschfeste und festverschraubte Pedale nicht nur für den richtigen Antrieb sorgen. Je zwei nach vorn und hinten wirkende, gelbe Rückstrahler an den Pedalen stellen nämlich darüber hinaus sicher, dass Sie auch bei eintretender Dämmerung gut gesehen werden können. Ein rotes Rücklicht erhöht zusätzlich die Sichtbarkeit nach hinten und ein weißer Frontscheinwerfer trägt dazu bei, dass Radfahrende die vor sich liegende Strecke gut erkennen. Reflektoren oder wahlweise Reflektorstreifen an den Speichen sind ebenfalls vorgeschrieben.
Sicherheits Tipps für Radfahrer
Menschen, die Rad fahren oder zu Fuß gehen, gehören zu den ungeschützten Verkehrsteilnehmern. Sie haben keine Knautschzone - deshalb ist es umso wichtiger, sich umsichtig im Straßenverkehr zu verhalten. Dazu gehört es, selbstbewusst als Radfahrender im Straßenverkehr aufzutreten, aber gleichzeitig defensiv zu agieren, stets vorausschauend zu fahren und mit Fehlern von anderen Verkehrsteilnehmern zu rechnen.
Passen Sie Ihre Fahrweise der entsprechenden Situation an und verhalten Sie sich vorhersehbar, in dem Sie beispielsweise Ihr Abbiegen durch Handzeichen ankündigen. Halten Sie Abstand von Lkw, Lieferwagen und Kommunalfahrzeugen. Aus bestimmten Winkeln können Fahrer nicht erkennen, ob sich seitlich neben dem Lkw Radfahrende befinden. Das kann bei Abbiegemanövern zu schrecklichen Unfällen führen.
Pedelecs und E-Bikes: Was ist der Unterschied?
Das Angebot an Elektrofahrrädern teilt sich in unterschiedliche Kategorien auf: Es gibt Pedelecs, schnelle Pedelecs und E-Bikes. Pedelecs sind Fahrräder, die durch einen Elektromotor bis 25 km/h unterstützt werden, wenn der Fahrer in die Pedale tritt. Bei Geschwindigkeiten über 25 km/h regelt der Motor runter. Das schnelle Pedelec unterstützt Fahrende beim Treten bis zu einer Geschwindigkeit von 45 km/h. Damit gilt das S-Pedelec als Kleinkraftrad und für die Benutzung sind ein Versicherungskennzeichen, eine Betriebserlaubnis und eine Fahrerlaubnis der Klasse AM sowie das Tragen eines Helms vorgeschrieben.
Ein E-Bike hingegen ist ein Elektro-Mofa, das Radfahrende bis 25 km/h unterstützt, auch wenn diese nicht in die Pedale treten. Für E-Bikes gibt es keine Helmpflicht, aber Versicherungskennzeichen, Betriebserlaubnis und mindestens ein Mofa-Führerschein sind notwendig. E-Bikes spielen am Markt keine große Rolle.
ADFC empfohlene Radtouren
Wir können die Frage eindeutig bejahen, wobei wir Ihnen die Auswahl dennoch nicht leicht machen: Der ADFC-Radurlaubsplaner „Deutschland per Rad entdecken“ stellt Ihnen mehr als 165 ausgewählte Radrouten in Deutschland vor. Zusätzlich vergibt der ADFC Sterne für Radrouten. Ähnlich wie bei Hotels sind bis zu fünf Sterne für eine ausgezeichnete Qualität möglich.
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