Mit dem Fahrrad quer durch Deutschland - eine Radtour vom Norden in den Süden. Vom nördlichsten Punkt Deutschlands, Flensburg, bis nach Oberstdorf. Viel größer kann eine A-B Route durchs Land nicht sein. Spannend, diese Entfernung mal mit dem Fahrrad auszumessen.
Die Tour habe ich im Kopf etwa ein halbes Jahr vorher schon festgesetzt. Eine extra Vorbereitung gab es aber nicht. Die täglichen Etappen sind alle weit unter meinem Maximum und somit konnte ich die Tour recht entspannt angehen.
Die Planung und Vorbereitung
Ich habe vorab verschiedene Systeme für die Navigation ausprobiert. Vom Teasi über Garmin, Komoot und Google Maps. Da ich gerade in Korsika letztes Jahr nur noch Komoot genutzt habe, wollte ich diesmal es auch für die Planung einsetzen und wenn möglich eine Route mit so vielen Radwegen und kleinen Straßen finden wie möglich.
Mit der Open Cycle Map werden hier auch die ganzen Wege angezeigt mit ihren Abkürzungen. Nachdem die Planung fertig war, auch noch ein paar hilfreiche Tipps und Änderungen hier aus dem Forum, habe ich nochmal im groben das Ganze mit google Satelite geprüft um keine bösen Überraschungen zu erleben.
Ursprünglich wollten wir in den Bergen starten und dann nach Flensburg. Allerdings kenne ich den tollen Kollegen „Wind“ und weiß wie gerne er bei Touren pustet, die in Richtung Norden gefahren werden. Deshalb ist es strategisch sinnvoll, dem Wind den Rücken zu kehren und ihn für uns arbeiten zu lassen.
Ein weiterer Grund sind die Berge. Sie könnten wir in den ersten Tagen schon hinter uns lassen und immer fein abwärts fahren. Doch geht es wirklich nur runter, oder sagt das nur das Höhenprofil? Im Detail sind auch dort gute Steigungen zu finden.
Diese können uns am Anfang schon Zeit rauben. Die ersten drei Tage einer längeren Tour hat man ja doch immer mit seinen Muskeln zu kämpfen. Sich im Flachland „warm“ zu fahren kann nicht schaden. Die Herausforderungen in Mitteldeutschland und den Alpen im Süden, nehmen wir dann gerne einige Tage später sportlich entgegen.
Die Etappen der Radtour
Die Tour wird in mehreren Etappen gefahren. Besonders die erste Hälfte der Tour sollen täglich deutlich über 100 km zurückgelegt werden. Dadurch verschaffen wir uns Luft nach „oben“ und können in Richtung Berge auch mal weniger Kilometer pro Tag machen, ohne aus dem Zeitfenster zu fahren. Maximal sind wir zehn Tage unterwegs.
Im Moment stehen die genauen Fahrräder noch nicht fest. Wir schließen aber Fullys und Rennräder aus. Sind eher mit Tourenrädern und Hardtail MTB unterwegs. Schließlich muss Gepäck transportiert werden. Und das geht an Fahrradtaschen am besten. Der Rücken sollte frei bleiben. Optimal wären hochwertige Reiseräder.
Ich fahre die Distanz nicht allein und ich habe mich auch von Beginn an nicht allein dafür entschieden. Ganz ursprünglich war es Jens, ein guter Freund aus Berlin, der vor ein paar Jahren schon mit mir die neue Herausforderung suchte. Wir wollten einmal quer durchs Land. Nun habe ich vor einigen Monaten Carsten (Fahrradmagazin.net) auf eine solche Tour angesprochen. Und was soll ich sagen, er ist dabei!
Ich habe Deutschland mit dem Fahrrad durchquert. Der Start war die schöne Stadt Flensburg im Norden des Landes. Ziel sollte am Ende der Tour die Panorama-Stadt Oberstdorf sein. Der Reihe nach.
Die erste Etappe: Flensburg
Pünktlich, mit 45 Minuten Verspätung, ging es am ersten Tag in Flensburg los. Für Carsten und Oliver war es die vermeintlich härteste Tour - reine Kopfsache. Es standen 170 km auf dem Plan und somit mehr, als die beiden bisher je am Stück gefahren sind. Ich sah die Herausforderung dieser Distanz ebenfalls. Allerdings aus einer etwas anderen Perspektive. Nämlich aus Sicht der Zeit. Meine Gedanken waren eher bei der Uhr. Der erste Tag lief gut.
Wir hatten wenig Wind und keine echten Höhenmeter. Vielleicht 200 Hm auf die komplette Distanz. Typisch Flachland. Pannenfrei sind wir gemeinsam bis Glückstadt gefahren. Das sind 140 km bis zur bekannten Elbfähre. Hier verabschiedeten wir uns. Die beiden sind die letzten 30 Kilometer mit dem Wohnmobil mitgefahren. Ich habe mit dem Fahrrad die Elbe überquert (auf der Fähre, natürlich!) und bin von dort die restlichen 30 Kilometer allein zum Ziel.
Zweite Etappe: Richtung Hannover
Nach Hannover sollte mich Tag 2 führen. Allerdings will ich Großstädte wann immer sie kommen, vermeiden. Deshalb entschied ich mich morgens dazu, den kleinen Ort Wunstorf anzufahren und dort zu übernachten. Den Start fuhr Oliver mit mir mit. Carsten verbrachte diesen Tag im Wohnmobil. Nach etwa 60 Kilometern und einem ordentlichen Mittagessen, spürte dann auch Oliver seine Knie und machte für den restlichen Tag eine Pause im Begleitfahrzeug. Ich fuhr ab Mittag allein weiter und schaltete jetzt Google Maps auch nur noch im Wandermodus.
Dadurch bekam ich fürs Mountainbike geeignete Single-Trails und Strecken abseits von Bundesstraßen. Im Vergleich zur ersten Etappe war diese hier ein Genuss. In Wunstorf besuch uns noch ein Kollege im Hotel und brachte frische gebratene Nudeln mit Hühnerfleisch vom Asiaten aus Hannover vorbei. Der Tag endete mit ca. 300 Höhenmetern. Er war anstrengend, aber gut fahrbar. Das letzte Stück auf wenig befahrener Landstraße hat sich ziemlich gezogen und verlor auch optisch seinen Reiz.
Dritte Etappe: Göttingen
Das Navigationsgerät sagt 140 Kilometer voraus. Auf dieser Route starte ich allein und absolviere auch die ersten 100 Kilometer komplett so. Gestartet wurde im Regen. Der sollte aber auch nach etwa einer Stunde, also nach ca. 30 Kilometern, endlich aufhören. Es ist die erste Etappe mit anständigen Höhenmetern. 2.400 Höhenmeter brachte mir dieser Tag. Zum Glück durfte ich genau so viele Höhenmeter auch am selben Tag abwärts fahren. Kurz nach Einbeck traf ich mich mit den anderen.
Carsten beschloss dann, nach seiner gestrigen Pause, die restlichen 40 Kilometer auf dem Fahrrad zu absolvieren. Somit begleitete er mich. Kurz vorm Ziel haben wir dann richtig Spaß in den Bergen von Göttingen gehabt. Unsere Unterkunft war bei einem Bekannten. Und dieser wohnt auf dem Nikolausberg. Nicht irgendwo dort, sondern am höchsten Punkt. Ich wusste was ich am Vortag aufwärts fuhr. Entsprechend freute ich mich, als ich gleich mal bergab durfte.
Die ersten sieben Kilometer ging es ohne Treten, nur mit der Bremse abwärts. Leider hatte ich mal wieder Regen und knapp 10 °C sind keine gute Kombination. So toll die Abfahrt auch klingt: sie war Mist! Bei anderen Temperaturen und ohne Regen, hätte ich die wirklich genießen können. Unter diesen Umständen war ich am Ende der Abfahrt aber so durchfroren wie schon lange nicht mehr. Am liebsten hätte ich mir direkt ein Café gesucht und mich in eine Decke verpackt. Entlang des kleinen Fluss „Leine“ konnte ich mich dann aber „warmtreten“. Und das tat wirklich gut.
Vierte Etappe: Bad Hersfeld
Nach fast zwei Stunden hörte auch der Regen endlich auf und die Sonne kam durch. Ich fuhr Kilometer für Kilometer ins Thüringer Becken hinein. Irgendwann war um mich herum alles nur noch Waldlandschaft. Und ich stand mitten drin. Über Witzenhausen und Bad Sooden-Allendorf, ging es immer auf Wald- und Wanderwegen in Richtung Bad Hersfeld. Nach ca. 80 Kilometern traf ich mich wieder mit Sebastian, Stefanie, Carsten und Oliver. Den letzten Teil haben wir dann wieder zu Dritt abgerollt.
Auf den letzten 10 Kilometern kam der Regen zurück. Wir waren gerade zwischen Feldern unterwegs und hatten die letzten Anstiege nach Bad Hersfeld noch vor uns. Plötzlich ein Wolkenbruch. Wir mussten kurze Zeit im Wald pausieren, weil während der Fahrt einfach keine Sicht nach Vorne mehr war. Mit bereits 580 km Distanz ist hier bereits die Halbzeit der Strecke erreicht. Aber erst 4 Tage auf dem Fahrrad liegen hinter mir. Bisher geht es mir gut.
Ich wusste aber, dass die nächsten zwei Tage nicht leicht werden. Wie sich viele vorstellen können, schmerzt trotz Hirschtalgsalbe und Polster in der Hose, irgendwann dennoch der Hintern. Natürlich hatte ich den. Wollte ich die Radtour von Flensburg nach Oberstdorf ordentlich weiterfahren, ist es nicht sinnvoll weiterhin so lange Strecken zu fahren. Damit sich der Hintern erholen kann, entschied ich gemeinsam mit allen Beteiligten, die Reise um einen Tag zu verlängern und dafür die ganzen letzten Etappen zu kürzen. Ein Tag mehr auf dem Rad bedeutet jeden Tag mindestens eine Stunde weniger auf dem Fahrrad.
Fünfte Etappe: Bad Brückenau
Die Entscheidung zur verlängerten Tour motiviert mich, in Bad Hersfeld frühzeitig auf dem Fahrrad zu sitzen. Mein Ziel ist das ca. 80 km entfernte Städtchen Bad Brückenau. Zwischen Start und Ziel befindet sich Fulda. Luftlinie wäre es eine sehr schöne Route, aber ich habe mir vorgenommen große Städte zu umfahren. Hier boten sich mir am heutigen Tage wunderbare Seitenstraßen, Feldwege und auch wenig befahrene Landstraßen. Teils ging es über richtig tolle Straßen durch den Wald. Der Verkehr war ruhig.
Meine Tour endete in der Pension „Sonnenkanzel“. Abseits der Stadt, hoch oben auf einem Berg. Ich war natürlich nicht schlau genug um mir die Details dieser Zieleinfahrt genau anzuschauen. Am Ende musste ich Steigungen von 15% bewältigen und die letzten 3 km gab es keine Stelle mehr zum Ausruhen. Die Wasserflaschen waren leer und es ging tatsächlich nur noch bergauf - ausnahmslos! In der Pension angekommen, würde ich aber vom besten Kuchen der Tour, sowie reichhaltigem Abendessen belohnt.
Sechste Etappe: Rottendorf
Der Vortag endete mit einem köstlichen Abendessen. Der nächste Tag begann mit leckerem Frühstück. Das Buffet war ausreichend groß. Mein Hunger auch. Inzwischen habe ich mich daran gewöhnt zu frühstücken. Am Anfang der Tour fiel es mir schwer weil ich sonst auch nicht gerne frühstücke. Das Wetter meint es … mit uns. Es regnet, okay, nieselt. Kurze Dehnübungen und ein bisschen aufwärmen, dann geht es mit Carsten aufs Rad und ab nach Rottendorf. Irgendwo bei Würzburg. Die Rhön wird uns schon führen und da wir gestern ja die letzten 3 km nur bergauf sind, dürfen wir heute - vollkommen logisch - mit einem weiteren Anstieg beginnen!
Ja, wo ein Berg, da auch eine Spitze. Kette links, ging es mit hoher Trittfrequenz im ersten Gang den verfluchten Berg hinauf in den Wald. Nur um danach von richtig guten Waldwegen begrüßt zu werden. Fester, leicht feuchter Waldboden. Es fährt sich weich wie auf Watte. Kein Rutschen und leider auch kein Sonnenstrahl. Knapp 100 Kilometer sind es bis nach Rottendorf. Doch da wir teilweise Wanderwege fahren, mussten wir auch kurze und knackige Steigungen absolvieren. Es rollte aber gut. Heute ging uns im Wald aber gerade auf der ersten Hälfte auch mal der Weg aus. Die Karte führte uns in den Wald. Auf einem Trampelpfad entlang.
Ab Mittag sollten wir dann Hammelburg kennenlernen. Jedoch nicht den Ort, sondern den Truppenübungsplatz. Bis auf ein Bild der Schranke, verzichte ich an dieser Stelle auf die Details der Radtour im Bereich Truppenübungsplatz Hammelburg. Sind wir mitten durch? Sind wir außenherum? Am Ende des Tages sind wir gut in Rottendorf angekommen. Ganz lies sich Würzburg nicht vermeiden, da wir nicht einen noch größeren Bogen fahren wollten. Der Tag war anstrengender als angenommen.
Siebte Etappe: Rothenburg ob der Tauber
Kein Regen? Na nu, was läuft denn falsch? Nichts, heute meint es das Wetter gut mit uns. Es geht nach Rothenburg / Tauber. Google Maps navigiert durchs Flachland. Die ersten Kilometer sind wir zwischen Felder lang. Das Wetter war weiterhin gut. Einzig der Wind. Zum ersten Mal auf der Tour gab es einen wirklich windigen Tag. Nicht mal oben an der Küste war es so. Der Tag bot ehrlich gesagt wenig. Es waren kurze 70 km die wir nach 4 Stunden abgearbeitet hatten. Dafür hatten wir in Rothenburg dann frühzeitig Feierabend. Kamen vor dem Wohnmobil von Steffi und Sebastian an und konnten unser Zimmer beziehen. Warm duschen und dann die Beine hochlegen.
Achte Etappe: Ellwangen
Regeneration ohne Stillstand. 65 Kilometer bis nach Ellwangen. Gestartet sind wir zu dritt bei tollem Wetter mit Aussicht auf blauen Himmel. Diesen Tag wollten wir genießen. Der Himmel klarte zeitnah auf. Wälder, Feldwege, Radwege. Kein Wind aber dafür Sonnenschein ab Mittag. Nach 4 ½ Stunden war die Tour vorbei und wir haben Ellwangen mit dem Fahrrad erreicht. Ich komme der 1.000 km Marke mit dem Fahrrad immer näher. Die Tour von Flensburg in die Alpen macht mir nach wie vor Spaß.
Neunte Etappe: Ulm
Meinem Hintern geht es in der Zwischenzeit auch wieder gut. Oberkochen, Königsbronn, Steinheim am Albuch, dies sind die ersten Orte bis zur geplanten Mittagspause. Ich befinde mich auf dem Weg nach Ulm. Der Tag startet mit der Fahrt nach Aalen. Diesmal ist es nicht sinnvoll die Stadt zum umfahren. Bis Ulm sind nur 650 Höhenmeter zu überwinden. Nach der Mittagspause haben wir kleine Nebenstraßen und Waldwege benutzt. Die Region ist für Radfahrer wirklich zu empfehlen. Bei der Ankunft denke ich auch das erste Mal darüber nach, dass jetzt nur noch zwei Etappen vor mir liegen. Morgen werde ich die 1.000 km Marke übertreffen. Die letzten 985 km waren anstrengend, anspruchsvoll und auch menschlich manchmal eine kleine Probe.
Ich habe aber im Gegenzug auch den Kopf bereits richtig frei bekommen. Konnte mich der Freizeit und Freiheit komplett hingeben und die Natur und den Sport genießen. Nur noch zwei Tage, dass ist ein Gedanke der mich an diesem Abend traurig stimmt.
Zehnte Etappe: Kempten
Fernab der Gedanken des letzten Abends, geht für mich der vorletzte Tag los. Ich freue mich auf die Fahrt nach Kempten. Auf die 1.000 km Marke die ich heute knacken werde. 85 km sind für diesen Tag geplant. Doch der Gedanke daran, heute fast am Ziel zu sein, erscheint mir nicht real. Daher plane ich unterwegs dezent um und fahre stattdessen eine 100 km Route. Das Allgäu belohnt mich den kompletten Tag für diese Entscheidung.
Elfte Etappe: Oberstdorf
Wellenreiter, treffender ist die Tour an diesem Tag nicht zu beschreiben. Bis zum heutigen Ziel, Kempten, ist es noch eine ganze Ecke. Die Radtour von Kempten nach Oberstdorf ist anders, komplett anders, als die Tage zuvor. Für Oliver geht es ab Kempten gemeinsam mit Familie in den Urlaub nach Österreich. Dafür begleitet mich am finalen Tag Georg, der extra aus München anreiste um die letzten Kilometer mitfahren zu können. Wir haben unterwegs tolle Videos und Fotos von der Landschaft gemacht. Sind spontan in den Fluss gelaufen. Haben die Drohne neben uns her fliegen lassen.
Fazit der Radtour
1.130 km sind eine Herausforderung. Sie waren für mich gut zu fahren und ich habe mir anfangs vermutlich mehr Sorgen gemacht als nötig. Aber dann war ich wenigstens auf alles vorbereitet. Nur mit dem Fahrrad vom Norden in den Süden Deutschlands zu fahren ist eine Erfahrung, die ich jedem mal nahelegen kann. Ich durfte unsere Landschaft neu kennenlernen. Am besten gefiel mir tatsächlich das Allgäu. Wenn es mich irgendwann mal wohin verschleppt, dann definitiv dort hin. Irgendwo nördlich von Kempten, aber nicht weit von dort entfernt, würde ich mir ein Häuschen zulegen und mich niederlassen. Gastfreundlichkeit bot sich mir übrigens überall. Egal in welcher Pension oder welchem kleinen Hotel ich war, es war klasse. Ich hatte keine einzige Panne. Der Schwalbe Big Apple Plus mit seinen 28 Zoll hat sich gelohnt. Ich würde es wieder tun, aber diesmal nicht andersherum, sondern von Westdeutschland nach Ostdeutschland, oder umgekehrt.
Weitere Radtouren durch Deutschland
Neben dieser beeindruckenden Tour von Flensburg nach Oberstdorf gibt es natürlich noch viele weitere Möglichkeiten, Deutschland mit dem Fahrrad zu erkunden. Ein Beispiel ist die Tour von Wolfgang Rohe, der die Strecke in nur sechs Tagen bewältigte.
Am Anfang stand der Gedanke mit einem E-Bike zu fahren, schnell wurde diese Idee wieder gestrichen, auf normale Fahrräder umgedacht und die Planung ging los. Zwei Starter, Soeren Eisenschmidt und C. Hinrichs wollten gemeinsam die knapp 1100 km in 10 Tagen zurücklegen. Soeren, der immer wieder mit dem Fahrrad auch Rennen fährt, hatte die Grundidee.
Nachdem die beiden von ihrer Idee erzählt haben, fanden sich recht schnell weitere begeisterte Radfahrer. Zwischenzeitlich waren es dann vier Starter, am Ende blieb es dann bei drei Teilnehmern: Soeren Eisenschmidt, Oliver Wermeling und C. Während der Fahrradtour soll eine unregelmäßige Berichterstattung der Tagesabschnitte erfolgen. Über diese Seite und Beiträge können interessierte Leser und Zuschauer den Dreien virtuell auf der Fahrradtour folgen. Wer möchte, kann sich die Route im Vorfeld ansehen und auch abschnittsweise mit den Dreien mitfahren.
Angetrieben werden die Drei vom persönlichen Ehrgeiz. Wir haben überlegt, wofür wir das Ganze machen können. Neben dem persönlichen Antrieb der sportlichen Leistung, war auch der Gedanke da für das Projekt „Raus aus dem toten Winkel“ zu fahren. Ein Serviceprojekt vom Round Table, dieser veranstaltet, auf Anfrage an Grundschulen, eine Aufklärungskampagne zu den Gefahren vom „toten Winkel“ und abbiegenden LKW.
Während der Tour wird auch jede Menge an Fahrradzubehör getestet und im Anschluss in ausführlichen Berichten vorgestellt. Im Fokus steht dabei wie immer der Praxistest unter Realbedingungen. Mit zum Langstreckentest sind z.B. Im Anschluss wird hier im Fahrradmagazin über den Praxiseinsatz geschrieben. Soeren schreibt dabei in seinem Radblog über die von ihm getesteten Zubehörteile. Wer länger und ohne Begleitfahrzeug unterwegs ist, der schaut sich unseren Beitrag zum Thema Bikepacking an.
Natürlich sind auch noch andere Kleidungsstücke des Alltags mit dabei. Geschlafen wird in einem Wohnmobil das uns die Etappen hinterher fährt. Gemeinsam mit Soeren und Carsten fahren die Beiden mit dem Wohnmobil nach Flensburg, dort treffen wir Oliver.
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